| (19) |
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(11) |
EP 1 129 509 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.10.2002 Patentblatt 2002/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.08.1999 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01R 4/24 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9905/662 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0003/0217 (25.05.2000 Gazette 2000/21) |
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| (54) |
ANSCHLUSSVORRICHTUNG
CONNECTING DEVICE
DISPOSITIF DE RACCORDEMENT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
14.11.1998 DE 19852489
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.09.2001 Patentblatt 2001/36 |
| (73) |
Patentinhaber: Hirschmann Electronics GmbH & Co. KG |
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72654 Neckartenzlingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HAGMANN, Bernd
D-73312 Geislingen/Steige (DE)
- KUHN, Peter
D-73275 Köngen (DE)
- GAIDOSCH, Othmar
D-73760 Ostfildern (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stadler, Heinz, Dipl.-Ing. |
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Weikersheimer Strasse 17 70435 Stuttgart 70435 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C- 19 504 013 GB-A- 1 464 817 US-A- 5 044 978
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GB-A- 1 239 738 US-A- 3 982 319
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anschlußvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
Eine derartige Anschlußvorrichtung ist bereits aus der DE-195 04 013 C bekannt (siehe
insbesondere dessen (Figuren 13-16). Gegenstand dieser Vorrichtung ist vor allem ein
wieder verwendbarer Abgriff an durchgehenden mehradrigen Leitungen, vorzugsweise an
zweiadrigen profilierten Flachbandkabeln (ASI-Leitungen) mit stromführenden Litzen,
z.B. zu Meßzwecken an unterschiedlichen Stellen der ASI-Leitung. Zum Verbinden der
ASI-Leitung mit einer abzweigenden Leitung ist letztere durch einen Rohrstutzen in
das Gehäuse eingeführt, in dem dann entsprechend gestaltete Kontakte (Fig. 17) die
Adern der ASI-Leitung mit den zugehörigen Adern der Abzweigleitung verbinden.
[0002] Insbesondere aufgrund der unterschiedlichen Anschlüsse von durchgehender und abzweigender
Leitung ist der Aufbau der bekannten Anschlußvorrichtung für eine Verbindungsvorrichtung
aufwendig. Außerdem sind die sowohl mit Eindringspießen als auch einer Schneidklemme
auszustattenden Kontaktelemente komplizierte Teile, die überdies sehr genau geführt
werden müssen, um die gleichzeitige Kontaktierung der Adern von ASI- und Abzweigleitung
zu ermöglichen.
Aber auch unter dieser Voraussetzung ist keine sichere Montage und Funktion gewährleistet,
weil die Adern der Abzweigleitung nicht sicher geführt sind und ihre Lage beim Einführen
des Kontaktträgers zwar bei Verwendung von durchsichtigem Material kontrollierbar
ist, aber ohne weiteres von der Soll-Lage abweichen kann.
Darüber hinaus stellen die erforderlichen Stützen zur Auflage der Adern der Abzweigleitung
einen zusätzlichen Aufwand dar. Weiterhin ist die bekannte Vorrichtung zur Aufnahme
elektrischer Einrichtungen wie Steckverbinder in dem Abzweigstutzen weder vorgesehen
noch geeignet.
[0003] Schließlich ist die vorveröffentlichte Anschlußvorrichtung auch nicht zum Aufbau
von Verbindungsstrukturen durch Zusammenfügen mehrerer gleicher Vorrichtungen sondern
allenfalls zum Verbinden zweier ASI-Leitungen geeignet, wenn die Abzweigleitung am
freien Ende nicht wie in Spalte 6, Zeilen 13-14 der Patentschrift vorgesehen, einen
Aktor oder Sensor aufweist, sondern über eine weitere PG-Verschraubung in den Gewindestutzen
einer zweiten Anschlußvorrichtung gemäß den Figuren 13-16 eingeführt und darin mit
einer ASI-Leitung elektrisch verbunden wird.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine möglichst einfache und kostengünstige Anschlußvorrichtung
der eingangsgenannten Art zu schaffen, die eine sichere mechanische und elektrische
Verbindung der Adern wenigstens zweier zu verbindender Kabel sowie von Kabeladern
mit Kontakten von in Gewindestutzen der Anschlußvorrichtung angeordneten Steckverbindern
und mit weiteren Anschlußvorrichtungen ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches
1 gelöst.
Durch die Leiterhalter ist eine einfache, kostengünstige und vor allem lagestabile
Positionierung der Leiter in der Anschlußvorrichtung zur absolut sicheren Kontaktierung
mit den quer dazu eingeführten Kontaktelementen und damit eine schnelle und doch sichere
Montage ermöglicht. Hierzu müssen lediglich zunächst die Leiter in die Bohrungen des
Leiterhalters und diese Einheit in den vorgesehenen Gewindestutzen eingeführt sowie
anschließend die Kontaktelemente durch die quer zu den Bohrungen verlaufenden Ausnehmungen
eingedrückt werden. Eine Sichtkontrolle ist hierbei nicht erforderlich, da die Leiter
und Kontaktelemente allseitig geführt sind.
Die Leiter können in vorteilhafter Weise sowohl Leitungsadern sein, als auch den Erfordernisses
des jeweiligen Anwendungsfalls angepaßte Metallteile. Da zur Verbindung von Kabeln
deren Endteile abgemantelt sein müssen, um die Adern in die Bohrungen der Leiterhalter
einführen zu können, ist die Anschlußvorrichtung sowohl für Rund- als auch für Flachkabel
geeignet.
