[0001] Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Klarspüler für das maschinelle Geschirrspülen
enthaltend alkoxylierte Carbonsäureester, insbesondere solche, die durch Umsetzung
von Carbonsäureester und Alkylenoxiden in Gegenwart calcinierter Hydrotalcite hergestellt
worden sind sowie die Verwendung der alkoxylierten Carbonsäureester als Tensid zur
Herstellung derartiger Klarspüler.
[0002] An maschinell gespültes Geschirr werden heute häufig höhere Anforderungen gestellt
als an manuell gespültes Geschirr. So wird auch ein von Speiseresten völlig gereinigtes
Geschirr dann als nicht einwandfrei bewertet, wenn es nach dem maschinellen Geschirrspülen
noch weißliche, auf Wasserhärte oder anderen mineralischen Salzen beruhende Flecken
aufweist, die mangels Netzmittel aus eingetrockneten Wassertropfen stammen.
[0003] Um glanzklares und fleckenloses Geschirr zu erhalten, setzt man daher heute mit Erfolg
Klarspüler ein. Der Zusatz von Klarspüler am Ende des Spülprogramms sorgt dafür, daß
das Wasser möglichst vollständig vom Spülgut abläuft, so daß die unterschiedlichen
Oberflächen am Ende des Spülprogramms rückstandsfrei und makellos glänzend sind.
[0004] Marktübliche Klarspülmittel stellen Gemische aus nichtionischen Tensiden, Lösungsvermittlern
(z. B. Cumolsulfonat), organischen Säuren (z.B. Citronensäure) und Lösungsmitteln
(z.B. Ethanol), Wasser sowie ggf. Konservierungsmittel und Duftstoffe dar. Die Aufgabe
der Tenside in diesen Mitteln besteht darin, die Grenzflächenspannung des Wassers
so zu beeinflussen, daß es in einem möglichst dünnen, zusammenhängenden Film vom Spülgut
ablaufen kann, so daß beim anschließenden Trocknungsvorgang keine Wassertropfen, Streifen
oder Filme zurückbleiben (sogenannte Netzwirkung). Des weiteren haben die Tenside
auch die Aufgabe, den durch Speisereste in der Geschirrspülmaschine auftretenden Schaum
zu dämpfen. Da die Klarspüler meist Säuren für eine Verbesserung des Klartrockeneffekts
enthalten, müssen die eingesetzten Tenside zusätzlich relativ hydrolyseunempfindlich
gegenüber Säuren sein.
[0005] Für den Einsatz in Klarspülerformulierungen kommen ferner heute nur noch Rezepturbestandteile
in Frage, die biologisch vollständig abbaubar, toxikologisch unbedenklich und möglichst
hautfreundlich sind. Demnach müssen die in den Klarspülern eingesetzten Tenside auch
diese Eigenschaften aufweisen.
[0006] Aus der
EP-B1 0 197 434 (Henkel) sind Klarspüler bekannt, die als nichtionische Tenside Mischether enthalten.
In der Geschirrspülmaschine wird eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien (Glas,
Metall, Silber, Kunststoff, Porzellan) gereinigt. Diese Materialvielfalt muß im Klarspülgang
möglichst gut benetzt werden. Klarspülerformulierungen, die als Tensidkomponente ausschließlich
Mischether enthalten, erfüllen diese Anforderungen nicht oder nur in geringem Umfang,
so daß der Klarspül- bzw. Trocknungseffekt insbesondere bei Kunststoffoberflächen
nicht zufriedenstellend ist.
[0007] Aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE-A1- 19 611 999 und der internationalen Anmeldung
WO 94/13618 sind alkoxylierte Carbonsäureester bekannt, die durch homogene Katalyse in Anwesenheit
von Hydroxiden und Reduktionsmitteln oder einem Co-Katalysator hergestellt werden.
Gemäß den beiden Schriften können derartige Verbindungen in Wasch-, Spül- und Reinigungsmitteln
verwendet werden.
[0008] In der deutschen Offenlegungsschrift
DE-A- 43 26 112 wiederum werden schwachschäumende Allzweckreiniger beschrieben, die alkoxylierte
Carbonsäureester in Mischung mit Alkylglykosiden und ggf. weiteren Tensiden wie Alkylsulfate,
Alkylethersulfate und Fettalkoholpolyglykolether enthalten. Derartige Allzweckreiniger
sind für die Reinigung von harten Oberflächen wie Klinker, Keramik-Fliesen, Emaille,
PVC oder Holzfußböden gedacht. Allzweckreiniger enthalten jedoch im Unterschied zu
Klarspülern stets anionische Tenside. Außerdem sollen Allzweckreiniger im Unterschied
zu Klarspülern einen voluminösen Anfangsschaum aufweisen. Schließlich werden in Allzweckreinigern
andere Tensidkonzentrationen eingesetzt. Somit werden an Allzweckreiniger andere Anforderungen
gestellt als an Klarspüler.
[0009] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung hat darin bestanden, neue ökologisch und toxikologisch
einwandfreie Klarspüler bereitzustellen, die bezüglich der anwendungstechnischen Eigenschaften
mindestens gleiche Resultate liefern wie marktgängige Klarspüler und die vorstehend
genannten Nachteile nicht aufweisen.
