| (19) |
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(11) |
EP 1 131 478 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.01.2003 Patentblatt 2003/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.11.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D02J 3/16 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9908/608 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0003/1328 (02.06.2000 Gazette 2000/22) |
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| (54) |
SENGMASCHINE
SINGEING MACHINE
MACHINE DE FLAMBAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
20.11.1998 DE 19853581
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.09.2001 Patentblatt 2001/37 |
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Patentinhaber: Küsters Zittauer Maschinenfabrik GmbH |
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02763 Zittau (DE) |
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Erfinder: |
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- GREIF, Steffen
D-02794 Spitzkunnersdorf (DE)
- GRÜBER, Heinz
D-41918 Tönisvorst (DE)
- PFEIFFER, Peter
D-02785 Olbersdorf (DE)
- WUSSING, Arne
D-02797 Lückendorf (DE)
- LISON, Ingo
D-02782 Seifhennersdorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Palgen, Peter, Dr. et al |
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Palgen, Schumacher & Kollegen
Frühlingstrasse 43A 45133 Essen 45133 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 814 185 US-A- 3 822 452
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DE-A- 4 135 081
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- "Höhere Qualität durch das Sengen von Garnen" MELLIAND TEXTILBERICHTE, Bd. 71, Nr.
2, Februar 1990 (1990-02), Seiten 96-99, XP000125533 HEIDELBERG, DE
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Sengen von Garnen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 und eine Sengmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 2.
[0002] Ein Beispiel einer Sengmaschine geht aus der EP 0 814 185 A2 hervor. Hierbei werden
mehrere Garnstränge nebeneinander in ihrer Längsrichtung durch einen Sengkanal des
Sengbrenners hindurchgeführt, der von einem Ende her mittels Gasflammen beheizt ist,
deren Richtung im wesentlichen mit der des Sengkanals übereinstimmen, so daß sich
also die Flaumigase und das Garn in dem Sengkanal gleichlaufend bewegen.
[0003] Die Arbeitsgeschwindigkeit, d.h. die Geschwindigkeit, mit der die Garnstränge in
ihrer Längsrichtung durch den Sengbrenner hindurchgefördert werden, liegt in der Größenordnung
von 300 bis 1000 m/min. Das Sengen wird meist bei Garnen angewendet, aus deren Oberfläche
feine Härchen vorstehen, also z.B. bei Garnen aus Naturfasern oder Spinnfasergarnen.
Die aus der Garnoberfläche hervorstehenden Härchen werden abgebrannt bzw. schmelzen
oder backen zu Partikeln zusammen, die zunächst die Geschwindigkeit der Garnstränge
aufweisen und sich mit diesen in der gleichen Richtung fortbewegen. Das Sengergebnis
des Sengbrenners nach der EP 0 814 185 A2, d.h. der Grad der Befreiung der Garnstränge
von den durch die hervorstehenden Härchen gebildeten Flusen, ist ausgezeichnet. Bei
der praktischen Verwirklichung einer Sengmaschine unter Einsatz von Senkbrennern der
in der EP 0 814 185 A2 beschriebenen Art hat es jedoch anfänglich Schwierigkeiten
gegeben, weil die abgesengten und mit dem Garnstrang mitfliegenden, zunächst noch
flüssigen oder klebrigen Partikel eines thermoplastischen Materials die Neigung haben,
sich überall im Ausgangsbereich der Maschine an den Wandungen und Führungselementen
für die Garnstränge in dicken Schichten festzusetzen und wiederholte und schwierig
durchzuführnde Reinigungsoperationen verursachen. Bei den angegebenen Arbeitsgeschwindigkeiten
kommen im Dauerbetrieb nicht unerhebliche Mengen an abgesengtem Material zustande.
[0004] Bei der gattungsgemäßen US-A-3 822 452 durchläuft der Garnstrang von oben nach unten
eine etwa zylindrische Sengkammer, gegen deren Wandung die Sengflamme von außen gerichtet
ist, deren Abgase an der Wandung um 180° umgelenkt und dann abgesaugt werden. Unter
der Sengkammer befindet sich eine Einrichtung zum Auffangen und Entfernen der mit
dem Garnstrang mitbewegten Partikel in Gestalt einer mit einem engen Durchlaß für
den Garnstrang versehenen Auffangschale, die die Partikel daran hindert, in den Bereich
der unter der Auffangschale angeordneten Aufwickelspule für den Garnstrang zu gelangen.
[0005] Diese Vorrichtung ist nur für Garne mit sehr wenig abzusengendem Material geeignet.
Bei anderen Garnen, insbesondere Teppichgarnen, die dicker sind und eine erhebliche
Haarigkeit aufweisen, ist die abzusengende und zu entfernende Materialmenge so groß,
daß sich die Auffangschale, beginnend im Bereich des Durchlasses, sofort zusetzen
würde.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Betriebsweise einer gattungsgemäßen
Sengmaschine zu verbessern.
