[0001] Die Erfindung betrifft zunächst einen Filterbeutel nach den Merkmalen des Obergriffs
des Anspruches 1.
[0002] Derartige Filterbeutel für Staubsauger sind in verschiedensten Ausführungsformen
bekannt. Diese sind derart im Staubsauger angeordnet, dass während des Betriebes des
Staubsaugers der Staub durch die Wirkung der Strömung im Filterbeutel festgehalten
wird derart, dass der Staub durch die Strömung an die luftdurchlässigen Wände des
mit der Halteplatte verbundenen Staubbeutels gepresst wird. Ist der Staubsauger hingegen
nicht in Betrieb, muss ein geeigneter Verschluss - Betriebsverschluss - des Filterbeutels
dafür sorgen, dass kein Staub aus diesem austreten kann. Neben diesem verfügen viele
Filterbeutel auch über einen sogenannten Hygieneverschluss, der den Staub bei der
Entnahme und Entsorgung des Filterbeutels am Austritt hindert. Betriebs- bzw. Hygieneverschlüsse
für Filterbeutel sind in zahlreichen Ausführungsformen bekannt. Bei Staubsaugern,
bei welchen der Filterbeutel in einer Überkopflage angeordnet ist, kann beispielsweise
eine zusätzliche Verschlussklappe für die Rückhaltung des Staubes bei ausgeschaltetem
Gerät sorgen. Eine solche Klappe kann bekanntermaßen so ausgeführt werden, dass sie
beim Betrieb des Gerätes durch die Strömung aufgedrückt wird und so die Öffnung zum
Filterbeutel freigibt. Bei ausgeschaltetem Gerät verschließt die Klappe die Öffnung
durch ihr Gewicht und wird dabei eventuell durch die Wirkung einer Feder unterstützt,
zur Bildung einer Rückschlagklappe, wie sie beispielsweise aus der deutschen Auslegeschrift
155 03 726 und der
DE-OS 1 628 582 bekannt ist. Hygieneverschlüsse hingegen bestehen häufig aus Schiebern, Drehschiebern
oder Klappen in verschiedenen Ausführungen, die vom Anwender vor der Entnahme des
Staubsaugerbehälters manuell betätigt werden müssen. Hier wird auf die
EP-B1 0 758 209 verwiesen. Die Betätigung erfolgt entweder durch direkte Verlagerung des Verschlusses
am Filterbeutel oder auf indirektem Weg durch die Handhabung eines Bedienungselementes
am Staubsauger. Bekannt sind auch Verschlüsse bestehend aus zwei oder mehreren übereinanderliegenden
Lagen von geschlitzten Elastomerfolien, die so angeordnet sind, dass sich die Öffnung
des Filterbeutels beim Ausziehen eines in diesem üblicherweise hineinragenden Stutzens
verschließt.
[0003] Bei Staubsaugern, bei denen die Durchtrittsöffnung unterhalb des Filterbeutels, d.
h. bei Überkopfanordnung desselben, angeordnet ist, bestehen der Betriebsverschluss
und der Hygieneverschluss bei den bekannten Lösungen aus zwei getrennten Mechanismen,
so beispielsweise aus einer Rückschlagklappe als Betriebsverschluss und einem Schieber
als Hygieneverschluss. Bei Staubsaugern, bei denen die Durchtrittsöffnung oberhalb
des Filterbeutels bzw. des Staubbeutels angeordnet ist und die keinen zusätzlichen
Betriebsverschluss aufweisen, ist ein sicherer Verschluss des Filterbeutels nur in
einer bestimmten Lage des Staubsaugers gewährleistet. Sobald der Staubsauger aus dieser
Lage gebracht wird, kann Staub aus dem Filterbeutel austreten und andere vor- oder
nachgeordnete Elemente verstopfen, welche nicht für die Aufnahme größerer Staubmengen
ausgelegt sind.
[0004] Aus der
DE 29615 163 ist ein Staubfilterbeutel bekannt, bei welchem das Verschlussteil durch den einsteckbaren
Einlassstutzen eines Staubsaugers entgegen der Kraft einer Feder in die Offenstellung
bewegbar ist. Ausgehend von dem dargestellten Stand der Technik stellt sich der Erfindung
hinsichtlich des Filterbeutels die Aufgabe, ein Filterbeutel mit verbessertem Verschluss
anzugeben.
