[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete
Lagereinrichtung, bei der die Schieberegale auf im Boden oder einer Decke eines Gebäudes
verlegten Laufschienen verfahrbar sind, und bei dem jedes Schieberegal mit einem elektromotorischen
Antrieb und einer Sicherheitsschaltung ausgestattet ist.
[0002] Die in Rede stehende Lagereinrichtung wird benutzt, um Gegenstände der unterschiedlichsten
Art zu lagern. Der besondere Vorteil von Schieberegalen liegt darin, daß auf engstem
Raum eine größtmögliche Lagerfläche zur Verfügung steht, da die Schieberegale ohne
Abstand aneinandergereiht werden können. Dabei muß nur sichergestellt sein, daß sie
so verfahren werden können, daß sich eine Person oder daß sich mehrere Personen zwischen
zwei auseinandergefahrenen Schieberegalen bewegen können. In den Schieberegalen können
die unterschiedlichsten Gegenstände gelagert sein, beispielsweise Gegenstände, die
in einem Museum aufbewahrt und Besuchern vorgeführt werden, sowie Dokumentationen
in Form von Büchern u.dgl.
[0003] Bei vielen Lagereinrichtungen sind die Schieberegale noch manuell verfahrbar, indem
die im unteren Bereich gelagerte und anzutreibende Welle über einen Kettentrieb in
Drehung versetzt wird. Der Kettentrieb wird von Hand mittels einer Kurbel oder eines
Handrades angetrieben, wobei die Kurbel oder das Handrad an einer Seite des Schieberegals
in einer solchen Höhe montiert ist, daß sie bzw. daß es in einer ergonomisch angepaßten
Höhe steht. Nachteilig ist bei diesen Lagereinrichtungen, daß zum Auseinanderfahren
von zwei benachbarten Schieberegalen entweder die links oder rechts davon stehenden
Schieberegale ebenfalls zuvor von Hand verfahren werden müssen, so daß die Handhabung
als umständlich anzusehen ist.
[0004] Es sind deshalb auch Lagereinrichtungen bekannt, bei denen die Schieberegale mit
einem elektromotorischen Antrieb ausgestattet sind. Dieser Antrieb ist direkt mit
der Welle gekoppelt, auf der in den Endbereichen die Laufrollen gelagert sind. Die
Sicherheitsschaltung verhindert dabei, daß eine zwischen zwei benachbarten Regalen
stehende Person oder ein Gegenstand eingedrückt wird, da der elektromotorische Antrieb
abgeschaltet wird. Nachteilig ist bei dieser Ausführung, daß bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten
der elektromotorische Antrieb äußerst schlecht zugänglich ist und daß insbesondere
vorhandene Lagereinrichtungen nicht nachgerüstet werden können.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen
bestehende Lagereinrichtung der eingangs näher beschriebenen Art in konstruktiv einfachster
Weise so zu gestalten, daß ein hoher Sicherheitsstandard erfüllt wird und daß vorhandene
Lagereinrichtungen nachgerüstet werden können, und daß darüber hinaus die Anlage wartungs-
und reparaturfreundlich ist.
[0006] Die gestellte Aufgabe wird gelöst, indem zumindest ein Seitenteil jedes Schieberegales
mit wenigstens einem elektromotorischen Antrieb ausgestattet ist, dessen Abtriebsglied
mit dem in einem Abstand zur Unterseite des Schieberegals stehenden Eingangsglied
des Antriebszuges gekoppelt ist. Da nunmehr der elektromotorische Antrieb, der im
wesentlichen aus einem Antriebsmotor und einem die Drehzahl der Motorwelle herabsetzenden
Untersetzungsgetriebe besteht, am Seitenteil angeordnet ist, ist er äußerst gut zugänglich,
so daß er wartungs- und reparaturfreundlich ist. Der Abstand zum Boden entspricht
dem Abstand des Drehpunktes der Kurbel oder des Handrades, welches in einer ergonomisch
günstigen Höhe angeordnet war. Dadurch ist es möglich, ohne Umbau des Antriebszuges
bereits sich im Betrieb befindende Schieberegale mit den elektromotorischen Antrieben
nachzurüsten. Dazu werden, abgesehen von den Bauteilen für die Steuerung außer dem
Antriebsgetriebemotor ggf. noch Kupplungsteile für die Verbindung mit dem zapfenförmigen
Eingangsglied des Antriebszuges benötigt. Die Lagereinrichtung kann aus einer relativ
hohen Anzahl von Schieberegalen bestehen, beispielsweise aus mehr als dreißig Schieberegalen.
