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EP 1 132 335 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.01.2003 Patentblatt 2003/03 |
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Anmeldetag: 22.12.2000 |
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Verfahren zum Schliessen von Gefässen
Method for closing containers
Méthode pour fermer des conteneurs
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
14.01.2000 DE 10001200
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.09.2001 Patentblatt 2001/37 |
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Patentinhaber: KHS Maschinen- und Anlagenbau Aktiengesellschaft,
Patentabteilung |
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44143 Dortmund (DE) |
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Erfinder: |
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- Bernhard, Herbert
55578 Wolfsheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 180 828 DE-A- 1 952 579 US-A- 5 975 369
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DE-A- 1 782 348 DE-U- 29 719 203
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Verschließen von Gefäßen mit einem
einen wiederverschließbaren Trinkverschluß enthaltenden Schraubverschluß und einer
Schutzkappe zum Abdecken einer solchen Trinkverschlusses sowie auf eine Vorrichtung
zur Durchführung dieses Verfahrens.
[0002] Derartige Verschlüsse werden als komplette Einheit mit aufgepreßter Schutzkappe und
verschlossener Trinköffnung zum Zwecke des Verschließens von Gefäßen geliefert und
in diesem Zustand vorzugsweise vor dem eigentlichen Verschluß von innen gereinigt.
Im Anschluß daran wird der Verschluß auf die Flasche aufgebracht. Bei dem Reinigungs-
und/oder Sterilisationsvorgang läßt es sich nicht vermeiden, daß Restflüssigkeiten
im Innengebilde des aus verschiedenen Teilen bestehenden Verschlusses verbleiben.
Solche Restflüssigkeiten sind insbesondere im Getränkebereich von erheblichen Nachteilen
und daher unerwünscht.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren sowie eine verbesserte
Vorrichtung zur Reinigung und zum Aufbringen derartiger Verschlüsse aufzuzeigen.
[0004] Diese der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, daß die Verschlüsse mit geöffneter Trinköffnung vor
dem Verschließvorgang einer Reinigung unterworfen und darauf der geöffnete Trinkverschluß
unter Schließung der Trinköffnung auf die Mündung der Gefässe aufgebracht und anschließend
die Schutzkappen auf die Verschlüsse aufgebracht werden.
[0005] Weiterhin schlägt die Erfindung eine entsprechende Vorrichtung gemäß der Ansprüche
5 oder 6 vor.
[0006] Weitere Merkmale der Erfindung ergehen aus den Unteransprüchen.
[0007] Mit dem vorgeschlagenen Verfahren ist eine verbesserte und einwandfreie Reinigung
solcher Verschlüsse gewährleistet. Die Verschlüsse werden in zwei Teilen als Verschluß
mit separater Schutzkappe angeliefert, wobei der separate Trinkverschluß geöffnet
ist. In diesem Zustand wird der Verschluß zweckmäßig mit dem Trinkverschluß nach unten
einem Reinigungsvorgang unterworfen, wobei die durch das Innere verbrachte Reinigungsflüssigkeit
oder das entsprechende Sterilisationsmittel nach unten austreten kann. Ebenfalls findet
eine separate Reinigung der Schutzkappen statt.
[0008] Im Nachfolgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0009] In der Zeichnung zeigt:
- Figur 1
- eine vereinfacht dargestellte Verschließmaschine in Seitenansicht,
- Figur 2
- eine solche Verschließmaschine in der Draufsicht mit einer Zuführung für die Schutzkappen
zu den verschlossenen Gefäßen,
- Figur 3
- einen Verschließkopf mit aufgenommenem Verschluß und noch geöffnetem Trinkverschluß,
- Figur 4
- einen Verschließkopf mit dem Verschluß und inzwischen verschlossenem Trinkverschluß
und
- Figur 5
- einen kompletten Verschluß.
[0010] Gemäß dem in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der komplette Verschluß
1, beispielsweise ausgebildet als Schraubverschluß, aus dem Verschlußteil 2 mit Schraubgewinde
3 und einer an der oberen Stirnseite ausgebildeten ringförmigen Trinköffnung 4. Diese
ist durch einen in axialer Richtung in Öffnungsstellung bewegbaren Verschluß 5 abgedichtet.
