[0001] Vorliegende Erfindung betrifft eine flexible Verpackung aus einer Verpackungsfolie,
insbesondere eine Beutelverpackung, mit wenigstens einer Verschlussnaht, enthaltend
einen eine Öffnung zur Entnahme eines Füllgutes freigebenden Aufreissverschluss. Ferner
betrifft die Erfindung eine Verpackungsfolie, ein Verfahren zur Herstellung der Verpackung
und die Verwendung der Verpackung.
[0002] Flexible Verpackungen müssen das Füllgut vor mechanischen, chemischen und physikalischen
Einflüssen schützen. Deshalb sind solche Verpackungen in vielen Fällen aus mehrlagigem
Verpackungsmaterial gefertigt, wobei einzelnen Materiallagen oder einer Materiallagenkombination
eine spezifische Schutzfunktion zugeordnet werden kann. Das Verpackungsmaterial muss
beispielsweise reissfest sein. Dies bedingt sehr dehnbare oder verstreckbare Materialien
hoher struktureller Festigkeit. Folien oder Schichten solcher mehrlagigen Verpackungsmaterialien
sind beispielsweise aus einem Polymer, wie z.B. thermoplastischem Kunststoff, aus
celullosehaltigem Material, wie z.B. Papier oder Pergamin oder aus Metall, wie z.B.
Aluminium oder eine Aluminiumlegierung.
[0003] Flexible Verpackungen sind beispielsweise Beutelverpackungen, wie Flachbeutel, Siegelrandbeutel,
Raumbeutel, standfähige Raumbeutel oder Schlauchbeutel. Entsprechend weisen die Verpackungen
an wenigstens einem Seitenrand eine Verschlussnaht, z.B. eine Siegelnaht, wie eine
Heiss- oder Kaltsiegelnaht, Schweissnaht oder Klebnaht auf. Je nach Art und Weise
der Herstellung können beispielsweise Flachbeutel drei oder vier Siegelnähte entsprechend
an drei oder vier Seitenkanten aufweisen. Ein Schlauchbeutel wiederum kann eine obere
und eine gegenüberliegende, untere Quernaht oder eine obere und eine untere Quernaht
und eine Rumpfnaht, wie eine überlappende oder gefalzte Rumpfnaht, aufweisen.
[0004] Solche Verpackungen eignen sich beispielsweise zum Verpacken von Schüttgut, Flüssigkeiten
oder gegenständlichen, festen Füllgütern, insbesondere aus dem Bereich der Nahrungs-
und Genussmittel. Flachbeutel oder Siegelrandbeutel dienen beispielsweise der Aufnahme
von pulverförmigem, sofort-löslichem Kaffee oder Kristallzucker. Schokoladenriegel
oder Biskuits werden beispielsweise in Schlauchbeutel angeboten. Milchspeisen, wie
Yoghurt, sowie Getränke werden vorzugsweise in Raumbeuteln verpackt.
[0005] Zur Entnahme des Füllgutes aus einer Beutelverpackung mit Aufreissverschluss wird
die Umhüllung an einem Ende aufgerissen. Da der Folienverbund reissfest ausgebildet
ist, wird der Aufreissvorgang üblicherweise durch eine im Öffnungsbereich angeordnete
Anreisshilfe unterstützt. Der Aufreissvorgang findet längs einer Aufreisslinie statt,
entlang welcher die Verpackung in wenigstens zwei Teile getrennt wird, und welche
wenigstens abschnittsweise durch den Füllraum der Verpackung führt. Die Aufreisslinie
kann kontrolliert oder unkontrolliert durch die Verpackung führen. Das Füllgut kann
anschliessend durch die entstandene Öffnung in der Verpackung in beliebiger Weise
entnommen werden.
[0006] Beim Aufreissen der Verpackung entsteht somit ein, in der Regel verhältnismässig
kleines, Aufreissteil, welches von der restlichen Verpackung abgetrennt wird, wodurch
ein für den Konsument meist nutzloses Abfallteil anfällt. Das Aufreissteil muss in
der Regel bereits vor Entnahme des Verpackungsinhaltes beiseite geschafft, d.h. entsorgt
werden, um z.B. die Hände für weitere Manipulationen frei zu bekommen. Oftmals werden
diese kleinen Aufreissteile einfach weggeworfen, wodurch die Umwelt unnötigerweise
belastet wird.
[0007] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Verpackung mit Aufreissverschluss
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei welcher nach deren Öffnen keine abgetrennten,
separaten Aufreissteile anfallen.
