| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 124 747 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
12.11.2003 Patentblatt 2003/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.08.1999 |
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/CH9900/389 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 0002/4660 (04.05.2000 Gazette 2000/18) |
|
| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM FÖRDERN VON DRUCKEREIERZEUGNISSEN
METHOD AND DEVICE FOR DELIVERING PRINTED PRODUCTS
PROCEDE ET DISPOSITIF D'ALIMENTATION EN IMPRIMES
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
26.10.1998 CH 215998
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
22.08.2001 Patentblatt 2001/34 |
| (73) |
Patentinhaber: Ferag AG |
|
8340 Hinwil (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- HONEGGER, Werner
CH-8806 Bäch (CH)
|
| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Schaad, Balass, Menzl & Partner AG |
|
Dufourstrasse 101
Postfach 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 320 894 US-A- 5 007 629
|
US-A- 4 953 847 US-A- 5 295 679
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Fördern
von Druckereierzeugnissen gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1 bzw. des Anspruches
6. Ein solches Verfahren bzw. eine derartige Vorrichtung eignet sich vor allem zum
Fördern von Zeitungen und Zeitschriften sowie Teilen hievon und Beilagen dazu.
[0002] Aus der CH-A-630 583 und der entsprechenden US-A-4,320,894 ist ein Verfahren bzw.
eine Vorrichtung der vorstehend erwähnten Art bekannt, bei dem bzw. bei der die Antriebe
für den Zuförderer und den Wegförderer voneinander unabhängig sind. D.h. es erfolgt
keine Anpassung der Fördergeschwindigkeit des Wegförderers an die Taktfolge der anfallenden
und durch den Zuförderer geförderten Druckereierzeugnisse. Das bedeutet, dass einerseits
die Greifer eine unterschiedliche Anzahl von Druckereierzeugnissen erfassen und andererseits
die zur Uebergabestelle gelangenden Druckereierzeugnisse dort nicht zwingend mit einem
Greifer zusammentreffen müssen. Aus diesem Grunde sind folgende Vorkehrungen getroffen,
um trotzdem eine einwandfreie Uebernahme der Druckereierzeugnisse durch jeweils einen
Greifer sicherzustellen:
[0003] Im Uebergabebereich sind Anschlagschienen angeordnet, an denen ein Druckereierzeugnis
anschlägt, das im Vergleich zum zugeordneten Greifer zu früh zum Uebergabebereich
gelangt. Ein an den Anschlagschienen anliegendes Druckereierzeugnis wird so lange
an einer weiteren Vorwärtsbewegung gehinderte bis es vom zugeordneten Greifer mitgenommen
wird. Im weitern ist im Uebergabebereich eine Auslenkeinrichtung vorhanden, welche
ein umlaufendes, vom Zuförderer her angetriebenes Rad aufweist, an dem federelastische
Auslenkfinger befestigt sind. Diese Auslenkfinger werden jeweils vom nachlaufenden
Klemmteil der Greifer in eine Wirkstellung ausgelenkt, in der die Auslenkfinger als
Anschlag für verspätet zum Uebergabebereich gelangende Druckereierzeugnisse dient.
Die an einem Auslenkfinger anstehenden Druckereierzeugnisse werden im Bereich ihrer
vorlaufenden Kante aus dem normalen Förderweg nach unten ausgelenkt und dabei abgebremst
und anschliessend dann dem nächsten Greifer zugeführt.
[0004] Diese beiden bei der bekannten Vorrichtung getroffenen Massnahmen stellen sicher,
dass alle Druckereierzeugnisse einwandfrei durch jeweils einen Greifer erfasst werden,
bewirken aber wie erwähnt ein Abbremsen der zum Uebergabebereich gelangenden Druckereierzeugnisse.
Dieses Abbremsen der Druckereierzeugnisse hat zur Folge, dass der Abstand zwischen
den abgebremsten Druckereierzeugnissen und den jeweils nachfolgenden Druckereierzeugnissen
verkleinert wird. Anders ausgedrückt wird die Schuppenformation bei der Uebergabe
vom Zuförderer an den Wegförderer verändert.
[0005] Aus der EP-A-0 330 868 und der entsprechenden US-A-4,953,847 ist es bekannt, die
in einer Schuppenformation mit gleichmässigen Abständen zwischen den jeweils aufeinanderfolgenden
Druckereierzeugnissen einer Uebergabestelle zugeführten Druckereierzeugnisse so von
einem Wegförderer mit Greifern zu übernehmen, dass durch jeden Greifer jeweils zwei
Druckereierzeugnisse unter Beibehaltung ihres Abstandes in der Schuppenformation erfasst
werden. Dies wird dadurch erreicht, dass die Zuführgeschwindigkeit des Zuförderers
und die Fördergeschwindigkeit des Wegförderers so gewählt sind, dass in jener Zeit,
in welcher die zugeführten Druckereierzeugnisse den doppelten Abstand zwischen zwei
Druckereierzeugnissen zurücklegen, die Greifer des Wegförderers eine Strecke zurücklegen,
die dem festen Abstand zwischen zwei Greifern entspricht.
[0006] In der US-A-5,007,629 und der entsprechenden CH-A-680 851 ist eine Vorrichtung zum
Fördern von Druckereiprodukten beschrieben, bei der in einer von einem Zuförderer
zugeführten Schuppenformation jeweils zwei Druckereiprodukte deckungsgleich übereinander
liegen. Der Abstand zwischen aufeinander folgenden Paaren von übereinander liegenden
Druckereierzeugnissen ist regelmässig, d.h. immer gleich gross. In Förderrichtung
gesehen liegt in der Schuppenformation jedes Paar von Druckereiprodukten auf dem nachfolgenden
Druckereiproduktepaar auf. Bei der Uebergabe dieser paarweise aufeinander liegenden
Druckereiprodukte an die Greifer eines Wegförderers sollen diese Druckereiprodukte
voneinander getrennt werden, damit jeder Greifer des Wegförderers nur ein Druckereiprodukt
erfasst. Zu diesem Zweck ist dem Zuförderer eine Saugwalze nachgeschaltet, die jeweils
kurzzeitig nur auf das unten liegende Druckereiprodukt jedes Druckereiproduktpaares
einwirkt und das erfasste Druckereiprodukt nach unten abbiegt und so in den Wirkbereich
des nächsten Greifers bringt, der auf denjenigen Greifer folgt, der das oben liegende
Druckereiprodukt diese Paares übernimmt.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren und eine
Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, das bzw. die es auf einfache Weise
erlaubt, die mit unregelmässigen gegenseitigen Abständen der Uebergabestelle zugeführten
Druckereierzeugnisse durch die Greifer des Wegförderers einwandfrei und schonend zu
übernehmen, ohne dass es hiefür notwendig wird, einzelne Produkte abzubremsen und
zu verschieben.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit einem Verfahren gemäss Anspruch 1 bzw. einer
Vorrichtung gemäss Anspruch 6 gelöst.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass die Druckereierzeugnisse
unter Beibehaltung ihres gegenseitigen Abstandes vom Zuförderer dem Wegförderer übergeben
werden können, wenn dafür gesorgt wird, dass einerseits die jeweils in einen Greifer
einlaufenden Druckereierzeugnisse vor dem Schliessen des Greifers in ihrer Vorwärtsbewegung
nicht gehemmt werden und andererseits die nachfolgenden Druckereierzeugnisse, die
vom vorangehenden Greifer nicht mehr richtig erfasst werden können, unter Beibehaltung
ihres gegenseitigen Abstandes zum offenen Maul des nächsten Greifers geleitet werden.
