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EP 1 133 013 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.09.2004 Patentblatt 2004/36 |
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Anmeldetag: 07.02.2001 |
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Kontaktstück für eine elektrische Steckverbindung sowie Verfahren zu dessen Herstellung
Contact piece for an electrical connection as well as its manufacturing method
Pièce de contact pour une connexion électrique ainsi que son procédé de fabrication
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
07.02.2000 DE 10005297
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.09.2001 Patentblatt 2001/37 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Derleth, Horst
86420 Diedorf (DE)
- Kolb, Rudolf
87669 Rieden (DE)
- Schweizer, Matthias
86568 Igenhausen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-98/43321 US-A- 5 897 404
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FR-A- 2 754 639 US-A- 5 921 822
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Kontaktstück für eine elektrische Steckverbindung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 sowie auf ein Verfahren zu dessen Herstellung.
[0002] Kontaktstücke der eingangs genannten Art sind insbesondere dadurch gekennzeichnet,
daß ihr Kontaktbereich, der zum Aufnehmen eines zylindrischen Kontaktstiftes - das
dem Kontaktstück entsprechende Gegenstück der Steckverbindung - käfigartig ausgebildet
ist, das heißt, als ein in Steckrichtung längsgeschlitzter Hohlkörper gestaltet ist,
der vorzugsweise zusätzlich in Umfangsrichtung tordiert ist. Insbesondere im letztgenannten
Falle liegt daher der Kontaktstift im gesteckten Zustand sicher an einer Mehrzahl
von streifenförmigen Lamellen des Kontaktstückes an, weshalb dieser Typ einer Steckverbindung
auch bei relativ hoher elektrischer Belastung sicher einsetzbar ist.
[0003] Bekannte Ausführungsformen von Kontaktstücken für eine derartige Steckverbindung
sind beispielsweise in DE 35 28 587 C2, auch US 4,720,157 bzw. US 4,840,587 beschrieben.
Die daraus bekannten Beispiele von Ausführungsformen belegen, daß die Herstellung
von Kontaktstücken für diesen Typ von Steckverbindungen wegen der besonderen Ausgestaltung
des Kontaktbereiches relativ aufwendig ist. Den aus den genannten Dokumenten bekannten
Ausführungsformen ist gemeinsam, daß der käfigartig ausgebildete Kontaktbereich der
Kontaktstücke jeweils durch eine Ummantelung geschützt ist und das Kontaktstück selbst
aus einer Mehrzahl von Elementen zusammengesetzt ist, die jeweils dem Kontaktbereich
und/oder dem Anschlußbereich des Kontaktstückes zugeordnet sind. Vielfach handelt
es sich dabei auch um Bauteile, die vorzugsweise als Dreh- bzw. Gußteile hergestellt
werden. Der Aufbau der bekannten Ausführungsformen von Kontaktstücken für eine elektrische
Steckverbindung des gattungsgemäßen Typs ist darum für die Umsetzung in eine Serienfertigung
nicht nur wegen einer Mehrzahl von Bearbeitungs- und Montageschritten weniger geeignet,
sondern auch weil dabei durchaus unterschiedliche Technologien eingesetzt werden.
[0004] Eine Lösung für dieses Problem ist aus WO 98/43321 bekannt. Dort ist als Kontaktstück
für eine elektrische Steckverbindung der vorstehend genannten Art eine Steckerbuchse
offenbart. Diese ist einteilig ausgebildet und insbesondere als ein Stanzteil hergestellt,
das nach dem Stanzvorgang in die vorbestimmte Form der Steckerbuchse gebogen ist.
Bei der bekannten Lösung sind mehrere Zungen vorgesehen, die an das Außenende des
Kontaktbereiches der Steckerbuchse unmittelbar angesetzt sind. Diese Zungen sind um
das Außenende des Kontaktbereiches um 180 ° herumgebogen, so daß sie die Außenfläche
der Steckerbuchse im Kontaktbereich bilden. Diese Zungen dienen dazu, den Kontaktbereich
zu verstärken, weil man offensichtlich erkannt hat, daß dieser und insbesondere die
relativ empfindlichen tordierten Lamellen geschützt werden müssen. Für den Fachmann
ist unmittelbar einzusehen, daß zwar die Ausgestaltung der Steckerbuchse als ein einteiliges
Stanzteil fertigungstechnisch gegenüber den vorstehend diskutierten bekannten Lösungen
vorteilhaft ist, jedoch besondere Fähigkeiten bei der Stanz- und Biegetechnik und
auch dementsprechend teure Werkzeuge dafür erfordert. Werden beispielsweise vor dem
Rollen des Kontaktbereiches zunächst die diesen verstärkenden Zungen um eine quer
zur Längsachse der Steckerbuchse verlaufende Biegekante abgekantet und in Achsenrichtung
umgeklappt, so treten in dieser Biegekante beim Formen des Lamellenkäfigs erhebliche
Kräfte mit entsprechenden Materialproblemen in diesem Bereich auf. Wollte man dies
zu umgehen versuchen, indem die Zungen erst nach dem Rollvorgang zurückgebogen würden,
wäre dafür ein weiteres aufwendiges Werkzeug nötig, wobei sich dennoch die Probleme
an der Biegekante der Zungen nicht ohne weiteres lösen ließen.
