[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft Wasch- und Reinigungsmittelformkörper, die eine
Wirkstofftrennung erlauben und als Spezialfall eines Kern-Mantel-Formkörpers ausgebildet
sind. Insbesondere betrifft die Erfindung Formkörper aus Wasch- und Reinigungsmitteln
sowie Wasch- und Reinigungshilfsmitteln wie beispielsweise Geschirrspülmitteltabletten,
Waschmitteltabletten, Reinigungsmitteltabletten, Bleichmitteltabletten, Fleckensalztabletten,
Wasserenthärtungstabletten und WC-Reinigungstabletten.
[0002] Wasch- und Reinigungsmittelformkörper sind im Stand der Technik breit beschrieben
und erfreuen sich beim Verbraucher wegen ihrer einfachen Dosierbarkeit, ihres geringen
Verpackungsaufwands und ihrer ästhetischen Merkmale zunehmender Beliebtheit. Aus dem
Stand der Technik und dem täglichen Leben sind eine Vielzahl von Ausgestaltungsmöglichkeiten
für solche Formkörper bekannt, die von den unterschiedlichsten Formen (eckig, rund
usw.) und Farben bis hin zu mehrphasig aufgebauten Formkörpern reichen. Insbesondere,
um verschiedene Wirkstoffe unterschiedlich schnell freizusetzen oder miteinander unverträgliche
Inhaltsstoffe voneinander zu trennen, haben sich dazu mehrschichtige Tabletten ("Zweiphasentabs"),
Ring-Kern-Formkörper oder Kern-Mantel-Tabletten im Stand der Technik etabliert. Punkttabletten
sind dabei Kern-Mantel-Tabletten, bei denen der Kern nicht in allen Raumrichtungen
vom Mantel umhüllt, sondern an der Oberfläche der Tablette sichtbar ist.
[0003] Die europäische Patentanmeldung
055 100 (Jeyes Group) beschreibt beispielsweise WC-Reinigungstabletten in Ausgestaltungsformen wie Muldentabletten,
Kern-Mantel-Tabletten und Ring-Kern-Tabletten. Diese Schrift beschreibt ganz allgemein
mehrere mögliche Formen und geht auf spezielle Geometrien im Falle von Punkttabletten
nicht ein. Die Abbildungen in dieser Anmeldung zeigen Punkttabletten, in denen der
sichtbare Kern bündig mit der Tablettenoberfläche abschließt (Figur 1, 2 und 6), oder
trapezförmig aus ihr herausragt (Figur 10, 11 und 12). Die Konturlinie der Kemunterseite
ist in allen Fällen entweder parallel zur Formkörperunterseite oder trapezförmig mit
einem zur Formkörperunterseite parallelen Teil ausgestaltet.
[0004] Die europäische Patentanmeldung
481 547 (Unilever) beschreibt "multilayer"-Waschmitteltabletten, die die Form einer Ring-Kern-Tablette
aufweisen, welche mindestens drei Schichten (innere, Sperr- und äußere Schicht) aufweist.
Auch in dieser Schrift, die sich nicht mit Punkttabletten befaßt, werden zu geometrischen
Parametern keine Aussagen getroffen.
[0005] Merphasige bzw. -schichtige Wasch- und Reinigungsmittelformkörper werden beispielsweise
in den europäischen Patentanmeldungen
EP 481 792 (Unilever),
EP 481 793 (Unilever) und der internationalen Patentanmeldung
WO97/03177 (Benckiser) beschrieben.
[0006] Punktabletten sind im Stand der Technik nicht breit beschrieben, da sich bei Ihrer
Herstellung besondere Probleme ergeben. So ist der apparative Aufwand groß, da erst
ein Kern gepreßt und anschließend mit Hilfe einer Transfer- und Zentriervorrichtung
in ein Bett aus Vorgemisch eingebracht werden muß, dessen Verpressung die Punkttablette
liefert. Gegenüber einer herkömmlichen Zweischichttablette müssen bei einer Punkttablette
also mindestens zwei Tablettenpressen existieren, da der an der Oberfläche sichtbare
Kern kleiner ist (und demzufolge eine kleinere Matrize benötigt) als die den Kern
tragende Tablette. Andererseits muß der Kern zu einem genügend stabilen Formkörper
vorverpreßt werden, um mit Hilfe der Transfer- und Zentriervorrichtung bewegt werden
zu können. Hierdurch wird die Haftung zwischen Kern und tragender Tablette verringert
und der Kern kann sich im Extremfall von der Tablette lösen.