[0005] Diese Aufgabe ist beim Gegenstand des Anspruches 1 gelöst. Zufolge dieser Ausgestaltung
ist ein Verschlusssystem für einen Filterbeutel angegeben, welches den Betriebsverschluss
und den Hygieneverschluss vereint. Um den Austritt von Staub bei abgeschalteten Geräten
zu gewährleisten, muss das Verschlussteil als Betriebsverschluss arbeitend eine hohe
Dichtwirkung aufweisen. Dies bedeutet, dass das Verschlussteil mit einer entsprechenden
Kraft in den Dichtsitz gepresst werden muss. Das Öffnen des Verschlussteiles durch
die Saugströmung hingegen verursacht normalerweise einen Druckverlust, der mit einer
Abnahme der Saugleistung des Staubsaugers verbunden ist. Um diesen Verlust zu minimieren
und gleichzeitig eine gute Dichtwirkung zu erzielen, weist das Verschlussteil eine
spezielle Federcharakteristik auf. Erfindungsgemäß wird das Verschlussteil mit einer
für die Dichtwirkung ausreichend hohen Kraft in den Dichtsitz gepresst. Demzufolge
ist für den Beginn des Öffnungsvorganges zunächst eine erhöhte Kraft, verbunden mit
einem erhöhten Druckverlust nötig. Nachdem jedoch das Verschlussteil einen vordefinierten
Öffnungsweg überschritten hat, schlägt die Federcharakteristik nahezu schlagartig
um. In der Folge ist die zum Öffnen benötigte Kraft und der damit verbundene Strömungsverlust
deutlich verringert. Zufolge der erfindungsgemäßen Federcharakteristik des Verschlussteiles
ist eine Überfallwirkung erzielt, welche es erlaubt, das Verschlussteil sowohl als
Betriebsverschluss als auch als Hygieneverschluss zu nutzen. Das so gebildete Verschlussteil
arbeitet unabhängig von der Lage des Staubsaugers, wobei insbesondere bei ausgeschaltetem
Gerät durch die hohe Rückstellkraft des Verschlussteiles eine sichere Dichtwirkung
erzielt ist. Die Saugleistung des Staubsaugers ist durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung
des Verschlussteiles nicht beeinträchtigt. Während des Betriebs des Staubsaugers treten,
bedingt durch die Federcharakteristik des Verschlussteiles, keine nennenswerten Druckverluste
auf. Zudem ist bei einem Staubfilterbeutelwechsel keine zusätzliche Bedienung zur
Betätigung des Hygieneverschlusses durch den Anwender erforderlich. Zum einen öffnet
oder schließt das Verschlussteil den Filterbeutel in Abhängigkeit vom Betriebszustand
des Staubsaugers, zum anderen ist der Filterbeutel bei der Entnahme hygienisch verschlossen.
Im Zuge der Öffnungsbewegung des Verschlussteiles erfolgt ein Abfall der Rückschließkraft.
Zufolge dessen wird zum Öffnen des Verschlussteiles lediglich zum Beginn des Öffnungsvorganges
eine erhöhte Kraft, verbunden mit einem kurzzeitig erhöhtem Druckverlust benötigt,
welche Kraft bei Überschreiten eines vorbestimmten Öffnungsweges stark, bevorzugt
nahezu schlagartig abfällt. Infolgedessen ist im Zuge der weiteren Öffnungsbewegung
der Strömungsverlust deutlich verringert, was aufgrund des in Abhängigkeit vom Öffnungsgrad
des Verschlussteiles abnehmenden Druckes weiter von Vorteil ist. Bei der gewählten
Rückschließkraft-Charakteristik wird die Tatsache, dass bei geschlossenem Filterbeutel
ein erhöhter Druck und mit zunehmenden Öffnen desselben ein verminderter Druck ansteht,
in vorteilhafter Weise umgesetzt, indem die Rückstellkraft den jeweils vorliegenden
Druckverhältnissen größenmäßig angepasst ist. So ist beispielsweise vorgesehen, dass
ein Abfall der Rückschließkraft bei ca. 5 bis 15 %des zurückgelegten Öffnungsweges
erfolgt. Demnach wird die maximale Rückschließkraft des Verschlussteiles lediglich
zum Einpressen desselben in den Dichtsitz genutzt. Beim Überschreiten des maximalen
Rückschließkraftpunktes im Zuge der Öffnungsbewegung fällt die Rückschließkraft kontinuierlich
bis auf ein Minimum, welches beispielsweise 1/6 bis 1/3 der Maximalkraft entspricht,
ab. Weiterhin wird eine Charakteristik bevorzugt, bei welcher die Rückschließkraft
im Zuge der Öffnungsbewegung ein Minimum durchläuft. Demzufolge steigt die Rückschließkraft
nach Durchlauf eines Minimalwertes wieder an, dies bei einem Durchlauf des Minimums
bei etwa 1/2 Öffnungsweg des Verschlussteiles. Der Anstieg der Rückschließkraft nach
Durchlauf eines Minimumwertes erfolgt entgegen dem Abfall desselben nach Erreichen
des Maximumwertes wesentlich langsamer, so dass bei Erreichen der maximalen Öffnungsstellung
des Verschlussteiles eine Rückschließkraft ansteht, welche etwa dem 0,3- bis 0,5-Fachen
der Maximalkraft entspricht. In einer bevorzugten Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes
ist vorgesehen, dass das Verschlussteil mit einer Knackfeder zusammenwirkt. Zufolge
dessen ist das Verschlussteil mit einem zusätzlichen Federelement versehen, welches
beispielsweise aus einem profilierten Metall- bzw. Stahlblech geformt ist. Bevorzugt
wird diesbezüglich weiter, dass die Knackfeder als ein, eine sphärische Auswölbung
aufweisendes Federband ausgebildet ist. So kann ein solches Federband senkrecht zur
Längsrichtung in der Ebene des Profils gekrümmt sein, womit die Biegekraft zunächst
ansteigt. Dieser Anstieg erfolgt bis zu einem bestimmten, von den Abmessungen des
Blechstreifens, dessen E-Modul und der Art der Profilierung abhängigen Punkt und knickt
hiernach in der Biegeachse um, infolgedessen die Biegekraft deutlich zurückgeht. Auf
diese Weise lässt sich die vorbeschriebene Federcharakteristik in einfachster Weise
realisieren. In diesem Zusammenhang ist weiter vorgesehen, dass das Verschlussteil
eine Verschlussklappe ist. So ist zusammen mit einer solchen Verschlussklappe der
Vorteil des profilierten - bombierten - Blechstreifens darin zu sehen, dass die Reduzierung
der Biegekraft bereits bei einem sehr kleinen Öffnungswinkel der Verschlussklappe
realisiert werden kann, so bevorzugt in einem Öffnungswinkelbereich von 5 bis 15°.