[0005] Die Patentschrift US 5,921,822 offenbart ein weibliches Endstück einer Steckverbindung
gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1 mit Klemmabschnitten für einen Draht und seine
Ummantelung und mit einem zylinderförmigen Kontaktabschnitt. Der Kontaktabschnitt
weist einen hinteren und einen vorderen sechseckigen Endring auf, zwischen welchen
sich drei oder fünf Kontaktstäbe oder -federn erstrecken. Über dem Kontaktbereich
ist eine Schutzhaube angeordnet.
[0006] Aus der Patentschrift US 5,897,404 ist eine Kontaktbaugruppe für einen elektrischen
Stecker mit einem Kontaktstück und einer Hülse bekannt. Das Kontaktstück weist einen
Klemmabschnitt zum Anschließen eines Leiters, einen eingeschnürten Zwischenabschnitt
und einen Grundkörper auf, von dem sich zwei biegsame, zueinander winklige Kontaktfinger
erstrecken. Die Hülse überdeckt die Kontaktfinger und ist mit Presssitz auf dem Grundkörper
des Kontaktstückes festgelegt.
[0007] Die Veröffentlichung FR 2 754 639 A1 offenbart Verfahren zur Herstellung von Buchsenkontakten
für elektrische Stecker, die einen rohrförmigen Kontaktbereich zur Aufnahme eines
Kontaktstiftes und einen Anschlussbereich für einen elektrischen Leiter aufweisen.
Auf der Innenfläche des rohrförmigen Kontaktbereiches ist eine Reihe von Leitungsdrähten
befestigt, die einen elastischen Käfig für den Kontaktstift bildet. In einem der Ausführungsbeispiele
wird aus einem Kupfer-Bandmaterial ein Blechteil in Form eines Parallelogramms ausgestanzt,
von dem ein länglicher Streifen längs einer Mittelachse wegsteht. Auf einer Seite
des Blechteils wird parallel zu seiner Mittelachse die Reihe von Leitungsdrahtstücken
an ihren Enden befestigt. Anschließend wird das Parallelogramm zu einem Hohlzylinder
aufgerollt, wobei die an ihren Enden befestigten Drahtstücke sich an die Fläche eines
einschaligen Hyperboloids anschmiegen. Der Hohlzylinder bildet den Kontaktbereich,
während der Streifen den Anschlussbereich des Buchsenkontaktes bildet.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, für ein Kontaktstück
einer elektrischen Steckverbindung der eingangs genannten Art eine weitere Ausführungsform
zu schaffen, die kostengünstig in einer Großserienfertigung hergestellt werden kann,
wobei der Aufwand für die Stanz- und Biegevorgänge verringert und ein maßhaltiges
Produkt technologisch beherrschbar mit einfacheren Werkzeugen zu erzielen ist.
[0009] Bei einem Kontaktstück der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
durch die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 beschriebenen Merkmale gelöst.
[0010] Diese Lösung hat zum einen den Vorteil, daß das Kontaktstück selbst sehr einfach
aufgebaut ist. Vorgesehen ist ein einziges Kontaktelement mit dem Anschlußbereich
an einem und dem eigentlichen Kontaktbereich am anderen Ende. Dies ist, elektrisch
betrachtet, schon deshalb vorteilhaft, weil in diesem Falle keinerlei Probleme mit
elektrischen Übergangswiderständen aufgrund von Toleranzen, Fehlanpassungen und ähnlichem
zwischen mehreren Bauteilen auftreten können. Vorteilhaft ist ferner, daß dieses Kontaktelement
als Stanz- und Biegeteil aus einem Bandmaterial hergestellt werden kann. Dabei bleibt
das einzelne Kontaktelement - quer gegurtet - an einem beim Ausstanzen übrigbleibenden
Randstreifen des ursprünglichen Bandmateriales hängen, was seine weitere Bearbeitung
in der Serie wesentlich vereinfacht. Der einzige Montageschritt besteht darin, auf
den Kontaktbereich des bereits fertiggestellten Kontaktelementes die Schutzhülse aufzupressen.
Auch für die spätere Weiterverarbeitung bis zum Montieren der Steckverbindung verbleibt
das Kontaktstück quer gegurtet an seinem Trägerstreifen.