[0007] Bei der Verpressung von teilchenförmigen Vorgemischen zu einer Punkttablette wird
das zu verpressende Vorgemisch in den Bereichen, in denen der Kern aufliegt, stärker
belastet als in den Randbereichen, in denen die Oberfläche des tragenden Formkörpers
sichtbar ist.
[0008] Gerade bei Punkttabletten stellt sich hier oftmals das Problem, daß die mechanische
Stabilität der Tablette zu gering ausfällt. So kommt es häufig vor, daß der Steg,
der den "Punkt" umgibt, beim Zurückziehen des Oberstempels zerbricht, oder daß das
Vorgemisch unter dem eingesetzten Formkörper stärker verdichtet wird und so dieser
Tablettenbereich später schlechter löslich ist, was sich insbesondere bei Wasch- und
Reinigungsmittelformkörpern äußerst negativ auswirken kann.
[0009] Auf der anderen Seite weisen Punkttabletten Vorteile auf, die sie gerade für Wasch-
und Reinigungsmittelformkörper attraktiv machen: Im Kern können spezielle Wasch- und
Reinigungsmittel-Inhaltsstoffe vorgepreßt werden, womit eine Trennung inkompatibler
Bestandteile erreicht wird. Nicht zu vernachlässigen ist auch der ästhetische Aspekt,
da Punkttabletten aufgrund ihrer "Spiegelei-Struktur" eine hohe Verbraucherakzeptanz
besitzen.
[0010] Der vorliegenden Erfindung lag nun die Aufgabe zugrunde, einen Wasch- und Reinigungsmittelformkörper
bereitzustellen, der die Form einer Punkttablette aufweist und trotzdem frei von den
genannten Nachteilen ist. Insbesondere sollten sowohl der Formkörper an sich als auch
die Stege, die den Punkt umschließen, mechanisch stabil und auch auf modernen Tablettenpressen
mit hohen Durchsätzen herstellbar sein. Der "Punkt", d.h. der in den größeren Formkörper
eingesetzte Formkörper, sollte dabei stabil mit der Tablette verbunden sein und sich
bei Herstellung, Verpackung, Transport und Handhabung nicht von der Tablettenmatrix
lösen. Insbesondere die Probleme der schlechteren Löslichkeit der Bereiche des "Mantels",
die unter dem Kern liegen, sollten gelöst werden.
[0011] Es wurde nun gefunden, daß die Form des einzusetzenden Kerns einen entscheidenden
Einfluß auf die Lösung der vorstehend genannten Probleme hat.
[0012] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Wasch- und Reinigungsmittelformkörper
("Punkttablette") gemäß Anspruch 1.
[0013] Der in den größeren Formkörper eingesetzte Kern weist also erfindungsgemäß keine
zur Tablettenunterseite parallele Fläche auf, sondern mündet in einen tiefsten Punkt.
Quaderförmige Kerne oder Kerne, deren Unterseite trapezförmig ausgestaltet sind, sind
demnach erfindungsgemäß ausgeschlossen. Besonders bevorzugt sind im Rahmen der vorliegenden
Erfindung Punkttabletten, bei denen die Konturlinie des Kerns vom Randbereich bis
zum niedrigsten Punkt stetig fällt und bis zum Randbereich wieder stetig steigt. Schneidet
man einen erfindungsgemäßen Formkörper vertikal durch, so sieht man im einfachsten
Fall zwei Bereiche: Den Kern und den Kern umgebenden Formkörper. Ausgehend vom Randbereich
der Oberfläche des Formkörpers, der den Kern trägt, gelangt man zum ersten Fußpunkt
des Kerns (Punkt A), dessen niedrigster Punkt als Punkt X und dessen zweiter Fußpunkt
als Punkt B bezeichnet werden. Die Konturlinie AXB fällt nun auf der Teilstrecke AX
(vorzugsweise stetig) ab und steigt auf der Teilstrecke XB (vorzugsweise stetig) an.
