[0001] Die Erfindung betrifft eine Schaufel, insbesondere eine Turbinenschaufel, mit mindestens
einem Kanal, der von Wänden begrenzt ist, wobei in mindestens einen Kanal ein mit
einem Kühlfluid beaufschlagbarer Einsatz eingefügt ist.
[0002] Eine derartige Schaufel ist aus der US 5,419,039 bekannt. Zwischen dem Einsatz und
den Wänden der Schaufel werden Kammern gebildet, die in Richtung einer Längsachse
der Schaufel verlaufen. Das Kühlfluid tritt aus dem Einsatz in diese Kammern ein und
prallt auf die Wände der Schaufel. Anschließend strömt es an den Wände entlang und
tritt durch Austrittsöffnungen in speziell geformte Kammern an der Außenseite der
Wände und von dort in die Umgebung aus. Bei der bekannten Schaufel ist die Wirkung
der Konvektionskühlung beim Strömen des Kühlfluids entlang den Wänden nur gering,
da die Strömungslänge stark begrenzt ist. Weiter tritt eine Vermischung des Kühlfluids
in den Kammern entlang der Längsachse der Schaufel auf, so daß keine gezielte Kühlung
möglich ist.
[0003] Eine andere Schaufel ist aus der auf dieselbe Anmelderin zurückgehenden WO98/25009
bekannt. Diese Druckschrift beschreibt eine Schaufel mit bereichsweise hohl ausgebildeten
Wänden, die von einem Kühlfluid durchströmt werden. Aufgrund der Verringerung der
Wandstärke im Bereich der Hohlkammern wird eine hohe Kühleffizienz erreicht. Allerdings
erfordern Schaufeln mit derartigen Hohlwänden einen komplizierten Gußvorgang mit hohen
Ausschußraten und sind daher sehr teuer.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Schaufel bereitzustellen, die
bei einfacher Herstellung eine Verbesserung der Kühlwirkung erreicht.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Schaufel der eingangs genannten Art
dadurch gelöst, daß wenigstens eine der Wände mit einer Anzahl von Horizontalrippen
versehen ist, die zwischen dem Einsatz und der Wand angeordnet sind, und daß der Einsatz
mit Öffnungen versehen ist, durch die das Kühlfluid aus dem Einsatz zwischen die Horizontalrippen
eintreten kann.
[0006] Die Horizontalrippen leiten das Kühlmittel entlang der Wand der Schaufel und verhindern
ein Strömen des Kühlmittels in Richtung der Längsachse der Schaufel. Es wird somit
eine gute Konvektionskühlung der Wand erreicht. Weiter versteifen die Horizontalrippen
die Schaufel, so daß die Wandstärke verringert werden kann. Die Verringerung der Wandstärke
führt zu einer erhöhten Kühleffizienz. Die Herstellung der Schaufel kann mit bekannten
Verfahren ohne komplexen Querschnitt erfolgen. Hohlwände sind nicht erforderlich.
Die Ausschußquote wird daher wesentlich gesenkt.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den abhängigen
Ansprüchen hervor.
[0008] In vorteilhafter Ausgestaltung berührt der Einsatz die Horizontalrippen. Der Einsatz
wird abgestützt und in der gewünschten Position ausgerichtet.
[0009] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung bilden die Horizontalrippen, der Einsatz und
die Wand von dem Kühlfluid durchströmte Kammern. Durch die Kammern wird ein Strömen
des Kühlfluids in Richtung der Längsachse der Schaufel zuverlässig verhindert. Weiter
kann die Kühlwirkung entlang der Längsachse der Schaufel durch eine unterschiedliche
Beaufschlagung der Kammern mit dem Kühlfluid gezielt variiert werden.
[0010] In vorteilhafter Ausgestaltung sind die Öffnungen des Einsatzes an einem ersten Ende
der Kammern und Austrittsöffnungen für das Kühlfluid in der Wand an einem zweiten
Ende der Kammern angeordnet sind. Das Kühlfluid strömt daher entlang der ganze Länge
der Kammer an der zu kühlenden Wand entlang, so daß die Konvektionskühlung weiter
verbessert wird.
