[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung cellulosischer Fasern aus Lösungen
der Cellulose in einem wässerigen tertiären Aminoxid.
[0002] In den letzten Jahrzehnten wurden bedingt durch die Umweltproblematik des bekannten
Viskoseverfahrens zur Herstellung cellulosischer Fasern intensive Anstrengungen unternommen,
alternative, umweltfreundlichere Verfahren zur Verfügung zu stellen. Als eine besonders
interessante Möglichkeit hat sich dabei in den letzten Jahren herauskristallisiert,
Cellulose ohne Ausbildung eines Derivates in einem organischen Lösungsmittel aufzulösen
und aus dieser Lösung Formkörper zu extrudieren. Fasern, welche aus solchen Lösungen
ersponnen werden, erhielten von der BISFA (The International Bureau for the Standardization
of man made fibers) den Gattungsnamen Lyocell zugeteilt, wobei unter einem organischen
Lösungsmittel ein Gemisch aus einer organischen Chemikalie und Wasser verstanden wird.
Weiters sind solche Fasern auch unter dem Begriff "lösungsmittelgesponnene Fasern"
bekannt.
[0003] Es hat sich herausgestellt, daß sich als organisches Lösungsmittel insbesondere ein
Gemisch aus einem tertiären Aminoxid und Wasser hervorragend zur Herstellung von Lyocell-Fasem
bzw. anderen Formkörpern eignet. Als Aminoxid wird dabei vorwiegend N-Methylmorpholin-N-oxid
(NMMO) verwendet. Andere geeignete Aminoxide sind in der EP-A 0 553 070 geoffenbart.
Verfahren zur Herstellung cellulosischer Formkörper aus einer Lösung der Cellulose
in einem Gemisch aus NMMO und Wasser sind z.B. in der US-PS 4,246,221 oder in der
PCT-WO 93/19230 geoffenbart. Dabei wird die Celluloselösung aus einer Spinndüse extrudiert,
in einem Luftspalt verstreckt und aus der Lösung in einem wäßrigen Fällbad ausgefällt.
Dieses Verfahren wird im folgenden als "Aminoxidverfahren" oder "Lyocellverfahren"
bezeichnet, wobei mit der Abkürzung "NMMO" im folgenden sämtliche tertiäre Aminoxide
gemeint sind, die Cellulose lösen können. Nach dem Aminoxidverfahren hergestellte
Fasern zeichnen sich durch eine hohe Faserfestigkeit im konditionierten sowie im nassen
Zustand, einen hohen Naßmodul und eine hohe Schlingenfestigkeit aus.
[0004] Aus der PCT-WO 97/14829 ist bekannt, daß die frisch ersponnnenen Lyocellfasern nach
dem Verlassen des Fällbades geschnitten und in Form eines Vlieses aus unregelmäßig
orientierten Fasern gewaschen werden.
[0005] Die PCT-WO 92/14871 beschreibt ein Verfahren zur Wäsche von nach dem Aminoxidverfahren
hergestellten Fasern. Dabei werden die noch nicht geschnittenen kontinuierlichen Fasern
in Form eines Faserkabels durch mehrere Waschbäder geführt. Das Schneiden der Fasern
zu Stapelfasern erfolgt erst in einer späteren Verfahrensstufe.
[0006] In der PCT-WO 92/14871 wird betont, daß der pH-Wert der Waschbäder unterhalb von
8,5 liegen muß, da sonst die resultierenden Fasern eine verstärkte Neigung zur Fibrillation
aufweisen.
[0007] Die PCT-WO 92/14871 weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es aus dem Viskoseverfahren
zur Herstellung cellulosischer Fasern bekannt ist, daß eine der Waschstufen als Bleichestufe
ausgebildet ist, in welcher ein alkalischer pH-Wert vorherrscht. Es ist jedoch im
Aminoxidverfahren bekannt, daß sämtliche Waschflüssigkeiten zur Rückgewinnung von
NMMO im Kreislauf geführt werden. Es ist in diesem Zusammenhang auch aus der PCT-WO
92/14871 bekannt, daß die Waschbäder miteinander in Verbindung stehen und frische
Waschflüssigkeit im letzten Waschbad aufgegeben und im Gegenstrom zur Transportrichtung
des Faserkabels bis zum ersten Waschbad geführt wird. Da der Eintrag zusätzlicher
Chemikalien in größeren Mengen in diesen Kreislauf unerwünscht ist, kann im Aminoxidverfahren
keine Bleichestufe in den Kreislauf der Waschflüssigkeit implementiert werden. Es
ist lediglich möglich, ein Bleichebad unabhängig von den miteinander in Verbindung
stehenden Waschbädem vorzusehen. Wenn somit im folgenden von "Waschbädern" die Rede
ist, so ist damit ein solches unabhängiges Bleichebad nicht gemeint.