[0011] In Weiterbildung der Erfindung weist das Buchsenteil des Kontaktelementes an beiden
Enden des Kontaktbereiches je einen umlaufenden inneren bzw. äußeren Bundsteg auf,
ferner ist die Schutzhülse als ein dünnwandiger Hohlzylinder ausgebildet, der am Umfang
des inneren Bundsteges mit Preßsitz anliegt, gegenüber dem Umfang des äußeren Bundsteges
jedoch eine Spielpassung aufweist. Dies bedeutet einerseits, daß Schutzhülse und Kontaktelement
untereinander einfach, dabei mechanisch sicher verbunden sind. Abgesehen von diesem
Festsitz am inneren Bundsteg hat das Buchsenteil in der Schutzhülse ausreichend Spiel,
um sich beim Stecken eines Kontaktstiftes elastisch verformen zu können. Dies reduziert
nicht nur die notwendige Steckkraft, sondern erhöht auch die elektrische Betriebssicherheit,
lässt also ohne Fehlfunktion eine hohe Zahl von Steckvorgängen zu.
[0012] Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in weiteren Unteransprüchen
gekennzeichnet und werden sich auch der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
der Erfindung entnehmen lassen.
[0013] Schließlich zeichnet sich das erfindungsgemäße Kontaktstück auch dadurch aus, daß
es sich gemäß dem einzigen Verfahrensanspruch auch auf eine einfache, für die Großserienfertigung
geeignete Weise im wesentlichen als ein Stanz- und Biegeteil erstellen läßt und dabei
in Zwischenschritten gut zu bearbeiten ist, weil es zusammen mit weiteren Kontaktstücken
quer gegurtet in vorbestimmten Abständen an einem als Träger dienenden Randstreifen
des ursprünglichen Bandmaterials festgelegt ist. In diesem maschinengerechten Zustand
kommt es auch zum Versand an den Kunden, der die eigentliche Steckermontage selbst
vornimmt.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher
erläutert. Dabei zeigt:
Figur 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht eines Kontaktstückes
für eine elektrische Steckverbindung, dessen Kontaktbereich ein käfigartiges Buchsenteil,
bestehend aus tordierten Lamellen mit einer darüber geschobenen Schutzhülse aufweist,
Figur 2 und Figur 3 je ein Detail A bzw. B der Seitenansicht von Figur 1 und
Figur 4 ein Schnittbild für das als Stanz- und Rollteil hergestellte Kontaktelement.
[0015] Ein in Figur 1 in einer teilweise aufgeschnittenen Seitenansicht dargestelltes Kontaktstück
1 für eine elektrische Steckverbindung besitzt an einem Ende einen Anschlußbereich
11 und am anderen davon abgekehrten Ende einen Kontaktbereich 12. Das Kontaktstück
1 ist aus zwei Bauteilen zusammengesetzt. Das eine dieser Bauteile ist ein Kontaktelement
2. Dieses ist, wie noch näher zu zeigen sein wird, als ein Stanz- und Biegeteil aus
einem flachen Bandmaterial hergestellt. In der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform
des Kontaktelementes 2 ist zum Anschließen eines nicht dargestellten elektrischen
Leiters eine Crimpverbindung vorgesehen. Dazu besitzt das Kontaktelement 2 im Anschlußbereich
11 zwei Paare von jeweils nach oben gebogenen Anschlußlappen, zwischen die der nicht
dargestellte elektrische Leiter beim Anschließen eingeschoben wird. Dabei bildet das
breitere, innen liegende Paar der Anschlußlappen den eigentlichen Quetschkontakt 21,
von dem nach dem Crimpen das abisolierte freie Ende des nicht dargestellten elektrischen
Leiters umschlossen ist. Auch das außen liegende Paar von Anschlußlappen wird beim
Crimpvorgang um den Schutzmantel des nicht dargestellten elektrischen Leiters herumgebogen
und dient somit als eine Klemmverbindung 22, die den nicht dargestellten elektrischen
Leiter am Kontaktelement 2 mechanisch derart festlegt, daß die elektrische Verbindung
im Bereich des Quetschkontaktes 21 zugentlastet ist.
