[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für ein kraftstoffelektrisch
angetriebenes Fahrzeug, mit einer Brennkraftmaschine, einem Generator, der mittels
der Brennkraftmaschine antreibbar ist, einem Gleichrichter, an den die Ausgangsspannung
des Generators abgebbar ist, einer Gleichspannungsschiene, die vom Gleichrichter mit
einer Zwischenkreisspannung speisbar ist, Wechselrichtern, die an die Gleichspannungsschiene
angeschlossen sind, Abnehmermotoren, die drehzahl- und/oder drehmomentgeregelt betreibbar
und jeweils mittels eines Wechselrichters speisbar sind, und einer Steuer- und Regelvorrichtung,
mittels der Fahrzeugfunktionen steuer- bzw. regelbar sind.
[0002] Bei herkömmlichen derartigen Antriebsvorrichtungen laufen die Brennkraftmaschine,
die üblicherweise als Dieselmotor ausgebildet, und mit dieser bzw. diesem der Generator,
der üblicherweise als Drehstromsynchrongenerator ausgebildet ist, immer mit der gleichen
Drehzahl, unabhängig davon, welche Lastanforderungen an die Abnehmermotoren gestellt
werden. Entsprechend liefert der Drehstromsynchrongenerator hierbei auch immer die
gleiche Ausgangsspannung an den Gleichrichter, wodurch auf der Gleichspannungsschiene
immer in etwa die gleiche Zwischenkreisspannung herrscht.
[0003] Nachteilig bei dieser aus dem Stand der Technik bekannten herkömmlichen Antriebsvorrichtung
ist, dass in Schwachlastphasen, speziell bei häufig vorkommenden Stillstandszeiten
des Fahrzeugs bei laufendem Fahrzeugmotor, der Dieselmotor bzw. die Brennkraftmaschine
weiterhin seine bzw. ihre hohe Drehzahl behält, wobei jedoch kaum Drehmoment abgegeben
wird. Hierdurch ergibt sich ein unerwünscht hoher Diesel- bzw. Kraftstoffverbrauch,
wobei darüber hinaus ein nicht nötiger Verschleiß der Brennkraftmaschine bzw. des
Dieselmotors auftritt. Darüber hinaus ergeben sich aus diesem an sich unnötigen Betrieb
des Dieselmotors bzw. der Brennkraftmaschine unerwünschte Belästigungen, z.B. Lärmentwicklungen
und Abgasbelastungen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs geschilderte gattungsgemäße
Antriebsvorrichtung für ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug derart weiterzubilden,
dass ohne wirtschaftlich aufwendige Spezialmotoren, wie z.B. Notstromdieselmotoren,
mittels einer Anpassung des Betriebs der Antriebsvorrichtung an den von den Abnehmermotoren
nachgefragten Leistungsbedarf ein intelligentes Energiemanagement erzielt werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Steuer- und Regelvorrichtung
eine Drehzahlregeleinheit mit einem Drehzahlmessgeber, mittels der die Drehzahl der
Brennkraftmaschine entsprechend dem Leistungsbedarf regelbar ist, und eine Ausgangsspannungsregeleinheit
aufweist, mittels der die Erregung des Generators so regelbar ist, dass die Zwischenkreisspannung
auf der Gleichspannungsschiene in einem vorgebbaren zulässigen Bereich haltbar ist.
Erfindungsgemäß wird eine Steuerung der Drehzahl der Brennkraftmaschine in Abhängigkeit
vom nachgefragten Leistungsbedarf erzielt, wobei die Regelung der Ausgangsspannung
des Generators insoweit sichergestellt wird, dass eine maximal und minimal erlaubte
Zwischenkreisspannung im Bereich der Gleichspannungsschiene nicht über- bzw. unterschritten
wird.
[0006] Zweckmäßigerweise sind die von der gemeinsamen Gleichspannungsschiene gespeisten
Wechselrichter als Pulswechselrichter ausgebildet, wodurch die Fähigkeit der modernen,
an die Gleichspannungsschiene angeschlossenen Pulswechselrichter ausgenutzt werden
kann, mit einer in einem weiteren Bereich variablen Zwischenkreisspannung zu arbeiten.
