[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug-Türschloß mit kompaktem Aufbau
mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1. Unter einem Kraftfahrzeug-Türschloß
ist hier und im folgenden nicht nur ein Türschloß für die Seitentür eines Kraftfahrzeugs,
sondern auch ein Türschloß für eine Hecktür oder eine Heckklappe zu verstehen.
[0002] Ein Kraftfahrzeug-Türschloß mit kompaktem Aufbau mit einem aus Kunststoff bestehenden
Gehäuse mit einer steifen, aus Metall bestehenden Abdeckplatte ist bereits seit längerem
aus dem Stand der Technik bekannt (DE 38 32 952 C2). Bei diesem Kraftfahrzeug-Türschloß
ist ein Zentralverriegelungsantrieb in das Gehäuse integriert. Dazu ist im Gehäuse
ein entsprechender Abschnitt zur Aufnahme des Zentralverriegelungsantriebs integriert
und mit einer Kunststoffabdeckung abgedeckt. Aus der Kunststoffabdeckung ragt eine
Abtriebswelle abgedichtet durchgeführt heraus, die mit einem Innensicherungshebel
der Schloßmechanik gekuppelt ist. Der elektrische Zentralverriegelungsantrieb ist
gegen Feuchtigkeit geschützt im Gehäuse angeordnet, das Gehäuse insgesamt ist kompakt
und erreicht einen zusätzlichen Feuchtigkeitsschutz dadurch, daß die Schließelemente
auf der einen Seite des Gehäuses zwischen Zwischenwand und Abdeckplatte im Feuchtbereich
liegend nur über wenige Durchführungen mit der Schloßmechanik auf der anderen Seite
der Zwischenwand des Gehäuses im Trockenbereich verbunden sind.
[0003] Bekannt sind für sich vielerlei Ausgestaltungen von Kraftfahrzeug-Türschlössern der
in Rede stehenden Art, beispielsweise mit einem integrierten Zentralverriegelungsantrieb
mit Getriebespindel und Laufmutter in einem mehrteiligen, schalenartig aufgebauten
Gehäuse (DE 195 39 753 Al). Bekannt sind auch vielerlei Details von Antrieben für
Kraftfahrzeug-Türschlösser, beispielsweise Fliehkraftkupplungen (DE 39 13 995 A1).
Aus einer älteren, nicht vorveröffentlichten Anmeldung (DE 199 63 910 A1) ist es bekannt,
in ein solches Kraftfahrzeug-Türschloß ein kombiniertes Öffnungshilfe- und Kindersicherungs-Modul
zu integrieren (OBW-Modul, open by wire-Funktion).
[0004] Einen besonderen Vorteil hinsichtlich der Eigensteifigkeit des Kraftfahrzeug-Türschlosses,
die insbesondere bei einem Unfall hohe Bedeutung hat (Aufnahme der Aufreißkräfte),
hat eine abgewinkelt ausgeführte Abdeckplatte aus Metall, die mit ihrer Abwinklung
bis in den Bereich der Schloßmechanik reicht (DE 42 22 018 C1). Derartige abgewinkelte
Abdeckplatten sind natürlich auch in Verbindung mit Kunststoffgehäusen bzw. Kunststoff-Fanglagern
hinlänglich bekannter Stand der Technik.
[0005] Der Lehre liegt das Problem zugrunde, das zuvor erläuterte, bekannte Kraftfahrzeug-Türschloß
mit kompaktem Aufbau in zweckmäßiger Weise weiter auszugestalten und dabei die Ziele
des kompakten Aufbaus nicht aus dem Auge zu verlieren.
[0006] Die zuvor aufgezeigte Aufgabe ist bei einem Kraftfahrzeug-Türschloß mit den Merkmalen
des Oberbegriffs von Anspruch 1 durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch
1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche. Diesen kommt
zum Teil auch eigenständige Bedeutung zu.
[0007] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich bevorzugte Ausführungsbeispiele
darstellenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- in einer perspektivischen Ansicht ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Kraftfahrzeug-Türschlosses,
- Fig. 2
- in einer Ansicht wie in Fig. 1 das Kraftfahrzeug-Türschloß aus Fig. 1, die aus Metall
bestehende Abdeckplatte jedoch abgenommen,
- Fig. 3
- in einer perspektivischen Ansicht das Kraftfahrzeug-Türschloß aus Fig. 1 in einer
Ansicht von der Rückseite her,
- Fig. 4
- in einer Fig. 3 entsprechenden Ansicht das Kraftfahrzeug-Türschloß, die Abdeckung
des Zentralverriegelungsantriebs jedoch entfernt,
- Fig. 5
- in schematischer Darstellung einen ausschnittweisen Schnitt des Kraftfahrzeug-Türschlosses
aus Fig. 3 im Bereich des Zentralverriegelungsantriebs mit dem dortigen Schalthebel,
- Fig. 6
- ein modifiziertes, weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug-Türschlosses,
jedoch nur in einem Ausschnitt der Schloßmechanik dargstellt,
- Fig. 7
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug-Türschlosses
in einer Seitenansicht, weiter ausgestattet mit einem Öffnungshilfsantrieb (OBW-Antrieb).