[0010] Bevorzugte Weiterausgestaltungen des erfindungsgemässen Verfahrens und der erfindungsgemässen
Vorrichtung bilden Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0011] Im folgenden werden anhand der Zeichnungen bevorzugte Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
näher erläutert. Es zeigen rein schematisch:
- Fig. 1
- in Seitenansicht eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemässen Fördervorrichtung,
- Fig. 2
- in Ansicht in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1 . und teilweise im Schnitt den Endbereich
des Zuförderers der Fördervorrichtung gemäss Fig. 1,
- Fig. 3a)-d)
- den zeitlichen Ablauf der Uebernahme von Druckereierzeugnissen durch die Greifer des
Wegförderers,
- Fig. 4a)-f)
- die Umlenkanordnung in verschiedenen zeitlich aufeinanderfolgenden Phasen, und
- Fig. 5
- in Seitenansicht eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemässen Fördervorrichtung.
[0012] Die in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellte erste Ausführungsform einer erfindungsgemässen
Fördervorrichtung weist einen Zuförderer 1 und einen Wegförderer 2 auf. Die Förderrichtung
des Zuförderers 1 ist mit A und die Förderrichtung des Wegförderers 2 mit B bezeichnet.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind die beiden Förderer 1, 2 so angeordnet,
dass die Förderrichtung A mit der Förderrichtung B einen Winkel a bildet, der grösser
als 90° ist, wie das in Fig. 1 dargestellt ist. Dies bedeutet, dass die Förderrichtung
B des Wegförderers 2 eine Komponente aufweist, die parallel zur Förderrichtung A des
Zuförderers 1 und zu dieser gleichgerichtet ist. Der Zuförderer 1 fördert Druckereierzeugnisse
3 in einer Schuppenformation S mit der Fördergeschwindigkeit v1 zu einer Uebergabestelle
4. Die Druckereierzeugnisse 3 können Zeitungen, Zeitschriften und dergleichen oder
Teile hievon und Beilagen hiezu sein. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel liegt in
der Schuppenformation S jeweils ein Druckereierzeugnis 3 auf dem nachfolgenden Druckereierzeugnis
auf. Dies bedeutet, dass in der Schuppenformation S die vorlaufenden Kanten 3a der
Druckereierzeugnisse 3 unten liegen, d.h. auf dem Zuförderer 1 aufliegen.
[0013] In der Schuppenformation S sind die Schuppenabstände a, d.h. die Abstände zwischen
den vorlaufenden Kanten 3a aufeinanderfolgender Druckereierzeugnisse 3 unregelmässig,
wie das in der Fig. 1 anhand der Abstände a1 a2, a3 und a4 gezeigt ist. Diese Abstände
a1 bis a4 unterscheiden sich voneinander, können aber in gewissen Fällen durchaus
auch gleich sein. Anders ausgedrückt liegen die Druckereierzeugnisse 3 regellos in
der Schuppenformation S.
[0014] Der Zuförderer 1 wird durch zwei Förderriemen 5, 6 gebildet, die parallel zueinander
und in einem Abstand voneinander angeordnet sind (Fig. 2). Die beiden Förderriemen
5, 6 werden je über Umlenkwalzen geführt, von denen nur die endseitigen Umlenkwalzen
7, 8 gezeigt sind. Die beiden Förderriemen 5, 6 werden mit der Geschwindigkeit v1
angetrieben.
[0015] Oberhalb des Zuförderers 1 ist ein Andrückband 9 angeordnet, das in Richtung des
Pfeiles C umlaufend angetrieben wird. Dieses Andrückband 9 ist ebenfalls über Umlenkrollen
geführt, von denen nur die eine Umlenkrolle 10 gezeigt ist, die auch als Druckrolle
dient. Die Schuppenformation S wird zwischen dem Andrückband und der Umlenkrolle 10
und dem Zuförderer 1 geführt und dabei an den Zuförderer 1 angedrückt. Die Umlenkrolle
10 ist gegenüber den Umlenkwalzen 7, 8 um einen gewissen Betrag zurückversetzt.
[0016] Der Wegförderer 2 weist ein in einem Führungskanal 11 geführtes und mit der Fördergeschwindigkeit
v2 umlaufend in Förderrichtung B angetriebenes, nicht dargestelltes Zugorgan auf.
An diesem Zugorgan sind hintereinander in einem festen und gleichen Abstand D Greifer
12 befestigt. Die in der Fig. 1 gezeigten Greifer entsprechen konstruktiv und funktionsmässig
den in der EP-A-0 600 183 und der entsprechenden US-A-5,395,151 beschriebenen Greifern.
Aus diesem Grunde wird bezüglich Aufbau und Wirkungsweise der Greifer 12 auf diese
Druckschriften verwiesen. Es versteht sich, dass auch Greifer eingesetzt werden können,
die von einer anderen geeigneten Konstruktion sind. Jeder Greifer weist zwei Klemmteile
13, 14 auf, die aufeinander zu in eine Klemmstellung und voneinander weg in eine Offenstellung
bewegbar sind. Zur Steuerung der Bewegung der Klemmteile 13, 14 und zum Verschwenken
der Greifer 12 sind nicht näher dargestellte Steueranordnungen, z.B. Kulissen, vorhanden.
Das durch die beiden Klemmteile 13, 14 festgelegte Greifermaul ist mit 15 bezeichnet.
[0017] Im Endbereich des Zuförderers ist zwischen den beiden Umlenkwalzen 7, 8 eine Umlenkanordnung
16 angeordnet, welche ein Rad 17 aufweist, das auf einem Bolzen 18 drehbar gelagert
ist. Am Umfang des Rades 17 sind zwei sich diametral gegenüberliegende Umlenkorgane
19 befestigt, die in Seitenansicht L-förmig ausgebildet sind. Der eine Schenkel 19a
der Umlenkorgane 19 verläuft in einem Abstand vom Umfang des Rades 17 und dient als
Leitteil, wie das anhand der Fig. 3 und 4 noch näher erläutert werden wird. Das Rad
17 wird über einen Zahnriemen 20 von einem Zahnrad 21 her angetrieben, das seinerseits
über eine Gelenkwelle 22 angetrieben wird (Fig. 2). Die variierende Antriebsgeschwindigkeit
des Rades 17, d.h. die Bewegungsgeschwindigkeit der Umlenkorgane 19, ist auf die Fördergeschwindigkeit
v1 des Zuförderers 1 und die Lage der Greifer 12 des Wegförderers 2 abgestimmt.
[0018] Die Fördergeschwindigkeiten v1 und v2 stehen in einem gegebenen, festen Verhältnis
zueinander, das aber eingestellt werden kann.
[0019] Die Fig. 1 lässt erkennen, dass die mit konstanter Fördergeschwindigkeit v1 der Uebergabestelle
4 zugeführten Druckereierzeugnisse 3 ohne Aenderung des ursprünglichen gegenseitigen
Abstandes a der Druckereierzeugnisse 3 in der Schuppenformation S zu den Greifern
12 des Wegförderers 2 gefördert werden und von letzteren sektionsweise erfasst werden.
