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EP 1 127 989 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.01.2007 Patentblatt 2007/01 |
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Anmeldetag: 21.02.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Profilständer für eine schalldämmende Montagewand
Profiled stud for a sound insulating partition
Poteau profilé pour une cloison insonorisante
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI NL TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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LT LV MK RO SI |
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Priorität: |
26.02.2000 DE 20003618 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.08.2001 Patentblatt 2001/35 |
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Patentinhaber: Knauf Gips KG |
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97346 Iphofen (DE) |
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Erfinder: |
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- Krämer, Georg, Dr.
99734 Nordhausen (DE)
- Krüger, Gundolf
97342 Obernbreit (DE)
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Vertreter: Böhme, Volker |
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Patentanwälte, Meissner, Bolte & Partner,
Bankgasse 3 90402 Nürnberg 90402 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U- 29 912 774 US-A- 3 950 912
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GB-A- 1 538 955 US-A- 5 464 302
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Profilständer für eine schalldämmende Montagewand, bei
dem zwei Schenkel einerends durch ein Querstück miteinander verbunden sind, das eine
Materialdicke aufweist, und bei dem eine enge Schachtelbarkeit zweier Profilständer
gegeben ist, indem jeweils ein Schenkel des einen Profilständers zwischen die zwei
Schenkel des anderen Profilständers geschoben ist und sich dicht bei dem einen dieser
zwei Schenkel befindet und bei dem das Querstück mit einer einen Zungenrücken bildenden
M-Zunge versehen ist.
[0002] Ein solcher Profilständer ist aus der US-A-5 464 302 bekannt.
[0003] Der Profilständer ist in der Montagewand zwischen zwei Wandschalen angeordnet und
jede der Wandschalen liegt an einem der Schenkel an und ist an dem Schenkel befestigt.
Die Montagewand soll eine bestimmte Schalldämmung gewährleisten, weshalb z.B. zwischen
die beiden Wandschalen Dämmmaterial eingebracht ist. Ein durch die Praxis bekannter
Profilständer der eingangs genannten Art bildet ein C-Profil, bei dem das Querstück
definitionsgemäß relativ geradlinig von dem einen Schenkel zu dem anderen Schenkel
verläuft. Das C-Profil trägt zur Schalldämmung der Montagewand kaum etwas bei. Jedoch
ist der C-Profilständer aufgrund seines Profilverlaufs relativ einfach von Hand mittels
einer Handschere zu beschneiden, wozu zunächst die beiden Schenkel geschnitten werden,
dann das Querstück in Höhe der Schenkel-Schnitte geknickt wird und dann das Querstück
entlang dem Knick geschnitten wird.
[0004] Es ist auch durch die Praxis bekannt ein Profilständer für eine schalldämmende Montagewand,
bei dem zwei Schenkel einerends durch ein Querstück miteinander verbunden sind, das
eine Materialdicke aufweist, und bei dem das Querstück an einer M-Zunge einen breiten
Zahnrücken bildet, so dass durch diesen Profilverlauf eine einfache Handschere-Schneidbarkeit
verhindert ist, weil der breite Zungenrücken sich der Handschere widersetzt. Der breite
Zungenrücken ist durch zwei Biegungen bzw. Kantungen geformt und weist eine Rückenbreite
auf, die mindestens das 6-fache der Materialdicke ist. Dieser Profilständer hat aufgrund
des mit der M-Zunge versehenen Querstücks eine bessere schalldämmende Funktion als
der Profilständer mit dem relativ geradlinigen Querstück.
[0005] Eine Aufgabe der Erfindung ist es, einen Profilständer der eingangs genannten Art
zu schaffen, der unter Wahrung der einfachen Handschere-Schneidbarkeit eine verbesserte
schalldämmende Funktion aufweist.
[0006] Der erfindungsgemäße Profilständer für eine schalldämmende Montagewand gemäß Anspruch
1 weist, diese Aufgabe lösend, zwei Schenkel auf, die einerends durch ein Querstück
miteinander verbunden sind, das eine Materialdicke aufweist, wobei eine enge Schachtelbarkeit
zweier Profilständer gegeben ist, indem jeweils ein Schenkel des einen Profilständers
zwischen die zwei Schenkel des anderen Profilständers geschoben ist und sich dicht
bei dem einen dieser zwei Schenkel befindet, wobei das Querstück mit einer einen Zungenrücken
bildenden M-Zunge versehen ist, die außermittig angeordnet von dem einen Schenkel
einen größeren Abstand als von dem anderen Schenkel aufweist.
