Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Hohlkörpers
aus Blech, insbesondere aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen, wie im Oberbegriff
des Anspruchs 1 angegeben.
[0002] Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Zwischenprodukt, wie im Oberbegriff
des Anspruchs 10 angegeben, das zum Herstellen eines derartigen Hohlkörpers verwendet
werden kann.
[0003] So ein Verfahren, sowie so ein Zwischen produkt sind aus der US-A-4 588 651 bekannt.
Stand der Technik
[0004] Es sind Verfahren zum Herstellen von sogenannten Rohr- oder Kanalblechen, d.h. mit
Rohren oder Rohrschlangen durchzogenen Blechen, bekannt, bei welchen zwei aufeinanderliegende
flache Aluminiumbleche stellenweise miteinander fest verbunden und die dazwischen
befindlichen, nicht miteinander verbundenen Blechbereiche in einer Form durch Einleiten
eines Druckmediums zur Bildung von Kanälen zwischen den Blechen auseinandergewölbt
werden. Ferner sind Verfahren zum Umformen von einlagigen Blechen in einer Form durch
einseitige Beaufschlagung mit dem Druck eines flüssigen oder gasförmigen Druckmediums
und Streckziehen in den Hohlraum der Form hinein bekannt (EP-A-0 581 458 und AST Speciality
Handbook, Aluminium and Aluminium Alloys, The Materials Information Society, 1993,
Seite 245). Diese bekannten Verfahren sind nicht immer zufriedenstellend, vor allem
dann nicht, wenn Werkstücke beim Umformen einer relativ starken Formänderung unterworfen
werden sollen, beispielsweise in Fällen, in denen eine starke Aufweitung von Rohrkörpern
oder Strangpreßprofilen erreicht werden soll. Dies insbesondere bei Aluminium und
Aluminiumlegierungen, die nicht so gut wie Stahl verformbar sind. Aber auch bei Stahl
können größere Umformungen von Werkstücken mit den bekannten Verfahren nicht zufriedenstellend
durchgeführt werden.
[0005] Zur Vergrößerung der Innenquerschnitte eines Werkstückes ist es aus der DE-A-42 32
161 bekannt, einen Hohlkörper unter Verwendung eines aus randseitig miteinander verschweißten
Platinen hergestellten Grundkörpers durch die kombinierte Anwendung des Innenhochdruckumformungsverfahrens
und des Tiefziehverfahrens herzustellen. Aufgrund der erforderlichen Kombination zweier
Verfahren ist zum einen die Herstellung des Hohlkörpers vergleichsweise kompliziert
und aufwendig. Zum anderen ist die hierfür benötigte Fertigungseinrichtung äußerst
aufwendig und teuer. Ferner ist es in der Praxis nicht möglich, sehr große Behälter
aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, wie z.B. Tanks für Kraftfahrzeuge, Flugzeuge
oder Schiffe, wegen der nicht ausreichenden Verformungsfähigkeit des Werkstoffs Aluminium
zu fertigen.
[0006] Ein Verfahren zum Erzielen einer verbesserten Umformung von Werkstücken aus Aluminium
oder einer Aluminiumlegierung ist in der DE-A-195 31 035 beschrieben, wobei mehrere
flache Blechzuschnitte aus Aluminium oder Aluminiumlegierung an ihren Rändern aufeinandergelegt
und stellenweise durch Löten zu dem umzuformenden Werkstück verbunden werden. Hierbei
werden zur Volumenvergrößerung des später aus dem Werkstück herzustellenden Hohlkörpers
einzelne flache Blechzuschnitte in das Werkstück eingesetzt. Anschließend wird das
so ausgebildete umzuformende Werkstück in eine Form eingelegt und durch ein in die
Form zur Einwirkung auf das Werkstück eingeleitetes erhitztes bl durch Innenhochdruckumformen
zu dem Hohlkörper nach außen ausgedehnt und verformt. Dabei legen sich die verbundenen
Blechzuschnitte aufgrund des angelegten Innendrucks an die Innenkontur der Form an.
Dem Grad einer Ausdehnung des Hohlkörpervolumens sind allerdings Grenzen gesetzt,
die sich zum einen aus der mechanischen Belastbarkeit der Lötverbindungen zwischen
den einzelnen Blechzuschnitten ergeben. Zum anderen tritt im Bereich scharfkantiger
Querschnittsübergänge der Form aufgrund der extremen Werkstoffumlenkung in diesen
Bereichen eine entsprechende Verfestigung des bereits gedehnten Werkstoffs auf. Die
mit der Festigkeitserhöhung verbundene, zunehmende Dehnung des Werkstoffs bringt die
Gefahr mit sich, daß Risse auftreten. Ein kleinstmöglicher Biegeradius kann deshalb
nicht unterschritten werden. Daher kann keine enge Ausformung in Eckbereichen realisiert
werden. Zwar ist es bei diesen Verfahren möglich, eine starke Ausformung des Werkstücks
in der Form und einen großvolumigen Hohlkörper zu erhalten. Der Größe und der Formgebung
des herzustellenden Hohlkörpervolumens sind jedoch auch hier Grenzen gesetzt. Insbesondere
gelingt es mit dem bekannten Verfahren nicht, kleinste Umformradien, fast bis zur
Scharfkantigkeit, und auch große Hohlkörper aus einem Stück und ohne über den ganzen
Umfang umlaufende Flansche herzustellen.
Darstellung der Erfindung
[0007] In Anbetracht dieser Nachteile und verbleibenden Probleme bei den im Stand der Technik
bekannten Verfahren liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und ein
Zwischenprodukt zur Herstellung eines Hohlkörpers aus Blech, insbesondere aus Aluminium
oder Aluminiumlegierungen, zu schaffen, die mit möglichst geringem Aufwand die Ausbildung
eines großen, dem in einem eingebauten Zustand zur Verfügung stehenden Platzangebot
(beispielsweise bei Tanks für Kraftfahrzeuge im Hinterachsenbereich) entsprechenden
Hohlkörpervolumens ermöglichen, wobei gleichzeitig kleinste Umformradien und größte
Umformtiefen erzielt werden können.
[0008] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt nach einem ersten Aspekt der Erfindung durch das
Verfahren gemäß dem Patentanspruch 1.
[0009] Demzufolge wird zunächst ein im wesentlichen flacher Blechzuschnitt, insbesondere
aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, als Werkstück bereitgestellt. Im allgemeinen
sind jedoch als Werkstückmaterial alle metallischen Materialien mit einem ausreichenden
Formänderungsvermögen geeignet. Dies reicht von Leichtmetallen über unlegierte und
legierte Einsatzstähle bis hin zu vergütbaren und rostfreien Stählen. In diesem Verfahrensschritt
des Bereitstellens ist es möglich, die Form und Größe des Blechzuschnitts zu bestimmen
und durch geeignete Wahl der Abmessungen des Blechzuschnitts bereits Einfluß auf die
gewünschte endgültige Außenkontur des herzustellenden Hohlkörpers zu nehmen. Die Bearbeitung
des Blechzuschnitts erfolgt vorzugsweise in bekannter Art und Weise mechanisch durch
Schneidverfahren oder thermisch durch Brenn- oder Laserschneiden.