Dabei werden pro Greifer 12 je nach Grösse des gegenseitigen Abstandes a zwischen
jeweils aufeinanderfolgenden Druckereierzeugnissen 3 eine unterschiedliche Anzahl
von Druckereierzeugnissen 3 erfasst. Dabei wird durch Abstimmung der Fördergeschwindigkeiten
v1 und v2 und unter Berücksichtigung des Greiferabstandes D sichergestellt, dass die
Länge F des in ein Greifermaul 15 hineinragenden Abschnittes einer übernommenen Sektion
kleiner ist als die Tiefe E des Klammermauls 15, damit kein Druckereierzeugnis 3 beim
Einlaufen in einen Greifer 12 an einem Greiferteil anstösst und dabei abgebremst wird.
Mit F ist somit die Strecke bezeichnet, innerhalb der die Kanten der durch einen Greifer
12 erfassten Druckereierzeugnisse 3 liegen, wobei dafür gesorgt werden muss, dass
das hinterste von einem Greifer 12 noch erfasste Druckereierzeugnis 3 um ein genügend
grosses Mass in das Greifermaul 15 hineinragt, damit auch dieses Druckereierzeugnis
noch sicher festgehalten wird. Somit weisen die von einem Greifer 12 erfassten und
weggeförderten Druckereierzeugnisse 3 einer Sektion denselben gegenseitigen Abstand
a' bzw. a'' wie in der zugeführten Schuppenformation S auf.
[0020] Die Umlenkanordnung 16 sorgt mit den periodisch in die Schuppenformation S eintauchenden
Umlenkorganen 19 auf noch zu beschreibende Weise dafür, dass die einzelnen Sektionen
voneinander getrennt und die ersten Druckereierzeugnisse der jeweils nachfolgenden
Sektion zum nächsten Greifer 12 geleitet werden. Das Umlenkorgan 16 kommt jedoch nur
zur Wirkung, wenn der Abstand zwischen dem hintersten Druckereierzeugnis einer Sektion
und dem vordersten Druckereierzeugnis der folgenden Sektion so ist, dass ein einwandfreies
Einleiten dieses vordersten Druckereierzeugnisses in den nächsten Greifer nicht gewährleistet
ist.
[0021] Anhand der gegenüber der Fig. 1 vereinfachten Fig. 3 wird nun die Arbeitsweise der
Fördervorrichtung gemäss den Fig. 1 und 2 erläutert. In den Fig. 3a) bis 3d) sind
vier zeitlich aufeinanderfolgende Phasen der Uebergabe der Druckereierzeugnisse 3
vom Zuförderer 1 an den Wegförderer 2 dargestellt. Mit F ist gleich wie in der Fig.
1 die Längen des jeweils in ein Greifermaul 15 hineinragenden Abschnittes einer Sektion
bezeichnet, die wie erwähnt kleiner ist als die Greifermaultiefe E. Die vorderen Grenzen
jeweils einer dieser Sektionen sind mit 23, 23' bzw. 23'' bezeichnet.
[0022] Im Zeitpunkt gemäss der Darstellung der Fig. 3a) haben die Greifer 12' und 12'' die
Druckereierzeugnisse 3 der ihnen zugeordneten Sektionen s1 bzw. s2 bereits übernommen,
während der nächste Greifer 12 zur Uebergabestelle gelangt und bereit ist zur Uebernahme
der Druckereierzeugnisse 3 der nächsten Sektion s3. In diesem Zeitpunkt kommt das
erste Druckereierzeugnis 3' der nächsten Sektion s3 in den Wirkbereich eines Umlenkorganes
19 der Umlenkanordnung 16, und wird wie das anhand der Fig. 4 noch erläutert werden
wird, aus dem normalen Förderweg 24 ausgelenkt, der durch den Zuförderer 1 festgelegt
ist.
[0023] In einem etwas späteren Zeitpunkt gemäss der Darstellung der Fig. 3b) haben sich
die Druckereierzeugnisse 3 in der Schuppenformation S bereits weiterbewegt, während
sich das Rad 17 mit den Umlenkorganen 19 etwas weitergedreht hat. Aus dieser Fig.
3b) ist die beginnende Auslenkung der ankommenden Druckereierzeugnisse aus dem normalen
Förderweg 24 unter der Wirkung eines Umlenkorganes 19 erkennbar.
[0024] Zeitlich etwas später sind zumindest die vordersten Druckereierzeugnisse der nächsten,
vom folgenden Greifer 12 zu übernehmenden Sektion s3 schon deutlich aus dem normalen
Förderweg 24 in einen Ausweichförderweg 25 umgelenkt, der in Richtung gegen die Förderrichtung
B des Wegförderers 2 weist, wie das die Fig. 3c) erkennen lässt. Aus dieser Fig. 3c)
ist auch ersichtlich, dass durch dieses Umlenken der Druckereierzeugnisse auf den
Ausweichförderweg 25 ein sicheres Einleiten der Druckereierzeugnisse in das offene
Maul 15 des Greifers 12 sichergestellt wird.
[0025] Im Zeitpunkt gemäss der Darstellung nach Fig. 3d) sind die Druckereierzeugnisse der
durch den Greifer 12 zu übernehmenden Sektion s3 in das Greifermaul 15 eingeleitet
und zum Festklemmen bereit. Die Klemmteile 13, 14 des Greifers 12 werden nun geschlossen.
Das Umlenkorgan 19 der Umlenkanordnung 16 hat die Druckereierzeugnisse, die es vorher
auf den Ausweichförderweg 25 umgelenkt hat, freigegeben. Gemäss der Darstellung gemäss
Fig. 3d) fährt nun das andere Umlenkorgan 19 von unten in die ankommende Schuppenformation
S ein, kommt jedoch nicht auf das erste Druckereierzeugnis der nächsten Sektion s4
zur Einwirkung, da dieses einen genügend grossen Abstand aufweist, um auf dem direkten
Weg einwandfrei in den nächsten Greifer 12 einzulaufen.
[0026] Anhand der Fig. 4 wird nun die Wirkungsweise der Umlenkanordnung 16 näher erläutert.
[0027] Die Fig. 4a) bis 4f) zeigen das in Richtung des Pfeiles G umlaufende Rad 17 mit den
beiden Umlenkorganen 19 in verschiedenen zeitlich aufeinanderfolgenden Stellungen.
[0028] In der Fig. 4a) nehmen das Rad 17 und die Umlenkorgane 19 etwa dieselbe Stellung
ein wie das Rad 17 in der Fig. 3d). Das Umlenkorgan 19 greift dabei in die Schuppenformation
S ein und hebt die vorauslaufenden Druckereierzeugnisse, d.h. die letzten Druckereierzeugnisse
der vorangehenden Sektion, etwas an. In diesem Zeitpunkt ist die Bewegungsgeschwindigkeit
v3 der Umlenkorgane 19 etwas grösser als die Vorschubgeschwindigkeit v1 der Schuppenformation
S, um die geförderten Druckereierzeugnisse 3 aufzuholen und zu überholen.
