[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein modulares System umfassend hydraulische Komponenten
wie eine Förderpumpe mit einem in einem Pumpengehäuse angeordneten Laufrad, wobei
die Förderpumpe von einem elektronisch geregelten Elektromotor betrieben ist, dessen
Steuerelektronik in einem am Motor befindlichen Elektronikgehäuse untergebracht ist.
Die Erfindung betrifft außerdem eine Mehrwegeventil und eine Kreiselpumpe.
[0002] Es sind modulare Systeme dieser Art bekannt, bei denen sich die einzelnen Komponenten
über eine sogenannte "hydraulische Schnittstelle" miteinander hydraulisch koppeln
lassen. Eine solche hydraulische Schnittstelle kann dabei beispielsweise eine ebene
Grundfläche aufweisen, in der die Leitungskanäle münden. Die Mündungsöffnungen der
Kanäle sind mit einem Ansatz in der Art eines Flansches versehen, der auf ein entsprechendes
Gegenstück auf der Schnittstelle einer anderen hydraulischen Komponente aufsetzbar
ist. Derartige Systeme werden beispielsweise in Heizkreisläufen eingesetzt, die einen
Heizkessel und eine auf den Heizkessel direkt oder über ein Dreiwegeventil aufsetzbare
Kreiselpumpe umfassen.
[0003] Problematisch an den bekannten Systemen ist, daß diejenigen Komponenten, die von
einer elektrischen Versorgung abhängen, einzeln mit einer Spannungsquelle kontaktiert
werden müssen, oder daß Sensoren, die mitunter innerhalb der Komponenten angeordnet
sind, über externe Leitungen mit einer zentralen Steuer- oder Regelelektronik verbunden
werden müssen. Diese "lose" Kontaktierung bedingt einerseits einen erheblichen Montageaufwand
und geht andererseits mit einer erhöhten Störanfälligkeit des Systems einher. Im Betrieb
können die einzelnen losen Kabel abgerissen und damit der Lauf des Systems gestört
werden. Zudem sind für die Montage besondere Kentnisse auf dem Gebiet der Schaltelektronik
nötig.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist somit einerseits, ein modulares System zu
schaffen, dessen Komponenten sich auf einfache Weise über hydraulischen Schnittstellen
koppeln lassen und das gleichzeitig bei großer Betriebssicherheit eine einfache und
kostengünstige Möglichkeit der elektrischen Kontaktierung der einzelnen Komponenten
zur Versorgung und zur Datenübertragung bietet. Andererseits ist es die Aufgabe, ein
Mehrwegeventil und eine Pumpe zu schaffen, die sich in einem solchen modularen System
auch elektrisch auf komfortable Weise miteinander verbinden lassen.
[0005] Diese Aufgaben werden durch das System nach Anspruch 1 und das Ventil nach Anspruch
11 sowie die Pumpe nach Anspruch 12 gelöst.
[0006] Der wesentliche Aspekt der Erfindung ist die Kombination der bekannten hydraulischen
Schnittstelle mit einer elektrischen Schnittstelle, die beim Zusammenfügen der hydraulischen
Komponenten automatisch kontaktiert. Auf diese Weise ist ein komfortables System zur
Kontaktierung einzelner Bauteile geschaffen. Lose Kabelverbindungen sind nicht länger
nötig, was zu einer erheblichen Steigerung der Betriebssicherheit und der Wartungsfreundlichkeit
des gesamten Systems beiträgt. Als Komponenten können in das System einerseits zu
schaltende Bauteile wie Ventile und andererseits Sensoren, die für die Steuerung und
Regelung wichtige Parameter liefern, integriert werden. Bei der Montage der einzelnen
Komponenten wird ein Arbeitsschritt, nämlich der der Kontaktierung, eingespart, was
zu einer erheblichen Arbeitserleichterung beiträgt.
[0007] Als Grundmodul des erfindungsgemäßen modularen Systems kann eine elektronisch gesteuerte
Pumpe dienen, die über eine eigene in einem separaten Elektronikgehäuse untergebrachte
Steuerelektronik verfügt. Die Steuerelektronik umfaßt vorteilhafter Weise neben den
Halbleiterbauelementen einen eigenständigen Mikroprozessor, der für Steueraufgaben
eingesetzt werden kann. Diesem Mikroprozessor können via der elektrischen Schnittstelle
Informationen von extern in den Komponenten angebrachten Sensoren zugeführt werden
oder es können Steuersignale zu den Komponenten gesandt werden. Der in der Pumpe ehedem
vorhandene Mikroprozessor kann somit für beliebige Aufgaben anderer Komponenten herangezogen
werden, was zu einer Ersparnis an intelligenten Bauteilen in diesen anderen Komponenten
führt. Vermittels der elektrischen Schnittstelle kann zudem die Stromversorgung der
in den hydraulischen Komponenten angebrachter elektrischer Antriebe bewerkstelligt
werden.