[0016] Im Kontaktbereich 12 weist das Kontaktelement 2 ein Buchsenteil 23 auf, das zum Aufnehmen
eines schematisch dargestellten Kontaktstiftes 3 der elektrischen Steckverbindung
ausgestaltet ist. Zu diesem Zweck ist das Buchsenteil 23 als ein zylindrischer Hohlkörper
ausgebildet, der im Kontaktbereich 12 an beiden Enden je einen Bundsteg 24 bzw. 25
aufweist. Zwischen diesen beiden Bundstegen 24 bzw. 25 ist das Buchsenteil 23 achsenparallel,
das heißt längs der Steckrichtung des Kontaktstiftes 3 geschlitzt ausgebildet. Es
besitzt somit eine Mehrzahl von stegartigen Lamellen 26, die im Endzustand des Kontaktelementes
2 durch Verdrehen der beiden Bundstege 24 bzw. 25 des Buchsenteiles 23 gegeneinander
tordiert sind. Die tordierten Lamellen 26 des Buchsenteiles 23 sind durch diesen Torsionsvorgang
in Form hyperbolischer Flächen nach innen gewölbt und bilden in ihrer Gesamtheit eine
Vielzahl von lokalen Kontaktstellen, die sich beim Einstecken des Kontaktstiftes 3
in das Buchsenteil 23 an dessen Umfang unter elastischer Vorspannung anlegen. Dieses
Kontaktprinzip ist an sich durchaus bekannt, so daß hier eine noch detailliertere
Erläuterung zum Verständnis nicht mehr erforderlich ist. Weitere Einzelheiten der
hier vorliegenden Ausführungsform werden in gegebenem Zusammenhang nachstehend erläutert.
[0017] Das geschilderte Buchsenteil 23 des Kontaktelementes 2 ist in mechanischer Hinsicht
ein relativ empfindliches Gebilde. Es darf bei Transport- und Montagevorgängen nicht
verformt oder sonstwie beschädigt werden, soll andererseits dauerelastisch sein, um
auch trotz einer möglichen Vielzahl von Steckvorgängen elektrisch sicher und fehlerfrei
zu funktionieren.
[0018] Daher ist als zweites Bauteil des Kontaktstückes 1 eine dünnwandige Schutzhülse 4
vorgesehen, die über den Kontaktbereich 12 des Kontaktelementes 2 geschoben ist. In
Detailansichten A und B von Figur 1, die in Figur 2 bzw. 3 dargestellt sind, sind
Einzelheiten insbesondere dieser Schutzhülse 4 gezeigt. Dabei illustriert Figur 2,
daß die Schutzhülse 4 an ihrem einen, im montierten Zustand auf den inneren Bundsteg
24 des Kontaktelementes 2 aufgeschobenen Ende 41 eine geringfügig verstärkte Wandung
besitzt. Diese Wandverstärkung dient dazu, die Schutzhülse 4 unter Preßsitz auf den
inneren Bundsteg 24 des Kontaktelementes 2 aufschieben zu können. Als Konsequenz dieser
Wandverstärkung der Schutzhülse 4 an ihrem inneren Ende 41 ergibt sich in ihrer übrigen
Länge ein relativ eng toleriertes Spiel gegenüber dem Außenumfang des Buchsenteiles
23 des Kontaktelementes 2. Dies ist sowohl in Figur 2 als auch in Figur 3 deutlicher
dargestellt. Dabei zeigt Figur 3 ferner, daß die Schutzhülse 4 an ihrem Außenende
42 nach innen umgebördelt ist. Die gesamte Länge der Schutzhülse 4 ist zudem derart
bemessen, daß der so hergestellte Bördelrand 43 im montierten Zustand der Schutzhülse
4 einen vorbestimmten Toleranzabstand 1 zur Außenkante des Buchsenteiles 23 aufweist.
Diese Dimensionierung der Schutzhülse 4 in bezug auf den Außendurchmesser und die
Länge des Buchsenteiles 23 hat den Zweck, eine definierte elastische Verformung des
Buchsenteiles 23 bei Steckvorgängen zu ermöglichen. Somit ist die Schutzhülse 4 durch
den Preßsitz am inneren Bundsteg 24 des Kontaktelementes 2 in bezug auf das Buchsenteil
23 des Kontaktelementes 2 definiert und mechanisch sicher festgelegt und erlaubt dennoch
innerhalb eines zulässigen Toleranzbereiches auftretende elastische Verformungen des
Buchsenteiles 23 des Kontaktelementes 2 aufzunehmen.
[0019] In Figur 4 ist anhand eines Schnittbildes gezeigt, daß für das beschriebene Kontaktelement
2 als Ausgangsmaterial ein Bandmaterial verwendet wird, aus dem die einzelnen Kontaktelemente
2, quergegurtet, ausgestanzt werden. Wie bei konventionellen elektrischen Kontakten
besteht dieses Bandmaterial aus einer Cu-Sn-Legierung, wobei dessen Oberfläche im
Laufe der Herstellung der Kontaktelemente 2 galvanisch veredelt wird. Dabei wird beispielsweise
als Haftschicht zunächst eine Nickelschicht, dann eine Goldschicht und gegebenenfalls
eine abdeckende Zinnschicht aufgebracht.