[0029] In der in der Fig. 4b) gezeigten Stellung des Rades 17 ist die Bewegungsgeschwindigkeit
v3 der Umlenkorgane 19 kleiner als die Fördergeschwindigkeit v1 der Druckereierzeugnisse
3, wobei die Bewegungsgeschwindigkeit v3 abnehmend ist. Das erlaubt es nun den Druckereierzeugnissen
der nächsten Sektion (in den Fig. 4a) bis 4f) durch ein einziges Druckereierzeugnis
3 dargestellt), das Umlenkorgan 19 einzuholen (Fig. 4c)).
[0030] Das vorderste Druckereierzeugnis 3 dieser Sektion kommt nun in den Wirkbereich eines
Umlenkorganes 19 und fährt mit seiner vorlaufenden Kante 3a in den Zwischenraum zwischen
der Umfangsfläche des Rades 17 und dem Leitteil 19a des Umlenkorganes 19 ein (siehe
die Fig. 4c) und 4d)).
[0031] Durch das nun im wesentlichen dieselbe Geschwindigkeit wie das Druckereierzeugnis
3 aufweisende Umlenkorgan 19 wird nun das Druckereierzeugnis aus dem normalen Förderweg
24 auf den Ausweichförderweg 25 umgelenkt, wie das anhand der Fig. 3 bereits beschrieben
und in der Fig. 4e) gezeigt ist.
[0032] Nun wird das Rad 17 beschleunigt, was zur Folge hat, dass die Bewegungsgeschwindigkeit
v3 des Umlenkelementes 19 grösser wird als die Vorschubgeschwindigkeit v1 des Druckereierzeugnisses
3. Somit kann sich das Umlenkelement 19 vom Druckereierzeugnis 3 lösen, so dass letzteres
während des weiteren Vorschubes in das offene Maul des zugeordneten Greifers einlaufen
kann, wie das anhand der Fig. 3 bereits beschrieben wurde (siehe Fig. 4f)).
[0033] Aus den vorstehenden Ausführungen geht hervor, dass das Rad 17 mit sich ändernder
Umfangsgeschwindigkeit angetrieben wird, um zuerst den Umlenkelementen 19 ein Aufholen
der Druckereierzeugnisse zu ermöglichen, anschliessend einem Druckereierzeugnis 3
ein Einfahren in das Umlenkelement 19 zu erlauben und dann ein Freigeben des umgelenkten
Druckereierzeugnisses 3 durch das Umlenkorgan 19 sicherzustellen. Von Bedeutung ist,
dass der Verlauf der Bewegungsgeschwindigkeit der Umlenkelemente 19 so ist, dass es
nie zum Anstossen der vorlaufenden Kante 3a eines Druckereierzeugnisses 3 an einem
Umlenkorgan 19 kommt. Dies bedeutet, dass die Druckereierzeugnisse 3 auf den Ausweichförderweg
25 umgelenkt werden, ohne dass sie abgebremst oder beschleunigt werden. Auf diese
Weise wird sichergestellt, dass der Abstand a zwischen aufeinanderfolgenden Druckereierzeugnissen
3 auch während des Umlenkvorganges erhalten bleibt.
[0034] Wie erwähnt ist die Umlenkrolle 10 und damit das Ende des Andrückbandes 9 gegenüber
dem Ende des Zuförderers 1 zurückversetzt. Das Mass dieser Zurück.versetzung ist nun
derart gewählt, dass die Druckereierzeugnisse 3 jeder Sektion solange im Einflussbereich
der Umlenkrolle 10 bleiben, bis sie an ihrem vorlaufenden Ende 3a durch die Klemmteile
13, 14 eines Greifers 12 festgehalten sind. Durch dieses Andrücken der Druckereierzeugnisse
jeder Sektion an den Zuförderer 1 während des Uebergabevorganges wird die gewünschte
Beibehaltung der gegenseitigen Lage der Druckereierzeugnisse während der Uebergabe
unterstützt.
[0035] Bei der in der Fig. 5 gezeigten zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemässen
Fördervorrichtung ist ebenfalls ein Zuförderer 1 sowie ein Wegförderer 2 vorhanden.
Der Zuförderer 1 bringt die Druckereierzeugnisse 3 in einer Schuppenformation S in
Richtung des Pfeiles A mit einer Fördergeschwindigkeit v1 einer Uebergabestelle 4
zu. Im Gegensatz zur Ausführungsform gemäss den Fig. 1 und 2 liegt in dieser Schuppenformation
S jedes Druckereierzeugnis 3 auf dem vorauslaufenden Druckereierzeugnis auf. Dies
bedeutet, dass in dieser zugeführten Schuppenformation S die vorlaufenden Kanten 3a
der Druckereierzeugnisse 3 oben liegen. Auch bei dieser Ausführungsform sind die Abstände
a, a1 zwischen jeweils aufeinanderfolgenden Druckereierzeugnissen 3 unregelmässig.
[0036] Der Wegförderer 2 übernimmt an der Uebergabestelle 4 die zugeführten Druckereierzeugnisse
sektionenweise und fördert sie in Richtung des Pfeiles B mit der Fördergeschwindigkeit
v2 weg. Die Förderrichtung B des Wegförderers 2 bildet mit der Förderrichtung A des
Zuförderers 1 einen stumpfen Winkel. Dies bedeutet, dass die Förderrichtung B gleich
wie bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 1 und 2 eine Komponente aufweist, die
parallel zur Förderrichtung A verläuft und mit dieser gleichgerichtet ist. Die Fördergeschwindigkeiten
v1 und v2 stehen zueinander in einem gegebenen, festen Verhältnis, das verändert werden
kann.
[0037] Der Wegförderer 2 weist ebenfalls ein nicht gezeigtes Zugorgan auf, das in einem
Führungskanal 11 geführt ist. An diesem Zugorgan sind in gleichmässigen, festen Abständen
D Greifer 26 angeordnet, die jedoch von anderer Konstruktion sind als die Greifer
12 des Megförderers 2 gemäss Fig. 1. Bezüglich des Aufbaus und der Funktionsweise
der Greifer 26 wird auf die CH-A-592 562 und die entsprechende US-A-3,955,667 verwiesen.
Jeder Greifer 26 weist ein Greifergehäuse 27 auf, das nicht verschwenkbar am erwähnten
Zugorgan befestigt ist. An jedem Greifergehäuse 27 ist ein fester Klemmteil 28 ausgebildet.
Im Greifergehäuse 27 ist ein Schaft 29 in Richtung seiner Längsachse verschiebbar
und um diese schwenkbar gelagert. Der Schaft 29 ist gegen die Offenstellung, wie sie
in der Fig. 5 beim in Förderrichtung B gesehen hintersten Greifer 26' dargestellt
ist, durch eine nicht gezeigte Feder vorgespannt. Am Schaft 29 ist ein beweglicher
Klemmteil 30 befestigt, der in Offenstellung des Greifers 26' um etwa 90° zur Förderrichtung
B verschwenkt ist. Durch entsprechend ausgebildete Steueranordnungen, die z.B. ortsfeste
Kulissen umfassen, wird der Schaft 29 mitsamt dem beweglichen Klemmteil 30 um etwa
90° verschwenkt und in eine Lage gebracht, in der der bewegliche Klemmteil 30 etwa
parallel zum festen Klemmteil 28 verläuft und so das Greifermaul 15 bildet, wie das
in der Fig. 5 beim Greifer 26'' gezeigt ist. Zum Schliessen der Greifer 26 wird der
Schaft 29 ebenfalls mittels geeigneter Steueranordnungen in Richtung seiner Längsachse
verschoben und so die beiden Klemmteile 28, 30 zusammengebracht. Der Schaft 29 wird
in seiner Schliessstellung mittels eines lösbaren Verriegelungselementes 31 arretiert.