[0008] Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht ein erfindungsgemäßes Kraftfahrzeug-Türschloß
mit kompaktem Aufbau, wobei zum besseren Verständnis sogleich Fig. 2 und Fig. 3 hinzugezogen
werden sollten. Für den Einsatzbereich von Kraftfahrzeug-Türschlössern der in Rede
stehenden Art darf auf die Beschreibungseinleitung verwiesen werden.
[0009] Für den kompakten Aufbau eines Kraftfahrzeug-Türschlosses ist u. a. wesentlich, daß
die vorhandenen Bauteile und Komponenten möglichst optimal genutzt werden. Diesem
Ziel dient die Lehre der Erfindung in allen hier aufgeführten Aspekten.
[0010] Das in Fig. 1, 2 und 3 dargestellte Kraftfahrzeug-Türschloß weist zunächst ein aus
Kunststoff bestehendes, auf einer Seite einen Einlaufschlitz 1 für einen in den Zeichnungen
nicht dargestellten Schließkloben aufweisendes Gehäuse 2 auf. Das Gehäuse 2 bezeichnet
man auch als Fanglager, weil es als Kunststoffbauteil den Einlaufschlitz 1 für den
Schließkloben beherbergt und damit gewissermaßen als Lager zum Einfangen des Schließklobens
beim Zuschlagen der Kraftfahrzeugtür dient.
[0011] Fig. 1 zeigt zu dem Kraftfahrzeug-Türschloß eine steife, aus Metall bestehende Abdeckplatte
3, wobei prinzipiell auch denkbar ist, daß mit modernen Werkstoffen die notwendigen
Aufreißfestigkeiten auch mit verstärkten Kunststoffen erreicht werden können. Zwischen
der Abdeckplatte 3 und dem Gehäuse 2 befinden sich auf Lagerachsen 4, 5 gelagerte
Schließelemente, nämlich eine Schloßfalle 6 und eine die Schloßfalle 6 in üblicher
Weise in Schließstellung, vorzugsweise in einer Vorrast und in einer Hauptrast haltende
Sperrklinke 7. Diese beiden Elemente erkennt man in Fig. 2 sehr gut, in Fig. list
im Einlaufschlitz 1 nur die Schloßfalle 6 zu sehen. Fig. 2 läßt dabei erkennen, daß
die Schließelemente 6, 7 auf einer Seite einer Zwischenwand 8 des Gehäuses 2 liegen.
Diese Zwischenwand dient, in an sich bekannter Weise, der Trennung des von außen mit
Feuchtigkeit beaufschlagten Raumes der Schließelemente 6, 7 von dem Raum der Schloßmechanik
9. Trennung meint hier eine nicht immer vollständige, aber den Umständen angepaßte,
im wesentlichen hinreichende Trennung, durch die der Eintritt von Wasser oder Feuchtigkeit
in die Schloßmechanik 9 jedenfalls einigermaßen sicher verhindert wird.
[0012] Die Schloßmechanik 9 auf der anderen Seite der Zwischenwand 8 des Gehäuses 2 umfaßt
eine Mehrzahl von schwenkbar und/oder verschiebbar gelagerten Hebeln, im dargestellten
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 einen Innensicherungshebel 10, einen Außensicherungshebel
11, einen Innenbetätigungshebel 12, einen Außenbetätigungshebel 13, einen Sicherungszentralhebel
14, einen Schalthebel 15 und im dargestellten Ausführungsbeispiel auch noch einen
mechanischen Kindersicherungshebel 16. Soweit wie notwendig wird auf diese Hebel 10
- 16 später noch bedarfsweise zurückgekommen. In einzelnen Ausführungen des erfindungsgemäßen
Kraftfahrzeug-Türschlosses können auch einzelne Hebel fehlen, beispielsweise haben
hintere Seitentürschlösser von Kraftfahrzeugen natürlich keinen Außensicherungshebel
11 und vordere Seitentürschlösser keinen Kindersicherungshebel 16. Rein mechanisch
arbeitende Seitentürschlösser haben natürlich auch keinen Schalthebel 15.
