[0001] Die Erfindung betrifft eine wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel mit
einer vorderen Seitenwand, einer rückwärtigen Seitenwand, einer die vordere Seitenwand
und die rückwärtige Seitenwand verbindenden, rechten Seitenwand sowie einem Laschenbildungsabschnitt,
einem von vier Bodenverschlußlappen gebildeten Bodenverschluß, einem von vier Verschlußlappen
gebildeten oberen Verschluß, wobei zwei Bodenverschlußlappen und/oder zwei Verschlußlappen
miteinander verklebt sein können, mit einer in der rückwärtigen Seitenwand integrierten
Aufreißlasche, die vermittels einer Schwächungs- oder Sollbruchlinie in der rückwärtigen
Seitenwand gehalten ist und die über eine Falzlinie mit einem Verschlußlappen des
oberen Verschlusses verbunden ist, sowie mit zumindest einer Innenrückwand, die sich
an dem Laschenbildungsabschnitt anfügt und an der gegebenenfalls eine Zwischenwand
und, an der Zwischenwand anschließend, eine Innenvorderwand angelenkt ist.
[0002] Die deutsche Patentanmeldung DE 39 32 441 offenbart eine wiederverschließbare Faltschachtel,
die aus einer vorderen und einer hinteren Seitenwand sowie zwei die vordere und die
hintere Seitenwand verbindende Seitenwände, einem Bodenteil und einem oberen Verschlußlappen
besteht, wobei der Verschlußlappen über eine Befestigungslasche mit einer Einsteckzunge
verbunden ist, die ihrerseits über eine Schwächungslinie in der hinteren oder vorderen
Seitenwand angeordnet und aus dieser herausbrechenbar ist. Diese Faltschachtel bietet
allerdings keine Möglichkeit, sie in irgendeiner Weise an einem Haken aufzuhängen.
[0003] Nach der Befüllung dieser Faltschachtel mit dem zu verkaufenden Gut muß sie in einer
möglichst bequem handhabbaren und ansprechender Weise dem Kunden dargeboten werden.
Eine sehr übersichtliche Methode des Angebots ist mittels der allgemein bekannten
Selbstbedienungshaken in Verkaufsregalen möglich, die die Aufnahme mehrerer, hintereinander
angeordneter Faltschachteln erlauben. Damit die beschriebene Faltschachtel an einem
solchen Haken aufgehängt werden kann, muß zusätzlich ein entsprechend ausgeformter
Zuschnitt mit einer Aufhängevorrichtung an der Faltschachtel angebracht werden. Zumeist
erfolgt dies, indem dies Teil mit der entsprechenden Aufhängevorrichtung an der Faltschachtel
an geeigneter Stelle in einem zusätzlichen Arbeitsgang angeklebt wird. Somit wird
aber der Herstellungsprozeß der Faltschachtel u.a. durch das Herstellen des weiteren
Zuschnitts oder das Ankleben desselben an der fertigen Schachtel verkompliziert und
durch mehrere Arbeitsschritte zeitlich verlängert, darüber hinaus bedeutet dies einen
sehr viel höheren apparativen Aufwand.
[0004] Die deutsche Patentanmeldung DE 43 22 555 zeigt ebenfalls eine wiederverschließbare,
quaderförmige Faltschachtel. Diese Faltschachtel besteht aus einer rückwärtigen, von
einem äußeren Seitenwandteil und einem inneren Seitenwandteil gebildeten Seitenwand,
einer vorderen Seitenwand, zwei die vordere und die rückwärtige Seitenwand verbindende
Seitenwände, einem Bodenverschluß und einem oberen Verschluß, wobei das äußere Seitenwandteil
in seinem oberen Bereich eine Aufhängelasche mit einer entsprechend ausgeformten Aufhängevorrichtung,
wie beispielsweise Rund- oder Schlitzlochung, aufweist.
Mit Hilfe der Aufhängelasche ist eine Plazierung der Faltschachtel an einem Haken
möglich. Da die Aufhängelasche aber lediglich einlagig ausgeführt ist und aus dem
gleichen Material wie die übrige Faltschachtel besteht, treten im praktischen Gebrauch
der Faltschachtel Probleme auf.
Ist die Faltschachtel unter Berücksichtigung von Umwelt- und Kostenaspekten aus dünnem
Material gefertigt, weist die Aufhängelasche eine unzureichende Stabilität auf. Schon
bei leichtem, unbeabsichtigtem Ziehen an der Faltschachtel reißt die Aufhängelasche
aus, so daß die Aufhängelasche ihre Funktion verliert und die Schachtel nicht mehr
wie gewünscht aufgehängt werden kann. Darüber hinaus wird die Schachtel unansehnlich
und kann damit nicht mehr dem Kunden dargeboten werden. Auf der anderen Seite bedeutet
die Fertigung der Faltschachtel aus dickerem, stabilerem Material, daß die Aufhängelasche
zwar sehr viel belastbarer für Zugkräfte ist, aber auch gleichzeitig unnötig viel
Material verschwendet wird, weil die übrigen Wände der Faltschachtel überdimensioniert
ausgeführt sind.
[0005] Die US 4,344,533 beschreibt eine Schachtel, die einen Aufhänger aufweist, der sich
aus zwei einzelnen Aufhängelaschen zusammensetzt.
Diese Schachtel zeigt aber bei ihrer Herstellung und Verwendung einige Nachteile.
Der Zuschnitt der offenbarten Schachtel besitzt einen senkrechten Aufbau, d.h., die
beiden Aufhängelaschen sowie die Endlasche, die alle zusammen den Aufhänger der Schachtel
bilden, sind in einer geraden Linie mit den vier Seitenwänden angeordnet, wobei die
einzelnen Teile jeweils mit einer Falzlinie miteinander verbunden sind. Diese Art
des Faltzuschnitts bedingt, daß nach der Konfektionierung des Korpus der Schachtel
eine Befüllung derselben seitlich möglich ist.
Weiterhin ergibt sich bei der fertig konfektionierten Schachtel im Bereich des Aufhängers
ein Abschnitt, der eine dreifache Materialstärke durch drei übereinander liegende
Wände aufweist und somit überdimensioniert ist, was die Schachtel in der Herstellung
durch einen erhöhten Materialverbrauch verteuert, und was gleichzeitig zu einem erhöhten
Gewicht der Schachtel mit den allseits bekannten Nachteilen führt
Die Öffnung der Schachtel ist nur möglich, indem zunächst ein Streifen Material über
der eigentlichen Öffnung irreversibel entfernt wird und dieser somit als aus heutigen
umweltschutzrechtlichen Gesichtspunkten unerwünschter Abfall endet. Anschließend wird
die Schachtel an einer Perforationslinie aufgebrochen.
Das Wiederverschließen der Schachtel kann nur dadurch erfolgen, daß der Aufhänger
nach entsprechender Faltung gleichzeitig als Verschlußdeckel dient und in die Öffnung
der Schachtel geschoben wird. Somit ist ausgeschlossen, daß die Schachtel nach erstmaliger
Öffnung und darauffolgendem Verschließen wieder an ihrem eigentlichen Aufhänger aufgehängt
werden kann. Der Aufhänger verliert damit seine ursprüngliche und eigentliche Funktion.
Darüber hinaus kann beim Verschließen der Schachtel nicht ausgeschlossen werden, daß
der Verschlußdeckel, insbesondere wenn die Schachtel nicht mehr vollständig gefüllt
ist, unkontrolliert zu tief in das Innere der Schachtel rutscht, so daß dieser nicht
mehr greifbar ist und die Schachtel dann nur noch sehr schwierig zu öffnen ist. Und
schließlich bedingt die gleichzeitige Verwendung des Aufhängers als Verschlußdeckel
für die Schachtel, daß bei noch versiegelter Schachtel, insbesondere wenn die Schachtel
eine große bauliche Tiefe aufweist, ein großer, sperriger Aufhänger entsteht, der
beispielsweise dazu führt, daß die Schachtel beim Aufhängen in einem Regal sehr viel
Grundfläche beansprucht, so daß die eigentliche Kapazität des Regals mit den offenbarten
Schachteln nur ungenügend ausgenutzt werden kann.