[0038] Anschliessend an die Uebergabestelle 4 ist unterhalb des Wegförderers 2 ein Leitblech
32 angeordnet, das etwa parallel zur Förderrichtung B verläuft und das zum Abstützen
der durch die Greifer 26 weggeführten Druckereierzeugnisse 3 im Bereich ihrer nachlaufenden
Kanten dient.
[0039] Im Bereich des abgabeseitigen Endes des Zuförderers 1 und an der Uebergabestelle
4 ist eine Umlenkanordnung 33 vorgesehen, welche eine Walze 34 aufweist, die in Richtung
des Pfeiles H drehend angetrieben ist. Diese Walze 34 ist mit zwei sich diametral
gegenüberliegenden Saugbereichen 35, 35' versehen. Diese nicht näher dargestellten
Saugbereiche 35, 35' weisen Löcher auf, die periodisch mit einer Unterdruckquelle
verbindbar sind. Die Drehzahl der Walze 34 ist so auf die Fördergeschwindigkeit v2
des Wegförderers 2 abgestimmt, dass jeweils dann einer der Saugbereiche 35, 35' mit
einem Druckereierzeugnis 3 der zugeführten Schuppenformation S in Berührung kommt,
wenn der nachlaufende, feste Klemmteil 28 eines Greifers 26 im Begriff ist, die Uebergabestelle
4 zu verlassen. Die Walze 34 hat nämlich die gleiche Aufgabe wie die Umlenkanordnung
16 beim Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 und 2 und dient dazu, falls erforderlich
jeweils das erste Druckereierzeugnis 3 einer Sektion aus dem normalen Förderweg auf
einen Ausweichförderweg umzulenken, der gegen die Förderrichtung B des Wegförderers
2 gerichtet ist. Jedes Mal wenn einer der Saugbereiche 35, 35' mit einem Druckereierzeugnis
3 in der Schuppenformation S in Berührung kommt werden die Löcher dieses Saugbereiches
35, 35' an die Unterdruckquelle angeschlossen. Die Walze 34 nimmt somit den erfassten
Bereich des entsprechenden Druckereierzeugnisses 3 mit und lenkt ihn gegen den nächsten
Greifer (in Fig. 5 den Greifer 26') aus.
[0040] Gleich wie bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 1 und 2 werden die Druckereierzeugnisse
3 mit der Fördergeschwindigkeit v1 den Greifern 26 zugeführt und von diesen sektionenweise
erfasst und mitgenommen. Dabei wird ebenfalls dafür gesorgt, dass die Länge F des
in das Maul der Greifer 26 hineinragenden Formationsabschnittes kleiner ist als die
Tiefe E der Greifer 26, so dass bei der Uebernahme der Druckereierzeugnisse 3 durch
die Greifer 26 keine gegenseitige Verschiebung der Druckereierzeugnisse 3 erfolgt.
Somit haben die durch die Klemmteile 28, 30 eines Greifers 26 festgehaltenen Druckereierzeugnisse
denselben gegenseitigen Abstand a, a', a'' wie in der durch den Zuförderer 1 zugeführten
Schuppenformation S.
[0041] Da die Walze 34 der Umlenkanordnung 33 eine Umfangsgeschwindigkeit hat, die der Zuführgeschwindigkeit
v1 entspricht, behalten auch die von der Walze 34 erfassten Druckereierzeugnisse 3
ihre Geschwindigkeit bei. Somit wird eine Verschiebung der durch die Walze 34 erfassten
Druckereierzeugnisse gegenüber den nachfolgenden Druckereierzeugnissen vermieden.
[0042] Bei allen gezeigten Ausführungsbeispielen werden während der Zeit, während der die
Greifer 12, 26 einen dem Greiferabstand D entsprechenden Weg zurücklegen, die Druckereierzeugnisse
3 um eine Strecke vorgeschoben, die der Länge F entspricht, welche bekanntlich gleich
der Länge des ins Greifermaul 15 hineinragenden Abschnittes jeder Sektion s ist. Dies
bedeutet, dass jede von einem Greifer 12, 26 erfasste Sektion s immer um dieselbe
Länge F ins Greifermaul 15 hineinragt. Die Anzahl Druckereierzeugnisse 3 pro Sektion
s ist jedoch unterschiedlich und hängt vom gegenseitigen Abstand a der Druckereierzeugnisse
3 in der zugeführten Schuppenformation S ab. D.h., dass ein Greifer 12, 26 ein, zwei
oder mehr Druckereierzeugnisse 3, z.B. bis zu sechs Erzeugnisse, oder auch kein Erzeugnis
erfasst.
[0043] Die Lage der Umlenkanordnung 16, 33 in Bezug auf den Wegförderer 2 ist an die Konstruktion
der Greifer 12, 26 angepasst, d.h. der Abstand der Umlenkanordnung 16, 33 zu den Greifern
12, 26 ist so gewählt, dass das angestrebte Einleiten der Druckereierzeugnisse 3 in
die Greifer 12, 26 auch tatsächlich stattfindet (siehe Fig. 1 und 5).
[0044] Die durch die Greifer 12, 26 des Wegförderers 2 festgehaltenen und wegtransportierten
Druckereierzeugnisse 3 können an einer Abgabestelle wieder so abgegeben werden, dass
wieder eine Schuppenformation gebildet wird, in der die Abstände a aufeinanderfolgender
Druckereierzeugnisse 3 wieder gleich sind wie in der ursprünglichen Schuppenformation
S.
[0045] Daneben ist es aber auch möglich, die Druckereierzeugnisse 3 sektionenweise abzugeben,
d.h. alle oder einen Teil der Greifer 12, 26 unabhängig von den ändern Greifern auszulösen
und zu öffnen.
