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EP 1 134 538 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.03.2006 Patentblatt 2006/12 |
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Anmeldetag: 19.01.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Markierelement mit einer Vorrichtung zum Verlegen gestapelter Markierelemente
Marking device and device for for laying these stacked marking devices
Dispositif de marquage et système pour poser ces dispostifs de marquage empilés
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB LI SE |
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Priorität: |
13.03.2000 DE 10011748
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.09.2001 Patentblatt 2001/38 |
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Patentinhaber: |
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- Rheinmetall Landsysteme GmbH
24107 Kiel (DE)
- Rheinmetall Waffe Munition GmbH
40880 Ratingen (DE)
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Erfinder: |
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- Grosch, Hermann
29336 Nienhagen (DE)
- Günther, Michael
40667 Meerbusch (DE)
- Eckhoff, Detlev
24238 Martensrode (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dietrich, Barbara |
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Thul Patentanwaltsgesellschaft mbH
Rheinmetall Allee 1 40476 Düsseldorf 40476 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 137 628 GB-A- 2 049 767 US-A- 4 552 089 US-A- 4 969 398
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EP-A- 0 226 700 US-A- 2 192 635 US-A- 4 901 644
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Markierelement sowie eine Vorrichtung zum Verlegen der
Markierelemente von einem selbst angetriebenen Landfahrzeug auf einem Gelände.
[0002] Um Personen und Fahrzeugen die Überwindung von Minenfeldern zu ermöglichen, werden
mit in der Regel fahrzeuggestützten Räumgeräten minenfreie Gassen geräumt.
[0003] Zusätzlich ist es erforderlich, die geräumten Gassen so zu markieren, dass ihre Lage
und ihr Verlauf eindeutig durch Personen und Fahrzeugbesatzungen erkannt werden können.
Die hierzu eingesetzten Markierelemente müssen ohne technische Mittel visuell bei
Tag und Nacht witterungsunabhängig sowohl vom Fahrzeug als auch von Personen zu Fuß
so zu erkennen sein, dass ein unbeabsichtigtes Verlassen der Gasse ausgeschossen ist.
[0004] Aus der US 4,901,644 ist ein Markierelement bekannt, welches in einem becherförmigen
Gehäuse untergebracht sich nach Verlegung entfaltet. Dabei nehmen die teleskopartigen
Stabelemente eine voneinander wegweisende Position ein. An den Endkappen der Stabelemente
sind zur Kennzeichnung Lichter angebracht. Dieses Markierelement wird mittels eines
Projektils oder dergleichen in die Nähe von Minen gebracht. Ein am Projektil befindlicher
Stachel verankert sich dabei im Boden und das Markierelement wird abgetrennt, verbleibt
aber über eine Leine mit dem Projektil in Verbindung. Die Genauigkeit der Markierung
hängt hierbei von der Genauigkeit der Flugbahn des Projektils als auch der Länge der
Verbindung mit dem Projektil ab. Ein Verankern im harten, beispielsweise asphaltiertem,
als auch aufgeweichtem Untergrund ist nicht immer sicher gestellt.
[0005] Weitere am Markt verfügbare Markierungssysteme weisen im operationellen Einsatz erhebliche
Einschränkungen aus. Das System "Pathfinder" verwendet Fahnenstangen, die aus einer
Verlegeeinrichtung pneumatisch in den Boden geschossen werden. Grundsätzliche Nachteile
bestehen darin, dass auch hier das System auf hartem Untergrund, insbesondere auf
Asphaltwegen nicht einsetzbar ist und die pneumatische Leistung präzise auf die Eigenschaften
des Untergrundes abgestimmt werden muss. Bei steinigem Untergrund besteht die Gefahr,
dass ein sicheres Eindringen der Fahnenstangen nicht gewährleistet wird. Die Langzeitstabilität
der Markierung ist eingeschränkt, insbesondere durch Wind und durch die Fahrzeuge
verursachte Bodenschwingungen können zur Neigung und zum Umfallen der Fahnenstangen
führen. Das Packvolumen ist beschränkt, wenn Systeme nach diesem Funktionsprinzip
mit Kampffahrzeugen eingesetzt werden sollen.
[0006] Farbmarkierungssysteme weisen zwar kleine Bauausführungen auf; Farbmarkierungen auf
dem Boden sind aber von einem Fahrzeug schwer erkennbar; sie können durch Schnee,
Regen und Matsch überdeckt werden und sind grundsätzlich bei feuchten Untergründen
nur eingeschränkt einsetzbar. Existente Bauausführungen zeigen, dass die Installation
an einem Fahrzeug auf einfache Weise möglich ist. Das Markierprinzip wird aber für
das Markieren von Minengassen, die für das Durchfahren von Fahrzeugen vorgesehen sind,
als ungeeignet angesehen.
[0007] Aus der EP 0226700 B 1 ist ein weiteres Markierelement und eine Vorrichtung zum Abgeben
von Markierungen als bekannt zu entnehmen. Dieses Markierelement besteht aus einer
Grundplatte mit einem Markierstab, der im aktivierten Zustand senkrecht nach oben
zeigt. Dadurch, dass der Stab nicht teleskopierbar ist, muss die Verlegeeinrichtung
in nachteiliger Weise so ausgelegt werden, dass der Stab waagerecht in die Verlegeeinrichtung
passt. Damit erfordern die Markierelemente, die gestapelt in der Verlegeeinrichtung
untergebracht sind, einen großen Raumbedarf in der Verlegeeinrichtung, der nur sehr
unzureichend genutzt wird. Die Stablänge ist damit in jedem Fall in einer sinnvollen
technischen Ausführung begrenzt. Dieser Lösungsansatz ist für eine Höhe eines Markierelementes
von 1,3 m bei Positionierung im bewachsenen Untergrund (Gras, Büsche etc.) nicht brauchbar.
Diese bekannten Markierelemente werden mittig von einem Panzer überfahren, so dass
die Höhe dieser Markierelemente auf höchstens 40 cm begrenzt ist.
[0008] Ein weiterer Nachteil bekannter Markierelementes ist es, wenn beim Verlegevorgang
durch ungünstiges Abgangsverhalten und unebenen Untergrund ein Markierelement auf
die Seite fällt, keine Möglichkeit vorgesehen ist, dass sich das Element automatisch
wieder in die senkrechte Position aufrichten kann. Des Weiteren ist auch keine Verzögerung
der Aktivierung des Markierstabes beim Austreten aus der Verlegeeinrichtung vorgesehen.
