[0001] Der Befall durch Parasiten stellt in der landwirtschaftlichen Tierhaltung eine große
Gefahr für die Zuchtbetriebe dar. Verschiedene Helminthenarten bedrohen unterschiedliche
Tierarten, wie Rinder, Pferde, Schweine, Schafe und Geflügel. Die Bedrohung des Viehbestandes
ist unabhängig von der Art der Haltung. Am Beispiel der Schweinezucht wird nachfolgend
eine besondere Problematik im Umfeld von Parasitosen durch Würmer dargestellt, die
gleichzeitig geeignet ist, den Zweck der vorliegenden Erfindung zu verdeutlichen.
[0002] Ascaris suum (Schweinespulwurm) stellt unter allen Helminthenarten das nachhaltigste
Bedrohungspotential für einen Schweinebestand dar, ursächlich dafür ist ein sogenannter
"direkter Entwicklungszyklus" dieser Spezies.
[0003] Die geschlechtsreifen Ascaris suum Weibchen legen im Darm des Schweines bis zu 10
6 Eier pro Tag ab, die mit dem Kot ausgeschieden werden. In den Eiern entwickeln sich
innerhalb von 6-8 Wochen die infektiösen Larven. Werden diese Eier mit den darin enthaltenen
Larven vom Schwein aufgenommen ( von Boden, Wand, Haut der Nachbartiere), so kommt
es zum Schlupf der Larven im Dünndarm. Die Larven durchdringen die Darmwand, durchbohren
die Leber und gelangen über die Blutbahn zur Lunge. Nach Durchbrechen des Lungengewebes
befinden sich die Larven in den Luftkanälen der Lunge. Mit dem ausgehusteten Schleim
werden die Larven abgeschluckt, gelangen in den Dünndarm und werden zu erwachsenen
Würmern. Als Reaktion auf die Wanderung der Larven kommt es zu Blutungen und Schwellungen
der Schweineleber (Ursache der "Milchflecken") und gleichzeitig zu einer erhebliche
Störung der Stoffwechselleistung. Anläßlich der Fleischuntersuchung wird die Leber
bei Vorhandensein von Milchflecken verworfen, da sie für Nahrungsmittelzwecke nicht
mehr verwendet werden kann.
[0004] Durch Verabreichung von Anthelminthika zum einen und Anwendung von ascaricid wirksamen
Spezialdesinfektionsmittel zum anderen, gelingt es den Zuchtbetrieben für kurze Zeit
den Infektionskreislauf zu unterbrechen.
[0005] Die verabreichten Anthelminthika bewirken meist nur eine sichere Abtötung der adulten
Formen (Würmer und Larven) im Körper des Tieres und die Desinfektionsmittel eine Abtötung
der Spulwurmeier auf Stallböden, Wänden und anderen Oberflächen, die sich im Kontakt
mit den Tieren befinden.
[0006] Dennoch beginnt schon nach kurzer Zeit erneut der Kreislauf von Ausscheidung und
Reinfektion.
[0007] Dafür verantwortlich ist die evolutionsbedingt äußerst klebrige Oberfläche der Wurmeier,
die infolgedessen sehr fest am Borstenkleid, an der Haut, am Gesäuge und an den Klauen
der Tiere anhaften. Die enorme Klebefähigkeit der Eier ist charakteristisch für unterschiedlichste
Helminthenarten. Es wird angenommen, daß die Fähigkeit an Oberflächen zu haften der
epidemiologisch bedeutsamste Verbreitungsweg der Spulwurmarten ist.
[0008] Durch gegenseitiges Belecken und durch die Suche der frisch geborenen Ferkel nach
dem Gesäuge der Sau kommt es zur Reinfektion der Tiere und der Entwicklungszyklus
nimmt einen neuen Anfang.
[0009] Die Haut und die Borsten kontaminierter Tiere sind somit Teil des Erregerreservoirs
und bilden ein wichtiges Segment des
circulus vitiosus von Ausscheidung, Kontamination und Reinfektion.