[0010] Das in geeigneter Weise zugeschnittene Blech wird in einem nachfolgenden Formvorgang
im Bereich eines einstückig mit dem Blechzuschnitt ausgebildeten Wandungs-Zwischenelementes
gefaltet und/oder gebogen. Hierbei bildet das Wandungs-Zwischenelement einen Abschnitt
oder Teilbereich des Blechzuschnitts aus, d.h. das Wandungs-Zwischenelement ist in
dem Blechzuschnitt integriert. Diese einteilige Ausbildung erleichtert die Handhabung
des Blechzuschnitts sowie das Falten und/oder Biegen erheblich. Ferner kann die Produktivität
und die Genauigkeit des Blechzuschnitts erhöht werden, da insbesondere im Unterschied
zu dem in der DE-A-195 31 035 gezeigten Verfahren keine einzeln geformten Teilstücke
zusammengelötet werden müssen. Die durch das erfindungsgemäße Verfahren im Innenhochdruckumformungsverfahren
herzustellende Hohlkörper können somit gefügte, z.B. gelötete, geschweißte oder gebördelte
Konstruktionen aus einzelnen Blechzuschnitten ersetzen und vermeiden damit Probleme
mit Undichtigkeiten oder dynamischen Brucherscheinungen in der Fügezone und gewährleisten
dadurch verbesserte Festigkeitseigenschaften.
[0011] Das Biegen kann in diesem Verfahrensschritt beispielsweise durch Rollformen durchgeführt
werden, wobei sich ein großer Gestaltungsspielraum hinsichtlich der Formgebung des
Wandungs-Zwischenelementes ergibt. Hierbei ist auch eine sehr scharfkantige Biegung
des Blechs im Bereich des Wandungs-Zwischenelementes möglich, so daß ein Falten in
mehrere, im wesentlichen übereinanderliegende Lagen möglich ist. Somit können die
einzelnen Blechlagen beispielsweise doppel-, drei- oder mehrlagig übereinander gefaltet
werden.
[0012] Im Zuge des Faltens und/oder Biegens des Wandungs-Zwischenelementes können ferner
hinsichtlich der Positionierung von Randbereichen des Blechzuschnitts relativ zueinander
Verhältnisse hergestellt werden, die das nachfolgende Verbinden der Randbereiche erleichtern.
Zum Verbinden werden die Randbereiche des Blechzuschnitts aneinandergelegt, vorzugsweise
werden sie mit einer gewissen Überlappung aufeinandergelegt, und beispielsweise durch
Löten, Schweißen, wie z.B. Quetschnahtschweißen oder Laserstrahlschweißen, oder auch
Bördeln vorzugsweise entlang der Längserstreckung der Ränder der Blechzuschnitte aneinander
angebracht. Durch diesen Verfahrensschritt ergibt sich ein flacher Hohlkörper mit
einer geschlossenen Querschnittsform, der durch das Verbinden an den Randbereichen
im wesentlichen druckdicht und so für einen Umformprozeß im anschließenden Innenhochdruckumformungsschritt
einsatzbereit ist.
[0013] Im Rahmen des Innenhochdruckumformungsschritts wird in einen durch den Blechzuschnitt
und das zumindest eine zusammengefaltete Wandungs-Zwischenelement begrenzten Hohlraum
durch einen geeigneten Anschluß, beispielsweise in den Blechzuschnitt oder das Wandungs-Zwischenelement
dicht eingefügte (z.B. durch Löten) Leitungen oder Rohrstutzen, ein hydraulisches
oder pneumatisches Druckmedium eingebracht. Durch das Druckmedium werden nachfolgend
der Blechzuschnitt und das gefaltete Wandungs-Zwischenelement mit Innenhochdruck beaufschlagt,
wodurch das mehrlagig zusammengefaltete Wandungs-Zwischenelement bis zur vollständigen
Länge zur Bildung des Hohlkörpers frei entfaltet wird. Somit erfolgt erfindungsgemäß
eine freie Ausbildung der Hohlkörperform durch Auffalten des Wandungs-Zwischenelementes,
ohne daß das Werkstück einer nennenswerten Materialdehnung unterliegt. Im Unterschied
zu den bekannten Verfahren wird die gewünschte Form also nicht von der Geometrie der
am Innenhochdruckumformungsverfahren beteiligten Werkzeuge, z.B. der Gesenkform, festgelegt,
sondern durch die Form und Größe des zu Beginn des Verfahrens bereitgestellten Blechzuschnitts
und/oder Wandungs-Zwischenelementes.
[0014] Der Erfindung liegt daher der Gedanke zugrunde, eine primäre Volumenvergrößerung
des Hohlkörpers durch Auseinanderfalten und Auffalten bis zur ausgestreckten Länge
des mehrlagig ausgebildeten Wandungs-Zwischenelementes vorzusehen, ohne dabei jedoch
eine wesentliche Dehnung im Werkstoff zu verursachen. Dadurch ergibt sich der große
Vorteil, daß die volle Dehnfähigkeit des Werkstoffs für zusätzliche örtliche Tiefungen
durch Streck- oder Tiefziehen im Zuge eines sich gegebenenfalls anschließenden Hydroformens
noch zur Verfügung steht. Durch das erfindungsgemäße Verfahren werden insbesondere
bei der Verwendung von Werkstoffen wie Aluminium, die eine geringe Verformungsfähigkeit
besitzen, Spannungsspitzen im Werkstoff vermieden, so daß ein Hohlkörper mit kleinen
Umformradien und großen Umformtiefen ausgebildet werden kann. Somit eignet sich das
erfindungsgemäße Verfahren besonders gut zur Herstellung von Werkstücken, die in Leichtbauweise
hergestellt werden und bei denen daher der Einsatz des spezifisch leichteren Werkstoffs
Aluminium erforderlich ist, wie z.B. Tanks für Kraftfahrzeuge, Flugzeuge, Schiffe
oder dergleichen.
[0015] Der vorliegenden Erfindung liegt demnach ferner der Gedanke zugrunde, ein Verfahren
und ein Zwischenprodukt zur Herstellung eines Hohlkörpers zu schaffen, die die Ausbildung
komplexerer Geometrien, höherer Formgenauigkeiten und Festigkeitseigenschaften bei
reduzierter Werkstückmasse in einem Hohlkörper gewährleisten.
[0016] Vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den weiteren
Ansprüchen beschrieben.