Damit kann es zu Störungen des Mechanismus durch Interaktion mit dem Verlegesystem
kommen. Dieses bekannt Verlegesystem ist darüber hinaus für einen seitlichen - über
die Panzerkette hinausragenden - Einsatz nicht geeignet, da die senkrechte Projektionsfläche
durch die Grundplatte und die Länge des Markierstabes bestimmt wird. Da bei seitlichem
Einsatz die Markierelemente mindestens 1000 mm hoch sein müssen, ist eine praktikable
Konstruktion nach dem vorgestellten Prinzip nicht möglich.
[0009] Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, Markierelemente und eine diese Markierelemente
verlegende Vorrichtung bereit zu stellen, durch die die Markierelemente links und
rechts am Rand der geräumte Gasse derart sicher positioniert werden können, dass die
Lage und der Verlauf der geräumten Gasse eindeutig durch Personen und Fahrzeugbesatzung
unabhängig von den Witterungs-, Untergrund- und Bodenverhältnissen sowohl vom Fahrzeug
als auch von Personen erkannt werden können.
[0010] Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale.
[0011] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Merkmalen der Unteransprüche
hervor.
[0012] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, einerseits möglichst viele Markierelemente
in einer Verlegevorrichtung unterbringen zu können und andererseits Markierelemente
mit einer Höhe von 1.300 mm baulich so zu realisieren, dass sie eindeutig aus jedem
Aspektwinkel aus bei Distanzen größer 20 m erkennbar sind. Dazu ist es erforderlich,
die Markierelemente aktivierbar auszuführen.
[0013] Im Verlegesystem sind die Markierelemente im Transportzustand auf ein minimales Volumen
in Form einer Kreisscheibe gepackt, die nach Absetzen aus der Verlegevorrichtung automatisch
in ihre operationelle Größe aktivieren. Der Absatz- und Aktivierungsvorgang führt
zu keinem Versatz des Markierelementes auf dem Untergrund zur vorgewählten Position.
[0014] Das erfindungsgemäße Lösungsprinzip ermöglicht, vor und während des Verlegevorganges
beliebig viele Markierelemente bis zur maximalen Kapazität der Verlegevorrichtung
nachzuladen. Die Aktivierung der Markierelemente erfolgt durch die Energie vorgespannter
Federn.
[0015] Das erfindungsgemäße Markierelement besteht im Markierzustand aus einer aktivierten
Feder vorzugsweise einer Kegelfeder oder auch aus einem oder mehreren Federstäben,
deren Höhe allein durch den Drahtquerschnitt in Abhängigkeit von der Stehqualität
der aktivierten Feder begrenzt ist und die das Volumen des Markierelementes im verpackten
Zustand -bei nicht aktivierter Feder- optimal nutzt. Das Markierelement ist sowohl
im verpackten als auch im aktivierten Zustand rotationssymmetrisch ausgebildet, d.h.
es ragen keinerlei Teile seitwärts aus der Grundplatte hinaus. Aus den vorgenannten
Gründen ist eine optimale Nutzung des Bauraumes der Verlegevorrichtung gegeben, der
durch die flache und scheibenförmige Gestalt des Markierelementes im zusammengefalteten
Zustand als Rohr ausgeführt werden kann und den die Markierelemente ohne Raumverlust
in einer Vielzahl formschlüssig füllen.
[0016] Weiter vorteilhaft verfügt das Markierelement zusätzlich zu einer Grundplatte über
wenigstens eine,vorzugsweise drei Stützflächen, die im Transportzustand -also vor
Herausfallen aus der Verlegevorrichtung- über das als Kegelfeder oder Stabfeder ausgebildete
Federelement gefaltet sind und diese im gespannten Zustand halten. Bei Aktivierung
geben die Stützflächen das Federelement frei und falten in die Ebene der Grundplatte
über ihre Gelenkfedern aus. Damit wird die Aufstandsfläche deutlich erhöht, der Aufstandsdurchmesser
kann damit theoretisch auf den dreifachen Durchmesser der Grundplatte vergrößert werden,
so daß die Standfestigkeit des Markierelementes undabhängig von den Witterungs- und
Bodenverhältnissen sicher gewährleistet ist, insbesondere wird bei starkem Wind oder
in Schräglage ein Umfallen des Markierelementes verhindert, so daß auch bei unebenem
Untergrund, einem Untergrund mit Bewuchs ein sicherer Stand des Markierelementes gewährleistet
ist. Hierzu trägt auch eine Verzahnung des Markierelementes mit dem Untergrund unterstützend
bei. Das Markierelement ist somit auf allen vorkommenden Untergründen, wie Sandböden,
matschigem Lehm, Schnee, vereiste Flächen, Kies und Schotterwege, Asphaltstraßen und
Waldwegen, einsetzbar, wobei die Struktur des Untergrundes, wie Steine, Bewuchs, Unebenheiten
etc, zu keiner Funktionseinträchtigung führt.
[0017] Das Markierelement weist in weiter vorteilhafter Weise ein Schließsystem mit Hemmwerk
auf, daß im Transportzustand die Stützflächen, die die Kegelfeder bzw. den oder die
Federstäbe hält, verriegelt und erst bei Abgang des Markierelementes aus dem Verlegesystem
frei gibt. Erst ca. 1,5 Sekunden nach dem Verlegevorgang gibt das Hemmwerk die Stützflächen
und damit das Federelement frei. Der Vorteil besteht darin, daß das Markieretement
auch bei Auftreffen auf den Boden in Kopflage durch die ausklappenden Stützflächen
nachgewiesener Maßen gedreht wird. Weiterhin bewirkt die Zeitverzögerung, daß es zu
keiner Behinderung der Aktivierung durch das Vertegesystem kommt, das nach 1,5 Sekunden
beispielsweise mit einem Panzer ca. 1,5 m weiter gefahren ist.
[0018] Das bedingt, daß das Verlegesystem unmittelbar über den Boden angebracht werden kann.
Die lichte Höhe über dem Grund wird allein durch das Nickverhalten des Fahrzeuges
bestimmt, nicht aber durch den Mechanismus des Markierelementes und dessen Ausbringung.
Damit kann die Verlegevorrichtung auch an Kampfpanzem angebracht werden, ohne die
Turmdrehungen und Waffenbewegungen zu behindern.