1. Verfahren zum Fördern von Druckereierzeugnissen, die von einem Zuförderer (1) in einer
Schuppenformation (S) mit unterschiedlichen Abständen (a) zwischen aufeinanderfolgenden
Druckereierzeugnissen (3) kontinuierlich einer Uebergabestelle (4) zugeführt werden,
an der die Druckereierzeugnisse (3) von einem Wegförderer (2) übernommen werden, der
in Förderrichtung (B) in festen Abständen (D) hintereinander angeordnete, einzeln
steuerbare Greifer (12, 26) zum Erfassen von Druckereierzeugnissen (3) aufweist, wobei
an der Uebergabestelle (4) periodisch und kurzzeitig auf die auf die Uebergabestelle
(4) zulaufenden Druckereierzeugnisse (3) so eingewirkt wird, dass sie unter Beibehaltung
ihrer Zuführgeschwindigkeit (v1) aus dem normalen Förderweg (24) ausgelenkt werden,
dadurch gekennzeichnet, dass die Druckereierzeugnisse (3) in Sektionen (s), die jeweils eine Anzahl von Druckereierzeugnissen
(3) aufweisen, ohne Veränderung des Abstandes (a) zwischen aufeinanderfolgenden Druckereierzeugnissen
(3) in die Greifer (12, 26) des Wegförderers (2) eingeführt werden, dass jeder Greifer
(12, 26) die ihm zugeführte Anzahl von Druckereierzeugnissen (3) mit demselben gegenseitigen
Abstand (a) wie in der zugeführten Schuppenformation (S) erfasst und dass an der Uebergabestelle
(4), abgestimmt auf die Vorbeibewegung der Greifer (12, 26), so periodisch und kurzzeitig
auf die zulaufenden Druckereierzeugnisse (3) eingewirkt wird, dass sie aus dem normalen
Förderweg (24) auf einen gegen die Förderrichtung (B) des Wegförderers (2) weisenden
andern Förderweg (25) umgelenkt und ohne Aenderung ihres gegenseitigen Abstandes (a)
in den nächsten zur Uebergabestelle (4) gelangenden Greifer (12, 26) eingeleitet werden,
so dass nach der Uebernahme einer Anzahl von Druckereierzeugnissen (3) durch jeweils
einen Greifer (12, 26) die nachfolgenden, zur nächsten Sektion (s) gehörenden Druckereierzeugnisse
(3) unter Beibehaltung des Abstandes (a) zwischen dem letzten vom vorauslaufenden
Greifer (12, 26) noch erfassten Druckereierzeugnis (3) und dem nachfolgenden Druckereierzeugnis
(3) in das offene Maul (15) des nächsten Greifers (12, 26) geleitet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördergeschwindigkeiten (v1, v2) des Zuund Wegförderers (1, 2) zueinander in
einem gegebenen, festen Verhältnis stehen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderrichtungen (A, B) des Zu- und Wegförderers (1, 2) einen Winkel (α) bilden,
der etwa 90° beträgt oder grösser als 90° ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Uebergabestelle (4) zulaufenden Druckereierzeugnisse (3) im Bereich ihres
nachlaufenden Endes so lange gegen den Zuförderer (1) gedrückt werden, bis sie an
ihrem vorlaufenden Ende (3a) durch einen Greifer (12, 26) festgeklemmt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördergeschwindigkeiten (v v2) von Zu- und Wegförderer (1, 2) und der Abstand
(D) der Greifer (12, 26) so aufeinander abgestimmt werden, dass die Länge (F) des
in das Maul (15) der Greifer (12, 26) hineinragenden Abschnittes der erfassten Schuppenstromsektion
(s) für alle Greifer (12, 26) gleich ist und kleiner ist als die Tiefe (E) der Greifermäuler
(15).
6. Vorrichtung zum Fördern von Druckereierzeugnissen, mit einem Zuförderer (1 zum kontinuierlichen
Zuführen von Druckereierzeugnissen (3) in einer Schuppenformation (S) mit unterschiedlichen
Abständen (a) zwischen aufeinanderfolgenden Druckereierzeugnissen (3) zu einer Uebergabestelle
(4), mit einem Wegförderer (2), der an der Uebergabestelle (4) die zugeführten Druckereierzeugnisse
(3) übernimmt und der in Förderrichtung (B) in festen Abständen (D) hintereinander
angeordnete, einzeln steuerbare Greifer (12, 26) zum Erfassen von Druckereierzeugnissen
(3) aufweist, und mit einer Umlenkanordnung (16, 33), die an der Uebergabestelle (4)
periodisch und kurzzeitig auf die auf die Uebergabestelle (4) zulaufenden Druckereierzeugnisse
(3) einwirkt und letztere unter Beibehaltung ihrer Zuführgeschwindigkeit (v1) aus
dem normalen Förderweg (24) auslenkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer (12, 26) des Wegförderers (2) eine Tiefe (E) aufweisen, die grösser ist
als zumindest der Abstand (a) zwischen zwei in der zugeführten Schuppenformation (S)
aufeinanderfolgenden Druckereierzeugnissen (3), so dass zumindest ein Teil der Greifer
(12, 26) des Wegförderers (2) wenigstens zwei Druckereierzeugnisse (3) mit demselben
gegenseitigen Abstand (a), den diese in der zugeführten Schuppenformation (S) aufweisen,
erfassen kann und dass die Umlenkanordnung (16, 33) zum Einleiten jeweils einer Anzahl
von zugeführten Druckereierzeugnissen (3) in die Greifer (12, 26) des Wegförderers
(2) ohne Veränderung des Abstandes (a) zwischen jeweils aufeinanderfolgenden Druckereierzeugnissen
(3), abgestimmt auf die Vorbeibewegung der Greifer (12, 26), an der Uebergabestelle
(4) so periodisch und kurzzeitig auf die zulaufenden Druckereierzeugnisse (3) einwirkt,
dass letztere aus dem normalen Förderweg (24) auf einen gegen die Förderrichtung (B)
des Wegförderers (2) weisenden ändern Förderweg (25) umgelenkt werden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördergeschwindigkeiten (v1, v2) des Zu- und Wegförderers (1, 2) zueinander in
einem gegebenen, festen Verhältnis stehen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, däss die Förderrichtungen (A, B) des Zu- und Wegförderers (1, 2) einen Winkel (α)
bilden, der etwa 90° beträgt oder grösser als 90° ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe (E) der Greifer (12, 26) grösser ist als die Summe der Abstände (a', a'')
zwischen je zwei benachbarten Druckereierzeugnissen (3) einer Sektion (s) von drei
oder mehr aufeinanderfolgenden Druckereierzeugnissen (3).
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6-9, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkanordnung (16) ein umlaufend antreibbares Rad (17) aufweist, das vorzugsweise
unterhalb des normalen, durch den Zuförderer (1) festgelegten Förderweges (24) für
die Druckereierzeugnisse (3) angeordnet ist und das an seinem Umfang mit wenigstens
einem Umlenkelement (19) versehen ist, das beim Zusammentreffen mit den Druckereierzeugnissen
(3) in der Schuppenformation (S) auf wenigstens ein Druckereierzeugnis (3) zur Einwirkung
kommt und dieses beim Weiterdrehen des Rades (17) auf den ändern Förderweg (25) umlenkt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Rad (17) mit sich ändernder Geschwindigkeit antreibbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6-9, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkanordnung (33) ein am durch den Zuförderer (1) festgelegten normalen Förderweg
(24) angeordnetes Saugelement (34, 35, 35') aufweist, das mit der Fördergeschwindigkeit
(v des Zuförderers (1) angetrieben und periodisch an eine Unterdruckquelle anschliessbar
ist und das beim Zusammentreffen mit den Druckereierzeugnissen (3) in der Schuppenformation
(S) auf wenigstens ein Druckereierzeugnis (3) zur Einwirkung kommt und dieses beim
Weiterdrehen auf den ändern Förderweg (25) umlenkt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6-12, gekennzeichnet durch eine oberhalb des Zuförderers (1) angeordnete Andrückanordnung (9, 10), die so lange
die auf die Uebergabestelle (4) zulaufenden Druckereierzeugnisse (3) im Bereich ihres
nachlaufenden Endes gegen den Zuförderer (1) drückt, bis die Druckereierzeugnisse
(3) an ihrem vorlaufenden Ende (3a) durch einen Greifer (12, 26) festgeklemmt sind.