[0011] Die Horizontalrippen können im wesentlichen senkrecht zu der Längsachse der Schaufel
angeordnet sein. Alternativ kann eine Winkelstellung vorgesehen werden. Bei einer
senkrechten Anordnung bezüglich der Längsachse wird die Länge der Horizontalrippen
und damit der Kammern minimiert. Die Winkelstellung ermöglicht eine Vergrößerung der
Länge der Kammern und damit eine nochmals verbesserte Konvektionskühlung.
[0012] Vorteilhaft ist der Einsatz an einem Ende verschlossen. Das Kühlfluid wird in diesem
Fall nur von dem anderen Ende des Einsatzes her zugeführt. Ein Austreten des Kühlfluids
durch das von der Zuführseite abgewandte Ende wird verhindert, so daß die Kühleffizienz
gesteigert wird. Alternativ kann von beiden Enden her Kühlfluid zugeführt werden.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung dienen die Turbulatoren zur Versteifung der
Wand und gehen ineinander und in die Horizontalrippen über. Hierdurch wird eine wesentliche
Erhöhung der Steifigkeit ohne zusätzliches Material erreicht. Bei gleicher Festigkeit
der Schaufel kann die Wandstärke nochmals verringert werden. Gleichzeitig wird ein
guter Wärmeaustausch zwischen den Wänden und dem Kühlfluid erreicht. Es ergeben sich
somit eine hohe Kühleffizienz und ein hoher Gesamtwirkungsgrad.
[0014] Die Versteifung der Wand stellt sich nicht nur im Bereich eines einzelnen Turbulators
ein. Es wird vielmehr durch die Verbindung der Turbulatoren miteinander eine großflächige
Versteifung bereitgestellt.
[0015] Vorteilhaft sind die Turbulatoren gerade ausgebildet. Die Verwendung gerader Turbulatoren
ermöglicht eine hohe Steifigkeit bei einfacher Fertigung.
[0016] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Turbulatoren derart angeordnet, daß
sie zusammen mit den Horizontalrippen nebeneinanderliegende Ausnehmungen in Form von
Vielecken bilden, insbesondere Dreiecke oder Rauten. Die Innenseite der Wand wird
mit einer Wabenstruktur versehen. Die einzelnen Vielecke oder Waben bilden jeweils
einen geschlossenen, hoch belastbaren Querschnitt und stützen sich gegenseitig ab.
Es läßt sich eine wesentliche Erhöhung der Steifigkeit erzielen.
[0017] In vorteilhafter Weiterbildung ist die Wandstärke der Wand zumindest im Bereich zwischen
den Turbulatoren verringert. Diese Verringerung der Wandstärke wird dadurch ermöglicht,
daß die Turbulatoren eine Versteifung der Wand bewirken. Durch die Verringerung der
Wandstärke wird die Kühleffizienz nochmals erhöht. Die Turbulatoren können hierbei
vorteilhaft beim Gießen der Schaufel als Metalleinspeisungskanäle verwendet werden.
Die Wabenstruktur ist daher gut herstellbar.
[0018] Die erfindungsgemäße Schaufel kann als Leitschaufel oder als Laufschaufel einer Rotationsmaschine
ausgebildet werden.
[0019] Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen näher beschrieben,
die schematisch in der Zeichnung dargestellt sind. Für gleiche oder funktionsidentische
Bauteile werden durchgehend dieselben Bezugszeichen verwendet. Dabei zeigt:
- FIG 1
- einen Längsschnitt durch eine Rotationsmaschine;
- FIG 2
- eine perspektivische, aufgebrochene Darstellung einer Schaufel;
- FIG 3
- eine Draufsicht auf die Innenseite einer Wand der Schaufel;
- FIG 4
- einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Figur 3;
- FIG 5
- einen Schnitt längs der Linie V-V in Figur 3;
- FIG 6
- eine Ansicht ähnlich Figur 3 in zweiter Ausgestaltung;
- FIG 7
- eine schematische Darstellung eines Einsatzes in erster Ausgestaltung; und
- FIG 8
- eine Ansicht ähnlich Figur 7 in zweiter Ausgestaltung.