[0006] Eine ähnliche Faltschachtel offenbart die DE 195 41 904. Die Faltschachtel besteht
aus einer vorderen Seitenwand, einer rückwärtigen Seitenwand, einer die vordere und
die rückwärtige Seitenwand verbindenden, rechten Seitenwand sowie einer linken Seitenwand.
Die Schachtel weist einen von vier Bodenverschlußlappen gebildeten Bodenverschluß
und einen von vier Verschlußlappen gebildeten oberen Verschluß auf, wobei zwei Verschlußlappen
des oberen Verschlusses und zwei Bodenverschlußlappen miteinander verklebt sind. Weiterhin
ist in der vorderen Seitenwand oder in der rückwärtigen Seitenwand eine Aufreißlasche
integriert, die vermittels einer Schwächungs- oder Sollbruchlinie in der vorderen
Seitenwand oder der rückwärtigen Seitenwand gehalten ist und die über eine Falzlinie
mit einem Verschlußlappen des oberen Verschlusses oder mit einem Bodenverschlußlappen
des Bodenverschlusses verbunden ist. In der Faltschachtel ist zumindest eine Innenrückwand
vorgesehen, und zwar, wenn sich die Aufreißlasche in der rückwärtigen Seitenwand befindet.
Ist der Fall gegeben, daß sich die Aufreißlasche in der vorderen Seitenwand befindet,
so ist eine Zwischenwand und, an der Zwischenwand anschließend, eine Innenvorderwand
angelenkt.
An die rückwärtige Seitenwand ist in ihrem aufreißlaschenfreien Bereich eine in der
von der rückwärtigen Seitenwand gebildeten Ebene liegende erste Aufhängelasche mit
einer Aufhängevorrichtung, wie Schlitz- oder Rundlochung, angelenkt. Gleichzeitig
ist aus dem gleichen Bereich der Innenrückwand wie bei der rückwärtigen Seitenwand
und ausgehend von der Falzlinie zwischen Innenrückwand und Verschlußlappen eine zweite
Aufhängelasche mit einer Aufhängevorrichtung, wie Schlitz- oder Rundlochung, ausgestanzt,
wobei der an der Innenrückwand angelenkte Verschlußlappen an der Falzlinie eine größere
Breite aufweist als die zweite Aufhängelasche.
[0007] Mit der DE 195 35 008 ist eine wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel
bekannt geworden mit einer vorderen Seitenwand, einer rückwärtigen Seitenwand, einer
die vordere Seitenwand und die rückwärtige Seitenwand verbindenden, linken Seitenwand
sowie einer rechten Seitenwand, einem wiederverschließbaren Boden, bevorzugt bestehend
aus drei, an den Seitenwänden angelenkten Bodenverschlußlappen, und drei weiteren
Verschlußlappen, die an der vorderen, an der die vordere Seitenwand und die rückwärtige
Seitenwand verbindenden, linken Seitenwand und an der rechten Seitenwand angelenkt
sind und die den Bodenverschlußlappen gegenüber liegen, sowie einem vierten Verschlußlappen,
der an der rückwärtigen Seitenwand angelenkt ist und der zusammen mit den drei weiteren
Verschlußlappen den oberen Verschluß der Faltschachtel bildet, so daß eine sichere
und stabile Aufhängemöglichkeit der Faltschachtel an den bekannten Selbstbedienungshaken
von Verkaufsregalen innerhalb von Geschäften oder Apotheken möglich ist.
Der vierte Verschlußlappen setzt sich erfindungsgemäß aus mehreren Abschnitten zusammen,
und zwar im einzelnen aus
- einer ersten Aufhängelasche mit einer Aufhängevorrichtung, die über eine Falzlinie
an der rückwärtigen Seitenwand der Faltschachtel angelenkt ist, wobei an der ersten
Aufhängelasche über eine Falzlinie
- eine zweite Aufhängelasche mit einer Aufhängevorrichtung angelenkt ist, wobei an der
zweiten Aufhängelasche über eine Falzlinie
- eine Endlasche angelenkt ist,
- wobei die erste Aufhängelasche, die zweite Aufhängelasche und die Endlasche geradlinig
hintereinander angeordnet sind, wobei die drei weiteren Verschlußlappen sowie der
vierte Verschlußlappen jeweils an der selben Seite der vier Seitenwände angelenkt
sind und wobei bei der fertig konfektionierten Faltschachtel die Endlasche mit dem
an der vorderen Seitenwand angelenkten Verschlußlappen verklebt ist.
Diese Faltschachtel weist einen doppellagig ausgeführten Aufhänger auf, hat aber
keinen Originalitätsverschluß, der wiederverschließbar ist.
[0008] Mit der DE 198 21 087 ist bekannt geworden eine wiederverschließbare, quaderförmige
Faltschachtel mit einer vorderen Seitenwand, einer rückwärtigen Seitenwand, einer
die vordere Seitenwand und die rückwärtige Seitenwand verbindenden, rechten Seitenwand
sowie einer linken Seitenwand, einem von vier Bodenverschlußlappen gebildeten Bodenverschluß,
einem von vier Verschlußlappen gebildeten oberen Verschluß, wobei zwei Verschlußlappen
des oberen Verschlusses und zwei Bodenverschlußlappen miteinander verklebt sein können,
mit einer in der vorderen oder der rückwärtigen Seitenwand integrierten Aufreißlasche,
die vermittels einer Schwächungs- oder Sollbruchlinie in der vorderen Seitenwand oder
der rückwärtigen Seitenwand gehalten ist und die über eine Falzlinie mit einem Verschlußlappen
des oberen Verschlusses oder mit einem Bodenverschlußlappen des Bodenverschlusses
verbunden ist, sowie mit zumindest einer Innenrückwand, an der gegebenenfalls eine
Zwischenwand und, an der Zwischenwand anschließend, eine Innenvorderwand angelenkt
ist.
Des weiteren ist in der Vorderwand oder der rückwärtigen Seitenwand eine Klappe mittels
zweier Schwächungs- oder Sollbruchlinien integriert und mittels zumindest eines Klebepunkts
reversibel verklebt.
[0009] Nachteilig bei allen aus dem Stand der Technik bekannten Schachteln ist, daß, sofern
diese den mit der DE 43 22 555 offenbarten Originalitätsverschluß aufweisen, der Aufhänger
stets auf der dem Originalitätsverschluß gegenüberliegenden Seite der Faltschachtel
vorhanden ist, d.h., im Bodenbereich der Faltschachtel, wenn es sich bei den erwähnten
Faltschachteln um Faltschachteln mit einem einteiligen Zuschnitt handelt. Ein nachträgliches
Ankleben eines Aufhängers an der Schachtel ist aus den oben angegebenen Gründen stets
zu vermeiden.
[0010] Der Käufer ist durch die Anordnung von Aufhänger der Faltschachtel und Verschluß
auf gegenüberliegenden Seiten der Faltschachtel irritiert. Erfahrungsgemäß nimmt dieser
die Faltschachtel in die Hand und öffnet die Faltschachtel oben, sprich in der Nähe
des Aufhängers, indem er die Faltschachtel irreversibel aufreißt und zerstört. Ein
nachträgliches Verschließen dieser ist nicht mehr möglich.
[0011] Der etwas erfahrenere Kunde öffnet die Faltschachtel wie vorgesehen am Originalitätsverschluß,
entnimmt das gewünschte Produkt, zum Beispiel ein Pflaster, und verschließt die Schachtel
danach wieder. Hängt man diese nun an dem Aufhänger an einen Haken, befindet sich
der geschlossene Verschluß unten. Es ist daher nicht auszuschließen, daß die Faltschachtel
unbeabsichtigt aufgeht und die darin befindlichen Produkte herausfallen.