[0007] Diese Aufgabe wird in ihrem verfahrensmäßigen Aspekt durch die in Anspruch 1, in
ihrem vorrichtungsmäßigen Aspekt durch die in Anspruch 2 wiedergegebenen Erfindungen
gelöst.
[0008] Die hierin zum Ausdruck kommende Grundidee besteht darin, die mitbewegten Partikel
zu entfernen, so daß sie nirgends mehr aufprallen und anbacken können, sondern gesammelt
und auf für den Betrieb der Sengmaschine unschädliche Weise entsorgt werden können.
[0009] Der Garnstrang bzw. die Garnstränge einer Gruppe werden frei und berührungslos gegen
die Öffnung des Behälters geführt. Dort sind die Umlenkrollen vorgesehen. Die Umlenkung
an den Umlenkrollen erfolgt in einem spitzen Winkel. Etwa noch an dem Garn haftende
Partikel werden durch diese abrupte Richtungsänderung abgeschleudert und gelangen
ebenfalls in den Behälter, der die in einer Art Sprühstrahl mit dem Garnstrang mitfliegenden
Partikel in einer Weise auffängt, daß sie aus der Maschine entfernbar sind, ohne die
Maschine von innen zu bedecken und Führungselemente zu verkleben. Der Behälter hat
für jeden Garnstrang oder jede Gruppe von Garnsträngen einen Öffnungsquerschnitt,
der ausreicht, um die Gesamtheit der fliegenden abgesengten Partikel aufzunehmen.
[0010] Die in dem Sengbrenner abgesengten Materialpartikel werden zweckmäßig ebenso wie
der einzelne Garnstrang selbst eine Zeitlang berührungslos durch die Luft geführt
werden, damit durch Abkühlung eine Verfestigung der Partikel und der Garnoberfläche
in einem Grade erreicht wird, daß keine Klebrigkeit mehr besteht, d.h. keine Neigung
zum Anbacken oder Zusammenbacken mehr vorhanden ist. Die Partikel müssen nicht vollkommen
hart werden, sollen aber an ihrer Oberfläche keine Neigung mehr zeigen, an einer benachbarten
Oberfläche oder einer benachbarten Partikel anzuhaften.
[0011] Dies kann in der in Anspruch 3 wiedergegebenen Weise realisiert werden.
[0012] Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die konstruktive Anordnung
nach Anspruch 4 getroffen.
[0013] Die Vorsehung des Sengbrenners gewissermaßen in einer oberen "Ecke" des Gehäuses
der Sengmaschine und die diagonale Führung der Garnstränge im Gehäusequerschnitt erlauben
die Unterbringung einer maximalen Abkühlstrecke bei einem Gehäuse bestimmter Größe.
[0014] Außerdem aber führt die schräge Garnstrangführung schon zu einer ersten Trennung
der mitbewegten abgesengten Partikel von den Garnsträngen, weil die Partikel unter
Schwerewirkung eine parabelförmige Flugbahn nach unten zurücklegen. Die Öffnung des
Behälters muß sich über den gesamten Grundrißbereich erstrecken, in dem die fliegenden
bzw. fallenden abgesengten Partikel ankommen können. Ein gefüllter Behälter kann während
des Betriebs der Sengmaschien rasch gegen einen leeren Behälter ausgetauscht werden.
[0015] Nach einem weiteren Merkmal der bevorzugten Ausführungsform gemäß Anspruch 5 wird
das Ende der Kühlstrecke durch die Umlenkrollen gebildet, an denen der Garnstrang
bzw. die Garnstränge in einer Aufwärtsstrecke umgelenkt werden, um aus dem Bereich
der Öffnung des Behälters wegzukommen und weitergeleitet werden können. In der Aufwärtsstrecke
findet noch eine merkliche Nachkühlung statt, so daß die Garnstränge sich bis zu ihrer
Weiterförderung zu einem nachgeschalteten Aggregat weiter abkühlen können.
[0016] Als ein konstruktives Beispiel ist in Anspruch 6 eine Länge der Aufwärtsstrecke von
einem Dritten bis zwei Drittel der Länge der Abkühlstrecke genannt.
[0017] Am oberen Ende der Aufwärtsstrecke können gemäß Anspruch 7 weitere Umlenkrollen vorhanden
sein, mittels derer der Garnstrang oder die Garnstränge aus dem Gehäuse der Sengmaschine
herausgeleitet werden können.
[0018] Die Länge der Abkühlstrecke sollte mindestens 1,20 m betragen (Anspruch 8).
