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EP 1 134 083 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.04.2004 Patentblatt 2004/15 |
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Anmeldetag: 17.12.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B41J 2/175 |
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Flüssigkeitspatrone und Druckkopf für einen Ink-Jet-Printer
Liquid cartridge and print head for an ink jet printer
Cartouche à liquide et tête d'impression pour imprimante à jet d'encre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH FR GB IT LI |
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Priorität: |
21.12.1995 DE 19548032
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.09.2001 Patentblatt 2001/38 |
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Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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96810875.3 / 0780234 |
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Patentinhaber: Pelikan Hardcopy Production AG |
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8132 Egg (CH) |
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Erfinder: |
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- Bürgin, Markus
8610 Uster (DE)
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Vertreter: Clerc, Natalia et al |
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Isler & Pedrazzini AG
Postfach 6940 8023 Zürich 8023 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 655 336 JP-A- 6 238 909
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JP-A- 5 338 191 JP-A- 8 323 990
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Druckkopf gemäss Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus der EP-A-0'560'729 ist einen Tintenpatrone für einen Druckkopf eines Ink-Jet-Printers
bekannt. Die Patrone hat ein Gehäuse. In der einen Gehäusewand ist eine Öffnung ausgespart,
um die Patrone auf einen rohrförmigen Ansatz des Druckkopfs aufzustecken. Zum Abdichten
ist auf den rohrförmigen Ansatz ein Dichtring aufgesetzt, der mit einem Wulst auf
seiner zylindrischen Aussenfläche an der zylindrischen Wand der Öffnung anliegt. Die
Patrone hat auf gegenüberliegenden Seitenwänden kugelkalottenartige Vorsprünge, welche
in Bohrungen in Seitenwänden das Druckkopfs einrasten.
[0003] Ferner offenbart EP-A- 0 655 336 einen Druckkopf mit einem elastomeren Dichtelement,
welches eine Dichtrippe aufweist. Dieses Dichtelement ist auf einem Boden des Druckkopfgehäuses
angeordnet, so dass ein Stutzen das Dichtelement überragt.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flüssigkeitspatrone und
einen Druckkopf der eingangs genannten Art derart auszubilden, dass die Herstellung
vereinfacht wird. Diese Aufgabe wird durch einen Druckkopf mit den Merkmalen gemäss
Anspruch 1 gelöst.
[0005] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert.
Darin zeigt:
- Figur 1
- Eine Frontansicht,
- Figur 2
- Einen Querschnitt längs der Linie II-II in Figur 1, und
- Figur 3
- einen vergrösserten Ausschnitt der Darstellung nach Figur 2.
[0006] In den Figuren ist eine mit dicken Linien dargestellte Tintenpatrone 1 eingesetzt
in einen mit dünnen Linien angedeuteten Druckkopf 2 eines Ink-Jet-Printers dargestellt.
Der Druckkopf 2 hat einen rohrförmigen Stutzen 11, dessen Stirnfläche mit einem Sieb
12 abgeschlossen ist. Das Gehäuse 13 des Druckkopfs 2 ist in der Darstellung nach
Figur 2 nach der rechten Seite offen und hat unten rechts einen Vorsprung 14. Der
Innenraum 15 des Stutzens 11 kommuniziert mit einer Düsenplatte 16 und ist mit Tinte
gefüllt. Auf dem Stutzen 11 ist ein elastomerer Dichtring 17 mit einem rohrförmigen
Ansatz 18 aufgeschnappt. In einem gegenüberliegenden hülsenförmigen Ansatz 19 ist
ein feinporiger Faserdocht 20 eingesetzt, dessen Stirnende das Sieb 12 berührt. Der
Dichtring 17 hat eine den Ansatz 19 umgebende ebene Stirnfläche 21. Die gegenüberliegende,
parallele Stirnfläche 22 liegt auf der Stirnfläche des Stutzens 12 an.