[0008] Ein weiteres Problem der Wäsche der nach dem Aminoxidverfahren hergestellten Fasern
ist, daß anhaftendes NMMO zur Gänze von der Faser entfernt werden muß.
[0009] Die vorliegende Erfindung stellt sich zur Aufgabe, ein Verfahren zur Verfugung zu
stellen, bei welchem mit möglichst geringem Aufwand das NMMO aus der Faser ausgewaschen
werden kann.
[0010] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zur Herstellung cellulosischer Fasern aus
Lösungen der Cellulose in einem wässerigen tertiären Aminoxid gelöst, wobei die extrudierten
Fasern über ein Fällbad geführt und geschnitten werden und die geschnittenen Fasern
in Form eines Vlieses über mehrere Waschbäder geführt und anschließend getrocknet
werden, welche Waschbäder miteinander in Verbindung stehen und wobei frische Waschflüssigkeit
im letzten Waschbad aufgegeben wird und im Gegenstrom zur Transportrichtung des Faservlieses
bis zum ersten Waschbad geführt wird, und welches Verfahren dadurch gekennzeichnet
ist, daß der pH-Wert jedes der Waschbäder auf höher als 8,5 gehalten wird. Für die
Zwecke der vorliegenden Erfindung wird im weiteren ein pH-Wert von mehr als 8,5 als
"alkalischer pH-Wert" bezeichnet.
[0011] Die Erfindung bezieht sich dabei auf sogenannte "Waschstrecken" aus mehreren miteinander
in Verbindung stehenden Waschbädem. Erfindungsgemäß muß der pH-Wert der Waschflüssigkeit
jedes der miteinander in Verbindung stehenden Waschbäder höher als 8,5 gehalten werden.
Bäder, die nicht mit den Waschbädem in Verbindung stehen und daher nicht mit der gleichen
Waschflüssigkeit gespeist werden, wie z.B. separate Behandlungs- oder Bleichebäder,
sind von der vorliegenden Erfindung nicht umfaßt.
[0012] Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß ein alkalischer pH-Wert der Waschbäder
im Falle einer Wäsche von frisch gesponnenen und geschnittenen Lyocell-Fasern in Vliesform
im Unterschied zu einer Wäsche von kontinuierlichen Fasern in Kabelform bewirkt, daß
das NMMO in weniger Waschstufen zur Gänze aus der Faser entfernt werden kann. Damit
kann der Bedarf an Waschwasser und Installationen deutlich verringert werden, was
sich auf die Kosten des Verfahrens günstig auswirkt.
[0013] Weiters zeigt sich im Unterschied zu einer Wäsche der Fasern in Kabelform, daß ein
alkalischer pH-Wert des bzw. der Waschbäder keinen negativen Einfluß auf die Fibrillationstendenz
der resultierenden Fasern hat.
[0014] Eine vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet,
daß der pH-Wert der Waschbäder zwischen 9 und 11 gehalten wird. Weiters bevorzugt
wird der pH-Wert der Waschbäder zwischen 10 und 11 gehalten.
[0015] Es zeigt sich, daß beim Auswaschen des NMMO aus den Fasern in den ersten Waschbädern
die größte Menge an NMMO aus den Fasern entfernt wird. In den nachfolgenden Waschbädernn
sind nur mehr geringere Mengen an NMMO in den Fasern vorhanden, welche sich jedoch
schwerer auswaschen lassen. Ein alkalischer pH-Wert der Waschflüssigkeit bewirkt insbesondere
in diesen nachfolgenden Bädern eine Erhöhung der Rate, in welcher NMMO ausgewaschen
wird.
[0016] In vorteilhafter Weise kann die Einstellung des pH-Wertes in den Waschbädern durch
die Zugabe von basisch puffernden Substanzen erfolgen. Dabei ist insbesondere die
Zugabe von Natronlauge bevorzugt. Die dabei notwendige Menge an Natronlauge, welche
von Prozeßparametern wie z.B. dem pH-Wert des Vlieses bzw. der Feuchtigkeit im Vlies
abhängt, läßt sich für den Fachmann anhand der jeweiligen Gegebenheiten einfach ermitteln.
In einfacher Weise wird die Zugabemenge anhand des pH-Wertes der Waschbäder geregelt.
[0017] Die Natronlauge kann dabei nur in eines der Waschbäder oder aber auch an mehreren
Stellen der Wäsche zudosiert werden. Es zeigt sich, daß die Zugabe von Alkali zu den
Waschbädern keinen negativen Einfluß auf die nachfolgenden Prozeßschritte wie Reinigung
der Waschbäder und Rückgewinnung des Lösungsmittels hat.