[0019] Die Markierelemente sind durch ihre durch Seile gestützte stabile Bauausführung mit
einer Höhe über Grund von beispielsweise 1.300 mm und einem mittleren Durchmesser
von 100 mm hervorragend optisch zu erkennen. Die sichtbare Struktur besteht aus einer
Kegelfeder oder ein bzw. mehreren Stabfedem. Die Sichtbarkeit wird durch in die Federelemente
integrierte Leuchtbänder noch weiter erhöht. Zur Verbesserung der Sichtbarkeit bei
Nacht kann ein aktives Leuchtelement, vorteilhaft eine LED, an der Spitze des Markierelementes
und einem elektrischen kapazitiven Energiespeicher in Verbindung mit einem Mikro-Windgenerator
im Boden des Markierelementes integriert werden, ohne die konstruktiven Vorteile in
Bezug auf Volumen und Handhabung einzuschränken. Auch die Integration von Light sticks
(cold chemical light) ist prinzipiell möglich. Diese Ausstattung ermöglicht, daß die
Markierelemente bei Tag und Nacht aus einer Entfernung von 20 m aus jedem Aspektwinkel
erkennbar sind. Die erforderliche Energie-Versorgung für das elektrische Leuchtelement
kann kapazitiv und/ oder mit einem Generator und/ oder Solarzellen erfolgen, um eine
Lagerfähigkeit von mindestens 20 Jahren und eine einwandfreie Funktion im Temperatur-Bereich
von minus 30 Grad Celsius bis plus 50 Grad Celsius sicherzustellen.
Um das elektrische Leuchtelement direkt nach der Verlegung für annähernd 6 Stunden
allein aus dem elektrischen Energiespeicher versorgen zu können, wird dieser unmittelbar
vor der Verlegung durch die Verlegevorrichtung mit elektrischer Energie aufgeladen.
Die optische Farbgebung der Markierelemente, sowie das Licht der aktiven Beleuchtung
ist farblich so gewählt, daß jeweils der linke Rand der Gasse, z.B. durch rote Elemente,
der rechte Rand durch grüne Elemente, markiert ist. Das Markierelement gewährleistet
darüber hinaus durch ihre große Aufstandshöhe eine Erkennbarkeit auch bei Regen und
Schneefall bis zu einer Überdeckungshöhe über Grund von mindestens 60 cm.
[0020] Die Markierelemente werden im Transportzustand gesichert von oben in die rohrförmige
Verlegevorrichtung geladen. Hierzu sind die Markierelemente in Stapeln zu beispielsweise
je 10 Stück gepackt. Diese Packungseinheiten sind sehr raumsparend, weil die Bauform
des Markierelementes als Kreisringscheibe beispielsweise nur eine jeweilige Bauhöhe
von 17 mm Höhe, 250 mm Außendurchmesser und einen Kreisinnendurchmesser von 50 mm
aufweist. Für den Ladevorgang steckt der Soldat beispielsweise eine Ladehilfe in die
zentrale Bohrung des Stapels. Mittels Klauen, die am Ende der Griffstange durch Drücken
eines Hebels am Griffstück ein- und ausgeschoben werden, kann der Stapel mit den Markierelementen
ausgenommen und auch abgesetzt werden. In jedem Stapel befindet sich ein Sicherungsvorstecker,
der über ein kurzes Seil in die Ladehilfe eingehängt wird. Dann kann der Stapel in
die Verlegeeinrichtung von oben eingesetzt werden. Bei Lösung der Griffstange wird
der Sicherungsvorstecker automatisch gezogen, die Markierelemente sind dann über eine
Verbandsicherung im Rohr der Verlegeeinrichtung gesichert.
[0021] Die Verlegung eines Markierelementes erfolgt durch eine zweistufige Drehung eines
Zahnrades, einer beispielhaft ersten Freigabevorrichtung am Boden der Verlegevorrichtung,
durch die das Markierelement einfach herausfällt. Damit ist der Vorteil gegeben, daß
die Verlegevorrichtung ohne Markierelemente am Fahrzeug manuell ohne Hilfsmittel angebaut
werden kann und anschließend mit wahlfrei vielen Markierelementen geladen wird. Ein
Nachladen der Verlegevorrichtung ist auch während der Verlegung problemlos möglich.
Die Bauausführung der Verlegevorrichtung mit einer Rohrlänge von beispielsweise 1.250
mm hat eine Füllkapazität von ca. 70 Markierungsladungen. Durch Aufsetzen von beispielsweise
200 mm hohen Rohrmodulen kann die Kapazität beliebig erhöht werden. Der Mechanismus
der Verlegevorrichtung gestattet eine problemlose Absetzung der Markierelemente bis
zu Fahrzeuggeschwindigkeiten von 12 km/h.
[0022] Das System erfordert weder bei Transport, Anbau oder Betrieb besondere Sicherheitsmaßnahmen.
Es werden keinerlei pyrotechnische Elemente verwendet.
[0023] Alle für den Betrieb erforderlichen Daten werden über ein nicht dargestelltes Bediengerät
eingegeben bzw. angezeigt. Das Bediengerät ist mit dem Fahrzeug elektrisch lediglich
mit dem Bordnetz verbunden. Der mittlere Strombedarf liegt unter 5 Ampere. Das Bediengerät
kann beim Fahrer oder beim Kommandanten untergebracht wer den.
[0024] Die Verlegevorrichtung verfügt über einen berührungslosen Geschwindigkeitsmesser
(Sensor), mit dessen Daten im Bediengerät die vom Fahrzeug zurückgelegte Wegstrecke
gemessen wird. Damit kann am Bediengerät der Abstand zwischen den Markierelementen
eingestellt werden, der geschwindigkeitsunabhängig automatisch eingehalten wird.
[0025] Der Anbau des Systems an ein Fahrzeug ist extrem einfach. Es sind lediglich die beiden
Verlegevorrichtungen am Heck des Fahrzeuges links und rechts mittels jeweiliger Adapter
anzubringen, die Kabelverbindungen zwischen einer Verlegevorrichtung und dem Bediengerät
zwischen den beiden Verlegevorrichtungen sowie zwischen Bediengerät und Bordnetz herzustellen.
[0026] In weiter vorteilhafter Weise sind die Markierelemente nach einem Einsatz wieder
verwendbar.