[0008] Zur erfindungsgemässen Lösung der Aufgabe führt, dass die Verpackung einen in Aufreissrichtung
in einer Aufreisslinie liegenden Aufreissstopp in Ausgestaltung einer die Verpakkungsfolie
teilweise oder vollständig durchdringenden Ausnehmung oder einer im wesentlichen quer
zur Aufreisslinie verlaufenden Schnitt- oder die Verpackungsfolie teilweise durchdringenden
Teilschnittlinie, Perforation oder dgl. Schwächungslinie enthält, so dass eine sich
entlang der Aufreisslinie fortpflanzende Aufreisszone bei Erreichen des Aufreissstopps
unwirksam und der Aufreissvorgang angehalten wird.
[0009] Die Aufreisslinie ist jene Strecke in der Verpackungsfolie, entlang welcher sich
eine Aufreisszone fortpflanzt und die Verpackung in wenigstens zwei Teile getrennt
wird, wobei unter Aufreisszone jene Stelle an oder in der Verpackungsfolie zu verstehen
ist, an welcher unter Anwendung entsprechender Trennkräfte der Aufreissvorgang seinen
Anfang bzw. seine Fortgang nimmt. Die Aufreisszone wird in der Regel durch diejenige
Stelle beschrieben, an welcher zwei Kanten einer oder die Kanten zweier Trennlinien
in einem spitzen bis stumpfen, insbesondere spitzen Winkel, in einem gemeinsamen Schnittpunkt
zusammenlaufen. Die Trennlinie ist in diesem Zusammenhang als ein die Verpackungsfolie
durchdringender Schnitt zu verstehen.
[0010] Die Aufreisszone kann beispielsweise der Endbereich einer Trennlinie oder eine in
spitzem Winkel in einem Endpunkt zusammenlaufende Kerbe sein.
[0011] Damit die Trennung der Verpackungsfolie entlang einer vorbestimmten, d.h. kontrollierten
Aufreisslinie verläuft, kann letztere in Form einer Teilschnittlinie, Perforation
oder dgl. Schwächungslinie in der Verpackungsfolie vorgezeichnet sein um auf diese
Weise den Aufreisswiderstand zu senken bzw. eine kontrolliertes Aufreissen bewirken.
Die Aufreisslinie kann auch ohne Schwächungslinien und dgl. z.B. ausgehend von einer
Anreisshilfe allein aufgrund der Struktur der Verpackungsfolie einen mehr oder weniger
kontrollierten Verlauf in eine vorgesehene Richtung in der Verpackungsfolie nehmen.
[0012] Unter Teilschnittlinie ist eine Schnittlinie zu verstehen, welche lediglich durch
einen Teil der Folienlagen oder einzelne Folien der Verpackungsfolie führt und folglich
die Verpakkungsfolie nur teilweise durchdringt.
[0013] Unter einer Schwächungslinie ist in diesem Text eine sogenannte Sollreissstelle in
der Form einer Linie oder eines begrenzten, länglichen Flächenabschnittes zu verstehen,
welche eine deutlich geringere Reissfestigkeit aufweist als die übrige Verpackungs-
bzw. Wandfolie und die unter einer bestimmten Zugbelastung reisst, wobei beispielsweise
eine Aufreissbewegung mit den Händen bereits genügt. Die Schwächungslinie kann beispielsweise
durch lokales Schwächen eines begrenzten Folienabschnittes mittels chemischen oder
physikalischen bzw. mechanischen Massnahmen erzeugt werden.
[0014] Die Verpackung kann eine Anreisshilfe aufweisen, wobei die Anreisshilfe eine potentielle
Aufreisszone ausbilden kann und beispielsweise eine in der Verpackungsfolie angeordnete
Kerbe ist. Weiters kann die Anreisshilfe ein oder mehrere vollständig oder teilweise
durch die Wand der Verpackungsfolie führende Schnitt-, Teilschnittlinien, Perforationen
oder dgl. Schwächungslinien enthalten.
[0015] Des weiteren kann die Anreisshilfe einen Aufreissstreifen enthalten, welcher z.B.
zwischen zwei Materiallagen angeordnet ist. Durch Ziehen am Aufreissstreifen wird
eine Teilung des Verpackungsmaterials entlang einer kontrollierten Aufreisslinie bewirkt.
Der Aufreissstreifen führt jedoch vorzugsweise nur bis zum Aufreissstopp.
[0016] Die Anreisshilfe einer erfindungsgemässen Verpackung liegt bevorzugt im Bereich einer
Verschlussnaht und/oder in Bereichen in denen durch Falten und/oder Siegeln das Verbundmaterial
zwei oder mehrfach übereinanderliegt. Die Anreisshilfe kann sich, insbesondere, wenn
es sich um Teilschnittlinien, Perforationen oder dgl. Schwächungslinien handelt, beispielsweise
von einer äusseren Begrenzung einer Verschlussnaht durch diese hindurch bis in die
den Füllraum begrenzenden Verpackungsfolie erstrecken.