[0010] Ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft daher Klarspüler für das maschinelle
Geschirrspülen enthaltend ein- und/oder mehrwertige Carbonsäuren, Lösungsvermittler
und alkoxylierte Carbonsäureester der Formel
(I),

in der R
1CO für einen aliphatischen Acylrest mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen, OAlk für einen
O-CH
2-CH
2-Rest, n für Zahlen von 5 bis 15 und R
2 für einen Methylrest steht.
[0011] Überraschenderweise wurde gefunden, daß Klarspüler mit einem Gehalt alkoxylierten
Carbonsäureestem und insbesondere in Mischung mit Mischethern, Hydroxymischethern
und/oder Fettalkoholpolypropylen/polyethylenglycolethern nicht nur eine hohe ökotoxikologische
Verträglichkeit aufweisen, sondern die Anforderungen an ein Markenprodukt auch im
Hinblick auf die anwendungstechnischen Eigenschaften voll erfüllen. Insbesondere zeigen
derartige Klarspüler einen hervorragenden Netzmitteleffekt und eine ausgezeichnete
Schaumdämpfung.
Alkoxylierte Carbonsäureester
[0012] Alkoxylierte Carbonsäureester, die in den erfindungsgemäßen Klarspülern zwingend
enthalten sind, sind aus dem Stand der Technik bekannt. So sind beispielsweise derartige
alkoxylierte Carbonsäureester durch Veresterung von alkoxylierten Carbonsäuren mit
Methanol zugänglich. Bevorzugt im Sinne der vorliegenden Erfindung werden die Verbindungen
jedoch durch Umsetzung von Carbonsäureestem mit Alkylenoxiden unter Verwendung von
Katalysatoren hergestellt, insbesondere unter Verwendung von calciniertem Hydrotalcit
gemäß der deutschen Offenlegungsschrift
DE-A- 39 14 131, die Verbindungen mit einer eingeschränkten Homologenverteilung liefern.
[0013] Bevorzugte Acylreste leiten sich von Carbonsäuren mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen
natürlicher oder synthetischer Herkunft ab, insbesondere von geradkettigen gesättigten
und/oder ungesättigten Fettsäuren einschließlich technischer Gemische derselben, wie
sie durch Fettspaltung aus tierischen und/oder pflanzlichen Fetten und Ölen zugänglich
sind, zum Beispiel aus Kokosöl, Palmkernöl, Palmöl, Sojaöl, Sonnenblumenöl, Rüböl,
Baumwollsaatöl, Fischöl, Rindertalg und Schweineschmalz. Beispiele für derartige Carbonsäuren
sind Caprinsäure, Laurinsäure, Isotridecansäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Palmoleinsäure,
Stearinsäure, Isostearinsäure, Ölsäure, Elaidinsäure, Petroselinsäure, Linolsäure,
Linolensäure, Elaeostearinsäure.
[0014] R
2 steht für einen Methylrest.
[0015] Insbesondere geeignet sind alkoxylierte Carbonsäureester der Formel
(I) mit im Durchschnitt 5, 7, 9 oder 11 Mol Ethylenoxid.
[0016] Sofern besonders niedrigviskose Klarspüler gewünscht werden, empfiehlt sich der Einsatz
von alkoxylierten Carbonsäureestern, die sich von kurzkettigen Carbonsäuren, insbesondere
solchen mit 8 bis 10 Kohlenstoffatomen, ableiten. Hohe Reinigungsleistungen werden
bei alkoxylierten Carbonsäureestern erhalten, die sich von längerkettigen Carbonsäuren,
insbesondere solchen mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen, ableiten.
[0017] Die alkoxylierten Carbonsäureester können als alleiniges nichtionisches Tensid in
den Klarspülern enthalten sein, vorzugsweise in Mengen von 0,5 bis 40 Gew.%, insbesondere
in Mengen von 5 bis 35 Gew.%. Bevorzugt sind die alkoxylierten Carbonsäureester jedoch
in Mischung mit weiteren nichtionischen Tensiden in den Klarspülern enthalten. Typische
Beispiele für weitere nichtionische Tenside, die in Betracht kommen, sind Mischether,
Hydroxymischether, Fettalkoholpolyglycolether, Alkylphenolpolyglycolether, Fettsäureamidpolyglycolether,
Fettaminpolyglycolether, alkoxylierte Triglyceride, Alk(en)yloligoglykoside, Fettsäure-N-alkyl-glucamide,
Proteinhydrolysate (insbesondere pflanzliche Produkte auf Weizenbasis), Polyolfettsäureester,
Zuckerester, Sorbitanester und Polysorbate. Sofern die nichtionischen Tenside Polyglycoletherketten
enthalten, können diese eine konventionelle, vorzugsweise jedoch eine eingeengte Homologenverteilung
aufweisen. Bevorzugt werden als weitere nichtionische Tenside Fettalkoholpolyglycolether,
Alkyloligoglucoside, Fettsäure-N-alkyl-glucamide, Hydroxymischether und/oder Mischether.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden als nichtionische Tenside
Alkyl- und Alkenyloligoglykoside eingesetzt, die der Formel
(II) folgen,
R3O-[G]p (II)
in der R
3 für einen Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 4 bis 22 Kohlenstoffatomen, G für einen
Zuckerrest mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen und p für Zahlen von 1 bis 10 steht. Sie
können nach den einschlägigen Verfahren der präparativen organischen Chemie erhalten
werden.
