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(11) |
EP 1 124 473 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.12.2003 Patentblatt 2003/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.09.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A47K 3/28 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9907/249 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0002/4303 (04.05.2000 Gazette 2000/18) |
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| (54) |
DUSCH- ODER BADEWANNENABTRENNUNG
PARTITION FOR SHOWER OR BATHTUB
SEPARATION POUR BAC A DOUCHE OU BAIGNOIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
26.10.1998 DE 19849264
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.08.2001 Patentblatt 2001/34 |
| (73) |
Patentinhaber: A & S Bäder GmbH & Co. |
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71735 Eberdingen-Hochdorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- PREISING, Rolf
D-71735 Eberdingen-Nussdorf (DE)
- PREISSING, Dieter
D-71706 Markgröningen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Jeck, Anton, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwalt,
Klingengasse 2 71665 Vaihingen/Enz 71665 Vaihingen/Enz (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-95/19131
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DE-A- 2 838 787
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Wandverbindung einer Dusch- oder Badewannenabtrennung
mit einer Raumwand nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Für Duschtrennwände werden häufig Einscheibensicherheitsgläser verwendet. Eine derartige
Glasduschtrennwand ist aus der DE-U1-84 08 028 bekannt. Sie besteht aus einer in einem
Rahmen eingefaßten Scheibe, die dreiseitig in Rahmenleisten und von einer vierten
vertikalen Rahmenleiste eingefaßt ist. Die vierte Rahmenleiste weist eine größere
Profiltiefe als die drei anderen Rahmenleisten auf und ist als Einsteck- und Ausgleichsleiste
ausgebildet, in die die Scheibe und vorzugsweise auch die freien Enden der horizontalen
Rahmenleisten unter Veränderung der Rahmenbreite unterschiedlich weit einschiebbar
sind. Diese Einsteck- und Ausgleichsteiste wird an der Raumwand befestigt. Um die
Glasscheibe in der Einsteckund Ausgleichsleiste festzulegen, kann eine klemmende Dichtung
am Profileingang dieser Leiste oder eine in einem der Schenkel des Profils eingeschraubte
Schraube vorgesehen sein. Ferner sind im Prospekt "A + S Duschabtrennungen" rahmenlose
Duschtrennwände dargestellt, bei denen das Aufmaß der mit der Raumwand mittels Winkelstücken
verbindbaren Glasduschtrennwand erst nach fertiger Verfliesung möglich ist, so dass
sich sodann eine nachteilige Lieferzeit von mehreren Wochen ergibt. Dieses Aufmaß
muss oft von einem Fachmann aufgenommen werden, da bei geringsten Maßdifferenzen die
Glaswand nicht mehr zu verwenden ist und auch nicht nachträglich mehr korrigierbar
ist. Jede Anfertigung muß dann als teure Sonderanfertigung hergestellt werden. Auch
die Abdichtung zur Wand ist problematisch und kann nur mit weiteren Dichtmitteln,
wie Silikon, hergestellt werden, was jedoch unansehnlich ist.
[0003] Schließlich ist durch die EP-A2-0 841 032 eine Vorrichtung zur justierbaren Halterung
von Platten, insbesondere Glasscheiben oder dergleichen, bekannt, die ein mit einem
Schenkel an einer Wand befestigbares Winkelstück aufweist, dessen anderer Schenkel
mit einem verdrehbaren Exzenter zur Befestigung dieses Schenkels mit der Platte versehen
ist. Wenn eine solche Vorrichtung für Duschtrennwände verwendet werden soll, müßte
das Winkelstück als vertikale Winkelschiene ausgebildet werden. Erst dadurch wird
eine Abdichtung gegen Spritzwasser erreicht. Als Nachteil dieser bekannten Glasduschtrennwände
ist anzusehen, daß die Rahmenleisten bzw. die vertikalen Winkelschienen oberflächenvergütet
sein müssen, um der Korrosion durch das Duschwasser widerstehen zu können. Oberflächenvergütete
Profile, die möglicherweise auch noch an die Ausstattung des Duschraums oder an den
Geschmack des Benutzers angepaßt werden müßten, sind jedoch teuer. Ferner tragen zur
Kostenerhöhung bei solchen Duschtrennwänden auch der komplizierte Aufbau der Einsteck-
und Ausgleichsleiste bzw. der Winkelschienen-Befestigungsmittel bei.