[0017] Das Anbringen der Anreisshilfe kann vor Herstellung der Verpackung beispielsweise
während der Erzeugung der Verpackungsfolie oder nach deren Erzeugung vorgenommen werden.
Weiters kann das Anbringen der Anreisshilfe in den kontinuierlichen Herstellungsprozess
der Verpackung bzw. der Packung integriert sein und beispielsweise vor, während oder
nach Herstellung der Verpackung bzw. Packung angebracht werden.
[0018] Die Aufreisslinie verläuft zweckmässig abschnittsweise längs oder quer durch wenigstens
eine Verschlussnaht. Es sind beispielsweise Beutelverpackungen, insbesondere Raumbeutel
zur Aufnahme von Schüttgütern oder Flüssigkeiten, mit wenigstens einer Verschlussnaht
und mit einem in diese ragenden rohr-, hals- oder schlauchartig ausgebildeten Öffnungsbereich
bekannt. An der Randseite der genannten Verschlussnaht ist in der Regel eine Anreisshilfe
angebracht, von welcher ausgehend die Aufreisslinie durch einen Verschlussnahtabschnitt
und anschliessend durch den rohrförmigen und mit dem Rauminhalt korrespondierenden
Öffnungsbereich und wieder längs durch die Verschlussnaht führt.
[0019] Die Aufreisslinie kann auch ausgehend von einem, gegebenenfalls durch eine Verschlussnaht
begrenzten, ersten Verpackungsrand, durch den Füllraum hindurch in eine dem ersten
Verpackungsrand entgegenliegende, vertikal zur Aufreisslinie orientierte und einen
weiteren Verpackungsrand begrenzende Verschlussnaht führen.
[0020] Zum Öffnen der Verpackung wird diese ausgehend von der Anreisshilfe entlang der Aufreisslinie
in ein, in der Regel verhältnismässig kleines, Aufreissteil und in die restliche Verpackung
entzweit, wobei sich während des Öffnungsvorganges eine Aufreisszone entlang der Aufreisslinie
fortpflanzt.
[0021] Zwecks Beendigung des Aufreissvorgang vor dem endgültigen Abtrennen des Aufreissteils
von der restlichen Verpackung, ist in Trennrichtung in der Aufreisslinie der Aufreissstopp
zur Eliminierung bzw. Ausschaltung der Aufreisszone vorgesehen.
[0022] Der Aufreissstopp liegt vorzugsweise in einer Verschlussnaht, beispielsweise einer
seitlichen oder oberen Verschlussnaht. Zur Wahrung der Dichtigkeit der Verpackung
ist zwischen dem Aufreissstopp und dem Füllbereich vorzugsweise ein genügend breiter
Verschlussnahtstreifen vorgesehen.
[0023] Sind an einer Verpackung Stellen an denen die Verpackungsfolie durch Falten oder
Verkleben in mehreren Materiallagen übereinander liegt, so kann der Aufreissstopp
auch in dieser Zone angeordnet sein. Bei Verpackungseinheiten mit einer Rumpfnaht
kann sich der Aufreissstopp im Bereich dieser Rumpfnaht befinden.
[0024] In besonders bevorzugter Ausführung der Erfindung weist die den Aufreissstopp ausbildende
Ausnehmung die Form eines Kreises, eines Ovals oder einer Ellipse auf. Die Aufreisslinie
führt vorteilhaft in die Mitte der Ausnehmung, so dass die Aufreisszone bei Eintritt
in die Ausnehmung eliminiert wird. Die vorbeschriebene Ausnehmung bildet dank ihrer
Ausgestaltung in Aufreissrichtung keine Aufreisszone bzw. Anreisshilfe aus und verhindert
somit die Weiterführung des Aufreissvorganges. Der Aufreissvorgang kann nur noch mit
überdurchschnittlichem Krafteinsatz fortgeführt werden.
[0025] Der Aufreissstopp in Ausführung einer Ausnehmung kann auch ein Bogenstück eines Kreises,
Ovals oder einer Ellipse beinhalten. Ferner kann die genannte Ausnehmung auch sichelförmig
sein, wobei die Ausnehmung in Aufreissrichtung betrachtet in einem konkaven Bogen
durch die Aufreisslinie führt.
[0026] Die Ausnehmung des Aufreissstopps verläuft vorteilhaft vollständig durch die Verpackungsfolie.
Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass lediglich einzelne oder mehrere Folienlagen
mit einer vorgenannten Ausnehmung versehen sind.
[0027] Der Aufreissstopp in Ausführung einer Ausnehmung, insbesondere einer runden Ausnehmung,
kann ferner als Aufhängehilfe zum Anbringen der Verpackung bzw. der Packung in einem
Gestell dienen.