[0019] Die je nach Arbeitsgeschwindigkeit für die Zurücklegung dieser Strecke benötigte
Zeit reicht aus, um die relativ kleinen abgesengten Partikel oberflächlich so weit
abkühlen zu lassen, daß sie ihre Klebrigkeit verlieren.
[0020] Der Schrägstellungswinkel des Garnstrangs bzw. der Garnstränge in der Abkühlstrecke
hängt von den konstruktiven Gegebenheiten ab. Gemäß Anspruch 9 sollte er 45° bis 75°
betragen.
[0021] Die am Ende der Abkühlstrecke und auch am Ende der Aufwärtsstrecke vorgesehenen Umlenkrollen
für jeden einzelnen Garnstrang sollten im Anlagebereich des Garnstrangs, z.B. im Grund
einer etwa vorhandenen Führungsrille, Durchmesser von etwa 15 bis 30 mm aufweisen
(Anspruch 10), wodurch die Umlenkrollen bei Garngeschwindigkeiten von 300 bis 1000
m/min sehr hohe Drehzahlen in der Größenordnung von ca. 5.000 bis 20.000 min
-1 erhalten, was dazu führt, daß etwa zum Anbacken neigende angesengte Partikel abgeschleudert
werden. Die Umlenkrollen können auf diese Weise sauber gehalten werden.
[0022] Um auch Abstützungen der Umlenkrollen vor anbackenden Partikeln zu schützen, empfiehlt
sich die Ausgestaltung nach Anspruch 11. Die Abstützungen sind auf diese Weise aus
dem Bereich des Garns und der abgesengten Partikel herausgerückt.
[0023] Die Ansprüche 12 bis 15 geben konstruktive Ausgestaltungen der Umlenkrollen und ihrer
Wellen wieder.
[0024] Es ist von Vorteil, wenn in der Abkühlstrecke oberhalb des Garnstrangs eine Absaugeinrichtung
für aus dem Sengbrenner austretende Flammgase vorgesehen ist (Anspruch 16).
[0025] Auf diese Weise können die Flammgase aus dem Gehäuse der Sengmaschine herausgeführt
werden. Die Flammgase haben durch ihre Temperatur die Neigung, nach oben, der Absaugeinrichtung
entgegen, zu steigen. Zusammen mit dem Umstand, daß die abgesengten Partikel unter
der Schwerewirkung nach unten fallen, wird hierdurch die Trennung der Flammgase von
den abgesengten Partikeln gefördert.
[0026] Je nach Arbeitsgeschwindigkeit und Art des Garnmaterials kann es sich empfehlen,
gemäß Anspruch 17 im Bereich der Abkühlstrecke eine Sprüheinrichtung vorzusehen, mittels
derer ein fluides Medium auf den laufenden Garnstrang sprühbar ist.
[0027] Das fluide Medium kann Luft, Wasser oder dergleichen sein und die Abkühlung unterstützen.
[0028] Der Gegenstand des Anspruchs 18, nämlich die Regelung der Sengwirkung über eine Temperaturmessung,
wirkt im Sinne einer optimalen Abtrennung der mitbewegten abgesengten Partikel mit,
insofern auf diesem Wege jede übermäßige Temperatursteigerung über den für das Sengen
notwendigen Wert vermieden und die Abkühlstrecke tatsächlich eine Abkühlung bis zu
einer ausreichenden Verfestigung der Partikel ergibt.
[0029] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Sengmaschine;
Fig. 2 zeigt eine Ansicht gemäß Fig. 1 von links in verkleinertem Maßstab;
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Einzelheit aus dem Bereich der Umlenkrollen;
Fig. 4 und 5 zeigen Ansichten von Umlenkrollen.
[0030] Die in Fig. 1 als Ganzes mit 100 bezeichnete Sengmaschine umfaßt ein Maschinengehäuse
1, in welchem in dem gezeigten Ausführungsbeispiel sechs nebeneinanderliegende Brennereinheiten
2 untergebracht sind, die in Fig.2 nur durch ihre Mittellinien angedeutet sind. Jede
Brennereinheit weist einen Sengbrenner 10 auf, in welchem in dem Ausführungsbeispiel
vier in einer Ebene übereinanderliegende Garnstränge 3 gesengt werden. Der Sengbrenner
kann z. B. in der in der EP 814 185 A2 beschriebenen Weise ausgebildet sein. Die Garnstränge
werden bei 4 herangeführt und im Inneren des Maschinengehäuses 1 bei 5 durch entsprechende
nicht im einzelnen dargestellte Umlenkrollen schräg nach unten umgelenkt. Die Garnstränge
3 passieren sodann in einer Ebene übereinanderliegend den gasbeheizten Sengbrenner
10, wobei die Gasflammen an dem Ende 6 des Sengbrenners 10 erzeugt werden und eine
parallel zu der Förderrichtung 7 der Garnstränge 3 sich erstreckende Flammrichtung
aufweisen. Die Flammgase treten an dem dem Einlaßende 6 gegenüberliegenden Ende 8
zusammen mit den Garnsträngen 3 in der Richtung 7 aus dem Sengbrenner 10 aus.