[0008] Zur Übertragung der Information von der im Elektronikgehäuse angeordneten Steuerelektronik
zum Pumpengehäuse ist erfindungsgemäß zunächst eine als Schnittstelle ausgebildete
elektrische Steckverbindung vorgesehen, über die ein mit dem Pumpengehäuse verbundenes
elektrisches oder elektronisches Bauteil, beispielsweise ein im oder am Pumpengehäuse
befindlicher Sensor, mit der Steurektronik des Pumpenmotors verbindbar ist. Die Steckverbindung
wird dabei automatisch beim Zusammenfügen der Komponenten Pumpengehäuse und Elektronikgehäuse
geschaffen.
[0009] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist das Pumpen-gehäuse auf seiner dem Motor
abgewandten Grundfläche eine elektrische Schnittstelle auf, die mit weiteren externen
Komponenten verbindbar ist. Diese Schnittstelle kann in Kombination mit der Schnittstelle
zwischen dem Elektronik-gehäuse und dem Pumpengehäuse vorgesehen werden, wobei vorteilhafter
Weise beide Schnittstellen über eine innerhalb des Pumpengehäuses verlaufende Leitung
verbunden sind. Diese am Pumpengehäuse angebrachte "externe" Schnittstelle kann aber
auch direkt mit der Steuerelektronik kontaktiert sein.
[0010] Vorteilhafter Weise weist das Pumpengehäuse einen Saugstutzen und einen Druckstutzen
auf, die beide in einer senkrecht zur Drehachse des Laufrades ausgerichteten und die
hydraulische Schnittstelle bildenden Stirnwand des Pumpengehäuses eingebracht sind,
wobei der Saugstutzen koaxial zum Laufrad angeordnet ist. Diese Art von Pumpen eignen
sich für den Einsatz der elektrischhydraulischen Schnittstelle besonders, da die einzelnen
Komponenten auf einfache und stabile Weise in axialer Richtung aufeinandergesteckt
und miteinander verschraubt werden können.
[0011] In einer besonderen Ausführungsform sind als Steckverbinder an den hydraulischen
Schnittstellen nur Buchsen (Female-Kontakte) vorgesehen, wobei zwei aufeinandertreffende
Female- Kontakte vermittels eines Doppelsteckers (Doppel-Male-Kontakt) verbunden werden.
Bei dieser Art der Verbindung ist die Kontaktierung nicht zwangsläufig, sondern muß
durch Einfügen des Doppel-Male-Kontaktes hergestellt werden. Besonders einfach und
sicher zu kontaktieren sind die Steckverbinder jedoch wenn beim Aneinanderfügen der
Komponenten ein auf der Grundplatte einer Komponente angebrachter Male-Kontakt mit
dem auf der Grundplatte der anderen Komponente angebrachten Female-Kontakt zwangsläufig
zusammentrifft. Bei der Anordnung der Kontakte ist es von Vorteil, wenn die stromführenden
Kontakte, also insbesondere die von der Steuerelektronik abführenden Kontakte- als
Female-Kontakte ausgebildet sind, um das Risiko von Kurzschlüssen und Stromschlägen
zu minimieren.
[0012] Im Sinne der modularen Bazuweise ist es vorteilhaft, wenn das Pumpengehäuse, das
auf der dem Elektromotor zugewandten Seite insbesondere vermittels eines Male-Kontaktes
mit dem Elektronikgehäuse kontaktiert, auf der dem Motor abgewandten Seite einen zweiten
insbesondere als Female-Kontakt geformten Steckkontakt zur Kontaktierung einer auf
das Pumpengehäuse aufgesetzten elektrisch zu versorgenden hydraulischen Komponente,
beispielsweise einem elektrisch schaltbaren Ventil oder einem Sensor, aufweist. Dabei
ist es vorteilhaft, den ersten Kontakt mit dem zweiten Kontakt durch eine im Pumpengehäuses
verlaufende Leitung, insbesondere ein in das Gehäuse eingestecktes oder vom Gehäuse
umspritzes Leiterblech verbunden ist. Auf diese Weise kann das Pumpengehäuse als elektrisch
Verbindung zu weiteren Komponenten dienen.