Zufolge dieser Ausgestaltung ist das Verhältnis zwischen einer gewünschten hohen Dichtkraft
und einer möglichst niedrigen Öffnungskraft mit Hilfe des erfindungsgemäßen sphärisch
gewölbten Federbandes in einfacher Weise realisiert. Bei der Verwendung eines Federbandes
aus Metall bzw. Stahlblech ergibt sich noch der vorteilhafte Effekt eine gewisse Vorspannung
auf die Verschlussklappe über eine praktisch unbegrenzte Dauer aufzuprägen. In der
alternativen Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, dass die Feder
zugleich die Verschlussklappe bildet. So können Feder und Verschlussklappe materialenheitlich
ausgebildet sein, wobei weiter alternativ eine Ausgestaltung gewählt sein kann, bei
welcher die Verschlussklappe als sphärisch gekrümmtes Elastomerteil gebildet ist.
So ist eine muschelförmige Auswölbung des Elastomerteiles bevorzugt, durch welche
gewölbte Form eine hohe Steifigkeit im Randbereich erreicht wird. Bevorzugt wird hierbei
eine geringfügig vorgespannte Montagelage des Elastomerteiles. Die sphärisch gekrümmte
Ausgestaltung bietet eine hohe Eigensteifigkeit des sowohl die Feder als auch die
Verschlussklappe bildenden Elastomerteiles. Die Wandstärke des Elastomerteiles ist
weiter im Biegebereich so zu dimensioniert, dass eine sichere Rückstellung über den
Überfallpunkt ermöglicht ist. Hingegen können die weit vom Drehpunkt entfernt liegenden
Bereiche zur Reduzierung der Masse mit einer relativ dünnen Wandstärke versehen sein.
Durch die ausgeprägte Form des Elastomerteiles ähnlich einer Muschel, stellt sich
bei Erreichen eines bestimmten Druckes, wie auch bei der bereits vorgeschriebenen
Ausgestaltung mit einem sphärisch gekrümmten Federband, ein sogenannter KnackfroschEffekt
ein. Beim Erreichen einer genügend großen Kraft auf die Verschlussklappe knickt die
Verschlussklappe um, woraufhin sich der Luftwiderstand verringert. Nach Abstellen
des Sauggebläses stellt sich die Verschlussklappe selbsttätig in die Ausgangsposition
zum dichtenden Verschluss der Durchtrittsöffnung zurück. In einer bevorzugten Ausgestaltung
des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, dass die Verschlussklappe auf der Innenseite
der Halteplatte angeordnet ist.
[0006] Die Erfindung betrifft des Weiteren einen Staubsauger nach den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruches 9.
[0007] Ausgehend von dem eingangs auch genannten Stand der Technik stellt sich der Erfindung
die Aufgabe, einen Staubsauger anzugeben, mit einer verbesserten Zusammenwirkung mit
dem Filterbeutelverschluss.
[0008] Diese Aufgabe ist beim Gegenstand des Anspruches 9 gelöst, wobei darauf abgestellt
ist, dass das Verschlussteil aus der Verschlussstellung in die Öffnungsstellung durch
ein staubsaugerseitig angeordnetes Stellteil bewegbar ist. Das filterbeutelseitige
Verschlussteil wird betriebsabhängig gesteuert. So ist im Betrieb des Staubsaugers
das Verschlußteil in einer Offenstellung gehalten. Bei ausgestaltetem Staubsauger
hingegen verschließt das Verschlußteil dichtend die Durchtrittsöffnung im Bereich
der Halteplatte. Erfindungsgemäß ist hierzu vorgesehen, daß das Verschlußteil aus
der Verschlußstellung in die Öffnungsstellung durch ein staubsaugerseitig angeordnetes
Stellteil bewegbar ist. Demzufolge sind in dem Staubsauger geeignete Vorrichtungen
vorhanden, die eine automatische Betätigung des Verschlußteiles in Abhängigkeit vom
Betriebszustand erlauben. Dies kann z.B. dadurch erreicht werden, daß das Verschlußteil
des Filterbeutels mechanisch mit Bedienungselementen des Staubsaugers gekoppelt ist,
so bspw. mit einem Leistungssteller. Die Betätigung des Verschlußteiles kann auch
mit Hilfe elektromechanisch oder pneumatisch angetriebener Hilfsvorrichtungen erfolgen.