[0007] Dieser erfindungsgemäße Profilständer verbindet die durch die M-Zunge verbesserte
Schalldämmung mit einer verbesserten, d.h. engen Schachtelbarkeit. Die außermittige
Anordnung der M-Zunge lässt sich bei breiter Gestaltung des Zungenrückens mit Vorteil
einsetzen und wird vorzugsweise in Kombination mit dem schmalen Zungenrücken eingesetzt.
Es liegt ein Profilständer vor, bei dem einerseits ein durch schmalen Querschnitt
bestimmter Profilverlauf für einfache Handschere-Schneidbarkeit vorgesehen ist, und
bei dem andererseits eine gute Schachtelbarkeit sowie Stapelbarkeit zweier Profilständer
gegeben ist, indem jeweils ein Schenkel des einen Profilständers zwischen die zwei
Schenkel des anderen Profilständers geschoben ist und sich dicht bei dem einen dieser
zwei Schenkel befindet.
[0008] Die hier zur Rede stehende gute, d.h. enge bzw. raumsparende Stapelbarkeit des Profilständers
verbessert die Verhältnisse bei der Lagerung und dem Transport des Profilständers
und die Schachtelbarkeit lässt es zu, einen Profilständer durch einen anderen zu verlängern,
indem die beiden Profilständer mit einander überlappenden Endstücken geschachtelt
werden. Die gute Schachtelbarkeit vereinfacht also das längenmäßige Aneinandersetzen
von Profilständern bzw. Profilständerstücken. In der Regel ist die M-Zunge mindestens
um die halbe Breite des Zungenfußes außermittig verschoben angeordnet. Dieses Mindestmaß
der Außermittigkeit ist für die Schachtelbarkeit notwendig.
[0009] Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es, wenn die beiden Schenkel verschieden
lang sind. Dies lässt es zu, die beiden Profilständer mit zueinander parallelen Schenkeln
und Querstücken zu schachteln. Auch die verschieden langen Schenkel sind in Verbindung
damit vorteilhaft, dass jeder Schenkel an dem dem Querstück entgegengesetzten Ende
eine Abkantung aufweist. Es wird der eine Profilständer mit dem kürzeren Schenkel
unter die Abkantung des längeren Schenkels des anderen Profilständers geschoben.
[0010] Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es sodann, wenn die außermittige M-Zunge
von dem näheren Schenkel mindestens um das Schrauben-Durchdringmaß beabstandet ist.
Das Schrauben-Durchdringmaß, das auch Mindestdurchdringung genannt wird, ist derjenige
Schraubenabschnitt, der von der die Wandschale am Schenkel festlegenden Schraube von
der Innenseite des Schenkels wegragt. Die Schraube soll nicht in die M-Zunge eindringen.
[0011] Vorzugsweise ist ein durch schmalen Querschnitt bestimmter Profilverlauf für einfache
Handschere-Schneidbarkeit vorgesehen und das Querstück bildet an einer M-Zunge einen
schmalen Zungenrücken, der durch nur eine Biegung geformt ist und eine maximal der
4-fachen Materialdicke gleiche Rückenbreite aufweist.
[0012] Diese Schmalheit des Zungenrückens bringt in Verbindung mit der M-Zunge, d.h. mit
der M-Form des Profils eine erhebliche Verbesserung der mittels des Profilständers
erreichbaren Schalldämmung. Aufgrund der Schmalheit des Zungenrückens und nicht nur
aufgrund der M-Zunge hat der Profilständer eine verbesserte schalldämmende Wirkung
in der Montagewand. Dabei ist die einfache Handschere-Schneidbarkeit gewahrt, weil
sich die M-Zunge wegen der Schmalheit des Zungenrückens mittels der Handschere anschneiden
lässt, wonach vom Zungenrücken ausgehend Zungenstücke geschnitten werden. Im übrigen
verläuft das Handschere-Schneiden des erfindungsgemäßen speziellen M-Profilständers
ebenso wie das des bekannten C-Profilständers. Die Schmalheit des Zungenrückens ist
sowohl für die verbesserte Schalldämmung als auch für die einfache Handschere-Schneidbarkeit
wichtig.