[0031] Der Sengbrenner 10 jeder Brennereinheit 2 ist im Bereich der in Fig. 1 rechten oberen
Ecke des dargestellten Gehäusequerschnitts angeordnet, der im wesentlichen die Gestalt
eines aufrechten Rechtecks aufweist. Die Förderrichtung 7 erstreckt sich schräg nach
unten, d.h. etwa diagonal zu dem dargestellten Gehäusequerschnitt bis zu im Bereich
der linken unteren Ecke des Gehäusequerschnitt gelegenen, in Fig. 1 nur angedeuteten,
in Fig. 3 und 4im einzelnen dargestellten Umlenkrollen 9. In dem Ausführungsbeispiel
nehmen die von den oberen Umlenkrollen 5 bis zu den unteren Umlenkrollen 9 geradlinig
und berührungslose verlaufenden Garnstränge 3 mit der Horizontalen einen Winkel 11
von etwa 60° ein. An den Umlenkrollen 9 erfolgt eine Umlenkung nach oben in einem
spitzen Winkel 12 bis zu oberen Umlenkrollen 13, an denen die Garnstränge 3 aus dem
Gehäuse 1 in Sinne des Pfeiles 14 herausgeleitet werden.
[0032] Zwischen der Austrittsstelle 8 aus dem Sengbrenner 10 legen die Garnstränge 3 bis
zu den Umlenkrollen 9 eine Abkühlstrecke 15 zurück, die in einem konkreten Ausführungsbeispiel
eine Länge von etwa 1,40 m aufweist. An die Abkühlstrecke 15 schließt sich eine Aufwärtsstrecke
16 an, die in dem Ausführungsbeispiel etwa halb so lang ist.
[0033] Die Garnstränge 3 bestehen in dem Ausführungsbeispiel aus einem thermoplastischen
Spinnfaser-Teppichgarn, auf dessen Oberfläche im ungesengten Zustand feine Härchen
hervorstehen, die bei der Ausrüstung des Teppichs und auch noch bei seiner nachfolgenden
Ingebrauchnahme eine sehr störende Flusenbildung verursachen. Die vorstehenden Härchen
werden beim Passieren des Sengbrenners 10, in welchem eine sehr hohe Temperatur herrscht,
abgebrannt bzw. abgeschmolzen und fliegen zusammen mit den Garnsträngen 3 in der Richtung
7 mit. Im Bereich des Austrittsendes 8 des Sengbrenners 10 sind die abgesengten Partikel
noch klebrigplastisch, kühlen sich aber auf der Abkühlstrecke 15 soweit ab, daß sie
zumindest an der Oberfläche ihre Klebrigkeit verlieren und nicht mehr die Neigung
besitzen, an einer Aufprallfläche oder einer anderen Partikel anzuhaften.
[0034] Die mit der Geschwindigkeit der Garnstränge 3, die in der Größenordnung von 300 bis
1000 m/min liegt, mitfliegenden abgesengten Partikel treffen nun auf einen im Grundrißbereich
der Abkühlstrecke 15 angebrachten, nach oben offenen Sammelbehälter 20, oberhalb dessen
Öffnung die Umlenkrollen 9 angeordnet sind, der aber auch in der Lage ist, Partikel
aufzufangen, die unter der Schwerewirkung in einer Parabelbahn 17 unterhalb der Garnstränge
3 nach unten fallen. Auch an den Umlenkrollen 9 für den jeweiligen Garnstrang, die
nur einen Durchmesser von 15 bis 30 mm aufweisen, abgeschleuderte, an der Garnstrangoberfläche
noch anhaftende abgesengte Partikel werden von dem Sammelbehälter 20 erfaßt. Der Sammelbehälter
20 kann in Richtung des Pfeiles 18 während des Betriebs der Sengmaschine 100 aus dem
Maschinengehäuse herausgezogen und entleert oder durch einen leeren Behälter ersetzt
werden.
[0035] Das Wesentliche an der Führung der Garnstränge 3 im Anschluß an den Sengbrenner 10
besteht also darin, daß die Garnstränge 3 und die mit ihnen mitbewegten abgesengten
Partikel in den Behälter 20 dirigiert werden und nicht an der Gehäusewandung oder
Führungselementen für die Garnstränge 3 haften bleiben können.