Des weiteren können im Gerät vorhandene Energiequellen, wie Elektromagnetismus, Rotation,
Wärme, bewegte Massen oder Druckpotentiale für die Betätigung des Verschlußteiles
herangezogen werden. Bevorzugt wird hierbei, daß das Stellteil pneumatisch beaufschlagt
ist. Es wird hierzu das im Staubsauger vorhandene Druckpotential genutzt. So kann
weiter das Stellteil durch einen Faltenbalg beaufschlagt sein, womit das vorhandene
Druckpotential mit Hilfe eines Kolbens und des Faltenbalges in eine Schiebekraft oder
ein Drehmoment umgesetzt werden kann und hierüber ein Schieber oder eine Klappe betätigt
werden kann. Je nach der Höhe des zur Verfügung stehenden Druckpotentials und der
Größe der Kolbenfläche bzw. des zur Betätigung notwendigen Weges sind die auftretenden
Kräfte bzw. Momente groß genug, um bspw. eine Verschlußklappe zu öffnen, welch letztere
zur Unterstützung der Öffnung- und Schließschwenkbewegung eine Rückschließkraft-Charakteristik
der eingangs erwähnten Art aufweist. Während des Betriebs wird eine solche Verschlußklappe
demnach durch die aus dem ohnehin anfallenden Druckpotential geschöpften Kraft offengehalten,
so daß die Strömung keinen Druckverlust erleidet, der ansonsten aus der Anströmung
der Klappe resultiert. Die zum Öffnen benötigte Kraft arbeitet dabei gegen die Federkraft,
welche zu einer ausreichenden Dichtwirkung nach dem Ausschalten des Gerätes durch
Wegfall des Druckpotentials führt. Dieses Prinzip ist in ähnlicher Weise auch auf
einen Verschlußschieber übertragbar. In vorteilhafter Weise wirkt bei Ausbildung des
Verschlußteiles als Verschlußklappe das Stellsteil nahe einer Schwenkachse der Verschlußklappe
auf diese ein. Zudem kann die Verschlußklappe auf der dem Stellteil zugewandten Oberfläche
mit einer, einen ersten Anfahrweg des Stellteiles verkürzenden Erhebung versehen sein.
[0009] Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung, welche lediglich
mehrere Ausführungsbeispiele darstellt, näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Filterbeutel für einen Staubsauger in einer perspektivischen
Darstellung, eine erste Ausführungsform mit einer knackfederunterstützten Verschlußklappe
betreffend;
- Fig. 2
- den Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1 mit einer Verschlußklappe in Verschlußstellung;
- Fig. 3
- eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung jedoch eine Öffnungszwischenstellung der
Verschlußklappe betreffend;
- Fig. 4
- eine weitere der Fig. 2 entsprechende Darstellung, nach Verschwenken der Verschlußklappe
in die Offenendstellung;
- Fig. 5
- in Draufsicht eine Ausschnittsdarstellung des Filterbeutels im Bereich der Durchtrittsöffnung;
- Fig. 6
- eine vergrößerte Darstellung des Schnittes gemäß der Linie VI-VI in Fig. 5;
- Fig. 7
- ein Diagramm einer Schließfeder-Kennlinie der die Verschlußklappe beaufschlagenden
Knackfeder der ersten Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 6;
- Fig. 8
- eine der Fig. 5 entsprechende Ausschnittsdarstellung, jedoch eine zweite Ausführungsform
der Verschlußklappe als Elastomerteil betreffend;
- Fig. 9
- den Schnitt gemäß der Linie IX-IX in Fig. 8, die Verschlußstellung der Verschlußklappe
darstellend;
- Fig. 10
- eine der Fig. 9 entsprechende Schnittdarstellung, jedoch die Öffnungsendstellung der
Verschlußklappe gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel darstellend;
- Fig. 11
- eine schematische Darstellung einer Anordnung zur Beaufschlagung einer Verschlußklappe
eines Filterbeutels durch einen staubsaugerseitig angeordnetes Stellteil, in unbeaufschlagter
Stellung der Verschlußklappe;
- Fig. 12
- einen Ausschnitt der Draufsicht zu Fig. 11;
- Fig. 13
- eine Ausschnittsdarstellung zu Fig. 11, die Öffnungsstellung der Verschlußklappe betreffend;
- Fig. 14
- eine der Fig. 11 entsprechende schematische Darstellung, jedoch eine weitere Ausführungsform
betreffend;
- Fig. 15
- einen Ausschnitt der Draufsicht zu Fig. 14;
- Fig. 16
- eine Ausschnittsdarstellung der Fig. 14, jedoch bei geöffneter Verschlußklappe.
[0010] Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zu Fig. 1 ein Filterbeutel 1 für
einen nicht dargestellten Staubsauger mit einer Halteplatte 2 und einem mit der Halteplatte
2 verbundenen, bspw. klebeverbundenen Staubbeutel 3.
[0011] In der Halteplatte 2 ist eine, im Querschnitt kreisrunde Durchtrittsöffnung 4 zur
Beladung des Staubbeutels 3 im Betrieb des Staubsaugers vorgesehen. Oberseitig, d.h.
auf der dem Staubbeutel 3 abgewandten Oberfläche, ist eine, die Durchtrittsöffnung
4 umschließende Axialdichtung 5 angeordnet, so bspw. mit der Halteplatte 2 verklebt.