Bei der Lösung der geschilderten Probleme will die Erfindung ansetzen.
[0012] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wiederverschließbare, quaderförmige
Faltschachtel zu schaffen, die einen Originalitätsverschluß und einen Aufhänger aufweist,
die um 90° versetzt angeordnet sind, so daß nach dem Öffnen und erneutem Aufhängen
der Schachtel ein Herausfallen des Inhalts vermieden wird, deren Aufhänger unter möglichst
geringem Materialeinsatz eine hohe Stabilität aufweist, die unter Verwendung von möglichst
geringem Material kostengünstig herstellbar ist, die mit Hilfe von Maschinen einfach
und schnell aufgerichtet, befüllt und verschlossen werden kann und deren Faltzuschnitt
samt integriertem Aufhänger aus einem einzigen Stück besteht.
[0013] Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die Lehre des Hauptanspruchs
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind dabei in den Unteransprüchen erläutert.
Des weiteren umfaßt die Erfindung einen Stanzzuschnitt der erfindungsgemäßen Faltschachtel.
[0014] Die erfindungsgemäß wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel besteht demnach
aus einer vorderen Seitenwand, einer rückwärtigen Seitenwand, einer die vordere Seitenwand
und die rückwärtige Seitenwand verbindenden, rechten Seitenwand sowie einem Laschenbildungsabschnitt.
Die Faltschachtel weist einen von vier Bodenverschlußlappen gebildeten Bodenverschluß
und einen von vier Verschlußlappen gebildeten oberen Verschluß auf, wobei zwei Bodenverschlußlappen
und/oder zwei Verschlußlappen miteinander verklebt sein können. Weiterhin ist in der
rückwärtigen Seitenwand eine Aufreißlasche integriert, die vermittels einer Schwächungs-
oder Sollbruchlinie in der rückwärtigen Seitenwand gehalten ist und die über eine
Falzlinie mit einem Verschlußlappen des oberen Verschlusses verbunden ist. In der
Faltschachtel ist zumindest eine Innenrückwand vorgesehen, an der gegebenenfalls eine
Zwischenwand und, an der Zwischenwand anschließend, eine Innenvorderwand angelenkt
ist.
[0015] Der Laschenbildungsabschnitt setzt sich zusammen aus
a) einer an der vorderen Seitenwand angelenkten ersten Laschenwand
b) einer ersten Aufhängelasche mit einer Aufhängevorrichtung, die über eine Falzlinie
an der ersten Laschenwand angelenkt ist,
c) einer zweiten Aufhängelasche mit einer Aufhängevorrichtung, die über eine Falzlinie
an der ersten Aufhängelasche angelenkt ist,
d) einer zweiten Laschenwand, die über eine Falzlinie an der zweiten Aufhängelasche
angelenkt ist und die über eine Falzlinie mit der Innenrückwand verbunden ist, wobei
e) die Summe der Breiten der ersten Laschenwand und zweiten Laschenwand nicht größer
ist als die Breite der rechten Seitenwand.
[0016] Die Innenrückwand und die rückwärtige Seitenwand können miteinander verklebt sein,
um die Stabilität der Faltschachtel zu erhöhen.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform der Faltschachtel stimmen die Abmessungen der
ersten und zweiten Aufhängelasche überein, die Aufhängevorrichtung in der ersten Aufhängelasche
weist vorteilhafterweise größere Abmessungen auf als die Aufhängevorrichtung in der
zweiten Aufhängelasche, und zwar um zu gewährleisten, daß trotz der bei dem Faltvorgang
der Faltschachtel nicht zu vermeidenden Ungenauigkeit die Vorgaben für die Abmessungen
der Öffnung, die aus den gegebenenfalls nicht vollständig übereinander liegenden Aufhängevorrichtungen
gebildet wird, erfüllt werden.
Die Größenverhältnisse bei den beiden Aufhängevorrichtungen können aber auch umgekehrt
sein.
[0018] Darüber hinaus können die beiden Aufhängelaschen noch miteinander verklebt sein,
um die Stabilität des aus den beiden Aufhängelaschen gebildeten Aufhängers der Faltschachtel
zu erhöhen.
[0019] Um dem Kunden die Möglichkeit zu geben, nach Erwerb der Schachtel den Aufhänger problemlos
und ohne Zerstörung der Schachtel zu entfernen, können die Falzlinie zwischen der
ersten Laschenwand und der ersten Aufhängelasche sowie die Falzlinie zwischen der
zweiten Aufhängelasche und der zweiten Laschenwand als Trennperforation ausgeführt
sein. Somit kann der Aufhänger gezielt ohne die Gefahr des Einreißens der Faltschachtel
abgetrennt werden.
[0020] Zur Erhöhung der Flexibilität des aus beiden Aufhängelaschen gebildeten Aufhängers
können an den genannten Falzlinien über deren gesamte Länge oder lediglich abschnittsweise
messerschnittartige Durchstanzungen vorgesehen sein.
[0021] Vorzugsweise weisen die erste Laschenwand und die zweite Laschenwand 144 die gleiche
Breite auf.
[0022] Weiterhin vorzugsweise sind an der ersten Laschenwand und/oder an der zweiten Laschenwand
jeweils zwei Staublaschen angelenkt, von denen vorteilhafterweise jeweils zwei Staublaschen
miteinander verklebt sind.
[0023] Bei der Verklebung der Staublaschen entsteht ein Bereich der Überlappung die Steifigkeit
bei der verschlossenen Faltschachtel durch die Doppellagigkeit.
[0024] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Faltschachtel liegt in der besonderen
Gestaltung der Innenrückwand, die zum großen Teil ausgespart sein kann. An der Kante
der Innenrückwand, die der Aufreißlasche gegenüberliegt, ist im Bereich der Zwischenwand
ein Teil der Innenrückwand ausgespart. Über eine Falzlinie ist eine Trennwand mit
der Innenrückwand verknüpft, und über die Falzlinie daran anschließend ist eine Lasche
angeformt.
Bei der Konfektionierung der Faltschachtel wird die Lasche mit der vorderen Seitenwand
verklebt. Auf diese Weise ergeben sich in der Faltschachtel zwei durch die Trennwand
voneinander abgeteilte Abteile, die mit unterschiedlichen Produkten befüllt werden
können, zum Beispiel mit Produkten, die ihrerseits wieder in Kartons verpackt sind.
Zur Erleichterung der Entnahme der Produkte beziehungsweise der Kartons können in
der Innenrückwand zwei Griffstücke ausgespart sein.
[0025] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist in der rückwärtigen Seitenwand
eine Klappe mittels zweier Schwächungs- oder Sollbruchlinien integriert, die mittels
zumindest eines Klebepunkts reversibel verklebt ist. Der Klebepunkt befindet sich
auf der Klappe selbst oder auf der Innenrückwand.
[0026] Vorzugsweise erstreckt sich die Klappe über die gesamte Breite der vorderen Seitenwand
beziehungsweise der rückwärtigen Seitenwand.
Weiter vorzugsweise ist die Klappe mittig auf der vorderen Seitenwand beziehungsweise
rückwärtigen Seitenwand plaziert.
[0027] Des weiteren betrifft die Erfindung den Stanzzuschnitt zur Herstellung einer in den
Ansprüchen gekennzeichneten Faltschachtel.
[0028] Der Vorteil dieser Faltschachtel liegt darin, daß die Längsseite als Originalitätsöffnung
genutzt werden kann, ohne daß der Aufhänger bei der Aufhängung im Regalsystem zur
Schwächung der Öffnung beitragen kann. Aufhänger und Verschluß sind um 90° gegeneinander
verdreht.