[0019] Die Alkyl- und/oder Alkenyloligoglykoside können sich von Aldosen bzw. Ketosen mit
5 oder 6 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise der Glucose ableiten. Die bevorzugten Alkylund/oder
Alkenyloligoglykoside sind somit Alkyl- und/oder Alkenyloligoglucoside. Die Indexzahl
p in der allgemeinen Formel
(II) gibt den Oligomerisierungsgrad (DP), d. h. die Verteilung von Mono- und Oligoglykosiden
an und steht für eine Zahl zwischen 1 und 10. Während p in einer gegebenen Verbindung
stets ganzzahlig sein muß und hier vor allem die Werte p = 1 bis 6 annehmen kann,
ist der Wert p für ein bestimmtes Alkyloligoglykosid eine analytisch ermittelte rechnerische
Größe, die meistens eine gebrochene Zahl darstellt. Vorzugsweise werden Alkyl- und/oder
Alkenyloligoglykoside mit einem mittleren Oligomerisierungsgrad p von 1,1 bis 3,0
eingesetzt. Aus anwendungstechnischer Sicht sind solche Alkylund/oder Alkenyloligoglykoside
bevorzugt, deren Oligomerisierungsgrad kleiner als 1,7 ist und insbesondere zwischen
1,2 und 1,4 liegt. Der Alkyl- bzw. Alkenylrest R
3 kann sich von primären Alkoholen mit 4 bis 11, vorzugsweise 8 bis 10 Kohlenstoffatomen
ableiten. Typische Beispiele sind Butanol, Capronalkohol, Caprylalkohol, Caprinalkohol
und Undecylalkohol sowie deren technische Mischungen, wie sie beispielsweise bei der
Hydrierung von technischen Fettsäuremethylestern oder im Verlauf der Hydrierung von
Aldehyden aus der Roelen'schen Oxosynthese erhalten werden. Bevorzugt sind Alkyloligoglucoside
der Kettenlänge C
8-C
10 (DP = 1 bis 3), die als Vorlauf bei der destillativen Auftrennung von technischem
C
8-C
18-Kokosfettalkohol anfallen und mit einem Anteil von weniger als 6 Gew.-% C
12-Alkohol verunreinigt sein können sowie Alkyloligoglucoside auf Basis technischer
C
9/11-Oxoalkohole (DP = 1 bis 3). Der Alkyl- bzw. Alkenylrest R
3 kann sich ferner auch von primären Alkoholen mit 12 bis 22, vorzugsweise 12 bis 14
Kohlenstoffatomen ableiten. Typische Beispiele sind Laurylalkohol, Myristylalkohol,
Cetylalkohol, Palmoleylalkohol, Stearylalkohol, Isostearylalkohol, Oleylalkohol, Elaidylalkohol,
Petroselinylalkohol, Arachylalkohol, Gadoleylalkohol, Behenylalkohol, Erucylalkohol,
Brassidylalkohol sowie deren technische Gemische, die wie oben beschrieben erhalten
werden können. Bevorzugt sind Alkyloligoglucoside auf Basis von gehärtetem C
12/14-Kokosalkohol mit einem DP von 1 bis 3.
[0020] Eine weitere Gruppe bevorzugter weiterer nichtionischer Tenside stellen Fettsäure-N-alkylpolyhydroxyalkylamide
dar, die der Formel
(III) folgen,

in der R
5CO für einen aliphatischen Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R
4 für einen Alkyl- oder Hydroxyalkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und [Z] für
einen linearen oder verzweigten Polyhydroxyalkylrest mit 3 bis 12 Kohlenstoffatomen
und 3 bis 10 Hydroxylgruppen steht. Bei den Fettsäure-N-alkylpolyhydroxyalkylamiden
handelt es sich um bekannte Stoffe, die üblicherweise durch reduktive Aminierung eines
reduzierenden Zuckers mit einem Alkylamin oder einem Alkanolamin und nachfolgende
Acylierung mit einer Fettsäure, einem Fettsäurealkylester oder einem Fettsäurechlorid
erhalten werden können. Hinsichtlich der Verfahren zu ihrer Herstellung sei auf die
US-Patentschriften
US 1,985,424, US 2,016,962 und
US 2,703,798 sowie die internationale Patentanmeldung
WO 92/06984 verwiesen. Eine Übersicht zu diesem Thema von H.Kelkenberg findet sich in
Tens.Surf.Deterg. 25, 8 (1988).
[0021] Vorzugsweise leiten sich die Fettsäure-N-alkylpolyhydroxyalkylamide von reduzierenden
Zuckern mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen, insbesondere von der Glucose ab. Die bevorzugten
Fettsäure-N-alkylpolyhydroxyalkylamide stellen daher
Fettsäure-N-alkylglucamide dar, wie sie durch die Formel
(IV) wiedergegeben werden:

[0022] Vorzugsweise werden als Fettsäure-N-alkylpolyhydroxyalkylamide Glucamide der Formel
(IV) eingesetzt, in der R
4 für eine Alkylgruppe steht und R
5CO für den Acylrest der Capronsäure, Caprylsäure, Caprinsäure, Laurinsäure, Myristinsäure,
Palmitinsäure, Palmoleinsäure, Stearinsäure, Isostearinsäure, Ölsäure, Elaidinsäure,
Petroselinsäure, Linolsäure, Linolensäure, Arachinsäure, Gadoleinsäure, Behensäure
oder Erucasäure bzw. derer technischer Mischungen steht. Besonders bevorzugt sind
Fettsäure-N-alkylglucamide der Formel
(IV), die durch reduktive Aminierung von Glucose mit Methylamin und anschließende Acylierung
mit Laurinsäure oder C
12/14-Kokosfettsäure bzw. einem entsprechenden Derivat erhalten werden. Weiterhin können
sich die Polyhydroxyalkylamide auch von Maltose und Palatinose ableiten.