[0010] Nach dem bisherigen Stand der Technik ist kein Wasch- oder Desinfektionsmittel bekannt,
das geeignet wäre, die klebrigen Helmintheneier von der Haut der Tiere entweder zu
entfernen oder abzutöten.
[0011] Hinreichend wirksame Desinfektionsmittel können wegen ihrer Zusammensetzung nicht
gefahrlos am Tier angewendet werden. Derartige Desinfektionsmittel sind beispielsweise
aus der EP-A- 0 265 825 und EP-A- 0 338 398 bekannt, wobei in der ersteren Anmeldung
eine wäßrige Lösung mit einem oder mehreren aliphatischen Aldehyden, aliphatischen
Alkoholen, substituierten und unsubstituierten Phenolen, chlor- und sauerstoffabspaltenden
Verbindungen und Aktivjod + oberflächenaktive Stoffe beansprucht werden und in der
späteren Anmeldung diese als sulfatierte Hydroxymischether als bevorzugte Verbindung
näher spezifiziert werden.
[0012] Es sind weiterhin Reinigungsmittel mit parasitenabtötender Wirkung bekannt, so aus
der DE-A- 196 43 585 Sphingolipide, aus der EP-A- 0 875 239 die Ester von Fettsäuren
mit Di- oder Oligosacchariden und schließlich aus der CH-A- 513 969 der Einsatz von
Carbinilsäure für diesen Zweck. Ein Reinigungsmittel, das die Wurmeier durch Abspülen
auf den Stallboden befördert, wo dann eine Desinfektion möglich wäre, ist allerdings
nicht bekannt.
[0013] Überraschend wurde nun gefunden, daß die Kombination bestimmter anionischer und nichtionischer
Tenside in Gegenwart von aromatischen Säuren, Glykolethern und einem Sauerstoffdonator
die Helmintheneier bei Kontakt mit diesen Mitteln ihre Klebefähigkeit innerhalb kürzester
Zeit vollständig verlieren läßt. Die Komponenten der Mittel gelten als untoxisch oder
sind von geringer Toxizität, so daß bei Einsatz in der Gebrauchskonzentration den
Tieren keine Gefahr droht. Nach Verlust der Klebefähigkeit lassen sich die Eier durch
bloßes Abspülen mit Wasser von Borsten, Haut, Fell und Gefieder entfernen, wodurch
das letzte Glied der Infektionskette unterbrochen werden kann.
[0014] Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Reinigungsmittel zur äußerlichen Anwendung
an Tieren, um diese von infektiösen, klebrig anhaftenden Helmintheneiern zu befreien,
indem die Klebefähigkeit der Eier durch die Mittel beseitigt wird.
[0015] Es handelt sich hierbei um Reinigungsmittel zur Entfernung anhaftender Helmintheneier
von Borsten, Haut, Fell und Gefieder lebender Tiere auf Basis eines wirksamen Gemisches,
das anionaktive und/oder nichtionogene Tenside, aromatische Carbonsäuren, Glykolether,
Hydrotropierungsmittel und Sauerstoffdonatoren enthält, dadurch gekennzeichnet, daß
a) sie wirksame Kombinationen aus aromatischen Carbonsäuren, vorzugsweise Benzoesäure
und o-Hydroxybenzoesäure, einzeln oder gemischt und/oder deren Natrium-, Kalium- oder
Ammoniumsalze in Verbindung mit Alkylsulfonaten oder -sulfaten und/oder Alkylarylsulfonaten
oder -sulfaten mit primären und/oder sekundären Ketten der Länge C8-C18 und deren Natrium-, Kalium- und Ammoniumsalze, als anionische Tenside und Alkylpolyethylenglykolether
[RnO(CH2CH2O)xH; n=C2-C10; x=3,5,6,7,8,11] als nichtionogene Tenside enthalten.
b) sie Triethylenglykoldimethylether, Tetraethylenglykoldimethylether und n-Hexyldiglykol
(Diethylenglykol-mono-n-hexylether) einzeln oder im Gemisch miteinander enthalten
c) sie Toluolsulfonat und/oder Cumolsulfonat als Natrium- oder Kaliumsalz als Lösungsvermittler
einzeln oder im Gemisch enthalten
d) sie Kaliumperoximonosulfat (Tripelsalz), Wasserstoffperoxid, Perborat oder Percarbonat
und deren Natrium- oder Kaliumsalze als Sauerstoffdonatoren enthalten.