Die Faltschachtel ist maschinengängig; sie wird als flachliegender Zuschnitt geklebt,
vom Kartonierer aufgerichtet und zur Befüllstation transportiert, wobei die Aufhängelasche
bereits an der Faltschachtel mit ausgebildet ist. Vorder- und Rückseite der Faltschachtel
bieten hervorragende Gestaltungsmöglichkeiten. Nach dem Aufrichten und Befüllen der
Faltschachtel ist eine einfache Verklebung des Kopfbereiches und des mittigen Bereiches
möglich. Durch diese Verklebung wird ein guter Staubschutz erhalten, so daß ein nachträglicher
Volleinschlag oder eine zusätzliche Verpackung der Faltschachtel entfällt. Die Faltschachtel
ist verklebt, staubgeschützt, originalverschlossen und wiederverschließbar; sie ist
einfach handhabbar und variabel zu gestalten. Eine problemlose Verarbeitung ist möglich.
Die Faltschachtel ist femer umweltschonend und wird aus einem Faltzuschnitt unter
einem Mindestmaterialverbrauch hergestellt.
[0029] Bei der Konfektionierung der Faltschachtel wird ein Aufhänger an der Faltschachtel
gebildet, der sich aus zwei Aufhängelaschen - mithin aus zwei Lagen Material - zusammensetzt.
Dies bietet den Vorteil, daß der Aufhänger durch eine große Stabilität gekennzeichnet
ist, so daß er auch größere Zugbeanspruchungen übersteht, ohne daß ein Ausreißen zu
befürchten ist. Insbesondere wenn die beiden Aufhängelaschen miteinander verklebt
sind, entsteht ein fester Verbund, der auch optisch ansprechend gestaltet werden kann.
Bis auf den Aufhänger sind bei der Faltschachtel die Wände, mit Ausnahme von vorgesehenen
Verklebungsstellen, jeweils einlagig ausgeführt. Auf diese Weise wird insgesamt sehr
wenig Material für die Gestaltung der Faltschachtel verbraucht, und dennoch ein belastbarer
Aufhänger gebildet.
[0030] Durch die Integration des Aufhängers in den Faltzuschnitt der Faltschachtel wird
die komplette Konfektionierung der Faltschachtel innerhalb eines Arbeitsschritts ermöglicht.
Ein nachträgliches und somit unnötig aufwendiges Ankleben eines Aufhängers an die
ansonsten fertige Schachtel entfällt.
[0031] Anhand der nachfolgend beschriebenen Figuren wird eine besonders vorteilhafte Ausführung
der Faltschachtel samt Stanzzuschnitt näher erläutert, ohne damit die Erfindung unnötig
einschränken zu wollen. Es zeigen
- Figur 1
- den flachliegenden, ungeklebten Stanzzuschnitt einer aus dem Stand der Technik bekannten
Faltschachtel,
- Figur 2
- den flachliegenden, ungeklebten Stanzzuschnitt einer vorteilhaft ausgeführten Faltschachtel,
- Figur 3 bis Figur 5
- den Vorgang der Konfektionierung des Aufhängers der Faltschachtel und
- Figur 6
- den flachliegenden, ungeklebten Stanzzuschnitt einer alternativ ausgeführten Faltschachtel.
[0032] In der Figur 1 ist von einer aus dem Stand der Technik bekannten Faltschachtel 1
der Stanzzuschnitt 10 dargestellt, zum Beispiel einer Faltschachtel 1, wie sie in
der DE 43 22 555 beschrieben ist. Der Stanzzuschnitt 10 kann aus Karton, Pappe oder
einem anderen geeigneten Material bestehen. Der Korpus der aufgerichteten Faltschachtel
1 wird von der vorderen Seitenwand 11, der rückwärtigen Seitenwand 12, der die vordere
Seitenwand 11 und die rückwärtige Seitenwand 12 verbindenden, rechten Seitenwand 13
sowie der linken Seitenwand 14 gebildet. Da die zur Öffnung der Faltschachtel 1 vorgesehene
Aufreißlasche 40 vermittels einer Schwächungs- oder Sollbruchlinie 41 in der rückwärtigen
Seitenwand 12 gehalten ist und die über eine Falzlinie 302 mit einem Verschlußlappen
32 des oberen Verschlusses 30 verbunden ist, ist an die linke Seitenwand 14 lediglich
eine Innenrückwand 15 angelenkt, an der sich eine Lasche 16 befindet, wobei zum unlösbaren
Verschließen des Korpus die Lasche 16 mit der rechten Seitenwand 13 verklebt werden
kann.
[0033] Alle Seitenwände 11, 12, 13, 14 sind rechteckig geformt, allerdings sind die vordere
Seitenwand 11 und rückwärtige Seitenwand 12, die bevorzugt die gleichen Abmessungen
aufweisen, etwas breiter als die anderen beiden Seitenwände 13, 14, die ebenfalls
bevorzugt identische Abmessungen besitzen. Die Lasche 16 ist so breit, daß ein sicheres
Verkleben mit der rechten Seitenwand 13 möglich ist, und zum anderen maximal so breit
wie die beiden Seitenwände 13, 14. Die Innenrückwand 15 ist zu einem großen Teil ausgespart.
[0034] Die einzelnen Seitenwände 11, 12, 13, 14, die Innenrückwand 15 sowie die Lasche 16
sind über entsprechende Falzlinien 101, 102, 103, 104, 105 miteinander verbunden.
[0035] Der Bodenverschluß 20 setzt sich aus den vier Bodenverschlußlappen 21, 22, 23, 24
zusammen, die mittels Falzlinien 201, 202, 203, 204 mit den entsprechenden Seitenwänden
11, 12, 13, 14 verknüpft sind. Der Bodenverschlußlappen 21, der an der vorderen Seitenwand
11 angelenkt ist, und der an der rückwärtigen Seitenwand 12 über die Falzlinie 202
angelenkte Bodenverschlußlappen 22 weisen vorzugsweise eine rechteckige Form auf.
Die Länge bzw. Höhe der beiden Verschlußlappen 21, 22 entsprechen vorteilhafterweise
annähernd der Breite der beiden schmaleren Seitenwäride 13, 14, so daß sich bei der
aufgerichteten Faltschachtel 1 die in einem Winkel von 90° nach innen eingeklappten
Bodenverschlußlappen 21, 22 überschneiden. Die Bodenverschlußlappen 21, 22 werden
vorteilhafterweise miteinander verklebt, womit ein erhöhter Schutz des Bodenverschlusses
20 gegen das Eindringen von Staub oder sonstigen Schmutzpartikeln besteht.
An den beiden schmalen Seitenwänden 13, 14 sind zwei weitere Bodenverschlußlappen
23, 24 über die Falzlinien 203, 204 angelenkt, die sich zu ihrem freien Ende hin verjüngen
und die eine im wesentlichen trapezförmige Gestaltung aufweisen.
[0036] Der obere Verschluß 30 wird aus den vier Verschlußlappen 31, 32, 33, 34 gebildet,
die über die Falzlinien 301, 302, 303, 304 entsprechend mit den Seitenwänden 11, 12,
13, 14 verknüpft sind. Die beiden Verschlußlappen 33, 34 besitzen vorzugsweise die
gleiche Form und Abmessung wie die beiden Bodenverschlußlappen 23, 24. Ebenso weisen
die beiden Verschlußlappen 33, 34 vorzugsweise die gleiche Form und Abmessung wie
die beiden Bodenverschlußlappen 23, 24 auf.
[0037] Zur Konfektionierung der Faltschachtel 1 werden die Verschlußlappen 33, 34 zunächst
in einem Winkel von 90° nach innen eingeklappt, anschließend wird der Verschlußlappen
31 ebenso um 90° umgeklappt. Der Verschlußlappen 32 wird dann auf den Verschlußlappen
31 geklappt und mit diesem verklebt.
[0038] In der rückwärtigen Seitenwand 12 ist eine im wesentlichen rechteckige Aufreißlasche
40 vorgesehen, die durch eine entsprechend angebrachte Schwächungs- oder Sollbruchlinie
41 leicht aus der rückwärtigen Seitenwand 12 ausgebrochen werden kann und die über
eine Falzlinie 302 mit dem Verschlußlappen 32 verbunden ist. Zur Öffnung des oberen
Verschlusses 30 wird die Aufreißlasche 40 durch Trennen der Schwächungs- oder Sollbruchlinie
41 aus der rückwärtigen Seitenwand 12 genommen und um beispielsweise 90° an der Falzlinie
301 zusammen mit dem Verschlußlappen 31 nach hinten geklappt. Zum Wiederverschließen
der Faltschachtel 1 wird die Aufreißlasche 40 in die Faltschachtel 1 gesteckt, und
zwar direkt unter die Innenrückwand 15.