[0036] Oberhalb der Garnstränge 3 ist eine Absaugeinrichtung 21 in Gestalt eines sich quer
über die Abkühlstrecken 15 der Brennereinheiten 2 erstreckenden dachförmigen Sammelelements
22 vorgesehen, welches über ein Gebläse 23 (Fig. 2) die aus dem Sengbrenner 10 in
Richtung 7 austretenden und sich nach dem Verlassen des Sengbrenners 10 nach oben
bewegenden Flammgase absaugt und aus dem Inneren des Maschinengehäuses 1 entfernt.
Das Gebläse 23 ist im Ausführungsfall auf der Oberseite des Maschinengehäuses 1 angebracht,
ebenso wie ein Gebläse 24, welches über eine Leitung 25 die sechs Sengbrenner 10 mit
Verbrennungsluft versorgt.
[0037] In Fig. 3 ist der Bereich der unteren Umlenkrollen 9 noch einmal separat dargestellt.
Zwischen zwei seitlichen mit dem Maschinengehäuse 1 verbundenen Tragplatten 26 erstrecken
sich die Wellen 27 der Umlenkrollen 9, die die aus Fig. 4 ersichtliche Gestalt aufweisen.
Sie weisen eine V-förmige Umfangsnut 28 auf, in deren Grund eine Führungsrille 31
für den jeweiligen Garnstrang 3 ausgearbeitet ist. Die V-Form der Umfangsnut 28 trägt
dazu bei, abgesengte Partikel von dem Garnstrang 3 wegzuführen. Für jeden Garnstrang
3 ist eine separate Umlenkrolle 9 vorgesehen, deren Wellen 27 in dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 4 auf Lagern 29 in den seitlichen Tragplatten 26 gelagert sind. Der Abstand
30 von der Führungsrille 31 in axialer Richtung der Welle 27 bis zu den jeweiligen
Lagern 29 beträgt mindestens 5 cm, damit die Lager 29 aus dem Bereich der Garnstränge
3 und der sich mit diesen mitbewegenden abgesengten Partikel herausbleiben.
[0038] Der Durchmesser 32 der Führungsrille 31 beträgt etwa 15 bis 30 mm, so daß die Führungsrollen
9 bei den üblichen Fördergeschwindigkeiten der Garnstränge 3 in der Größenordnung
von 300 bis 1000 m/min mit einer Drehzahl von etwa 5.000 bis 20.000 min
-1 umlaufen, was ausreicht, um etwa zum Anhaften bereite, von dem jeweiligen Garnstrang
3 abgesengte Partikel abzuschleudern, so daß die Umlenkrollen 9 auf diese Weise einen
Selbstreinigungseffekt erfahren.
[0039] Ein alternatives Ausführungsbeispiel ist in Fig. 5 wiedergegeben. Die Welle 27' dreht
sich hierbei nicht mit. Die Umlenkrolle 9' ist auf Lagern 29' auf der feststehenden
Welle 27' gelagert. Auch die Umlenkrolle 9' hat eine Umfangsnut 28 mit einer Führungsrille
31. Die Abmessungen entsprechen denjenigen der Fig. 4.
[0040] Oberhalb des Garnstranges 3 bzw. der Garnstränge 3 ist im Bereich der Abkühlstrecke
15 eine Sprüheinrichtung 19 vorgesehen, aus der ein Wassernebel oder Kühlluft zur
Unterstützung der Abkühlung auf die laufenden Garnstränge 3 gerichtet werden kann.
[0041] In der Nähe des Auslaßendes 8 des Sengbrenners 10 ist ein Temperaturmeßwandler 33
vorgesehen, der die Temperatur der auslaufenden Garnstränge 3 bzw. der austretenden
Flammgase erfaßt und dessen Signal über die Leitung 34 einem Regler 35 zugeführt wird,
der den Brennerinnendruck und damit die Sengwirkung regelt.
1. Verfahren zum Sengen von Garnen, insbesondere thermoplastischen Spinnfaser-Teppichgarnen,
bei welchen mindestens ein Garnstrang (3) geradlinig in Richtung seiner Längsachse
durch einen Sengbrenner (10) hindurchgeführt wird und mit dem Garnstrang mitbewegte
abgesengte Partikel fortlaufend aus dem Bereich des Garnstrangs entfernt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Garnstrang (3) nach dem Verlassen des Sengbrenners (10) in einem spitzen Winkel
(12) umgelenkt und an dem Garnstrang (3) anhaftende Partikel durch die abrupte Richtungsänderung
abgeschleudert und in einem Behälter (20) aufgefangen werden.