[0020] Figur 1 zeigt eine Längsschnitt durch eine Rotationsmaschine in Form einer Turbine
10 mit einem Gehäuse 11 und einem Rotor 12. Das Gehäuse 11 ist mit Leitschaufeln 13
und der Rotor 12 mit Laufschaufeln 14 versehen. Im Betrieb wird die Turbine 10 gemäß
Pfeilrichtung 15 von einem Fluid durchströmt, das an den Leitschaufeln 13 und Laufschaufeln
14 entlangströmt und den Rotor 12 in Drehung um eine Achse 16 versetzt.
[0021] Die Temperatur des Fluids ist in vielen Anwendungsfällen, insbesondere im Bereich
der ersten Schaufelreihe (in Figur 1 links dargestellt), relativ hoch. Es ist daher
eine Kühlung der Leitschaufeln 13 und Laufschaufeln 14 vorgesehen. Das Strömen des
Kühlfluids ist schematisch mit den Pfeilen 17, 18 angedeutet.
[0022] Figur 2 zeigt schematisch eine aufgebrochene Darstellung einer Leitschaufel 13. Die
Leitschaufel 13 weist gebogene Außenwände 19, 20 auf. Der zwischen den Außenwänden
19, 20 liegende Innenraum wird über zwei Trennwände 21 in insgesamt drei Kanäle 22
unterteilt. In jeden der Kanäle 22 ist ein Einsatz 25 eingesetzt. Zur besseren Darstellung
ist der Einsatz des mittleren Kanals 22 nicht gezeichnet.
[0023] Die beiden Außenwände 19, 20 sind in jedem der Kanäle 22 mit einer Anzahl von Horizontalrippen
24 versehen. Die Horizontalrippen 24 verlaufen entlang den Wänden 19, 20 und erstrecken
sich bis zu den Trennwänden 21. Zwischen den Horizonalrippen 24 sind Turbulatoren
23 angeordnet. Die Einsätze 25 berühren die Horizontalrippen 24.
[0024] Das Kühlfluid, insbesondere Kühlluft, wird einem Innenraum 26 der Einsätze 25 zugeführt.
Die Einsätze 25 sind mit einer Anzahl von Öffnungen 27 versehen, durch die das Kühlfluid
in den Zwischenraum zwischen den Außenwänden 19, 20 und dem Einsatz 25 austritt. Anschließend
strömt das Kühlfluid entlang den Außenwänden 19, 20 bis zu Austrittsöffnungen 28 in
den Wänden 19, 20. Dieses Strömen ist schematisch mit dem Pfeil 30 angezeigt. Die
Öffnungen 27 der Einsätze 25 sind hierbei beabstandet zu den Austrittsöffnungen 28
der Außenwände 19, 20 angeordnet. Die Austrittsöffnungen 28 bilden im dargestellten
Ausführungsbeispiel im wesentlichen gerade Reihen 29.
[0025] Das aus den Einsätzen 25 austretende Kühlfluid prallt zunächst auf die Außenwände
19, 20 und führt dort zu einer Prallkühlung. Anschließend strömt es entlang der Außenwände
19, 20 bis zu den Austrittsöffnungen 28, so daß eine Konvektionskühlung erreicht wird.
Nach dem Austreten aus den Austrittsöffnungen 28 bildet sich ein Film des Kühlfluids
an der Außenseite der Außenwände 19, 20, so daß ebenfalls eine Filmkühlung zur Verfügung
gestellt wird. Es ergibt sich eine wesentlich verbesserte Kühlung.
[0026] Die in Figur 2 links dargestellte Vorderkante der Leitschaufel 13 ist zusätzlich
mit einer direkten Prallkühlung versehen. Der Einsatz 25 weist für diese Prallkühlung
weitere Öffnungen 36 auf, die unmittelbar hinter der Vorderkante der Leitschaufel
13 angeordnet sind. Das Kühlmedium tritt über diese Öffnungen 36 direkt aus und stellt
eine gezielte Kühlung der Vorderkante der Leitschaufel 13 bereit.