[0039] In der Figur 2 ist der Stanzzuschnitt einer besonders vorteilhaften Faltschachtel
1 gezeigt, der sich deutlich von dem Stanzzuschnitt 1 aus der Figur 1 unterscheidet
Die Seitenwand 14 ist bei der erfindungsgemäßen Faltschachtel durch den Laschenbildungsabschnitt
14 ersetzt worden, der sich aus mehreren Einzelteilen zusammensetzt.
Über die Falzlinie 101 ist an der vorderen Seitenwand 11 eine erste Laschenwand 141
angelenkt, die im wesentlichen rechteckig geformt ist. Über die Falzlinie 106 schließt
sich eine ersten Aufhängelasche 142 mit einer Aufhängevorrichtung 145 an, daran eine
zweiten Aufhängelasche 143 mit einer Aufhängevorrichtung 146, die über die Falzlinie
107 an der ersten Aufhängelasche 142 angelenkt ist, dann eine zweite, ebenfalls im
wesentlichen rechteckig geformte Laschenwand 144, die über eine Falzlinie 108 an der
zweiten Aufhängelasche 143 angelenkt ist und die über die Falzlinie 104 mit der Innenrückwand
15 verbunden ist. Erfindungsgemäß ist die Summe der Breiten der ersten Laschenwand
141 und zweiten Laschenwand 144 nicht größer ist als die Breite der rechten Seitenwand
13.
[0040] Bei der hier dargestellten bevorzugten Ausführungsform der Faltschachtel 1 sind die
Laschenwand 141 und die Laschenwand 144 gleich breit.
[0041] Die erste Aufhängelasche 142, die im wesentlichen eine rechteckige Form aufweist,
hat vorteilhafterweise zentral im Flächenschwerpunkt eine Aufhängevorrichtung 145,
die vorzugsweise eine Kombination aus Schlitz- und Rundlochung darstellt, so daß sich
die allgemein bevorzugte Form für derartige Ausnehmungen, das sogenannte Euroloch,
ergibt, das eine sichere, aber gleichzeitig auch flexible Plazierung der gefüllten
Faltschachtel 1 in einem Verkaufsregal mit entsprechend vorgesehenen Abverkaufshaken
ermöglicht.
An die erste Aufhängelasche 142 ist die zweite Aufhängelasche 143 angelenkt, die die
gleiche Form und Abmessung wie die erste Aufhängelasche 142 aufweist, lediglich die
Aufhängevorrichtung 146 ist etwas kleiner als die Aufhängevorrichtung 145 der ersten
Aufhängelasche 142, ist aber in Relation zur ersten Aufhängelasche 142 in einem Winkel
von 180° gedreht, so daß beim Umknicken der zweiten Aufhängelasche 143 über die Falzlinie
107 die beiden Aufhängelaschen 142, 143 derartig übereinander liegen, daß die beiden
Aufhängevorrichtungen 145, 146 möglichst deckungsgleich angeordnet sind. Vorteilhafterweise
können die beiden Aufhängelaschen 142, 143 miteinander verklebt sein, was die Stabilität
erhöht.
[0042] Die insgesamt vier freien Ecken der beiden Aufhängelaschen 142, 143 können auch jeweils
aus optischen Erwägungen in identischer Art und Weise bevorzugt viertelkreisförmig
abgerundet sein.
[0043] Um die Möglichkeit zu eröffnen, die Faltschachtel besonders platzsparend zu lagern,
können die Falzlinie 106 zwischen der Laschenwand 141 und der ersten Aufhängelasche
142 und die Falzlinie 108 zwischen der zweiten Aufhängelasche 143 und der Laschenwand
144 als Trennperforation ausgebildet sein. Somit ist ein Entfernen des aus den beiden
Aufhängelaschen 142, 143 gebildeten Aufhängers möglich, ohne die sonstige Faltschachtel
1 zu beschädigen.
[0044] An der ersten Laschenwand 141 und an der zweiten Laschenwand 144 sind jeweils zwei
Staublaschen 161, 162, 163, 164 angelenkt.
[0045] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Faltschachtel 1 liegt in der besonderen
Gestaltung der Innenrückwand 15, die zum großen Teil ausgespart ist. An der Kante
der Innenrückwand 15, die der Aufreißlasche 40 gegenüberliegt, ist im Bereich der
Zwischenwand 16 ein Teil der Innenrückwand 15, hier ungefähr ein Viertel derselben,
ausgespart beziehungsweise durch die Schnittlinie 155 abgetrennt. Über die Falzlinie
153 ist eine Trennwand 151 mit der Innenrückwand 15 verknüpft, und über die Falzlinie
154 daran anschließend ist eine Lasche 152 angeformt. Sowohl die Trennwand 151 als
auch die Lasche 152 sind rechteckig geformt und erstrecken sich vorzugsweise über
die Hälfte der Länge der Innenrückwand 15.
Bei der Konfektionierung der Faltschachtel 1 wird die Lasche 152 mit der vorderen
Seitenwand 11 verklebt. Auf diese Weise ergeben sich in der Faltschachtel 1 zwei durch
die Trennwand 151 voneinander abgeteilte Abteile, die mit unterschiedlichen Produkten
befüllt werden können, zum Beispiel mit Produkten, die ihrerseits wieder in Kartons
verpackt sind.
Zur Erleichterung der Entnahme der Produkte beziehungsweise der Kartons sind in der
Innenrückwand zwei Griffstücke 156, 157 ausgespart.
[0046] Die Figuren 3, 4 und 5 zeigen den Vorgang der Konfektionierung des aus den beiden
Aufhängelaschen 142, 143 gebildeten Aufhängers der Faltschachtel 1.
[0047] Wie in Figur 3 dargestellt, wird zur Bildung des Aufhängers der Faltschachtel 1 zunächst
der Laschenbildungsabschnitt 14 in die gewünschte Form überführt, indem die Aufhängelaschen
142, 143 gemäß Pfeil aufeinander geklappt werden, so daß die beiden Aufhängelaschen
142, 143 übereinander liegen, wobei gleichzeitig eine Verklebung der beiden erfolgen
kann, so daß der Aufhänger der Faltschachtel 1 durch die doppelte Materialwand äußerst
stabil ist.
[0048] Gleichzeitig kommen die an der ersten Laschenwand 141 und an der zweiten Laschenwand
144 angelenkten Staublaschen 161, 162, 163, 164 aufeinander zu liegen und können ebenfalls
miteinander verklebt werden, so daß sich ein Aufhänger ergibt, wie in Figur 4 dargestellt
ist.
[0049] Die Figur 5 zeigt den konfektionierten Aufhänger, der um 90° aufgeklappt worden ist,
sowie den Schließvorgang der Faltschachtel 1. Ist der quaderförmige Korpus aus der
Zwischenwand 16, der Innenrückwand 15, der linken Seitenwand 14, der vorderen Seitenwand
11 der Seitenwand 13 und der rückwärtigen Seitenwand 12 gebildet, wird die Zwischenwand
16 mit der die vordere Seitenwand 11 und die rückwärtige 12 Seitenwand verbindende,
rechte Seitenwand 13 verklebt.
Die rückwärtige Seitenwand 12 wird um insgesamt 180° umgelegt und mit der Innenrückwand
15 verklebt.