[0017] Zur Erzielung der gewünschten endgültigen Kontur des herzustellenden Hohlkörpers
wird es bevorzugt, daß das entfaltete Wandungs-Zwischenelement und/oder der Blechzuschnitt
nach dem Entfaltungsvorgang durch gesteigerten Innendruck im Streck- oder Tiefziehverfahren,
beispielsweise durch Einlegen des Werkstücks in eine geeignete Gesenkform, zumindest
abschnittsweise verformt werden. Da der Blechzuschnitt mit dem Wandungs-Zwischenelement
zunächst durch den angelegten hydraulischen oder pneumatischen Innendruck nur aufgefaltet
und nicht tief- oder streckgezogen ist, wird somit durch das erfindungsgemäße Verfahren
die Möglichkeit geschaffen, den Hohlkörper in einem zweiten Formgang durch Innenhochdruck
auf die gewünschte Form exakt zu verformen. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Umformverfahren,
bei denen der Formgebung des Werkstücks Schranken gesetzt sind, die vor allem auf
das begrenzte Formänderungsvermögen des Werkstoffs zurückzuführen sind, können durch
das Streck- oder Tiefziehen in einem von dem Auffalten des Hohlkörpers getrennten
Schritt diese Einschränkungen aufgehoben werden, so daß in dieser zweiten Umformstufe
auch geometisch komplexe Werkstücke herstellbar sind. Somit werden die gewünschten
größeren Volumina der Behälter durch die gefalteten Blechabschnitte des Wandungs-Zwischenelementes
erreicht, die sich zunächst entfalten und dann gegebenenfalls ganz oder partiell streck-
oder tiefgezogen werden.
[0018] Für die Formgebung des herzustellenden Hohlkörpers wird es bevorzugt, daß zumindest
ein oberer und ein unterer Blechabschnitt des Blechzuschnitts beim Falten und/oder
Biegen übereinandergelegt werden. Hierbei werden die Blechabschnitte vorzugsweise
parallel und im wesentlichen coplanar übereinander angeordnet, wodurch sich eine im
wesentlichen geschlossene Querschnittsform eines flachen Hohlkörpers ergibt. Dies
erleichtert das nachfolgende Überlappen und Verbinden der Randbereiche des Blechzuschnitts
erheblich.
[0019] Zum Schließen und Abdichten des Werkstücks vor dem Auffalten durch Anlegen des Innenhochdrucks,
ist es vorteilhaft, die übereinandergelegten Blechabschnitte zumindest abschnittsweise
an ihren Stirnseiten, z.B. durch Löten oder Schweißen, zu verbinden. Hierbei werden
die Stirnseiten oder Stirnflächen der Blechabschnitte des Blechzuschnitts vorzugsweise
derart zusammengepreßt, daß die einzelnen Lagen des gefalteten Wandungs-Zwischenelementes
aufeinander zu liegen kommen. Dadurch können in vorteilhafter Weise die Stirnseiten
der Lagen des Wandungs-Zwischenelementes miteinander und mit den Stirnseiten der angrenzenden
Blechabschnitte verbunden, z.B. gelötet oder geschweißt, werden.
[0020] Wenn sich durch das mehrlagig angeordnete Wandungs-Zwischenelement eine Öffnung zwischen
dem oberen und dem unteren Blechabschnitt ergibt, wird es zur Erleichterung eines
Erhalts eines geschlossenen Hohlraums bevorzugt, ein Abstandsstück, wie z.B. aus Blech,
zwischen den übereinandergelegten Stirnseiten der Blechabschnitte in dem Bereich der
Öffnung vorzusehen. Dadurch kann ein Abstand oder Freiraum, der durch die seitliche
Falten des mehrlagig angeordneten Wandungs-Zwischenelementes zwischen den Blechabschnitten
entsteht, in vorteilhafter Weise überbrückt und ausgefüllt werden, so daß ein sicheres
Verschließen des Hohlraums gewährleistet wird.
[0021] Zum stirnseitigen Verschließen des Hohlraums ist es ferner vorteilhaft, wenn wenigstens
ein lappen- oder laschenförmiger Abschnitt an dem Rand des oberen oder unteren Blechabschnitts
ausgebildet wird. Dieser lappenförmige Abschnitt kann nach dem Falten oder Biegen
des Blechzuschnitts in eine gewünschte Form auf die Stirnseite des unteren oder oberen
Blechabschnitts umgefaltet und mit dieser, z.B. durch Löten, verbunden werden. Diese
Maßnahme stellt ein dichtes Verschließen der Stirnseiten des Werkstücks sicher.
[0022] Für eine einfache geometrische Formgebung mit einer quaderoder rechteckförmigen Kontur,
wird es bevorzugt, den flachen Blechzuschnitt im Rahmen des Verfahrensschritts a)
mit einem im wesentlichen rechteckförmigen Umriß oder Grundriß bereitzustellen. Eine
derartige Grundrißform läßt sich einerseits auf einfache Art und Weise herstellen
und gewährleistet andererseits ein leichtes Falten oder Biegen des Blechzuschnitts.
Hierbei sind jedoch auch andere Umrißformen für den Blechzuschnitt möglich, wie z.B.
runde, ovale, quadratische oder polygonale. Ferner können an dem Blechzuschnitt auch
Ansätze oder über den z.B. rechteckförmigen Umriß nach außen vorstehende Abschnitte
ausgebildet werden, die in vorteilhafter Weise im Rahmen des Verfahrensschritts b)
eingefaltet werden, um beim späteren Auffalten die gewünschten entfalteten Blechabschnitte
für ein großes Hohlraumvolumen bereitzustellen. Diese Ausbildung des flachen Blechzuschnitts
in verschiedenen Formen und Größen gewährleistet eine vielfältige Formgebung für den
herzustellenden Hohlkörper.
[0023] Für eine Vorformung oder Formung auf die endgültige Kontur des herzustellenden Hohlkörpers
bietet es Vorteile, den gefalteten Blechzuschnitt vor oder nach dem Entfaltungsformvorgang
in eine verschließbare Form einzulegen, die zur Erleichterung des Einlegens des gefalteten
Blechzuschnitts und der Entnahme des umgeformten Hohlkörpers geteilt ist und deren
Formenhohlraum vorzugsweise der gewünschten Außenkontur des herzustellenden Hohlkörpers
entspricht. Durch Fluten des Werkstücks mit einem flüssigen oder gasförmigen Druckmedium,
wird das Werkstück von innen mit hohem Druck beaufschlagt und gleichzeitig mit oder
nach dem Auffalten des mehrlagig ausgebildeten Wandungs-Zwischenelementes auf die
Innenkontur der Form umgeformt. Die Form sorgt für eine zusätzliche Stabilisierung
des Werkstücks beim Umformen, so daß mit dieser Verfahrensweise auch schwer umformbare
Werkstücke, wie z.B. aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen, problemlos einer starken
Umformung unterworfen werden können.
[0024] Für die Beaufschlagung des Blechzuschnitts mit einem hydraulischen oder pneumatischen
Innenhochdruck erweist sich die Verwendung eines Druckmediums aus Öl, das Umgebungstemperatur
aufweist, oder aus erhitztem Öl als vorteilhaft. Im allgemeinen kann jedoch auch ein
anderes flüssiges oder gasförmiges Druckmedium, z.B. Wasser, Emulsion, Druckluft oder
dergleichen, zum Innenhochdruckumformen eingesetzt werden. Die Verwendung von Öl bietet
gegenüber Gasen jedoch die Vorteile der Inkompressibilität und einer wesentlich größeren
Wärmekapazität, so daß das Werkstück einer starken Umformung unterworfen werden kann.
