(19)
(11) EP 1 124 670 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
17.12.2003  Patentblatt  2003/51

(21) Anmeldenummer: 00963944.4

(22) Anmeldetag:  29.08.2000
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B26D 7/26, B26D 1/00
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE0002/965
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 0101/5876 (08.03.2001 Gazette  2001/10)

(54)

MASCHINENMESSER ZUM BESCHNEIDEN VON BÜCHERN O. DGL.

MACHINE KNIFE FOR TRIMMING BOOKS OR THE LIKE

MASSICOT DESTINE A COUPER DES LIVRES OU ANALOGUE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE

(30) Priorität: 30.08.1999 DE 19941222
25.01.2000 DE 10003037

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.08.2001  Patentblatt  2001/34

(73) Patentinhaber: Kozlowski, Joachim
56567 Neuwied (DE)

(72) Erfinder:
  • Kozlowski, Joachim
    56567 Neuwied (DE)

(74) Vertreter: Grommes, Karl F., Dr. 
Mehlgasse 14-16
56068 Koblenz
56068 Koblenz (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 640 449
AT-U- 2 658
DE-A- 3 100 673
GB-A- 2 150 483
US-A- 4 319 507
EP-A- 0 867 126
CH-A- 320 348
DE-A- 4 110 039
US-A- 2 178 710
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Maschinenmesser zum Beschneiden von Büchern o. dgl. gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

    [0002] Es ist bekannt, Klingen oder Schneiden aus gehärtetem Stahl oder Hartmetall auf den metallenen Messerträger aufzulöten und beide Teile so fest, d. h. unlösbar miteinander zu verbinden. Verwendung finden derartige Messer vor allem in sogenannten 3-Messer-Automaten und Planschneidemaschinen der Druckindustrie.

    [0003] Solche Messer sind mehrfach verwendbar, weil sie mehrfach nachgeschliffen werden können. Dabei verkürzen sie sich und müssen jeweils neu justiert werden. An das Nachschleifen und Justieren sind besondere Anforderungen hinsichtlich Güte, Genauigkeit etc. zu stellen, damit nachfolgend die für die Erzielung der gewünschten Qualität und Effizienz maßgeblichen Prozeßparameter gesichert bleiben.

    [0004] Die notwendige Bearbeitung der Messer erfolgt in der Regel nicht beim ursprünglichen Hersteller, sondern in lokalen Service-Betrieben, die nach eigenen Bearbeitungsmethoden vorgehen. Zwangsläufig kommt es so zu deutlichen Qualitätseinbußen. Im schlimmsten Falle kann es zu Prozeßstörungen kommen. Außerdem bleibt das Nachschleifen auf bestimmte metallische Werkstoffe mit bestimmten metallurgischen oder chemischen Zusammensetzungen beschränkt.

    [0005] AT-U-02658 offenbart ein Messer gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0006] Hier setzt nun die Erfindung an. Sie hat sich die Aufgabe gestellt, ein neues Maschinenmesser vorzuschlagen, welches kostengünstig in der Herstellung und einfach in der Handhabung ist und eine hohe Prozeßsicherheit gewährleistet.

    [0007] Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Zweckmäßige Weiterbildungen sind in den nachfolgenden Unteransprüchen angegeben.

    [0008] Wie ersichtlich, umfaßt das erfindungsgemäße Maschinenmesser im wesentlichen zwei Teile, nämlich einen Messerträger sowie einen daran anbringbaren und davon wieder lösbaren Klingenhalter mit der Klinge oder Schneide. Letztere ist unlösbar mit dem Klingenhalter verbunden.

    [0009] Der Messerträger unterliegt jetzt keinem Verschleiß mehr und ist unveränderlicher Bestandteil der jeweiligen Maschine. Ggfs. dient eine besondere Aussparung o. dgl. der formschlüssigen Aufnahme des neuen Verschleißteils, nämlich des genannten Klingenhalters und der damit verbundenen Klinge.