[0013] Interessant ist nun, daß die Hebel 10 - 16 der Schloßmechanik 9 auf oder an den in
der Abdeckplatte 3 verankerten Lagerachsen 4, 5 der Schließelemente 6, 7 und/oder
auf oder an an dem Gehäuse 2 angeformten Lagerzapfen 17 (aus dem Kunststoffmaterial
des Gehäuses 2) gelagert sind. Man erkennt das in Fig. 3 im Vergleich mit Fig. 2 besonders
gut beispielsweise bei der Lagerachse 5 für die Sperrklinke 7. Die Lagerachse 5 ist
in der Abdeckplatte 3 verankert und trägt zwischen der Abdeckplatte 3 und der Zwischenwand
8 die Sperrklinke 7, ist dann aber durch die Zwischenwand 8 des Gehäuses 2 hindurchgeführt
und ragt in den Bereich der Schloßmechanik 9 hinein, wo sie den Außenbetätigungshebel
13 als Lagerachse trägt und im übrigen vom Sicherungszentralhebel 14 mit einer Ausnehmung
umfaßt wird. Für den Außensicherungshebel 11 erkennt man beispielsweise einen am Gehäuse
2 angeformten Lagerzapfen 17 aus Kunststoff. Diese Lagerungstechnik gilt nicht zwingend
für alle Hebel 10 - 16 der Schloßmechanik 9, kann aber für einige der Hebel 10 - 16
der Schloßmechanik 9 nützlich und kostensparend und für den Aufbau des Kraftfahrzeug-Türschlosses
platzsparend sein.
[0014] Fig. 3 kann man weiter entnehmen, daß es besonders zweckmäßig ist, daß im dargestellten
Ausführungsbeispiel mindestens einer der am Gehäuse 2 angeformten Lagerzapfen 17 am
Ende einen asymmetrischen, insbesondere T-förmigen Kopf 18 aufweist, zu dem eine entsprechende
Öffnung im zugeordneten, dort zu lagernden Hebel 11 korrespondiert und daß so der
Hebel 11 aufsteckbar und nach dem Aufstecken und einem Drehen um den Lagerzapfen 17
um einen bestimmten Winkel von im dargestellten Ausfiihrungsbeispiel ca. 90° gegen
Abziehen vom Lagerzapfen 17 gesichert ist. Damit hat man eine sehr einfache Montagetechnik
realisiert, die auch herstellungstechnisch große Vorteile bietet.
[0015] Man kann auch die genau umgekehrte Technik realisieren, wenn man im Material des
Gehäuses 2 oder in der Abdeckplatte 3 eine entsprechende T-förmige Ausnehmung vorsieht,
in die dann ein T-Kopf, ausgeformt am entsprechenden Hebel, eingeführt wird. Das erkennt
man als Befestigungsmöglichkeit in Fig. 1 für den Kindersicherungshebel 16 an der
Abdeckplatte 3 mittels des so gebildeten Lagerzapfens 17'.
[0016] Fig. 3 und Fig. 4 lassen im Zusammenhang erkennen, daß im dargestellten und bevorzugten
Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug-Türschlosses in das Gehäuse
2 ein Abschnitt 19 zur Aufnahme eines Zentralverriegelungsantriebs 20 integriert und
mit einer Kunststoffabdeckung 21, wie aus dem Stand der Technik an sich bekannt, abgedeckt
ist. Alle Arten von Zentralverriegelungsantrieben 20 kommen hier in Frage, insbesondere
auch ein Schneckenradantrieb wie er aus dem den Ausgangspunkt bildenden Stand der
Technik bekannt ist.
[0017] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist konkret vorgesehen, das sieht man in Fig.
4 besonders gut, daß hier der Zentralverriegelungsantrieb 20 einen elektrischen Antriebsmotor
22, eine parallel dazu liegende, über ein Getriebe 23 mit einer Fliehkraftkupplung
24 angekuppelte Gewindespindel 25 mit Laufmutter 26 aufweist. Der Zentralverriegelungsantrieb
20 ist mit der Schloßmechanik 9 gekuppelt mittels eines schwenkbaren, von der Laufinutter
21 bewegbaren Schalthebels 15, der im dargestellten Ausführungsbeispiel seitlich aus
dem zugeordneten Abschnitt 19 des Gehäuses 2 zwischen dem Rand des Gehäuses 2 und
der Kunststoffabdeckung 21 austritt. Das ist von der Anordnung her besonders zweckmäßig,
aber auch seit langem für sich aus dem Stand der Technik bekannt. Ein solcher Zentralverriegelungsantrieb
20 mit Gewindespindel und Laufmutter läßt sich durch im Stand der Technik bekannte
konstruktive Vorgaben unschwer auch mit einer zusätzlichen Diebstahlsicherung (Deadlock)
versehen. Im übrigen darf insoweit auf den umfangreich bekannten Stand der Technik
verwiesen werden.