Beim Bodenverschlusses 20 werden die an den schmaleren Seitenwänden 13, 14 befindlichen
Bodenverschlußlappen 23, 24 um 90° nach innen geklappt, auf diese wird der an der
rückwärtigen Seitenwand 12 befindliche Bodenverschlußlappen 22 gefaltet und dann wird
entsprechend der an der vorderen Seitenwand 11 befindliche Bodenverschlußlappen 21
umgeknickt, wobei hier ebenfalls eine Verklebung der beiden Bodenverschlußlappen 21,
22 erfolgt.
Entsprechend erfolgt die Auffaltung beziehungsweise Verklebung beim oberen Verschluß
30.
[0050] Somit sind der obere Verschluß 30 und der Bodenverschluß 20 der Faltschachtel 1 nicht
ohne Gewaltanwendung zu öffnen und daher diebstahlsicher und staubgeschützt.
[0051] Durch Zurückfalten des Aufhängers der Faltschachtel 1 in die senkrechte Position
ist die vollständig konfektionierte und geschlossene Faltschachtel 1 so dargestellt,
wie sie dem Kunden geliefert wird, der sie dann seinerseits in mit passenden Haken
versehenen Abverkaufsregalen aufhängen und vorteilhaft zum Verkauf anbieten kann.
[0052] Als Klebematerialien können dabei alle geeigneten Kleber eingesetzt werden.
[0053] In der Figur 6 wird der flachliegende, ungeklebte Stanzzuschnitt einer alternativ
ausgeführten Faltschachtel 1 gezeigt, die eine rechteckig geformte Innenrückwand 15
aufweist. An der Innenrückwand 15 ist über die Falzlinie 105 die Zwischenwand 16 angelenkt,
die sich hier über die gesamte Länge der Innenrückwand 15 erstreckt und ebenfalls
rechteckig geformt ist.
1. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel 1 mit einer vorderen Seitenwand
11, einer rückwärtigen Seitenwand 12, einer die vordere Seitenwand 11 und die rückwärtige
Seitenwand 12 verbindenden, rechten Seitenwand 13 sowie einem Laschenbildungsabschnitt
14, einem von vier Bodenverschlußlappen 21, 22, 23, 24 gebildeten Bodenverschluß 20,
einem von vier Verschlußlappen 31, 32, 33, 34 gebildeten oberen Verschluß 30, wobei
zwei Bodenverschlußlappen 21, 22 und/oder zwei Verschlußlappen 31, 32 miteinander
verklebt sein können, mit einer in der rückwärtigen Seitenwand 12 integrierten Aufreißlasche
40, die vermittels einer Schwächungs- oder Sollbruchlinie 41 in der rückwärtigen Seitenwand
12 gehalten ist und die über eine Falzlinie 302 mit einem Verschlußlappen 32 des oberen
Verschlusses 30 verbunden ist, sowie mit zumindest einer Innenrückwand 15, die sich
an dem Laschenbildungsabschnitt 14 anfügt und an der gegebenenfalls eine Zwischenwand
16 und, an der Zwischenwand 16 anschließend, eine Innenvorderwand angelenkt ist,
wobei sich der Laschenbildungsabschnitt 14 zusammensetzt aus
a) einer an der vorderen Seitenwand 11 angelenkten ersten Laschenwand 141,
b) einer ersten Aufhängelasche 142 mit einer Aufhängevorrichtung 145, die über eine
Falzlinie 106 an der ersten Laschenwand 141 angelenkt ist,
c) einer zweiten Aufhängelasche 143 mit einer Aufhängevorrichtung 146, die über eine
Falzlinie 107 an der ersten Aufhängelasche 142 angelenkt ist,
d) einer zweiten Laschenwand 144, die über eine Falzlinie 108 an der zweiten Aufhängelasche
143 angelenkt ist und die über eine Falzlinie 104 mit der Innenrückwand 15 verbunden
ist, wobei
e) die Summe der Breiten der ersten Laschenwand 141 und zweiten Laschenwand 144 nicht
größer ist als die Breite der rechten Seitenwand 13.
2. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenrückwand 15 und die rückwärtige Seitenwand 12 miteinander verklebt sind.
3. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel gemäß den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtung 145 in der ersten Aufhängelasche 142 größer ist als die Aufhängevorrichtung
146 in der zweiten Aufhängelasche 143.
4. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel gemäß den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der fertig konfektionierten Faltschachtel 1 die erste Aufhängelasche 142 und
die zweite Aufhängelasche 143 miteinander verklebt sind.
5. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel gemäß den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Laschenwand 141 und die zweite Laschenwand 144 die gleiche Breite aufweisen.
6. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel gemäß den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der ersten Laschenwand 141 und/oder an der zweiten Laschenwand 144 jeweils zwei
Staublaschen 161, 162, 163, 164 angelenkt sind.
7. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel gemäß den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Staublaschen 161, 163 und 162, 164 miteinander verklebt sind.
8. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel gemäß den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kante der Innenrückwand 15, die der Aufreißlasche 40 gegenüberliegt, im Bereich
der Zwischenwand 16 ein Teil der Innenrückwand 15 ausgespart beziehungsweise durch
die Schnittlinie 155 abgetrennt ist, wobei über die Falzlinie 153 eine Trennwand 151
mit der Innenrückwand 15 verknüpft und über die Falzlinie 154 daran anschließend eine
Lasche 152 angeformt ist, wobei bei der Konfektionierung der Faltschachtel 1 die Lasche
152 mit der vorderen Seitenwand 11 verklebt wird.
9. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel gemäß den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der rückwärtigen Seitenwand 12 eine Klappe mittels zweier Schwächungs- oder Sollbruchlinien
integriert ist und die mittels zumindest eines Klebepunkts reversibel verklebt ist.
10. Stanzzuschnitt zur Herstellung einer wiederverschließbaren, quaderförmigen Faltschachtel
1 mit einer vorderen Seitenwand 11, einer rückwärtigen Seitenwand 12, einer die vordere
Seitenwand 11 und die rückwärtige Seitenwand 12 verbindenden, rechten Seitenwand 13
sowie einem Laschenbildungsabschnitt 14, einem von vier Bodenverschlußlappen 21, 22,
23, 24 gebildeten Bodenverschluß 20, einem von vier Verschlußlappen 31, 32, 33, 34
gebildeten oberen Verschluß 30, wobei zwei Bodenverschlußlappen 21, 22 und/oder zwei
Verschlußlappen 31, 32 miteinander verklebt sein können, mit einer in der rückwärtigen
Seitenwand 12 integrierten Aufreißlasche 40, die vermittels einer Schwächungs- oder
Sollbruchlinie 41 in der rückwärtigen Seitenwand 12 gehalten ist und die über eine
Falzlinie 302 mit einem Verschlußlappen 32 des oberen Verschlusses 30 verbunden ist,
sowie mit zumindest einer Innenrückwand 15, die sich an dem Laschenbildungsabschnitt
14 anfügt und an der gegebenenfalls eine Zwischenwand 16 und, an der Zwischenwand
16 anschließend, eine Innenvorderwand angelenkt ist,
wobei
die Faltschachtel 1 aus einem Faltzuschnitt 10 aus Pappe, Karton oder einem anderen
geeigneten Werkstoff besteht,
wobei die rückwärtige Seitenwand 12, die die vordere Seitenwand 11 und die rückwärtige
Seitenwand 12 verbindende, rechte Seitenwand 13, die vordere Seitenwand 11, die an
der vorderen Seitenwand 11 angelenkte erste Laschenwand 141, die erste Aufhängelasche
142 mit einer Aufhängevorrichtung 145, die zweite Aufhängelasche 143 mit einer Aufhängevorrichtung
146, die zweite Laschenwand 144, die Innenrückwand 15 und gegebenenfalls eine Zwischenwand
16 und, an der Zwischenwand 16 anschließend, eine Innenvorderwand jeweils über Falzlinien
101, 102, 103, 104, 105, 106, 107, 108 miteinander verknüpft in einer Reihe geradlinig
hintereinander angeordnet sind, wobei die Summe der Breiten der ersten Laschenwand
141 und zweiten Laschenwand 144 nicht größer ist als die Breite der rechten Seitenwand
13,
wobei an der ersten Laschenwand 141 und/oder an der zweiten Laschenwand 144 jeweils
zwei Staublaschen 161, 162, 163, 164 angelenkt sind,
wobei an der die vordere Seitenwand 11 und die rückwärtige Seitenwand 12 verbindenden,
rechten Seitenwand 13 zum einen über eine Falzlinie 303 ein Verschlußlappen 33 und
zum anderen auf der gegenüberliegenden Seite über eine Falzlinie 203 ein Bodenverschlußlappen
23 angelenkt ist,
wobei an der vorderen Seitenwand 11 zum einen über eine Falzlinie 301 ein Verschlußlappen
31 und zum anderen auf der gegenüberliegenden Seite über eine Falzlinie 201 ein Bodenverschlußlappen
21 angelenkt ist,
wobei an der linken Seitenwand 14 zum einen über eine Falzlinie 304 ein Verschlußlappen
34 und zum anderen auf der gegenüberliegenden Seite über eine Falzlinie 204 ein Bodenverschlußlappen
24 angelenkt ist,
wobei in der rückwärtigen Seitenwand 12 eine Aufreißlasche 40, die vermittels einer
Schwächungs- oder Sollbruchlinie 41 in der rückwärtigen Seitenwand 12 gehalten ist
und die über eine Falzlinie 302 mit einem Verschlußlappen 32 des oberen Verschlusses
30 verbunden ist,
wobei gegebenenfalls in der rückwärtigen Seitenwand 12 eine Klappe mittels zweier
Schwächungs- oder Sollbruchlinien integriert ist und die mittels zumindest eines Klebepunkts
reversibel verklebt ist.