[0013] Die elektrische Schnittstelle kann dabei generell mehrere Leitungen umfassen, die
entweder wie bei Datenbussen üblich einen kleinen Querschnitt und/oder die zur Stromleitung
einen entsprechend größeren Querschnitt aufweisen. Von den durch das Gehäuse einer
Komponente hindurchführenden Leitungen können entsprechend dem Bedarf einzelne Leitungen
in die jeweilige Komponente abgezweigt sein.
[0014] Als hydraulische Komponenten kommen insbesondere elektrisch angetriebene Mehrwegeventile
mit einem Ventilgehäuse in Betracht, das einen Ventilkörper umgibt und das entsprechend
dem Pumpengehäuse zwei zueinander parallele Grundflächen mit darin eingebrachten Anschlußöffnungen
aufweist, wobei jede Grundfläche jeweils eine hydraulische Schnittstelle bildet. So
gestaltete Mehrwege- insbesondere Dreiwegeventile lassen sich bei Entsprechung der
Öffnungen in beliebiger Weise mit anderen Komponenten kombinieren, während der elektrische
Antrieb des Ventils über die elektrische Schnittstelle ansteuerbar, d.h. mit Steuerinformation
und Strom versorgbar ist.
[0015] Neben dem Einsatz des erfindungsgemäßen System in Heizkreisläufen von Gebäuden ist
ein Einsatz in Heiz und/oder Kühlkreisläufen von Kraftfahrzeugen besonders vorteilhaft.
[0016] Eine Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren näher beschrieben.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine Pumpe mit Pumpengehäuse und aufgesetztem Ventil (schematisch) und
- Figur 2
- ein Dreiwegeventil.
[0017] In Figur 1 sind beispielhaft vier zusammengefügte Komponenten eines modularen Systems
schematisch gezeigt. So ist eine von einem elektronisch geregelten Elektromotor 1
angetriebene Pumpe dargestellt, in denen Pumpengehäuse 2 ein nicht dargestelltes Laufrad
drehbar gelagert ist. Dabei wird der Motor 1 über eine in einem Elektronikgehäuse
3 angeordnete Elektronik angesteuert, wobei das Elektronikgehäuse 3 auf den Motor
1 aufgesetzt ist. Zwischen dem Elektronikgehäuse 3 und dem Pumpengehäuse 2 ist eine
elektrische Steckverbindung 4 in Form einer Schnittstelle angeordnet, wobei über diese
elektrische Schnittstelle 4 ein mit dem Pumpengehäuse verbundenes elektronisches Bauteil,
in diesem Falle ein Dreiwegeventil 5, mit der Steurektronik verbindbar ist. Dabei
führt die Verbindung des Dreiwegeventiles über eine zweite elektrische Schnittstelle
6, die zwischen dem Pumpengehäuse und dem Ventil 5 angeordnet ist. Die Komponente
könnte jedoch auch ein im Pumpengehäuse 2 untergebrachter Sensor sein. Die elektrischen
Schnittstellen 4 und 6 sind mittels einer innerhalb des Pumpengehäuses verlaufende
Leitung 14 (unterbrochene Linie) verbunden.
[0018] Bei der Pumpe handelt es sich um eine Kreiselpumpe, deren Pumpengehäuse einen zentralen
Saugstutzen 7 und einen Druckstutzen 8 aufweist, wobei beide Stutzen 7, 8 in einer
parallel zum Laufrad ausgerichteten und eine hydraulische Schnittstelle bildenden
Stirnwand 9 des Pumpengehäuses 2 eingebracht sind (Schnittzeichnung). Auf der Stirnwand
9 ist die elektrische Schnittstelle 6 zur Kontaktierung des im Ventil 5 befindlichen
entsprechenden Gegenkontaktes 6' aufgebracht.
[0019] Das Dreiwegeventil 5 weist ein Ventilgehäuse auf, das einen Ventilkörper umgibt und
das zwei hydraulische Schnittstellen mit zwei ebenen und zueinander parallelen Grundflächen
10 und 11 mit darin eingebrachten Anschlußöffnungen ausbildet. Die Anschlußöffnungen
in der der Pumpe zugewandten Grundfläche 10 entsprechen dabei den Anschlüssen der
Pumpe. Die Öffnungen in der der Pumpe abgewandten Grundfläche 11 bilden zwei alternative
Einlaßöffnungen 12 und eine Auslaßöffnung 13. Auf der Grundfläche 10 ist der Steckkontakt
6'zur Kontaktierung des Gegenkontaktes 6 vorgesehen.