[0004] Eine Wandverbindung gemäß dem Obergebriff des Anspruchs 1 ist durch die WO-A-95/19131
bekannt.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine Wandverbindung einer Duschoder
Badewannenabtrennung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zu schaffen,
die einerseits ein individuelles Ausmessen und Sonderanfertigung der Trennwand vermeidet
und andrerseits einen einfachen und billigen Ausgleich der Trennwand bei unterschiedlich
starken Belagschichten (Mörtel, Fliesen, Klebstoff, Granit, Marmor usw.) der Raumwand
zuläßt und eine hohe Transparenz aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Man erkennt, dass die Erfindung jedenfalls dann verwirklicht ist, wenn die Vertikalschmalseite
der Trennwand in einer Vertiefung der Raumwand aufgenommen ist. Diese Vertiefung kann
in Form einer vertikalen Nut bei einem Neubau oder einer Renovierung des Dusch- oder
Baderaums nach dem Verputzen und vor der Wandbelagaufbringung bzw. Verfliesung durch
Einlegen einer Schiene, insbesondere L-Schiene, in Stärke der Trennwandstärke gebildet
werden. Die Nut kann aber auch durch Fräsen einer entsprechenden Nut in eine fertige,
verputzte und belegte, Raumwand geschaffen werden. Die gefertigte Einheitstrennwand
ist passgenau zur Duschwanne angeordnet und liegt dann je nach Belagstärke (mit Kleber
oder Mörtelmasse) unterschiedlich tief in einer solchen Vertiefung.
[0008] Die durch die Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Duschabtrennung
bereits mit der Duschwanne als Standardausführung (Serienfertigung) mitbestellt werden
kann und daß sie bei der Endmontage nach der Verfliesung sofort verfügbar ist. Ferner
ist von Bedeutung, daß die Anwendung des Einlegens einer Putzleiste nach dem Verputzen
und vor der Wandbelagsaufbringung bzw. Verfliesung zusammen mit dem Setzen der Duschtasse
vorgenommen werden kann.
[0009] Weitere zweckmäßige und vorteilhafte Maßnahmen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor.
[0010] Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist in der Vertiefung eine einen Teil
der Trennwand aufnehmende Schiene angeordnet, die vorzugsweise einen im wesentlichen
U-förmigen Querschnitt aufweist. Diese Schiene erhöht die Stabilität der Verbindung
der Trennwand mit der Raumwand und kann, da sie kaum sichtbar ist, aus billigem Material
hergestellt werden. Diese Schiene wird vor dem Fliesenlegen gelegt und so eingestellt,
daß die Vorderkante mit der dem Benutzer zugekehrten Seite der Fliese bündig abschließt.
[0011] Eine einfache Reinigungsmöglichkeit der Eckbereiche zwischen Raumwand und Trennwand
wird dadurch erzielt, wenn gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung die freien
Schenkel mit der Raumwand bündig abschließen. Die Folge davon ist, daß auf sichtbare
Silikonabdichtung, die im Laufe der Zeit ihre Farbe verändert, verzichtet werden kann.
[0012] Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind Mittel zur Verstellung und Einstellung
der Schenkellänge der Schiene vorgesehen. Dadurch kann die Schiene, die eine auf die
geringst zu erwartende Belagschichtstärke abgestimmte Grundschenkellänge hat, einfach
auf der Grundwand befestigt werden, während mit den Verstellmitteln die Bündigkeit
mit der Raumwand, also parallel zur Oberfläche der Fliesen, herstellbar ist.
[0013] Weitere, vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung befassen sich mit der Ausgestaltung
der Verstell- und Einstellmittel. Insbesonder kann der Verlängerungskörper als im
Querschnitt U-förmige Leiste ausgebildet sein, die zwischen ihren Schenkeln einen
Schienenschenkel aufnimmt; dieser Verlängerungskörper ist in bezug auf den Schienenschenkel
so einstellbar, daß die Leistenbasis mit der Raumwand bündig abschließt. Schienen
und Leisten bestehen vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff und haben vorzugsweise
eine Wandstärke von 0,5mm bis 3mm.