[0023] Besonders bevorzugt werden als weitere nichtionische Tenside Fettalkoholpolyglykolether.
Bei den Fettalkoholpoyglykolethern handelt es sich um Anlagerungsprodukte von Alkylenoxiden
mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen (Ethylenoxid, Propylenoxid und/oder Butylenoxid) an
Fettalkohole mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen. Nach einer Ausführungsform handelt es
sich bei den Fettalkoholpolyglykolethern um Anlagerungsaddukte von zunächst Ethylenoxid
und ggf. anschließend Propylenoxid und/oder Butylenoxid an Fettalkohole der beschriebenen
Art. Innerhalb dieser Ausführungsform sind insbesondere geeignete Fettalkoholpolyethylenglykol/polypropylen-
bzw. polybutylenglykolether solche der Formel
(V),
R6O(CH2CH2O)p[MO]m H (V)
in der
R6 für einen Alkyl- und/oder Alkylenrest mit 8 bis 22 C-Atomen,
MO für einen Propylenoxid- und/oder einen Butylenoxidrest,
p für eine Zahl von 1 bis 15 und
m für 0 oder eine Zahl von 1 bis 10 steht.
[0024] Fettalkoholpolyethylenglykol/polypropylen- bzw. polybutylenglykolether der Formel
(V) können beispielsweise gemäß der europäischen Patentanmeldung
EP-A2- 161 537 oder der deutschen Offenlegungsschriften
DE- A1 39 28 602 und
DE- A1- 39 28 600 hergestellt werden.
[0025] Besonders geeignete Vertreter sind solche der Formel
(V), in denen R
6 für einen aliphatischen, gesättigten, geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit
8 bis 16 C-Atomen, o für eine Zahl von 1 bis 5 und m für 0 steht. Es handelt sich
hierbei um Anlagerungsprodukte von 1 bis 5 Mol Ethylenoxid an monofunktionelle Alkohole.
Als monofunktionelle Alkohole sind die sogenannten Fettalkohole wie Capron-, Capryl-,
Lauryl-, Myristyl- und Stearylalkohol sowie deren technische Mischungen, wie sie bei
der Hochdruckhydrierung von technischen Methylestern auf Basis von Fetten und Ölen
anfallen, geeignet. Beispiele für monofunktionelle, verzweigte Alkohole sind sogenannte
Oxoalkohole, die meist 2 bis 4 Methylgruppen als Verzweigungen tragen und nach dem
Oxoprozeß hergestellt werden und sogenannte Guerbetalkohole, die in 2-Stellung mit
einer Alkylgruppe verzweigt sind. Geeignete Guerbetalkohole sind 2-Ethylhexanol, 2-Butyloctanol,
2-Hexyldecanol und/oder 2-Octyldodecanol.
[0026] Weitere geeignete Verbindungen der Formel
(V) sind solche, in denen R
6 für einen aliphatischen, gesättigten, geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit
8 bis 16 C-Atomen, o für eine Zahl von 2 bis 7 und m für eine Zahl von 3 bis 7 steht.
Es handelt sich hierbei um Anlagerungsprodukte von zunächst mit 2 bis 7 Mol Ethylenoxid
und dann mit 3 bis 7 Mol Propylenoxid und/oder Butylenoxid alkoxylierten monofunktionellen
Alkohole der schon beschriebenen Art.
[0027] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind Fettalkoholpolyglykolether
enthalten, bei denen es sich um Anlagerungsprodukte von zunächst Propylenoxid und
anschließend ggf. Ethylenoxid handelt. Demnach handelt es sich um Fettalkoholpolypropylenglykol/polyethylenglykolethern,
die vorzugsweise der Formel
(VI) folgen,
R7O[CH2(CH3)CHO]r(CH2CH2O)qH (VI)
in der
R7 für einen Alkyl- und/oder Alkylenrest mit 8 bis 22 C-Atomen,
r für eine Zahl von 1 bis 10 und
q für eine Zahl von 0 bis 15 steht.
[0028] Derartige Verbindungen werden beispielsweise in der deutschen Offenlegungsschrift
DE-A1-43 23 252 beschrieben. Besonders bevorzugte Vertreter der Verbindungen der Formel
(VI) sind solche, in denen R
7 für einen aliphatischen, gesättigten, geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit
8 bis 16 C-Atomen, r für eine Zahl von 1 bis 5 und q für eine Zahl von 1 bis 6 steht.
Es handelt sich hierbei vorzugsweise um Anlagerungsprodukte von 1 bis 5 Mol Propylenoxid
und von 1 bis 6 Mol Ethylenoxid an monofunktionelle Alkohole, der bereits schon beschriebenen
Art.