2. Sengmaschine (100) für Garne, insbesondere thermoplastische Spinnfaser-Teppichgarne,
mit einem Sengbrenner (10), durch den mindestens ein Garnstrang (3) geradlinig in
Richtung seiner Längsachse hindurchförderbar ist und dem eine Einrichtung zum Auffangen
und Entfernen der mit dem Garnstrang (3) mitbewegten abgesengten Partikel zugeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für jeden Garnstrang (3) eine Umlenkrolle (9,9'), mittels derer der
Garnstrang (3) in einem spitzen Winkel (12) umgelenkt wird sowie einen Behälter (20)
umfaßt, der gegen den sich auf ihn zu bewegenden Garnstrang (3) offen ist und einen
mindestens dem Flugquerschnitt der mit dem Garnstrang (3) mitbewegten Partikel entsprechenden
Öffnungsquerschnitt aufweist.
3. Sengmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Sengbrenner (10) eine Abkühlstrecke (15) anschließt, in der der Garnstrang
(3) seine Richtung beibehält und die eine solche Länge aufweist, daß mit dem Garnstrang
(3) mitbewegte abgesengte Partikel ihre Klebrigkeit am Ende der Abkühlstrecke (15)
verloren haben, und daß dort die Einrichtung zum Auffangen und Entfernen der Partikel
vorgesehen ist.
4. Sengmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sengbrenner (10) im oberen Bereich des Gehäuses (1) der Sengmaschine (100) angeordnet
ist und die Richtung (7) des aus dem Sengbrenner (10) austretenden Garnstrangs in
der Abkühlstrekke schräg nach unten verläuft und die Behälteröffnung sich unter dem
Grundrißbereich der Abkühlstrecke (15) befindet.
5. Sengmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Garnstrang (3) aus dem Bereich der Abkühlstrecke (15) heraus durch die Umlenkrolle
(9,9') nach oben in eine Aufwärtsstrecke (16) umgelenkt wird.
6. Sengmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Aufwärtsstrecke (16) ein Drittel bis zwei Drittel der Länge der Abkühlstrecke
(15) beträgt.
7. Sengmaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende der Aufwärtsstrecke /16) für jeden Garnstrang (3) eine weitere Umlenkrolle
(13) zum Herausleiten des Garnstrangs (3) aus dem Gehäuse (1) der Sengmaschine (100)
vorgesehen ist.
8. Sengmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Abkühlstrecke (15) mindestens 1,20 m beträgt.
9. Sengmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (11) des Garnstrangs (3) zur Horizontalen in der Abkühlstrecke (15) 45°
bis 75° beträgt.
10. Sengmaschine nach einem der Ansprüche. 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser (32) der Umlenkrollen (9,9';13) im Anlagebereich des Garnstrangs
(3) 15 bis 30 mm beträgt.
11. Sengmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (9,9';13) auf Wellen (27) angeordnet sind, die an den beiden Enden
in einem axialen Abstand (30) von mindestens 5 cm von der Führungsrille (31) des Garnstrangs
(3) gehalten sind.
12. Sengmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß jede Umlenkrolle (9,9';13) eine eigene Welle (27) hat.
13. Sengmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (9) drehfest auf ihren Wellen (27) angeordnet und diese an den Enden
drehgelagert sind.
14. Sengmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (9') auf den Wellen (27') drehgelagert sind.
15. Sengmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (9,9';13) ein einen - in einer durch die Achse gehenden Ebene gesehen
- V-förmigen Querschnitt aufweisende Umangsnut (28) aufweist, in deren Grund eine
Führungsrille (31) ausgebildet ist.
16. Sengmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in der Abkühlstrecke (15) oberhalb des Garnstrangs (3) eine Absaugeinrichtung (21,22)
für aus dem Sengbrenner (10) austretende Flammgase vorgesehen ist.
17. Sengmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Abkühlstrecke (15) eine Sprühvorrichtung (19) vorgesehen ist, mittels
derer ein fluides Medium auf den laufenden Garnstrang (3) sprühbar ist.
18. Sengmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Sengbrenner (10) ein Gasbrenner ist und der für die Sengwirkung maßgebliche Brenner
innen durch über eine Temperaturmessung der aus dem Sengbrenner (10) austretenden
Brennergase und/oder der Garnstränge (3) regelbar ist.
1. A method of singeing yarn, particularly thermoplastic staple-fibre carpet yarn, wherein
at least one hank (3) is conveyed in a straight line in the direction of its longitudinal
axis through a singeing burner (10) and singed particles entrained with the hank are
continuously removed from the neighbourhood of the hank, characterised in that after leaving the singeing burner (10) the hank is deflected at an acute angle (12)
and particles adhering to the hank (3) are thrown off by the abrupt change of direction
and collected in a container (20).