Der niedrigste Punkt X des Kerns ist der Punkt, der von der Formkörpergrundfläche
am wenigsten weit entfernt ist.
[0014] Prinzipiell ist es also möglich, Konturlinien AXB zu realisieren, die die Form von
Dreiekken aufweisen. Überraschenderweise sind Punkttabletten mit solchen Kernen hinsichtlich
der Haftung des Kerns und der Löslichkeit der übrigen Bereiche des Formkörpers (neben
bzw. unter dem Kern) üblichen Kernformen überlegen. Aufgrund der mechanischen Instabilität
der Dreiecksspitze (korrekt: Pyramidenspitze) sind allerdings Konturlinien AXB bevorzugt,
die Rundungen aufweisen. Bevorzugte Konturlinien AXB sind daher halbkreisförmig oder
ellipsenförmig, wobei sie kein Plateau aufweisen sollen, da dies der Bedingung des
(vorzugsweise stetigen) Steigens bzw. Fallens zuwiderliefe. Hierdurch wird erreicht,
daß die übrigen Bereiche des Formkörpers (neben bzw. unter dem Kern) eine größtmögliche
Homogenität bezüglich des Löseverhaltens aufweisen.
[0015] Die vorstehend genannten Beschreibungen beziehen sich dabei auf die Konturlinie des
eingesetzten Kerns, die später im Formkörper liegt, also auf die Unterseite des Kerns.
Die Konturlinie des Kerns, die quasi auf der Formkörperoberfläche liegt, muß den Bedingungen
hinsichtlich des Abfallens und Ansteigens bzw. der Stetigkeit nicht folgen und kann
beispielsweise rechteckig oder ebenfalls rund bzw. ellipsenförmig sein. Insbesondere
Kugeln sind als Form für den Kern realisierbar.
[0016] Die Dimension des in den Formkörper eingesetzten Kerns wird vorteilhaft so gewählt,
daß die "Stege", d.h. die Bereiche, in denen im Vertikalschnitt nur Substanz des den
Kern einschließenden Formkörpers sichtbar ist, breit genug sind, um eine ausreichende
mechanische Stabilität zu gewährleisten. Punkttablette, bei denen das Verhältnis der
Länge des Kerns zur Länge des Formkörpers insgesamt ≤ 0,9, vorzugsweise ≤ 0,85 und
insbesondere ≤ 0,8 ist, sind erfindungsgemäß bevorzugt. Analoge Betrachtungen gelten
auch für die Breite der Formkörper, so daß in bevorzugten Punkttabletten das Verhältnis
der Breite des Kerns zur Breite des Formkörpers ≤ 0,9, vorzugsweise ≤ 0,85 und insbesondere
≤ 0,7 ist.
[0017] Der Kern ragt um einen bestimmten Betrag aus der Oberfläche der erfindungsgemäßen
Punkttabletten heraus. Hierbei sind Punkttabletten bevorzugt, bei denen die Höhe des
Kerns, gemessen von der Formkörperoberseite, aus der der Kern herausragt, weniger
als 30 %, vorzugsweise weniger als 20 % und insbesondere weniger als 10 % der Formkörperhöhe,
gemessen ohne Kern, beträgt.
[0018] In anderen Worten: Es sind erfindungsgemäß Punkttabletten bevorzugt; bei denen die
Gesamthöhe der Punkttablette (inklusive Kern) maximal das 1,3-fache, vorzugsweise
maximal das 1,2-fache und insbesondere maximal das 1,1-fache der Formkörperhöhe (gemessen
ohne Kern) beträgt.
[0019] Zur Definition der Breite der Randbereiche zwischen Formkörperrand und Beginn des
aus der Oberfläche herausragenden Kerns kann auch der Quotient aus der Breite des
Abstandes vom Rand des Kerns bis zum Rand des Formkörpers ("Stegbreite") und der Breite
des Formkörpers herangezogen werden. Dieser Quotient wird nachfolgend "relative Stegbreite"
genannt.