[0016] Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Reinigungsmittel, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis der Alkylsulfonate und/oder Alkylarylsulfate
und deren Salze mit den Säuren und/oder deren Salze im Verhältnis 1:9 und 9:1 liegt
und deren Summe zwischen 10 und 60% bezogen auf das Gesamtgewicht des Reinigungsmittelkonzentrates
beträgt.
[0017] Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Reinigungsmittel, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gewichtsanteil der Glykolether bezogen auf das Gesamtgewicht
des Reinigungsmittelkonzentrates zwischen 10 und 50 Gew.-% beträgt.
[0018] Die vorliegende Erfindung erfaßt ebenso Reinigungsmittel, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gewichtsverhältnis der Hydrotropierungsmittel Toluolsulfonat und Cumolsulfonat,
deren Natrium- oder Kaliumsalze, einzeln oder im Gemisch miteinander zwischen 5 und
40 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des Reinigungsmittelkonzentrates liegt.
[0019] Reinigungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis der Sauerstoffdonatoren
zwischen 5 und 70 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des Reinigungsmittelkonzentrates
beträgt, als auch.
[0020] Reinigungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß das Konzentrat flüssig oder ein Zweikomponentenpräparat
mit flüssiger und pulverförmiger Komponente ist, werden ebenfalls von der vorliegenden
Erfindung eingeschlossen.
[0021] Auch die Verwendung der Reinigungsmittel in wäßrigen, verdünnten Lösungen, die zwischen
0,5 und 10 Gew.-% des Reinigungsmittelkonzentrates enthalten, sind Gegenstand dieser
Erfindung.
Beispiele zur Erläuterung der Erfindung
[0022]
| Beispiel 1) |
Gewichtsteile |
| Alkylsulfonat-Na (40%) |
15,00 |
| Alkylarylsulfonat-Na (50%) |
10,00 |
| Alkylpolyethylenglykolether (R=C4-C8; x=5-7) |
8,00 |
| Toluolsulfonat-Na (40%) |
10,00 |
| Benzoesäure-Na |
7,50 |
| o-Hydroxybenzoesäure |
6,00 |
| Triethylenglykoldimethylether |
12,50 |
| Wasserstoffperoxidlsg. (35%ig) |
31,00 |
| Beispiel 2) (Zweikomponentenpräparat) |
| Komponente 1 |
|
| sek.-Alkylsulfonat-Na (50%) |
20,00 |
| Alkylpolyethylenglykolether (R=C4-C8; x=5-7) |
20,00 |
| Toluolsulfonat-Na (40%) |
30,00 |
| Benzoesäure |
12,00 |
| Tetraethylenglykoldimethylether |
18,00 |
| |
| Komponente 2) |
|
| Kaliumperoxomonosulfat (Tripelsalz) (Kaliumcaroat) |
100,00 |
Beschreibung eines Versuchsaufbaus zur Prüfung der Wirksamkeit
Gevinnung der Eier
[0023] Die Eier von Ascaris suum wurden aus den distalen Abschnitten (ca. 2 cm lang) der
beiden Uterusschläuche ausgewachsener Spulwurmweibchen durch Austreifen mit einer
Pinzette gewonnen. Zur Feststellung des Entwicklungsgrades wurde ein Teil der Eier
auf einen Objektträger gegeben und mikroskopisch unter-sucht. Aus Uteri mit reifen
Eiern wurde in ein mit Leitungswasser gefülltes Gefäß ausgestreift. Die erhaltene
Eisuspension wurde über ein Sieb mit 200 µm Maschenweite in ein silikonisiertes Aufbewahrungsgefäß
überführt und bis zur Verwendung bei +4°C im Kühlschrank aufbewahrt.