Da die einzelnen Schieberegale in der Regel von Hand be- oder entladen werden, ist
in weiterer Ausgestaltung zur Erhöhung der Sicherheit vorgesehen, daß der Elektromotor
des elektromotorischen Antriebs ein Gleichstrommotor ist, der mit einer Sicherheitsgleichspannung
beaufschlagbar ist. Die Sicherheitsgleichspannung kann beispielsweise 24 oder 42 V
betragen. Die Gleichstrommotore lassen sich trotzdem aus dem Stromversorgungsnetz
mit einer Spannung 220 V speisen, wenn eingangsseitig in der Stromzuführung mindestens
ein Transformator und wenigstens eine Gleichrichtereinrichtung installiert sind. Die
Stromversorgung der Elektromotore wird besonders einfach, wenn der Lagereinrichtung
zur Stromversorgung wenigstens eine vorzugsweise zweipolige Stromschiene zugeordnet
ist. Diese Stromschiene erstreckt sich über die gesamte Länge der Lagereinrichtung,
so daß über Stromabnehmer der Strom zu den einzelnen Antriebsmotoren geleitet werden
kann. Es kann deshalb auf Kabel oder Leitungen verzichtet werden, die aufgrund der
notwendigen Beweglichkeit nach einer bestimmten Betriebszeit brechen könnten. Außerdem
können in besonders einfacher Weise ein oder mehrere Schieberegale zwischen vorhandenen
Schieberegalen an einer Stelle oder an mehreren Stellen nachträglich dazwischen gestellt
werden, ohne daß die Stromzuführung angepaßt werden muß. Obwohl auch die Stromschiene
nur mit der Sicherheitsgleichspannung beaufschlagt wird, ist vorgesehen, daß sie in
dem oberen oder unteren Bereich der Schieberegale angeordnet sind, und daß der Stromschiene
ein Transformator und eine Gleichrichtereinrichtung vorgeschaltet ist. Die Anordnung
der Stromschiene oberhalb der Schieberegale bietet den Vorteil, daß im Normalfall
keine Berührung beim Be- oder Entladen der Regale erfolgt. In besonders vorteilhafter
Weise ist jedem Schieberegal eine eigene Steuereinheit zugeordnet, wodurch die Störanfälligkeit
verringert wird. Außerdem besteht der große Vorteil, daß die Steuereinheiten aller
Schieberegale durch wenigstens ein Steuerkabel oder drahtlos kommunizierend miteinander
verbunden sind. Dadurch ist eine Übertragung und ein Austausch von Daten möglich.
Durch die Kommunikation der Schieberegale übernimmt das Schieberegal die sogenannte
Masterfunktion, wenn dessen Antriebsmotor betätigt wird. Durch die Kommunikation wird
dann erreicht, daß die sich beidseitig des Materials noch befindenden Schieberegale
von diesem weg bewegen, d.h. in entgegengesetzten Richtungen verfahren werden. Diese
Funktionsabläufe werden durch wenigstens einen Mikroprozessor gesteuert. Das Betriebssystem
dieses Mikroprozessors ist in einem Festwertspeicher derart gespeichert, daß es löschbar
und anschließend neu programmierbar ist. Ein derartiger Festwertspeicher wird in der
Elektronik als Eprom bezeichnet. Zur Kommunikation zwischen den einzelnen Steuereinheiten
ist es vorteilhaft, wenn die Signale drahtlos, vorzugsweise über eine Infrarotstrahlung
oder durch eine Funksteuerung unabhängig von der Versorgungsspannung erfolgt.