[0027] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden anhand
von Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
- Figur 1
- das Markierelement in Wirkposition in dreidimensionaler Darstellung;
- Figur 2
- als Federelemente des Markierelementes ausgebildete Federstäbe;
- Figur 3
- die in Figur 2 dargestellten Federstäbe in Wirkposition;
- Figur 4
- die in Figur 2 dargestellten Federstäbe in einem zusammengelegten Zustand vor Einnahme
der Wirkposition;
- Figur 5
- das Markierelement in zusammengefaltetem Zustand vor Einnahme der Wirkposition;
- Figur 6
- eine dreidimensionale Ansicht eines aus zehn Markierelementen gestapelten Markierungsmodules;
- Figur 7
- eine dreidimensionale Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der Verlegevorrichtung;
- Figur 8
- eine dreidimensionale Ansicht einer mit der Verlegevorrichtung verbundenen Freigabevorrichtung
der Markierungselemente;
- Figur 9
- die Befestigung der Verlegevorrichtung am Heck eines Panzers in eingeschwenkter Beladeposition;
- Figur 10
- die Verlegevorrichtung in ausgeschwenkter Wirkposition während des Verlegevorganges;
- Figur 11
- eine Ladehilfe zum Beladen der Markierungsmodule;
- Figur 12
- eine Ansicht eines aus Markierungsmodulen zusammengesetzten Magazins mit einem 2.
Ausführungsbeispiel der Verlegevorrichtung.
[0028] Die Figur 1 verdeutlicht das Markierelement 1 in einer Wirkposition. In einer ersten
Ausführungsvariante wird aufbauend auf einer kreisförmigen Bodenplatte 9 das Markierelement
1 durch eine Kegelfeder 8 gebildet, die in Wirkposition beispielsweise eine Höhe von
1.300 mm einnehmen kann.
[0029] In den Figuren 2 bis 4 ist eine weitere Ausführungsvariante des Federelementes 5
dargestellt, das hier beispielsweise aus 3 Federstäben 8' besteht.
[0030] Diese Federstäbe 8', beispielsweise Drahtelemente, sind in einem Ring 36, der sich
auf der Bodenplatte 9 befindet, befestigt. Die Befestigung erfolgt so, daß das Drahtelement
innen durch eine Bohrung 37 im Ring geführt ist und in der Bohrung drehbar ist. Die
Führung des Drahtelementes von innen durch den Ring bewirkt, daß das Drahtelement
elastisch gegen den Ring drückt. Über der Bohrung ist auf der Innenseite des Ringes
eine senkrechte Nut 38 mit der Breite des Drahtelementes eingebracht, die bewirkt,
daß das Drahtelement in der senkrechten Stellung sich durch Elastizität in die Nut
drückt und sich in der senkrechten Position stabilisiert.
[0031] Die Drahtelemente 8' werden an der Oberseite ebenfalls in einen vorteilhafterweise
kleinen Ring 39 mit dem gleichen Befestigungsprinzip wie an der Grundseite zusammengeführt.
Die Elastizität der 3 Drahtelemente gewährleisten zusammen mit der Art der Befestigung
eine hohe Stabilität im aktivierten Zustand.
[0032] Für die Verpackung werden die Drahtelemente 8' über den oberen Ring 39 eingedreht.
Diese Drehung bewirkt, daß die Drahtelemente an den Durchführungen in den Ringen aus
der Nut gedrückt werden, sich damit seitwärts in der Bohrung drehen und sich gegen
die Ringinnenwand legen. Die Elastizität der Drahtelemente bewirkt, daß die Drahtelemente
8' das Bestreben haben, wieder in die senkrechte Position zurückzukehren.
Die Drahtelemente werden, wenn sie in den Kreisring 36 eingelegt wurden, durch die
Stützflächen gehalten. Der Kreisring ist innen vorteilhafterweise etwas konisch ausgeführt,
so daß die Drahtelemente nach Aufklappen der Stützflächen durch ihre Elastizität aus
dem Ring nach oben herausrutschen und sofort aufrichten.
[0033] Im zusammengefalteten Zustand (Transportzustand, siehe auch Figur 5) wird die als
Federelement 5 ausgebildete kegelförmige Druckfeder 8 oder wenigstens ein Federstab
8' durch drei übereinander gelegte Stützelemente 6 gehalten, die über eine jeweilige
Drehfeder 12 an der Bodenplatte 9 in einer Orientierung von 120 Grad zueinander befestigt
sind.
[0034] Der oberste Bügel 10 enthält ein Hemmwerk 13 zur Freigabe einer Sicherung nach einer
vorgebbaren Zeit zur Ausbreitung der Bügel 10 und Entfaltung bzw. Aufrichtung des
Federelementes 5. Das Hemmwerk 13 bildet gleichzeitig eine mechanische Verbandssicherung
mit ca. 1,5 Sekunden Freigabezeit. Bei Freigabe der Sicherung werden nach 1,5 Sekunden
die Drahtbügel 10 und das Federelement 5 freigegeben. Damit ergibt sich eine resultierende
Aufstandsfläche mit einem Durchmesser von ca. 700 mm. In ausgeschwenkter Stellung
der Drahtbügel 10 wirken die Stützbleche 11 als Hemmschuhe und verhindern ein Eindringen
der Drahtbügel in weichem Boden oder Schnee. Beispielsweise sind in die Kegelfeder
8 Leuchtbänder 14 zur besseren Erkennbarkeit eingefügt. Damit ergibt sich ein hervorragend
sichtbares Volumen von beispielsweise 1.300 mm Höhe bei einem Durchmesser am Kopf
von beispielsweise 80 mm und am Fuß von beispielsweise 130 mm. Die Federelemente 5
können aus Federstahldraht oder aus Kunststoff ausgeführt sein, so daß sie im aktiven
Zustand eine hohe Stabilität aufweisen. In der Figur 1 ist die Kegelfeder 8 mit jedem
ausgebreiteten Bügel 10 und der Bodenplatte 9 über stabilisierende Seile 15 zusätzlich
verbunden.
[0035] In nicht dargestellter Weise ist die Bodenplatte 9 mit einer integrierten Stromversorgung
für eine aktive Blink-LED 17 über dünnwandige Stromkabel 27 verbunden, wobei die Blink-LED
17 am Kopf der Kegelfeder 8 montiert und das Stromkabel 27, ein feines einadriges
Stromkabel sein kann, das in die Kegelfeder eingefügt ist.