[0020] In Figur 2 ist ein Dreiwegeventil mit einem Ventilgehäuse 20 im Schnitt und in teilweiser
Draufsicht gezeigt. Das nahezu quadratische Ventilgehäuse 20 weist die zueinander
parallelen Grundflächen 10 und 11 mit den darin eingebrachten Öffnungen auf. In die
dem Pumpengehäuse 2 abgewandte Grundfläche 11 sind die Einlaßöffnungen 12 dezentral
und spiegelsymmetrisch zur zentralen Achse 21 des Ventiles 5 angeordnet. Der dezentrale
Auslaß 13 ist eine in den Rand des Ventilgehäuses 20 eingebrachte Durchgangsbohrung,
welche die beiden Grundflächen 10 und 11 verbindet. Es wird darauf hingewiesen, daß
die geometrische Verteilung der Öffnungen nach Figur 2 nicht exakt deren Lage nach
Figur 1 entspricht sondern um 45° verdreht dargestellt ist. Mit seiner Grundfläche
11 kann das Ventil 5 auf einen entsprechend gestalteten Anschlußflansch eines nicht
dargestellten Heizkessels aufgesetzt werden.
[0021] Im Ventilgehäuse 20 ist ein Ventilkörper 22 um die Achse 21 drehbar gelagert, der,
wie die übrigen Teile, aus Kunststoff gefertigt ist und dessen Außenkontur die rotations-symmetrische
Form eines Kugelsegmentes aufweist. Der im wesentlichen hohle Ventilkörper 22 ist
in axialer Richtung (Pfeil A) in das Ventilgehäuse 20 eingesetzt und bildet mit seinen
Wandungen einen S-förmig gebogenen durchgehenden Kanal 23, der hydraulisch günstig
geformt ist. Der Ventilkörper 22 ist drehbar um seine Symmetrieachse 21 gelagert und
in einer Position dargestellt, in welcher der eine Kanal 23 geöffnet und der andere
Kanal 24 geschlossen ist. Dabei ist die Symmetrieachse 21 senkrecht zu den Grundflächen
10 und 11 ausgerichtet. Durch Drehung des Ventilkörpers 22 werden zwei Mündungsöffnungen
in Deckung übereinandergeschoben.
[0022] Den Sitz des im Ventilgehäuse 20 einliegenden Ventilkörpers 22 bildet ein Sitzkörper
25, der eine entsprechend der als Kugelschale geformten Mantelfläche des Ventilkörpers
22 geformte Sitzfläche 26 aufweist. Die Sitzfläche 26 ist mit einer Schicht aus Dichtungsmaterial
27 bedeckt, auf welcher der Ventilkörper 22 aufliegt. Der Sitzkörper 25 ist ebenfalls
in Pfeilrichtung A in das Ventilgehäuse 20 einsetzbar. Vermittels des Sitzkörpers
25 wird der Ventilkörper 22 im-Gehäuse 20 gehalten. Der Sitzkörper 25 ist zudem gegenüber
dem Gehäuse 20 über einen Dichtungsring 28 abgedichtet. Er ist ebenfalls aus Kunststoff
geformt und bildet die ebene Grundfläche 11 aus.
[0023] Der Ventilkörper 22 ist mit einem innerhalb des Ventilgehäuse 20 angeordneten Antriebes
in Form eines Schrittmotors 29 drehbar. Zum Antrieb greift der Schrittmotor 29 mit
einem auf seiner Welle angebrachten Zahnrad 30 an einem am Umfang des Ventilkörpers
22 angebrachten Zahnkranz 31 an.
[0024] Wie in Figur 2 ersichtlich weisen beide Grundflächen 10 und 11 eine elektrische Schnittstelle
auf. Dabei ist die Schnittstelle auf der zur Pumpe gewandten Grundfläche 10 als Stecker
32 (Male-Kontakt) ausgebildet, während die elektrische Schnittstelle auf der der Pumpe
abgewandten Grundfläche 11 als Buchse 33 (Female-Kontakt) ausgebildet ist. Die elektrischen
Anschlüsse beider Kontakte 32 und 33 sind über nicht näher dargestellte Leitungen
miteinander verbunden. Die Ansteuerung und Versorgung des Motors 29 erfolgt über eine
nicht dargestellte abgezweigte Leitung, die innerhalb des Gehäuses 20 verlegt ist.