[0029] Weiterhin besonders bevorzugte weitere nichtionische Tenside sind die sogenannten
Mischether. Bei den Mischethern handelt es sich um Anlagerungsprodukte von Ethylenoxid
und/oder Propylenoxid an Fettalkohole, die durch anschließende Umsetzung mit einem
Alkylchlorid in Gegenwart von Basen endgruppenverschlossen werden. Insbesondere geeignete
Mischether sind solche, die durch Endgruppenverschluß mit einem Alkylhalogenid mit
1 bis 8 Kohlenstoffatomen, insbesondere mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen der Fettalkoholpolyglykolether
der Formel
(V) und/oder
(VI) hergestellt worden sind. Typische Beispiele sind Mischether auf Basis eines technischen
C
12/18- bzw. C
12/14-Kokosalkoholrestes, an den 5 bis 10 Mol Ethylenoxid angelagert worden sind und die
mit einer Methylgruppe oder mit einer Butylgruppe endgruppenverschlossen worden sind,
beispielsweise Dehypon
(R) LS-54, LS-104, LT-54, LS-104, LS -531, Henkel KGaA, Düsseldorf/FRG).
[0030] Weitere insbesondere bevorzugte nichtionische Tenside sind sogenannte Hydroxymischether,
die durch Umsetzung von 1,2 Epoxyalkanen mit ein-, zwei- und/oder mehrwertigen Alkoholen,
die alkoxyliert waren, hergestellt worden sind. Bevorzugte Hydroxymischether folgen
der Formel
(VII),
R8O[CH2CH(CH3)O]x(CH2CHR9O)y[CH2CH(OH)R10]z (VII)
in der
R8 für einen Alkyl- und/oder Alkylenrest mit 4 bis 18 C-Atomen,
R9 für Wasserstoff oder einen Methyl- oder Ethylrest,
R10 für einen Alkylrest mit 2 bis 22 C-Atomen,
x für 0 oder eine Zahl von 1 bis 10,
y für eine Zahl von 1 bis 30 und
z für die Zahl 1 steht
[0031] Hydroxymischether der Formel (VII) sind literaturbekannt und werden beispielsweise
in der internationalen Anmeldung
WO 96/12001 beschrieben. Sie werden hergestellt durch Umsetzung von 1,2-Epoxyalkanen (R
10CHOCH
2) mit einwertigen Alkoholen, die alkoxyliert worden sind. Bevorzugt im Sinne der Erfindung
werden solche Hydroxymischether, die sich von Alkoxylaten von einwertigen Alkoholen
(z = 1) der Formel R
8-OH ableiten. Geeignete Beispiele für Alkohole sind schon im Zusammenhang mit den
Fettalkoholpolyglykolethern beschrieben worden.
[0032] Die Alkohole werden in Form ihrer Alkoxylate eingesetzt, die durch Umsetzung der
Alkohole mit Ethylenoxid, Propylenoxid und/oder Butylenoxid auf bekannte Weise hergestellt
werden. Bevorzugt werden Alkoxylate von Alkoholen eingesetzt, die mit 10 bis 25 Mol
Ethylenoxid (R
9 = Wasserstoff, x = 0, y = 10 bis 25) oder mit 1 bis 3 Mol Propylenoxid und anschließend
mit 10 bis 25 Mol Ethylenoxid (R
9 = Wasserstoff, x = 1 bis 3, y = 10 bis 25) alkoxyliert worden sind.
[0033] Ganz besonders geeignete Hydroxymischether der Formel
(VII) sind solche, in der R
8 für einen gesättigten geradkettigen Alkylrest mit 8 bis 14 C-Atomen, R
9 für Wasserstoff, R
10 für einen gesättigten geradkettigen Alkylrest mit 8 bis 12 C-Atomen, x für 0 oder
für Zahlen von 1 bis 3 und y für Zahlen von 10 bis 25 und z für die Zahl 1 steht.
Derartige Hydroxymischether werden in der
DE-A1- 37 23 323 genau beschrieben.
[0034] Die erfindungsgemäßen Klarspüler können die alkoxylierten Carbonsäureester und die
weiteren nichtionischen Tenside, insbesondere die Mischether, Hydroxymischether und
die Fettalkoholpolyglykolether in einem Gewichtsverhältnis von 10 : 90 bis 80 : 20,
insbesondere von 30 : 70 bis 40 : 60 enthalten. Das Gewichtsverhältnis der weiteren
nichtionischen Tenside untereinander ist weniger kritisch.
[0035] Die erfindungsgemäßen Klarspülformulierungen enthalten außer den schon beschriebenen
Tensiden als wichtigste Zusatzstoffe ein- und/oder mehrwertige Carbonsäuren, vorzugsweise
Hydroxycarbonsäuren. Typische Beispiele sind Äpfelsäure (Monohydroxybemsteinsäure),
Weinsäure (Dihydroxybernsteinsäure), gesättigte aliphatische Dicarbonsäuren wie Oxalsäure,
Malonsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, Gluconsäure (Hexan-Pentahydroxy-1-Carbonsäure),
vorzugsweise jedoch wasserfreie Citronensäure. Sie können in Mengen von etwa 1 bis
50, vorzugsweise von etwa 5 bis 30 Gew.-% in den Klarspülmitteln eingesetzt werden.
Als weitere Zusatzstoffe kommen vor allem Farb- und Duftstoffe sowie Konservierungsmittel
in Frage, vorzugsweise jeweils in Mengen von 0 bis zu 1 Gew.%. Zusätzlich sind Lösungsvermittler
in den Klarspülern enthalten. Als Lösungsvermittler empfiehlt sich Cumolsulfonat in
Mengen von 0 bis 25, insbesondere von 0,2 bis 15 Gew % - berechnet als Aktivsubstanzgehalt.