[0013] Die M-Zunge beginnt in Höhe des dem Querstück zugeordneten Endes der Schenkel bei
einem Zungenfuß mit den zwei Zungenstücken, die am Zungenrücken ineinander übergehen.
Die vom Zungenfuß zum Zungenrücken sich erstreckende Länge der M-Zunge beträgt in
der Regel mindestens 50 % der Länge der Schenkel und maximal 100 % der Länge der Schenkel.
Wichtig ist, dass der Zungenrücken mittels nur einer Biegung, d.h. Kantung und nicht
z.B. mittels zweier zueinander paralleler Kantungen geformt ist. Der Zungenrücken
ist die äußere Kontur des halbkreisförmigen Überganges von dem einen Zungenstück zu
dem anderen Zungenstück, wobei die Rückenbreite in etwa dem Durchmesser dieses Übergangs-Halbkreises
entspricht. Da die M-Zunge an sich eine Schwächung der Stabilität des Profilständers
verursacht, weisen dessen Schenkel an dem dem Querstück entgegengesetzten Ende in
der Regel eine Abkantung auf, die auch bei dem bekannten C-Profilständer gegeben ist
und die Stabilität des Profilständers erhöht.
[0014] Idealerweise wird die M-Zunge mit dem schmalen Zungenrücken erzeugt, indem das Querstück
über eine scharfe Formkante gebogen wird und dann auf der Seite dieser Formkante einen
scharfen Knick bildet. Da die Formkante aus praktischen Gründen etwas gerundet sein
muss, ist auch der Zungenrücken, d.h. der Übergang zwischen den beiden Zungenstücken
an der Innenseite etwas gerundet. Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es dabei,
wenn der schmale Zungenrücken eine maximal der 3-fachen Materialdicke gleiche Rückenbreite
aufweist. Hierbei ist die Schmalheit des Zungenrückens verstärkt, was die Schalldämmung
des Profilständers in der Montagewand weiter verbessert und die Handschere-Schneidbarkeit
weiter erleichtert.
[0015] Wenn von dem schmalen Zungenrücken zwei Zungenstücke ausgehen, die zueinander unter
einem Winkel von 5 - 15° angeordnet sind, weist die M-Zunge hinsichtlich Schallabsorption
und Schneidbarkeit eine bevorzugte Gestalt auf. Wenn das Querstück jeweils zwischen
dem einen der Schenkel und der M-Zunge einen zum Schenkel in etwa rechtwinkeligen
Querbereich bildet, lassen sich der schmale Zungenrücken und der geringe Winkel zwischen
den Zungenstücken vereinfacht verwirklichen.
[0016] Eine besonders zweckmäßige und vorteilhafte Ausführungsform liegt vor, wenn die M-Zunge
entlang dem schmalen Zungenrücken mit einer Reihe von Durchbrüchen versehen ist, die
sich auch auf die zwei von dem Zungenrücken ausgehenden Zungenstücke erstrecken. Diese,
sich auch auf die Zungenstücke erstreckenden Durchbrüche tragen ebenfalls zur Verbesserung
der Schalldämmung des Profilständers bei. Sie erleichtern das Handschere-Schneiden,
da im Bereich der Durchbrüche ein Zungenrücken nicht zu schneiden ist und die Handschere
jeweils an eines der Zungenstücke angesetzt werden kann.
[0017] Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es dabei, wenn in Richtung des schmalen
Zungenrückens gesehen, eine vergrößerte Anzahl von jeweils kurzen Durchbrüchen und
zwischen je zwei Durchbrüchen verbleibenden kurzen Brücken vorgesehen ist. Dies verbessert
die Möglichkeiten, den Profilständer an einer Stelle zu schneiden, an der schmaler
Zungenrücken nicht vorhanden ist.
[0018] In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt und
zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt eines Teiles einer schalldämmenden Montagewand
mit einem Profilständer,
Fig. 2 einen Querschnitt des Profilständers gemäß Fig. 1, in einem gegenüber Fig.