1. Method for conveying printing plant products which are fed continuously in an imbricated
formation (S) having different spacings (a) between successive printing plant products
(3) by an incoming conveyor (1) to a handover point (4) at which the printing plant
products (3) are taken over by an onward conveyor (2) which in the direction of transport
(B) possesses individually controllable grippers (12, 26) arranged at fixed intervals
(D) one behind the other for grasping printing plant products (3), wherein at the
handover point (4) the printing plant products (3) running up to the handover point
(4) are periodically and briefly acted upon in such a way that while retaining their
feed velocity (v1) they are diverted from the normal transport path (24), characterised in that the printing plant products (3) are introduced into the grippers (12, 26) of the
onward conveyor (2) in sections (s) each having a number of printing plant products
(3) without changing the distance (a) between successive printing plant products (3),
that each gripper (12, 26) grasps the number of printing plant products (3) fed to
it with the same mutual spacing (a) as in the supplied imbricated formation (S) and
that at the handover point (4) matched to the passing motion of the grippers (12,26)
the incoming printing plant products (3) are periodically and briefly acted upon in
such a way that they are diverted from the normal transport path (24) onto a different
transport path (25) pointing in the direction of transport (B) of the onward conveyor
(2) and without changing their mutual spacing (a) are introduced into the next gripper
(12, 26) arriving at the handover point (4) so that after acceptance of a number of
printing plant products (3) by one gripper (12, 26) in each case the following printing
plant products (3) belonging to the next section (s) are led into the open jaws (15)
of the next gripper (12, 26) while retaining the spacing (a) between the last printing
plant product (3) just grasped by the preceding gripper (12, 26) and the following
printing plant product (3).
2. Method according to Claim 1, characterised in that the transport velocities (v1, v2) of the incoming and onward conveyors (1, 2) have
a given, fixed ratio to one another.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterised in that the transport directions (A, B) of the incoming and onward conveyors (1, 2) subtend
an angle (α) which is approximately 90° or greater than 90° .
4. Method according to one of Claims 1-3, characterised in that the printing plant products (3) running up to the handover point (4) are pushed in
the region of their trailing end against the incoming conveyor (1) until at their
leading edge (3a) they are clamped tight by a gripper (12, 26).
5. Method according to one of Claims 1-4, characterised in that the transport velocities (v1, v2) of the incoming and onward conveyors (1, 2) and
the spacing (D) of the grippers (12, 26) are matched to one another in such a way
that the length (P) of the segment of the section (s) of imbricated stack grasped
is the same for all grippers (12, 26) and is smaller than the depth (E) of the jaws
(15) of the grippers.
6. , Device for conveying printing plant products having an incoming conveyor (1) for
continuously feeding printing plant products (3) in an imbricated formation (S) having
different spacings (a) between successive printing plant products (3) to a handover
point (4), having an onward conveyor (2) which at the handover point (4) takes over
the fed printing plant products (3) and which possesses individually controllable
grippers (12, 26) arranged one behind the other at fixed intervals (D) in the transport
direction (B) for grasping printing plant products (3) and having a diverting arrangement
(16,-33) which at the handover point (4) acts periodically and briefly on the printing
plant products (3) running up to the handover point (4) and diverts the latter from
the normal transport path (24) while retaining their feed velocity (v1), characterised in that the grippers (12, 26) of the onward conveyor (2) have a depth (E) which is greater
than at least the spacing (a) between two successive printing plant products (3) in
the fed imbricated formation (S) so that at least a portion of the grippers (12, 26)
of the onward conveyor (2) can grasp at least two printing plant products (3) with
the same mutual spacing (a) which the latter have in the fed imbricated formation
(S) and that for introducing in each case a number of fed printing plant products
(3) into the grippers (12, 26) of the onward conveyor (2) without changing the respective
spacing between successive printing plant products (3) and matched to the passing
motion of the grippers (12, 26) at the handover point (4) the diverting arrangement
(16, 33) periodically and briefly acts on the incoming printing plant products (3)
in such a way that the latter are diverted from the normal transport path (24) onto
a different transport path (25) pointing in the direction of transport (B) of the
onward conveyor (2).
7. Device according to Claim 6, characterised in that the transport velocities (v1, v2) of the incoming and onward conveyors (1, 2) have
a given, fixed ratio to one another.
8. Device according to Claim 6 or 7, characterised in that the transport directions (A, B) of the incoming and onward conveyors (1, 2) subtend
an angle (a) which is approximately 90° or greater than 90°.
9. Device according to one of Claims 6-8, characterised in that the depth (E) of the grippers (12, 26) is greater than the sum of the spacings (a',
a'') between pairs of neighbouring printing plant products (3) in a section (s) of
three or more successive printing plant products (3).
10. Device according to one of Claims 6-9, characterised in that the diverting arrangement (16) has a rotationally drivable wheel (17) which is preferably
arranged below the normal transport path (24) for the printing plant products (3)
determined by the incoming conveyor (1) and which is provided at its circumference
with at least one diverting element (19) which on encountering the printing plant
products (3) in the imbricated formation (S) acts on at least one printing plant product
(3) and diverts the latter onto the different transport path (25) as the wheel (17)
continues to turn.
11. Device according to Claim 10, characterised in that the wheel (17) is drivable at varying speed.
12. Device according to one of Claims 6-9, characterised in that the diverting arrangement (33) has a suction element (34, 35, 35') arranged on the
normal transport path (24) determined by the incoming conveyor (1) which suction element
is driven at the transport velocity (v1) of the incoming conveyor (1) and is periodically
connectable to a source of reduced pressure and which on encountering the printing
plant products (3) in the imbricated formation (S) acts on at least one printing plant
product (3) and diverts the latter on continued turning onto the different flow path
(25) .
13. Device according to one of Claims 6-12, characterised by a pressing arrangement (9, 10) arranged above the incoming conveyor (1) which presses
the printing plant products (3) running towards the handover point (4) in the region
of their trailing end against the incoming conveyor (1) until the printing plant products
(3) are clamped tight at their leading end (3a) by a gripper (12, 26).