1. Recloseable, cuboidal folding box 1 having a front side wall 11, a rear side wall
12, a right-hand side wall 13, which connects the front side wall 11 and the rear
side wall 12, and a tab-forming section 14, having a base closure 20, which is formed
by four base closure flaps 21, 22, 23, 24, having a top closure 30, which is formed
by four closure flaps 31, 32, 33, 34, it being possible for two base closure flaps
21, 22 and/or two closure flaps 31, 32 to be adhesively bonded to one another, having
a tear-open tab 40, which is integrated in the rear side wall 12, is retained in the
rear side wall 12 by means of a weakening or predetermined tearing line 41 and is
connected to a closure flap 32 of the top closure 30 via a folding line 302, and having
at least one inner rear wall 15, which is joined to the tab-forming section 14 and
on which if appropriate an intermediate wall 16 and, adjoining the intermediate wall
16, an inner front wall is [sic] articulated, it being the case that the tab-forming
section 14 is made up
a) of a first tab wall 141, which is articulated on the front side wall 11,
b) of a first hanging tab 142 with a hanging device 145, which is articulated on the
first tab wall 141 via a folding line 106,
c) of a second hanging tab 143 with a hanging device 146, which is articulated on
the first hanging tab 142 via a folding line 107,
d) of a second tab wall 144, which is articulated on the second hanging tab 143 via
a folding line 108 and is connected to the inner rear wall 15 via a folding line 104,
it being the case that
e) the sum of the widths of the first tab wall 141 and of the second tab wall 144
is no greater than the width of the right-hand side wall 13.
2. Recloseable, cuboidal folding box according to Claim 1, characterized in that the inner rear wall 15 and the rear side wall 12 are adhesively bonded to one another.
3. Recloseable, cuboidal folding box according to Claims 1 and 2, characterized in that the hanging device 145 in the first hanging tab 142 is larger than the hanging device
146 in the second hanging tab 143.
4. Recloseable, cuboidal folding box according to Claims 1 to 3, characterized in that, when the folding box 1 has been completed, the first hanging tab 142 and the second
hanging tab 143 are adhesively bonded to one another.
5. Recloseable, cuboidal folding box according to Claims 1 to 4, characterized in that the first tab wall 141 and the second tab wall 144 are of the same width.
6. Recloseable, cuboidal folding box according to Claims 1 to 5, characterized in that in each case two dust tabs 161, 162, 163, 164 are articulated on the first tab wall
141 and/or on the second tab wall 144.
7. Recloseable, cuboidal folding box according to Claims 1 to 6, characterized in that in each case two dust tabs 161, 163 and 162, 164 are adhesively bonded to one another.
8. Recloseable, cuboidal folding box according to Claims 1 to 7, characterized in that on that edge of the inner rear wall 15 which is located opposite the tear-open tab
40, in the region of the intermediate wall 16, part of the inner rear wall 15 has
been removed and/or severed by the cut line 155, a partition wall 151 being attached
to the inner rear wall 15 via the folding line 153 and a tab 152 being integrally
formed via the following folding line 154, the tab 152 being adhesively bonded to
the front side wall 11 during assembly of the folding box 1.
9. Recloseable, cuboidal folding box according to Claims 1 to 8, characterized in that a swing flap is integrated in the rear side wall 12 by means of two weakening or
predetermined tearing lines and is adhesively bonded in a reversible manner by means
of at least one spot of adhesive.
10. Punch blank for producing a recloseable, cuboidal folding box 1 having a front side
wall 11, a rear side wall 12, a right-hand side wall 13, which connects the front
side wall 11 and the rear side wall 12, and a tab-forming section 14, having a base
closure 20, which is formed by four base closure flaps 21, 22, 23, 24, having a top
closure 30, which is formed by four closure flaps 31, 32, 33, 34, it being possible
for two base closure flaps 21, 22 and/or two closure flaps 31, 32 to be adhesively
bonded to one another, having a tear-open tab 40 which is integrated in the rear side
wall 12, is retained in the rear side wall 12, by means of a weakening or predetermined
tearing line 41 and is connected to a closure flap 32 of the top closure 30 via a
folding line 302, and having at least one inner rear wall 15, which is joined to the
tab-forming section 14 and on which if appropriate an intermediate wall 16 and, adjoining
the intermediate wall 16, an inner front wall is [sic] articulated,
it being the case that
the folding box 1 comprises a folding blank 10 made of paperboard, cardboard or another
suitable material,
it being the case that the rear side wall 12, the right-hand side wall 13, which connects
the front side wall 11 and the rear side wall 12, the front side wall 11, the first
tab wall 141, which is articulated on the front side wall 11, the first hanging tab
142 with a hanging device 145, the second hanging tab 143 with a hanging device 146,
the second tab wall 144, the inner rear wall 15 and if appropriate an intermediate
wall 16 and, adjoining the intermediate wall 16, an inner front wall are arranged
one behind the other in a straight line such that they are attached to one another
in a row via folding lines 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107, 108 in each case, it
being the case that the sum of the widths of the first tab wall 141 and of the second
tab wall 144 is no greater than the width of the right-hand side wall 13,
it being the case that in each case two dust tabs 161, 162, 163, 164 are articulated
on the first tab wall 141 and/or on the second tab wall 144,
it being the case that on the right-hand side wall 13, which connects the front side
wall 11 and the rear side wall 12, on the one hand a closure flap 33 is articulated
via a folding line 303 and on the other hand, on the opposite side, a base closure
flap 23 is articulated via a folding line 203,
it being the case that on the front side wall 11 on the one hand a closure flap 31
is articulated via a folding line 301 and on the other hand, on the opposite side,
a base closure flap 21 is articulated via a folding line 201,
it being the case that on the left-hand side wall 14 on the one hand a closure flap
34 is articulated via a folding line 304 and on the other hand, on the opposite side,
a base closure flap 24 is articulated via a folding line 204,
it being the case that [lacuna] in the rear side wall 12 a tear-open tab 40 which
is retained in the rear side wall 12 by means of a weakening or predetermined tearing
line 41 and is connected to a closure flap 32 of the top closure 30 via a folding
line 302,
it being the case that a swing flap is integrated, if appropriate, in the rear side
wall 12 by means of two weakening or predetermined tearing lines and is adhesively
bonded in a reversible manner by means of at least one spot of adhesive.