1 vergrößerten Maßstab,
Fig. 3 den Profilständer gemäß Fig. 2 mit einem zweiten, gleichen Profilständer in
einem Zustand kurz vor dem Schachteln,
Fig. 4 die beiden Profilständer aus Fig. 3 im geschachtelten Zustand,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Teiles einer M-Zunge des Profilständers gemäß Fig.
2, in einem gegenüber Fig. 2 vergrößerten Maßstab, und
Fig. 6 die beiden Profilständer aus Fig. 3 in einem ersten gestapelten Zustand
[0019] Der Profilständer gemäß Zeichnung wird in eine Montagewand gemäß Fig. 1 eingebaut,
die zwei Wandschalen 1 aufweist, die jeweils von außen an einen von zwei Schenkeln
2 des Profilständers 3 gelegt sind. Es sind Schrauben 4 von außen durch die Wandschale
1 und den Schenkel 2 geschraubt und die Schraube 4 ragt um ein Durchdringmaß 5 von
der Innenseite des Schenkels in den Profilständer. Dem Profilständer ist eine Mittellinie
6 zugeordnet. Jeder Schenkel 2 trägt an einem Ende eine Abkantung 7 und die beiden
Abkantungen 7 ragen aufeinander zu. An den den Abkantungen entgegengesetzten Enden
gehen die beiden Schenkel 2 über in Querstück 8 ineinander über, das mit einer M-Zunge
9 versehen ist.
[0020] Gemäß Fig. 2 sind ein längerer Schenkel 2 und ein kürzerer Schenkel 2' vorgesehen,
die jeweils die gleich weit vorragende Abkantung 7 tragen. Das den Abkantungen 7 gegenüber
angeordnete Querstück 8 bildet anschließend an jeden Schenkel 2, 2' einen Querbereich
10, 10', von denen der eine 10 größer ist als der andere 10', so daß die M-Zunge 9
in Bezug auf die Mittellinie 6 außermittig angeordnet ist, d.h. von dem einen Schenkel
2 einen größeren Abstand aufweist als von dem anderen Schenkel 2'. Gemäß Fig. 4 wird
der Profilständer 3 zum engen Schachteln mit einem gleichen Profilständer 31 derart
zueinander angeordnet, daß die Schenkel 2, 2' mit den Abkantungen 7 aufeinander zu
ragen und daß der längere Schenkel 2 des einen Profilständers 3 dem kürzeren Schenkel
2' des anderen Profilständers 31 zugeordnet ist. Da die M-Zunge 9 außermittig angeordnet
ist, sind die beiden M-Zungen der beiden Profilständer 3, 31 ausreichend weit gegeneinander
versetzt. Gemäß Fig. 4 sind die beiden Profilständer 3, 31 gut bzw. eng geschachtelt,
indem jeweils der eine Schenkel 2' des einen Profilständers von innen an dem anderen
Schenkel 2 des anderen Profilständers anliegt. Dabei berühren sich die beiden M-Zungen
nicht.
[0021] Jede M-Zunge 9 bildet bei den Querbereichen 10, 10' einen Zungenfuß 11, der von zwei
Zungenstücken 12 gebildet ist, die unter einem spitzen Winkel 13 zueinander angeordnet
sind. Die beiden Zungenstücke 12 gehen an dem dem Zungenfuß 11 entgegengesetzten Ende
über einen Zungenrücken 14 ineinander über. Gemäß Fig. 5 besitzt der Zungenrücken
14 eine Rückenbreite 15, die außen gemessen wird und die größer als die Materialdicke
16 des Profilständers ist. Der Zungenrücken 14 bildet an seiner Innenseite eine knickartige
relativ scharfe Biegung 17. Gemäß Fig. 1 ist der Zungenrücken 14 mit einer Reihe von
kurzen Durchbrüchen 18 versehen, so daß von dem Zungenrücken an sich nur kurze Brücken
19 bleiben. Die Durchbrüche 18 sind bei planem Material als Rundlöcher gestanzt und
erstrecken sich auch auf die Zungenstücke 12.