[0007] Um ein unnötig häufiges Beschleunigen und Verzögern der Brennkraftmaschine bei an
den Abnehmermotoren anfallenden Lastwechseln zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn
zwischen der Brennkraftmaschine und der Drehzahlregeleinheit der Steuer- und Regelvorrichtung
ein Zeitverzögerungsglied angeordnet ist, mittels dem ein Absenken der Drehzahl der
Brennkraftmaschine bei einem Abfall der nachgefragten Last um einen vorgebbaren Zeitraum
verzögerbar ist.
[0008] Vorteilhaft ist im Falle der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung die Drehzahlregeleinheit
der Steuer- und Regelvorrichtung so ausgebildet, dass die Drehzahl der Brennkraftmaschine
bei Schwachlast auf deren Leerlaufdrehzahl absenkbar ist.
[0009] Als Brennkraftmaschine kann im Falle der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung vorteilhaft
ein Dieselmotor zum Einsatz kommen.
[0010] Der Generator der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung kann zweckmäßigerweise als
Synchrongenerator, vorzugsweise als Drehstromsynchrongenerator ausgebildet sein.
[0011] Um den Abfluss überschüssiger Energie in dem Fall sicherzustellen, dass die an die
Gleichspannungsschiene angeschlossenen Abnehmermotoren auf die Gleichspannungsschiene
zurückspeisen, ist es zweckmäßig, wenn an die Gleichspannungsschiene eine Bremseinheit
mit daran angeschlossenen Widerständen angeschlossen ist. Hierdurch kann die in dem
genannten Zustand anfallende überschüssige Energie verheizt werden.
[0012] Vorteilhaft kann die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung bei einem Containertransportfahrzeug
zum Einsatz kommen, wobei dann vier Abnehmermotoren als Fahrwerksmotoren eines Fahrwerks
und zwei Abnehmermotoren als Hubwerksmotoren eines Hubwerks dieses Containertransportfahrzeugs
ausgebildet sein können.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung
ist deren Steuer- und Regelvorrichtung an abnehmermotorseitige Leistungsanforderungselemente
angeschlossen, so dass auf eine entsprechende Leistungsanforderung unmittelbar eine
Anpassung der Drehzahl der Brennkraftmaschine und damit der in der Gleichspannungsschiene
zur Verfügung gestellten Zwischenkreisspannung erfolgen kann.
[0014] Ein solches abnehmermotorseitiges Leistungsanforderungselement kann beispielsweise
als Gaspedalführer der Fahrwerksmotoren oder als Hubwerksmeisterschalter der Hubwerksmotoren
ausgebildet sein.
[0015] Darüber hinaus ist es zweckmäßig, wenn die Steuer- und Regelvorrichtung der erfindungsgemäßen
Antriebsvorrichtung an Lastmesszellen angeschlossen ist, mittels denen das Gewicht
einer am Hubwerk aufgenommenen Ladung erfassbar ist, da die den Hubwerksmotoren zur
Verfügung zu stellende elektrische Leistung u.a. von dem dort anliegenden Gewicht
abhängig ist.
[0016] Des weiteren kann ein Abnehmermotor als Hilfsbetriebsmotor des kraftstoff- bzw. dieselelektrisch
angetriebenen Fahrzeugs ausgebildet und über einen Sinusfilter von dem ihm zugeordneten
Wechselrichter speisbar sein.
[0017] Zweckmäßigerweise sind sämtliche Wechselrichter der Antriebsvorrichtung mittels eines
gemeinsamen Steuerbusses an die Steuer- und Regelvorrichtung der Antriebsvorrichtung
angeschlossen.
[0018] Beispielsweise beim Einsatz der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung im Zusammenhang
mit einem Containertransportfahrzeug ist es zweckmäßig, wenn die Zwischenkreisspannung
der Gleichspannungsschiene in einem zulässigen Arbeitsbereich zwischen 460 und 750
V variabel ist.
[0019] Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf
die Zeichnung näher erläutert, in deren einziger Figur konzeptionell ein Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung für ein dieselelektrisch angetriebenes
Fahrzeug an Hand eines Containertransportfahrzeuges bzw. Straddle Carriers mit frequenzumrichtergespeisten
Drehstromantrieben dargestellt ist.
[0020] Eine in der Figur hinsichtlich ihrer grundsätzlichen Konzeption dargestellte Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung 1 kommt bei einem dieselelektrisch angetriebenen
Fahrzeug, z.B. bei einem Containertransportfahrzeug bzw. einem Straddle Carrier, mit
frequenzumrichtergespeisten Drehstromantrieben zum Einsatz.