Darüber hinaus wird bei dem Einsatz von Öl die Gefahr einer Explosion vermieden, wie
dies bei der Verwendung von Gasgemischen der Fall sein kann. Der Einsatz von Öl bietet
gegenüber Gasen somit erhebliche Vorteile hinsichtlich einer leichteren Handhabbarkeit
des Druckmediums. Durch die Erhitzung des als Druckmedium verwendeten Öls, vorzugsweise
auf eine Temperatur von mindestens 150°C, bietet sich ferner der Vorteil, daß während
des Hydroformens des umzuformenden Werkstücks Wärme in einem hinreichenden Maß zugeführt
wird, wobei, insbesondere bei der Formung von Hohlkörpern aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen,
auch bei starker Ausformung zu großvolumigen Hohlkörpern eine hohe Verformungsfähigkeit
erhalten bleibt.
[0025] Ein durch das erfindungsgemäße Verfahren hergestellter Hohlkörper weist zumindest
ein durch Innenhochdruck entfaltetes Wandungs-Zwischenelement auf. Dieser Hohlkörper
weist die bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren geschilderten
Vorteile wie scharfkantige Konturen, kleine Umformradien und große Umformtiefen bei
einem großen Hohlkörpervolumen und großer Festigkeit durch Herstellung aus einem einzigen
Blechzuschnitt auf.
[0026] Für die Ausbildung eines stabilen Hohlkörpers mit guten Festigkeitseigenschaften
wird bevorzugt, daß dieser eine im wesentlichen achs- oder rotationssymmetrische Form
aufweist. Dabei ist beispielsweise die Herstellung quaderförmiger, aber auch ovaler,
polygonförmiger oder mehreckiger Hohlkörper möglich. Die Ausbildung derartiger achssymmetrischer
Körper ergibt sich in vorteilhafter Weise durch die Anordnung von einer geraden Anzahl,
beispielsweise zwei, Wandungs-Zwischenelementen in dem umzuformenden Werkstück.
[0027] Zur optimalen Anpassung des Hohlkörpervolumens an das in einem eingebauten Zustand
zur Verfügung stehenden Platzangebot bietet es in bestimmten Anwendungsfällen Vorteile,
wenn der Hohlkörper eine im wesentlichen partiell in eine oder mehrere Ebenen und
Richtungen aufgeweitete Form aufweist. Hierbei kann der Hohlkörper beispielsweise
eine konische Form annehmen. Diese Formgebung kann auf einfache Weise durch die Anordnung
von nur einem Wandungs-Zwischenelement in dem umzuformenden Werkstück verwirklicht
werden.
[0028] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird des weiteren durch ein Zwischenprodukt
zum Herstellen eines Hohlkörpers gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 10 gelöst.
[0029] Wie aus dem Vorangehenden ersichtlich ist, weist das erfindungsgemäße Zwischenprodukt
zum Herstellen eines Hohlkörpers aus Blech, insbesondere aus Aluminium oder Aluminiumlegierung,
einen Blechzuschnitt sowie zumindest ein Wandungs-Zwischenelement auf, das einstückig
mit dem Blechzuschnitt ausgebildet und in mehrere, im wesentlichen übereinanderliegende
Lagen gefaltet und/oder gebogen ist. Hierbei ergibt sich für das Wandungs-Zwischenelement
ein sandwichartiger Aufbau. Ferner sind Randbereiche des Blechzuschnitts miteinander,
z.B. durch Löten, Schweißen, Bördeln oder dergleichen, verbunden, so daß ein Zwischenprodukt
mit einer geschlossenen Querschnittskontur in Form eines flachen Hohlkörpers entsteht.
Das Wandungs-Zwischenelement oder mehrere Wandungs-Zwischenelemente sind dabei derart
gestaltet, zumindest abschnittsweise zur vollen Länge auffaltbar zu sein. Hierdurch
kann, wie vorangehend beschrieben, durch die gefalteten Wandungs-Zwischenelemente
die gewünschte Volumenaufweitung im wesentlichen ohne Materialdehnung erfolgen. Somit
kann das Volumen des herzustellenden Hohlkörpers effektiv unter Beibehaltung der vollen
Dehnfähigkeit des Werkstoffs erhöht werden. Ferner gewährleistet die einstückige Ausbildung
des Wandungs-Zwischenelementes in dem Blechzuschnitt eine Vereinfachung der Handhabung,
da nicht mehrere einzelne Blechzuschnitte unter hohem Arbeitsaufwand zusammengesetzt
werden müssen. Darüber hinaus werden Fügezonen vermieden, wodurch die Festigkeit des
Werkstücks erhöht ist.
[0030] Vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Zwischenproduktes sind in den
weiteren Ansprüchen beschrieben.
[0031] Zur Erleichterung der Herstellung des Zwischenproduktes bietet es Vorteile, wenn
dieses zumindest einen oberen und einen unteren Blechabschnitt umfaßt, die im wesentlichen
übereinander angeordnet sind. Dadurch vereinfacht sich das Verbinden und Abdichten
der Randbereiche des Zwischenproduktes, was zum wirksamen Anlegen eines Innenhochdrucks
für einen Innenhochdruckumformungsvorgang erforderlich ist.
[0032] In bestimmen Anwendungsfällen bietet es Vorteile, wenn sich eine Faltung des Wandungs-Zwischenelementes
in einem Bereich zwischen dem oberen und dem unteren Blechabschnitt erstreckt. Bei
einer derartigen Ausbildung ist es möglich, wie bereits erwähnt, das Wandungs-Zwischenelement
durch Innenhochdruck im Querschnitt des Zwischenproduktes gesehen vom Inneren des
durch das Zwischenprodukt ausgebildeten Hohlraums nach außen zu drücken und ohne Materialdehnung
zu entfalten und zu strecken. Hierbei kann das Wandungs-Zwischenelement beispielsweise
zur Doppel-, Drei- oder Mehrlagigkeit gefaltet zwischen den beiden Blechabschnitten
angeordnet sein.
[0033] Alternativ bietet es für eine gleichförmige Aufweitung des Zwischenproduktes Vorteile,
wenn zumindest eine Faltung des Wandungs-Zwischenelementes über die übrigen Faltungen
des Wandungs-Zwischenelementes nach außen vorstehend ausgebildet ist, d.h. eine unterschiedliche
Länge aufweist. Hierbei werden beim Innenhochdruckumformungsverfahren hauptsächlich
der obere und der untere Blechabschnitt mit Druck beaufschlagt, so daß sich das Wandungs-Zwischenelement
im Querschnitt gesehen von außen nach innen bewegt und dabei zu einem Wandungsabschnitt
des entstehenden Hohlkörpers aufgefaltet wird.