[0022] Gemäß Fig. 6 sind zwei Profilständer für Transport oder Lagerung gestapelt, d.h.
platzsparend und relativ lose zusammengeschoben. Bei gestapelten Profilständern endet
jeweils die Abkantung 7 eines außen angeordneten Schenkels 2' des einen Profilständers
vor einem benachbarten innen angeordneten Schenkel des anderen Profilständers. Es
haben auch jeweils die Abkantungen 7 des einen Profilständers Abstand von den Querbereichen
10, 10' des zweiten Profilständers. Während bei geschachtelten Profilständern gemäß
Fig. 4 jeweils ein längerer Schenkel des einen Profilständers und ein kürzerer Schenkel
des zweiten Profilständers einander zugeordnet sein müssen, kann dies bei gestapelten
Profilständern wahlweise sein, da bei gestapelten Profilständern gemäß Fig. 6 auch
die beiden kürzeren Schenkel der beiden Profilständer und die beiden längeren Schenkel
der beiden Profilständer einander zugeordnet sein können.
1. Profilständer für eine schalldämmende Montagewand,
bei dem zwei Schenkel (2, 2') einerends durch ein Querstück (8) miteinander verbunden
sind, das eine Materialdicke aufweist,
bei dem eine enge Schachtelbarkeit zweier Profilständer gegeben ist, indem jeweils
ein Schenkel des einen Profilständers zwischen die zwei Schenkel des anderen Profilständers
geschoben ist und sich dicht bei dem einen dieser zwei Schenkel befindet, und
bei dem das Querstück (8) mit einer einen Zungenrücken (14) bildenden M-Zunge (9)
versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die M-Zunge (9) außermittig angeordnet von dem einen Schenkel (2) einen größeren
Abstand als von dem anderen Schenkel (2') aufweist.
2. Profilständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die M-Zunge (9) mindestens um die halbe Breite des Zungenfußes (11) außermittig verschoben
angeordnet ist.
3. Profilständer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schenkel (2, 2') verschieden lang sind.
4. Profilständer nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die außermittige M-Zunge (9) von dem näheren Schenkel (2') mindestens um das Schrauben-Durchdringmaß
(5) beabstandet ist.
5. Profilständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass ein durch schmalen Querschnitt bestimmter Profilverlauf für einfache Handschere-Schneidbarkeit
vorgesehen ist, und
dass das Querstück (8) an einer M-Zunge (9) einen schmalen Zungenrücken (14) bildet, der
durch nur eine Biegung (17) geformt ist und eine maximal der 4-fachen Materialdicke
(16) gleiche Rückenbreite (15) aufweist.
6. Profilständer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die M-Zunge (9) vom Zungenfuß (11) bis zum schmalen Zungenrücken (14) eine Länge
aufweist, die von 50 % bis 100 % der Länge des Schenkels (2, 2') ausmacht.
7. Profilständer nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der schmale Zungenrücken (14) eine maximal der 3-fachen Materialdicke (16) gleiche
Rückenbreite (15) aufweist.
8. Profilständer nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass von dem schmalen Zungenrücken (14) zwei Zungenstücke (12) ausgehen, die zueinander
unter einem Winkel (13) von 5 - 15° angeordnet sind.
9. Profilständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Querstück (8) jeweils zwischen dem einen der Schenkel (2, 2') und der M-Zunge
(9) einen zum Schenkel in etwa rechtwinkeligen Querbereich (10, 10') bildet.
10. Profilständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die M-Zunge (9) entlang dem schmalen Zungenrücken (14) mit einer Reihe von Durchbrüchen
(18) versehen ist, die sich auch auf die zwei von dem Zungenrücken (14) ausgehenden
Zungenstücke (12) erstrecken.
1. Profiled stud for a sound-insulating partition, in which two legs (2, 2') are joined
at their respective one ends by means of a cross member (8) having such a material
thickness that close interfitting of two profiled studs is enabled by a respective
leg of one of said profiled studs being pushed between the two legs of the other one
of said profiled studs and being in close proximity to said one of said two legs,
and in which the cross member (8) is provided with an M-tongue (9) which forms a tongue
ridge (14),
characterised in
that said M-tongue (9) when disposed eccentrically is at a greater distance from the one
leg (2) than from the other leg (2').
2. Profiled stud as claimed in claim 2, characterised in that said M-tongue (9) is arranged so as to be eccentrically displaced by at least half
the width of the tongue foot (11).