2. A singeing machine (100) for yarn, particularly thermoplastic staple-fibre carpet
yarn, comprising a singeing burner (10) through which at least one hank (3) is conveyed
in a straight line in the direction of its longitudinal axis, the burner being associated
with a device for collecting and removing singed particles entrained with the hank
(3), characterised in that for each hank (3) the device comprises a deflecting pulley (9, 9') for deflecting
the hank (3) at an acute angle (12) and also comprises a container (20) which opens
towards the moving hank (3) and has an opening cross-section at least equal to the
flight cross-section of the particles entrained by the hank (3).
3. A singeing machine according to claim 2, characterised in that the singeing burner (10) is followed by a cooling section (15) in which the hank
(3) continues in the same direction, the section having a length such that singed
particles entrained with the hank (3) lose their stickiness at the end of the cooling
section (15), where the device for collecting and removing the particles is provided.
4. A singeing machine according to claim 2 or 3, characterised in that the burner (10) is disposed in the upper region of the casing (1) of the singeing
machine (100) and the direction (7) of the hank in the cooling section after leaving
the singeing burner (10) extends at an angle downwards, and the container opening
is below the base level of the cooling section (15).
5. A singeing machine according to claim 4, characterised in that the guide pulley (9, 9') deflects the hank (3) upwards out of the cooling section
(15) into an upwards section (16).
6. A singeing machine according to claim 5, characterised in that the length of the upwards section (16) is one-third to two-thirds the length of the
cooling section (15).
7. A singeing machine according to claim 5 or 6, characterised in that an additional guide pulley (13) for discharging the hank (3) from the casing (1)
of the singeing machine (100) is provided at the top end of the upward section (16)
for each hank (3).
8. A singeing machine according to any of claims 3 to 4, characterised in that the length of the cooling section (15) is at least 1.20 m.
9. A singeing machine according to any of claims 4 to 8, characterised in that the angle (11) of the hank (3) to the horizontal in the cooling section (15) is 45°
to 75°.
10. A singeing machine according to any of claims 2 to 9, characterised in that the diameter (32) of the guide pulleys (9, 9'; 13) in the region of contact with
the hank (3) is 15 to 30 mm.
11. A singeing machine according to any of claims 2 to 10, characterised in that the guide pulleys (9, 9'; 13) are disposed on shafts (27) which at both ends are
held at an axial distance (30) of at least 5 cm from the slot (31) for guiding the
hank (3).
12. A singeing machine according to any of claims 2 to 11, characterised in that each guide pulley (9, 9'; 13) has an individual shaft (27).
13. A singeing machine according to any of claims 2 to 12, characterised in that the guide pulleys (9) are co-rotatably disposed on their shafts (27), which are mounted
for rotation at their ends.
14. A singeing machine according to any of claims 2 to 12, characterised in that the guide pulleys (9') are mounted for rotation on the shafts (27').
15. A singeing machine according to any of claims 2 to 14, characterised in that the guide pulleys (9, 9'; 13) are formed with a peripheral groove (28) having a V-shaped
cross-section in a plane through the axis, a guide slot (31) being formed at the bottom
of the groove.
16. A singeing machine according to any of claims 3 to 15, characterised in that a device (21, 22) for suction extraction of the singeing gases coming from the burner
(10) is provided in the cooling section (15) above the hank (3).
17. A singeing machine according to any of claims 3 to 16, characterised in that a spray device (19) for spraying a fluid medium on to the moving hank (3) is provided
in the neighbourhood of the cooling section (15).
18. A singeing machine according to any of claims 1 to 17, characterised in that the singeing burner (10) is a gas burner, and the burner determining the singeing
effect is internally adjustable via the burner gases and/or the hanks (3), which leave
the burner (10) via a temperature-measuring device.
1. Procédé de flambage de fils, en particulier de fils de tapisserie en fibres textiles
thermoplastiques, selon lequel au moins un écheveau de fil (3) est guidé en ligne
droite en direction de son axe longitudinal à travers un brûleur de flambage (10)
et les particules flambées entraînées avec l'écheveau de fil sont constamment retirées
de la zone de l'écheveau de fil,
caractérisé en ce que
l'écheveau de fil (3) est dévié en angle aigu (12) après avoir quitté le brûleur de
flambage (10) et les particules qui adhèrent à l'écheveau de fil (3) sont éjectées
par la modification brusque de direction et sont recueillies dans un récipient (20).
2. Machine de flambage (100) pour fils, en particulier des fils de tapisserie en fibres
textiles thermoplastiques, avec un brûleur de flambage (10) à travers lequel au moins
un écheveau de fil (3) peut être transporté en ligne droite en direction de son axe
longitudinal, et à laquelle est associée une installation pour recueillir et pour
retirer les particules flambées entraînées avec l'écheveau de fil,
caractérisée en ce que
pour chaque écheveau de fil (3) l'installation comprend une poulie de déviation (9,
9') à l'aide de laquelle l'écheveau de fil (3) est dévié en angle aigu (12) ainsi
qu'un récipient (20) qui est ouvert vers l'écheveau de fil (3) se déplaçant vers lui
et présente au moins une section transversale d'ouverture correspondant aux particules
entraînées avec l'écheveau de fil (3).