[0018] Interessant ist nun für das dargestellte Ausführungsbeispiel eines Kraftfahrzeug-Türschlosses
und den damit angestrebten Vorteil eines besonders kompakten Aufbaus, daß hier die
Lagerachse 4 eines der Schließelemente, hier der Schloßfalle 6, am der Schloßmechanik
9 zugewandten Ende eine Lagerfassung 27 für einen Lagerzapfen 28 o. dgl. eines Hebels,
im dargestellten Ausführungsbeispiel des Schalthebels 15 des Zentralverriegelungsantriebs
20, aufweist. Fig. 5 zeigt das ausschnittweise und schematisch. Anders als bei aus
dem Stand der Technik bekannte Kraftfahrzeug-Türschlössern ist die Lagerachse 4 für
die Schloßfalle 6 nicht einfach durch die Zwischenwand 8 des Gehäuses 2 hindurchgeführt
und dient im Bereich der Schloßmechanik 9 wieder einfach als Lagerachse, sondern sie
ist gewissermaßen "negativ" verformt, was unschwer realisierbar ist, weil der Kopf
ohnehin zur Befestigung entsprechend angeschlagen werden muß. Dies geschieht nun hier
in besonderer Weise dergestalt, daß sich eine Lagerfassung 27 für den Lagerzapfen
28 des Schalthebels 15 bildet. In Fig. 5 ist dabei weiter angedeutet, daß eine zweite
Lagerfassung 29 für den Lagerzapfen 28 von einer Kunststoffabdeckung 21 des Gehäuses
2, insbesondere im dargestellten Ausführungsbeispiel der Kunststoffabdeckung 21 des
dem Zentralverriegelungsantrieb 20 zugeordneten Abschnittes 19 des Gehäuses 2, gebildet
ist. Ohne großen Aufwand schafft man eine einfache, zweckmäßige Lagerungsmöglichkeit
für den Schalthebel 15.
[0019] Die erfindungsgemäße Konstruktion ist in einer weiteren Hinsicht besonders einfach
und kompakt gestaltet, nämlich dahingehend, daß mindestens einer der mit vom Kraftfahrzeug-Türschloß
beabstandeten Betätigungselementen zu verbindenden Hebel 10 - 14 eine Einhängeöse
30 und einen winklig dazu liegenden Führungshaken 31 für ein Verbindungselement (nicht
dargestellt) aufweist. Im den Ausgangspunkt bildenden Stand der Technik haben die
Hebel nur einfache Einhängeösen. Ein beispielsweise abgewinkeltes Ende einer als Verbindungselement
dienenden Stange muß darin gegen Herausrutschen durch einen Sprengring o. dg1. gesichert
werden. Das ist kostenmäßig nicht unerheblich, insbesondere aber montagetechnisch
aufwendig. Das dargestellte Ausführungsbeispiel ordnet die Fixierungsfunktion des
Sprengrings o. dg1. vielmehr dem Führungshaken 31 zu, in den das Verbindungselement
nach dem Einhängen in die Einhängeöse 30 einfach hineingeschwenkt wird. Dann kann
das Verbindungselement aus der Einhängeöse 30 nicht mehr herausrutschen.
[0020] Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt unterschiedliche Lösungen, weil unterschiedliche
Betätigungsrichtungen und Betätigungskräfte vorgesehen sind. Jedenfalls dort, wo es
sich von der Anwendung her realisieren läßt, bieten Einhängeöse 30 und Führungshaken
31 die zuvor erwähnten Vorteile.