    [0010] Die Klinge besteht grundsätzlich aus hoch verschleißfestem Material, wie speziellen metallischen Werkstoffen. Die Erfindung erlaubt und begünstigt auch den Einsatz von anderen Materialien, insbesondere Keramik. Im einfachsten Falle kann das Material unbeschichtet zur Anwendung kommen, erlauben große Betriebssicherheit und lange Standzeiten, wobei die Leistungsfähigkeit der Maschinen optimal ausgenutzt werden kann.

    [0011] Der Verschleiß reduziert sich also jetzt auf den Klingenhalter samt Klinge. Es handelt sich insoweit um ein verhältnismäßig preiswert herstellbares Verschleißteil, für das sich ein Nachschleifen nicht mehr lohnt. Dieses ist einfach und paßgenau auszuwechseln. Damit entfallen die eingangs genannten Nachteile, insbesondere Prozeßunsicherheiten.

    [0012] Weitere Einzelheiten und Vorteile werden nachstehend in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Darin zeigen:
    Fig. 1
    ein erfindungsgemäßes Maschinenmesser in Draufsicht,
    Fig. 2
    den Gegenstand von Fig. 1 in Seitenansicht, teilweise auch geschnitten,
    Fig. 3
    das Detail A von Fig. 2 in vergrößerter Darstellung, mit einer speziellen Klingenanordnung,
    Fig. 4
    ein weiteres erfindungsgemäßes Maschinenmesser in Draufsicht,
    Fig. 5
    den Gegenstand von Fig. 4 in Seitenansicht, teilweise auch geschnitten,
    Fig. 6
    das Detail B von Fig. 5 in vergrößerter Darstellung, mit einer anderen Klingenanordnung,
    Fig. 7
    die Klinge vor ihrer Verbindung mit dem Klingenhalter in vergrößerter Darstellung,
    Fig. 8
    ein erfindungsgemäßes Maschinenmesser in einer vergrößerten Darstellung, ähnlich den Darstellungen von Fig. 3 und 6, und
    Fig. 9
    noch ein anderes erfindungsgemäßes Maschinenmesser in vorgenannter Darstellung.


    [0013] Nach den Fig. 1 bis 3 ist ein bandförmiger bzw. in Draufsicht rechteckiger Messerträger 1 aus Metall mit mehreren Bohrungen 2 versehen, um ihn an einer - hier nicht näher dargestellten - Maschine fixieren, d. h. anbringen zu können. An seiner im montierten Zustand freistehenden Längsseite verfügt der Messerträger 1 über eine falzförmige Aussparung 3, in die ein leistenförmiger Klingenhalter 4 mit trapezförmigem Querschnitt flächenbündig eingesetzt und mit Schrauben - welche hier aus Gründen einer besseren Übersicht nicht dargestellt sind - am Messerträger 1 gesichert ist. Zu sehen sind dagegen eine Gewindebohrung 5 im Messerträger 1 und eine damit fluchtende Durchsteckbohrung 6 im Klingenhalter 4, welche eingangs zylinderförmig erweitert ist, so daß eine Schraube flächenbündig in den Klingenhalter 4 versenkbar ist.

    [0014] Wie weiter aus den Figuren hervorgeht, stehen die Begrenzungsflächen der Aussparung 3 am innenliegenden Ende ebenso wie die damit zusammenwirkenden Begrenzungsflächen des Klingenhalters 4 unter einem spitzen Winkel zueinander, d. h. einem Winkel von weniger als 90°. Dadurch wird ein hoher Formschluß im Interesse einer gleichmäßigen und sicheren Kraftübertragung sowie langer Standzeiten (Lebensdauer) ermöglicht. Es ist sozusagen ein Zwangssitz gebildet, in den der Klingenhalter 4 unter Belastung gepreßt wird und worin er dann besonders sicher gehalten ist.

