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EP 1 136 583 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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17.12.2008 Patentblatt 2008/51 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.05.2004 Patentblatt 2004/19 |
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Anmeldetag: 04.01.2001 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren sowie Vorrichtung zum thermischen Beschichten von Zylinderwandungen von
Verbrennungsmotoren
Method and apparatus for thermally coating the cylinder surfaces of combustion engines
Procédé et dispositif d'application thermique de revêtement des surfaces des cylindres
de moteurs à combustion
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
20.03.2000 CH 525002000
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.09.2001 Patentblatt 2001/39 |
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Patentinhaber: Sulzer Metco AG |
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5610 Wohlen (CH) |
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Erfinder: |
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- Keller, Silvano
5315 Böttstein (CH)
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Vertreter: Kluthe, Stefan |
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Sulzer Management AG
Patentabteilung / 0067
Zürcherstrasse 14 8401 Winterthur 8401 Winterthur (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 716 158 GB-A- 1 259 599 US-A- 5 573 814
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DE-A- 19 705 628 US-A- 3 900 639
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1999, no. 04, 30. April 1999 (1999-04-30) & JP 11 001758
A (NGK INSULATORS LTD), 6. Januar 1999 (1999-01-06)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 008, no. 145, 20. September 1982 (1982-09-20) & JP
59 052570 A (NISSAN MOTOR), 27. März 1984 (1984-03-27)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 004, no. 081 (C-014), 11. Juni 1980 (1980-06-11) &
JP 55 047377 A (ADACHI SEIYA), 3. April 1980 (1980-04-03)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1999, no. 13, 30. November 1999 (1999-11-30) & JP 11
221516 A (KANSAI PAINT CO LTD), 17. August 1999 (1999-08-17)
- Auszug aus dem "Lehrbuch für den Maschinenbau", Dubbel, 14.Auflage (1981), Seite 164-165.
- Artikel:"Method and Apparatus for the Application of Thermal Spray Coatings onto Aluminium
Engine Cylinder Bores" von L.Byrnes et al., aus Proceedings of the 7th National Thermal
Spray Conference 20-24 June 1994, Boston, Massachussets, Seite 39-42.
- Versuchsprotokoll der Einsprechenden vom 27.10.99, "Einfluß der Absaugung unter Berücksichtigung
der Wechselwirkungen des Brennerkühlstrahls, der Pulverkornfraktion und der Pulverförderrate"
von Dr.Izquierdo, FT4/T1,; als Zeuge für das Versuchsprotokoll wird benannt:Dr. Patrick
Izquierdo, SedanStr. 27, 89077 Ulm, Mitarbeiter im Hause der Einsprechenden.
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum thermischen Beschichten von Zylinderwandungen
von Verbrennungsmotoren gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 5.
[0002] Bei der Herstellung von Verbrennungsmotoren finden heutzutage vermehrt Motorblöcke
aus Leichtmetall Verwendung. Währenddem zur Bildung der Zylinderlaufflächen bis anhin
zumeist Gusseisenbüchsen in den Motorblock eingesetzt wurden, geht man nun dazu über,
die Zylinderwandungen von Aluminium-Motorblöcken mittels einer eisenhaltigen Laufschicht
zu versehen, wobei zum Aufbringen dieser Laufschicht vorzugsweise rotierende Plasmatrons
verwendet werden. Eine grundsätzliche Problematik beim Plasmabeschichten von Substraten
besteht darin, dass nicht alle im Plasmastrahl aufgeschmolzenen Beschichtungspartikel
an der Substratoberfläche haften bleiben. Währenddem dies in vielen Fällen nicht von
Bedeutung ist, muss beim Beschichten von Motorblöcken aus verständlichen Gründen darauf
geachtet werden, dass keine Beschichtungspartikel im Motorblock zurückbleiben. Bisher
wurde diesem Problem zumeist dadurch abgeholfen, dass Abdeckungen angebracht wurden,
mittels welchen die exponierten Stellen des Motorblocks geschützt wurden. Nachteilig
an derartigen Abdeckungen ist, dass Wärmestaus entstehen, die zu einer hohen thermischen
Belastung des Motorblocks führen und ausserdem unerwünschte Partikeleinschlüsse in
der aufgebrachten Schicht entstehen lassen, da Umgebungsstaub und nicht aufgeschmolzene
bzw. wieder abgekühlte Partikel vom Beschichtungsstrahl mitgerissen werden und zu
unerwünschten Einschlüssen führen.