[0014] Nach einer weiteren, vorteilhaften Ausbildung der Erfindung können in der Vertiefung
auch verstellbare Anschlagmittel für den Anschlag und damit für die Festlegung der
Trennwand oder der Schiene vorgesehen sein.
[0015] Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Eckdusche, bei der die Erfindung zur Anwendung
gelangt,
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch die Raumwand mit einem Teil der Duschwanne, die vor der Verfliesung
gesetzt wurde,
- Fig. 3
- einen Horizontalschnitt durch Raumwand und Trennwand an einer der in Fig. 1 eingekreisten
Stelle A,
- Fig. 4
- einen der Fig. 3 ähnlichen Schnitt unter Verwendung einer U-Schiene in der Raumwandvertiefung,
- Fig. 5
- einen der Fig. 4 ähnlichen Schnitt unter Verwendung zweier U-förmiger Verlängerungsleisten,
- Fig. 6
- einen der Fig. 5 ähnlichen Schnitt mit einer abweichenden Form der Schiene,
- Fig. 7
- einen Horizontalschnitt durch die Raumwand, eine U-Doppelschiene und eine in diese
Doppelschiene eingesetzte Verputzhilfsschiene,
- Fig. 8
- einen der Fig. 7 ähnlichen Schnitt, bei dem die Trennwand und statt der Verputzhilfsschiene
zwei Dichtleisten in die U-Doppelschiene eingesetzt sind,
- Fig. 9
- einen der Fig. 4 ähnlichen Schnitt, wobei die Trennwand als Hohlprofil ausgebildet
ist, an das eine Duschentür angelenkt ist, und
- Fig. 10
- einen der Fig. 4 ähnlichen Schnitt, wobei die Trennwand als Hohlprofil ausgebildet
ist, das mit einem Anschlag für eine Duschentür verbunden ist.
[0016] In Fig. 1 ist eine Eckdusche ohne Armaturen dargestellt, die aus einer an Raumwänden
1, 2 angrenzenden Duschwanne 3 und einer auf diese Duschwanne aufgesetzten Duschabtrennung
4 besteht. Die Raumwände 1, 2
weisen einen Fliesenbelag auf, wobei das Verfliesen nach Setzen der Duschwanne und
vor Aufbau der Duschabtrennung erfolgt. Die Duschabtrennung 4 besteht aus zwei Trennwänden
5, 6 und zwei Türen 7, 8, die an die in den Raum ragenden Vertikalenden der Trennwände
5, 6 angelenkt
sind. Die oberen Horizontalschmalseiten der Trennwände 5, 6 können durch nicht dargestellte
Haltemittel oder Armaturteile miteinander bzw. mit den Raumwänden 1, 2 verbunden sein.
Die Trennwände 5, 6 und die Türen 7, 8 bestehen vorzugsweise aus Einscheiben- Sicherheitsglas.
[0017] Erfindungsgemäß sind die anderen Vertikalschmalseiten der Trennwände 5, 6 in Vertiefungen
9, 10 der Raumwände 1, 2 aufgenommen. Die Arten der Vertiefungen 9, 10 sowie die Lage
der Trennwände 5, 6 in den Vertiefungen sind in den Figuren 3 bis 6 näher dargestellt,
die Schnitte an den eingekreisten Stellen A in Fig. 1 zeigen.
[0018] Zunächst ist in Fig. 2 dargestellt, wie beispielsweise der Aufbau einer Raumwand,
beispielsweise der Raumwand 1, und die Lage der Duschwanne 3, die sich an einer Leiste
L abstützt, an dieser Raumwand ist. Die Raumwand 1 besteht aus einer Grundwand 11
mit Putz oder Rigips, auf die eine Schicht 12, Fliesenkleber oder Fliesenmörtel aufgetragen
ist. Auf diesen Fliesenkleber ist wiederum eine Fliesenschicht 13 aufgebracht. Die
Duschwanne 3 grenzt üblicherweise an die Grundwand 11 mit Verputzschicht an, so daß
die Kleber-oder Mörtelschicht 12 und die Fliesenschicht 13 den oberen Wannenrand teilweise
abdecken. Die Stärke S dieser Schichten kann nun je nach Art dieser Schichten (Kleber/Mörtel/Beläge
wie unterschiedliche Fliesenstärken, Granit, Marmor, usw.) variieren. Um nun nicht
an Ort und Stelle die Breite der Trennwände an die unterschiedlichen Schichtstärken
nach Fliesenarbeiten individuell auszumessen und anschließend im Werk bestellen zu
müssen, was zur Verlängerung der Liefer- und Bauzeiten führt, sind die nutenförmigen
Vertiefungen 9, 10 in den Raumwänden 1, 2 vorgesehen. Die Trennwände 5, 6 können daher
eine für den Duschwannentyp konstante Breite bzw. Länge haben.