3. Machine de flambage selon la revendication 2,
caractérisée en ce qu'
au brûleur de flambage (10) est raccordé un segment de refroidissement (15) dans lequel
l'écheveau de fil (3) garde sa direction et qui présente une longueur telle que les
particules flambées entraînées avec l'écheveau de fil ont perdu leur adhésivité à
l'extrémité du segment de refroidissement (15) et qu'on a prévu à cet endroit l'installation
pour recueillir et pour retirer les particules.
4. Machine de flambage selon la revendication 2 ou 3,
caractérisée en ce que
le brûleur de flambage (10) est disposé dans la zone supérieure du boîtier (1) de
la machine de flambage (100), la direction (7) de l'écheveau de fil sortant du brûleur
de flambage (10) s'étend en travers vers le bas dans le segment de refroidissement
et l'ouverture du récipient se trouve au-dessous de la zone du plan du segment de
refroidissement (15).
5. Machine de flambage selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
l'écheveau de fil (3) issu de la zone du segment de refroidissement (15) est dévié
vers le haut dans un segment ascendant (16) par la poulie de déviation (9, 9').
6. Machine de flambage selon la revendication 5,
caractérisée en ce que
la longueur du segment ascendant (16) se situe entre un tiers et deux tiers de la
longueur du segment de refroidissement (15).
7. Machine de flambage selon la revendication 5 ou 6,
caractérisée en ce que
sur l'extrémité supérieure du segment ascendant (16) on prévoit pour chaque écheveau
de fil (3) une autre poulie de déviation (13) pour guider l'écheveau de fil (3) hors
du boîtier (1) de la machine de flambage (100).
8. Machine de flambage selon l'une des revendications 3 à 7,
caractérisée en ce que
la longueur du segment de refroidissement (15) est d'au moins 1,20 m.
9. Machine de flambage selon l'une des revendications 4 à 8,
caractérisée en ce que
l'angle (11) de l'écheveau de fil (3) par rapport à l'horizontale dans le segment
de refroidissement (15) se situe entre 45° et 75°.
10. Machine de flambage selon l'une des revendications 2 à 9,
caractérisée en ce que
le diamètre (32) des poulies de déviation (9, 9'; 13) dans la zone d'appui de l'écheveau
de fil (3) se situe entre 15 et 30 mm.
11. Machine de flambage selon l'une des revendications 2 à 10,
caractérisée en ce que
les poulies de déviation (9, 9'; 13) sont placées sur des arbres (27) qui sont maintenus
aux deux extrémités selon une distance (30) axiale d'au moins 5 cm de la rainure de
guidage (31) de l'écheveau de fil (3).
12. Machine de flambage selon l'une des revendications 2 à 11,
caractérisée en ce que
chaque poulie de déviation (9, 9'; 13) a un arbre (27) propre.
13. Machine de flambage selon l'une des revendications 2 à 12,
caractérisée en ce que
les poulies de déviation (9) sont placées solidairement sur leurs arbres (27) et que
ceux-ci sont placés sur les extrémités de façon à pouvoir tourner.
14. Machine de flambage selon l'une des revendications 2 à 12,
caractérisée en ce que
les poulies de déviation (9') sont placées sur leurs arbres (27') de façon à pouvoir
tourner.
15. Machine de flambage selon l'une des revendications 2 à 14,
caractérisée en ce que
les poulies de déviation (9, 9'; 13) présentent une encoche périphérique (28) qui
présente une section transversale en V - vue dans un plan passant par l'axe - au fond
de laquelle est formée une rainure de guidage (31).
16. Machine de flambage selon l'une des revendications 3 à 15,
caractérisée en ce que
dans le segment de refroidissement (15) au-dessus de l'écheveau de fil (3) on prévoit
une installation d'aspiration (21, 22) pour les gaz enflammés issus du brûleur de
flambage (10).
17. Machine de flambage selon l'une des revendications 3 à 16,
caractérisée en ce que
dans la zone du segment de refroidissement (15) on prévoit un dispositif de pulvérisation
(19) grâce auquel un milieu fluide peut être pulvérisé sur l'écheveau de fil (3) en
mouvement.
18. Machine de flambage selon l'une des revendications 1 à 17,
caractérisée en ce que
le brûleur de flambage (10) est un brûleur à gaz et que le brûleur décisif pour l'effet
de flambage peut être réglé à l'intérieur par une mesure de la température des gaz
de brûleur issus du brûleur de flambage (10) et/ou des écheveaux de fil (3).