[0003] Aus der
US 5 573 814 ist ein Verfahren zum Abdecken des äusseren Endes von Zylinderbohrungen während des
thermischen Beschichtens bekannt. Dazu ist eine aufblasbare Maske vorgesehen, welche
von unten gegen die Zylinderbohrung gedrückt wird. Die Maske ist mit einer Absaugleitung
verbunden, über welche Gase aus der Zylinderbohrung abgesaugt werden können.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, ein einfach anzuwendendes Verfahren
zum thermischen Beschichten von Zylinderwandungen von Motorblöcken von Verbrennungsmotoren
vorzuschlagen, mittels welchem zum einen die Qualität der aufgetragenen Schicht verbessert
wird und zum anderen der Motorblock vor Verunreinigungen geschützt wird.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angeführten Verfahrensschritte
gelöst.
[0006] Es hat sich überraschenderweise gezeigt, dass durch die vorgeschlagene Massnahme
die Schichtqualität in zweierlei Hinsicht verbessert wird und dass gleichzeitig auch
der Motorblock vor Verunreinigungen geschützt werden kann. Indem die Luft während
des thermischen Beschichtens mit einer Geschwindigkeit zwischen 7 und 12 m/s durch
die Zylinderbohrung geleitet wird, werden die nicht aufgetragenen Beschichtungspartikel
zuverlässig abgeführt und der Gehalt von in der Schicht gebundenem Sauerstoff (Oxydanteil)
wird in einem Bereich gehalten, in dem sowohl die tribologischen Eigenschaften der
Schicht wie auch deren Zerspanbarkeit optimiert werden. Zudem wird durch die Luftströmung
eine Kühlung des Motorblocks bewirkt. Schliesslich wird durch die vorgeschlagene Massnahme
auch die Verschmutzung des Plasmatrons reduziert.
[0007] Bevorzugte Ausführungsformen des Verfahrens sind in den abhängigen Ansprüchen 2 bis
4 umschrieben.
[0008] Im Anspruch 5 wird eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens vorgeschlagen.
Eine bevorzugte Ausführung dieser Vorrichtung ist im abhängigen Anspruch 6 definiert.
[0009] Anhand einer Zeichnung wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher
erläutert. Die einzige Zeichnung zeigt dabei eine schematische Ansicht auf einen Motorblock
zusammen mit einer Absaugvorrichtung.
[0010] Aus dieser Figur sind in schematischer Darstellung zwei Plasmaspritzgeräte 1, 2,
ein Motorblock 6 sowie eine Absaugvorrichtung 18 ersichtlich. Zum Beschichten der
Zylinderlaufbahnen 8 des 4-zylindrigen Motorblocks sind Plasmaspritzgeräte 1, 2 mit
rotierenden Brennerköpfen 3, 4 vorgesehen. Die Absaugvorrichtung 18 weist vier Absaugstutzen
12, eine mit Luftklappen versehene Steuereinrichtung 20 sowie eine Absaugpumpe 25
auf. Bei der Steuereinrichtung 20 sind aus dieser Darstellung nicht die eigentlichen
Luftklappen sondern nur deren Verstellmechanismus 22 ersichtlich. Die Steuereinrichtung
20 weist im vorliegenden Fall eine mit vier Luftklappen versehene Luftklappenbatterie
21 auf. Die vier Absaugstutzen 12 sind in einer Halterung 13 aufgenommen und über
flexible Schläuche 14 mit der Steuereinrichtung 20 verbunden, wobei die Schläuche
14 nur andeutungsweise eingezeichnet sind. Die Schläuche 14 führen zu einem Anschlusselement
15, welches über Leitungen 17 mit der Steuereinrichtung 20 verbunden ist. Von der
Steuereinrichtung 20 führen Leitungen 23 zu der Absaugpumpe 25. Die Steuereinrichtung
20 ist zudem mit Drucksensoren (nicht eingezeichnet) versehen, mittels welchen der
beim Absaugen in den Absaugleitungen 14, 17 vorherrschende Luftdruck gemessen werden
kann.