[0021] Fig. 3 läßt weiter eine konstruktive Besonderheit des beanspruchten Kraftfahrzeug-Türschlosses
erkennen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß einer der Hebel, hier nämlich der Innenbetätigungshebel
12, mit einer Wickelfeder 32 gekuppelt und so federvorgespannt ist, daß die Wickelfeder
32 auf einer an der Abdeckplatte 3 abgekanteten Lasche 33 verdrehsicher gelagert ist
und daß zur Abziehsicherung für die Wickelfeder 32 die Lasche 33 randseitig hinterschnitten
ist. Bis jetzt hat man in so einem Fall vorgesehen, den T-förmigen Kopf der Lasche
33 um die Hochachse der Lasche 33 in einem weiteren Fertigungsschritt zu drehen, sobald
die Wickelfeder 32 aufgesteckt worden ist. Erfindungsgemäß ist erkannt worden, daß
eine Hinterschneidung der Lasche 33 an sich ausreicht, weil die Wickelfeder 32 unter
der Federvorspannung ohnehin auf die Kanten der Lasche 33 gedrückt wird. Sind diese
dort hinterschnitten, so kann die Wickelfeder 32 im Betrieb nicht mehr nach oben abrutschen.
Diese Konzeption spart einen Schritt bei der Fertigung und damit Kosten.
[0022] Man erkennt in Fig. 3 in Verbindung mit Fig. 4, daß die Lagerachse 4 für die Schloßfalle
6 gleichzeitig nicht nur die Lagerachse für den Schalthebel 15 für den Zentralverriegelungsantrieb
2 ist, sondern auch den Innensicherungshebel 10 lagert. Dieser ist allerdings drehfest
mit dem Schalthebel 15 verbunden (wie aus dem Stand der Technik für sich bekannt).
Seitlich versetzt zu der Lagerachse 4 bzw. den Lagerzapfen 28 des Schalthebels 15
ist in Fig. 3 und 4 am Innensicherungshebel 10 der Sicherungszentralhebel 14 schwenkbar
angelenkt. Fig. 3 und 4 zeigen gemeinsam die entsicherte, nicht betätigte Stellung
der Schloßmechanik 9. Wird, beispielsweise durch Betätigen des Außensicherungshebels
11 oder durch direktes Betätigen der Innensicherungshebel 10 aus der in Fig. 3 dargestellten
Position um den Lagerzapfen 28 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, so wird der Sicherungszentralhebel
14 in Fig. 3 und 4 nach rechts verschoben. Die Kupplungsnase 34 kommt dabei außer
Eingriff mit dem Außenbetätigungshebel 13, so daß dieser im Freilauf, funktionslos,
bewegt werden kann.
[0023] Für das Zusammenwirken des Außenbetätigungshebels 13 mit dem Sicherungszentralhebel
14 gibt es nun besondere Situationen, die in der Praxis berücksichtigt werden müssen
und in die Konstruktion des Kraftfahrzeug-Türschlosses Eingang finden sollten. Eine
erste Situation führt zur Funktion einer "Aussperrsicherung". Damit wird erreicht,
daß bei geöffneter Kraftfahrzeugtür das Kraftfahrzeug-Türschloß nicht in die Funktionsstellung
"gesichert" mittels des Schlüssels oder des Innensicherungsknöpfchens gebracht werden
kann. Damit soll verhindert werden, daß bei noch im Zündschloß steckendem oder anderweit
im Fahrzeug befindlichen Schlüssel die Tür in gesichertem Zustand zugeworfen wird.
Diese "Aussperrsicherung" verwirklicht man zumindest an der Fahrertür.
[0024] Damit das Kraftfahrzeug-Türschloß keinen Schaden nimmt, ist es bei bekannten Kraftfahrzeug-Türschlössern
üblich, an passender Stelle eine Überlastsicherung einzubauen. Es ist insoweit also
bekannt, daß mindestens ein Hebel der Schloßmechanik 9, insbesondere also der Innensicherungshebel
10, mittels einer Überlastsicherung 35 mit einem anderen Hebel, insbesondere dem Sicherungszentralhebel
14, gekuppelt ist.
[0025] Eine weitere Funktion erfordert ebenfalls eine Überlastsicherung, jedoch in anderer
Wirkungsrichtung. Bei dieser Funktion einer "Komfortschaltung" soll erreicht werden,
daß man das Kraftfahrzeug-Türschloß von innen auch dann entsichern kann, wenn gleichzeitig
von außen eine Betätigung erfolgt, der Außenbetätigungshebel 13 also gezogen worden
ist. Trotzdem soll die Entsicherung möglich sein, wobei die Funktionsstellung "entsichert"
mechanisch "gespeichert" wird und nach erneutem Loslassen des Außenbetätigungselementes
(Türaußengriff) bei nochmaligem Ziehen dann ohne weiteres die Türöffnung möglich ist.
Auch insoweit ist eine Überlastsicherung 35, jedoch in umgekehrter Wirkungsrichtung,
in der Schloßmechanik 9 vorzusehen.