Dekontamination von Schweinehaut
[0024] Schweinehaut wurde in Rechtecken von 2 X 5 cm präpariert und oberflächlich getrocknet.
Die Kontamination der Haut erfolgte durch 0,5 ml einer Eisuspension in Wasser (∼130
000 Eier/ml). Die Präparate wurden anschließend für 3 h bei Raumtemperatur getrocknet.
Danach wurden mit einer 2%igen wässrigen Wirkstofflösung gemäß Beispiel 1) und im
Vergleich dazu mit Wasser standardisierter Härte (WSH) parallele Waschgänge in je
40 ml Flüssigkeit durchgeführt, wobei die präparierten Schweinehäute 5, 10, 20 und
40mal in jeweils frische Waschlösungen getaucht wurden. Nach Flotation der Eier mit
einer gesättigten Kochsalzlösung wurde aus jeder Waschlösung die Konzentration der
Eier durch Doppelbestimmung in einer McMaster-Zählkammer bestimmt. Die Auswertung
erfolgte durch Berechnung der Ablöserate von Eiern in Prozent zur Ausgangseizahl.
Tab. 1)
| Prüfung der Asc. suum - Eiablösung von Schweinehaut |
| Waschflüssigkeit |
Ablöserate (%) nach n verschiedenen |
| |
Waschschritten |
| |
n=5 |
n=10 |
n=20 |
n=40 |
| Beispiel 1) |
|
|
|
|
| 2%ige Lsg. |
8 |
18 |
40 |
72 |
| Wasser (WSH) |
2 |
7 |
10 |
10 |
Anheftung von Eiern an Polystyrol
[0025] Zu 5 ml einer Eisuspension wurden 5 ml einer 2%igen wässrigen Lösung nach
Beispiel 2) [1% Komponente 1) + 1% Komponente 2)] pipettiert, gemischt und bei Raumtemperatur
inkubiert. Für die Kontrolle wurde Wasser standardisierter Härte (WSH) verwendet.
Nach Ablauf der Einwirkungszeiten von 3, 5, 15, 30 und 60 min. wurden die Ansätze
5mal in einer 5 ml Polystyrolpipette hochgezogen und in ein neues Röhrchen überführt.
Anschließend wurde die Konzentration der Eier im letzten Röhrchen durch doppelte Zählung
in einer McMaster-Zählkammer nach Flotation in gesättigter NaCl-Lsg. bestimmt. Die
Auswertung erfolgte durch Berechnung der Wiederfindungsrate von Asc.suum - Eiern in
Prozent im Vergleich zur Ausgangseisuspension. Die in der Suspension verbliebenen
Eier (Wiederfindungsrate) gelten als direktes Maß der Fähigkeit, die Anheftung an
Polystyroloberflächen zu verhindern, da bekannt ist, daß Helmintheneier hierzu eine
hohe Affinität besitzen.
Tab.2)
| Prüfung der Anheftung von Ascaris suum -Eiern an Polystyrol |
| Suspensionsmedium der Eier |
Wiederfindungsrate(%) nach verschiedenen |
| |
Einwirkungszeiten [min] |
| |
1 |
3 |
5 |
15 |
30 |
60 |
| Besispiel2) 2%ig |
100 |
99 |
98 |
100 |
100 |
100 |
| Wasser (WSH) |
63 |
13 |
8 |
3 |
2 |
1 |
1. Reinigungsmittel zur Entfernung anhaftender Helmintheneier von Borsten, Haut, Fell
und Gefieder lebender Tiere auf Basis eines wirksamen Gemisches, das anionaktive und/oder
nichtionogene Tenside, aromatische Carbonsäuren, Glykolether, Hydrotropierungsmittel
und Sauerstoffdonatoren enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) sie wirksame Kombinationen aus aromatischen Carbonsäuren, vorzugsweise Benzoesäure
und o-Hydroxybenzoesäure, einzeln oder gemischt und/oder deren Natrium-, Kalium- oder
Ammoniumsalze in Verbindung mit Alkylsulfonaten oder -sulfaten und/oder Alkylarylsulfonaten
oder -sulfaten mit primären und/oder sekundären Ketten der Länge C8-C18 und deren Natrium-, Kalium- und Ammoniumsalze, als anionische Tenside und Alkylpolyethylenglykolether
[RnO(CH2CH2O)xH; n=C2-C10; x=3,5,6,7,8,11] als nichtionogene Tenside enthalten.