[0007] Zur einfachen Bedienung jedes einzelnen Schieberegales ist vorgesehen, daß an jedem
Schieberegal ein Betätigungselement, beispielsweise durch einen Taster oder drahtlos
zum Ein- und Ausschalten des elektromotorischen Antriebes angeordnet ist. Da häufig
die abgelegten Gegenstände nach einem Schema geordnet magaziniert werden, wird an
jedem Schieberegal ein entsprechender Hinweis angebracht. Sobald das richtige Schieberegal
gefunden wird, kann direkt das Verfahren des links und rechts stehenden Schieberegale
eingeleitet werden, ohne daß die Person zu einer zentralen Steuereinheit gehen müßte.
In weiteren Ausbaustufen kann dies jedoch auch durch eine Funksteuerung oder durch
einen Lagerverwaltungsrechner erfolgen. Die kommunikationsfähige Verbindung zwischen
den einzelnen Steuereinheiten ist so geschaltet, daß beim Einschalten eines bestimmten
elektromotorischen Antriebes die Steuereinheiten der restlichen Schieberegale derart
ansteuerbar sind, daß sich je nach Stellung zu dem eingeschalteten Schieberegal in
eine der möglichen Schieberichtungen verfahren. Dadurch wird in kürzester Zeit das
gewünschte Schieberegal zugänglich. Dafür ist es dann zweckmäßig, wenn das Verfahren
der beidseitig des das Masterregal bildenden Schieberegales zur Bildung des Freiraumes
zeitverzögert verfahrbar sind. Das zeitlich verzögerte Starten der Regale soll einen
gleichmäßigen Ablauf ohne zwischenzeitliche Stoppvorgänge (P? PP?) erfolgen. Damit
der elektromotorische Antrieb für jedes Schieberegal beim Verfahren nicht überlastet
wird, ist es dann zweckmäßig, wenn die Schieberegale einer Reihe der Lagereinrichtung
von außen beginnend zeitverzögert verfahrbar sind.
[0008] Da im Normalfall mehrere Personen auch gleichzeitig Zugang zu der Lagereinrichtung
haben, ist zur Vermeidung von Unfällen oder Einquetschungen vorgesehen, daß insbesondere
zum Personenschutz eine Abfrage der Höhe des Motorstromes erfolgt, wodurch Schaltvorgänge
auslösende Sicherheitsleisten entfallen können, so daß durch die Flächeneinsparung
die Lagerfläche erhöht wird. Ein optimaler Personenschutz wird jedoch erreicht, wenn
unter den Schieberegalen sich im wesentlichen über die gesamte Fläche der Lagereinrichtung
ertreckende Sicherheitsmatten derart verlegt sind, daß beim Betreten der Sicherheitsmatten
sich im Betrieb befindende Antriebe stillsetzbar sind oder daß ein Einschalten mit
anschließendem Verfahren eines Schieberegals verhindert wird. Solange sich dann eine
Person innerhalb der Lagereinrichtung befindet, läßt sich kein Antrieb einschalten.
Es ist jedoch auch möglich, daß zum Personenschutz in der Stromzuführungsleitung jedes
Schieberegals ein Überstromrelais als Blockierschutz derart angeordnet ist, daß beim
Überschreiten einer vorgegebenen Stromstärke der sich in Betrieb befindende Antrieb
bzw. die sich in Betrieb befindenden Antriebe stillsetzbar sind. Dieses Überstromrelais
wird normalerweise in Kombination mit der Sicherheitsmatte angewendet. Es dient jedoch
nicht nur dem Personenschutz, sondern auch als Überlastschutz, wenn innerhalb des
Verschiebeweges Hindernisse liegen, oder wenn das zu verfahrende Schieberegal sich
vereckt oder verkantet. Wenn das Abschalten eines eingeschalteten Antriebes oder das
Abschalten mehrerer Antriebe aufgrund des Überstromrelais erfolgt, ist es zweckmäßig,
wenn nach dem Abschalten die Drehrichtung des jeweiligen elektromotorischen Antriebes
umkehrbar ist, so daß das Regal dann entgegen der vorherigen Richtung verfahren wird,
so daß beispielsweise ein Hindernis entfernt werden kann. Um die Sicherheit noch weiter
zu erhöhen, ist es auch noch möglich, daß in einem Freiraum zwischen dem Boden bzw.