    [0015] Der Klingenhalter 4 besteht aus Metall. Sein freies Ende, d. h. hier seine freistehende Längsseite ist mit einer Klinge 7 aus einem besonders verschleißfesten Werkstoff besetzt. Dabei handelt es sich um ein Hartmetall mit einer Diamantbeschichtung, d. h. mit einem Überzug aus Diamantsplittern. Die Klinge 7 ist ihrerseits in einen Falz 8 am Klingenhalter 4 eingesetzt und darin unlösbar verklebt. Für die Klinge 7 gilt in Bezug auf den Klingenhalter 4 mit seinem Falz 8 ähnliches wie für den Klingenhalter 4 in Bezug auf den Messerträger 1 mit seiner falzförmigen Aussparung 3. Auch bei der Klinge 7 sorgen unter spitzem Winkel zueinander stehende Begrenzungsflächen für eine gute Abstützung und sicheren Halt im Falz 8 mit seinen entsprechenden Begrenzungsflächen, wobei Klingenhalter 4 und Klinge 7, wie bereits gesagt, unlösbar miteinander verbunden sind und sozusagen ein einstückiges Verschleißteil bilden. Dieses ist kostengünstig herzustellen, bequem zu handhaben, insbesondere einfach und sicher zu positionieren und im übrigen zuverlässig im Gebrauch.

    [0016] Für eine etwas andere Ausführungsform gemäß den Fig. 4 bis 7 gelten grundsätzlich dieselben Betrachtungen. Der Messerträger 1' hat hierbei in Draufsicht eine etwas andere Form, ist aber im übrigen auch wieder bandförmig ausgebildet. Ein bemerkenswerter Unterschied liegt jedoch darin, daß der Klingenhalter 4' an seinem freien Ende über eine Nut 9 verfügt, welche zur Oberfläche des Klingenhalters 4' leicht schräg verläuft. In diese Nut 9 ist eine Klinge 10 eingelassen. Dank des besonderen Haltes und Schutzes, den die Nut 9 der Klinge 10 verleiht, kann hier auch Material für die Klinge 10 gewählt werden, welches ansonsten wegen seiner Stoßempfindlichkeit o. ä. ausscheidet. So ist denn die Klinge 10 aus keramischem Material gewählt, welches über eine hohe Schneidqualität verfügt. Auch für diese Ausführungsform gilt, daß Klinge 10 und Klingenhalter 4' unlösbar miteinander verbunden sind und so ein einstückiges Verschleißteil bilden.

    [0017] Bei einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Maschinenmessers gemäß Fig. 8 ist vorgesehen, daß der Klingenhalter 4" an der Messerspitze derart gegenüber dem Messerträger 1" zurückspringt und ausgeformt ist, daß die Klinge 11 den Klingenhalter 4" in voller Höhe überdeckt und eine zur Abstützung gegenüber der Aussparung 3 dienende Berührungsfläche 13 bildet. Dabei ist die Klinge 11 noch sicherer gehalten als zuvor, so daß sie auch einer stärkeren Beanspruchung standhält. Dies ist von Bedeutung, wenn Kräfte nicht allein in Richtung der ausgezogenen Pfeillinie P sondern auch in Richtung der gestrichelten Pfeillinie auf die Messerspitze wirken. Dann nämlich können solche Kräfte zum Teil über die erwähnte Berührungsfläche 13 auf den Messerträger 1" abgeleitet und gewissermaßen neutralisiert werden.

    [0018] Verstärkt werden kann dieser Effekt noch dadurch, daß an der Klinge 12 gemäß Fig. 9 ein Verlängerungsabschnitt 14 vorgesehen ist. Dieser kann in Bezug auf den Klingenhalter 4''' abgestuft sein, ebenso gut aber auch eine andere Form aufweisen.

    Bezugszeichenliste



    [0019] 
    1
    Messerträger
    1'
    Messerträger
    1 "
    Messerträger
    1'''
    Messerträger
    2
    Bohrung
    3
    Aussparung
    4
    Klingenhalter
    4'
    Klingenhalter
    4"
    Klingenhalter
    4'''
    Klingenhalter
    5
    Gewindebohrung
    6
    Durchsteckbohrung
    7
    Klinge
    8
    Falz
    9
    Nut
    10
    Klinge
    11
    Klinge
    12
    Klinge
    13
    Berührungsfläche
    14
    Verlängerungsabschnitt
    P
    Pfeil (-linie)