[0021] Zu dem Containertransportfahrzeug gehört ein Hubwerk und ein Fahrwerk, die mittels
der Antriebsvorrichtung angetrieben werden.
[0022] Das Hubwerk hat zwei Hubwerksmotoren 2, 3, mittels denen eine Last in Form eines
Containers oder dergleichen in Vertikalrichtung auf- und abwärts bewegbar ist.
[0023] Zum Fahrwerk des Containertransportfahrzeuges gehören vier Fahrwerksmotoren 4, 5,
6, 7. Darüber hinaus hat das Containertransportfahrzeug einen Hilfsbetriebsmotor 8,
der über einen Sinusfilter 9 an einen Abnehmer bzw. Verbraucher angeschlossen ist.
[0024] Die Hubwerksmotoren 2, 3, die Fahrwerksmotoren 4, 5, 6, 7 und der Hilfsbetriebsmotor
8 werden drehzahl- und/oder drehmomentgeregelt betrieben.
[0025] Die zum Betrieb der vorstehend erwähnten Abnehmermotoren 2 bis 8 erforderliche Antriebsenergie,
die von der Antriebsvorrichtung 1 auf die genannten Motoren 2 bis 8 verteilt bzw.
an diese weitergeleitet wird, wird mittels eines Dieselmotors 10 erzeugt.
[0026] Die vom Dieselmotor 10 abgegebene mechanische Antriebsenergie wird durch einen Drehstromsynchrongenerator
11 in elektrische Energie umgewandelt, wobei die Ausgangsspannung des Drehstromsynchrongenerators
11 einem Gleichrichter 12 als Eingangsspannung eingegeben wird.
[0027] Aus dem Gleichrichter 12 wird eine Gleichspannungsschiene 13 mit einer Zwischenkreisspannung,
die von der Eingangsspannung des Gleichrichters 12 bzw. der Ausgangsspannung des Drehstromsynchrongenerators
11 abhängt, gespeist. Aus dieser Gleichspannungsschiene 13 beziehen sieben Pulswechselrichter
14, 15, 16, 17, 18, 19, 20 ihre elektrische Energie, die für den Betrieb der Hubwerksmotoren
2, 3, der Fahrwerksmotoren 4, 5, 6, 7 und des Hilfsbetriebsmotors 8 erforderlich ist,
wobei jeweils ein Pulswechselrichter 14 bis 20 einem Abnehmermotor 2 bis 8 zugeordnet
ist.
[0028] Die Pulswechselrichter 14 bis 20 können mit einer in einem weiteren Bereich variablen
Zwischenkreisspannung arbeiten, so daß die in der Gleichspannungsschiene 13, die allen
Pulswechselrichtern 14 bis 20 gemeinsam ist, herrschende Zwischenkreisspannung, z.B.
zwischen 460 und 750 V, variieren kann.
[0029] Des weiteren ist an die allen Pulswechselrichtern 14 bis 20 gemeinsame Gleichspannungsschiene
13 eine Bremseinheit 21 angeschlossen. Die Bremseinheit 21 kann beispielsweise in
Form eines Bremschoppers vorliegen und daran angeschlossene Widerstände 22 aufweisen.
Mittels der Bremseinheit 21 kann überschüssige elektrische Energie verheizt werden,
die in dem Fall auftritt, dass die von den Abnehmermotoren 2 bis 8 in die Gleichspannungsschiene
13 eingespeiste elektrische Energie die von den Abnehmermotoren 2 bis 8 verbrauchte
elektrische Energie übersteigt.
[0030] Alle Funktionen des Containertransportfahrzeugs werden von einer Steuer- und Regelvorrichtung
23 gesteuert bzw. geregelt. Zur Steuer- und Regelvorrichtung 23 gehört eine Drehzahlregeleinheit
24, mittels der die Drehzahl des Dieselmotors 10 regelbar ist. Ein Drehzahlmessgeber
30 liefert der Drehzahlregeleinheit hierfür den Drehzahlistwert. Im Falle der erfindungsgemäßen
Antriebsvorrichtung wird beispielsweise die Drehzahl des Dieselmotors 10 bei Schwachlastzuständen
auf die Leerlaufdrehzahl abgesenkt. Um zu verhindern, dass die in der Gleichspannungsschiene
13 herrschende Zwischenkreisspannung eine zulässige Untergrenze unterschreitet, wird
die Erregung des Drehstromsynchrongenerators 11 variiert. Hierzu dient eine Ausgangsspannungsregeleinheit
25 der Steuer- und Regelvorrichtung 23, mittels der die Ausgangsspannung des Drehstromsynchrongenerators
11 so geregelt wird, dass die in der Gleichspannungsschiene 13 herrschende Zwischenkreisspannung
jederzeit innerhalb eines erlaubten Arbeitsbereichs verbleibt.