[0019] In Fig. 3 ist die Vertiefung 9 als im Querschnitt rechteckförmige Nut gezeigt, die
sich bis zur Grundwand 11 erstreckt und in die Trennwand 5 teilweise eingeschoben
ist. Dabei kann die Trennwand 5 in dieser Nut im Preßsitz sitzen oder auch unter Zufügung
eines Klebers oder eines Silikonkitts festgehalten werden, so daß eine form- oder
kraftschlüssige Verbindung zwischen Trennwand 5 und Raumwand 4 hergestellt ist. Zur
Stützung und Positionierung der Vertikalschmalseite 14 der Trennwand 5 können auch
Schrauben, wie die Schraube 15, vorgesehen sein, die in die Grundwand 11 in nicht
dargestellten Dübeln oder in nicht dargestellten, mit der Grundwand 11 verbundenen
Platten eingeschraubt und je nach Stärke der Schichten 12, 13 verstellbar sind. Gegen
die Schrauben 15 schlägt die Trennwand 5 an.
[0020] In Fig. 4 ist die Vertiefung 9' oder Nut breiter ausgeführt, so daß eine U-förmige
Schiene 16 in der Nut 9' Platz findet. Die aus einer Basis 17 und Schenkeln 18, 19
bestehende Schiene 16 hat eine Schenkellänge, die geringer als die Stärke der Schichten
12, 13 ist, und ist soweit in die Nut 9' eingeschoben, daß die freien Enden der Schenkel
18, 19 bündig mit der Außenfläche W der Schicht 13 abschließen. Die Trennwand 5 ist
in die Schiene 16 eingeschoben und kann in der vorgenannten Weise in dieser Schiene
festgelegt werden. Zur Stützung der Schiene 16 sind einstellbare Schrauben, wie die
Schraube 15, vorgesehen. Die Schiene 16 kann jedoch auch ohne Schrauben im Paßsitz
bzw. in Dichtmitteln oder unter Einfügen eines Klebers in die Nut 9' eingefügt sein.
Die Schiene 16 besteht vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff. In Fig. 5 ist die
Nut 9'' noch breiter ausgebildet, so daß die Schiene 16 und zwei U-förmige Verlängerungsleisten
20, 21 Platz finden. Die Schiene 16 ist mit ihrer Basis an der Grundwand 11 in nicht
dargestellter Weise befestigt. Um die Bündigkeit mit der Außenfläche W der Schicht
13 herzustellen, sind die Verlängerungsleisten 20, 21 auf die Schenkel 18, 19 der
Schiene 16 aufgeschoben. Dabei schließt die eine Basis 22 und zwei Schenkel 23, 24
aufweisende Verlängerungsleiste 21 mit ihrer Basis 22 bündig mit der Außenfläche der
Schicht 13 ab. Die Verlängerungsleiste 20 ist ebenso gestaltet und angeordnet. Die
Verlängerungsleisten 20, 21 bestehen vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff, die
durch Einrasten justierbar sind, können elastisch verformbar sein und einen Druck
auf die Trennwand 5 ausüben. Die Verlängerungsleisten 20, 21 stehen mit den Schenkeln
18', 19' in Reibschluß und sind sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung
unter Krafteinwirkung verstellbar.
[0021] In Fig. 6, die im wesentlichen der Fig. 5 entspricht, ist eine andere Form der Schiene
16' gewählt, so daß die Lage dieser Schiene in der Raumwand 4 stabiler ist. Die Schenkel
18', 19' der Schiene 16' sind an Stellen 25, 26 nach außen abgeknickt, so daß sie
mit Schenkelteilen 27, 28 an der Schicht 12 anliegen. Auf die Enden der Schenkel 18',
19' der Schiene 16' sind wieder bündig mit der Raumwand 4 abschließende Verlängerungsleisten
20, 21 aufgeschoben.