[0011] Das Beschichten der Zylinderlaufbahnen 8 geht folgendermassen vonstatten: Zuerst
werden die vier Absaugstutzen 12 von unter durch das Kurbelgehäuse 10 des Motorblocks
6 an das untere Ende 9 der Zylinderbohrungen 7 herangeführt. Danach wird der eigentliche
Beschichtungsvorgang gestartet, indem die Plasmaspritzgeräte 1, 2 in die Zylinderbohrungen
7 eingeführt und deren Wandungen 8 beschichtet werden. Während des Beschichtens wird
mittels der Absaugvorrichtung 18 kontinuierlich Luft abgesaugt. Dabei wird mittels
der Drucksensoren der in den Absaugleitungen 14, 17 vorherrschende Luftdruck gemessen.
Aufgrund des gemessenen Luftdrucks kann auf die Strömungsgeschwindigkeit der durch
die Zylinderbohrungen 7 strömenden Luft geschlossen werden, wobei die elektronischen
Mittel zum Berechnen der Luftgeschwindigkeit nicht näher dargestellt sind. Mittels
des Verstellmechanismus 22 können die Luftklappen und damit der Absaugquerschnitt
verändert werden, so dass die Luftgeschwindigkeit innerhalb der Zylinderbohrungen
7 im gewünschten Bereich zwischen 7 und 12 m/s gehalten werden kann. Nachdem zwei
der vier Zylinderbohrungen 7 beschichtet wurden, werden die beiden anderen Zylinderbohrungen
7 ebenfalls beschichtet und die Strömungsgeschwindigkeit der durch diese Zylinderbohrungen
7 strömenden Luft in der vorgängig beschriebenen Weise gemessen und innerhalb des
vorgegebenen Wertes gehalten.
[0012] Es hat sich gezeigt, dass eine Luftgeschwindigkeit von 7 bis 12 m/s in vielerlei
Hinsicht das Optimum darstellen dürfte. Zum einen wird dadurch sichergestellt, dass
die nicht aufgetragenen Beschichtungspartikel sowie anderer Staub sicher abgeführt
werden, auch wenn zwischen dem jeweiligen Absaugstutzen 12 und dem unteren Ende 9
der Zylinderbohrung 7 ein Spalt bestehen sollte. Daher kann auf eine Abdichtung zwischen
dem unteren Ende 9 der Zylinderbohrung 7 und dem jeweiligen Absaugstutzen 12 verzichtet
werden, so dass letztlich eine schnelle, effiziente und kostengünstige Beschichtung
der Zylinderbohrungen 7 begünstigt wird. Ausserdem wird durch eine Luftgeschwindigkeit
von 7 bis 12 m/s der Gehalt von in der Schicht gebundenem Sauerstoff in einem Bereich
von ca. 1 bis 4 Gewichtsprozent gehalten, wodurch sowohl die tribologischen Eigenschaften
der Schicht wie auch deren Zerspanbarkeit optimiert werden. Zudem wird durch die Luftströmung
eine Kühlung des Motorblocks 6 bewirkt und die Verschmutzung des jeweiligen Plasmatrons
3, 4 reduziert. Wird die Luft schneller als mit 12 m/s durch die Zylinderbohrungen
7 geleitet, so besteht die Gefahr, dass der Plasmastrahl gestört wird und nicht mehr
alle Beschichtungspartikel im Plasmastrahl vollständig aufgeschmolzen werden, was
letztlich zu einer qualitativ unbefriedigenden Schicht mit beispielsweise zu hoher
Porosität führt. Wird die Luft langsamer als mit 7 m/s durch die Zylinderbohrungen
7 geleitet, so besteht die Gefahr, dass der Gehalt an gebundenem Sauerstoff in der
Schicht zu hoch ist, was wiederum auch zu einer qualitativ unbefriedigenden Schichtqualität
führen würde. Zudem besteht bei zu tiefer Luftgeschwindigkeit die Gefahr, dass die
Staubbelastung innerhalb des zu beschichtenden Zylinders 7 zu hoch ist und einzelne
Partikel durch einen allenfalls zwischen dem Ansaugstutzen 12 und dem unteren Ende
9 der Zylinderbohrung 7 bestehenden Spalt in das Kurbelgehäuse 10 des Motorblocks
6 eindringen können. Bei einem V-Motor können einzelne Partikel ggf. auch in die gegenüberliegenden
Zylinderbohrungen gelangen.