[0031] An die Steuer- und Regelvorrichtung 23 des Containertransportfahrzeugs sind Lastmesszellen
26, mittels denen an den Hubwerksmotoren 2, 3 anliegende Gewichtslasten oder dergleichen
ermittelbar sind, ein Gaspedalfühler 27, mittels dem an einem Gaspedal der Fahrwerksmotoren
4, 5, 6, 7 angeforderte Lasten erfassbar sind, und ein Hubwerksmeisterschalter 28
angeschlossen, mittels dem die Hubwerksmotoren 2, 3 in Betrieb setzbar sind.
[0032] Sofern der Gaspedalfühler 27 und/oder der Hubwerksmeisterschalter 28 ein Signal an
die Steuer- und Regelvorrichtung 23 des Containertransportfahrzeugs anlegen, aus dem
hervorgeht, dass wieder eine größere elektrische Leistung benötigt wird, erfolgt mittels
der Drehzahlregeleinheit 24 der Steuer- und Regelvorrichtung 23 unmittelbar eine Erhöhung
der Drehzahl des Dieselmotors, so dass letzterer wieder hohe Antriebsleistungen abgeben
kann.
[0033] Die Steuer- und Regelvorrichtung 23 ist über einen Steuerbus 29 mit sämtlichen Pulswechselrichtern
14 bis 20 verbunden und erhält so unter anderem die Information über die aktuell herrschende
Zwischenkreisspannung.
[0034] Die Leistungsabgabe an die Abnehmermotoren 2 bis 8 wird durch die Steuer- und Regelvorrichtung
23 freigegeben, sobald die Drehzahl des Dieselmotors 10 mittels der Drehzahlregeleinheit
24 in der gewünschten Weise erhöht worden ist.
[0035] Sobald der Zustand eines erhöhten Abgabeleistungsbedarfs nicht mehr vorliegt, wird
die Drehzahl des Dieselmotors 10 mittels der Drehzahlregeleinheit 24 der Steuer- und
Regelvorrichtung 23 wieder abgesenkt, wobei zwischen der Einleitung der Absenkung
und der Beendigung des Zustands der erhöhten Leistungsabfrage mittels eines Zeitverzögerungsglieds
31 ein vorgebbarer Zeitraum eingehalten wird. Diese Zeitverzögerung bzw. dieser vorgebbare
Zeitraum dient dazu, ein unnötig häufiges Beschleunigen und Verzögern des Dieselmotors
10 bei Lastwechseln zu vermeiden.
[0036] Mit der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung 1 kann die Steuerung der Drehzahl des
Dieselmotors 10 in Abhängigkeit vom an den Abnehmermotoren 2 bis 8 nachgefragten Leistungsbedarf
erfolgen, wobei die Fähigkeit der von der Gleichspannungsschiene 13 gespeisten modernen
Pulswechselrichter 14 bis 20 ausgenutzt wird, mit einer in einem weiten Bereich variablen
Zwischenkreisspannung zu arbeiten. Mittels der Ausgangsspannungsregeleinheit 25 kann
die Ausgangsspannung des Drehstromsynchrongenerators 11 so geregelt werden, dass die
maximal und minimal in der Gleichspannungsschiene 13 erlaubte Zwischenkreisspannung
nicht über- bzw. unterschritten wird. Insgesamt ergibt sich so aufgrund der entsprechend
dem aktuell nachgefragten Leistungsbedarf variablen Drehzahl des Dieselmotors 10 ein
intelligentes Energiemanagement der Antriebsvorrichtung 1.