[0018] Insbesondere erweist es sich als vorteilhaft, die basisch puffernde Substanz im zweiten
Drittel der aus den in miteinander in Verbindung stehenden Waschbädern bestehenden
Waschstrecke zuzugeben. Damit wird gewährleistet, daß in den letzten Waschbädern,
in denen ein alkalischer pH-Wert eine besonders große Rolle spielt, ausreichende Alkalinität
vorhanden ist und anderererseits nicht zu viel basisch puffernde Substanz mit den
gewaschenen Fasern ausgetragen wird.
[0019] Es ist weiters vorteilhaft, wenn das Faservlies nach dem Verlassen eines Waschbades
vor dem Eintritt in das folgende Waschbad abgepreßt wird. Damit wird eine Verschleppung
von NMMO-belastetem Waschwasser in die folgende Waschstufe weitgehend vermieden.
[0020] Die Temperatur des Waschwassers liegt bevorzugt bei ca. 20°C bis 90°C.
[0021] Zur Wäsche des Vlieses kann dieses durch die mit Waschflüssigkeit gefüllten Waschbäder
geführt werden. Die Waschbäder können auch dahingehend ausgestaltet sein, daß Waschflüssigkeit
auf das Vlies aufgesprüht wird.
[0022] Das Gesamtflottenverhältnis der Waschflüssigkeit zum Faservlies beträgt vorteilhafterweise
1,5:1 bis 40:1.
[0023] Die Erfindung wird im folgenden durch die Figur und Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
[0024] Dabei bezeichnet die Figur 1 schematisch ein Verfahren zur Wäsche eines Faservlieses
aus frisch ersponnenen geschnittenen Lyocellfasem.
[0025] Das Faservlies (10) wird dabei z.B. auf einem Siebband (nicht dargestellt) durch
die verschiedenen Waschbäder (in der Figur 1 sind es 5 Waschbäder) geführt. In jedem
Waschbad wird das Faservlies von oben mit Waschflüssigkeit aus einem unterhalb des
Siebbandes befindlichen Behälter (1 bis 5) besprüht. Die Waschflüssigkeit fließt nach
unten wieder in den jeweiligen Behälter ab. Frisches Waschwasser 13 wird dem letzten
Bad (Behälter 5) zugeführt. Das Waschwasser zirkuliert in den jeweiligen Bädern, wobei
die Rate der Zirkulation innerhalb eines Bades höher sei kann als die Rate der Zufuhr
des frischen Waschwassers in das letzte Waschbad. Überschüssiges Waschwasser wird
im Gegenstrom zur Transportrichtung des Faservlieses dem jeweils vorgeschalteten Waschbad
zugeführt. Das Faservlies wird nach jedem Waschbad mittels Walzenpaaren wie z.B. dem
Walzenpaar (11, 12) abgepreßt. Nach dem Verlassen des letzten Waschbades wird das
gewaschene Faservlies weiteren Nachbehandlungsstufen zugeführt bzw. getrocknet. Das
Waschwasser des ersten Waschbades wird weiter dem Fällbad bzw. der Reinigung und Rückgewinnung
von NMMO zugeführt.
Beispiel 1 (Vergleichsbeispiel):
[0026] In einem kontinuierlichen Pilotanlagenbetrieb wurde ein Faservlies von frisch ersponnenen
Lyocellfasern in fünf Waschbädern unter Verwendung von leicht alkalischem Wasser als
Waschflüssigkeit ohne zusätzliche Maßnahmen gemäß der oben angegebenen allgemeinen
Verfahrensweise gewaschen.
[0027] Nach jedem Waschbad wurde das Vlies auf einen Wassergehalt von ca. 200 % abgepreßt.
Nach dem letzten Waschbad wurde das Vlies auf einen Wassergehalt von ca. 100% abgepreßt
und anschließend getrocknet.
Beispiel 2 (erfindungsgemäßes Verfahren):
[0028] Es wurde wie in Beispiel 1 vorgegangen, jedoch wurde im Ablauf des vierten Waschbades
0,1M NaOH so zugegeben, daß im Zulauf des dritten Waschbades ein pH-Wert von ca. 11
resultierte.
[0029] Bei beiden Versuchen wurde das Ausmaß an pro Waschbad ausgewaschenem NMMO bestimmt.
Dieses Ausmaß wird durch den Austragsfaktor f definiert, der nach der folgenden Formel
ermittelt wird:

wobei c
1 die Konzentration an NMMO auf der Faser beim Eintritt in das Waschbad ist und c
2 die Konzentration an NMMO auf der Faser beim Verlassen des Waschbades ist. Ein höherer
Wert für den Austragsfaktor f bedeutet ein vollständigeres Auswaschen des NMMO in
dem betreffenden Waschbad.