[0022] Somit sind bei Installationen Standardduschabtrennungen verwendbar, denn das Einsetzen
der Schiene ist vom Verfliesen bzw. der Dicke der weiteren Schichten (Mörtel oder
Fliesenkleber) unabhängig. Eine Bauverzögerung wird hierdurch ausgeschlossen.
[0023] Die Schienen 16, 16' und die Verlängerungsleisten 20, 21 haben vorzugsweise eine
Wandstärke zwischen 0,5mm und 3mm.
[0024] In Fig. 7 ist die an der Grundwand 11 befestigte U-Schiene als U-Doppelschiene 16"
ausgebildet. Die Doppelschiene 16" weist eine Basis 29, zwei einstückig mit dieser
Basis verbundene Aussenschenkel 30, 31 und zwei einstückig mit dieser Basis verbundene
Innenschenkel 31, 33 auf. Diese Doppelschiene wird an der Grundwand 11 dann befestigt,
wenn auch die Duschwanne (Fig. 2) an diese Grundwand gesetzt wird. Gleichzeitig werden
in die Räume zwischen jeweils einem Aussenschenkel 30 bzw. 31 und Innenschenkel 32
bzw. 33 die Schenkel 35, 36 einer im Wesentlichen U-förmigen Verputzhilfsschiene 34
gesteckt. Die Schenkel 35, 36 sind abgekröpft, damit die der Basis der Verputzhilfsschiene
34 naheliegenden Schenkelteile bündig mit den Aussenschenkeln 30, 31 abschließen.
Beim Verputzen 12 und Verfliesen 13 der Grundwand 11 bietet dann die Verputzhilfsschiene
34 eine Verfugungsstütze. Nachdem die Verfliesung fertig ist, wird die Verputzhilfsschiene
34 wieder aus der Doppelschiene 16" herausgezogen; sie kann für weitere Duschwannen
verwendet werden.
[0025] Anstelle dieser Verputzhilfsschiene werden dann, wie Fig. 8 zeigt, zwei Dichtleisten
37, 38 in die vorgenannten Räume der Doppelschiene 16" bleibend eingesetzt. Diese
Dichtleisten sind mit keilförmigen Köpfen 39, 40 aus Dichtmaterial versehen, die nach
dem Einsetzen dieser Dichtleisten bündig mit der Fliesenschicht 13 abschließen. Die
Köpfe 39, 40 legen außerdem die Trennwand 5 in der Fliesenschicht 13 fest; sie können
auch als Kederdichtungen ausgebildet sein.
[0026] Die Erfindung kann nicht nur in Verbindung mit einer durchgehenden Trennwand angewandt
werden, sondern nach den Figuren 9 und 10 auch für zur Befestigung von Duschentürgelenken
oder Duschentüranschlägen an der Raumwand vorgesehen sein.
[0027] In Fig. 9 schließen die Schenkelenden der anhand der Fig. 4 (gilt auch für die Ausführungen
gemäß Fig. 6 und 8) vorbeschriebenen U-Schiene 16 wieder bündig mit der Fliesenschicht
13 ab. In die Schiene 16 ist ein Trennwandhohlprofil 5' eingefügt, an dessen Enden
in nicht dargestellter Weise eine Rundstange 41 angelenkt ist. Diese Rundstange kann
auch ein rundes Hohlprofil sein. Die Stirnwand des Trennwandhohlprofils 5' ist gerundet
und passt sich an die Rundung der Rundstange 41 an. In einem Schlitz 42 der Rundstange
41 ist die Türscheibe 5 befestigt, die in Richtung des Pfeils in die strichpunktierte
Lage geschwenkt werden kann. Zu beachten ist, dass die Rundstange 41 dicht an der
Fliesenschicht 13 liegt.
[0028] In Fig. 10 ist abweichend von Fig. 9 das Trennwandhohlprofil 5' mit einer der Rundstange
41 ähnlichen Anschlagstange 41' fest verbunden, die eine Ausnehmung 43 zur Bildung
eines Anschlags 44 für die Türscheibe 5 aufweist. Auch hier ist die Anschlagstange
41' dicht an der Fliesenschicht 13 angeordnet.