[0013] Das gezeigte Ausführungsbeispiel einer Absaugvorrichtung eignet sich für die Beschichtung
von Vierzylinder-Reihenmotoren sowie von Achtzylindermotoren in V-Form. Es versteht
sich, dass ebenso Absaugvorrichtungen für andere Varianten von Motorblöcken vorgesehen
werden können.
1. Verfahren zum thermischen Beschichten von Zylinderwandungen (8) von Motorblöcken (6)
von Verbrennungsmotoren, bei welchem während des Beschichtungsvorgangs eine Luftströmung
durch Absaugen erzeugt wird, indem die Luft nach unten durch das Kurbelgehäuse (10)
des Motorblocks (6) abgesaugt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
mehrere mit einer Absaugpumpe (25) in Verbindung stehende Absaugstutzen (12) von unten
durch das Kurbelgehäuse (10) des Motorblocks (6) eingeführt und an die Unterseite
(9) der Zylinderbohrungen (7) herangeführt werden, und die Luft mit einer Geschwindigkeit
zwischen 7 und 12 m/s durch die sich im aktiven Beschichtungsvorgang befindlichen
Zylinderbohrung(en) (7) geleitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine metallhaltige, vorzugsweise eine eisenhaltige Schicht mittels Plasmaspritzen
auf die Zylinderwandungen (8) aufgebracht wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass während des Beschichtungsvorgangs der in Absaugleitungen (14, 17) vorherrschende
Luftdruck gemessen wird, und dass aufgrund der gemessenen Werte die Geschwindigkeit
der durch die Zylinderbohrung(en) (7) geleiteten Luft ermittelt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ermittelte Luftgeschwindigkeit zum Ansteuern eines mit Luftklappen in den Absaugleitungen
in Wirkverbindung stehenden Verstellmechanismus (22) herangezogen wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorrichtung mehrere Absaugstutzen (12) aufweist, welche über zumindest teilweise
flexible Absaugleitungen (14, 17, 23) mit einer zentralen Absaugpumpe (25) verbunden
sind, und die Vorrichtung Drucksensoren zum Erfassen des in den Absaugstutzen (12)
oder in den Absaugleitungen vorherrschenden Luftdrucks und Mittel (22) zum Verändern
des absaugrelevanten Leitungsquerschnitts zur Steuerung der Luftgeschwindigkeit innerhalb
der Zylinderbohrungen im Bereich zwischen 7 und 12 m/s aufweist, wobei zwischen den
Absaugstutzen (12) und der Absaugpumpe (25) eine Luftklappenbatterie (21) zum individuellen
Verändern des jeweiligen Querschnitts der Absaugleitungen (14, 17, 23) angeordnet
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Drucksensor zum Erfassen des in den Absaugstutzen (12) oder in den
Absaugleitungen (14, 17, 23) vorherrschenden Luftdrucks vorgesehen ist und dass elektronische
Mittel zum Errechnen der Luftgeschwindigkeit aufgrund des Luftdrucks vorgesehen sind.
1. A method for the thermal coating of cylinder walls (8) of engine blocks (6) of combustion
engines in which an air flow is produced by suction during the coating process in
that the air is sucked away downwardly through the crankcase (10) of the engine block,
characterised in that a plurality of suction stubs (12) connected to a suction pump (25) are introduced
through the crankcase (10) of the engine block (6) from below and guided up to the
lower side (9) of the cylinder bores (7) and the air is led through the cylinder bore(s)
(7), which are in the active coating process, at a speed of between 7 and 12 m/s.