[0034] Zum Abdichten des Zwischenproduktes für das spätere Beaufschlagen mit Innenhochdruck
ist es vorteilhaft, daß die Blechabschnitte an ihren Stirnseiten zumindest abschnittsweise
miteinander und/oder mit den Stirnseiten des Wandungs-Zwischenelementes verbunden
sind. Dadurch wird ein nach außen abgeschlossener flacher Hohlkörper ausgebildet.
[0035] Ferner hat es sich zur Überbrückung einer Öffnung zwischen den übereinanderliegenden
Stirnseiten der Blechabschnitte, die aufgrund des zwischen diesen angeordneten Wandungs-Zwischenelementes
vorhanden sein kann, als vorteilhaft gezeigt, ein Abstandsstück anzuordnen, das mit
den Stirnseiten der Blechabschnitte zum stirnseitigen Verschließen verbunden ist.
[0036] Für eine Erleichterung des Einlegens des Zwischenproduktes in eine Form für das Innenhochdruckumformverfahren
bietet es ferner Vorteile, wenn dieses als ein im wesentlichen flacher Hohlkörper
gestaltet ist.
[0037] Für das Einbringen des Druckmediums in das Zwischenprodukt wird es bevorzugt, daß
dieses einen Blasstutzen oder dergleichen umfaßt. Der Blasstutzen kann an einer beliebigen
Stelle in dem Blechzuschnitt oder dem Wandungs-Zwischenelement eingefügt sein und
erleichtert das Befüllen des von dem Zwischenprodukt umschlossenen Hohlraums mit dem
Druckmedium.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0038] Nachfolgend werden einige beispielhaft in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsformen
der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Zwischenprodukts;
- Fig. 2
- eine vergrößerte Querschnittsansicht des erfindungsgemäßen Zwischenproduktes entlang
der Linie II-II nach Fig. 1;
- Fig. 3
- eine vergrößerte Querschnittsansicht des erfindungsgemäßen Zwischenproduktes entlang
einer Stirnseite mit eingelegtem Abstandsstück;
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Hohlkörpers, der aus dem Zwischenprodukt
nach Fig. 1 hergestellt ist;
- Fig. 5
- eine schematische Querschnittsansicht einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Zwischenproduktes;
- Fig. 6
- eine schematische Querschnittsansicht einer dritten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Zwischenproduktes;
- Fig. 7
- eine schematische Querschnittsansicht einer vierten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Zwischenproduktes; und
- Fig. 8
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Hohlkörpers, der aus dem Zwischenprodukt
nach Fig. 7 hergestellt ist.
Ausführliche Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung
[0039] Das in Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht dargestellte Zwischenprodukt 2 zum
Herstellen eines Hohlkörpers ist aus einem einzigen dünnwandigen Blechzuschnitt 4
geformt. Dabei besteht der Blechzuschnitt 4 im vorliegenden Fall aus Aluminium, so
daß die Werkstückmasse gering gehalten werden kann und ein besonders leichtes Zwischenprodukt
2 bereitgestellt ist. An den in der Fig. 1 rechts und links zu erkennenden Schrägseiten
des Zwischenproduktes 2 sind jeweils Faltungen 6 in Form eines Wandungs-Zwischenelementes
8 angeordnet bzw. eingefaltet. Die Wandungs-Zwischenelemente 8 sind einstückig aus
einem Werkstück mit dem Blechzuschnitt 4 ausgebildet, wobei sich die Faltungen 6 der
Wandungs-Zwischenelemente 8 in einen durch das Zwischenprodukt 2 ausgebildeten flachen
Hohlraum 10 erstrecken. Dieser Hohlraum 10 wird demnach vollständig von dem Blechzuschnitt
4 umgeben und begrenzt. Ferner weist der Blechzuschnitt 4 zwei an der Oberseite des
Zwischenproduktes 2 befindliche obere Blechabschnitte 12 und einen an der Unterseite
angeordneten unteren Blechabschnitt 14 auf. Die oberen Blechabschnitte 12 sind im
wesentlichen parallel und coplanar über den unteren Blechabschnitt 14 gelegt und begrenzen
somit den Hohlraum 10 des Zwischenproduktes 2 in seiner Breiten- und Längserstreckung.
[0040] Wie in der Fig. 1 weiterhin zu erkennen ist, sind Randbereiche 16 des Blechzuschnitts
4 an der Oberseite des Zwischenproduktes 2 miteinander verbunden. Hierbei sind sich
überdeckende Innen- und Außenflächen der oberen Blechabschnitte 12 aufeinandergelegt
und verlötet, so daß das Zwischenprodukt 2 in Richtung seiner Längserstreckung nur
eine Lötverbindung aufweist. Ferner sind die in der Fig. 1 am vorderen und am hinteren
Ende des Zwischenproduktes 2 gezeigten Stirnseiten 18 des Zwischenproduktes 2 so zusammengepreßt,
daß die Abschnitte zwischen den einzelnen Lagen der Faltungen 6 aufeinanderliegen,
wobei eine Verbindung, im vorliegenden Fall durch Löten, vorgenommen ist. Das Verlöten
kann unter Verwendung der Nokolok-Lötverfahrens in einem Durchlaufofen erfolgen, bei
welchem Kaliumfluoraluminat als Flußmittel verwendet wird. Somit ist der von dem Zwischenprodukt
2 umschlossene flache Hohlraum 10 vollständig nach außen abgedichtet, so daß das Zwischenprodukt
2 für einen anschließenden Innenhochdruckumformungsprozeß eingesetzt werden kann.
Hierfür ist zum Einbringen eines hydraulischen oder pneumatischen Druckmediums in
den Hohlraum 10 des Zwischenproduktes 2 an der Oberseite des Zwischenproduktes 2 ein
Blasstutzen 20 angeordnet.
[0041] In Fig. 2 sind in einer vergrößerten perspektivische Querschnittsansicht entlang
der Linie II-II nach Fig. 1 die Faltungen 6 der Wandungs-Zwischenelemente 8 in einzelne
Lagen gezeigt. Nach dieser ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zwischenproduktes
2 sind die Wandungs-Zwischenelemente 8 spiegelsymmetrisch zueinander zwischen den
oberen und dem unteren Blechabschnitt 12, 14 des Blechzuschnitts 4 angeordnet und
ragen in den Hohlraum 10 des Zwischenproduktes 2 hinein. Die Wandungs-Zwischenelemente
8 sind im vorliegenden Fall zur Doppellagigkeit gebogen und in den Biegeradien des
Blechzuschnitts 4 vierlagig gefaltet, so daß ein flacher Hohlkörper ausgebildet ist.
Ferner ist in der Fig. 2 deutlich zu erkennen, daß das Zwischenprodukt 2 aus einem
einzigen Blechzuschnitt 4 geformt ist, wobei die Randbereiche 16 des Blechzuschnitts
4 an der Oberseite des geformten Zwischenproduktes 2 mit einer gewissen Überlappung
miteinander z.B. durch Löten, Schweißen oder Kleben verbunden sind.