1. Wandverbindung einer Dusch- oder Badewannenabtrennung mit einer Raumwand (W) eines
Dusch oder Baderaums, wobei die Abtrennung eine Trennwand, insbesondere Glaswand (5),
aufweist, deren Vertikalschmalseite in einer im Wesentlichen rechteckförmigen Vertiefung
(9, 9',9") der Raumwand (W) aufgenommen ist und der in die Vertiefung (9) eingefasste
Teil der Trennwand in dieser Vertiefung form- und kraftschlüssig angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Raumwand (W) eine Grundwand (11) mit aufgetragener Verputzschicht und eine auf
dieser Verputzschicht aufgebrachte Fliesenschicht (13) aufweist und
dass die Vertiefung (9, 9', 9") sich bis zur verputzten Grundwand (11) erstreckt.
2. Wandverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Vertiefung (9', 9'') eine einen Teil der Trenwand (5) aufnehmende Schiene
(16, 16') angeordnet ist.
3. Wandverbindung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schiene (16, 16') einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist.
4. Wandverbindung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die freien Schenkel (18, 19; 18', 19') der Schiene (16; 16') mit der Raumwand (4)
bündig abschließen.
5. Wandverbindung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel (20, 21) zur Verstellung und Einstellung der Schenkellänge der Schiene (16,
16') vorgesehen sind.
6. Wandverbindung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daßmindestens einSchenkel (18, 19; 18', 19') der Schiene (16; 16') mit einem einstellbaren
Verlängerungskörper (20; 21) versehen ist, durch den die Länge der Schenkel in waagerechter
Richtung veränderbar ist.
7. Wandverbindung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verlängerungskörper (20, 21) in Bezug auf den Schenkel (18, 19; 18', 19') zusätzlich
vertikal verstell- und einstellbar ist.
8. Wandverbindung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verlängerungskörper (20, 21) elastisch verformbar und mit der Trennwand (5) in
Druckverbindung bringbar ist.
9. Wandverbindung nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verlängerungskörper als im Querschnitt U-förmige Leiste (20, 21) ausgebildet
ist, die zwischen ihren Schenkeln (23, 24) den Schienenschenkel (18, 19; 18', 19°)
aufnimmt und in bezug auf den Schienenschenkel so einstellbar ist, daß die Leistenbasis
(22) mit der Raumwand (4) nach bzw. während dem Verfliesen bündig abschließt.
10. Wandverbindung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß Schiene (16, 16') und Leiste (20, 21) aus Metall oder Kunststoff bestehen und eine
Wandstärke zwischen 0,5mm und 3mm aufweisen.
11. Wandverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Vertiefung (9, 9') verstellbare Anschlagmittel (15) für den Anschlag der Trennwand
(5) oder der Schiene (16) vorgesehen sind.
1. Wall connecting means between a shower or bath partitioning means and a room wall
(W) of a shower or bathroom, wherein the partitioning means includes a partition wall,
more especially a glass wall (5), the vertical narrow side of which is accommodated
in a substantially rectangular recess (9, 9', 9") of the room wall (W) and the portion
of the partition wall enclosed in the recess (9) is disposed in this recess in a form-locking
and force-locking manner, characterised in that the room wall (W) includes a basic wall (11) with an applied plaster layer and a
tiled layer (13) applied to this plaster layer and in that the recess (9, 9', 9") extends up to the plastered basic wall (11 ).
2. Wall connecting means according to claim 1, characterised in that a rail (16, 16') accommodating a portion of the partition wall (5) is disposed in
the recess (9', 9").
3. Wall connecting means according to claim 2, characterised in that the rail (16, 16') has a substantially U-shaped cross-section.
4. Wall connecting means according to claim 3, characterised in that the free arms (18, 19; 18', 19') of the rail (16; 16') terminate in a flush manner
with the room wall (4).
5. Wall connecting means according to claim 3 or 4, characterised in that means (20, 21) are provided for adjusting and setting the length of the arms of the
rail (16, 16').
6. Wall connecting means according to claim 5, characterised in that at least one arm (18, 19; 18', 19') of the rail (16; 16') is provided with a settable
lengthening body (20; 21), by means of which the length of the arm is variable in
the horizontal direction.