[0007] Die Patrone 1 hat ein Gehäuse 25 bestehend aus einer Bodenwand 26, vier Seitenwänden
27, 28, 29 und einer als Deckel 30 ausgebildeten, aufgeschweissten Deckwand. Die untere
Seitenwand 27 hat eine runde Öffnung 31, deren Durchmesser grösser ist als der Durchmesser
des Ansatzes 19. Um die Öffnung 31 herum erstreckt sich auf der Unterseite der Wand
27 ein Dichtwulst 32, welcher in Achsrichtung der Öffnung 31 und des Stutzens 11 gegen
die Stirnfläche 21 des Dichtrings 17 gepresst ist. Der Stutzen 11 und dementsprechend
auch der Dichtring 17, die Öffnung 31 und der Dichtwulst 32 können in der Draufsicht
auch rechteckig sein. Die Wand 26 hat oben eine etwa parallel zur Wand 27 verlaufende
Rastschulter 33, welche in eine entsprechende Gegenschulter 34 des Gehäuses 13 des
Druckkopfs 2 eingerastet ist. Beim Einsetzen der Patrone 1 rastet die untere Kante
des Deckels 30 hinter dem Vorsprung 14 ein. Die Patrone 1 wird nun oben eingedrückt,
bis die Rastschulter 33 in der Gegenschulter 34 einrastet. Damit wird eine sichere
Abdichtung der Öffnung 31 gegenüber dem Stutzen 11 erreicht. Weil die Öffnung 31 grösser
ist als der Vorsprung 19, wird einerseits das Einsetzen durch eine Schwenkbewegung
ermöglicht, andererseits können damit Herstellungstoleranzen in der Position des Stutzens
11 überbrückt werden. Der Docht 20 berührt beim Einsetzen einen mit Tinte getränkten
Schaumkörper 35, so dass der Docht 20 mit Tinte getränkt wird. Der Docht 20 wirkt
zugleich als Filter, so dass die Düsen 16 nicht durch Partikel aus dem Schaumkörper
35 verstopft oder beschädigt werden.
[0008] Im Deckel 30 ist ein Pumporgan 40 einstückig angegossen. Das Pumporgan 40 hat einen
Faltenbalg 41 gebildet aus einer Anzahl U-förmiger Falten 42 geringer Wandstärke mit
geradlinigen Stegen 43 und geradlinigen, parallelen Schenkeln 44. Die Schenkel 44
haben von Falte 42 zu Falte 42 ansteigende Länge. Sie sind spitzwinklig zur Fläche
des Deckels 30 geneigt. Ihre freien Enden gehen in den Deckel 30 über. Das Deckblatt
45 des Faltenbalges 41 hat eine grössere Wandstärke. Es ist unten über ein Filmscharnier
45' mit dem Deckel 30 und seitlich und oben mit der äussersten Falte 42 verbunden.
Oben in der Mitte hat das Deckblatt 45 einen Vorsprung 46 mit einer Luftzufuhröffnung
47. Nach dem Einsetzen der Patrone 1 in den Druckkopf 2 drückt die Bedienungsperson
auf den Vorsprung 46. Dadurch wird die Öffnung 47 verschlossen und der Balg 41 eingedrückt,
so dass der Innenraum 48 des Balges 41 komprimiert wird. Dadurch wird Tinte in den
Innenraum 15 des Stutzens 11 gepresst.
[0009] Um zu verhindern, dass während des Transportes Tinte in den Innenraum 48 des Balges
41 gelangen kann, ist am Deckel 30 auf der Innenseite ein Lappen 49 über ein Filmscharnier
50 angeformt. In Figur 2 ist dieser Lappen 49 so dargestellt, wie der Deckel 30 spitzgegossen
wird. Bei der Montage des Deckels 30 wird dieser Lappen 49 durch den Schaumkörper
33 an den Deckel 30 angedrückt. Damit ist der Innenraum 48 des Balges 41 bis auf enge
Luftspalte gegen den Schaumkörper 35 abgeschlossen.
[0010] Die beschriebene Patrone 1 kann sehr rationell hergestellt werden. Das Pumporgan
40 kann auch sehr schmal ausgebildet werden. Dadurch können auch sehr schmale Patronen
1, z.B. für den Einsatz in Mehrfarben-Druckköpfen 2 hergestellt werden. Es können
grosse Toleranzen in der Position der Öffnung 31 und des Stutzens 11 überbrückt werden.
Weil durch das Einrasten der Rastschulter 33 in der Gegenschulter 34 die Patrone in
Achsrichtung der Öffnung 31 exakt positioniert ist, wird ein sicheres Andokken der
oberen Stirnfläche des Dochtes 20 an den Schaumkörper 35 erreicht. Der Dichtring 17
hat die dreifache Funktion der Abdichtung, der Federung für das Einrasten der Schulter
33, 34 und des Ausgleichs von Toleranzen bezüglich der Lage des Stutzens 11.
[0011] Die beschriebene Flüssigkeitspatrone 1 kann ausser für Druckköpfe von Ink-Jet-Printern
auch noch für andere Anwendungen eingesetzt werden, z.B. für Dosiergeräte für Flüssigkeiten,
z.B. im Medizinalbereich.