[0042] In der in Fig. 3 dargestellten vergrößerten Querschnittsansicht ist ein zusammengepreßter
und im vorliegenden Fall verlöteter Randbereich einer Stirnseite 18 des Zwischenproduktes
2 dargestellt. Durch die in mehreren Lagen zwischen äußeren Randabschnitten 22 des
Zwischenproduktes 2 vorgesehenen Wandungs-Zwischenelemente 8 ergibt sich im Mittelbereich
des Schnitts eine Öffnung, die zum Erhalt eines geschlossenen Hohlraums mit einem
entsprechend der Höhe der Lagen des Wandungs-Zwischenelementes 8 ausgeführten Abstandsstück
24 aus Blech abgedichtet ist. Hierbei ist das Abstandsstück 24 in die Öffnung eingefügt
und fest mit dem oberen und unteren Blechabschnitt 12, 14 sowie den angrenzenden Bereichen
des Wandungs-Zwischenelementes 8 an Stellen 23, z.B. durch Löten, verbunden. Das Abstandsstück
24 ist vorzugsweise aus einem dem Blechzuschnitt 4 entsprechenden Werkstoff hergestellt.
Es kann jedoch auch aus einem beliebigen zum Verbinden der Stirnseiten 18 geeigneten
Werkstoff hergestellt sein, wie z.B. einer Aluminiumlegierung, Stahl, verzinktem Blech
oder höherfesten Blechen.
[0043] Das in der zuvor dargestellten Art und Weise aufgebaute Zwischenprodukt 2 wird anschließend
bei der Anwendung des Innenhochdruckumformungsverfahrens zu einem in Fig. 4 gezeigten
quaderförmigen Hohlkörper 26 umgeformt. Bei dem Hohlkörper 26 kann es sich beispielsweise
um die Grundform für einen Kraftfahrzeugtank handeln. Zum Innenhochdruckumformen wird
beispielsweise über den in Fig. 1 gezeigten Blasstutzen 20 eine Hochdruckflüssigkeit,
wie z.B. ein Öl, in den durch den Blechzuschnitt 4 mit den Wandungs-Zwischenelementen
8 ausgebildeten flachen Hohlraum des Zwischenproduktes eingeleitet. Hierbei weist
das Druckmedium einen Druck auf, der hoch genug ist, um die oberen und den unteren
Blechabschnitt 12, 14 nach außen zu bewegen und somit voneinander zu entfernen sowie
gleichzeitig die Wandungs-Zwischenelemente 8 aufzufalten, d.h. die gebogenen und/oder
gefalteten Wandungs-Zwischenelemente 8 in ihren ausgestreckten Zustand zu überführen.
Es entsteht eine im wesentlichen rechteckförmige oder quaderförmige Hohlkörperkontur,
da die Wandungs-Zwischenelemente 8 lediglich entfaltet, aber nicht unter Materialdehnung
verformt werden. Für die endgültige Formgebung des Hohlkörpers 26 kann dieser in eine
nicht dargestellte Form eingelegt werden, deren Formhohlraum einer gewünschten Außenkontur
des Hohlkörpers entspricht. Durch Beaufschlagung des Blechzuschnitts 4 mit einem gesteigerten
Innendruck können die entfalteten Wandungs-Zwischenelemente 8 sowie die übrigen Wandteile,
wie die oberen und der untere Blechabschnitt 12, 14, in einem anschließenden Vorgang
im Streck- oder Tiefziehverfahren in bekannter Weise zur gewünschten Kontur weiter
umgeformt werden. Wie in der Fig. 4 des weiteren deutlich zu erkennen ist, ist die
Ausbildung eines Hohlkörpers 26 aus einem Stück, d.h. einem einzigen Blechzuschnitt
4, möglich, der daher nur eine sehr geringe Anzahl an Verbindungsstellen und keine
über den ganzen Umfang umlaufende Flansche aufweist. Dadurch weist der Hohlkörper
26 sehr gute Festigkeitseigenschaften im Gegensatz zu konventionell im Innenhochdruckumformungsverfahren
hergestellten Hohlkörpern auf.
[0044] In Fig. 5 ist eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zwischenproduktes
2 schematisch im Querschnitt dargestellt. Dieses unterscheidet sich von dem in Fig.
2 gezeigten Zwischenprodukt 2 im wesentlichen hinsichtlich der Gestaltung der Wandungs-Zwischenelemente
8. Im vorliegenden Fall sind zwei Wandungs-Zwischenelemente 8 bezüglich einer nicht
gezeigten Achse achssymmetrisch angeordnet und jeweils zur Dreilagigkeit gebogen.
Hierbei kommen die einzelnen Lagen in den äußeren Randabschnitten 22 des Zwischenproduktes
2 aufeinander zu liegen und ermöglichen beim Auffalten eine im Gegensatz zu der in
Fig. 2 gezeigten Ausführungsform des Zwischenproduktes 2 eine noch größere Aufweitung
des Behältervolumens. Somit kann über die Anzahl der in dem Wandungs-Zwischenelement
8 ausgebildeten Lagen Einfluß auf die Größe des Volumens des herzustellenden Hohlkörpers
26 genommen werden. Ferner sind die Randbereiche 16 des Blechzuschnitts 4 über eine
Lötverbindung 23 zur Bildung eines flachen Hohlkörpers aneinander angebracht.
[0045] Die in Fig. 6 in einer schematischen Querschnittsansicht dargestellte dritte Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Zwischenproduktes ist gegenüber der in Fig. 5 gezeigten zweiten
Ausführungsform hinsichtlich der Ausbildung der Faltungen 6 der Wandungs-Zwischenelemente
8 anders gestaltet. Die Wandungs-Zwischenelemente 8 weisen, wie in Fig. 6 zu erkennen
ist, jeweils eine Faltung 6 auf, die über die äußeren Randabschnitte 22 des oberen
und der beiden unteren Blechabschnitte 12, 14 hinausragen. Demnach umfassen die in
Fig. 6 dargestellten Wandungs-Zwischenelemente 8 Lagen und somit auch Faltungen 6
unterschiedlicher Länge. Beim Auffalten des Zwischenproduktes 2 entfalten sich die
einzelnen Faltungen 6 der Wandungs-Zwischenelemente 8, wobei sich die lange Faltung
6 von außen nach innen bewegt und zu einem Wandteil des herzustellenden Hohlkörpers
umgeformt wird. Somit bestimmt die Größe und Länge der in dem Wandungs-Zwischenelement
8 ausgebildeten Lagen bzw. Faltungen die Größe des Innenquerschnitts des herzustellenden
Hohlkörpers.
[0046] Bei der in Fig. 7 schematisch im Querschnitt gezeigten vierten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Zwischenproduktes sind im Unterschied zu der in Fig. 2 dargestellten
ersten Ausführungsform die Wandungs-Zwischenelemente 8 jeweils verschiedenartig ausgebildet.