[0030] In der folgenden Tabelle sind einander die jeweils in den Waschbädern gemessenen
pH-Werte sowie die Austragsfaktoren gegenübergestellt:
| |
Vergleichsbeispiel |
Erfindungsgemäßes Verfahren |
| Waschbad |
pH-Wert |
Austragsfaktor f |
pH-Wert |
Austragsfaktor f |
| 1 |
7,6 |
0,7 |
10,4 |
0,8 |
| 2 |
7,1 |
0,5 |
10,8 |
0,6 |
| 3 |
7,3 |
0,5 |
11,1 |
0,6 |
| 4 |
7,3 |
0,5 |
11,3 |
0,6 |
| 5 |
8,2 |
0,4 |
9,7 |
0,9 |
[0031] Aus dem Vergleich der Werte ergibt sich, daß mit dem erfindungsgemäßen Verfahren
der NMMO-Gehalt der Fasern innerhalb eines Waschbades in größerem Ausmaß verringert
werden kann. Dies gilt insbesondere für die letzten Waschbäder, in welchen eine Entfernung
der geringen Restgehalte an NMMO besonders schwierig ist. Mit dem erfindungsgemäßen
Verfahren ist somit ein vollständiges Entfernen des NMMO mit deutlich weniger Waschbädem
und somit mit geringeren Kosten möglich.
1. Verfahren zur Herstellung cellulosischer Fasern aus Lösungen der Cellulose in einem
wässerigen tertiären Aminoxid, wobei die extrudierten Fasern über ein Fällbad geführt
und geschnitten werden, und die geschnittenen Fasern in Form eines Vlieses über mehrere
Waschbäder geführt und anschließend getrocknet werden, welche Waschbäder miteinander
in Verbindung stehen und wobei frische Waschflüssigkeit im letzten Waschbad aufgegeben
wird und im Gegenstrom zur Transportrichtung des Faservlieses bis zum ersten Waschbad
geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der pH-Wert jedes der Waschbäder auf höher als 8,5 gehalten wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der pH-Wert jedes der Waschbäder zwischen 9 und 11 gehalten wird.
3. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des pH-Wertes in den Waschbädern durch die Zugabe von basisch puffernden
Substanzen erfolgt.
4. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einem der Waschbäder Natronlauge zugegeben wird.
5. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Faservlies nach dem Verlassen eines Waschbades vor dem Eintritt in das folgende
Waschbad abgepreßt wird.
6. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der Waschflüssigkeit 20°C bis 90°C beträgt.
1. A process for the production of cellulosic fibres from solutions of cellulose in an
aqueous tertiary amine oxide, whereby the extruded fibres are led through a precipitating
bath and cut and the cut fibres are passed through a series of wash baths in the form
of a fleece and then dried, whereby the wash baths are connected one to the other
and whereby fresh washing liquor is applied to the last wash bath and led in countercurrent
with the transportation direction of the fibre fleece to the first wash bath, characterized in that the pH value of each of said wash baths is maintained higher than 8.5.
2. A process according to claim 1, characterized in that the pH value of each of the wash baths is maintained between 9 and 11.
3. A process according to any of claims 1 or 2, characterized in that the pH value in the wash baths is set by adding alkaline buffering substances.
4. A process according to claim 3, characterized in that sodium hydroxide is added to at least one of the wash baths.
5. A process according to any of the preceding claims, characterized in that liquor is forced out of the fibre fleece after the fleece leaves the wash bath and
before it enters the following wash bath.
6. A process according to any of the preceding claims, characterized in that the temperature of the washing liquor equals 20°C to 90°C.
1. Procédé de production de fibres cellulosiques, à partir de solutions de la cellulose
dans un amynoxyde tertiaire, aqueux, les fibres extrudées étant guidées à travers
un bain de précipitation et découpées, et les fibres découpées, ayant la forme d'un
matelas, étant guidées à travers une pluralité de bains de lavage et étant ensuite
séchées, lesdits bains de lavage étant reliés ensemble et du liquide de lavage neuf
étant amené au dernier bain de lavage et guidé à contre-courant par rapport à la direction
de transport du matelas de fibres, jusqu'au premier bain de lavage, caractérisé en ce que la valeur de pH de chacun des bains de lavage est maintenue à une valeur supérieure
à 8,5.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la valeur de pH de chacun des bains de lavage est maintenue entre 9 et 11
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le réglage de la valeur de pH dans les bains de lavage se fait par addition de substances
à effet tampon et basique.
4. Procédé la revendication 3, caractérisé en ce qu'une lessive de soude est ajoutée à au moins l'un des bains de lavage.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matelas de fibres, après avoir quitté un bain de lavage, est exprimé avant d'entrer
au bain de lavage suivant.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la température du liquide de lavage est dans la plage de 20°C à 90°C.