[0012] Die Durchtrittsöffnung 4 ist mittels eines Verschlußteiles 6 verschließbar, welches
Verschlußteil in den dargestellten Ausführungsbeispielen als Verschlußklappe 7 ausgebildet
ist.Es sind jedoch auch Verschlußteile 6 in Form von Schiebern oder Drehschiebern
denkbar.
[0013] Die Verschlußklappe 7 ist auf der Innenseite der Halteplatte 2 angeordnet derart,
daß diese unterseitig dichtend gegen eine ringförmige Begrenzungszone der Durchtrittsöffnung
4 anliegt. Konkret ist die Ausgestaltung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in den
Figuren 1 bis 6 so gewählt, daß die Halteplatte 2 aus drei übereinander angeordneten
Lagen 8 bis 10 aus einem Pappe-/Papierwerkstoff besteht, wobei die oberste Lage 8
die Durchtrittsöffnung 4 aufweist. Aus der mittleren Lage 9 ist die Verschlußklappe
7, deren Durchmesser etwas größer gewählt ist als der Durchtrittsöffnungsdurchmesser,
frei geschnitten, wobei eine Gelenkzone 11 der Verschlußklappe 7 durch eine keilförmige
Verdichtung des Lagenmaterials erreicht ist.
[0014] Die unterste Lage 10, in welcher unterseitig der Staubbeutel 3 befestigt, bspw. klebeverbunden
ist, weist eine koaxial zur Durchtrittsöffnung 4 der ersten Lage 8 ausgerichtete Öffnung
12 auf, deren Durchmesser mindestens dem Verschlußklappendurchmesser entspricht.
[0015] Um die Verschlußklappe 7 in den Dichtsitz zu pressen, ist unterseitig derselben eine
diese in Verschlußstellung beaufschlagende Feder vorgesehen, welche im dargestellten
Ausführungsbeispiel als ein, im Querschnitt eine sphärische Auswölbung aufweisendes
Federband 13 ausgebildet ist, wobei diese Auswölbung nach unten, d.h. von der Verschlußklappe
7 abweisend ausgerichtet ist.
[0016] Zufolge dieser Ausgestaltung des Federbandes 13 ist eine Knackfeder 14 gebildet,
wobei das Federband 13 aus einem profilierten - bombierten - Metall- bzw. Stahlblech
geschnitten ist.
[0017] Die Knackfeder 14 ist unterseitig der Verschlußklappe 7 angeordnet und ist zwischen
der mittleren Lage 9 und der unteren Lage 10 jenseits der Gelenkzone 11 der Verschlußklappe
7 gefesselt, mit einer freien Erstreckung, welche zumindest bis zum Zentrum der Verschlußklappe
7 reicht.
[0018] Durch die konstruktive Ausgestaltung der Knackfeder 14 ist eine vorteilhafter Federcharakteristik
derselben gegeben. Letztere ist in dem Diagramm in Fig. 7 beispielhaft dargestellt.
Es ist zu erkennen, daß die Biegekraft N ausgehend von einer O-Grad-Stellung, d.h.
einer gestreckten Stellung gemäß Fig. 2, bei welcher die Verschlußklappe 7 in der
Verschlußstellung gehalten ist, zunächst stark ansteigt, dies bspw. bis zu 3 Newton.
In Abhängigkeit von den Abmessungen der Knackfeder 14, dessen E-Modul und der Art
der Profilierung knickt die Knackfeder 14 im Zuge einer Biegung nahezu schlagartig
um, wonach die Biegekraft N deutlich abfällt. So ist eine maximale Biegekraft N_max.
bei einem Biegewinkel W von ca. 7 bis 12° erreicht. Aus dem Diagramm ist zu erkennen,
daß die Biegekraft N, welche zugleich die Rückschließkraft der Verschlußklappe 7 darstellt,
im Zuge der weiteren Biegung zunächst kontinuierlich abfällt, dies bis zum Erreichen
eines Minimums Nmin, welches in dem dargestellten Ausführungsbeispiel bei einem Biegewinkel
von ca. 45 bis 50° erreicht ist. Diese minimale Biegekraft N_min beträgt bspw. 0,5
bis 0,8 Newton.
[0019] Nach Durchlauf dieses Minimums N_min steigt bei weiterer Biegung der Knackfeder 14
die Biegekraft N wiederum leicht an, dies beispielsweise bis zum Erreichen einer Biegekraft
N_end von ca. 1,5 bis 1,8 Newton bei einem Biegewinkel W von ca. 90°.
[0020] Der Vorteil der so profilierten Knackfeder besteht darin, daß die Reduzierung der
Biegekraft N bereits bei sehr kleinen Winkeln - bevorzugt weniger als 10° - realisiert
wird. Hierdurch ist eine gewünschte hohe Beaufschlagungskraft auf die Verschlußklappe
7 in der Dichtstellung, d.h. in der Verschlußstellung gegeben. Durch den Abfall der
Biegekraft N nach Durchlauf des Maximalpunktes N_max ist für die weitere Biegung der
Knackfeder 14 eine wesentlich geringere Öffnungskraft erforderlich. Diese Federcharakteristik
der Knackfeder 14 wird genutzt, um die Verschlußklappe 7 als einen kombinierten Hygiene-
und Betriebsverschluß auszubilden. Eine solche Kombination erfordert eine hohe Dichtkraft
in der Verschlußstellung gemäß Fig. 2. Zum Öffnen der Verschlußklappe 7, d.h. zum
Verschwenken derselben in die Öffnungsstellung, soll die Rückschließkraft hingegen
abnehmen.