[0020] Das in Figur 4 dargestellte Schnittbild der Kontaktelemente 2 verdeutlicht, daß diese
in einem vorgegebenen Teilungsabstand t an einem beim Ausstanzen der Konturen der
Kontaktelemente 2 stehenbleibenden Trägerstreifen 5 zu dessen Längsrichtung querstehend
über einen schmalen Befestigungssteg 51 festgelegt sind. An diesen ist der Anschlußbereich
11 der Kontaktelemente 2 angesetzt. Deutlich erkennbar sind in Figur 4 die paarweise
nach außen stehenden Anschlußlappen für die Klemmverbindung 22 und den Quetschkontakt
21. In der Darstellung von Figur 4 schließt sich nach oben daran der Kontaktbereich
12 mit dem innen liegenden Bundsteg 24, den ausgeschnittenen Lamellen 26 und dem außen
liegenden Bundsteg 25 des Buchsenteiles 23 an. Beide Bundstege 24 und 25 weisen paarweise
einander zugeordnet jeweils eine Rastnase 27 bzw. eine Rastausnehmung 27' auf. In
der Darstellung von Figur 4 sind die Rastnasen 27 bzw. die Rastausnehmungen 27' -
übertrieben deutlich - mit einem schwalbenschwanzartigen Querschnitt dargestellt.
Der innere Bundsteg 24 des Kontaktelementes 2 weist weiterhin eine auf der Längsachse
des Kontaktelementes 2 liegende Fixierbohrung 28 auf, während der außen liegende Bundsteg
25 an seinem Außenrand ein Paar von nutförmig ausgebildeten Randschlitzen 29 besitzt.
Die Funktion dieser Einzelteile 27 bis 29 des Buchsenteiles 23 des Kontaktelementes
2 werden nachfolgend noch näher erläutert.
[0021] Bei der Herstellung der Kontaktelemente 2 werden diese zunächst entsprechend dem
in Figur 4 dargestellten Schnittbild aus dem Bandmaterial ausgestanzt. Am Trägerstreifen
5 hängend werden die Kontaktelemente 2 anschließend in der bereits erwähnten Weise
oberflächenveredelt. Danach schließt sich ein Biege- und Rollvorgang an, bei dem die
Kontaktelemente 2 im Anschlußbereich 11 von beiden Seiten her aufgebogen bzw. im Kontaktbereich
12 gerollt werden. Bei diesem Rollvorgang fügen sich jeweils paarweise einander zugeordnete
Rastnasen 27 bzw. Rastausnehmungen 27' formschlüssig ineinander und fixieren somit
das Buchsenteil 23 in Umfangs- und Längsrichtung. Um anschließend das Tordieren des
Buchsenteiles 23 durchführen zu können, ist einerseits die Fixierbohrung 28 vorgesehen.
Mit dieser Bohrung wird der innere Bundsteg 24 des zu tordierenden Buchsenteiles 23
mittels eines darin eingeschobenen Lagerzapfens eines Tordierwerkzeuges gegen Verdrehen
in Umfangsrichtung gesichert. Die eigentliche Torsion des Buchsenteiles 23 wird mit
einem klingenartigen Drehteil des Tordierwerkzeuges durchgeführt, das mit seiner Spitze
in Steckrichtung an die Außenwand des außen liegenden Bundsteges 25 herangeführt wird
und in die nutförmigen Randschlitze 29 eingreift. Durch Drehen des Drehteiles des
Tordierwerkzeuges um einen definierten Winkel wird eine permanente Tordierung des
Buchsenteiles 23 vorzugsweise um beispielsweise 10° relativ zu seiner gestreckten
Lage bewirkt.
[0022] In einem anschließenden Montageschritt wird auf die insoweit ausgeformten Kontaktelemente
2 jeweils in Steckrichtung die Schutzhülse 4 aufgeschoben, womit das Kontaktstück
1 fertig montiert ist. Es wird anschließend zum Versand immer noch gegurtet auf Verpackungsmaterial
aufgerollt und in diesem Zustand zur Endmontage in einem Gehäuse einer Steckverbindung
bereitgestellt. Damit ist über den gesamten Herstellungsprozess des Kontakstückes
1 hinweg durchgehend bis zur Endmontage der Steckverbindung eine Ausführungsform gegeben,
die selbst aus nur zwei einfach zu montierenden Bauteilen besteht und in allen, mit
seiner Herstellung und weiteren Verarbeitung zusammenhängenden Prozess-Schritten automatengerecht
zur Verfügung steht.