Hierbei ist das in der Fig. 7 rechts gezeigte Wandungs-Zwischenelement 8 dreilagig
vorgesehen, während das in der Zeichnung links zwischen den oberen 12 und dem unteren
Blechabschnitt 14 befindliche Wandungs-Zwischenelement 8 lediglich doppellagig ausgebildet
ist. Durch diese unterschiedliche Formgebung der Wandungs-Zwischenelemente 8 ist die
Ausbildung einer partiell weiter aufgefalteten Hohlkörperform möglich, wie dies in
Fig. 8 gezeigt ist.
[0047] In Fig. 8 ist ein aus dem Zwischenprodukt 2 nach Fig. 7 durch das Hochdruckumformungsverfahren
aufgefalteter Hohlkörper 26 schematisch dargestellt, der eine einseitig konische Form
aufweist. Somit kann durch das Vorsehen einer bestimmten Anzahl an in den Wandungs-Zwischenelementen
8 ausgebildeten Lagen die gewünschte Form und Geometrie des Hohlkörpers 26 bestimmt
werden. An einer beliebigen Stelle des in der Fig. 8 gezeigten Hohlkörpers ist zusätzlich
ein nicht gezeigter Anschluß, beispielsweise ein Blasstutzen 20, wie in Fig. 1 gezeigt,
oder ein beliebiges Rohr, für die Zuführung des hydraulischen oder pneumatischen Druckmediums
vorgesehen. Durch Steigerung des Innenhochdrucks in dem Hohlkörper 26 können ferner
beispielsweise die oberen Blechabschnitte 12 ausgedehnt und nach außen verformt werden,
wie in Fig. 8 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist, wobei jedoch auch jede
beliebig andere Stelle des Hohlkörpers 26 weiter ausgedehnt und auf die gewünschte
endgültige Hohlkörperkontur verformt werden kann. Für eine exakte Formgebung kann
der Hohlkörper 26 in eine Form eingelegt und die Blechzuschnitte 4 durch Steigerung
des Innendrucks an die Kontur des nicht dargestellten Formenhohlraums zur Anlage gebracht
werden.
1. Verfahren zum Herstellen eines Hohlkörpers (26) aus Blech, insbesondere aus Aluminium
oder Aluminiumlegierungen, mit dem Schritt:
a) Bereitstellen eines flachen Blechzuschnitts (4); gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
b) Falten und/oder Biegen von zumindest einem Wandungs-Zwischenelement (8), das einstückig
mit dem Blechzuschnitt (4) ausgebildet wird, in mehrere, übereinanderliegende Lagen;
c) Aneinanderlegen, vorzugsweise Aufeinanderlegen mit einer gewissen Überlappung,
und Verbinden von Randbereichen (16, 18) des Blechzuschnitts (4);
d) Beaufschlagen des Blechzuschnitts (4) und des gefalteten Wandungs-Zwischenelementes
(8) mit einem hydraulischen oder pneumatischen Innenhochdruck, so daß das gefaltete
Wandungs-Zwischenelement (8) zur Bildung des Hohlkörpers (26) frei entfaltet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das entfaltete Wandungs-Zwischenelement (8) und/oder der Blechzuschnitt (4) nach
dem Verfahrensschritt d) durch gesteigerten Innenhochdruck im Streck- oder Tiefziehverfahren
zu einer gewünschten Kontur zumindest abschnittsweise verformt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Rahmen des Verfahrensschritts b) zumindest ein oberer und zumindest ein unterer
Blechabschnitt (12, 14) des Blechzuschnitts (4) übereinandergelegt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die übereinandergelegten Blechabschnitte (12, 14) vor dem Verfahrensschritt d) zumindest
abschnittsweise an ihren Stirnseiten (18) verbunden werden.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Abstandsstück (24) zwischen den übereinandergelegten Stirnseiten (18)
der Blechabschnitte (12, 14) angeordnet wird, welches einen durch die seitlichen Falten
entstandenen Freiraum ausfüllt.
6. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein lappenförmiger Abschnitt an dem oberen oder unteren Blechabschnitt
ausgebildet wird, der nach dem Verfahrensschritt b) auf die Stirnseite (18) des unteren
oder oberen Blechabschnitts (12, 14) umgefaltet und mit dieser verbunden wird.
7. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der flache Blechzuschnitt (4) mit einem im wesentlichen rechteckförmigen Umriß hergestellt
wird.
8. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der gefaltete Blechzuschnitt (4) vor oder nach dem Verfahrensschritt d) in eine verschließbare
Form eingelegt wird, die an die Form des herzustellenden Hohlkörpers angepaßt ist.
9. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Druckmedium Öl mit Umgebungstemperatur oder erhitztes Öl eingesetzt wird.
10. Zwischenprodukt zum Herstellen eines Hohlkörpers (26) aus Blech, insbesondere aus
Aluminium oder Aluminiumlegierungen, welches
- einen Blechzuschnitt (4) aufweist,
gekennzeichnet durch
- zumindest ein Wandungs-Zwischenelement (8), das einstückig mit dem Blechzuschnitt
(4) ausgebildet und in mehrere, im wesentlichen übereinanderliegende Lagen gefaltet
und/oder gebogen ist, und
- Randbereiche (16, 18), die zur Bildung des Zwischenprodukts (2) miteinander verbunden
sind.
11. Zwischenprodukt nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß dieses zumindest einen oberen und zumindest einen unteren Blechabschnitt (12, 14)
umfaßt, die im wesentlichen parallel übereinander angeordnet sind.
12. Zwischenprodukt nach Anspruch 10 oder Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine Faltung des Wandungs-Zwischenelement (8) in einen Bereich zwischen dem
oberen und dem unteren Blechabschnitt (12, 14) erstreckt.
13. Zwischenprodukt nach zumindest einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechabschnitte (12, 14) an ihren Stirnseiten (18) zumindest abschnittsweise
miteinander verbunden sind.
14. Zwischenprodukt nach zumindest einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Abstandsstück (24) zwischen den übereinanderliegenden Stirnseiten (18)
angeordnet ist.
15. Zwischenprodukt nach zumindest einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß dieses ein im wesentlichen flacher Hohlkörper ist.
16. Zwischenprodukt nach zumindest einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß dieses einen Blasstutzen (20) umfaßt.
1. Method for producing a hollow body (26) from sheet metal, in particular aluminium
or aluminium alloys, by the following step:
a) Preparing a flat sheet metal blank (4),
characterised by the following steps:
b) Folding and/or bending of at least one wall-intermediate element (8), which is
constructed in one piece with the sheet metal blank (4), into a plurality of superimposed
layers;
c) Positioning side by side, preferably on top of each other with a certain overlap
and joining of edge regions (16, 18) of the sheet metal blank (4);
d) Subjecting the sheet metal blank (4) and the folded wall-intermediate element (8)
to a hydraulic or pneumatic internal high pressure, so that the folded wall-intermediate
element (8) is freely unfolded to form the hollow body (26).
2. Method according to claim 1, characterised in that after the process step d) the unfolded wall-intermediate element (8) and/or the sheet
metal blank (4) are deformed to a desired contour at least in sections by increased
internal high pressure by the stretch-forming or deep-drawing process.