[0036] Die Figur 6 verdeutlicht, das nicht aktivierte Markierelement 1 im Transportzustand,
wobei zur einfacheren Handhabung das Markierelement 1 als Stapel 28 mit je 10 Markierelementen
1 mit einer Gesamthöhe von beispielsweise 180 mm verdrehsicher mit Spannklammern 16
verpackt und geladen werden. Auf den Beladevorgang wird im einzelnen bei der Beschreibung
der Figuren 9 bis 12 eingegangen.
[0037] Die Figuren 7 und 8 verdeutlichen im einzelnen den Aufbau der Verlegevorrichtung
2, die als Grundaufbau ein Markierelement-Magazin 18 enthält. Als Verdrehsicherung
enthält dieses Magazin 18 Führungsnuten 19 in die im Bereich der Drehfeder 12 des
Markierelementes 1 angeordnete Vorsprünge 20 der Bodenplatte 2 eingreifen. Am unteren
Ende des rohrartigen Magazins 18 ist ein Flansch 29 zur Aufnahme der Verlegevorrichtung
2 für das Verlegen der Markierelemente angeordnet. Den oberen Abschluß des Magazins
18 bildet ein Verschlußdeckel, welcher über Spannverschlüsse 30 am Umfang des Magazins
befestigt wird (Figur 12). Durch Rohrmodule 28 (Figur 12) von jeweils beispielsweise
200 mm Höhe, die ebenfalls über Spannverschlüsse 30 und Paßnuten mit dem Basis-Magazin
18 untereinander verbunden werden, kann die Rohrlänge zur Erhöhung der Aufnahmekapazität
für die Markierelemente 1 prinzipiell beliebig verlängert und damit optimal dem Trägerfahrzeug
3 angepaßt werden.
[0038] An der Unterseite des Magazins 18 befindet sich die durch einen Motor 21 angetriebene
Freigabevorrichtung 7. Der Motor 21 treibt über ein Zahnrad 31 ein zwischen dem magazinfesten
Flansch 29 und einer darunter befindlichen ebenfalls magazinfesten Platte 24 angeordnetes
Zahnrad 22 an. Sowohl der obere Flansch 29 wie die untere Platte 24 als auch das Zahnrad
22 sind mit Führungsnuten 19, 19' und 19" ausgestattet, die entsprechend den Nuten
19 des Markierelementmagazins 18 ausgeführt sind. Die Führungsnuten 19" der unteren
Platte 24 sind jedoch zu den Führungsnuten 19 des Magazins versetzt angeordnet, wodurch
eine Freigabe des Markierelementes 1 in der richtigen Orientierung erst durch Drehung
des Zahnrades 22 aus der Lage der Magazinführungsnuten 19 in die Lage der Führungsnuten
19" der Platte 24 erfolgen kann. Während der Freigabe legt sich das nachfolgende Markierelement
auf das Zahnrad 22, das erst nach Rückdrehung in die Position der Nuten 19 des Magazins
18 das nächste Markierelement aufnehmen kann und durch Wiederholung des Drehvorganges
in die Position 19" der unteren Platte 24 den weiteren Verlegevorgang fortsetzt. Im
wesentlichen übernimmt also das Zahnrad 22 den Transport der einzelnen Markierelemente
1 von der Führungsnute 19 des Magazins 18 zu einer um 60% verdrehten Ausgabeöffnung
an der unteren Platte 24 im Gehäuseboden 24.
[0039] Die Verlegevorrichtung 2 ist desweiteren mit einem autonomen Geschwindigkeitssensor
25 ausgestattet der berührungslos über dem Gelände 4 die Geschwindigkeit mißt. Das
Signal wird von einer nicht dargestellten Rechnereinheit des Bediengerätes über Zeitintegration
in die Wegstrecke umgerechnet.
[0040] Die Figuren 9 und 10 verdeutlichen, daß die Verlegeeinrichtung 2 über eine Schwenkhalterung
32 mit dem Fahrzeug heckseitig links und rechts verbunden ist. Der seitliche Schwenkbereich
ermöglicht eine Einstellung der Markierbreite im Bereich von 2,5 bis zu 5 m. Die Schwenkhalterung
32 ist als Querschnittsbaugruppe für den Einsatz an verschiedenen Fahrzeugen ausgelegt.
Zusätzlich ist die mechanische Aufnahme für die Verlegeeinrichtung so ausgeführt,
daß die Bodenfreiheit der Verlegevorrichtung 2 an Fahrzeug 3 und Gelände 4 angepaßt
werden kann.
[0041] Um den Zeitbedarf für den Ladevorgang der Markierelemente 1 zu minimieren, wird eine
mechanische Ladehilfe 26 eingesetzt (Figur 11). Mit Hilfe dieser Ladehilfe 26 kann
eine Verpackungseinheit bzw. Modul 28 (Figuren 6 und 12) mit 10 Markierelementen gleichzeitig
geladen werden. Am unteren Ende der Ladehilfe 26 befindet sich eine dreigeteilte Kralle
33, welche sich durch einen im Innenteil geführten Stab mit einer Handfalle 34 aufweiten
läßt.
[0042] Die Ladehilfe 26 wird in die zentrale Bohrung der Markierelemente 1 bis zum Anschlag
eingeführt. Anschließend wird ein Seil des ebenfalls in die Figur 12 dargestellten
Vorsteckers 35 der Markierelemente 1 in eine Öse am Hals der Ladehilfe 26 eingehängt.
Durch Betätigung der Handfalle 34 werden die Klauen so ausgedrückt, daß die Markierelement
1 hochgehoben werden können.
[0043] Die Markierelemente 1 können dann von oben in die Verlegeeinrichtung 2 eingesetzt
werden. Durch Loslassen der Handfalle 34 wird die Ladehilfe 26 aus den Markierelementen
herausgezogen und damit gleichzeitig der Vorstecker gezogen. Auf gleiche Weise können
die Markierelemente 1 aus der Verlegeeinrichtung 2 wieder herausgezogen werden. Die
Verbandsicherung ist dabei durch die eingefügte Ladehilfe 26 gesichert. Nach Herausziehen
der Markierelemente 1 aus der Verlegeeinrichtung 2 muß dann zuerst der Vorstecker
35 wieder in die Markierelemente 1 eingesetzt werden bevor die Ladehilfe 26 aus den
Markierelementen 1 herausgezogen wird.