7. Wall connecting means according to claim 6, characterised in that the lengthening body (20, 21) is additionally vertically adjustable and settable
with reference to the arm (18, 19; 18', 19').
8. Wall connecting means according to claim 6 or 7, characterised in that the lengthening body (20, 21) is resiliently deformable and can be connected to the
partition wall (5) in a press-fit manner.
9. Wall connecting means according to one of claims 6 to 8, characterised in that the lengthening body is in the form of a strip (20, 21), which is U-shaped in cross-section
and accommodates the rail arm (18, 19' 18', 19') between its arms (23, 24) and is
settable in such a manner with reference to the rail arm that the base of the strip
(22) terminates so as to be flush with the room wall (4) after or respectively during
the tiling process.
10. Wall connecting means according to claim 9, characterised in that rail (16, 16') and strip (20, 21) are formed from metal or plastics material and
have a wall thickness of between 0.5 mm and 3 mm.
11. Wall connecting means according to one of claims 1 to 10, characterised in that adjustable stopping means (15) for the stopping of the partition wall (5) or the
rail (16) are provided in the recess (9, 9').
1. Liaison murale d'une séparation de douche ou de baignoire avec un mur de pièce (W)
d'une salle de douche ou de bain, moyennant quoi la séparation comporte une paroi
de séparation, en particulier une paroi de verre (5), dont la tranche verticale est
logée dans une rainure essentiellement rectangulaire (9, 9', 9 ") du mur de pièce
(W) et la partie de la paroi de séparation encastrée dans la rainure (9) est placée
à engagement positif et en adhérence dans cette rainure,
caractérisée en ce que
le mur de pièce (W) comporte un mur de fondation (11) avec une couche de crépi
appliquée et une couche de carrelage (13) posée sur cette couche de crépi et
en ce que la rainure (9, 9' , 9") s'étend jusqu' au mur de fondation (11) recouvert de crépi.
2. Liaison murale selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
un rail (16, 16') logeant une partie de la paroi de séparation (5) est installé
dans la rainure (9, 9").
3. Liaison murale selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
le rail (16, 16') présente une section essentiellement en forme de U.
4. Liaison murale selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
les parties latérales libres (18, 19 ; 18', 19') du rail (16, 16' ) se terminent
sur un plan avec le mur de pièce (4).
5. Liaison murale selon la revendication 3 ou 4,
caractérisée en ce que
des moyens (20, 21) sont prévus pour le déplacement et le réglage de la longueur
des parties latérales du rail (16, 16').
6. Liaison murale selon la revendication 5,
caractérisée en ce que
au moins une partie latérale (18, 19 ; 18', 19') du rail (16, 16') est pourvue
d'un élément de prolongement réglable (20 ; 21), grâce auquel la longueur des parties
latérales peut être modifiée dans le sens horizontal.
7. Liaison murale selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
l'élément de prolongement réglable (20 ; 21) est en plus, en ce qui concerne la
partie latérale (18, 19 ; 18', 19'), déplaçable et réglable verticalement.
8. Liaison murale selon la revendication 6 ou 7,
caractérisée en ce que
l'élément de prolongement réglable (20 ; 21) est élastiquement déformable et peut
être mis en liaison sous pression avec la paroi de séparation (5).
9. Liaison murale selon l'une quelconque des revendications 6 à 8,
caractérisée en ce que
l'élément de prolongement réglable est configuré sous forme d'une patte (20, 21)
avec une section en U, qui loge la partie latérale du rail (18, 19 ; 18', 19'), entre
ses parties latérales (23, 24) et qui est réglable, en ce qui concerne la partie latérale
du rail, de telle sorte que la base de la patte (22) se termine sur un plan avec le
mur de pièce (4) après ou pendant le carrelage.
10. Liaison murale selon la revendication 9,
caractérisée en ce que
le rail (16, 16') et la patte (20, 21) sont en métal ou en matière synthétique
et possèdent une épaisseur de paroi entre 0,5 mm et 3 mm.
11. Liaison murale selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce que
des moyens de butée déplaçables (15) destinés à la butée de la paroi de séparation
(5) ou du rail (16) sont prévus dans les rainures (9, 9').