[0020] Die relative Stegbreite ist eine Größe, die unabhängig von der Geometrie des Formkörpers
und der Geometrie des Kerns ist. Bei einem rechteckigen Formkörper mit symmetrisch
angeordnetem rechteckigen Kern ist die Stegbreite über den gesamten Steg hinweg konstant,
bei einem runden oder ellipsoiden Kern variiert die Stegbreite, da mit der Krümmung
des Kerns ein vergrößerter Abstand zur Formkörperkante resultiert. In diesen Fällen
ist die absolute Stegbreite der kleinste Abstand des Kernrandes zum Rand des Formkörpers.
Bei Formkörpern, deren "Punkte" (Kerne) eine andere Form als der Formkörper selbst
aufweisen, kann die Stegbreite bei einem Längsschnitte durch den Formkörper einen
anderen Wert haben als bei einem Querschnitt. Dies ist im Rahmen der vorliegenden
Erfindung problemlos möglich, solange für jede zu bestimmende relative Stegbreite
die nachstehend genannten Kriterien erfüllt sind. Aus technischen Gründen wird stets
eine begrenzte Anzahl von Stegbreiten bevorzugt, da symmetrisch angeordnete Kerne
einen deutlich höheren ästhetischen Reiz ausüben als unsymmetrisch angeordnete. Technisch
vorteilhafte Ausgestaltungen sind beispielsweise runde Tabletten mit einem konzentrisch
angeordneten runden Kern (eine einzige Stegbreite), quadratische Formkörper mit einem
runden Kern, dessen Mittelpunkt ebenfalls im Mittelpunkt des Quadrats liegt (eine
Stegbreite), rechteckige Formkörper mit einem runden Kern, der symmetrisch angeordnet
ist (je nach Ausgestaltung eine oder zwei Stegbreiten).
[0021] Der Begriff "relative Stregbreite" wird durch einen Längsschnitt durch den Formkörper
verdeutlicht, bei dem L für die Länge des beispielsweise rechteckigen Formkörpers,
L2 für die Länge des Kerns, sowie L1 und L3 für die Stegbreiten stehen. Bei symmetrisch
angeordneten Kernen sind L1 und L3 identisch. Die relative Stegbreite ist der Quotient
aus L1 und L bzw. L3 und L. Analoge Betrachtungen gelten für einen Querschnitt durch
den beispielsweise rechteckigen Formkörper, d.h. die Breite B ist von der Formkörperlänge
L verschieden. Die Stegbreiten und relativen Stegbreiten sowie die Breite der Mulde
ergeben sich analog zum Längsschnitt. Zur Bestimmung der absoluten Stegbreite kann
jedes Längenmaß verwendet werden, da die physikalische Einheit durch die Quotientenbildung
herausdividiert wird und die relativen Breiten somit dimensionslos sind.
[0022] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung bevorzugte Punkttablette weisen eine relative
Stegbreite kleiner als 0,4, vorzugsweise kleiner als 0,3 und besonders bevorzugt kleiner
als 0,25 auf.
[0023] In Abhängigkeit von der absoluten Größe des Formkörpers kann die Stegbreite variieren.
Üblicherweise beträgt die relative Stegbreite aber mindestens 0,005, vorzugsweise
mindestens 0,01 und insbesondere mindestens 0,015. Hierbei gilt, daß die relative
Stegbreite um so größer gewählt wird, je kleiner der Formkörper an sich ist, um noch
zu praktikablen und handhabungssicheren Stegbreiten zu gelangen. Der Fachmann hat
bei der Auswahl der Stegbreiten keinerlei Probleme, so daß die genannten Mindestbreiten
als Richtwerte zu verstehen sind, die im Rahmen der vorliegenden Lehre variiert werden
können.
[0024] Analog zur Definition einer relativen Stegbreite kann auch eine relative Kernhöhe
definiert werden. Völlig analog würde dabei im oben genannten Beispiel H für die Gesamthöhe
des Formkörpers und H1 für die Höhe des Kerns (gemessen von der Tablettenoberfläche
aus, d.h. nur der Teil, der herausragt) stehen. Der Quotient aus H1 und H wird dann
als relative Kernhöhe bezeichnet. Es ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung bevorzugt,
(siehe oben) daß die relative Kernhöhe ≤ 0,3 ist. Besonders bevorzugt sind Wasch-
und Reinigungsmittelformkörper, in denen die relative Kemhöhe kleiner als 0,25, vorzugsweise
kleiner als 0,2 und insbesondere kleiner als 0,1 ist.