[0006] Nachdem die Anschlußvorrichtung ausschließlich für Leiterverbindungen und nicht auch
für Abgriffe vorgesehen ist, können die Kontaktelemente unkompliziert aufgebaut und,
bei Wegfall von Durchdringspießen, sowohl für die Kontaktierung von Litzen als auch
von massiven Leitern ausgebildet sein.
Auch das Gehäuse der Anschlußvorrichtung kann einfacher ausgebildet und hergestellt
werden, weil keine Stützen als Auflage zu kontaktierender Leiter nötig sind. Die einheitliche
Verwendung von Leiterhaltern für jeden Verbindungsanschluß bedingt darüber hinaus
einen im Vergleich zu dem beschriebenen Stand der Technik einfacheren und kostengünstigeren
Aufbau der Anschlußvorrichtung.
[0007] Weiterhin ist bereits mit einer Anschlußvorrichtung eine größere Zahl von Verbindungen
möglich, die von der Anzahl der vorgesehenen Gewindestutzen abhängt. Dieser sind in
der Praxis zwar durch die zulässigen Höchstabmessungen der Anschlußvorrichtung Grenzen
gesetzt, bei einem für viele Anwendungsfälle geeigneten Aufbau sind indessen immerhin
vier Gewindestutzen möglich, wobei ein günstiger Kompromiß zwischen Vorrichtungsgröße
und Zahl der möglichen Verbindungen erzielt ist.
[0008] Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Anschlußvorrichtung liegt schließlich
darin, daß sie als Modul für den Aufbau beliebiger Verbindungsstrukturen geeignet
ist. Dazu sind lediglich die Anschlüsse je wenigstens eines Gewindestutzens mehrerer
Anschlußvorrichtungen miteinander zu verbinden. Zusammen mit den internen Verbindungen
jeder Anschlußvorrichtung können damit komplexe, an die Gegebenheiten jedes Einzelfalls
optimal anpaßbare Verbindungsnetze aufgebaut werden, die außerdem jederzeit veränder-
bzw. erweiterbar sind.
[0009] Vorteilhafte Ausführungen bzw. Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Anschlußvorrichtung
sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0010] Durch die erfindungsgemäße Anordnung eines Leiterhalters je Gewindestutzen ist es
auf einfachste Weise ermöglicht, zur Verbindung unterschiedliche Einrichtungen vor
zusehen, die einfach über in die Kanäle der Leiterhalter einzuführende Leiter anschließbar
sind.
In Anspruch 2 sind drei wesentliche, in den Gewindestutzen alternativ anbringbare
Einrichtungen angegeben, wodurch eine große Vielfalt an möglichen Anschlußvorrichtungen
erzielt ist, die damit einen hohen Nutzungswert aufweisen.
So kann die Anschlußvorrichtung beispielsweise als reiner Kabelverbinder von drei
oder vier Kabeln ausgebildet sein, wozu in jedem Gewindestutzen eine Kabelverschraubung
vorgesehen ist und die Adern jedes abgemantelten Kabelendes in den zugehörigen Leiterhalter
eingebracht sind.
Es ist aber auch möglich, in einem Gewindestutzen einen Steckverbinder zum Anschluß
eines Gegensteckverbinders, etwa eines konfektionierten Kabels, zu installieren. Dabei
können die Steckkontaktelemente über Einzelleiter wie Litzen, Massivdrähte oder bedarfsgemäß
ausgebildete Metallteile, aber auch über die Leiter von an den Enden abgemantelten
Kabelstücken oder über mit den Steckkontakten fest verbundene Leiter angeschlossen
sein, die andernends in die dafür vorgesehenen Kanäle der Leiterhalter einführbar
sind.
Eine weitere, besonders zweckmäßige Einrichtung besteht schließlich in dem angegebenen
Verbindungsstück, welches einfach in Aufbau und Montage ist und ein schnelles Zusammenfügen
erfindungsgemäßer Anschlußvorrichtungen zu mechanisch stabilen Einheiten ermöglicht.
[0011] Durch eine Ausbildung der leitenden Verbindung der beiden Leiterhalter des Verbindungsstücks
nach Anspruch 3 ist eine einfach maschinell herstell- und montierbare sowie mechanisch
robuste Verbindung geschaffen, die überdies nicht nur eine dauerhaft sichere Verbindung
zwischen den verbundenen Anschlußvorrichtungen, sondern auch eine hochwertige Kontaktierung
mit den Kontaktelementen gewährleistet, an denen das Metallteil unter Federdruck anliegt.
Dazu können die Kontaktelemente wahlweise als zwischen die Bleche einführbare Stifte
bzw. Spieße oder als die Bleche umfassende Schenkel z.B. von Schneidklemmkontakten
ausgebildet sein. Auch eine gemischte Ausführung der Kontaktelemente ist selbstverständlich
möglich.
[0012] Besonders vorteilhaft ist eine Ausbildung der Kontaktelemente nach Anspruch 4, weil
damit die sichere Kontaktierung weitgehend unabhängig von der Art des Leiters ist.
Wie erwähnt, sind dafür isolierte oder nicht isolierte Litzen, Massivdrähte oder sonstige
im Kontaktbereich federnde oder starre Metallteile gleichermaßen geeignet.