3. Method according to claim 1 or claim 2 , characterised in that within the framework of the process step b) at least one top and at least one bottom
sheet metal section (12, 14) of the sheet metal blank (4) are placed on top of each
other.
4. Method according to claim 3, characterised in that prior to the process step d) the superimposed sheet metal layers (12, 14) are connected
at their front sides (18) at least in sections.
5. Method according to claim 3 or claim 4, characterised in that at least one spacer piece (24) is arranged between the superimposed front sides (18)
of the sheet metal sections (12, 14), the spacer piece filling in a free space created
by the lateral folds.
6. Method according to at least one of the claims 2 to 5, characterised in that at least one flap-like section is formed at the top and bottom sheet metal section
which after the process step b) is folded over onto the front side (18) of the bottom
or top sheet metal section (12, 14) and is connected to this.
7. Method according to at least one of the preceding claims, characterised in that the flat sheet metal blank (4) is produced with an at least rectangular outline.
8. Method according to at least one of the preceding claims, characterised in that the folded sheet metal blank (4) before of after the process step d) is placed into
a closable mould which is adapted to the shape of the hollow body to be produced.
9. Method according to at least one of the preceding claims, characterised in that oil at surrounding temperature or heated oil is used as the pressure medium.
10. Intermediate product for producing a hollow body (26) from sheet metal, in particular
aluminium or aluminium alloys, which
- has a sheet metal blank (4),
characterised by
- at least one wall-intermediate element (8) which is constructed in one piece with
the sheet metal blank (4) and is folded and/or bent into a plurality of essentially
superimposed layers, and
- edge regions (16, 18) which for forming the intermediate product (2) are connected
to each other.
11. Intermediate product according to claim 10, characterised in that this comprises at least one top and at least one bottom sheet metal section (12,
14), which are arranged superimposed essentially parallel to each other.
12. Intermediate product according to claim 10 or claim 11, characterised in that a fold of the wall-intermediate element (8) extends in a region between the top and
bottom sheet metal section (12, 14).
13. Intermediate product according to at least one of the claims 10 to 12, characterised in that the sheet metal sections (12, 14) are connected to each other at their front sides
(18) at least in sections.
14. Intermediate product according to at least one of the claims 10 to 13, characterised in that at least one spacer piece (24) is arranged between the superimposed front sides (18).
15. Intermediate product according to at least one of the claims 10 to 14, characterised in that this is essentially a flat hollow body.
16. Intermediate product according to at least one of the claims 10 to 15, characterised in that this comprises a blow nozzle (20).
1. Procédé de production d'un corps creux (26) en tôle, notamment en aluminium ou en
des alliages d'aluminium, comprenant l'étape suivante :
a) présentation d'un flan aplati prédécoupé (4) en tôle ;
caractérisé par les étapes suivantes :
b) pliage et/ou cintrage, en plusieurs couches superposées, d'au moins un élément
intermédiaire de cloisonnement (8) ménagé d'un seul tenant avec le flan prédécoupé
(4) en tôle ;
c) aboutage, de préférence superposition avec un certain chevauchement, puis liaison
de zones marginales (16, 18) du flan prédécoupé (4) en tôle ;
d) sollicitation du flan prédécoupé (4) en tôle et de l'élément intermédiaire de cloisonnement
(8) replié, par une haute pression intérieure hydraulique ou pneumatique, de façon
que ledit élément intermédiaire de cloisonnement (8) replié soit librement déplié
pour former le corps creux (26).
2. Procédé selon la revendication 1, Caractérisé par le fait que l'élément intermédiaire de cloisonnement (8) déplié et/ou le flan prédécoupé (4)
en tôle sont déformés au moins par zones jusqu'à un profil souhaité après l'étape
opératoire d), par une haute pression intérieure accrue, en appliquant le procédé
d'étirage ou d'emboutissage profond.
3. Procédé selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé par le fait que, dans le cadre de l'étape opératoire b), au moins des segments de tôle (12, 14) supérieur
et inférieur du flan prédécoupé (4) en tôle sont placés en superposition.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé par le fait que les segments de tôle (12, 14) superposés sont reliés au moins par zones, à leurs
faces extrêmes (18), préalablement à l'étape opératoire d).
5. Procédé selon la revendication 3 ou la revendication 4, caractérisé par le fait qu'au moins une pièce d'espacement (24), comblant un espace libre auquel les plis latéraux
ont donné naissance, est interposée entre les faces extrêmes superposées (18) des
segments de tôle (12, 14).
6. Procédé selon au moins l'une des revendications 2 à 5, caractérisé par le fait qu'au moins une région en forme de patte, ménagée sur le segment de tôle supérieur ou
inférieur, est rabattue sur la face extrême (18) dudit segment de tôle (12, 14) inférieur
ou supérieur, après l'étape opératoire b), et est reliée à ladite face.
7. Procédé selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le flan aplati prédécoupé (4) en tôle est fabriqué avec un profil sensiblement rectangulaire.
8. Procédé selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le flan prédécoupé (4) en tôle à l'état replié est placé, avant ou après l'étape
opératoire d), dans une matrice obturable adaptée à la forme du corps creux devant
être produit.
9. Procédé selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que de l'huile à température ambiante, ou de l'huile chauffée, est utilisée en tant que
fluide pressurisé.
10. Produit intermédiaire pour la production d'un corps creux (26) en tôle, notamment
en aluminium ou en des alliages d'aluminium, présentant
- un flan prédécoupé (4) en tôle,
caractérisé par :
- au moins un élément intermédiaire de cloisonnement (8) qui est ménagé d'un seul
tenant avec le flan prédécoupé (4) en tôle, et est plié et/ou cintré en plusieurs
couches sensiblement superposées, et
- des zones marginales (16, 18) reliées mutuellement en vue de former le produit intermédiaire
(2).
11. Produit intermédiaire selon la revendication 10, caractérisé par le fait que ce dernier englobe au moins des segments de tôle (12, 14) supérieur et inférieur
agencés, pour l'essentiel, en superposition parallèle.
12. Produit intermédiaire selon la revendication 10 ou la revendication 11, caractérisé par le fait qu'une pliure de l'élément intermédiaire de cloisonnement (8) s'étend jusque dans une
région située entre les segments de tôle (12, 14) supérieur et inférieur.
13. Produit intermédiaire selon au moins l'une des revendications 10 à 12, caractérisé par le fait que les segments de tôle (12, 14) sont reliés mutuellement, au moins par zones, à leurs
faces extrêmes (18).
14. Produit intermédiaire selon au moins l'une des revendications 10 à 13, caractérisé par le fait qu'au moins une pièce d'espacement (24) est interposée entre les faces extrêmes (18)
agencées en superposition.
15. Produit intermédiaire selon au moins l'une des revendications 10 à 14, caractérisé par le fait que ce dernier se présente comme un corps creux sensiblement plat.
16. Produit intermédiaire selon au moins l'une des revendications 10 à 15, caractérisé par le fait que ce dernier présente un embout de gonflage (20).