Falls gewünscht können zusätzlich Hydrotrope in dem Klarspülern enthalten sein. Als
Hydrotrope empfehlen sich Ethanol und/oder Isopropanol in Mengen von 0 bis 25 Gew.%.
Der ad 100 Gew.% fehlende Rest ist Wasser.
Gewerbliche Anwendbarkeit
[0036] Die erfindungsgemäßen Klarspüler enthalten ökotoxikologisch besonders verträgliche
Inhaltsstoffe, zeigen ein ausgezeichnetes Netzvermögen gegenüber unterschiedlichsten
Materialien sowie hervorragendes Schaumdämpfungsverhalten.
[0037] Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft die Verwendung von alkoxylierten Carbonsäureestern
als Tensid zur Herstellung von Klarspülern für das maschinelle Geschirrspülen.
[0038] Die verwendeten alkoxylierten Carbonsäureester zeigen in Wasser eine exzellente Löslichkeit,
ohne eine Gelphase zu durchlaufen. Die Klarspüler können sowohl im Haushaltsbereich
als auch im institutionellen Bereich eingesetzt werden.
Beispiele
[0039] Es wurden Klarspüler gemäß den in Tabelle 1 gegebenen Zusammensetzungen (Gew.% bezogen
auf Aktivsubstanz) hergestellt und hinsichtlich Klarspüleffekt bewertet. Der Klarspüleffekt
wurde visuell bestimmt anhand der Anzahl der Kalkflecken, die an Gläser, Bestecke
und Teller beobachtet wurden, nachdem die Gläser, Bestecke und Teller in einer handelsüblichen
Haushaltsgeschirrspülmaschine bei 65 °C gereinigt worden waren. Die Haushaltsgeschirrspülmaschine
war mit den erfindungsgemäßen Klarspülern bzw. mit einer Vergleichsformulierung (=
Standard) gefüllt.
[0040] Sofern mindestens 4 von 5 Personen eine geringere Anzahl an Kalkflecken visuell beurteilten,
wurde der Klarspüleffekt als "besser als Standard" beurteilt. Die Ergebnisse sind
ebenfalls in Tabelle 1 zusammengefaßt.
Tabelle 1:
| Klarspülformulierungen |
| Inhaltsstoffe |
Standard |
Bsp.1 |
Bsp. 2 |
Bsp. 3 |
Bsp. 4 |
| C8/18CO(EO)10CH3a |
- |
15 |
2,0 |
5,0 |
5,0 |
| Hydroxymischetherb |
- |
- |
5,0 |
10,0 |
- |
| C12/14-FA+5EO+4POc |
15,0 |
- |
8,0 |
- |
10,0 |
| Cumolsulfonat |
8,0 |
5,0 |
3,0 |
2,0 |
5,0 |
| Citronensäure |
5,0 |
5,0 |
5,0 |
5,0 |
5,0 |
| |
ad 100 Gew.% Wasser |
| Klarspüleffekt |
+ |
besser als |
besser als |
besser als |
besser als |
| |
|
Standard |
Standard |
Standard |
Standard |
| a C8/18CO(EO)10CH3 = C8/18-Fettsäuremethylester ethoxyliert mit 10 Mol Ethylenoxid (EO) |
| b Hydroxymischether = C8/10-Alkoholschnitt +1PO+22EO, epoxidiert mit α-Decenepoxid |
| c C12/14-FA+5EO-4PO= C12/14-Alkoholschnitt, ethoxyliert mit 5 Mol EO und 4 Mol Propylenoxid (PO) |
1. Wässrige Klarspüler für maschinelles Geschirrspülen enthaltend ein- und/oder mehrwertige
Carbonsäuren, Lösungsvermittler und alkoxylierte Carbonsäureester der Formel
(I),

in der R
1CO für einen aliphatischen Acylrest mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen, OAlk für einen
O-CH
2CH
2-Rest, n für Zahlen von 5 bis 15 und R
2 für einen Methylrest steht.
2. Klarspüler nach einem der Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alkoxylierte Carbonsäureester der Formel (I) enthalten sind, die durch Umsetzung von Carbonsäuren mit Alkylenoxiden in Gegenwart
calciniertem Hydrotalcits hergestellt worden sind.
3. Klarspüler nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die alkoxylierten Carbonsäureester in Mengen von 0,5 bis 40 Gew.% enthalten sind.
4. Klarspüler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die alkoxylierten Carbonsäureester in Mischung mit weiteren nichtionischen Tensiden,
insbesondere ausgewählt aus der Gruppe der Fettalkoholpolyglycolether, Alkyloligoglucoside,
Fettsäure-N-alkyl-glucamide, Hydroxymischether und/oder Mischether, enthalten sind.
5. Klarspüler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß alkoxylierte Carbonsäureester in Mischung mit Alkylpolyglykosiden der Formel (II),
R3O-[G]p (II)
in der R3 für einen Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 4 bis 22 Kohlenstoffatomen, G für einen
Zuckerrest mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen und p für Zahlen von 1 bis 10 steht, enthalten
sind.
6. Klarspüler nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß alkoxylierte Carbonsäureester in Mischung mit Fettsäure-N-alkylpolyhydroxyalkylamide
der Formel
(III),

in der R
5CO für einen aliphatischen Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R
4 für einen Alkyl- oder Hydroxyalkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und [Z] für
einen linearen oder verzweigten Polyhydroxyalkylrest mit 3 bis 12 Kohlenstoffatomen
und 3 bis 10 Hydroxylgruppen steht, enthalten sind.