[0044] Um den Ladevorgang zu erleichtern werden die Verlegvorrichtungen 2 von der Arbeitsstellung
(Figur 10) in die Transportstellung (Figur 9) geschwenkt. In der Transportstellung
kann das Laden über das Fahrzeugheck erfolgen.
[0045] Die Figur 12 veranschaulicht darüber hinaus ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
Verlegevorrichtung 200 mit der modulartige und Markierelemente 1 enthaltende Magazinrohre
28 über Sprannverschlüsse 30 verbunden sind. Diese Verlegevorrichtung 200 ist über
nicht dargestellte Halterungen 4 mit dem Fahrzeug verbunden. Das Laden der Markierelemente
1 erfolgt hier wie folgt:
[0046] In diese Verlegevorrichtung 200 wird der erste Stapel mit Markierelementen 1 von
oben eingelegt; die nicht dargestellte Verschnürung gekappt und herausgezogen, sowie
der Vorstecker 35 für die Entsicherung gezogen.
[0047] Dann wird das nächste modulartig aufgebaute Magazinrohr 28, dessen Länge der Höhe
eines Stappels Markierelemente entspricht, auf die Verlegevorrichtung 200 aufgesetzt
und mit den Spannverschlüssen 30 verriegelt. In dieses Magazinrohr 28 wird dann ein
Stapel Markierelemente 1 eingesetzt. Die Verschnürung wird gekappt und herausgezogen
sowie der Vorstecker 35 gezogen.
[0048] Weitere Magazinrohre 28 können auf die gleiche Weise aufgesetzt und geladen werden.
[0049] Der nicht dargestellte Antrieb dieses Verlegesystems kann elektromechanisch, pneumatisch
oder hydraulisch ausgeführt werden. Der Antrieb öffnet oder schließt synchron mindestens
eine, beispielsweise drei Rückhalteklappen 71. Für die Verlegung eines Markierelementes
1 öffnen die Rückhalteklappen 71, wodurch das unterste Markierelement 1 herausfällt
und gleichzeitig das darüber liegende Markierelement mittels Klemmbolzen 72 verriegelt
wird. Die Klemmbolzen 72 werden über Klemmarme 73, die über nicht dargestellte Drehfedern
mit den Rückhalteklappen 71 verbunden sind, vorgespannt, so daß über diese Kraft die
Klemmung des nächsten Markierelementes 1 erfolgt. Beim darauf folgenden Schließen
der Rückhalteklappen 71 werden die Klemmarme 72 wieder entlastet, so daß der gesamte
Stapel der Markierelemente 1 um eine Markierelementhöhe nachrutscht.
[0050] Auch diese mit der Verlegevorrichtung 200 verbundene und automatisch antreibbare
Freigabevorrichtung 17 garantiert, daß das Markierelement 1 während der Fahrt kontrolliert
und durch sein Eigengewicht für den Verlegevorgang orientiert aus der Freigabevorrichtung
70 herausfällt.
Bezugszeichenliste
[0051]
- 1)
- Markierelement
- 2)
- Verlegevorrichtung
- 3)
- Landfahrzeug
- 4)
- Gelände
- 5)
- Federelement
- 6)
- Stützelement
- 7)
- Freigabevorrichtung
- 8)
- Kegelfeder
- 8')
- Federstab
- 9)
- Bodenplatte
- 10)
- Bügel
- 11)
- Stützblech
- 12)
- Drehfeder
- 13)
- Hemmwerk
- 14)
- Leuchtbänder
- 15)
- Seil
- 16)
- Spannklammem
- 17)
- LED
- 18)
- Magazin
- 19)
- Führungsnute
- 19')
- Führungsnute
- 19")
- Führungsnute
- 20)
- Vorsprung
- 21)
- Motor
- 22)
- Zahnrad
- 23)
- lichter Querschnitt
- 24)
- Platte
- 25)
- Geschwindigkeitssensor
- 26)
- Ladehilfe '
- 27)
- Stromkabel
- 28)
- Modul
- 29)
- Flansch
- 30)
- Spannverschluß
- 31)
- Zahnrad
- 32)
- Schwenkhalterung
- 33)
- Kralle
- 34)
- Handfalle
- 35)
- Vorstecker
- 36)
- Ring
- 37)
- Bohrung
- 38)
- Nute
- 39)
- Ring
- 70)
- Freigabevorrichtung
- 71)
- Rückhalteklappe
- 72)
- Klemmbolzen
- 73)
- Klemmarme
- 200)
- Verlegevorrichtung
1. Markierelement (1), aufweisend eine Grundplatte (9), welche wenigstens ein Federelement
(5, 8, 8') trägt, das sich nach dem Verlegen durch Aktivierung selbsttätig in seine
Wirkposition entfaltet und dabei wenigstens ein an der Grundplatte (9) angelenktes
Stützelement (6) zur Aufrichtung und Stabilisierung des Markierelementes (1) ausbreitet,
wobei das Markierelement (1) auch im aktivierten Zustand rotationssymetrisch ausgebildet
ist.
2. Markierelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (5) eine Kegelfeder (8) ist.
3. Markierelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (5) wenigstens ein Federstab (8') ist.
4. Markierelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Federstäbe (8') an der Oberseite in einen Ring (39) zusammengeführt sind.
5. Markierelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Stützelement (6) mit der das wenigstens eine Federelement (5) tragenden
kreisförmigen Bodenplatte (9) gelenkartig verbunden ist und aus einem Bügel (10) besteht,
der das Federelement (5) vor dem Verlegen in dem zusammengefalteten Zustand hält.
6. Markierelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (10) aus Draht besteht und gegen Eindringen in beispielsweise weichem Boden
Stützflächen, vorzugsweise Stützbleche (11) enthält.
7. Markierelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Federelement (5) im zusammengefalteten Zustand durch 3 übereinander
gelegte Bügel (10) gehalten ist, wobei die Bügel (10) über eine jeweilige Drehfeder
(12) an der Bodenplatte (9) in einer Orientierung von 120 Grad zueinander befestigt
sind.
8. Markierelement nach Anspruch 7 , dadurch gekennzeichnet, daß der oberste Bügel (10) ein Hemmwerk (13) zur Freigabe einer Sicherung nach einer
vorgebbaren Zeit zur Ausbreitung der Bügel und Entfaltung bzw. Aufrichtung des Federelementes
(5) enthält.
9. Markierelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in die Kegelfeder (8) Leuchtbänder (14) zur besseren Erkennbarkeit eingefügt sind.
10. Markierelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kegelfeder (8) mit jedem ausgebreiteten Bügel (10) und der Bodenplatte (9) über
stabilisierende Seile (15) verbunden ist.
11. Markierelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (9) eine integrierte Stromversorgung für ein aktives Leuchtelement,
in vorteilhafter Weise eine LED, (17) enthält.
12. Verlegevorrichtung (2, 200) mit Markierelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlegevorrichtung (2;200) ein rohrförmiges Markierelement - Magazin (18) enthält,
das Führungsnuten (19) als Verdrehsicherung für die im Magazin (18) gestapelten Markierelemente
(1) enthält, wobei im Bereich der Drehfeder (12) des Markierelements (1) entsprechende
Vorsprünge (20) der Bodenplatte (9) in die Führungsnuten (19) eingreifen
13. Verlegevorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Freigabevorrichtung (7) ein durch einen Motor (21) antreibbares Zahnrad (22)
enthält, das mit Führungsnuten (19') entsprechend den Nuten (19) des Markierelement
- Magazins (18) ausgestattet ist, und daß unterhalb des Zahnrades (22) eine magazinfeste
Platte (24) angeordnet ist, deren lichter Querschnitt (23) ebenfalls den Außenkonturen
des Markierelementes (1) entspricht, deren Führungsnuten (19") zu den Führungsnuten
(19) des Magazins jedoch versetzt angeordnet sind, wodurch eine Freigabe des Markierelementes
(1) in der richtigen Orientierung erst durch Drehung des Zahnrades (22) aus der Lage
der Magazinführungsnuten (19) in die Lage der Führungsnuten (19") der Platte (24)
erfolgt.
14. Verlegevorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Freigabevorrichtung (70) am unteren Ende elektromechanisch, pneumatisch oder
hydraulisch antreibbare Rückhalteklappen (71) enthält, die aus einer Blockierstellung
nach ihrer Aktivierung das Markierelement (1) für die Verlegung freigibt, jedoch gleichzeitig
ein durch Federkraft über Klemmarme (73) vorspannbarer Klemmbolzen (72) das nachfolgende
Markierelement (1) festklemmt.
15. Verlegevorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlegevorrichtung (2, 200) mit einem die Geschwindigkeit berührungslos über
dem Gelände (4) messenden Sensor (25) zur Ermittlung des Verlegeabstandes der Markierelemente
(1) während der Fahrt ausgerüstet ist.
16. Verlegevorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, gekennzeichnet durch eine Ladehilfe (26) zum Be- und Entladen des Magazins (18) mit zu Verpackungseinheiten
gestapelten Markierelementen (1).
17. Verlegevorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladehitfe (26) eine am unteren Ende befindliche dreiteilige Kralle aufweist,
die sich durch einen im Innenteil geführten Stab mit einer Handfalle (34) aufweiten
lässt.
18. Landfahrzeug mit Verlegevorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis17, dadurch gekennzeichnet, dass für die Markierung einer Minengasse zwei Verlegevorrichtungen (2, 200) im Heckbereich
des Landfahrzeuges (3) links und rechts ausschwenkbar angeordnet sind.
1. Marking element (1), having a base plate (9) which is fitted with at least one spring
element (5, 8, 8') which unfolds automatically to its operating position by activation
after laying and, in the process, at least one supporting element (6), which is articulated
on the base plate (9), spreads out for alignment and stabilization of the marking
element (1), with the marking element (1) being designed to be rotationally symmetrical,
even in the activated state.
2. Marking element according to Claim 1, characterized in that the spring element (5) is a conical spring (8).
3. Marking element according to Claim 1, characterized in that the spring element (5) is at least one spring rod (8').
4. Marking element according to Claim 3, characterized in that the spring rods (8') are joined together at the upper end to form a ring (39).
5. Marking element according to one of Claims 1 to 4, characterized in that at least one supporting element (6) is connected in an articulated form to the circular
base plate (9) which is fitted with the at least one spring element (5), and is formed
from a clip (10) which holds the spring element (5) in the folded-up state before
laying.
6. Marking element according to Claim 5, characterized in that the clip (10) is composed of wire and contains supporting surfaces, preferably supporting
plates (11), to prevent ingress, for example, into soft ground.
7. Marking element according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the at least one spring element (5) is held by 3 clips (10), which are placed one
above the other, in the folded-up state, with the clips (10) being attached to one
another in an orientation of 120 degrees via a respective rotating spring (12) on
the base plate (9).
8. Marking element according to Claim 7, characterized in that the uppermost clip (10) contains a constraining mechanism (13) for releasing a securing
device after a predeterminable time in order to spread out the clips and to unfold
and erect the spring element (5).
9. Marking element according to one of Claims 1 to 8, characterized in that illuminated strips (14) are inserted into the conical springs (8), in order to allow
them to be identified better.
10. Marking element according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the conical spring (8) is connected to each spread-out clip (10) and to the base
plate (9) via stabilizing cables (15).
11. Marking element according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the base plate (9) contains an integrated electrical power supply for an active light-emitting
element, advantageously an LED (17).
12. Laying apparatus (2, 200) having a marking element (1) according to one of Claims
1 to 11, characterized in that the laying apparatus (2; 200) contains a tubular marking element magazine (18), which
contains guide grooves (19) as protection against twisting for the marking elements
(1) which are stacked in the magazine (18), with corresponding projections (20) on
the base plate (9) engaging in the guide grooves (19) in the area of the rotating
spring (12) of the marking element (1).
13. Laying apparatus according to Claim 12, characterized in that a release apparatus (7) contains a gearwheel (22), which can be driven by a motor
(21) and is equipped with guide grooves (19') corresponding to the grooves (19) in
the marking element magazine (18), and in that a plate (24), which is fixed to the magazine, is arranged underneath the gearwheel
(22) and its unobstructed cross section (23) likewise corresponds to the external
contours of the marking element (1), while its guide grooves (19'') are, however,
arranged offset with respect to the guide grooves (19) in the magazine, so that the
marking element (1) is released in the correct orientation only by rotation of the
gearwheel (22) from the position of the magazine guide grooves (19) to the position
of the guide grooves (19'') in the plate (24).