1. Modulares System umfassend hydraulische Komponenten wie eine Förderpumpe mit einem
in einem Pumpengehäuse angeordneten Laufrad, wobei die Förderpumpe von einem elektronisch
geregelten Elektromotor betrieben ist, dessen Steuerelektronik in einem am Motor befindlichen
Elektronikgehäuse untergebracht ist,
gekennzeichnet durch
eine elektrische Steckverbindung (4,6) in Form einer elektrischen Schnittstelle, die
am Pumpengehäuse (2) angeordnet ist und über die ein mit dem Pumpengehäuse (2) verbundenes
elektrisches oder elektronisches Bauteil (5) mit der Steurektronik (3) verbindbar
ist.
2. System nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß eine elektrische Schnittstelle (4) zwischen dem Elektronikgehäuse (3) und dem
Pumpengehäuse angeordnet ist.
3. System nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Pumpengehäuse (2) eine elektrische Schnittstelle (6) zur Kontaktierung einer
auf das Pumpengehäuse (2) aufgesetzten elektrisch zu versorgenden hydraulischen Komponente,
beispielsweise einem elektrisch schaltbaren Ventil (5) oder einem Sensor, aufweist.
4. System nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Kontakt (4) mit dem zweiten Kontakt (6) durch eine innerhalb des Pumpengehäuses
(2) verlaufende Leitung (14), insbesondere über feste Leiterbleche, verbunden ist.
5. System nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Steckverbindung (4,6) einen Stecker (Male-Kontakt) und eine entsprechende
Buchse (Female-Kontakt) aufweist.
6. System nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Pumpengehäuse (2) einen Saugstutzen (7) und einen Druckstutzen (8) aufweist,
die beide in eine senkrecht zur Drehachse des Laufrades ausgerichtete und eine hydraulische
Schnittstelle bildende Stirnwand (9) des Pumpengehäuses (2) eingebracht sind, wobei
der Saustutzen (7) insbesondere koaxial zum Laufrad angeordnet ist.
7. System nach einem der vorherigen Ansprüche,
gekennzeichnet durch ein elektrisch angetriebenes Mehrwege- insbesondere Dreiwegeventil (5) mit einem
Ventilgehäuse(20), das einen Ventilkörper (22) umgibt und das zwei zueinander parallele
ebene Grundflächen (10,11) mit darin eingebrachten Anschlußöffnungen (12) aufweist,
wobei die Grundflächen (19,11) jeweils eine hydraulische Schnittstelle bilden, über
die das Ventil (5) mit anderen Komponenten (2) hydraulisch koppelbar ist und wobei
eine Grundfläche (10,11) mit einem elektrischen Steckkontakt (32,33) ist.
8. System nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Antrieb des Ventils (5) über die elektrische Schnittstelle (32)
ansteuerbar ist.
9. System nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jede hydraulische Schnittstelle (9,10,11) eine elektrische Schnittstelle (6,6',32,33)
aufweist, wobei in jede Grundfläche entweder ein Male- oder ein Female-Kontakt eingebracht
ist.
10. System nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Grundflächen (10,11) einer hydraulischen Komponente (5) angeordneten
elektrischen Schnittstellen (32,33) durch axial durch das Gehäuse (20) geführte Leiterbleche
verbunden sind.
11. Mehrwegeventil, insbesondere Dreiwegeventil, mit einem Ventilgehäuse, das einen Ventilkörper
umgibt und das eine hydraulische Schnittstelle mit zwei ebenen und zueinander parallelen
Grundflächen mit darin eingebrachten Anschlußöffnungen aufweist, wobei der Ventilkörper
vermittels eines elektrischen Antriebes von einer geschlossenen Stellung in eine geöffnete
Stellung bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß eine der Grundflächen (10,11) einen Steckkontakt (6',32) zur Kontaktierung eines
entsprechenden Gegenkontaktes (6) aufweist, wobei der Gegenkontakt (6) an einer auf
die Grundfläche (9) aufsetzbaren hydraulischen Komponente, insbesondere einem Pumpengehäuse
(2), vorgesehen ist.
12. Kreiselpumpe mit einem in einem Pumpengehäuse angeordneten Laufrad, wobei das Pumpengehäuse
einen Saugstutzen und einen Druckstutzen aufweist, die beide in eine parallel zum
Laufrad ausgerichtete und eine hydraulische Schnittstelle bildende Stirnwand des Pumpengehäuses
eingebracht sind, wobei der Saugstutzen koaxial zum Laufrad angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwand (9) einen Steckkontakt (6) zur Kontaktierung eines entsprechenden
Gegenkontaktes (6') aufweist, wobei der Gegenkontakt (6') an einer auf die Stirnwand
(9) aufsetzbaren weiteren hydraulischen Komponente, insbesondere einem Ventil (5),
vorgesehen ist.