[0027] Auch im Bereich der Hinterkante der Leitschaufel 13 ist der zugehörige Einsatz 25
mit einer weiteren Öffnung 37 versehen. Durch diese Öffnung 37 tritt Kühlfluid direkt
in einen schmalen Spalt 38 zwischen den Außenwänden 19, 20 aus und bewirkt dort eine
Filmkühlung.
[0028] Die Figuren 3 bis 5 zeigen nähere Einzelheiten der Innenseite der Außenwand 19. Die
Horizontalrippen 24 verlaufen im wesentlichen rechtwinklig zu einer Längsachse 31
der Leitschaufel 13. Sie sind parallel zueinander angeordnet. Zwischen den Horizontalrippen
24 sind gerade Turbulatoren 23 angeordnet, die ineinander und in die Horizonalrippen
24 übergehen.
[0029] Die Vorderkante 33 der Horizontalrippen 24 geht bei dem mittleren Kanal 22 in die
Trennwand 21 über. Bei dem in Figur 2 linken Kanal 22 ist die Vorderkante 33 mit einigem
Abstand zu den vordersten Ausströmöffnungen 28 angeordnet.
[0030] Jeweils zwei Horizontalrippen 24 begrenzen zusammen mit der Außenwand 19 und dem
Einsatz 25 eine Kammer 32. Das Kühlfluid tritt durch die Öffnungen 27 des Einsatzes
25 in diese Kammer 32 ein. Anschließend strömt es gemäß Pfeilrichtung 30 zu den Austrittsöffnungen
28. Die Öffnungen 27 sind hierbei an dem einen Ende der Kammer 32 und die Austrittsöffnungen
28 an dem anderen Ende angeordnet. Hierdurch wird die Strecke, die das Kühlfluid beim
Strömen entlang der Außenwand 19 überstreicht, maximiert. Es ergibt sich somit eine
maximale Konvektionskühlung. Der Effekt der Konvektionskühlung wird durch die Turbulatoren
23 noch verstärkt, da diese den Wärmeaustausch zwischen der Außenwand 19 und dem Kühlfluid
verbessern.
[0031] Die Kammern 32 können unterschiedlich mit dem Kühlfluid beaufschlagt werden. Dies
wird über eine Variation der Anzahl und/oder der Größe der Öffnungen 27 des Einsatzes
25 erreicht Auf diese Weise können einzelne Kammern 32 gezielt stärker oder schwächer
als andere gekühlt werden. Die Kühlung kann somit entlang der Längsachse 31 der Leitschaufel
13 gezielt eingestellt und an die herrschenden Randbedingungen angepaßt werden.
[0032] Die Turbulatoren 23 dienen weiter zur Versteifung der Außenwand 19. Die geraden Turbulatoren
23 sind hierbei derart angeordnet, daß sie Vielecke bilden. In Figur 3 sind als Beispiel
Dreiecke und in Figur 6 als Beispiele Rauten dargestellt. Die durch die Turbulatoren
23 erzielte Versteifung ermöglicht eine Verringerung der Wandstärke d der Außenwand
19 im Bereich zwischen den Turbulatoren 23. Aufgrund dieser Verringerung der Wandstärke
d steigt die Kühleffizienz weiter an.
[0033] Figur 6 zeigt eine Draufsicht auf die Innenseite der Außenwand 19 in zweiter Ausgestaltung.
Bei dieser Ausgestaltung sind die Turbulatoren 24 gegenüber der Längsachse 31 der
Leitschaufel 13 geneigt. Auf Grund dieser Neigung vergrößert sich die Länge der Kammern
32 und damit die Wirkung der Konvektionskühlung. Auch bei dieser Ausgestaltung sind
gerade Turbulatoren 23 vorgesehen, von denen jeweils vier zu einer Raute zusammengefaßt
sind. Die Verringerung der Wandstärke ist schematisch in diesen Rauten mit Sichtkanten
angedeutet.