[0021] Die Verlagerung der Verschlußklappe 7 erfolgt durch eine von außen auf diese einwirkende
Kraft, welche in den Darstellungen durch den Pfeil P angedeutet ist. Diese Kraft P
kann durch geeignete Vorrichtungen im Staubsauger erfolgen. So kann die Verschlußklappe
7 mechanisch mit Bedienungselementen des Staubsaugers gekoppelt sein, so bspw. mit
dem Leistungssteller. Die Betätigung der Verschlußklappe kann mit Hilfe elektromechanischer
oder pneumatisch angetriebener Hilfsvorrichtungen erfolgen. Des weiteren können im
Staubsauger vorhandene Energiequellen, wie Elektromagnetismus, Rotation, Wärme, bewegte
Masse oder Druckpotentiale für die Betätigung der Verschlußklappe genutzt werden.
[0022] Darüber hinaus ist auch die Aussteuerung der Verschlußklappe 7 lediglich durch Druckbeaufschlagung
des ohnehin anstehenden Saugluftstromes möglich.
[0023] In Fig. 2 ist die Verschlußstellung der Verschlußklappe 7 dargestellt, wie sie bei
ausgeschaltetem Staubsauger vorliegt. Die hohe Rückstellkraft der Knackfeder 14 drängt
die Verschlußklappe 7 in den Dichtsitz, wodurch die in dem Staubbeutel 3 gesammelten
Partikel sicher gefangen sind. Die Verschlußklappe 7 bildet hierbei eine Kombination
aus Hygiene- und Betriebsverschluß. Es können weder bei in den Staubsauger eingesetztem
Filterbeutel 1 Partikel bspw. durch Erschütterungen aus dem Filterbeutel 1 austreten,
noch können diese bei einem Wechsel des Filterbeutels 1 bspw. durch Druckbeaufschlagung
auf den gefüllten Staubbeutel 3 ausgedrückt werden.
[0024] Der beim Einschalten des Staubsaugers anstehende hohe Druck vor der Verschlußklappe
7 bewirkt eine Schwenkverlagerung derselben entgegen der Rückschließkraft der Knackfeder
14. Bei Erreichen eines Biegewinkels von 5 bis 10° knickt die Knackfeder 14 in dessen
Biegezone 15 nahezu schlagartig um, wobei sich im Bereich dieser Biegezone 15 im Querschnitt
ein im wesentlicher geradliniger Verlauf des Federbandes 13 einstellt.
[0025] Mit Öffnen der Verschlußklappe 7 ist zugleich eine Druckabnahme verbunden, welcher
Druck jedoch aufgrund der Federcharakteristik der Knackfeder 14 weiterhin ausreicht,
die Klappe 7 weiter in die Öffnungsendstellung gemäß Fig. 4 zu verlagern.
[0026] Beim Ausschalten des Staubsaugers und dem damit einhergehenden Zusammenbruch des
Druckes verlagert die Knackfeder 14 selbsttätig aufgrund der gegebenen Rückschließkraft
die Verschlußklappe 7 wieder in die, die Durchtrittsöffnung 4 abdeckende Verschlußstellung
gemäß Fig. 2.
[0027] Eine alternative Lösung zur Bildung eines kombinierten Hygiene- und Betriebsverschlusses
ist in den Figuren 8 bis 10 dargestellt. Hierbei ist die Knackfeder 14 zugleich die
Verschlußklappe 7, wozu die Verschlußklappe 7 als im Querschnitt sphärisch gekrümmtes
Elastomerteil gebildet ist.
[0028] Die Elastomer-Verschlußklappe 7 ist ähnlich wie die Verschlußklappe 7 des zuvorbeschriebenen
Ausführungsbeispieles aus einer mittleren, hier elastomeren Lage freigeschnitten und
weist eine muschelartige Form auf, dies bei nach unten, in das Staubbeutelinnere weisenden
Krümmung.
[0029] Diese Elastomer-Verschlußklappe 7 besitzt eine vergleichbare Federcharakteristik
zu dem zuvorbeschriebenen Federband 13 auf, so eine hohe Rückschließkraft in einem
relativ kleinen Winkelbereich nahe der Verschlußstellung und eine nahezu schlagartig
abnehmende Rückschließkraft bei Überschreiten eines Maximums und dabei einhergehendem
Umknicken im Bereich der Biegezone 15.
[0030] Bei eingeschaltetem Sauggebläse des Staubsaugers baut sich auch hier ein Druckgefälle
auf, welches dazu führt, daß sich die Elastomer-Verschlußklappe 7 nach innen verbiegt.
Durch die ausgeprägte Form derselben, ähnlich einer Muschel, stellt sich ab einem
bestimmten Druckgefälle der gewünschte "Knackfroscheffekt" ein. Bei einem Erreichen
einer genügend großen Kraft auf die Verschlußklappe 7, die bspw. durch den Impuls
der Saugströmung erreicht wird, klappt die Verschlußklappe 7 um, wonach der Luftwiderstand
sich verringert. Nach Abstellen des Sauggebläses schwenkt die Verschlußklappe 7 selbsttätig
in die Ausgangsposition wieder zurück.