der Decke des Gebäudes und der Unterseite des Schieberegals ein oder mehrere Taster,
vorzugsweise eine oder mehrere Lichtschranken derart installiert sind, daß bei einem
Hindernis die in Betrieb sich befindenden Antriebe abschaltbar sind.
[0009] Damit ein zu verfahrendes Schieberegal nicht schlagartig angefahren und auch angehalten
wird, ist vorgesehen, daß das Anfahren und Anhalten mit beschleunigter bzw. abgebremster
Geschwindigkeit erfolgt.
[0010] Anhand der beiliegenden Zeichnung wird die Erfindung noch näher erläutert. Die Figur
1 zeigt den an einem Schieberegal außen angebrachte elektromotorische Antriebe in
einer Seitenansicht, stark schematisiert.
[0011] An die nicht dargestellte Seitenwand eines Schieberegals ist ein flaches Gehäuse
10 befestigt, welches bei Gebrauch der Lagereinrichtung durch einen Deckel verschlossen
ist. In der Seitenwand des Schieberegals ist eine Welle 11 drehbar gelagert, die das
Eingangsglied eines Antriebszuges 12 bildet, um das Schieberegal nach links und rechts
zu verfahren. Der Antrieb ist nicht weiter dargestellt, da er zum allgemeinen Stand
der Technik gehört. Bei den bislang bekannten Lagereinrichtungen ist auf die Welle
11 eine Kurbel oder Handrad drehfest aufgesetzt, so daß das Schieberegal von Hand
nach links und rechts verfahren werden kann. Auf die Welle 11 ist ein Kegelrad 13
drehfest aufgesetzt, welches mit einem Kegelrad 14 in Eingriff steht, welches drehfest
auf den Abtriebszapfen eines elektromotorischen Antriebes 15 aufgesetzt ist. Der elektromotorische
Antrieb 15 besteht aus einem Gleichstrommotor 15a und einem Untersetzungsgetriebe
15b. Die Stromversorgung des Gleichstrommotors 15a erfolgt von einer sich im oberen
Bereich über alle Schieberegale erstreckende Stromschiene. Jedes Schieberegal ist
mit einer nicht dargestellten Steuereinheit ausgerüstet, die kommunizierend untereinander
verknüpft sind. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist nur eine Seitenwand des Schieberegals
mit einem elektromotorischen Antrieb 15 ausgestattet. Es ist ebenso vorgesehen, daß
die gegenüberliegende Seitenwand ebenfalls mit einem elektromotorischen Antrieb ausgestattet
ist, wobei dann die beiden Antriebe so geschaltet sind, daß sie synchron laufen. Die
Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Wesentlich
ist, daß die von Hand betriebenen Schieberegale mit den elektromotorischen Antrieben
15 sowie den Steuerungen nachrüstbar sind, und daß als Antrieb Gleichstrommotore verwendet
werden.
1. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung, bei der die
Schieberegale auf im Boden oder einer Decke eines Gebäudes verlegten Laufschienen
verfahrbar sind, und jedes Schieberegal mit einem elektromotorischen Antrieb und einer
Sicherheitsschalteinrichtung ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Seitenteil jedes Schieberegals mit wenigstens einem elektromotorischen
Antrieb ausgestattet ist, dessen Abtriebsglied mit dem in einem Abstand zur Unterseite
des Schieberegals angeordneten Eingangsglied des Antriebszuges (12) gekoppelt ist.
2. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (15a) des elektromotorischen Antriebes
(15) ein Gleichstrommotor ist, der mit einer Sicherheitsgleichspannung beaufschlagbar
ist.
3. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung nach Anspruch
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagereinrichtung zur Stromversorgung der
elektromotorischen Antriebe (15) wenigstens eine vorzugsweise zweipolige Stromschiene
zugeordnet ist.
4. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung nach Anspruch
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromschienen in dem oberen oder unteren Bereich
der Schieberegale angeordnet sind, und daß jeder Stromschiene ein Transformator und
eine Gleichrichterschalteinrichtung vorgeschaltet ist.
5. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung nach einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schieberegal
mit einer eigenen Steuereinheit ausgerüstet ist.
6. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung nach einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktionsabläufe
aller Schieberegale der Lagereinrichtung durch wenigstens einen Mikroprozessor steuerbar
sind.
7. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung nach Anspruch
6, dadurch gekennzeichnet, daß das Betriebssystem des Mikroprozessors in einem Festwertspeicher
derart speicherbar ist, daß es löschbar und anschließend neu programmierbar ist.
8. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung nach einem oder
mehreren der vorgehenden Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheiten
aller Schieberegale durch eine Steuerkabel und/oder drahtlos kommunizierend miteinander
verbunden sind.
9. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung gebildete Lagereinrichtung
nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Datenaustausch zwischen den Steuereinheiten
der Schieberegale durch Infrarotstrahlung oder durch eine Funksteuerung unabhängig
von der Versorgungsspannung erfolgt.
10. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung nach einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem
Schieberegal ein Betätigungselement zum Ein- und Ausschalten des elektromotorischen
Antriebs angeordnet ist.
11. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung nach einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschalten
eines elektromotorischen Antriebes (15) die Steuereinheiten der restlichen Schieberegale
derart ansteuerbar sind, daß die zugehörigen Schieberegale entsprechend zur Stellung
des zu verfahrenden Schieberegals verfahrbar sind.
12. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung nach Anspruch
11, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren der beidseitig des angesteuerten Schieberegals
angeordneten Schieberegales zur Bildung eines Freiraumes zeitverzögert erfolgt.
13. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung nach Anspruch
12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberegale einer Reihe von außen beginnend
zeitverzögert verfahrbar sind.
14. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung nach einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß jedem
Schieberegal einer Lagereinrichtung eine die Größe des Motorstromes ermittelnde Einrichtung
derart zugeordnet ist, daß beim Überschreiten eines bestimmten Wertes der elektromotorische
Antrieb stillsetzbar ist.
15. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung nach einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß unter
den Schieberegalen sich im wesentlichen über die Gesamtfläche der Lagereinrichtung
sich erstreckende Sicherheitsmatten derart verlegt sind, daß beim Betreten der Matten
ein sich im Betrieb befindlicher elektromotorischer Antrieb (15) oder mehrere sich
in Betrieb befindende elektromotorische Antriebe (15) stillsetzbar sind.
16. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung nach einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in einem
Freiraum zwischen dem Boden oder der Decke des Gebäudes und der Unterseite des Schieberegals
ein oder mehrere Taster, vorzugsweise Lichtschranken derart installiert sind, daß
bei einem Hindernis der sich ggf. in Betrieb befindende elektromotorische Antrieb
(15) stillsetzbar ist.
17. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung nach einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Stromzuführungsleitung jedes Schieberegals ein Überstromrelais als Blockierschutz
derart angeordnet ist, daß beim Überschreiten einer vorgegebenen Stromstärke der sich
in Betrieb befindende elektromotorische Antrieb (15) bzw. die sich in Betrieb befindenden
elektromotorischen Antriebe (15) stillsetzbar sind.
18. Eine aus einer Vielzahl von Schieberegalen gebildete Lagereinrichtung nach Anspruch
17, dadurch gekennzeichnet, daß beim Überschreiten einer bestimmten Stromstärke nach
dem Abschalten des jeweiligen Antriebes seine Drehrichtung umkehrbar ist.