2. A method in accordance with claim 1, characterised in that a layer containing metal, preferably containing iron, is applied to the cylinder
walls (8) by means of plasma spraying.
3. A method in accordance with claim 1 or claim 2, characterised in that the air pressure prevailing in the suction lines (14) is measured during the coating
process; and in that the speed of the air led through the cylinder bore(s) (7) is determined on the basis
of the values measured.
4. A method in accordance with claim 3, characterised in that the air speed determined is used for the control of an adjustment mechanism (22)
actively connected to air flaps in the suction lines.
5. An apparatus for the carrying out of the method in accordance with claim 1, characterised in that the apparatus has a plurality of suction stubs (12) which are connected to a central
suction pump (25) via suction lines (14) which are at least partly flexible, and the
apparatus has pressure sensors for detecting the air pressure prevailing in the suction
stubs (12) or in the suction lines and means (22) to change the line cross-section
relevant to suction for the control of the air speed within the cylinder bores in
the range between 7 and 12 m/s, wherein a battery (21) of air flaps for the individual
changing of the respective cross-section of the suction lines (17) is arranged between
the suction stubs (12) and the suction pump (25).
6. An apparatus in accordance with claim 5, characterised in that at least one pressure sensor is provided for the detection of the air pressure prevailing
in the suction stubs (12) or in the suction lines (14, 17, 23); and in that electronic means are provided for the calculation of the air speed on the basis of
the air pressure.
1. Procédé de revêtement thermique de parois de cylindre (8) de blocs-moteur (6) de moteurs
à combustion, dans lequel, pendant l'opération de revêtement, un écoulement d'air
est produit par aspiration, en ce que l'air est aspiré vers le bas à travers le boîtier
de manivelle (10) du bloc-moteur (6),
caractérisé en ce que
plusieurs tubulures d'aspiration (12) en liaison avec une pompe d'aspiration (25)
sont insérées depuis en dessous à travers le boîtier de manivelle (10) du bloc-moteur
(6) et sont amenées au côté inférieur (9) des alésages de cylindre (7), et l'air est
guidé à une vitesse entre 7 et 12 m/s à travers le ou les alésages de cylindre (7)
soumis à l'opération de revêtement active.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une couche contenant du métal, de préférence contenant du fer, est appliquée par pulvérisation
de plasma sur les parois de cylindre (8).
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que pendant l'opération de revêtement, la pression d'air régnant dans les conduits d'aspiration
(14, 17) est mesurée, et en ce qu'en raison des valeurs mesurées, la vitesse de l'air guidé à travers le ou les alésages
de cylindre (7) est déterminée.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que la vitesse d'air déterminée est utilisée pour commander un mécanisme de déplacement
(22) fonctionnellement relié à des volets d'air dans les conduits d'aspiration.
5. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que
le dispositif présente plusieurs tubulures d'aspiration (12), qui sont reliées par
des conduits d'aspiration (14, 17, 23) au moins partiellement flexibles à une pompe
d'aspiration centrale (25), et que le dispositif présente des capteurs de pression
pour détecter la pression d'air régnant dans les tubulures d'aspiration (12) ou dans
les conduits d'aspiration, et des moyens (22) pour modifier la section transversale
du conduit, importante pour l'aspiration, pour la commande de la vitesse d'air à l'intérieur
des alésages de cylindre dans la plage entre 7 et 12 m/s, où est disposé entre les
tubulures d'aspiration (12) et la pompe d'aspiration (25) une batterie de volets d'air
(21) pour la modification individuelle de la section transversale respective des conduits
d'aspiration (14,17,23).
6. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins un capteur de pression pour détecter la pression d'air régnant
dans les tubulures d'aspiration (12) ou dans les conduits d'aspiration (14,17,23),
et en ce que des moyens électroniques sont prévus pour calculer la vitesse d'air sur la base de
la pression d'air.

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