[0013] Eine besonders schnelle und unkomplizierte Montage der Anschlußvorrichtung ist gemäß
Anspruch 5 dadurch erreicht, daß die Leiterhalter - unabhängig von der anzuschließenden
Einrichtung - identisch sind. Dadurch entfällt nicht nur die Notwendigkeit einer Zuordnung
zu den verschiedenen Einrichtungen, sondern auch die Bereitstellung und Lagerhaltung
unterschiedlicher Leiterhalter.
[0014] Bei Anschlußvorrichtungen mit zwei nicht einander gegenüberliegend angeordneten oder
bei mehr als zwei Leiterhaltern bietet eine Ausbildung nach Anspruch 6 den Vorteil
kleiner Abmessungen des Gehäuses durch kürzere Gewindestutzen und darüber hinaus des
Querschnitts des Anschlußstopfens, da die Kontaktelemente auf engerem Raum angeordnet
werden können. Die Möglichkeit der Überlappung ist abhängig von der Zahl der Leiterhalter
und der Kontakte je Leiterhalter. Mit vernünftigem Aufwand ist eine solche Ausführung
für bis zu vier Gewindestutzen mit zweipoligen Anschlüssen problemlos realisierbar.
[0015] Eine stark vereinfachte Montage, besonders auch bei einer Ausgestaltung der Leiterhalter
nach Anspruch 6, ist gemäß Anspruch 7 durch eine Codierung von Leiterhaltern und Gewindestutzen
erzielt, die ein Einführen der Leiterhalter in die Gewindestutzen nur in einer einzigen
Position zuläßt, die auch "blind" auffindbar ist.
[0016] Eine mögliche Ausführung dieser Codierung ist in Anspruch 8 angegeben. Sie weist
bei einer Ausbildung nach Anspruch 9 den zusätzlichen Vorteil auf, daß ohne Mehraufwand
ein Vorsprung gebildet ist, der als Anschlag beim Einführen des Leiterhalters in den
Gewindestutzen nutzbar ist. Außerdem bewirken die Abflachungen zusätzlich eine wirksame
Verdrehsicherung.
[0017] Eine gemäß Anspruch 10 vorgesehene trichterförmige Einführungsöffnung der Kanäle
ermöglicht ein problemloses Einführen der Leiter.
[0018] Eine ganz wesentliche Erleichterung der Montage ist durch ein in jedem Kanal wirksames
Klemmelement nach Anspruch 11 erreicht. Beim Anschluß beispielsweise eines Kabels
können zunächst die Kabeladern in die Kanäle eingesteckt und diese Einheit dann in
jeder Neigungslage in den zugehörigen Gewindestutzen eingeführt werden ohne daß dabei
ein Herausgleiten des Leiterhalters aus den Leiterenden zu befürchten oder zur Vermeidung
eines solchen Herausgleitens besondere Hilfsmittel erforderlich wären. Vielmehr ist
aufgrund der leichten Klemmung der Kabeladern die genannte Einheit vormontiert und
auch dann problemlos in den Gewindestutzen einsetzbar, wenn dies von oben nach unten
erfolgt.
[0019] Eine z.B. im Spritzgußverfahren zusammen mit dem Leiterhalter einstückig hergestellte
Federzunge gemäß den Ansprüchen 12 und 13 ist kostengünstig und weist auch bei relativ
starkem und unelastischem Kunststoff eine ausreichende Federwirkung auf
[0020] In der praktischen Anwendung ist häufig eine geschirmte Ausführung von Anschlußvorrichtungen
erforderlich, wie sie in Anspruch 14 angegeben ist.
Bei einer Kabelverschraubung erfolgt dabei die leitende Verbindung des Kabelschirms
mit dem Metallgehäuse über eine ringförmige, am Kabelschirm anliegende Metallfeder
und einen damit leitend verbundenen, am Metallgehäuse anliegenden metallischen Druckring.
Bei einem angeschlossen Steckverbinder mit einer Außenhülse aus leitendem Material
ist diese und/oder ein auf Massepotential liegender Steckkontakt über ein Metallstück
mit dem Metallgehäuse verbunden.
Ein Verbindungsstück gemäß der Erfindung weist hierzu ein ringförmiges Metallstück
am Umfang auf, welches beim Verschrauben der Überwurfmuttern mit den beiden zu verbindenden
metallischen Gewindestutzen an diesen anliegt.
Zweckmäßigerweise sind diese leitenden Verbindungen so ausgeführt, daß sie auch bei
einem kunststoffumspritzten Metallgehäuse gemäß Anspruch 15 wirksam sind.
[0021] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist nach Anspruch 16 im Gewindestopfen eine
Druckplatine vorgesehen, auf der nicht nur eine kostengünstige galvanische Verbindung
der dafür bestimmten Kontaktelemente durch einfache Leiterbahnen realisierbar sondern
darüber hinaus auch die Einschaltung elektrischer Bauelemente, etwa eines Abschlußwiderstandes
problemlos ermöglicht ist (Anspruch 17).
[0022] Der Gewindestopfen ist zum Einbringen, Anschließen und Beschalten der Druckplatine
geöffnet und gemäß Anspruch 18 mittels eines Schraubdeckels verschließbar.