1. Leitfähiges Kontaktstück (1) für eine lösbare elektrische Steckverbindung mit einem
Anschlußbereich (11) für einen elektrischen Leiter und davon abgekehrt zum Aufnehmen
eines zylindrischen Kontaktstiftes (3) als dem Gegenstück der Steckverbindung einen
Kontaktbereich (12), der in einer zylindrischen Ummantelung koaxial angeordnet ein
käfigartiges Buchsenteil (23) mit einer Mehrzahl von untereinander beabstandeten Lamellen
(26) aufweist, wobei das Kontaktstück (1) aus einem einteiligen, sowohl den Anschlußbereich
(11) als auch im Kontaktbereich (12) das käfigartige Buchsenteil (23) aufweisenden,
aus einem elektrisch leitfähigen und dauerelastischen Bandmaterial hergestellten Kontaktelement
(2) und einer Ummantelung in Form einer über den Kontaktbereich (12) dieses Kontaktelementes
(2) geschobenen Schutzhülse (4) aus einem korrosionsbeständigen Material hoher Festigkeit
gebildet ist, und wobei das Buchsenteil (23) des Kontaktelementes (2) an beiden Enden
des Kontaktbereiches (12) je einen umlaufenden inneren und äusseren Bundsteg (24 bzw.
25) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Buchsenteil (23) in Umfangsrichtung permanent tordiert ist und sich vor dem Tordieren
achsenparallel erstreckende Lamellen (26) aufweist und daß die Schutzhülse (4) als
ein im Vergleich zur Dicke des Kontaktelementes (2) dünnwandiger Rohrzylinder ausgebildet
ist, der an diesem inneren Ende wandverstärkt am Umfang des inneren Bundsteges (24)
mit Preßsitz anliegt, gegenüber dem Umfang des daran anschließenden Bereiches des
Buchsenteiles (23) jedoch ein Spiel aufweist.
2. Kontaktstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhülse (4) an ihrem dem äußeren Bundsteg (25) zugeordneten Ende (42) einen
nach innen umgebördelten, umlaufenden Bördelrand (43) besitzt, dessen Innenkante im
entlasteten Zustand des Kontaktelementes (2) in einem vorbestimmten Toleranzabstand
(1) zum Außenrand des äußeren Bundsteges (25) steht.
3. Kontaktstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (2) aus einem elektrisch besonders leitfähigen, dabei mechanisch
gut bearbeitbaren und verformbaren, dauerelastischen Material, insbesondere einer
Kupfer-Zinn-Legierung und die Schutzhülse (4) aus einem im Vergleich zum Kontaktelement
(2) wesentlich steiferen Material hoher Festigkeit, insbesondere einer rostfreien
Stahllegierung besteht.
4. Kontaktstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschlußbereich (11) des Kontaktelementes (2) ein Quetschkontakt (21) vorgesehen
ist.
5. Kontaktstück nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Buchsenteil (23) des Kontaktelementes (2) an beiden Bundstegen (24 bzw. 25) jeweils
ein Paar von randseitigen, gemeinsam einen Verschluß bildenden Rastelementen (27,
27') besitzt, die jeweils als eine quer zur Längsachse des Kontaktelementes (2) von
einem der Seitenränder nach außen vorstehende Rastnase (27) bzw. am gegenüberliegenden
Seitenrand als entsprechend geformte, rückspringende Ausnehmung (27') ausgebildet
sind und die paarweise im gerollten Zustand des Buchsenteiles (23) formschlüssig ineinander
greifen.
6. Kontaktstück nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Buchsenteil (23) des Kontaktelementes (2) am inneren Bundsteg (24) eine Fixierbohrung
(28) insbesondere zum gesicherten Festlegen des Kontaktelementes (2) während des Tordierens
des Buchsenteiles (23) sowie an seinem steckerseitigen Aussenrand nutförmige Randschlitze
(29) zum formschlüssigen Ansetzen eines Tordierwerkzeuges besitzt.
7. Verfahren zur Herstellung eines Kontaktstückes nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte
- aus einem flachen Bandmaterial werden die Kontaktelemente (2) nach einem vorgegebenen
Schnittbild quer gegurtet ausgestanzt, wobei sie mit einem randseitigen Trägerstreifen
(5) des Bandmaterials quer zu dessen Längsachse hängend über einen Befestigungssteg
(51) verbunden sind,
- die Oberfläche der Kontaktelemente (2) wird galvanisch veredelt, insbesondere eine
Haftschicht aus Nickel und darüber eine Kontaktschicht aus Gold aufgebracht,
- die ausgeschnittenen Kontaktelemente (2) werden im Anschlußbereich (11) aufgebogen
und im Kontaktbereich (12) gerollt und beim Rollen zusammengeführte Seitenränder des
Buchsenteiles (23) miteinander formschlüssig verrastet,
- die Kontaktelemente (2) werden im Kontaktbereich (12) dauerhaft tordiert,
- jedem Kontaktelement (2) wird die Schutzhülse (4) in Achsenrichtung zugeführt und
auf dessen Kontaktbereich (12) aufgepreßt und
- die weiterhin gegurteten Kontaktelemente (2) werden in Chargen zur automatischen
Weiterverarbeitung aufgerollt.