    Ansprüche

    1. Maschinenmesser zum Beschneiden von Büchern o. dgl. mit einem Messerträger (1, 1', 1 ", 1"') aus Metall, welcher mit einer Maschine verbindbar ist, und einer Klinge (7, 10, 11, 12) aus einem Schneidwerkstoff, welche mit dem Messerträger (1, 1', 1 ", 1''') zu verbinden ist, wobei die Klinge (7, 10, 11, 12) als gegenüber dem Messerträger (1, 1', 1", 1''') auswechselbares Teil dergestalt ausgebildet ist, daß sie mit einem leistenförmigen Klingenhalter (4, 4', 4", 4''') zu einem Bauteil unlösbar verbunden ist und der Klingenhalter (4, 4', 4", 4''') am Messerträger (1, 1', 1", 1''') lösbar angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerträger (1, 1', 1", 1''') über eine falzförmige Aussparung (3) zur flächenbündigen Aufnahme des Klingenhalters (4, 4', 4", 4''') verfügt und die Begrenzungsflächen der falzförmigen Aussparung (3) am innenliegenden Ende ebenso wie die damit zusammenwirkenden Begrenzungsflächen des Klingenhalters (4, 4', 4", 4''') jeweils unter einem Winkel von < 90° zueinander stehen.
     
    2. Maschinenmesser nach Anspruche 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinge (7) in einen Falz (8) am freien Ende des Klingenhalters (4) eingelassen ist, wobei die Begrenzungsflächen am innenliegenden Ende des Falzes (8) ebenso wie die damit zusammenwirkenden Begrenzungsflächen der Klinge (7) jeweils unter einem Winkel von < 90° zueinander stehen.
     
    3. Maschinenmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klingenhalter (4, 4', 4", 4''') aus Metall besteht.
     
    4. Maschinenmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur lösbaren Verbindung von Messerträger (1, 1', 1 ", 1 "') und Klingenhalter (4, 4', 4", 4''') jeweils eine Gewindebohrung (5) im Messerträger (1, 1', 1", 1'''), eine damit fluchtende und eingangs erweiterte Durchsteckbohrung (6) im Klingenhalter (4, 4', 4", 4''') sowie ein Schraubmittel, welches flächenbündig in den Klingenhalter (4, 4', 4", 4''') versenkbar ist, mehrfach vorgesehen sind.
     
    5. Maschinenmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinge (10) in eine zur Oberfläche des Klingenhalters (4') leicht schräg verlaufende Nut (9) eingelassen ist.
     
    6. Maschinenmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Klingenhalter (4", 4''') an der Messerspitze derart gegenüber dem Messerträger (1 ", 1''') zurückspringt und ausgeformt ist, daß die Klinge (11, 12) den Klingenhalter (4", 4''') in voller Höhe überdeckt und eine zur Abstützung gegenüber der Aussparung (3) dienende Berührungsfläche (13) bildet.
     
    7. Maschinenmesser nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinge (12) zur festeren Verbindung mit dem Klingenhalter (4''') einerseits und zur besseren Abstützung gegenüber der Aussparung (3) andererseits über einen Verlängerungsabschnitt (14) verfügt.
     
    8. Maschinenmesser nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlängerungsabschnitt (14) in Bezug auf den Klingenhalter (4''') abgestuft ist.
     
    9. Maschinenmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinge (7, 10, 11, 12) aus keramischem Material gewählt ist.
     
    10. Maschinenmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinge (7, 10, 11, 12) eine Beschichtung aus einem gegenüber dem Schneidwerkstoff der Klinge (7, 10, 11, 12) härteren Werkstoff, insbesondere Diamant, aufweist.
     
    11. Maschinenmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinge (7, 10, 11, 12) mit dem Klingenhalter (4, 4', 4", 4''') mit Hilfe eines aushärtbaren Klebers verbunden ist.
     
    12. Maschinenmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinge (7, 10, 11, 12) mit dem Klingenhalter (4, 4', 4", 4''') mit Hilfe eines Lötmaterials verbunden ist.
     