[0023] Die Erfindung ist nachfolgend anhand zweier Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen
Anschlußvorrichtung sowie einer aus zwei Anschlußvorrichtungen gebildeten Verbindungsstruktur
weiter erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 -
- eine teilweise aufgebrochene perspektivische Explosionsdarstellung einer ersten Anschlußvorrichtung
für reine Kabelverbindung,
- Fig. 2 -
- eine perspektivische Ansicht einer zweiten, mit drei unterschiedlichen Anschlußeinrichtungen
bestückten Anschlußvorrichtung,
- Fig. 3 -
- eine teilweise geschnittene Draufsicht der zweiten Anschlußvorrichtung mit nur einem
bestückten Anschluß,
- Fig. 4 -
- einen Leiterhalter in Ansicht (Fig. 4a) und als Schnitt AB (Fig. 4b),
- Fig. 5 -
- eine teilweise geschnittene seitliche Ansicht (Fig. 5a) und Drausicht (Fig. 5b) eines
Verbindungsstücks und
- Fig. 6 -
- eine perspektivische Ansicht einer aus zwei Anschlußvorrichtungen aufgebauten Verbindungsstruktur.
[0024] Dabei sind gleiche Teile der beiden Ausführungsbeispiele mit den selben Ziffern versehen.
[0025] Die in Figur 1 dargestellte Anschlußvorrichtung 1 weist ein T-förmiges Metallgehäuse
2 mit einem Anschlußstopfen 3 und drei Gewindestutzen 4 zur Aufnahme je eines aus
Isoliermaterial hergestellten Leiterhalters 5 sowie einer Kabelverschraubung auf,
die aus einer auf den Gewindestutzen 4 aufschraubbaren Gewindehülse 6, einem Dichtring
7 und einer zwischen zwei Druckringen 8 angeordneten ringförmig gebogenen Spiralfeder
9 besteht, die beim Anziehen der Kabelverschraubung an konischen Innenflächen der
Druckringe radial nach innen gegen den Schirm eines nicht dargestellten geschirmten
zweiadrigen Kabels gepreßt wird und dabei einerseits eine Zugentlastung des Kabels
bewirkt und andererseits eine leitende Verbindung des Kabelschirms über einen metallischen
Druckring 8 mit dem Metallgehäuse 2 herstellt.
[0026] In den Anschlußstopfen 3 ist ein mittels einer aufschraubbaren Überwurfmutter 11
befestigbarer Kontaktträger 10 aus Isolierstoff eingeführt, der als Schneidklemmkontakte
12 ausgebildete Kontaktelemente zum galvanischen Verbinden der zugehörigen Kabeladern
trägt.
Am anderen Ende sind die Schneidklemmkontakte 12 mit Anschlußpunkten einer gedruckten
Leiterplatte 46 verlötet, die durch Leiterbahnen 47 überbrückt sind und dadurch die
gewünschten galvanischen Verbindungen zugehöriger Schneidklemmkontakte 12 bewirken.
Der Anschlußstopfen 3 ist mit einem Schraubdeckel 48 verschlossen, der für den Zugang
zur Platine zum Verlöten oder Einschalten von elektrischen Bauteilen, etwa einem Abschlußwiderstand,
oder auch zu Meßzwecken abgeschraubt werden kann.
[0027] Der Übersichtlichkeit halber sind die Gewinde des Anschlußstopfens 3 und der Gewindestutzen
4 nicht dargestellt.
[0028] Die drei Leiterhalter 5 weisen jeweils zwei Kanäle 13 zur Aufnahme der beiden Kabeladern
sowie zwei senkrecht dazu angeordneten schlitzförmigen Ausnehmungen 14 zur Einführung
der Schneidklemmkontakte 12 und Kontaktierung der Kabeladern im Kreuzungsbereich 32
von Kanälen 13 und Ausnehmungen 14 auf.
[0029] Die einander zugewandten Endteile der zylindrischen Leiterhalter 5 sind halbzylindrisch
und derart ausgeformt, daß sie sich im Verbindungs- bzw. Kontakierungsbereich der
Anschlußvorrichtung 1 überlappend und verzahnt zusammenfügen, wobei die beiden axial
fluchtend angeordneten Leiterhalter 5 in der gleichen Winkellage und der dazu senkrecht
angeordnete Leiterhalter 5 dagegen um 180° verdreht eingeführt ist. Auf diese Weise
ist ein minimaler Platzbedarf für den Verbindungsbereich sowie den Anschlußstopfen
3 geschaffen und eine kleine Gehäusegröße erreicht.
[0030] Zum schnellen Einführen in die Gewindestutzen 4 in der Soll-Winkellage weisen die
Leiterhalter 5 jeweils einen abgeflachten Bereich 15 auf, der mit einer korrespondierenden
Fläche der Innenwand der Gewindestutzen 4 zusammenwirkt. Der abgeflachte Bereich 15
ist nicht ganz bis zum kabelseitigen Ende der Leiterhalter 5 geführt, so daß ein Vorsprung
16 verbleibt, der bei in Sollposition eingeführten Leiterhaltern 5 an einen Ringbund
17 der Gewindestutzen 4 anschlägt.
Die Abflachung bildet außerdem einen wirksamen Verdrehschutz.
[0031] Beim zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 ist die Anschlußvorrichtung 20 mit
einer Kabelverschraubung 6-9 zur Zugentlastung eines zweiadrigen Kabels 21, einem
vierpoligen Steckverbinder 22 sowie einem Verbindungsstück 23 bestückt, welches zwei
fest miteinander verbundene Leiterhalter 5 mit je einer Gewindehülse 6 aufweist.
