(57) Es wird ein Zündschalter für Gasherde beschrieben, der auf der Stellwelle des Gasventils
fixiert wird. Die Gaszufuhr wird durch Drehen der Stellwelle über einen Stellknopf
eingestellt, der aus Sicherheitsgründen jedoch erst gedreht werden kann, nachdem er
um einen bestimten Betrag axial verschoben wurde. Diese axiale Verschiebung wird zum
Schließen eines elektrischen Kontaktes ausgenutzt, der einen Zündtrafo an Spannung
legt, dessen Sekundärseite mit den Zündelektroden der einzelnen Brennstellen verbunden
ist, so daß beim Schliessen der Kontakte eines beliebigen Gasventils die Elektroden
aller Brennstellen gezündet werden. Der erfindungsgemäße Zündschalter weist ein Gehäuse
auf, in dem ein Druckschaltknopf gegen Federwirkung verschiebbar ist. Dieser Druckschaltknopf
wird auf der Stellwelle des Gasventils, beispielsweise über eine Sicherungsringscheibe,
fixiert, so daß der Knopf mit der Stellwelle axial gegen Federwirkung verschoben wird.
Bei der axialen Verschiebung wird über eine Nockenbewegung ein Schieber radial zur
Achse verschoben, der auf elektrische Schaltkontakte einwirkt. Der Schieber wird durch
eine Kontaktfeder in die Ausgangsstellung nach innen zurückgedrückt, wenn die Stellachse
in ihre axiale Ausgangsstellung zurückkehrt.
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