b) sie Triethylenglykoldimethylether, Tetraethylenglykoldimethylether und n-Hexyldiglykol
(Diethylenglykol-mono-n-hexylether) einzeln oder im Gemisch miteinander enthalten
c) sie Toluolsulfonat und/oder Cumolsulfonat als Natrium- oder Kaliumsalz als Lösungsvermittler
einzeln oder im Gemisch enthalten
d) sie Kaliumperoximonosulfat (Tripelsalz), Wasserstoffperoxid, Perborat oder Percarbonat
und deren Natrium- oder Kaliumsalze als Sauerstoffdonatoren enthalten.
2. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis der Alkylsulfonate und/oder Alkylarylsulfate und deren Salze
mit den Säuren und/oder deren Salze im Verhältnis 1:9 und 9:1 liegt und deren Summe
zwischen 10 und 60% bezogen auf das Gesamtgewicht des Reinigungsmittelkonzentrates
beträgt.
3. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewichtsanteil der Glykolether bezogen auf das Gesamtgewicht des Reinigungsmittelkonzentrates
zwischen 10 und 50 Gew.-% beträgt.
4. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis der Hydrotropierungsmittel Toluolsulfonat und Cumolsulfonat,
deren Natrium- oder Kaliumsalze, einzeln oder im Gemisch miteinander zwischen 5 und
40 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des Reinigungsmittelkonzentrates liegt.
5. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis der Sauerstoffdonatoren zwischen 5 und 70 Gew.-% bezogen auf
das Gesamtgewicht des Reinigungsmittelkonzentrates beträgt.
6. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Konzentrat flüssig oder ein Zweikomponentenpräparat mit flüssiger und pulverförmiger
Komponente ist.
7. Verwendung der Reinigungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6 in wäßrigen, verdünnten
Lösungen, die zwischen 0,5 und 10 Gew.-% des Reinigungsmittelkonzentrates enthalten.
1. Cleaning agents for the removal of helminth eggs adhering to bristles, skin, fur and
feathers of living creatures, based on an active mixture containing anionic and/or
non-ionic surfactants, aromatic carboxylic acids, glycol ethers, hydrotropes and oxygen
donors,
characterised in that
a) they contain active combinations of aromatic carboxylic acids, preferably benzoic
acid and o-hydroxybenzoic acid, individually or mixed together, and/or their sodium,
potassium or ammonium salts in combination with alkyl sulphonates or sulphates and/or
alkylaryl sulphonates or sulphates with primary and/or secondary chains of the length
C8-C18 and their sodium, potassium and ammonium salts as anionic surfactants, and alkyl
polyethylene glycol ethers [RnO(CH2CH2O)xH; n = C2-C10; x = 3, 5, 6, 7, 8, 11] as non-ionic surfactants,
b) they contain triethylene glycol dimethylether, tetraethylene glycol dimethylether
and n-hexyldiglycol (diethyleneglycolmono-n-hexylether), individually or mixed together,
c) they contain toluene sulphonate and/or cumene sulphonate, as sodium or potassium
salt, as solubilisers, individually or mixed together,
d) they contain potassium peroxomonosulphate (triple salt), hydrogen peroxide, perborate
or percarbonate and their sodium or potassium salts as oxygen donors.
2. Cleaning agents according to claim 1, characterised in that the weight ratio of the alkyl sulphonates and/or alkylaryl sulphates and their salts
with the acids and/or their salts is 1:9 and 9:1 and their sum proportion is between
10% and 60% based on the overall weight of the cleaning agent concentrate.
3. Cleaning agents according to claim 1, characterised in that the proportion by weight of the glycol ethers based on the overall weight of the
cleaning agent concentrate is between 10 and 50 wt.%.