1. Procédé permettant le transport de produits d'impression qui sont acheminés en continu
jusqu'à un point de dépose (4), par un convoyeur alimenteur (1), ces produits d'impression
étant disposés dans une formation imbriquée (S) à intervalles variables (a) entre
des produits d'impression (3) qui se suivent, point de dépose au niveau duquel les
produits d'impression (3) sont pris par un transporteur de transfert (2) qui, dans
la direction de transport (B), présente des préhenseurs (12, 26) commandés individuellement
et disposés les uns derrière les autres suivant des intervalles fixes (D), ces préhenseurs
servant à saisir des produits d'impression (3) où, au niveau du point de dépose (4),
le système agit périodiquement et brièvement sur les produits d'impression (3) arrivant
au niveau du point de dépose (4), de manière telle que- les produits d'impression,
tout en conservant leur vitesse d'acheminement (v1), soient déviés de la trajectoire
normale de transport (24),
caractérisé,
en ce que les produits d'impression (3), dans des sections (s) qui présentent à chaque fois
un certain nombre de produits d'impression (3), sont introduits dans les préhenseurs
(12, 26) du transporteur de transfert (2), sans modification de l'intervalle (a) existant
entre des produits d'impression (3) qui se suivent,
en ce que chaque préhenseur (12, 26) saisit le nombre de produits d'impression (3) ayant été
acheminé jusqu'à lui, produits d'impression dont l'intervalle (a) l'un par rapport
à l'autre est le même que dans la formation imbriquée (S) ayant été acheminée, et
en ce que, au niveau du point de dépose (4), le système agit périodiquement et brièvement,
de façon adaptée au déplacement des préhenseurs (12, 26), sur les produits d'impression
(3) qui arrivent, de manière telle que les produits d'impression sont déviés de la
trajectoire normale de transport (24), sur une autre trajectoire de transport (25)
orientée dans le sens inverse de la direction de transport (B) du transporteur de
transfert (2) et, sans modification de leur intervalle (a) l'un par rapport à l'autre,
sont introduits dans le préhenseur suivant (12, 26) arrivant au niveau du point de
dépose (4), de sorte qu'après la prise d'un certain nombre de produits d'impression
(3), à chaque fois par un préhenseur (12, 26), les produits d'impression suivants
(3), faisant partie de la section suivante (s), sont dirigés dans l'écartement ouvert
(15) du préhenseur suivant (12, 26), tout en conservant l'intervalle (a) existant
entre le dernier produit d'impression (3) encore saisi par le préhenseur s'avançant
(12, 26), et le produit d'impression suivant (3).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les vitesses de transport (v1, v2) du convoyeur alimenteur et du transporteur de
transfert (1, 2) sont dans un rapport fixe et déterminé, l'une par rapport à l'autre.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les directions de transport (A, B) du convoyeur alimenteur et du transporteur de
transfert (1, 2) forment un angle (α) qui est égal à peu près à 90° ou est supérieur
à 90°.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les produits d'impression (3) arrivant au niveau du point de dépose (4) sont pressés,
dans la zone de leur extrémité arrière, contre le convoyeur alimenteur (1), jusqu'à
ce qu'ils soient bloqués, au niveau de leur extrémité avant (3a), par un préhenseur
(12, 26).
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les paramètres des vitesses de transport (v1, v2) du convoyeur alimenteur et du transporteur
de transfert (1, 2) et ceux de l'intervalle (D) existant entre les préhenseurs (12,
26) sont adaptés les uns par rapport aux autres, de manière telle que la longueur
(F) de la partie - pénétrant dans l'écartement (15) des préhenseurs (12, 26) - de
la section imbriquée saisie (s) est la même pour tous les préhenseurs (12, 26) et
est inférieure à la profondeur (E) des écartements (15) des préhenseurs.
6. Dispositif de transport de produits d'impression, comprenant un convoyeur alimenteur
(1) servant à l'alimentation continue, jusqu'à un point de dépose (4), de produits
d'impression (3) disposés dans une formation imbriquée (S) à intervalles variables
(a) entre des produits d'impression (3) qui se suivent, comprenant un transporteur
de transfert (2) qui, au niveau du point de dépose (4), prend les produits d'impression
(3) acheminés et qui, dans la direction de transport (B), présente des préhenseurs
(12, 26) commandés individuellement et disposés les uns derrière les autres suivant
des intervalles fixes (D), ces préhenseurs servant à saisir des produits d'impression
(3), et comprenant un dispositif de déviation (16, 33) qui, au niveau du point de
dépose (4), agit périodiquement et brièvement sur les produits d'impression (3) arrivant
au niveau du point de dépose (4) et, tout en conservant leur vitesse d'acheminement
(v1) sont déviés de la trajectoire normale de transport (24),
caractérisé
en ce que les préhenseurs (12, 26) du transporteur de transfert (2) présentent une profondeur
(E) qui est supérieure à au moins l'intervalle (a) existant entre deux produits d'impression
(3) qui se suivent dans la formation imbriquée (S) ayant été acheminée, de sorte qu'au
moins une partie des préhenseurs (12, 26) du transporteur de transfert (2) peut saisir
au moins deux produits d'impression (3) ayant, l'un par rapport à l'autre, le même
intervalle (a) que ces produits d'impression présentent dans la formation imbriquée
(S) ayant été acheminée, et
en ce que le dispositif de déviation (16, 33) servant à l'introduction, à chaque fois, dans
les préhenseurs (12, 26) du transporteur de transfert (2), d'un.certain nombre de
produits d'impression (3) ayant été acheminés, sans modification de l'intervalle (a)
existant à chaque fois entre des produits d'impression (3) qui se suivent, agit périodiquement
et brièvement, de façon adaptée au déplacement des préhenseurs (12, 26), sur les produits
d'impression (3) qui arrivent au niveau du point de dépose (4), de manière telle que
les produits d'impression soient déviés de la trajectoire normale de transport (24),
sur une autre trajectoire de transport (25) orientée dans le sens inverse de la direction
de transport (B) du transporteur de transfert (2).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les vitesses de transport (v1, v2) du convoyeur alimenteur et du transporteur de
transfert (1, 2) sont dans un rapport fixe et déterminé, l'une par rapport à l'autre.
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que les directions de transport (A, B) du convoyeur alimenteur et du transporteur de
transfert (1, 2) forment un angle (α) qui est égal à peu près à 90° ou est supérieur
à 90°.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que la profondeur (E) des préhenseurs (12, 26) est supérieure à la somme des intervalles
(a', a'') existant à chaque fois entre deux produits d'impression voisins (3), d'une
section (s) de trois produits d'impression (3), ou plus, qui se suivent.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que le dispositif de déviation (16) présente une roue (17) pouvant être entraînée en
rotation, roue qui est disposée, de préférence, au-dessous de la trajectoire normale
de transport (24) - déterminée par le convoyeur alimenteur (1) - suivie par les produits
d'impression (3), et qui est dotée, au niveau de sa circonférence, d'au moins un élément
de déviation (19) qui, lorsqu'il coïncide avec les produits d'impression (3) dans
la formation imbriquée (S), agit sur au moins un produit d'impression (3) et le dévie
sur l'autre trajectoire de transport (25) lorsque la roue (17) continue à tourner.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que la roue (17) peut être entraînée à une vitesse se modifiant.
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que le dispositif de déviation (33) présente un élément d'aspiration (34, 35, 35') disposé
sur la trajectoire normale de transport (24) déterminée par le convoyeur alimenteur
(1), élément d'aspiration qui est entraîné à la vitesse de transport (v1) du convoyeur
alimenteur (1) et, périodiquement, peut être raccordé à une source de dépression,
et qui, lorsqu'il coincide avec les produits d'impression (3) dans la formation imbriquée
(S), agit sur au moins un produit d'impression (3) et le dévie sur l'autre trajectoire
de transport (25) lorsque la roue continue sa rotation.
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 6 à 12, caractérisé par un dispositif presseur (9, 10) disposé au-dessus du convoyeur alimenteur (1), lequel
dispositif presseur exerce une pression sur les produits d'impression (3) - qui arrivent
au niveau du point de dépose (4) - dans la zone de leur extrémité arrière, contre
le convoyeur alimenteur (1), jusqu'à ce que les produits d'impression (3) soient bloqués,
au niveau de leur extrémité avant (3a), par un préhenseur (12, 26).