[0032] Jeder der identisch ausgebildeten Leiterhalter 5 besitzt einen zylindrischen Abschnitt
30 sowie einen in den Verbindungsbereich der Anschlußvorrichtung l, 20 hineinragenden
halbzylindrischen Abschnitt 31.
Die schlitzförmigen Ausnehmungen 14 zum Einführen der Schneidklemmkontakte 12 sind
senkrecht zur Achse jedes Leiterhalters 5 angeordnet, die Kanäle 13 zum Einführen
von Leitern durchsetzen den zylindrischen Abschnitt 30 sowie den halbzylindrischen
Abschnitt 31 bis kurz vor dessen freiem Ende. Die Kreuzungsbereiche 32 von Kanälen
13 und Ausnehmungen 14 bilden die Kontaktierungsstellen. an denen die Schenkel der
Schneidklemmkontakte unter Druck gegen die Leiter gepreßt sind.
[0033] Zum leichten Einführen der Leiter in die Kanäle 13 sind diese mit trichterförmigen
Einführungsöffnungen 33 versehen.
Außerdem ragt von den Innenwänden der Kanäle 13 jeweils eine damit einstückige, nach
innen vorgewölbte, ein freies Ende aufweisende Federzunge 34 ab. Diese Zungen klemmen
die bei der Montage in einen Leiterhalter 5 eingeführten Leiter, die dadurch zusammen
mit dem Leiterhalter problemlos und unabhängig von der Lage der Anschlußvorrichtung
1, 20 in den zugehörigen Gewindestutzen 4 einsetzbar sind.
[0034] Die beiden Leiterhalter 5 des Verbindungsstücks 23 sind durch einen Metallring 35
mechanisch fest miteinander verbunden. Sie weisen zwei Ringbünde 36 zur axialfest
drehbaren Halterung der Gewindehülsen 6 auf und bilden überdies bei montiertem Verbindungsstück
23 die metallische Verbindung der zusammengeschraubten Gehäuse 2 der beiden Anschlußvorrichtungen
1, 20. Zwei Dichtringe 37 sorgen für eine wasserdichte Verbindung.
Zur elektrischen Verbindung sind zwei aus jeweils zwei Blechteilen (im nicht sichtbaren
Bereicht gestrichelt dargestellt) 38 bestehende Metallteile 39 vorgesehen, die durch
innere Hohlräume des Verbindungsstücks 23 geführt sind. An den Kreuzungsbereichen
32 sind die Blechteile 38 beabstandet, wobei der Abstand etwas größer ist als die
lichte Weite der Schenkel der Schneidklemmkontakte 12, so daß diese unter Druck an
den so ausgebildeten Leitern anliegen.
[0035] Im Falle des Kabelanschlusses stellen die isolierten Einzeladern 40 des abgemantelten
Kabels 21 die allgemein als Leiter bezeichneten Teile dar.
[0036] Beim Anschluß eines geschirmten Steckverbinders 22 an einen Gewindestutzen 4 (Figur
1 und 3) wird die Schirmung und Masseverbindung mit dem Metallgehäuse 2 über ein topfförmiges
Metallstück 41 bewirkt, das bei montiertem Steckverbinder 22 unter Druck am Stirnbund
42 des betreffenden Metallgehäuse-Stutzens anliegt und
mit einem nicht dargestellten Zapfen an eine Masseklemme des vierpoligen Steckverbinders
22 angeschlossen ist. Die nicht sichtbaren Leiter zur Verbindung der drei restlichen
Klemmanschlüsse des Steckverbinders 22 mit den zugehörigen Schneidklemmkontakten 12
sind hier als isolierte Einzeladern ausgeführt, die in die Kanäle 13 des Leiterhalters
5 eingesteckt sind.
[0037] Das Metallgehäuse 2 ist bei der Ausführung der Anschlußvorrichtung nach Figur 3 mit
einer Kunststoffumspritzung 43 versehen, die über die Gehäusestutzen hinausragt und
die Gewinde 44 zum Aufschrauben einer Gewindehülse 6 des Steckverbinders 22 sowie
zwei weitere nicht dargestellte Einrichtungen (Verbindungsstück und/oder Kabelverschraubung)
trägt.