[0025] Bevorzugte Punkttabletten weisen eine rechteckige Form auf und besitzen unterschiedliche
relative Stegbreiten an Längs- und Querschnitt.
[0026] Es ist erfindungsgemäß aber auch möglich, daß rechteckige Punkttabletten hergestellt
werden, bei denen die relativen Stegbreiten an Längs- und Querschnitt identisch sind.
[0027] Bei den genannten rechteckigen Formörpern führt die identische relative Stegbreite
an Längs- und Querschnitt dazu, daß die absoluten Stegbreiten aufgrund der Unterschiede
zwischen Länge und Breite unterschiedlich sind. Einzige Ausnahme sind hierbei die
Formkörper mit quadratischer Grundfläche als Spezialfall eines Rechtecks, bei denen
gleiche relative Breiten gleiche absolute Breiten bedingen. Im Rahmen der vorliegenden
Erfindung kann der Fachmann sowohl die absoluten als auch die relativen Stegbreiten
identisch oder unterschiedlich wählen, je nachdem, welchen ästhetischen Eindruck er
bevorzugt.
[0028] Es ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung ebenfalls problemlos möglich, daß die
Punkttabletten eine kreisrunde Form aufweisen.
[0029] Besonders reizvoll ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung die Kombination des aus
dem Stand der Technik bekannten Mehrschicht-Prinzips mit Punkttabletten. Es ist erfindungsgemäß
möglich und bevorzugt, einen Wasch- und Reinigungsmittelformkörper aus zwei oder mehreren
Schichten herzustellen, der in der obersten Schicht einen Kern enthält. Auf diese
Weise kann die Ästhetik weiter ausgeprägt werden, indem die beiden Schichten unterschiedlich
eingefärbt werden und der Kern eine dritte Farbe aufweist. Punkttabletten, in denen
der den Kern tragende Formkörper aus zwei oder mehreren Schichten besteht, sind daher
erfindungsgemäß bevorzugt.
[0030] Hinsichtlich der Inhaltsstoffe der einzelnen Bereiche des Formkörpers sind dem Fachmann
keinerlei Grenzen gesetzt. Durch die Trennung in Formkörper und Kern, wobei der Formkörper
noch in unterschiedliche Schichten aufgeteilt sein kann, ist eine schier unendliche
Vielzahl von Ausgestaltungsmöglichkeiten denkbar.
1. Wasch- und Reinigungsmittelformkörper ("Punkttablette") aus verpreßtem teilchenformigen
Material, umfassend einen Kern und einen diesen Kern umschließenden Mantel, dadurch gekennzeichnet, daß die Konturlinie des Kerns vom Randbereich bis zum niedrigsten Punkt fällt und bis
zum Randbereich wieder steigt, so dass der Kern keine zur Tablettenunterseite parallele
Fläche aufweist, wobei der Kern aus der Formkörperoberfläche herausragt und eine in
der Aufsicht kreisrunde Form aufweist.
2. Punkttablette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konturlinie des Kerns vom Randbereich bis zum niedrigsten Punkt stetig fällt
und bis zum Randbereich wieder stetig steigt.
3. Punkttablette nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Länge des Kerns zur Länge des Formkörpers ≤ 0,9, vorzugsweise
≤ 0,85 und insbesondere ≤ 0,8 ist.
4. Punkttablette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Breite des Kerns zur Breite des Formkörpers ≤ 0,9, vorzugsweise
≤ 0,85 und insbesondere ≤ 0,8 ist.
5. Punkttablette nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Kerns, gemessen von der Formkörperoberseite, aus der der Kern herausragt,
weniger als 30 %, vorzugsweise weniger als 20 % und insbesondere weniger als 10 %
der Formkörperhöhe, gemessen ohne Kern, beträgt.
6. Punkttablette nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die relative Stegbreite kleiner als 0,4, vorzugsweise kleiner als 0,3 und besonders
bevorzugt kleiner als 0,25 ist.