[0031] In den Figuren 11 bis 16 sind zwei alternative Ausgestaltungen zur automatischen
Betätigung eines Filterbeutelverschlusses, bevorzugt einer Verschlußklappe 7 nach
einem der zuvorbeschriebenen Ausführungsbeispiele dargestellt.
[0032] So wird das in dem Staubsauger vorhandene Druckpotential, bspw. an der Druckseite
des Gebläses 16 genutzt, welches mit Hilfe eines Faltenbalges 17 und einem Kolben
18 in eine Schiebekraft oder ein Drehmoment umgesetzt wird.
[0033] Im Falle der Umsetzung in eine Schiebekraft gemäß den Figuren 11 bis 13 ist an dem
Kolben 18 ein, ein Stellelement 25 bildender Stößel 19 angeordnet, welcher die Verschlußklappe
7 bevorzugt senkrecht zu deren Ebenenerstreckung von oben nahe der in der Gelenkzone
11 gebildeten Schwenkachse beaufschlagt. Die Höhe des zur Verfügung stehenden Druckpotentials
und die Größe der Kolbenfläche und der zur Betätigung notwendige Weg sind so bemessen,
daß die über den Stößel 19 auf die Verschlußklappe 7 aufgebrachte Kraft groß genug
ist, um diese zu öffnen, wobei das Öffnung der Verschlußklappe 7 weiter bevorzugt
durch eine Federcharakteristik derselben oder einer zugeordneten Feder gemäß den zuvorbeschriebenen
Ausführungsbeispielen unterstützt wird.
[0034] Während des Betriebs des Staubsaugers wird die Verschlußklappe 7 durch die aus dem
anfallenden Druckpotential geschöpften Kraft offengehalten, so daß die Strömung keinen
Druckverlust erleidet (vgl. Fig. 13). Die zum Öffnen benötigte Kraft arbeitet hierbei
gegen die Federkraft der Verschlußklappe 7, welche zu einer ausreichenden Dichtwirkung
nach dem Ausschalten des Gerätes, d.h. dem Wegfall des Druckpotentials, führt.
[0035] Die Anordnung ist hierbei, wie in Fig. 12 zu erkennen, so gewählt, daß der Faltenbalg
17 seitlich versetzt zu einem auf die Halteplatte 2 anzusetzenden Saugstutzen 20 angeordnet
ist und der mit dem Faltenbalg 17 zusammenwirkende Stößel 19 über eine starre Queranbindung
21 innerhalb des Saugstutzens 20 angeordnet ist. Die Durchdringungszone im Bereich
des Saugstutzens 20 ist hierbei dichtend verschlossen.
[0036] Eine alternative Ausführung ist in den Figuren 14 bis 16 dargestellt, bei welcher
das Druckpotential in ein Drehmoment umgesetzt wird. Hierbei bewegt der Kolben 18
des Faltenbalges 17 einen parallel zur Halteplatte 2 ausgerichteten Stößel 22, an
dessen freiem Ende ein, um eine Drehachse 23 schwenkender, ein Stellelement 25 bildender
Öffnungshebel 24 angelenkt ist. Der Öffnungshebel 24 erstreckt sich auf der dem Stößel
22 abgewandten Seite der Schwenkachse 23 parallel oberhalb der Verschlußklappe 7.
[0037] Beim Einschalten des Staubsaugers wird die Horizontalverlagerung des Stößels 22 umgesetzt
in eine Schwenkverlagerung des Öffnungshebels 24, welcher mit seinem freien Ende die
Verschlußklappe 7 beaufschlagt und diese in die Öffnungsstellung entgegen ihrer Rückschließkraft
bewegt.
[0038] Diese pneumatische Beaufschlagung eines Verschlußteiles 6 ist auch bei einem Schiebeverschluß
anwendbar, wobei hierbei das vorhandene Druckpotential mit Hilfe des Kolbens und des
Faltenbalges in eine Schiebekraft umgesetzt wird. Auch diese Öffnungsbewegung erfolgt
entgegen einer Federkraft dieses Schieber-Verschlußteiles, welche Federkraft beim
Ausschalten des Gerätes das Verschlußteil selbsttätig wieder in die Verschlußstellung
verlagert.
1. Filterbeutel (1) für einen Staubsauger mit einer Halteplatte (2) und einem mit der
Halteplatte (2) verbundenen Staubbeutel (3), wobei in der Halteplatte (2) eine Durchtrittsöffnung
zur Beladung des Staubbeutels (3) im Staubsauger ausgebildet ist, welche Durchtrittsöffnung
(4) mittels eines Verschlussteiles (6) verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussteil (6) im Zuge der Verlagerung in die Verschlussstellung einer Überfallwirkung
unterliegt und dass im Zuge der Öffnungsbewegung des Verschlussteiles (6) ein Abfall
der Rückschließkraft (N) erfolgt.
2. Filterbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückschließkraft (N) im Zuge der Öffnungsbewegung ein Minimum (N_min) durchläuft.
3. Filterbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussteil (6) mit einer Knackfeder (14) zusammenwirkt.
4. Filterbeutel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Knackfeder (14) als ein, eine sphärische Auswölbung aufweisendes Federband (13)
ausgebildet ist.
5. Filterbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussteil (6) eine Verschlussklappe (7) ist.
6. Filterbeutel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder zugleich die Verschlussklappe (7) bildet.
7. Filterbeutel nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe (7) als sphärisch gekrümmtes Elastomerteil gebildet ist.
8. Filterbeutel nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe (7) auf der Innenseite der Halteplatte (2) angeordnet ist.
9. Staubsauger mit darin angeordnetem Filterbeutel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussteil (6) aus der Verschlussstellung in die Öffnungsstellung durch ein
staubsaugerseitig angeordnetes Stellteil (25) bewegbar ist.
10. Staubsauger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellteil (25) pneumatisch beaufschlagt ist.
11. Staubsauger nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellteil (25) durch einen Faltenbalg (17) beaufschlagt ist.
12. Staubsauer nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausbildung des Verschlussteiles (6) als Verschlussklappe (7) das Stellteil (25)
nahe einer Schwenkachse der Verschlussklappe (7) auf diese einwirkt.
1. Filter bag (1) for a vacuum cleaner, having a retaining plate (2) and a dust bag (3)
connected to the retaining plate (2), the retaining plate (2) having formed in it
a through-passage opening for charging the dust bag (3) in the vacuum cleaner, which
through-passage opening (4) can be closed by means of a closure part (6), characterized in that the closure part (6) in connection with the shift in the closed position is subjected
to a fall over effect and that during the opening movement of the closure part (6),
the reclosure force (N) decreases.
2. Filter bag according to Claim 1, characterized in that the reclosure force (N) passes through a minimum (N_min) during the opening movement.
3. Filter bag according to one of the preceding claims, characterized in that the closure part (6) interacts with a click-action spring (14).
4. Filter bag according to Claim 3, characterized in that the click-action spring (14) is in the form of a spring strip (13) which has a spherical
convexity.
5. Filter bag according to one of the preceding claims, characterized in that the closure part (6) is a closure flap (7).
6. Filter bag according to Claim 5, characterized in that the spring, at the same time, forms the closure flap (7).
7. Filter bag according to either of Claims 5 and 6, characterized in that the closure flap (7) is formed as a spherically curved elastomer part.
8. Filter bag according to either of Claims 6 and 7, characterized in that the closure flap (7) is disposed on the inside of the retaining plate (2).
9. Vacuum cleaner with a filter bag (1) according to one of Claims 1 to 8 disposed therein,
characterized in that the closure part (6) can be moved out of the closure position into the opening position
by an actuating part (25) disposed on the vacuum cleaner.
10. Vacuum cleaner according to Claim 9, characterized in that the actuating part (25) is subjected to pneumatic action.
11. Vacuum cleaner according to either of Claims 9 and 10, characterized in that the actuating part (25) is subjected to the action of a folding bellows (17).
12. Vacuum cleaner according to one of Claims 9 to 11, characterized in that, with the closure part (6) formed as a closure flap (7), the actuating part (25)
acts on the closure flap (7) in the vicinity of a pivot axis of this closure flap.
1. Sac filtrant (1) pour un aspirateur avec une plaque de maintien (2) et un sac à poussière
(3) relié à la plaque de maintien (2), dans la plaque de maintien (2) étant réalisée
une ouverture de passage pour le chargement du sac à poussière (3) dans l'aspirateur,
laquelle ouverture de passage (4) peut être fermée au moyen d'un élément d'obturation
(6), caractériseé en ce que l'élément de fermeture (6) au cours du déplacement en
position de fermeture est soumit a un effet de déversement et qu'au cours du movement
d'ouverture de l'élément d'obturation (6), la force de fermeture (N) en retour diminue.
2. Sac filtrant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la force de fermeture (N) en retour passe par un minimum (N_min) au cours du mouvement
d'ouverture.
3. Sac filtrant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'obturation (6) coopère avec un ressort à déclic (14).
4. Sac filtrant selon la revendication 3, caractérisé en ce que le ressort à déclic (14) est réalisé comme une lame de ressort (13) présentant un
bombement vers l'extérieur sphérique.
5. Sac filtrant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'obturation (6) est un clapet de fermeture (7).
6. Sac filtrant selon la revendication 5, caractérisé en ce que le ressort forme à la fois le clapet de fermeture (7).
7. Sac filtrant selon l'une quelconque des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que le clapet de fermeture (7) est formé comme une partie en élastomère courbée de manière
sphérique.
8. Sac filtrant selon l'une quelconque des revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que le clapet de fermeture (7) est disposé sur le côté intérieur de la plaque de maintien
(2).
9. Aspirateur doté d'un sac filtrant (1) disposé dans celui-ci selon l'une quelconque
des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'élément d'obturation (6) peut être déplacé de la position de fermeture dans la
position d'ouverture par un organe de commande (25) disposé côté aspirateur.
10. Aspirateur selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'organe de commande (25) est sollicité pneumatiquement.
11. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications 9 ou 10, caractérisé en ce que l'organe de commande (25) est sollicité par un soufflet (17).
12. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que lors de la réalisation de l'élément d'obturation (6) comme clapet de fermeture (7),
l'organe de commande (25) agit près d'un axe de pivotement du clapet de fermeture
(7) sur celui-ci.