4. Cleaning agents according to claim 1, characterised in that the proportion by weight of the hydrotropes toluene sulphonate and cumene sulphonate,
their sodium or potassium salts, individually or mixed together, is between 5 and
40 wt.% based on the overall weight of the cleaning agent concentrate.
5. Cleaning agents according to claim 1, characterised in that the proportion by weight of the oxygen donors is between 5 and 70 wt.% based on the
overall weight of the cleaning agent concentrate.
6. Cleaning agents according to claim 1, characterised in that the concentrate is liquid or is a two-component preparation with a liquid and a powder
component.
7. Use of the cleaning agents according to any one of claims 1 to 6 in aqueous dilute
solutions containing between 0.5 and 10 wt.% of the cleaning agent concentrate.
1. Agent de nettoyage pour l'élimination d'oeufs d'helminthes qui adhèrent aux soies,
à la peau, aux poils ou aux plumes d'animaux vivants, à base d'un mélange efficace
contenant des agents tensioactifs anioniques et/ou non-ioniques, des acides carboxyliques
aromatiques, des éthers de glycol, des agents hydrotropes et des donneurs d'oxygène,
caractérisé par le fait
a) qu'il contient une combinaison efficace d'acides carboxyliques aromatiques, de
préférence de l'acide benzoïque et de l'acide ortho-hydroxybenzoïque, seuls ou en
combinaison, et/ou leurs sels de sodium, de potassium ou d'ammonium, en association
avec des alkylsulfonates ou -sulfates et/ou alkylarylsulfonates ou -sulfates avec
des chaînes linéaires et/ou ramifiées en C8-18 ainsi que leurs sels de sodium, de potassium et d'ammonium, en tant qu'agents tensioactifs
anioniques, et des alkylpolyéthylèneglycol éthers [RnO(CH2CH2O)xH, n = C2-C10, x = 3,5,6,7,8,11] en tant qu'agents tensioactifs non-ioniques ;
b) qu'il contient de l'éther diméthylique de triéthylèneglycol, de l'éther diméthylique
de tétraéthylèneglycol et du n-hexyldiglycol (diéthylèneglycol-mono-n-hexyléther)
seuls ou en combinaison,
c) qu'il contient, en tant qu'agent de solubilisation, du toluènesulfonate et/ou du
cumènesulfonate sous forme de sel de sodium ou de potassium, seuls ou en combinaison,
et
d) qu'il contient, en tant que donneurs d'oxygène, du peroxymonosulfate de potassium
(tripersel), du peroxyde d'hydrogène, du perborate ou du percarbonate et leurs sels
de sodium ou de potassium.
2. Agent de nettoyage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la rapport pondéral des alkylsulfonates et/ou des alkylarylsulfates et de leurs sels
aux acides et/ou leurs sels est compris entre 1:9 et 9:1 et que la concentration de
l'ensemble de ces composés est comprise entre 10 % et 60 % rapporté au poids total
du concentré d'agent de nettoyage.
3. Agent de nettoyage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la proportion totale d'éther de glycol rapportée au poids total du concentré d'agent
de nettoyage est comprise entre 10 % et 50 % en poids.
4. Agent de nettoyage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la concentration des agents solubilisants toluènesulfonate et cumènesulfonate, de
leurs sels de sodium ou de potassium, seuls ou en combinaison, rapportée au poids
total du concentré d'agent de nettoyage, est comprise entre 5 % et 40 %.
5. Agent de nettoyage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la concentration des donneurs d'oxygène, rapportée au poids du concentré d'agent
de nettoyage, est comprise entre 5 % et 70 %.
6. Agent de nettoyage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le concentré est liquide ou se présente sous forme d'une préparation à deux composants
avec un composant liquide et un composant pulvérulent.
7. Utilisation de l'agent de nettoyage selon l'une quelconque des revendications 1 à
6, en solution aqueuse diluée contenant de 0,5 à 10 % en poids du concentré d'agent
nettoyant.