In Figur 6 sind zwei Anschlußvorrichtungen 20 mit je drei Gewindestutzen 4 über ein
Verbindungsstück 23 modulartig zu einer Verbindungseinheit 45 zusammengekoppelt, bei
der die Adern 40 zweier Kabel 21 mit den Kontakten eines Steckverbinders 22 verbunden
sind und das für den weiteren Ausbau zu einem beliebig verzweigten Verbindungsnetz
mit unterschiedlichen angeschlossenen Einrichtungen durch weitere Verbindungsstücke
23 vorbereitet ist.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1 -
- Anschlußvorrichtung des ersten Ausführungsbeispiels
- 2 -
- Metallgehäuse
- 3 -
- Anschlußstopfen
- 4 -
- Gewindestutzen
- 5 -
- Leiterhalter
- 6 -
- Gewindehülse
- 7 -
- Dichtring
- 8 -
- Druckringe
- 9 -
- Spiralfeder
- 10 -
- Kontaktträger
- 11 -
- Überwurfmutter von 3
- 12 -
- Schneidklemmkontakte
- 13 -
- Kanäle in 5
- 14 -
- Ausnehmungen in 5
- 15 -
- abgeflachter Bereich von 5
- 16 -
- Vorsprung an 5
- 17 -
- Ringbund von 4
- 20 -
- Anschlußvorrichtung des zweiten Ausführungsbeispiels
- 21 -
- Kabel
- 22 -
- Steckverbinder
- 23 -
- Verbindungsstück
- 30 -
- zylindrischer Abschnitt von 5
- 31 -
- halbzylindrischer Abschnitt von 5
- 32 -
- Kreuzungsbereiche von 13 und 14
- 33 -
- trichterformige Einführungsöffnung von 13
- 34 -
- Federzungen
- 35 -
- Metallring von 23
- 36 -
- Ringbünde von 23
- 37 -
- Dichtringe auf 23
- 38 -
- Blechteile von 39
- 39 -
- Metallteil von 23
- 40 -
- Adern von 21
- 41 -
- Metallstück von 22
- 42 -
- Stirnbund von 2
- 43 -
- Kunststoffumspritzung von 2
- 44 -
- Gewinde von 43
- 45 -
- Verbindungseinheit
- 46 -
- Druckplatine
- 47 -
- Leiterbahnen auf 46
- 48 -
- Schraubdeckel von 3
1. Anschlußvorrichtung (1) zum elektrischen Verbinden wenigstens zweier elektrischer
Leiter (39, 40) in einem Gehäuse (2), welches einen rohrförmigen Anschlußstopfen (3)
aufweist, in den mittels einer darauf aufschraubbaren Überwurfmutter (11) ein Kontaktträger
(10) mit darin angeordneten Kontaktelementen (12) zur Kontaktierung und Verbindung
der Leiter (39, 40) in einem Verbindungsbereich des Gehäuses (2) unverdrehbar axial
eindrückbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) wenigstens zwei nach außen abragende rohrförmige Gewindestutzen (4)
zur Aufnahme jeweils eines in den Verbindungsbereich hineinragenden Leiterhalters
(5) aus Isoliermaterial aufweist, in dem axiale Kanäle (13) zum Einbringen der Leiter
(39, 40) sowie quer dazu verlaufende, sich an den Kontaktierungsstellen (32) mit den
Kanälen (13) kreuzende Ausnehmungen (14) zum Einführen der Kontaktelemente (12) vorgesehen
sind.
2. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter (39, 40) wahlfrei Adern (40) wenigstens eines in einen Gewindestutzen
(4) eingeführten und darin mittels Kabelverschraubung befestigten Kabels (21) und/oder
mit Anschlußklemmen wenigstens eines in einen Gewindestutzen (4) eingeführten und
darin befestigten Steckverbinders (22) verbunden und/oder interne Verbindungsleitungen
(39) eines Verbindungsstücks (23) sind, welches zwei miteinander mechanisch und elektrisch
verbundene Leiterhalter (5) mit je einer Gewindehülse (6) zum Einführen und Befestigen
in zwei Gewindestutzen (4) des Gehäuses (2) aufweist.
3. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur elektrischen Verbindung der Anschlüsse der beiden Leiterhalter (5) des Verbindungsstücks
(23) jeweils ein Metallteil (39) aus zwei federelastischen Blechen (38) vorgesehen
ist, die im Kontaktbereich beabstandet sind und auf der restlichen Länge aneinander
liegen.
4. Anschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktelemente als Schneidklemmen (12) ausgebildet sind.
5. Anschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterhalter (5) identisch ausgebildet sind.
6. Anschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Leiterhalter (5) im Verbindungsbereich mit einander zugewandten Endteilen
(31) überlappen und dabei einen gemeinsamen Kontaktierbereich bilden.
7. Anschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterhalter eine Codierung für die winkelrichtige Einführung in die Gewindestutzen
und diese eine korrespondierende Codierung aufweisen.
8. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Codierung als abgeflachter Bereich (15) der zylindrischen Oberfläche der Leiterhalter
(5) ausgebildet ist und die korrespondierende Codierung in einem daran angepaßten,
von der Innenwand der Gewindestutzen (4) nach innen ragenden Stutzenteil besteht.
9. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der abgeflachte Bereich (15) sich nicht ganz bis zum kabelseitigen Ende jedes Leiterhalters
(5) erstreckt und der dadurch gebildete Vorsprung (16) bei in Sollposition befindlichem
Leiterhalter (5) an einer Stirnfläche (17) des als korrespondierende Codierung dienenden
Teils des Gewindestutzens anschlägt.
10. Anschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (13) der Leiterhalter (5) jeweils eine trichterförmige Einfiihrungsöffnung
(33) aufweisen.
11. Anschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle der Leiterhalter jeweils wenigstens ein von der Kanalwand nach innen ragendes
Klemmelement aufweisen.
12. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmelement eine nach innen vorgewölbte, ein freies Ende aufweisende Klemmfeder
(34) ist.
13. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmelemente (34) mit dem Leiterhalter (5) einstückig sind.
14. Anschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) ein Metallgehäuse ist, welches wahlfrei über Teile (8, 9) der Verschraubung
mit dem Schirm wenigstens eines geschirmten Kabels und/oder über ein Metallstück (41)
mit einem auf Masse liegenden Steckkontakt eines in einem Gewindestutzen (4) angeordneten
Steckverbinders (22) und/oder über ein Metallteil (39) eines Verbindungsstücks (23)
mit einem weiteren Metallgehäuse galvanisch verbindbar ist.
15. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallgehäuse (2) eine Kunststoffumspritzung (43) aufweist, auf der die Gewinde
(44) der Gewindestutzen (4) und des Anschlußstopfens (3) angebracht sind.
16. Anschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschlußstopfen (3) eine Druckplatine (46) vorgesehen ist, auf der die elektrischen
Verbindungen der Kontaktelemente (12) durch gedruckte Leiterbahnen (47) ausgeführt
sind.
17. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Anschlußstellen der Kontaktelemente (12) auf der Druckplatine (46) elektrische
Bauelemente eingeschaltet sind.
18. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindestopfen (3) platinenseitig offen ist und einen Schraubdeckel (48) aufweist.
1. Connecting device (1) for electrically connecting at least two electric conductors
(39, 40) in a casing (2) which comprises an annular connecting plug (3), into which
by means of a union nut (11), which can be screwed onto said connecting plug, a contact
carrier (10) having contact elements (12) disposed therein can be inserted in an non-rotatable
manner axially for the purpose of contacting and connecting the conductors (39, 40)
in a connection region of the casing (2), characterised in that the casing (2) comprises at least two outwardly protruding, tubular threaded connection
pieces (4) for the purpose of receiving a respective conductor holder (5) which protrudes
into the connection region and consists of insulating material and in which there
are provided axial ducts (13) for the purpose of introducing the conductors (39, 40),
and cut-outs (14) which extend transversely thereto and intersect at the contacting
points (32) with the ducts (13) for the purpose of introducing the contact elements
(12).
2. Connecting device according to claim 1, characterised in that the conductors (39, 40) are optionally wires (40) of at least one cable (21) which
is introduced into a threaded connection piece (4) and secured therein by means of
a cable screw-connection and/or are connected to terminals of at least one plug-in
connector (22) which is introduced into a threaded connection piece (4) and is secured
therein and/or are internal connection lines (39) of a connection piece (23) which
comprises two conductor holders (5) which are connected together mechanically and
electrically and each have a threaded sleeve (6) in order to be inserted and secured
in two threaded connection pieces (4) of the casing (2).
3. Connecting device according to claim 2, characterised in that in order to electrically connect the connections of the two conductor holders (5)
of the connection piece (23), there is provided in each case a metal part (39) which
consists of two resilient-elastic metal plates (38) which are spaced apart in the
contact region and lie against each other on the remaining length.
4. Connecting device according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the contact elements are formed as insulation displacement connections (12).
5. Connecting device according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the conductor holders (5) are formed in an identical manner.
6. Connecting device according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the conductor holders (5) overlap in the connection region with mutually facing end
parts (31) and in so doing form a common contacting region.
7. Connecting device according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the conductor holders comprise a coding for the correct angular insertion into the
threaded connection pieces which comprise a corresponding coding.
8. Connecting device according to claim 7, characterised in that the coding is formed as a flattened region (15) of the cylindrical surface of the
conductor holders (5) and the corresponding coding is provided in a support part which
is adapted thereto and protrudes inwardly from the inner wall of the threaded connection
pieces (4).
9. Connecting device according to claim 8, characterised in that the flattened region (15) does not extend completely as far as the cable-side end
of each conductor holder (5) and the projection (16) formed thereby abuts against
an end surface (17) of the part of the threaded connection piece serving as a corresponding
coding when the conductor holder (5) is located in the desired position.
10. Connecting device according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the ducts (13) of the conductor holders (5) each comprise a funnel-shaped insertion
orifice (33).
11. Connecting device according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the ducts of the conductor holders each comprise at least one clamping element which
protrudes inwardly from the duct wall.
12. Connecting device according to claim 11, characterised in that the clamping element is an inwardly curved clamping spring (34) which comprises a
free end.
13. Connecting device according to claim 11 or 12, characterised in that the clamping elements (34) are formed in one piece with the conductor holder (5).
14. Connecting device according to any one of claims 1 to 13, characterised in that the casing (2) is a metal casing which can be connected optionally via parts (8,
9) of the screw-connection to the shield of at least one shielded cable and/or via
a metal piece (41) to a plug contact, which is connected to earth, of a plug-in connector
(22) disposed in a threaded connection piece (4) and/or can be connected in a galvanic
manner via a metal part (39) of a connection piece (23) to a further metal casing.
15. Connecting device according to claim 14, characterised in that the metal casing (2) comprises a synthetic material extrusion-coating (43), on which
are provided the threads (44) of the threaded connection pieces (4) and of the connecting
plug (3).
16. Connecting device according to any one of claims 1 to 15, characterised in that the connecting plug (3) is provided with a printed circuit board (46), on which are
formed the electrical connections of the contact elements (12) by means of printed
track conductors (47).
17. Connecting device according to claim 16, characterised in that electrical devices are connected between terminal points of the contact elements
(12) on the printed circuit board (46).
18. Connecting device according to claim 16 or 17, characterised in that the threaded plug (3) is open on the side of the printed circuit board and comprises
a screw-cover (48).