Zur Sicherung dieses Verschlusses 5 ist eine zusätzliche Schutzkappe 6 vorgesehen,
die in einer Rastverbindung 7 festgehalten ist. Ein solcher Verschluß 1 wird gemäß
der Erfindung getrennt von der Schutzkappe 6 und mit geöffneter Trinköffnung 4 zum
Verschließen von Gefäßen, Flaschen 8 und dergleichen der Anlage zum Verschließen dieser
Flaschen 8 zugegeben.
[0011] Gemäß dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Anlage zur Durchführung
des Verfahrens aus einer Verschließmaschine 9 mit einem Rotor 10, an dem die einzelnen
umlaufenden Verschließköpfe 11 angeordnet sind. Die Verschlüsse bzw. die Verschließteile
2 mit geöffneter Trinköffnung 4 werden über eine Zuführeinrichtung zu der Übernahmestelle
am Verschließer gebracht, wobei sie zunächst vorzugsweise mit der Trinköffnung nach
unten und der eigentlichen Schraubverschlußöffnung nach oben vor der Übernahmestelle
durch ein Reinigungsbad 14 geleitet werden. Die separat zugeführten Schutzkappen 6
werden ebenfalls in einer weiteren Spur durch das Reinigungbad 14 oder eine andere
geeignete Reinigungsvorrichtung geführt. Diese kann auch aus Sprühdüsenreihen bestehen.
Diese Reinigung kann mit Wasser, steriler Flüssigkeit, Dampf oder dergleichen vollzogen
werden. Die so gereinigten Verschlüsse gelangen dann in die Verschließmaschine.
[0012] Gemäß dem in Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Förderspur 17 für
die geöffneten Schraubverschlüsse 2 vorgesehen, die mittels einer Übergabeeinrichtung
18 dem Verschließerdrehkreis bzw. Verschließkopf 11 zugegeben werden.
Dieser senkt sich auf die Flaschen 8 ab und schraubt den Verschluß 2 auf die Gefäßmündung
auf. Der Verschlußkopf 11 weist Mittel 21 auf, die während dieses Vorganges auch den
Trinkverschluß automatisch schließen. Die so verschlossene Flasche wird dann dem weiteren
Drehkreis 20 zugeführt, in dem dann, wie bereits vorbeschrieben, die Schutzkappe 6
aufgesetzt wird. Die Schließung der Trinköffnung 4 kann aber auch bereits im Zuführbereich
nach vorgenommener Reinigung vor dem eigentlichen Verschließvorgang vorgenommen werden.
[0013] Auf einer parallel dazu verlaufenden Bahn 19 werden die Schutzkappen 6 transportiert
und gegebenenfalls gereinigt, die dann in einem weiteren Drehkreis 20 auf die bereits
aufgeschraubten Verschlüsse 2 abgesetzt bzw. von diesen übernommen und aufgepresst
werden.
1. Verfahren zum Verschließen von Gefäßen mit einem einen wiederverschließbaren Trinkverschluss
(2) enthaltenden Schraubverschluss und einer Schutzkappe zum Abdecken eines solchen
Trinkverschlusses (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlüsse (2) mit geöffneter Trinköffnung (4) vor dem Verschließvorgang einer
Reinigung unterworfen und darauf der geöffnete Verschluss (2) unter Schließung der
Trinköffnung (4) auf die Mündung der Gefäße (8) aufgebracht wird und anschließend
die Schutzkappen (6) auf die Verschlüsse (2, 5) aufgebracht werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlüsse (2) mit der geöffneten Trinköffnung (4) nach unten einem Reinigungsbad
unterworfen und unter Schließung der Trinköffnung (4) in eine Verschließmaschine (9)
geführt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trinköffnungen (4) nach dem Reinigungsvorgang getrocknet und vor dem Aufbringen
auf die Gefäßmündungen verschlossen werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trinkverschlüsse (4) mit Aufbringen des Verschlusses (2) auf die Gefäßmündungen
verschlossen werden.
5. Verschließmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschließmaschine (9) mit zusätzlichen Mitteln zum Verschließen des geöffneten
Trinkverschlusses (5) ausgebildet ist und mindestens einen weiteren Drehkreis und
einen Aufsetzer für Verschlusskappen (6) als weitere Einrichtung zum Aufsetzen der
Schutzkappen (6) aufweist.
6. Verschließmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Verschließköpfe (11) mit zusätzlichen Mitteln (21) zum Verschließen des geöffneten
Trinkverschlusses (5) ausgebildet sind und die Verschließmaschine mindestens einen
weiteren Drehkreis und mindestens einen Aufsetzer für die Schutzkappen (6) als Einrichtung
zum Aufsetzen der Schutzkappen (6) aufweist.
1. Method for closing containers with a screw cap containing a reclosable drinking cap
(2) and a safety cap for covering such a drinking cap (2), characterised in that the caps (2) undergo a cleaning process with open drinking outlet (4) before the
closing process and then the open cap (2) is placed onto the mouth of the containers
(8) while the drinking outlet (4) is closed and subsequently the safety caps (2) are
placed onto the caps (2, 5).
2. Method according to claim 1, characterised in that the caps (2) with the open drinking outlet (4) in an upsidedown position undergo
a cleaning process and are guided to a capping machine (9) with the drinking outlet
(4) being closed.
3. Method according to claim 1, characterised in that the drinking outlets (4) are dried after the cleaning process and closed before being
placed onto the mouth of the container.
4. Method according to claim 1, characterised in that the drinking outlets (4) are closed by placing the cap (2) onto the mouth of the
container.
5. Capping apparatus for carrying out the method according to claim 1, characterised in that the capping machine (9) is configured with additional means for closing the open
drinking cap (5) and is provided with at least another turning circle and a holding
apparatus for closing caps (6) as another means for placing the safety caps (6).
6. Capping apparatus for carrying out the method according to claim 1, characterised in that capping heads (11) are configured with additional means (21) for closing the open
drinking cap (5) and the capping apparatus is provided with at least another turning
circle and at least a holding apparatus for the safety caps (6) as means for placing
the safety caps (6).
1. Procédé destiné à obturer des récipients comprenant un bouchon fileté contenant un
bouchon pour boire (2) susceptible d'être refermé après utilisation, et un capuchon
de protection destiné à recouvrir un bouchon pour boire (2) de ce type, caractérisé en ce que les bouchons (2), avec l'ouverture pour boire (4) à l'état ouvert, sont soumis à
un nettoyage avant l'opération d'obturation, puis le bouchon (2) ouvert est appliqué
sur l'embouchure du récipient (8), l'ouverture pour boire (4) ayant été fermée, et
enfin les capuchons de protection (6) sont appliqués sur les bouchons (2, 5).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les bouchons (2), dont l'ouverture pour boire (4) ouverte est orientée vers le bas,
sont plongés dans un bain nettoyant et, l'ouverture pour boire (4) ayant été fermée,
sont introduits dans une capsuleuse (9).
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les ouvertures pour boire (4) sont séchées à l'issue du nettoyage et sont fermées
avant d'être appliquées sur les embouchures de récipients.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les bouchons pour boire (4) sont fermés au moment où le bouchon (2) est appliqué
sur les embouchures de récipients.
5. Capsuleuse permettant de mettre en oeuvre le procédé selon la revendication 1, caractérisée en ce que la capsuleuse (9) est équipée de moyens supplémentaires pour obturer le bouchon pour
boire (5) ouvert et présente, comme dispositif supplémentaire pour appliquer les capuchons
de protection (6), au moins un autre tourniquet et un applicateur de capuchons de
fermeture (6).
6. Capsuleuse permettant de mettre en oeuvre le procédé selon la revendication 1, caractérisée en ce que les têtes de fermeture (11) sont équipées de moyens supplémentaires (21) pour obturer
le bouchon pour boire (5) ouvert et en ce que la capsuleuse présente, comme dispositif pour appliquer les capuchons de protection
(6), au moins un autre tourniquet et au moins un applicateur de capuchons de protection
(6).