7. Punkttablette nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper eine rechteckige Form aufweist und die relativen Stegbreiten an Längs-
und Querschnitt unterschiedlich groß sind.
8. Punkttablette nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper eine rechteckige Form aufweist und die relativen Stegbreiten an Längs-
und Querschnitt identisch sind.
9. Punkttablette nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper eine kreisrunde Form aufweist.
10. Punkttablette nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kern tragende Formkörper aus zwei oder mehreren Schichten besteht.
1. Detergent and cleaning product tablet (inlay tablet) of compressed particulate material,
comprising a core surrounded by a shell, characterized in that the contour line of the core drops from the marginal region to the lowest point and
climbs again to the marginal region, so that the core has no surface parallel with
the tablet's bottom face, wherein the core protrudes from the tablet surface and has
a circular shape in plan view.
2. Inlay tablet according to Claim 1, characterized in that the contour line of the core drops evenly from the marginal area to the lowest point
and climbs again evenly to the marginal area.
3. Inlay tablet according to one of Claims 1 to 2, characterized in that the ratio of the length of the core to the length of the tablet is ≥ 0.9, preferably
≥ 0.85 and in particular ≥ 0.8.
4. Inlay tablet according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the ratio of the width of the core to the width of the tablet is ≥ 0.9, preferably
≥ 0.85 and in particular ≥ 0.8.
5. Inlay tablet according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the height of the core, measured from the top face of the tablet, from which the
core protrudes, is less than 30%, preferably less than 20% and in particular less
than 10% of the tablet height, measured without core.
6. Inlay tablet according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the relative land which is less than 0.4, preferably less than 0.3 and more preferably
less than 0.25.
7. Inlay tablet according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the tablet has a rectangular shape and the relative land widths in longitudinal section
and transverse section are different in magnitude.
8. Inlay tablet according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the tablet has a rectangular shape and the relative land widths in longitudinal section
and transverse section are identical.
9. Inlay tablet according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the tablet has a circular shape.
10. Inlay tablet according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the tablet bearing the core is composed of two or more layers.
1. Corps moulé de lavage et de nettoyage (« tablette dose ») en matière sous forme de
particules compressées, comprenant un noyau et un enrobage entourant ledit noyau,
caractérisé en ce que la ligne de contour du noyau tombe de la zone de bordure jusqu'au point le plus bas
et remonte à nouveau vers la zone de bordure, pour que le noyau ne présente aucune
surface parallèle à la face inférieure de la pastille, le noyau saillissant hors de
la surface du corps moulé et ayant une forme circulaire, vue par le dessus.
2. Tablette dose selon la revendication 1, caractérisée en ce que la ligne de contour du noyau tombe de façon continue de la zone de bordure jusqu'au
point le plus bas et remonte de façon continue vers la zone de bordure.
3. Tablette dose selon l'une quelconque des revendications 1 à 2, caractérisée en ce que le rapport de la longueur du noyau à la longueur du corps moulé est ≤ 0,9, de préférence
≤ 0,85 et en particulier ≤ 0,8.
4. Tablette dose selon l'une quelconque des revendications 1 à 3 caractérisée en ce que le rapport de la largeur du noyau à la largeur du corps moulé est ≤ 0,9, de préférence
≤ 0,85 et en particulier ≤ 0,8.
5. Tablette dose selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la hauteur du noyau, mesurée à partir de la face supérieure du corps moulé hors de
laquelle le noyau saillit est inférieure à 30 %, de préférence inférieure à 20 % et
en particulier inférieure à 10 % de la hauteur du corps moulé, mesuré sans noyau.
6. Tablette dose selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la largeur relative du bord est inférieure à 0,4, de préférence inférieure à 0,3
et de façon particulièrement préférée inférieure à 0,25.
7. Tablette dose selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le corps moulé a une forme rectangulaire et les largeurs relatives des bords ont
différentes dimensions en section longitudinale et transversale.
8. Tablette dose selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le corps moulé a une forme rectangulaire et les largeurs relatives des bords sont
de dimensions égales en section longitudinale et transversale.
9. Tablette dose selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le corps moulé a une forme circulaire.
10. Tablette dose selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le corps moulé portant le noyau est constitué de deux ou de plusieurs couches.