[0028] In weiterer Ausführung der Erfindung beinhaltet die Verpackung als Aufreissstopp
wenigstens eine Schnitt- oder Teilschnittlinie, Perforation oder dgl. Schwächungslinie.
Der Aufreissstopp in genannter Ausführung verläuft vorzugsweise im wesentlichen quer
durch die Aufreisslinie. Die Auffreisslinie ihrerseits verläuft vorzugsweise in die
Mitte der genannten, den Aufreissstopp ausbildenden Linie oder Perforation. Ferner
ist die genannte Linie bzw. Perforation in Aufreissrichtung betrachtet vorzugsweise
im wesentlichen konkav ausgebildet. Die Enden der Schnitt- oder Teilschnittlinie,
Perforation oder dgl. Schwächungslinie verlaufen vorteilhaft im wesentlichen entgegen
der Aufreissrichtung.
[0029] Die vorgenannte Schnitt- oder Teilschnittlinie, Perforation oder dgl. Schwächungslinie
als Aufreissstopp beschreibt vorzugsweise einen Teilkreis, ein Teiloval oder eine
Teilellipse, wobei die Linienenden im wesentlichen entgegen der Aufreissrichtung orientiert
sind. Die Enden der Schnitt- oder Teilschnittlinie, Perforation oder Schwächungslinie
bilden zwar ebenfalls Aufreisszonen bzw. Anreisshilfen aus, doch sind diese nur entgegen
der Aufreissrichtung wirksam und entfalten deshalb keine Wirkung.
[0030] Es können auch lediglich die reissfesten Schichten oder Lagen einer Verpackungsfolie
mit einem Aufreissstopp in Form einer Schnittlinie ausgebildet sein.
[0031] Der Aufreissstopp, d.h. die Ränder der Ausnehmung bzw. die Schnitt- oder Teilschnittlinie,
Perforation oder dgl. Schächungslinie können zusätzlich verstärkt sein, so dass ein
erneutes Anreissen im Bereich dieser Ränder weiters erschwert wird. Die Verstärkung
kann beispielsweise durch Veränderung der lokalen Folienstruktur, z.B. durch Erwärmung
oder Prägung, hervorgerufen werden.
[0032] Die Verpackungsfolie ist ein- oder vorzugsweise mehrlagig bzw. mehrschichtig. Die
einzelnen Materiallagen können Lackaufträge, Folien aus Metallen, metallisierte Schichten
oder Folien aus Kunststoffen, insbesondere thermoplastischen Kunststoffen oder Verbunde
aus Metallfolien und Kunststofffolien sein. Eine oder mehrere Materiallagen können
extrudierte und insbesondere schmelzextrudierte, Schichten oder Filme aus thermoplastischen
Kunststoffen, fallweise im Verbund mit Folien aus Metallen oder Kunststoffen darstellen.
Wenigstens eine Materiallage kann ein Lackauftrag, wie ein Klarlack, eine Farblackierung,
eine Hotmeltbeschichtung usw. sein. Wenigstens eine Materiallage kann eine metallisierte
Schicht oder eine aus dem Vakuum abgeschiedene keramische Dünnschicht sein. Zwischen
den einzelnen Schichten können sich Klebstoffe, Extrusionsklebstoff, Haftvermittler
und/oder Primer befinden. Zur Erhöhung der Haftung der Schichten untereinander können
die Oberflächen der Folien, Schichten resp. Materiallagen, beispielsweise eine Corona-,
Flamm-, Ozon- oder Plasmabehandlung erfahren.
[0033] Die Materiallagen aus thermoplastischen Kunststoffen können transparent, durchscheinend
oder opak sein. Die Materiallagen, insbesondere die an einer Verpackung in äusserster
Lage angeordneten Materiallagen, Folien oder Schichten, können eine Bedruckung aufweisen.
[0034] Die Wanddicke der Verpackungsfolie beträgt beispielsweise 10 - 500 µm, vorzugsweise
50 bis 300 µm, insbesondere 50 bis 150 µm.
[0035] Als Folien aus Metall kommen beispielsweise Stahlfolien und vorzugsweise Aluminiumfolien
zur Anwendung. Die Dicke der Folien kann beispielsweise von 5 bis 100 µm, vorzugsweise
von 8 bis 45 µm, insbesondere von 10 bis 35 µm, betragen.
[0036] Geeignete Folien aus Kunststoffen sind zweckmässig aus thermoplastischen Kunststoffen,
wie Polyestern, Polyolefinen, z.B. Polypropylene oder Polyethylene, oder wie Polyamiden,
Polyvinylchlorid, Polycarbonat oder aus cellulosehaltigen Materialien, wie Cellophan
oder Papier. Die Folien aus Kunststoff können als Monofolien oder Folienverbunde vorliegen.