3. Profiled stud as claimed in claim 1 or claim 2, characterised in that said two legs (2, 2') have different lengths.
4. Profiled stud as claimed in claims 1, 2 or 3, characterised in that said eccentric M-tongue (9) is spaced from the nearer leg (2') at least by the amount
of screw penetration (5).
5. Profiled stud as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that a profile extension defined by a narrow cross-section is intended for simple cutting
with hand shears, and
that the cross member (8) defines a narrow tongue ridge on an M-tongue (9), said ridge
being formed by one bend (17) only and having a ridge width (15) equal to not more
than four times the material thickness (16).
6. Profiled stud as claimed in claim 5, characterised in that the length of said M-tongue (9) from the tongue foot (11) up to the narrow tongue
ridge (14) is between 50% and 100% of the length of the leg (2, 2').
7. Profiled stud as claimed in claim 5 or claim 6, characterised in that the narrow tongue ridge (14) has a ridge width (15) equal to no more than three times
the material thickness (16).
8. Profiled stud as claimed in claim 5, 6 or 7, characterised in that two tongue pieces (12) extend from the narrow tongue ridge (14) and are disposed
at an angle (13) of between 5 and 15° relative to each other.
9. Profiled stud as claimed in any one of the preceding claims 5 to 8, characterised in that the cross member (8) between a respective one of said legs (2, 2) and said M-tongue
(9) defines a transverse portion (10, 10') approximately at right angles to the respective
leg.
10. Profiled stud as claimed in any one of the preceding claims 5 to 8, characterised in that said M-tongue (9) is provided with a series of perforations (18) along the narrow
tongue ridge (14), said perforations also extending to both of said tongue pieces
(12) extending from the tongue ridge (14).
1. Poteau profilé pour une cloison de montage insonorisante,
dans lequel deux branches (2, 2') sont reliées à une extrémité par une pièce transversale
(8) l'une à l'autre, qui présente une épaisseur de matériau qui permet un emboîtement
étroit de deux poteaux profilés, en ce qu'à chaque fois, une branche d'un poteau profilé
est poussée entre les deux branches de l'autre poteau profilé et se trouve à proximité
de l'un de ces deux branches, et
dans lequel la pièce transversale (8) est munie d'une languette en M (9) formant un
dos de languette (14),
caractérisé.
en ce que la languette M (9) est disposée d'une manière excentrée et présente par rapport à
une branche (2) un plus grand écart que par rapport à l'autre branche (2').
2. Poteau profilé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la languette M (9) est décalée d'une manière excentrée selon au moins la moitié de
la largeur du pied de languette (11).
3. Poteau profilé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les deux branches (2, 2') ont des longueurs différentes.
4. Poteau profilé selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que la languette M excentrée (9) est espacée de la branche plus proche (2') au moins
selon la mesure de pénétration de vis (5).
5. Poteau profilé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une extension profilée déterminée par une section transversale étroite pour une simple
aptitude à la coupe avec un de ciseau à main est prévue, et
en ce que la pièce transversale (8) forme à une languette M (9) un dos de languette étroit
(14) qui est formé par une seule courbure (17) et qui présente au maximum une largeur
de dos (15) égale à une épaisseur de matériau quadruple (16).
6. Poteau profilé selon la revendication 5, caractérisé en ce que la languette M (9) présente du pied de languette (11) jusqu'au dos de languette étroit
(14) une longueur qui représente 50 % à 100 % de la longueur de la branche (2, 2').
7. Poteau profilé selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le dos de languette étroit (14) présente une largeur de dos (15) égale au maximum
à l'épaisseur de matériau triple (16).
8. Poteau profilé selon la revendication 5, 6 ou 7, caractérisé en ce que deux pièces de languette (12) partent du dos de languette étroit (14) qui sont disposées
selon un angle (13) de 5 à 15° environ l'une relativement à l'autre.
9. Poteau profilé selon l'une des revendications 5 à 8, caractérisé en ce que la pièce transversale (8) forme à chaque fois, entre l'une des branches (2, 2') et
la languette M (9), une zone transversale (10, 10') à peu près rectangulaire à la
branche.
10. Poteau profilé selon l'une des revendications 5 à 9, caractérisé en ce que la languette M (9) présente le long du dos de languette étroit (14) une rangée de
perçages (18) qui s'étendent également aux deux pièces de languette (12) partant du
dos de languette (14).