1. Conductive contact piece (1) for a detachable electrical plug connection having a
connecting area (11) for an electrical conductor and, facing away from this, for holding
a cylindrical contact pin (3) as the mating piece for the plug connection, a contact
area (12) which has, arranged coaxially in a cylindrical sheath, a cage-like socket
part (23) with a number of laminates (26) at a distance from one another, with the
contact piece (2) being formed from an integral contact element (2), which has both
the connecting area (11), and, in the contact area (12), the cage-like socket part
(23), which is produced from an electrically conductive permanently elastic strip
of material, and is formed from a sheath in the form of a protective sleeve (4) which
is pushed over the contact area (12) of this contact element (2) and is composed of
a high-strength, corrosion-resistant material, and with the socket part (23) of the
contact element (2) having a respective circumferential inner and outer collar web
(24 and 25) at the two ends of the contact area (12), characterized in that the socket part (23) is permanently twisted in the circumferential direction and
has laminates (26) which extend parallel to the axis before the twisting process,
and in that the protective sleeve (4) is in the form of a tubular cylinder with thin walls in
comparison to the thickness of the contact element (2), which tubular cylinder at
its inner end rests with reinforced walls on the circumference of the inner collar
web (24) with a push fit, but has a gap between it and the circumference of that area
of the socket part (23) which is adjacent to it.
2. Contact piece according to Claim 1, characterized in that, at its end (42) which is associated with the outer collar web (25), the protective
sleeve (4) has a circumferential knurled rim (43), which is bent over inwards and
whose inner edge when there is no load on the contact element (2) is at a predetermined
tolerance distance (1) from the outer edge of the outer collar web (25).
3. Contact piece according to Claim 1 or 2, characterized in that the contact element (2) is composed of an electrically particularly conductive, permanently
elastic material, which in this case can be machined and shaped particularly well
by mechanical means, in particular a copper-tin alloy, and the protective sleeve (4)
is composed of a high-strength material which is considerably stiffer than the contact
element (2), in particular a stainless steel alloy.
4. Contact piece according to one of Claims 1 to 3, characterized in that a crimped contact (21) is provided in the connecting area (11) of the contact element
(2).
5. Contact piece according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the socket part (23) of the contact element (2) has a pair of edge latching elements
(27, 27') on each of the two collar webs (24 and 25 respectively), which latching
elements (27, 27') together form a closure, are each in the form of a latching tab
(27) (which projects outwards from one of the side edges transversely with respect
to the longitudinal axis of the contact element (2)) and, on the opposite side edge,
are in the form of correspondingly shaped recess (27') with an indentation, and which
engage in one another in an interlocking manner in pairs when the socket part (23)
is in the rolled state.
6. Contact piece according to Claim 4 or 5, characterized in that the socket part (23) of the contact element (2) has a fixing hole (28) on the inner
collar web (24), in particular for securely fixing the contact element (2) during
the twisting of the socket part (23), and has edge slots (29) in the form of grooves
on its outer edge on the plug side in order to fit a twisting tool in an interlocking
manner.
7. Method for the production of a contact piece according to one of Claims 1 to 6,
characterized by the following method steps
- the contact elements (2) are stamped from a flat strip material in a transversely
belted manner on the basis of a predetermined cutting pattern, being connected to
an edge support strip (5) of the strip material transversely with respect to its longitudinal
axis and hanging over an attachment web (51),
- the surface of the contact elements (2) is electrochemically treated, in particular
by the application of an adhesion layer composed of nickel and a contact layer composed
of gold above this,
- the cut-out contact elements (2) are bent up in the connecting area (11) and are
rolled in the contact area (12), and side edges of the socket part (23) which are
joined together during the rolling process are latched to one another in an interlocking
manner,
- the contact elements (2) are permanently twisted in the contact area (12),
- the protective sleeve (4) is fed in the axial direction to each contact element
(2) and is pressed onto its contact area (12), and
- the contact elements (2), which are still belted, are rolled up in batches for automatic
further processing.