Die Dicke der Folien aus Kunststoffen kann beispielsweise von 8 bis 100 µm, vorzugsweise
von 12 bis 35 µm, und insbesondere 12 bis 23 µm, betragen.
[0037] Extrudierte oder schmelzextrudierte Schichten können beispielsweise aus Polyolefinen,
wie Polypropylenen oder Polyethylenen sein. Die Dicke der Extrudate kann beispielsweise
von 8 bis 100 µm, vorzugsweise von 12 bis 30 µm und insbesondere 12 bis 23 µm, betragen.
[0038] Die an einer Verpackung nach innen weisende Seite der Verpackungsfolie ist vorteilhaft
siegelbar. Fallweise kann auch die nach aussen weisende Seite der Verpackungsfolie
siegelbar sein.
[0039] Beispiele für eine mehrlagige Verpackungsfolie sind Folienverbunde enthaltend eine
erste Materiallage und eine zweite Materiallage. Die erste Materiallage kann eine
Folie, wie eine Mono- oder Verbundfolie, aus thermoplastischen Kunststoffen, wie Polyestern,
Polyolefinen, wie Polypropylenen oder Polyethylenen, Polyamiden, Polyvinylchlorid,
Polycarbonat usw. oder aus cellulosehaltigen Materialien, wie Cellophan oder Papieren,
sein. Die zweite Materiallage kann beispielsweise eine Metallfolie oder eine Metallfolie
mit einer auf an der fertigen Verpackung nach innen weisenden Seite angebrachten Siegelschicht,
wie ein Siegellack oder eine siegelbare Folie, sein. Die zweite Materiallage kann
in einer weiteren Ausführungsform eine siegelbare Folie aus thermoplastischem Kunststoff
oder eine Extrusionschicht aus einem thermoplastischen Kunststoff, die vorzugsweise
siegelbar ist, sein. Gegebenenfalls können als zweite Materiallage auch Papiere, z.B.
beschichtete Papiere, eingesetzt werden. Gegebenenfalls können als zweite Materiallage
auch Lackschichten oder Lackaufträge eingesetzt werden.
[0040] Entsprechend dem zu verpackenden Gut kann die Verpackungsfolie Barriereeigenschaften
gegen den Durchtritt von z.B. Flüssigkeiten, Gasen, Dämpfen, Wasserdampf, Aromen oder
Geruchsstoffen aufweisen. Zur Erzielung der gewünschten Barriereeigenschaften können
Metallfolien, metallisierte Schichten, z.B. aus Aluminium, keramische Dünnschichten,
z.B. aus Siliciumoxiden und/oder Aluminiumoxid, die durch Sputtern oder durch Abscheidung
aus dem Vakuum aufgetragen werden, oder Kunststofffolien z.B. aus Materialien der
Reihe der Styrol-Copolymere, des Ethyl-Vinyl-Alkohol-Polymere oder des Polyvinylidenchlorids
verwendet werden.
[0041] Beispiele von siegelbaren Materialien für die Folien oder Extrudate sind Polyolefine,
wie Polyethylene, Polypropylene oder Co- und Terpolymere des Ethylens mit Acrylsäure.
Die Siegelfähigkeit des Verbundmaterials kann auch durch einen Auftrag eines Siegellackes
erreicht werden.
[0042] Vorliegende Erfindung betrifft auch eine Verpackungsfolie zur Herstellung einer erfindungsgemässen
Verpackung mit Aufreissstopp. Die Verpackungsfolie zeichnet sich dadurch aus, dass
diese folienförmig und ein- oder mehrlagig oder mehrschichtig ist und einen, gegebenenfalls
vorgefertigten, Aufreissstopp enthält.
[0043] Die beschriebene Verpackungsfolie kann ferner eine Anreisshilfe und/oder eine mittels
Schnitt- oder Teilschnittlinie, Perforation oder dgl. Schwächungslinie vorgezeichnete
Aufreisslinie enthalten.
[0044] Vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung einer Verpackung
mit Aufreissstopp. Die Verpackung ist herstellbar dadurch, dass während oder nach
Herstellung der Verpackungsfolie an entsprechend vorgesehener Stelle ein Aufreissstopp
mittels mechanischen Mitteln, wie Messer, Stanzmesser oder Nadeln oder durch energiereiche
Strahlungen, vorzugsweise Laserstrahlen oder Elektronenstrahlen erzeugt wird.
[0045] Die Messer können beispielsweise oszillierende Messer oder an einem Zylinder angebrachte
rotierende Messer sein. Energiereiche Strahlungen, wie Laserstrahlen oder Elektronenstrahlen
werden insbesondere zur Erzeugung von Mikroperforationen eingesetzt.