1. Boîte pliable parallélépipédique refermable 1 avec une paroi latérale avant 11, une
paroi latérale arrière 12, une paroi latérale droite 13 reliant la paroi latérale
avant 11 et la paroi latérale arrière 12 ainsi qu'un volet formant une bande 14, une
fermeture de fond 20 formée de quatre pattes de fermeture de fond 21, 22, 23, 24,
une fermeture supérieure 30 formée de quatre pattes de fermeture 31, 32, 33, 34, deux
pattes de fermeture de fond 21, 22 et/ou deux pattes de fermeture 31, 32 pouvant être
collées ensemble, avec une bande déchirable 40 intégrée dans la paroi latérale arrière
12 qui est maintenue dans la paroi latérale arrière 12 au moyen d'une ligne de faiblesse
ou de rupture intentionnellement prévue 41 et qui est reliée par une ligne de pliage
302 avec une patte de fermeture 32 de la fermeture supérieure 30, ainsi qu'avec au
moins une paroi arrière intérieure 15 qui se raccorde au volet formant une bande 14
et sur laquelle sont articulées le cas échéant une paroi intermédiaire 16 et, reliée
à la paroi intermédiaire 16, une paroi avant intérieure,
dans laquelle le volet formant une bande 14 est composé
a) d'une première paroi de bande 141 articulée sur la paroi latérale avant 111,
b) d'une première bande de suspension 142 avec un dispositif de suspension 145 qui
est articulée par une ligne de pliage 106 sur la première paroi de bande 141,
c) d'une deuxième bande de suspension 143 avec un dispositif de suspension 146 qui
est articulée par une ligne de pliage 107 sur la première bande de suspension 142,
d) d'une deuxième paroi de bande 144 qui est articulée par une ligne de pliage 108
sur la deuxième bande de suspension 143 et qui est reliée par une ligne de pliage
104 à la paroi arrière intérieure 15,
e) la somme des largeurs de la première paroi de bande 141 et de la deuxième paroi
de bande 144 n'étant pas supérieure à la largeur de la paroi latérale droite 13.
2. Boîte pliable parallélépipédique refermable selon la revendication 1, caractérisée en ce que la paroi arrière intérieure 15 et la paroi latérale arrière 12 sont collées ensemble.
3. Boîte pliable parallélépipédique refermable selon les revendications 1 et 2, caractérisée en ce que le dispositif de suspension 145 de la première bande de suspension 142 est plus grand
que le dispositif de suspension 146 de la deuxième bande de suspension 143.
4. Boîte pliable parallélépipédique refermable selon les revendications 1 à 3, caractérisée en ce que, sur la boîte pliable 1 confectionnée finie, la première bande de suspension 142
et la deuxième bande de suspension 143 sont collées ensemble.
5. Boîte pliable parallélépipédique refermable selon les revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la première paroi de bande 144 et la deuxième paroi de bande 144 présentent la même
largeur.
6. Boîte pliable parallélépipédique refermable selon les revendications 1 à 5, caractérisée en ce que sur la première paroi de bande 141 et/ou sur la deuxième paroi de bande 144 sont
articulées respectivement deux bandes antipoussière 161, 162, 163, 164.
7. Boîte pliable parallélépipédique refermable selon les revendications 1 à 6, caractérisée en ce que deux bandes antipoussière 161, 163 et 162, 164 sont respectivement collées ensemble.
8. Boîte pliable parallélépipédique refermable selon les revendications 1 à 7, caractérisée en ce que, sur le bord de la paroi arrière intérieure 15 qui est opposé à la bande déchirable
40, dans la zone de la paroi intermédiaire 16, une partie de la paroi arrière intérieure
15 est évidée ou séparée par la ligne de coupe 155, une paroi de séparation 151 étant
reliée par le biais d'une ligne de pliage 153 à la paroi arrière intérieure 15 et
une bande 152 étant formée sur celle-ci par la ligne de pliage 154, la bande 152 étant
collée avec la paroi latérale avant 11 lors de la confection de la boîte pliable 1.
9. Boîte pliable parallélépipédique refermable selon les revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'un volet est intégré dans la paroi latérale arrière 12 au moyen de deux lignes de
faiblesse ou de rupture intentionnellement prévue et qu'il est collé de manière réversible
au moyen d'au moins un point de collage.
10. Flan estampé pour la fabrication d'une boîte pliable parallélépipédique refermable
1 avec une paroi latérale avant 11, une paroi latérale arrière 12, une paroi latérale
droite 13 reliant la paroi latérale avant 11 et la paroi latérale arrière 12 ainsi
qu'un volet formant une bande 14, une fermeture de fond 20 formée de quatre pattes
de fermeture de fond 21, 22, 23, 24, une fermeture supérieure 30 formée de quatre
pattes de fermeture 31, 32, 33, 34, deux pattes de fermeture de fond 21, 22 et/ou
deux pattes de fermeture 31, 32 pouvant être collées ensemble, avec une bande déchirable
40 intégrée dans la paroi latérale arrière 12 qui est maintenue dans la paroi latérale
arrière 12 au moyen d'une ligne de faiblesse ou de rupture intentionnellement prévue
41 et qui est reliée par une ligne de pliage 302 avec une patte de fermeture 32 de
la fermeture supérieure 30, ainsi qu'avec au moins une paroi arrière intérieure 15
qui se raccorde au volet formant une bande 14 et sur laquelle sont articulées le cas
échéant une paroi intermédiaire 16 et, reliée à la paroi intermédiaire 16, une paroi
avant intérieure,
la boîte pliable 1 étant constituée par un flan pliable 10 en carton-pâte, en carton
ou autre matériau approprié,
la paroi latérale arrière 12, la paroi latérale droite 13 reliant la paroi latérale
avant 11 et la paroi latérale arrière 12, la paroi latérale avant 11, la première
paroi de bande 141 articulée sur la paroi latérale avant 11, la première bande de
suspension 142 avec un dispositif de suspension 145, la deuxième bande de suspension
143 avec un dispositif de suspension 146, la deuxième paroi de bande 144, la paroi
arrière intérieure 15 et le cas échéant une paroi intermédiaire 16 et une paroi avant
intérieure reliée à la paroi intermédiaire 16, reliées entre elles respectivement
par des lignes de pliage 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107, 108, étant disposées en
ligne droite les unes derrière les autres, la somme des largeurs de la première paroi
de bande 141 et de la deuxième paroi de bande 144 n'étant pas supérieure à la largeur
de la paroi latérale droite 13,
deux bandes antipoussière 161, 162, 163, 164 étant articulées respectivement sur la
première paroi de bande 141 et/ou sur la deuxième paroi de bande 144,
une patte de fermeture 33 étant d'une part articulée sur la paroi latérale droite
13 reliant la paroi latérale avant 11 et la paroi latérale arrière 12 par le biais
d'une ligne de pliage 303, et une patte de fermeture de fond 23 étant d'autre part
articulée du côté opposé par le biais d'une ligne de pliage 203,
une patte de fermeture 31 étant d'une part articulée sur la paroi latérale avant 11
par le biais d'une ligne de pliage 301, et une patte de fermeture de fond 21 étant
d'autre part articulée du côté opposé par le biais d'une ligne de pliage 201,
une patte de fermeture 34 étant d'une part articulée sur la paroi latérale gauche
14 par le biais d'une ligne de pliage 304, et une patte de fermeture de fond 24 étant
d'autre part articulée du côté opposé par le biais d'une ligne de pliage 204,
dans la paroi latérale arrière 12 étant disposée une bande déchirable 40 qui est maintenue
dans la paroi latérale arrière 12 au moyen d'une ligne de faiblesse ou de rupture
intentionnellement prévue 41 et qui est reliée par une ligne de pliage 302 à une patte
de fermeture 32 de la fermeture supérieure 30,
un volet étant le cas échéant intégré dans la paroi latérale arrière 12 au moyen de
deux lignes de faiblesse ou de rupture intentionnellement prévue et
étant collé de manière réversible au moyen d'au moins un point de collage.