[0026] Bei aus dem Stand der Technik bekannten Überlastsicherungen ist immer ein zusätzliches
Bauteil, insbesondere ein zusätzlicher, evtl. mit einer Feder vorgespannter oder mit
einer Rastung versehener Hebel vorgesehen. Nach einer ersten Lehre der Erfindung kann
die Überlastsicherung so ausgestaltet sein, daß die Überlastsicherung 35 integral
in einem der gekuppelten Hebel ausgebildet ist, insbesondere durch Gestaltung der
Eigenelastizität des Hebels insgesamt oder in einem bestimmten Bereich. Dabei wirkt
also einer der beteiligten Hebel gewissermaßen als Überlastsicherung 35, ohne daß
gesonderte Bauteile zur Realisierung der Überlastsicherung 35 vorhanden sein müssen.
Das erfordert bestimmte werkstofftechnische Vorgaben für den betroffenen Hebel, die
mit heutigen modernen Werkstoffen und Fertigungsmethoden aber durchaus realisierbar
sind.
[0027] Das dargestellte und bevorzugte Ausführungsbeispiel zeigt nun in Fig. 6 eine besonders
einfach aufgebaute Überlastsicherung 35, der auch für sich erfinderische Bedeutung
zukommt. Diese Überlastsicherung 35 ist nämlich als Langloch/Zapfen-Verbindung mit
einem zwischen Zapfen 36 und Langloch 37 in Richtung der Relativbewegung beider Hebel
10, 14 angeordneten Federelement 38 ausgeführt. Man erkennt in Fig. 6 nur ausschnittweise
den Bereich, in dem der Sicherungszentralhebel 14 an den Innensicherungshebel 10 angeschlossen
ist.
[0028] Im dargestellten Ausführungbeispiel ist vorgesehen, daß die Überlastsicherung 35
gleich in doppelter Weise wirkt, nämlich dadurch, daß der Zapfen 36 im Langloch 37
zwischen zwei Federelementen 38, 39 eingespannt ist und die Federelemente 38, 39 unterschiedliche
Federhärten aufweisen. Dadurch kann man in der einen Richtung erreichen, daß über
das Federelement 38 geringerer Federhärte eine Art "Speichereffekt" realisiert wird,
der beispielsweise für die "Komfortschaltung" genutzt werden kann, während das in
der anderen Richtung wirkende Federelement 39 mit höherer Federhärte nur eine Überlastung
verhindert und für eine Rückstellung sorgt, beispielsweise nutzbar für die "Aussperrsicherung".
[0029] Das dargestellte und bevorzugte Ausführungsbeispiel zeigt im übrigen jedes Federelement
38, 39 als Elastomerelement, also als Gummifeder bestimmter Härte. Das ist ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel, das aber nicht ausschließt, daß an dieser Stelle auch andersartige
Federelemente, insbesondere Stahlfedern eingesetzt werden.
[0030] Die weiteren Zeichnungen zeigen noch weitere Merkmale, die für das erfindungsgemäße
Kraftfahrzeug-Türschloß von Bedeutung sind.
[0031] Die Fig. 3, 4 und 7 lassen erkennen, daß im dargestellten und bevorzugten Ausführungsbeispiel
die Abdeckplatte 3 außenseitig um 90° abgewinkelt ist, mit der Abwinklung 40 bis in
den Bereich der Schloßmechanik 9 oder darüber hinaus ragt und mindestens ein Hebel,
hier der Innenbetätigungshebel 12, an der Abwinklung 40 gelagert ist.
[0032] Weiter erkennt man, insbesondere in Fig. 7, daß an der Abwinklung 40 weitere Zusatzmoduln,
insbesondere ein OBW-Modul 41 angebracht ist. Gerade eine derartige Konstruktion erlaubt
es, das Kraftfahrzeug-Türschloß bedarfsweise für besondere Ausstattungsvarianten des
betroffenen Kraftfahrzeugs nachzurüsten.
[0033] Das in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt im übrigen die Ausführung
mit einem mechanischen Kindersicherungshebel 16 an der Abwinklung 40, während Fig.
7 die Funktion eines motorischen Kindersicherungs-Moduls, das in das OBW-Modul 41
integriert ist, zeigt. Diese Integration ist Gegenstand der im allgemeinen Teil der
Beschreibung bereits angeführten älteren, nicht vorveröffentlichten Patentanmeldung
der Anmelderin, auf die verwiesen werden darf.
