(57) Eine Kupplungsvorrichtung für Schienenfahrzeuge ist mit einer Zentrieranordnung (17)
versehen, die zwei auf je einer Seite des Tragarms (1) angeordnete Zugmittel (18,
19) umfasst. Diese Zugmittel (18, 19) sind einerseits am Fahrzeug fixiert und andererseits
über je einen mit einem um eine Drehachse (21, 22) auslenkbaren und federbelasteten
Auslegerarm (23, 24) versehenen Ausleger (21, 22) am Tragarm (1) fixiert. Die zwischen
dem fahrzeugseitigen Fixierpunkt (32a, 33a) des Führungsmittels (18, 19) und dem tragarmseitigen
Fixierpunkt (23a, 24a) des Führungsmittels (18, 19) verlaufende Kraftlinie verläuft
in der Grundstellung des Tragarms (1) auf der dem Tragarm (1) abgewandten Aussenseite
der Drehachse (27, 28) des jeweiligen Auslegerarms (23, 24). Eine derartige Zentrieranordnung
(17) ist einfach und kostengünstig zu realisieren und arbeitet weitgehend verschleissfrei.
Ausserdem ist sie im Vergleich zu herkömmlichen Zentrieranordnungen (17) relativ unempfindlich
in Bezug auf auftretende Belastungen, namentlich in Bezug auf Verdrehungen des Tragarms
(1) um seine Längsachse (9).
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