1. Druckkopf für einen Ink-Jet-Printer zum Einsetzen einer Flüssigkeitspatrone (1), wobei
der Druckkopf (2) einen Stutzen (11) und einen elastomeren Dichtring (17) aufweist,
wobei der Dichtring (17) eine Stirnfläche (21) aufweist, gegen welche ein eine Öffnung
(31) der Flüssigkeitspatrone (1) umgebender Dichtwulst (32) abdichtet, und wobei der
Druckkopf (2) eine annähernd parallel zur Stirnfläche (21) des Dichtrings (17) verlaufende
Gegenschulter (34) zum Einrasten einer Einrastschulter (33) der Flüssigkeitspatrone
hat, dadurch gekennzeichnet, dass der Stutzen (11) mit einem Sieb (12) abgeschlossen ist und dass der Dichtring (17)
auf einer Stirnfläche des Stutzens (11) abgestützt ist.
2. Druckkopf nach Anspruch 1, wobei die Stirnfläche (21) des Dichtrings (13) aufgrund
des Einrastens gegen den Dichtwulst (32) in Achsrichtung der Öffnung (31) und des
Stutzens (11) pressbar ist.
3. Druckkopf nach Anspruch 1, wobei der Dichtring (17) einen hülsenförmigen Ansatz (19)
hat, in welchen ein Faserdocht (20) eingesetzt ist, der das Sieb (12) direkt oder
indirekt berührt und dessen Fasern annähernd senkrecht zum Sieb verlaufen.
4. Druckkopf nach Anspruch 2, wobei der Ansatz (19) einen kleineren Aussendurchmesser
hat als die Öffnung (31) der Flüssigkeitspatrone (1), die zum Aufsetzen auf einen
Tropfenerzeuger (2) vorgesehen ist.
1. Print head for an ink jet printer for employing a liquid cartridge (1), the print
head (2) having a connecting piece (11) and an elastomeric sealing ring (17), the
sealing ring (17) having an end face (21) which is sealed off by a sealing bead (32)
which surrounds an opening (31) of the liquid cartridge (1), and the print head (2)
having a mating shoulder (34) which extends approximately parallel to the end face
(21) of the sealing ring (17) for latching in a latching shoulder (33) of the liquid
cartridge, characterized in that the connecting piece (11) is terminated by a screen (12), and in that the sealing ring (17) is supported on an end face of the connecting piece (11).
2. Print head according to Claim 1, it being possible to press the end face (21) of the
sealing ring (13), on account of the latching, against the sealing bead (32) in the
axial direction of the opening (31) and of the connecting piece (11).
3. Print head according to Claim 1, the sealing ring (17) having a sleeve-shaped projection
(19) into which a fibre wick (20) is inserted which touches the screen (12) directly
or indirectly and whose fibres extend approximately perpendicularly to the screen.
4. Print head according to Claim 2, the projection (19) having a smaller outer diameter
than the opening (31) of the liquid cartridge (1), which opening (31) is provided
for placing onto a drop producer (2).
1. Tête d'impression pour une imprimante à jet d'encre pour l'utilisation d'une cartouche
à liquide (1), la tête d'impression (2) présentant un ajutage (11) et une bague d'étanchéité
élastomère (17), la bague d'étanchéité (17) présentant une face frontale (21) contre
laquelle est scellé hermétiquement un bourrelet d'étanchéité (32) entourant une ouverture
(31) de la cartouche à liquide (1), et la tête d'impression (2) ayant un contre-épaulement
(34) s'étendant approximativement parallèlement à la face frontale (21) de la bague
d'étanchéité (17) pour l'enclenchement d'un épaulement d'enclenchement (33) de la
cartouche à liquide, caractérisée en ce que l'ajutage (11) est fermé avec une toile (12) et en ce que la bague d'étanchéité (17) est supportée sur une face frontale de l'ajutage (11).
2. Tête d'impression selon la revendication 1, dans laquelle la face frontale (21) de
la bague d'étanchéité (13), en raison de l'enclenchement contre le bourrelet d'étanchéité
(32) peut être pressée dans la direction axiale de l'ouverture (31) et de l'ajutage
(11).
3. Tête d'impression selon la revendication 1, dans laquelle la bague d'étanchéité (17)
a une projection (19) en forme de gaine dans laquelle est insérée une mèche de fil
(20) qui vient directement ou indirectement en contact avec la toile (12) et dont
les fibres s'étendent approximativement perpendiculairement à la toile.
4. Tête d'impression selon la revendication 2, dans laquelle la projection (19) a un
diamètre extérieur plus petit que l'ouverture (31) de la cartouche à liquide (1),
qui est prévue pour se placer sur un dispositif de production de gouttes (2).