[0034] Selbstverständlich ist auch die zweite Außenwand 20 mit entsprechenden Turbulatoren
23 und Horizontalrippen 24 versehen. Die Horizontalrippen 24 und Turbulatoren 23 können
alternativ oder zusätzlich auch bei einer Laufschaufel 14 vorgesehen werden.
[0035] Die Figuren 7 und 8 zeigen zwei Ausgestaltungen eines Einsatzes 25. Bei der Ausgestaltung
gemäß Figur 7 wird das Kühlfluid von beiden Enden 34, 35 des Einsatzes zugeführt und
tritt durch die Öffnungen 27 aus. Ein derartiger Einsatz 25 kann beispielsweise in
der ersten Schaufelreihe verwendet werden.
[0036] Alternativ kann ein Einsatz 25 gemäß Figur 8 vorgesehen werden, der an dem Ende 34
verschlossen ist. Das Kühlfluid wird dann nur über das Ende 35 zugeführt. Dieser Einsatz
25 wird in den weiteren Schaufelreihen verwendet, in denen jeweils nur ein Ende der
Leitschaufel 13 oder der Laufschaufel 14 über das Gehäuse 11 beziehungsweise den Rotor
12 mit dem Kühlfluid beaufschlagt werden kann.
[0037] Aufgrund der erfindungsgemäß vorgesehenen Horizontalrippen 24 ergibt sich eine gerichtete
Strömung des Kühlfluids entlang der Außenwände 19, 20. Die Kühlwirkung wird daher
wesentlich verbessert. Gleichzeitig ist eine einfache Herstellung möglich, da auf
Schaufeln mit Hohlwänden verzichtet werden kann.
1. Schaufel, insbesondere Turbinenschaufel (13; 14), mit mindestens einem Kanal (22),
der von Wänden (19, 20, 21) begrenzt ist, wobei in mindestens einen Kanal (22) ein
mit einem Kühlfluid beaufschlagbarer Einsatz (25) eingefügt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Wände (19; 20) mit einer Anzahl von Horizontalrippen (24) versehen
ist, die zwischen dem Einsatz (25) und der Wand (19; 20) angeordnet sind, und daß
der Einsatz (25) mit Öffnungen (27) versehen ist, durch die das Kühlfluid aus dem
Einsatz (25) zwischen die Horizontalrippen (24) eintreten kann.
2. Schaufel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (25) die Horizontalrippen (24) berührt.
3. Schaufel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Horizontalrippen (24), der Einsatz (25) und die Wand (19; 20) von dem Kühlfluid
durchströmte Kammern (32) bilden.
4. Schaufel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (27) des Einsatzes (25) an einem ersten Ende der Kammern (32) und Austrittsöffnungen
(28) für das Kühlfluid in der Wand (19; 20) an einem zweiten Ende der Kammern (32)
angeordnet sind.
5. Schaufel nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Horizontalrippen (24) im wesentlichen senkrecht zu einer Längsachse (25) der
Schaufel (13; 14) angeordnet sind.
6. Schaufel nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (25) an einem Ende (34) verschlossen ist.
7. Schaufel nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Horizontalrippen (24) Turbulatoren (23) zur Verbesserung des Wärmeaustausches
zwischen der Wand (19; 20) und dem Kühlfluid vorgesehen sind.
8. Schaufel nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Turbolatoren (23) zur Versteifung der Wand (19; 20) dienen und ineinander und
in die Horizontalrippen (24) übergehen.
9. Schaufel nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Turbulatoren (23) im wesentlichen gerade ausgebildet sind.
10. Schaufel nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß Turbulatoren (23) derart angeordnet sind, daß sie zusammen mit den Horizontalrippen
(24) nebeneinanderliegende Ausnehmungen in Form von Vielecken, insbesondere Dreiecken
oder Rauten, bilden.
11. Schaufel nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke (d) der Wand (19; 20) zumindest im Bereich zwischen den Turbulatoren
(23) verringert ist.
12. Schaufel nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufel als Leitschaufel (13) oder als Laufschaufel (14) einer Rotationsmaschine
(10) ausgebildet ist.