    13. Maschinenmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinge (7, 10, 11, 12) mit dem Klingenhalter (4, 4', 4", 4''') mittels Schweißung und insbesondere Ultraschall-Schweißung verbunden ist.
     


    Claims

    1. Machine-knife for trimming books or the like with a knife-carrier (1, 1', 1", 1'") made of metal which is connectable to a machine, and a blade (7, 10, 11, 12) made of cutting material for connection to the knife-carrier (1, 1', 1", 1'''), the blade (7, 10, 11, 12) being configured as an exchangeable part in relation to the knife-carrier (1, 1', 1", 1'") in such a way that it is permanently connected to a strip-form blade-holder (4, 4', 4", 4'") as a single component and the blade-holder (4, 4', 4", 4'") is releasably attached to the knife-carrier (1, 1', 1", 1'"), characterized in that the knife-carrier (1, 1', 1", 1'") possesses a rebated recess (3) for flush seating of the blade-holder (4, 4', 4", 4'") and the bounding faces of the rebated recess (3) at the inner end and also the bounding faces of the blade-holder (4, 4', 4", 4'") cooperating therewith are in both cases set at an angle of < 90° to each other.
     
    2. Machine-knife according to Claim 1, characterized in that the blade (7) is sunk in a rebate (8) at the free end of the blade-holder (4), the bounding faces at the inner end of the rebate (8) and also the bounding faces of the blade (7) cooperating therewith being in both cases set at an angle of < 90° to each other.
     
    3. Machine-knife according to Claim 1 or Claim 2, characterized in that the blade-holder (4, 4', 4", 4"') is made of metal.
     
    4. Machine-knife according to any one of Claims 1 to 3, characterized in that a plurality of releasable attachments between the knife-carrier (1, 1', 1", 1'") and the blade-holder (4, 4', 4", 4'") are provided, each such attachment comprising: a tapped hole (5) in the knife-carrier (1, 1', 1", 1'"); a through hole (6) in alignment therewith, and having an enlarged entrance, in the blade-holder (4, 4', 4", 4"'); and a screw which is sinkable flush with the blade-holder (4, 4', 4", 4"').
     
    5. Machine-knife according to any one of Claims 1 to 4, characterized in that the blade (10) is sunk in a groove (9) which is set at a slightly oblique angle to the surface of the blade-holder (4').
     
    6. Machine-knife according to any one of Claims 1 to 4, characterized in that at the tip of the knife the blade-holder (4", 4'") is stepped back in relation to the knife-carrier (1", 1'") and is shaped in such a way that the blade (11, 12) covers the blade-holder (4", 4'") over its full height and forms a contact face (13) serving as support in relation to the recess (3).
     
    7. Machine-knife according to Claim 6, characterized in that the blade (12) has an extended portion (14) for firmer connection to the blade-holder (4'") on the one hand and for better support in relation to the recess (3) on the other hand.
     
    8. Machine-knife according to Claim 7, characterized in that the extended portion (14) is stepped with respect to the blade-holder (4'").
     
    9. Machine-knife according to any one of Claims 1 to 8, characterized in that the blade (7, 10, 11, 12) is made of a selected ceramic material.
     
    10. Machine-knife according to any one of Claims 1 to 9, characterized in that the blade (7, 10, 11, 12) has a coating of material harder than the cutting material of the blade (7, 10, 11, 12), in particular diamond.
     
    11. Machine-knife according to any one of Claims 1 to 10, characterized in that the blade (7, 10, 11, 12) is joined to the blade-holder (4, 4', 4", 4'") with the aid of a curable adhesive.
     
    12. Machine-knife according to any one of Claims 1 to 10, characterized in that the blade (7, 10, 11, 12) is joined to the blade-holder (4, 4', 4", 4'") with the aid of solder material.
     
    13. Machine-knife according to any one of Claims 1 to 10, characterized in that the blade (7, 10, 11, 12) is joined to the blade-holder (4, 4', 4", 4'") by welding, in particular ultrasonic welding.
     