7. Klarspüler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß alkoxylierte Carbonsäureester in Mischung mit Fettalkoholpolyethylenglykol/polypropylen-
bzw. polybutylenglykolether der Formel (V),
R6O(CH2CH2O)p[MO]mH (V)
in der R6 für einen Alkyl- und/oder Alkylenrest mit 8 bis 22 C-Atomen, MO für einen Propylenoxid-
und/oder Butylenoxidrest, p für eine Zahl von 1 bis 15 und m für 0 oder eine Zahl
von 1 bis 10 steht, enthalten sind.
8. Klarspüler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß alkoxylierte Carbonsäureester in Mischung mit Fettalkoholpolypropylenglykol/polyethylenglykolethern
der Formel (VI),
R7O[CH2(CH3)CHO]r(CH2CH2O)qH (VI)
in der R7 für einen Alkyl- und/oder Alkylenrest mit 8 bis 22 C-Atomen, r für eine Zahl von
1 bis 10 und q für eine Zahl von 0 bis 15 steht, enthalten sind.
9. Klarspüler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß alkoxylierte Carbonsäureester in Mischung mit Hydroxymischether der Formel (VII),
R8O[CH2CH(CH3)O]x(CH2CHR9O)y[CH2CH(OH)R10]z (VII)
in der R8 für einen Alkyl- und/oder Alkylenrest mit 4 bis 18 C-Atomen, R9 für Wasserstoff oder einen Methyl- oder Ethylrest , R10 für einen Alkylrest mit 2 bis 22 C-Atomen, x für 0 oder eine Zahl von 1 bis 10, y
für eine Zahl von 1 bis 30 und z für die Zahl 1 steht, enthalten sind.
10. Klarspüler nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die alkoxylierten Carbonsäureester und die weiteren nichtionischen Tenside in einem
Gewichtsverhältnis von 10 : 90 bis 80 : 20 enthalten sind.
11. Klarspüler nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein- und/oder mehrwertige Carbonsäuren, vorzugsweise Citronensäure, in Mengen von 1 bis 50 Gew.-% enthalten.
1. Water-based rinse agents for machine dishwashing containing mono- and/or polybasic
carboxylic acids, solubilizers and alkoxylated carboxylic acid esters corresponding
to formula
(I):

in which R
1CO is an aliphatic acyl group, OAlk stands for an O-CH
2CH
2 group, n is a number of 5 to 15 and R
2 is a methyl group.
2. Rinse agents as claimed in claim 1, characterized in that they contain alkoxylated carboxylic acid esters corresponding to formula (I) which have been produced by reaction of carboxylic acids with alkylene oxides in
the presence of calcined hydrotalcite.
3. Rinse aids as claimed in any of claims 1 to 2, characterized in that the alkoxylated carboxylic acid esters are present in quantities of 0.5 to 40% by
weight.
4. Rinse agents as claimed in any of claims 1 to 3, characterized in that the alkoxylated carboxylic acid esters are present in admixture with other nonionic
surfactants selected in particular from the group of fatty alcohol polyglycol ethers,
alkyl oligoglucosides, fatty acid-N-alkyl glucamides, hydroxy mixed ethers and/or
mixed ethers.
5. Rinse agents as claimed in claim 4, characterized in that alkoxylated carboxylic acid esters are present in admixture with alkyl polyglycosides
corresponding to formula (II):
R3O-[G]p (II)
in which R3 is an alkyl and/or alkenyl group containing 4 to 22 carbon atoms, G is a sugar unit
containing 5 or 6 carbon atoms and p is a number
6. Rinse agents as claimed in claim 4,
characterized in that alkoxylated carboxylic acid esters are present in admixture with fatty acid-N-alkyl
polyhydroxyalkylamides corresponding to formula
(III):

where R
5CO is an aliphatic acyl group containing 6 to 22 carbon atoms, R
4 is an alkyl or hydroxyalkyl group containing 1 to 4 carbon atoms and [Z] is a linear
or branched polyhydroxyalkyl group containing 3 to 12 carbon atoms and 3 to 10 hydroxyl
groups.
7. Rinse agents as claimed in claim 4, characterized in that alkoxylated carboxylic acid esters are present in admixture with fatty alcohol polyethylene
glycol/polypropylene or polybutylene glycol ethers corresponding to formula (V):
R6O(CH2CH2O)p[MO]mH (V)
in which R6 is an alkyl and/or alkylene group containing 8 to 22 carbon atoms, MO is a propylene
oxide and/or a butylene oxide unit, p is a number of 1 to 15 and m is 0 or a number
of 1 to 10.
8. Rinse agents as claimed in claim 4, characterized in that alkoxylated carboxylic acid esters are present in admixture with fatty alcohol polypropylene
glycol/polyethylene glycol ethers corresponding to formula (VI):
R7O[CH2(CH3)CHO]r(CH2CH2O)qH (VI)
in which R7 is an alkyl and/or alkenyl group containing 8 to 22 carbon atoms, r is a number of
1 to 10 and q is a number of 0 to 15.
9. Rinse agents as claimed in claim 4, characterized in that alkoxylated carboxylic acid esters are present in admixture with hydroxy mixed ethers
corresponding to formula (VII):
R8O[CH2CH(CH3)O]x(CH2CHR9O)y[CH2CH(OH)R10]z (VII)
in which R8 is an alkyl and/or alkylene group containing 4 to 18 carbon atoms, R9 is hydrogen or a methyl or ethyl group, R10 is an alkyl group containing 2 to 22 carbon atoms, x is 0 or a number of 1 to 10,
y is a number of 1 to 30 and z is the number 1.