[0046] Der Aufreissstopp wird z.B. beispielsweise vor der Verarbeitung der Verpackungsfolie
zu einer Verpackung in die Verpackungsfolie eingebracht. Der Aufreissstopp kann insbesondere
während oder nach der Herstellung der Verpackungsfolie angelegt werden. Ferner kann
der Aufreissstopp während oder nach der Herstellung der Verpackung ausgeführt werden,
wobei der betreffende Verfahrensschnitt möglichst in den kontinuierlichen Herstellungsprozess
integriert ist. Dazu kann z.B. eine Zusatzeinrichtung, wie ein Schneid- oder Stanzgerät,
zur Auführung des Aufreissstopps an entsprechend geeigneter Stelle in die Verpackungsmaschine
eingebaut bzw. integriert werden.
[0047] Der Aufreissstopp kann während der Herstellung der Verpackungsfolie eingebracht werden.
Die Verpackungsfolie kann beispielsweise durch die Beistellung einer ersten Materiallage,
fallweise mit dem ein- oder beidseitigen Bedrucken der ersten Materiallage und gleichzeitigem
Anbringen des Aufreissstopps im Register hergestellt werden, so dass der Aufreissstopp
und die Bedruckung immer in gleicher Position zueinander stehen. Der Aufreissstopp
kann beispielsweise nur in einzelnen Materiallagen angebracht werden. Es ist auch
möglich, den Aufreissstopp vor einem allenfalls vorgesehenen Lack- oder Schutzlackauftrag
durchzuführen.
[0048] Analog zum Aufreissstopp können auch zusätzlich Anreisshilfen angebracht werden.
Vorzugsweise werden der Aufreissstopp und die Anreisshilfe gleichzeitig oder in einer
unmittelbaren Abfolge von Verfahrensschritten an der Verpackungsfolie bzw. Verpackung
ausgeführt.
[0049] Der Aufreissstopp wird beispielsweise an einer in Form von Endlos- oder Rollenware
vorliegenden Verpackungfolie kontinuierlich ausgeführt. Die Behandlung von Blättern
oder Bogen ist ebenfalls möglich.
[0050] Die Verpackungsfolie kann, beispielsweise in Endlos- oder Rollenform, in eine Verpakkungsmaschine
eingeführt und zur Verpackung von Füllgütern eingesetzt werden. Bedingt durch das
beschriebene Herstellungsverfahren liegen die Bedruckung und der Aufreissstopp und
gegebenenfalls die Anreisshilfe am Verbundmaterial in unveränderlicher Position zueinander.
Qualitativ hochstehende Verpackungseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass die Bedruckung
immer in Übereinstimmung mit der Verpackungsgrösse und gegenüber dem Füllgut immer
gleich positioniert ist. Damit ist bei Verwendung vorliegender Verpackungsfolie der
Aufreissstopp in Übereinstimmung mit der Bedruckung immer an gleicher Stelle bei jeder
Verpackungseinheit.
[0051] Typische Verpackungseinheiten sind in der Draufsicht beispielsweise polygonal, ellipsenoder
linsenförmig und in der Seitenansicht beispielsweise polygonal und insbesondere rechteckig.
[0052] Vorliegende Verpackungen eignen sich beispielsweise zur Aufnahme von flüssigen, pulvrigen,
granulierten, festen oder pastösen Füllgütern. Flüssige Füllgüter reichen von Getränken,
Säften, usw. bis zu Reinigern und dgl. Typische Beispiele von Füllgütern sind pulverförmige
und granulierte Nahrungs- und Genussmittel, wie Fertigsuppen, sofortlöslicher Kaffee,
Kaffeepulver, Puddingpulver, Gewürze, usw. Die festen Füllgüter können z.B. in Block,
Tafel- oder Stangenform vorliegen. Es sind als Beispiele zu nennen Schokoladeriegel
und Müsliriegel. Darüber hinaus können die Verpackungen auch für pastöse Nahrungsmittel,
wie Yoghurt und andere Milchspeisen, und andere pastöse Stoffe, beispielsweise aus
dem Bereich der Körperpflege und Kosmetika, wie Shampoos oder Lotions oder aus dem
Bereich der Pharmazie eingesetzt werden. Schliesslich können die erfindungsgemässen
Verpackungen auch medizinische Geräte oder Applikatoren und technische Artikel aufnehmen.
[0053] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen. Diese
zeigen schematisch in:
- Fig. 1a
- eine Seitenansicht einer Beutelverpackung;
- Fig. 1b
- einen Ausschnitt aus einer Seitenansicht einer geöffneten Beutelverpackung gemäss
Fig. 1a;
- Fig. 2a
- einen Ausschnitt des Öffnungsbereiches einer weiteren Beutelverpackung in Seitenansicht;
- Fig. 2b
- einen Ausschnitt eines Öffnungsbereiches einer weiteren Beutelverpackung in Seitenansicht.