1. Pièce de contact (1) conductrice pour une connexion électrique par enfichage, démontable,
comprenant une zone de raccordement (11) pour un conducteur électrique et à l'opposé
de celle-ci, en tant que pièce conjuguée de la connexion par enfichage, une zone de
contact (12) qui est destinée à recevoir une broche de contact (3) cylindrique, et
présente, disposée dans une enveloppe cylindrique coaxiale, une pièce femelle (23)
en forme de cage comprenant un grand nombre de lamelles (26) espacées les unes des
autres, la pièce de contact (1) étant formée d'un élément de contact (2) d'un seul
tenant, qui comprend aussi bien la zone de raccordement (11) que, dans la zone de
contact (12), la pièce femelle (23), et est fabriquée en un matériau en bande à élasticité
permanente et électriquement conducteur, et d'une enveloppe sous la forme d'une douille
de protection (4) qui est emmanchée par-dessus la zone de contact (12) de cet élément
de contact (2) et est réalisée en un matériau résistant à la corrosion et d'une résistance
élevée, et la pièce femelle (23) de l'élément de contact (2) présentant à chacune
des deux extrémités de la zone de contact (12), une nervure de liaison périphérique
intérieure et extérieure (24 respectivement 25),
caractérisée en ce que la pièce femelle (23) présente une torsion permanente dans la direction périphérique,
et comporte des lamelles (26) s'étendant parallèlement à l'axe avant la torsion, et
en ce que la douille de protection (4) est réalisée en tant que tube cylindrique à paroi mince
comparativement à l'épaisseur de l'élément de contact (2), qui à son extrémité intérieure
à paroi plus épaisse, s'appuie par un ajustement serré sur la périphérie de la nervure
de liaison intérieure (24), mais présente toutefois du jeu par rapport à la périphérie
de la zone de la pièce femelle (23), qui s'y raccorde.
2. Pièce de contact selon la revendication 1, caractérisée en ce que la douille de protection (4) possède, à son extrémité (42) associée à la nervure
de liaison extérieure (25) un collet rabattu (43) périphérique, replié vers l'intérieur,
dont le bord intérieur, dans l'état déchargé de l'élément de contact (2), se trouve
à une distance de tolérance (I) prédéterminée par rapport au bord extérieur de la
nervure de liaison extérieure (25).
3. Pièce de contact selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'élément de contact (2) est réalisé en un matériau particulièrement bien conducteur
sur le plan électrique, pouvant être aisément usiné et déformé sur le plan mécanique,
et d'une élasticité permanente, notamment un alliage cuivre-étain, et la douille de
protection (4) est réalisée en un matériau de grande résistance, sensiblement plus
rigide comparativement à l'élément de contact (2), notamment un alliage d'acier inoxydable.
4. Pièce de contact selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que dans la zone de raccordement (11) de l'élément de contact (2) est prévu un contact
ou une cosse à sertir (21).
5. Pièce de contact selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la pièce femelle (23) de l'élément de contact (2) possède, sur chacune des deux nervures
de liaison (24 respectivement 25), une paire d'éléments d'encliquetage (27, 27') de
bordure qui forment en commun une fermeture, et sont réalisés pour chaque paire, par
un tenon d'encliquetage (27) faisant saillie, transversalement à l'axe longitudinal
de l'élément de contact (2), vers l'extérieur à partir d'un des bords latéraux, et
respectivement par un évidemment (27') en contre-dépouille de forme correspondante
sur le bord latéral opposé, et ces éléments d'encliquetage coopérant, par paire, par
complémentarité de forme, dans l'état roulé de la pièce femelle (23).
6. Pièce de contact selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que la pièce femelle (23) de l'élément de contact (2) possède sur la nervure de liaison
intérieure (24), un perçage de fixation (28), notamment destiné à immobiliser de manière
fiable l'élément de contact (2) pendant la torsion de la pièce femelle (23), ainsi
que sur son bord extérieur situé côté enfichage, d'encoches de bordure (29) en forme
de rainure, pour l'application par complémentarité de forme d'un outil de torsion.
7. Procédé pour la fabrication d'une pièce de contact selon l'une des revendications
1 à 6,
caractérisé par les étapes de procédé suivantes :
- à partir d'un matériau en bande plat, on découpe par matriçage, selon une image
de découpage prescrite, les éléments de contact (2) reliés transversalement en bande,
les éléments de contact étant reliés à un ruban de support (5) de bordure du matériau
en bande, en y étant accrochés transversalement à son axe longitudinal, par l'intermédiaire
d'une nervure de fixation (51),
- on traite la surface des éléments de contact (2) par voie électrolytique, à savoir
que l'on applique notamment une couche d'accrochage en nickel et par-dessus une couche
de contact en or,
- on soumet les éléments de contact (2) découpés, à un pliage dans la zone de raccordement
(11), et à un roulage dans la zone de contact (12), en produisant l'encliquetage réciproque,
par complémentarité de forme, des bords latéraux de la pièce femelle (23), regroupés
au cours du roulage,
- on produit la torsion permanente des éléments de contact (2) dans la zone de contact
(12),
- on amène à chaque élément de contact (2), dans la direction axiale, la douille de
protection (4) et on l'emmanche à force par-dessus la zone de contact (12) de l'élément
de contact, et
- on enroule par charges, les éléments de contact (2) toujours reliés en bande, en
vue de la poursuite automatique de leur traitement.