1. Dispositif de raccordement (1) pour la connexion électrique d'au moins deux conducteurs
électriques (39, 40) dans un boîtier (2) qui comporte un bouchon de raccordement (3)
de forme tubulaire dans lequel on peut enfoncer axialement, de manière qu'il ne puisse
tourner, au moyen d'un écrou-raccord (11) à visser dessus, un porte-contact (10) avec
des éléments de contact (12) disposés à l'intérieur pour l'établissement du contact
et la connexion des conducteurs (39, 40) dans une zone de connexion du boîtier (2),
caractérisé en ce que le boîtier (2) comporte au moins deux tubulures filetées (4) de forme tubulaire,
dépassant vers l'extérieur, destinées à recevoir chacune un porte-conducteur (5) en
matière isolante, pénétrant à l'intérieur de la zone de connexion, dans lequel sont
prévus des canaux axiaux (13) pour introduire les connecteurs (39, 40) ainsi que des
évidements (14) s'étendant transversalement à ceux-ci et croisant les canaux (13),
aux points de mise en contact (32), pour l'introduction des éléments de contact (12).
2. Dispositif de raccordement selon la revendication 1, caractérisé en ce que les conducteurs (39, 40) sont au choix des fils (40) d'au moins un câble (21) introduits
dans une tubulure filetée (4) et fixés à l'intérieur au moyen d'un vissage de câble,
et/ou sont reliés à des bornes de connexion d'au moins un connecteur à fiches (22)
introduit dans une tubulure filetée (4) et fixé à l'intérieur, et/ou sont des lignes
de connexion internes (39) d'une pièce de connexion (23) qui comporte deux porte-conducteurs
(5) reliés entre eux mécaniquement et électriquement avec chacun une douille filetée
(6) pour l'introduction et la fixation dans deux tubulures filetées (4) du boîtier
(2).
3. Dispositif de raccordement selon la revendication 2, caractérisé en ce que pour la connexion électrique des raccordements de chacun des deux porte-conducteurs
(5) de la pièce de connexion (23), un élément métallique (39) est constitué de deux
tôles (38) élastiques qui sont espacées l'une de l'autre dans la zone de contact et
s'appliquent l'une contre l'autre sur le reste de la longueur.
4. Dispositif de raccordement selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les éléments de contact sont conformés en bornes à coupure d'isolation (12).
5. Dispositif de raccordement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les porte-conducteurs (5) sont de conformation identique.
6. Dispositif de raccordement selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les porte-conducteurs (5) se chevauchent dans la zone de connexion avec des parties
terminales (31) tournées vers ceux-ci et forment ainsi une zone de mise en contact
commune.
7. Dispositif de raccordement selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les porte-conducteurs comportent un codage pour l'introduction suivant un angle correct
dans les tubulures filetées et celles-ci présentent un codage correspondant.
8. Dispositif de raccordement selon la revendication 7, caractérisé en ce que le codage est réalisé sous la forme d'une zone aplatie (15) de la surface cylindrique
des porte-conducteurs (5), et le codage correspondant consiste en une pièce de tubulure
adaptée à cette zone, s'engageant vers l'intérieur depuis la paroi intérieure des
tubulures filetées (4).
9. Dispositif de raccordement selon la revendication 8, caractérisé en ce que la zone aplatie (15) ne s'étend pas tout à fait jusqu'à l'extrémité du côté câble
de chaque porte-conducteur (5), et la saillie (16) ainsi formée vient buter, lorsque
le porte-conducteur (5) se trouve en position de consigne, contre une surface frontale
(17) de la partie de la tubulure filetée servant de codage correspondant.
10. Dispositif de raccordement selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les canaux (13) des porte-conducteurs (5) présentent chacun une ouverture d'introduction
(33) en forme de cône.
11. Dispositif de raccordement selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les canaux des porte-conducteurs comportent chacun au moins un élément de serrage
s'engageant vers l'intérieur depuis la paroi des canaux.
12. Dispositif de raccordement selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'élément de serrage est un ressort de serrage (34) très bombé vers l'intérieur et
qui présente une extrémité libre.
13. Dispositif de raccordement selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que les éléments de serrage (34) sont d'un seul tenant avec le porte-conducteur (5).
14. Dispositif de raccordement selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le boîtier (2) est un boîtier métallique qui peut être relié de manière galvanique
au choix, par des parties (8, 9) du vissage, au blindage d'au moins un câble blindé
et/ou par une pièce métallique (41), à un contact à enfichage, se trouvant à la masse,
d'un connecteur à fiches (22) disposé dans une tubulure filetée (4), et/ou par un
élément métallique (39) d'une pièce de connexion (23), à un autre boîtier métallique.
15. Dispositif de raccordement selon la revendication 14, caractérisé en ce que le boîtier métallique (2) comporte un enrobage de matière plastique (43) sur lequel
est placé le filetage (44) de la tubulure filetée (4) et le bouchon de raccordement
(3).
16. Dispositif de raccordement selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce qu'il est prévu dans le bouchon de raccordement (3) une plaquette à circuits imprimés
(46) sur laquelle les connexions électriques des éléments de contact (12) sont réalisées
par des pistes conductrices imprimées (47).
17. Dispositif de raccordement selon la revendication 16, caractérisé en ce que des composants électriques sont montés sur la plaquette à circuits imprimés (46),
entre des emplacements de raccordement des éléments de contact (12).
18. Dispositif de raccordement selon la revendication 16 ou 17, caractérisé en ce que le bouchon fileté (3) est ouvert côté platine et comporte un couvercle à vis (48).