[0054] Figur 1a zeigt eine Beutelverpackung 1 mit einem Rauminhalt 6 und umlaufenden Siegelnähten
(5, 10). Die Beutelverpackung 1 dient insbesondere zur Aufnahme trinkbarer Flüssigkeiten.
Der Öffnungsbereich ist in Form eines in eine obere Siegelnaht 5 ragenden Öffnungshalses
7 ausgebildet, welcher mit dem Rauminhalt 6 korrespondiert. Der Öffnungshals 7 grenzt
an seinen beiden seitlichen Rändern sowie an seinem oberen Rand an die Siegelnahtfläche
der oberen Siegelnaht 5 an. Seitlich vom Öffnungshals 7, im Randbereich der oberen
Siegelnaht 5, ist eine Anreisshilfe 2 in der Ausgestaltung einer Einreisskerbe angebracht.
Ausgehend von der Anreisshilfe 2 führt eine Aufreisslinie 3 in Aufreissrichtung (x)
quer durch den Öffnungshals 7 und durch die obere Siegelnaht 5 in deren Längsrichtung.
Die Aufreisslinie 3 kann durch eine Perforation, eine Teilschnitt- oder Schwächungslinie
vorgezeichnet sein, so dass beim Öffnen der Verpackung eine kontrollierte Trennung
stattfindet.
[0055] Die Beutelverpackung 1 enthält ferner ein Trinkhalm 8, welcher den unmittelbaren
Konsum des flüssigen Inhaltes nach Öffnen der Beutelverpackung ermöglicht.
[0056] In der oberen Siegelnaht ist ein Aufreissstopp 4 in Ausführung einer kreisförmigen
Ausnehmung in der Aufreisslinie 3 angebracht.
[0057] Durch Anreissen der Beutelverpackung 1' an der Anreisshilfe 2 und Aufreissen der
Beutelverpackung 1' in Aufreissrichtung (x) wird entlang der erzeugten Trennlinie
ein Aufreissstreifen 9 ausgebildet, welcher sich bis zum Aufreissstopp 4 fortpflanzt
(Fig. Ib). Am Aufreissstopp 4 wird der Aufreissvorgang angehalten, da die Aufreisszone
in der Ausnehmung des Aufreissstopps 4 endet und der Randbereich der Ausnehmung keine
weitere Anreisshilfe ausbildet.
[0058] Der Trinkhalm 8 reicht vorzugsweise über die Aufreisslinie 3 hinaus, so dass nach
Aufreissen der Beutelverpackung 1' der Trinkhalm 8 trinkgerecht um ein bestimmtes
Mass aus der Verpackungsöffnung vorsteht.
[0059] Fig. 2a zeigt einen Ausschnitt einer weiteren Beutelverpackung 11 mit einer oberen
Siegelnaht 12 und einem Rauminhalt 6, wobei eine Aufreisslinie 3 durch die obere Siegelnaht
12 führt. Die Aufreisslinie 3 wird durch einen in Ausführung einer teilkreisförmigen
Schnittlinie angebrachten Aufreissstopp 13 begrenzt. Der Teilkreis verläuft in Aufreissrichtung
(x) betrachtet konkav.
[0060] Fig. 2b zeigt einen Ausschnitt einer weiteren Beutelverpackung 14 mit einer oberen
Siegelnaht 15 und einem Rauminhalt 6, wobei eine Aufreisslinie 3 durch die obere Siegelnaht
15 führt. Die Aufreisslinie 3 wird durch einen in Ausführung einer teilkreisförmigen
Ausnehmung angebrachten Aufreissstopp 13 begrenzt. Die teilkreisförmige Schnittlinie
verläuft in Aufreissrichtung (x) betrachtet konkav.
1. Flexible Verpackung (1) aus einer Verpackungsfolie, insbesondere eine Beutelverpakkung,
mit wenigstens einer Verschlussnaht (5), enthaltend einen eine Öffnung zur Entnahme
eines Füllgutes freigebenden Aufreissverschluss,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verpackung (1) einen in Aufreissrichtung (x) in einer Aufreisslinie (3) liegenden
Aufreissstopp (4) in Ausgestaltung einer die Verpackungsfolie teilweise oder vollständig
durchdringenden Ausnehmung oder einer im wesentlichen quer zur Aufreisslinie (3) verlaufenden
Schnitt- oder die Verpackungsfolie teilweise durchdringenden Teilschnittlinie, Perforation
oder dgl. Schwächungslinie enthält, so dass eine sich entlang der Aufreisslinie (3)
fortpflanzende Aufreisszone bei Erreichen des Aufreissstopps (4) unwirksam und der
Aufreissvorgang angehalten wird.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufreissstopp (4) innnerhalb einer Verschlussnaht (5), insbesondere einer Warmsiegel-,
Kaltsiegel-, Schweiss- oder Klebnaht angeordnet ist und vorzugsweise zwischen dem
Aufreissstopp (4) und dem Verpackungsfüllraum (6) ein Verschlussnahtabschnitt verläuft,
so dass die Dichtigkeit der ungeöffneten Verpackung (1) gewährleistet ist.
3. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackungsfolie mehrlagig ist und der Aufreissstopp teilweise oder vollständig
in der den Verpackungsfüllraum begrenzenden Verpackungsfolie liegt und eine im wesentlichen
quer zur Aufreisslinie verlaufende Teilschnittlinie, Perforation oder dgl. Schwächungslinie
ist, wobei der Teilschnitt oder die Perforation nur einzelne Materiallagen der Verpackungsfolie
durchdringen oder der Aufreissstopp eine Ausnehmung in einzelnen Materiallagen der
Verpackungsfolie ist, so dass die notwendige Dichtigkeit des Füllraumes gewährleistet
bleibt.
4. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufreissstopp eine kreis-, ellipsenförmige oder ovale Ausnehmung (4) ist oder
die Ausnehmung (13) einen Teilkreis, eine Teilellipse oder ein Teiloval mit einem
vorzugsweise in Aufreissrichtung (x) betrachtet konkaven Verlauf beschreibt.
5. Verpackung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufreissstopp (16) eine Schnitt- oder Teilschnittlinie, Perforation oder dgl.
Schwächungslinie mit in Aufreissrichtung (x) betrachtet konkaven Verlauf ist und die
Enden der Linie oder der Perforation vorzugsweise im wesentlichen entgegen der Aufreissrichtung
(x) ausgerichtet sind.
6. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufreisslinie (3) durch eine Teilschnittlinie, Perforation oder dgl. Schwächungslinie
vorgezeichnet ist, so dass ein kontrolliertes Aufreissen der Verpackung (1') entlang
der Aufreisslinie (3) gegeben ist.
7. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung (1) eine obere Verschlussnaht (5) und einen in die Verschlussnaht
(5) ragenden rohr-, hals- oder schlauchartig ausgebildeten und mit dem Rauminhalt
(6) korrespondierenden Öffnungsbereich (7) enthält und ausgehend von einem seitlichen
Verpackungsrand eine Aufreisslinie (3) längs der Verschlussnaht (5) und quer durch
den Öffnungsbereich (7) verläuft und die Aufreisslinie (3) durch einen dem Öffnungsbereich
nachfolgenden Aufreissstopp (4) in der Verschlussnaht (5) begrenzt ist und die Verpackung
(1) vorzugsweise eine Anreisshilfe (2), insbesondere am seitlichen Verpackungsrand
in der Verschlussnaht (5), enthält.
8. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung wenigstens eine quer zur Aufreissrichtung (x) verlaufende Verschlussnaht
(10), insbesondere eine entlang des Verpackungsrandes verlaufende Verschlussnaht (10)
enthält und die Aufreisszone nach Öffnen des Füllraumes in die Verschlussnaht (10)
führt und in der Verschlussnaht ein Aufreissstopp angeordnet ist.
9. Verpackungsfolie zur Herstellung einer Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackungsfolie folienförmig und ein- oder mehrlagig oder mehrschichtig ist
und einen Aufreissstopp (4) enthält.
10. Verfahren zur Herstellung einer Verpackung mit einem Aufreissstopp aus einer Verpackungsfolie
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
während oder nach Herstellung der Verpackungsfolie an entsprechend vorgesehener Stelle
ein Aufreissstopp (4) mittels mechanischen Mitteln, wie Messer, Stanzmesser oder Nadeln
oder durch energiereiche Strahlungen, vorzugsweise Laserstrahlen oder Elektronenstrahlen,
erzeugt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufreissstopp (4) während oder unmittelbar nach der Erzeugung der Verpackungsfolie
an entsprechend vorgesehender Stelle mittels mechanischen Mitteln, wie Messer, Stanzmesser
oder Nadeln oder durch energiereiche Strahlungen, vorzugsweise Laserstrahlen oder
Elektronenstrahlen, angebracht wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufreissstopp (4) unmittelbar vor, während oder nach Herstellung der Verpackung
an enstprechend vorgesehener Stelle mittels mechanischen Mitteln, wie Messer, Stanzmesser
oder Nadeln oder durch energiereiche Strahlungen, vorzugsweise Laserstrahlen oder
Elektronenstrahlen, angebracht wird.
13. Verwendung der Verpackungen (1) mit einem Aufreissstopp (4) nach Anspruch 1 zur Aufnahme
von flüssigen, pastösen, pulverigen, granulierten oder festen Füllgütern.