14. Laying apparatus according to one of Claims 12 or 13, characterized in that the release apparatus (70) contains restraint flaps (71), which can be driven electromechanically,
pneumatically or hydraulically, at the lower end and releases the marking element
(1) for laying from a blocking position after its activation, but a clamping bolt
(72), which can be prestressed by spring force via clamping arms (73), firmly clamps
the next marking element (1), at the same time.
15. Laying apparatus according to one of Claims 12 to 14, characterized in that the laying apparatus (2, 200) is equipped during the journey with a sensor (25),
which measures the speed over the terrain (4) in a noncontacting form, in order to
determine the laying interval between the marking elements (1).
16. Laying apparatus according to one of Claims 12 to 15, characterized by a loading aid (26) for loading and unloading the magazine (18) with marking elements
(1) which are stacked to form packaged units.
17. Laying apparatus according to Claim 16, characterized in that the loading aid (26) has a three-part claw which is located at the lower end and
can be widened by means of a rod, which is guided in the inner part, with a handgrip
(34).
18. Land vehicle having a laying apparatus according to one of Claims 12 to 17, characterized in that, in order to mark a row of mines, two laying apparatuses (2, 200) are arranged in
the rear area of the land vehicle (3), such that they can be pivoted out to the left
and right.
1. Élément de marquage (1), présentant un socle (9) qui porte au moins un élément de
ressort (5, 8, 8') qui, à la suite de la pose, se déplie automatiquement dans sa position
opérationnelle par activation, et qui déploie alors au moins un élément de soutien
(6) articulé au socle (9) afin de redresser et de stabiliser l'élément de marquage
(1), sachant que l'élément de marquage (1) est conçu à symétrie de révolution également
dans l'état activé.
2. Élément de marquage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de ressort (5) est un ressort conique (8).
3. Élément de marquage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de ressort (5) est au moins une tige de ressort (8').
4. Élément de marquage selon la revendication 3, caractérisé en ce que les tiges de ressort (8') sont réunies en une bague (39) sur la face supérieure.
5. Élément de marquage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins un élément de soutien (6) est relié de manière articulée au socle circulaire
(9) portant l'élément de ressort (5) au moins unique et est constitué d'un étrier
(10) qui maintient l'élément de ressort (5) dans l'état replié avant la pose.
6. Élément de marquage selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'étrier (10) est réalisé en fil métallique et contient des surfaces de soutien contre
la pénétration dans un sol meuble par exemple, de préférence des tôles de soutien
(11).
7. Élément de marquage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'élément de ressort (5) au moins unique est maintenu dans l'état replié par 3 étriers
superposés (10), sachant que les étriers (10) sont, au moyen d'un ressort de torsion
respectif (12), fixés sur le socle (9) dans une orientation de 120 degrés les uns
par rapport aux autres.
8. Élément de marquage selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'étrier supérieur (10) contient un moyen de blocage (13) pour libérer une sécurité
au bout d'une durée prédéfinissable afin de déployer les étriers et de déplier ou
encore de redresser l'élément de ressort (5).
9. Élément de marquage selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que des bandes lumineuses (14) sont insérées dans le ressort conique (8) afin de mieux
le discerner.
10. Élément de marquage selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le ressort conique (8) est relié à chaque étrier déployé (10) et au socle (9) par
l'intermédiaire de câbles stabilisateurs (15).
11. Élément de marquage selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le socle (9) contient une alimentation électrique intégrée pour un élément lumineux
actif (17), avantageusement une diode électroluminescente (DEL).
12. Dispositif de pose (2, 200) avec un élément de marquage (1) selon l'une quelconque
des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le dispositif de pose (2 ; 200) contient un magasin tubulaire (18) d'éléments de
marquage, qui comporte des rainures de guidage (19) comme moyen de blocage en rotation
pour les éléments de marquage (1) empilés dans le magasin (18), sachant que, dans
la région du ressort de torsion (12) de l'élément de marquage (1), des saillies correspondantes
(20) du socle (9) s'engagent dans les rainures de guidage (19).
13. Dispositif de pose selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'un dispositif de libération (7) comprend une roue dentée (22) pouvant être entraînée
par un moteur (21) et dotée de rainures de guidage (19') correspondant aux rainures
(19) du magasin (18) d'éléments de marquage, et en ce qu'une plaque (24) solidaire du magasin est disposée en dessous de la roue dentée (22),
plaque dont la section de passage (23) correspond également aux contours extérieurs
de l'élément de marquage (1), mais dont les rainures de guidage (19'') sont disposées
en étant décalées par rapport aux rainures de guidage (19) du magasin, de sorte qu'une
libération de l'élément de marquage (1) dans l'orientation correcte ne peut avoir
lieu que par rotation de la roue dentée (22) de la position des rainures de guidage
(19) du magasin dans la position des rainures de guidage (19'') de la plaque (24).
14. Dispositif de pose selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que le dispositif de libération (70) comporte, à l'extrémité inférieure, des volets de
retenue (71) pouvant être entraînés par voie électromécanique, pneumatique ou hydraulique
qui, à partir d'une position de blocage, libèrent après avoir été activés l'élément
de marquage (1) pour la pose, tandis que dans le même temps, un boulon de serrage
(72) pouvant être précontraint par force de ressort via des bras de serrage (73) bloque
par serrage l'élément de marquage suivant (1).
15. Dispositif de pose selon l'une quelconque des revendications 12 à 14, caractérisé en ce que le dispositif de pose (2, 200) est équipé d'un capteur (25) mesurant sans contact
la vitesse sur le sol (4) afin de déterminer l'espacement de pose des éléments de
marquage (1) pendant la marche.
16. Dispositif de pose selon l'une quelconque des revendications 12 à 15, caractérisé par un accessoire de chargement (26) pour charger le magasin (18) en éléments de marquage
(1) empilés en unités de conditionnement, et l'en décharger.
17. Dispositif de pose selon la revendication 16, caractérisé en ce que l'accessoire de chargement (26) présente une griffe en trois parties se trouvant
à l'extrémité inférieure, qui peut être élargie par une tige dirigée dans la partie
intérieure et munie d'une manette (34).
18. Véhicule terrestre avec un dispositif de pose selon l'une quelconque des revendications
12 à 17, caractérisé en ce que, pour le balisage d'une voie déminée, deux dispositifs de pose (2, 200) pouvant être
pivotés vers l'extérieur sont disposés à gauche et à droite dans la région arrière
du véhicule terrestre (3).