1. Kraftfahrzeug-Türschloß mit kompaktem Aufbau,
mit einem aus Kunststoff bestehenden, auf einer Seite einen Einlaufschlitz (1) für
einen Schließkloben aufweisenden Gehäuse (2) bzw. Fanglager,
mit einer steifen, vorzugsweise aus Metall bestehenden Abdeckplatte (3) sowie mit
auf Lagerachsen (4, 5) gelagerten Schließelementen wie Schloßfalle (6) und Sperrklinke
(7) auf einer Seite einer Zwischenwand (8) des Gehäuses (2),
mit einer Schloßmechanik (9) mit schwenkbar und/oder verschiebbar gelagerten Hebeln
(10 - 16) auf der anderen Seite der Zwischenwand (8) des Gehäuses (2),
dadurch gekennzeichnet,
daß einige oder alle Hebel (10 - 16) der Schloßmechanik (9) auf oder an den in der
Abdeckplatte (3) verankerten Lagerachsen (4, 5) der Schließelemente (6, 7) und/oder
auf oder an an dem Gehäuse (2) angeformten Lagerzapfen (17) und/oder mit angeformten
Lagerzapfen (17') an der Abdeckplatte (3) oder dem Gehäuse (2) gelagert sind.
2. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer
der am Gehäuse (2) angeformten Lagerzapfen (17) am Ende einen asymmetrischen, insbesondere
T-förmigen Kopf (18) aufweist, zu dem eine entsprechende Öffnung im zugeordneten,
dort zu lagernden Hebel (11) korrespondiert und daß so der Hebel (11) aufsteckbar
und nach dem Aufstecken und einem Drehen um den Lagerzapfen (17) um einen bestimmten
Winkel, vorzugsweise einen Winkel von ca. 90°, gegen Abziehen vom Lagerzapfen (17)
gesichert ist.
3. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in das
Gehäuse (2) ein Abschnitt (19) zur Aufnahme eines Zentralverriegelungsantriebes (20)
integriert und mit einer Kunststoffabdeckung (21) abgedeckt ist.
4. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentralverriegelungsantrieb
(20) einen elektrischen Antriebsmotor (22) sowie eine parallel dazu liegende, über
ein Getriebe (23), ggf. mit einer Fliehkraftkupplung (24), angekuppelte Gewindespindel
(25) mit Laufmutter (26) aufweist und ein schwenkbarer, von der Laufmutter (26) bewegbarer
Schalthebel (15) der Schloßmechanik (9) seitlich aus dem zugeordneten Abschnitt (19)
des Gehäuses (2) in die Schloßmechanik (9) austritt.
5. Kraftfahrzeug-Türschloß, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerachse eines der Schließelemente, insbesondere die Lagerachse (4) der
Schloßfalle (6), am der Schloßmechanik (9) zugewandten Ende eine Lagerfassung (27)
für einen Lagerzapfen (28) o. dgl. eines Hebels, insbesondere des Schalthebels (15)
für den Zentralverriegelungsantrieb (20), aufweist.
6. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere
Lagerfassung (29) für den Lagerzapfen (28) o. dgl. von einer Kunststoffabdeckung (21)
des Gehäuses (2), insbesondere der Kunststoffabdeckung (21) des dem Zentralverriegelungsantrieb
(20) zugeordneten Abschnittes (19) des Gehäuses (2), gebildet ist.
7. Kraftfahrzeug-Türschloß, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens einer der mit vom Kraftfahrzeug-Türschloß beabstandeten Betätigungselementen
zu verbindenden Hebel (10-14) eine Einhängeöse (30) und einen winklig dazu liegenden
Führungshaken (31) für ein Verbindungselement aufweist.
8. Kraftfahrzeug-Türschloß, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß einer der Hebel (12) mit einer Wickelfeder (32) gekuppelt und so federvorgespannt
ist, daß die Wickelfeder (32) auf einer an der Abdeckplatte (3) abgekanteten Lasche
(33) verdrehsicher gelagert ist und daß zur Absicherung für die Wickelfeder (32) die
Lasche (33) randseitig hinterschnitten ist.
9. Kraftfahrzeug-Türschloß, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Hebel der Schloßmechanik (9), insbesondere der Innensicherungshebel
(10), mittels einer Überlastsicherung (35) mit einem anderen Hebel der Schloßmechanik
(9), insbesondere dem Sicherungszentralhebel (14), gekuppelt ist.
10. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlastsicherung
(35) integral in einem der gekuppelten Hebel ausgebildet ist, insbesondere durch Gestaltung
der Eigenelastizität des Hebels insgesamt oder in einem bestimmten Bereich.
11. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlastsicherung
(35) als Langloch/Zapfen-Verbindung mit einem zwischen dem Zapfen (36) und dem Langloch
(37) in Richtung der Relativbewegung beider Hebel (10; 14) angeordneten Federelement
(38) ausgeführt ist.
12. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (36)
im Langloch (37) zwischen zwei Federelementen (38, 39) eingespannt ist und die Federelemente
(38, 39) vorzugsweise unterschiedliche Federhärten aufweisen.
13. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das
Federelement (38; 39) als Elastomerelement bestimmter Härte ausgeführt ist.
14. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federhärte eines einer Komfortfunktion zugeordneten Federelementes (38) niedrig
ist und ein Stehenbleiben des Innensicherungshebels (10) erlaubt.
15. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federhärte eines einer Überlastsicherung zugeordneten Federelementes (39)
hoch ist und eine Rückstellung des Innensicherungshebels (10) nach Wegfall der Kraftbeaufschlagung
bewirkt.
16. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckplatte (3) außenseitig um 90° abgewinkelt ist, mit der Abwinklung (40)
bis in den Bereich der Schloßmechanik (9) oder darüber hinaus ragt und mindestens
ein Hebel, vorzugsweise der Innenbetätigungshebel (12), an der Abwinklung (40) gelagert
ist.
17. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß an der Abwinklung
(40) weitere Zusatzmoduln, insbesondere ein OBW-Modul (41), angebracht sind bzw. ist.
18. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Abwinklung (40) ein Kindersicherungshebel (16) oder ein motorisches Kindersicherungsmodul
gelagert ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Kraftfahrzeug-Türschloß mit kompaktem Aufbau,
mit einem auf einer Seite einen Einlaufschlitz (1) für einen Schließkloben aufweisenden
Gehäuse (2) bzw. Fanglager,
mit Schließelementen wie Schloßfalle (6) und Sperrklinke (7) im Gehäuse (2) mit einer
Schloßmechanik (9) mit schwenkbar und/oder verschiebbar gelagerten Hebeln (10 - 16)
im Gehäuse (2),
wobei mindestens ein Hebel der Schloßmechanik (9), insbesondere ein Innensicherungshebel
(10), mittels einer Überlastsicherung (35) mit einem anderen Hebel der Schloßmechanik
(9), insbesondere einem Sicherungszentralhebel (14), gekuppelt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Überlastsicherung (35) integral in einem der gekuppelten Hebel ausgebildet
ist.
2. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlastsicherung
(35) durch Gestaltung der Eigenelastizität des Hebels insgesamt oder in einem bestimmten
Bereich integral ausgebildet ist.
3. Kraftfahrzeug-Türschloß mit kompaktem Aufbau,
mit einem auf einer Seite einen Einlaufschlitz (1) für einen Schließkloben aufweisenden
Gehäuse (2) bzw. Fanglager,
mit Schließelementen wie Schloßfalle (6) und Sperrklinke (7) im Gehäuse (2) mit einer
Schloßmechanik (9) mit schwenkbar und/oder verschiebbar gelagerten Hebeln (10 - 16)
im Gehäuse (2),
wobei mindestens ein Hebel der Schloßmechanik (9), insbesondere ein Innensicherungshebel
(10), mittels einer Überlastsicherung (35) mit einem anderen Hebel der Schloßmechanik
(9), insbesondere einem Sicherungszentralhebel (14), gekuppelt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Überlastsicherung (35) als Langloch/Zapfen-Verbindung mit einem zwischen dem
Zapfen (36) und dem Langloch (37) in Richtung der Relativbewegung beider Hebel (10;
14) angeordneten Federelement (38) ausgeführt ist.
4. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (36)
im Langloch (37) zwischen zwei Federelementen (38, 39) eingespannt ist und die Federelemente
(38, 39) vorzugsweise unterschiedliche Federhärten aufweisen.
5. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement
(38; 39) als Elastomerelement bestimmter Härte ausgeführt ist.
6. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federhärte eines einer Komfortfunktion zugeordneten Federelementes (38) niedrig
ist und ein Stehenbleiben des Innensicherungshebels (10) erlaubt.
7. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federhärte eines einer Überlastsicherung zugeordneten Federelementes (39)
hoch ist und eine Rückstellung des Innensicherungshebels (10) nach Wegfall der Kraftbeaufschlagung
bewirkt.
8. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (2) bzw. Fanglager aus Kunststoff besteht und die Schließelemente
auf einer Seite einer Zwischenwand (8), die Schloßmechanik (9) auf der anderen Seite
der Zwischenwand (8) des Gehäuses (2) bzw. Fanglagers angeordnet sind.