10. Rinse agents as claimed in any of claims 4 to 9, characterized in that the alkoxylated carboxylic acid esters and the other nonionic surfactants are present
in a ratio by weight of 10:90 to 80:20.
11. Rinse agents as claimed in any of claims 1 to 10, characterized in that they contain mono- and/or polybasic carboxylic acids, preferably citric acid, in
quantities of 1 to 50% by weight.
1. Produits de rinçage aqueux pour lave-vaisselle, contenant des acides carboxyliques
mono-et/ou polyvalents, des agents solubilisants et des esters d'acides carboxyliques
alcoxylés de formule (I)

dans laquelle R
1CO représente un radical acyle aliphatique portant 8 à 18 atomes de carbone, OAlk
représente un radical O-CH
2CH
2, n représente des nombres de 5 à 15, et R
2 représente un radical méthyle.
2. Produits de rinçage selon la revendication 1,
caractérisés en ce qu'
ils contiennent des esters d'acides carboxyliques alcoxylés de formule (I) qui ont
été obtenus par réaction d'acides carboxyliques avec des oxydes d'alkylène en présence
d'hydrotalcite calcinée.
3. Produits de rinçage selon l'une quelconque des revendications 1 à 2,
caractérisés en ce qu'
ils contiennent les esters d'acides carboxyliques alcoxylés en quantités de 0,5 à
40 % en poids.
4. Produits de rinçage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisés en ce qu'
ils contiennent les esters d'acides carboxyliques alcoxylés en mélange avec d'autres
tensioactifs non ioniques, choisis en particulier dans le groupe des éthers polyglycoliques
d'alcools gras, des oligoglucosides d'alkyle, des N-alkyl-glucamides d'acides gras,
des hydroxy éthers mixtes et/ou des éthers mixtes.
5. Produits de rinçage selon la revendication 4,
caractérisés en ce qu'
ils contiennent des esters d'acides carboxyliques alcoxylés en mélange avec des polyglycosides
d'alkyle de formule (II),
R3O-[G]p (II)
dans laquelle R3 représente un radical alkyle et/ou alcényle portant 4 à 22 atomes de carbone, G un
radical sucre portant 5 ou 6 atomes de carbone, et p des nombres de 1 à 10.
6. Produits de rinçage selon la revendication 4,
caractérisés en ce qu'
ils contiennent des esters d'acides carboxyliques alcoxylés en mélange avec des N-alkyl-polyhydroxyalkylamides
d'acides gras de formule (III)

dans laquelle R
5CO représente un radical acyle aliphatique portant 6 à 22 atomes de carbone, R
4 un radical alkyle ou hydroxyalkyle portant 1 à 4 atomes de carbone et [Z] un radical
polyhydroxyalkyle linéaire ou ramifié portant 3 à 12 atomes de carbone et 3 à 10 groupes
hydroxyle.
7. Produits de rinçage selon la revendication 4,
caractérisés en ce qu'
ils contiennent des esters d'acides carboxyliques alcoxylés en mélange avec des polyéthylène
glycol-/ polypropylène glycol- ou polybutylène glycol éthers d'alcools gras de formule
(V)
R6O(CH2CH2O)p[MO]mH (V)
dans laquelle R6 représente un radical alkyle et/ou alkylène portant 8 à 22 atomes de C, MO représente
un radical oxyde de propylène et/ou oxyde de butylénie, p représente un nombre de
1 à 15, et m représente 0 ou un nombre de 1 à 10.
8. Produits de rinçage selon la revendication 4,
caractérisés en ce qu'
ils contiennent des esters d'acides carboxyliques alcoxylés en mélange avec des polypropylène
glycol-/polyéthylène glycol éthers d'alcools gras de formule (VI)
R7O[CH2(CH3)CHO]r(CH2CH2O)qH (VI)
dans laquelle R7 représente un radical alkyle et/ou alkylène portant 8 à 22 atomes de C, r représente
un nombre de 1 à 10, et q représente un nombre de 0 à 15.
9. Produits de rinçage selon la revendication 4,
caractérisés en ce qu'
ils contiennent des esters d'acides carboxyliques alcoxylés en mélange avec des hydroxy
éthers mixtes de formule (VII),
R8O[CH2CH(CH3)O]x(CH2CHR9O)y[CH2CH(OH)R10]z (VII)
dans laquelle R8 représente un radical alkyle et/ou alkylène portant 4 à 18 atomes de C, R9 représente un atome d'hydrogène ou un radical méthyle ou éthyle, R10 représente un radical alkyle portant 2 à 22 atomes de C, x représente 0 ou un nombre
de 1 à 10, y un nombre de 1 à 30, et z = 1.
10. Produits de rinçage selon l'une quelconque des revendications 4 à 9,
caractérisés en ce qu'
ils contiennent les esters d'acides carboxyliques alcoxylés et les autres tensioactifs
non ioniques dans un rapport pondéral de 10/90 à 80/20.
11. Produits de rinçage selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisés en ce qu'
ils contiennent des acides carboxyliques mono-et/ou polyvalents, de préférence de
l'acide citrique, dans des quantités de 1 à 50 % en poids.