    Revendications

    1. Massicot pour couper des livres ou analogues, avec un porte-couteau (1, 1', 1'', 1''') en métal, susceptible d'être relié à une machine, et une lame (7, 10, 11, 12) réalisée en un matériau découpant, devant être relié au porte-couteau (1, 1', 1'', 1'''), la lame (7, 10, 11, 12) étant réalisée sous la forme d'une pièce remplaçable par rapport au porte-couteau (1, 1', 1'', 1'''), de manière qu' elle soit reliée de façon indésolidarisable à un porte-lame (4, 4' , 4'', 4''') en forme de bande, pour former un composant, et le porte-lame (4, 4' , 4'', 4''') étant monté de façon désolidarisable sur le porte-couteau (1, 1', 1'', 1'''), caractérisé en ce que le porte-couteau (1, 1', 1'', 1''') dispose d'un évidement (3) en forme de puits pour recevoir, avec affleurement de surface, le porte-lame (4, 4', 4'', 4'''), et les faces de délimitation de l'évidement (3) en forme de feuillure, sur l'extrémité intérieure, tout comme les faces de délimitation, coopérant avec lui, du porte-lame (4, 4', 4'', 4'''), sont orientées chacune sous un angle < 90°.
     
    2. Massicot selon la revendication 1, caractérisé en ce que la lame (7) est insérée dans une feuillure (8) ménagée à l'extrémité libre du porte-lame (4), les surfaces de délimitation, se trouvant à l'extrémité intérieure de la feuillure (8), tout comme les surfaces de délimitation, coopérant avec celles-ci, de la lame (7), étant chacune placées sous un angle < 90°.
     
    3. Massicot selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le porte-lame (4, 4' , 4'', 4''') est formé en métal.
     
    4. Massicot selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que, pour obtenir une liaison désolidarisable entre le porte-couteau (1, 1', 1'', 1''') et le porte-lame (4, 4' , 4'', 4'''), sont prévus, en plusieurs exemplaires, chaque fois un trou taraudé (5) ménagé dans le porte-couteau (1, 1', 1'', 1'''), un trou de passage (6), aligné avec lui et allant en s'élargissant du côté entrée, réalisé dans le porte-lame (4, 4' , 4'', 4'''), ainsi qu'un moyen de vissage susceptible d'être noyé, avec affleurement de surface, dans le porte-lame (4, 4' , 4'', 4''').
     
    5. Massicot selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la lame (10) est insérée dans une rainure (9) s'étendant légèrement obliquement par rapport à la surface du porte-lame (4').
     
    6. Massicot selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le porte-lame (4'', 4''') est en retrait et est creusé sur la pointe de lame par rapport au porte-couteau (1'', 1'''), de manière que la lame (11, 12) recouvre sur la pleine hauteur le porte-lame (4'', 4'''), et forme une face de contact (13), servant au soutien par rapport à l'évidement (3).
     
    7. Massicot selon la revendication 6, caractérisé en ce que la lame (12) dispose d'un tronçon de prolongement (14) pour assurer une liaison plus ferme avec le porte-lame (4'''), d'une part, et pour offrir un meilleur soutien par rapport à l'évidement (3), d'autre part.
     
    8. Massicot selon la revendication 7, caractérisé en ce que le tronçon de prolongement (14) est étagé par rapport au porte-lame (4''').
     
    9. Massicot selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la lame (7, 10, 11, 12) est choisie en un matériau céramique.
     
    10. Massicot selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la lame (7, 10, 11, 12) présente un revêtement formé d'un matériau plus dur que le matériau découpeur de la lame (7, 10, 11, 12), en particulier en diamant.
     
    11. Massicot selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la lame (7, 10, 11, 12) est reliée au porte-lame (4, 4', 4'', 4'''), à l'aide d'un adhésif durcissable.
     
    12. Massicot selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la lame (7, 10, 11, 12) est reliée au porte-lame (4, 4', 4'', 4'''), à l'aide d'un matériau brasable.
     
    13. Massicot selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la lame (7, 10, 11, 12) est reliée au porte-lame (4, 4', 4'', 4''') par soudage et, en particulier, par soudage aux ultrasons.
     




    Zeichnung