1. Antriebsvorrichtung für ein kraftstoffelektrisch angetriebenes Fahrzeug, mit einer
Brennkraftmaschine (10), einem Generator (11), der mittels der Brennkraftmaschine
(10) antreibbar ist, einem Gleichrichter (12), an den die Ausgangsspannung des Generators
(11) abgebbar ist, einer Gleichspannungsschiene (13), die vom Gleichrichter (12) mit
einer Zwischenkreisspannung speisbar ist, Wechselrichtern (14,15, 16,17,18,19,20),
die an die Gleichspannungsschiene (13) angeschlossen sind, Abnehmermotoren (2,3,4,5,6,7,8),
die drehzahl- und/oder drehmomentgeregelt betreibbar und jeweils mittels eines Wechselrichters
(14,15,16,17,18,19,20) speisbar sind, und einer Steuer- und Regelvorrichtung (23),
mittels der Fahrzeugfunktionen steuer- bzw. regelbar sind, dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuer- und Regelvorrichtung (23) eine Drehzahlregeleinheit (24) mit einem
Drehzahlmessgeber (30), mittels der die Drehzahl der Brennkraftmaschine (10) entsprechend
dem Leistungsbedarf regelbar ist, und eine Ausgangsspannungsregeleinheit (25) aufweist,
mittels der die Erregung des Generators (11) so regelbar ist, dass die Zwischenkreisspannung
auf der Gleichspannungsschiene (13) in einem vorgebbaren zulässigen Bereich haltbar
ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die von der gemeinsamen Gleichspannungsschiene
(13) gespeisten Wechselrichter als Pulswechselrichter (14,15,16,17,18,19,20) ausgebildet
sind.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der zwischen der Brennkraftmaschine
(10) und der Drehzahlregeleinheit (24) der Steuer- und Regelvorrichtung (23) ein Zeitverzögerungsglied
(31) angeordnet ist, mittels dem ein Absenken der Drehzahl der Brennkraftmaschine
(10) bei einem Abfall der nachgefragten Last um einen vorgebbaren Zeitraum verzögerbar
ist.
4. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Drehzahlregeleinheit
(24) der Steuer- und Regelvorrichtung (23) so ausgebildet ist, dass die Drehzahl der
Brennkraftmaschine (10) bei Schwachlast auf deren Leerlaufdrehzahl absenkbar ist.
5. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die Brennkraftmaschine
als Dieselmotor (10) ausgebildet ist.
6. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der der Generator als Synchrongenerator
(11) ausgebildet ist.
7. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der der Generator als Drehstromsynchrongenerator
(11) ausgebildet ist.
8. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der an die Gleichspannungsschiene
(13) eine Bremseinheit (21) mit daran angeschlossenen Widerständen (22) angeschlossen
ist.
9. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der vier Abnehmermotoren
als Fahrwerksmotoren (4,5,6,7) eines Fahrwerks und zwei Abnehmermotoren als Hubwerksmotoren
(2,3) eines Hubwerks des als Containertransportfahrzeug ausgebildeten kraftstoffelektrisch
angetriebenen Fahrzeugs ausgebildet sind.
10. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der die Steuer- und Regelvorrichtung
(23) an abnehmermotorseitige Leistungsanforderungselemente (27,28) angeschlossen ist.
11. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 10, bei der ein abnehmermotorseitiges Leistungsanforderungselement
als Gaspedalfühler (27) der Fahrwerksmotoren (4,5,6,7) ausgebildet ist.
12. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, bei der ein abnehmermotorseitiges Leistungsanforderungselement
als Hubwerksmeisterschalter (28) der Hubwerksmotoren (2,3) ausgebildet ist.
13. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, bei der die Steuer- und Regelvorrichtung
(23) an Lastmesszellen (26) angeschlossen ist, mittels denen das Gewicht einer am
Hubwerk aufgenommenen Ladung erfassbar ist.
14. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, bei der ein Abnehmermotor als
Hilfsbetriebsmotor (8) ausgebildet und über einen Sinusfilter (9) von dem ihm zugeordneten
Wechselrichter (20) speisbar ist.
15. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, bei der die Wechselrichter
(14,15,16,17,18,19,20) mittels eines gemeinsamen Steuerbusses (29) an die Steuer-
und Regelvorrichtung (23) der Antriebsvorrichtung (1) angeschlossen sind.
16. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, bei der die Zwischenkreisspannung
der Gleichspannungsschiene (13) in einem zulässigen Arbeitsbereich zwischen 460 und
750 V variabel ist.