Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Halfloop-Antenne, insbesondere eine Halfloop-Antenne
zur Verwendung an einem Kraftfahrzeug. Die aus der Literatur bekannte Halfloop-Antenne
besteht aus einem halbkreisförmig über eine Grundplatte (groundplane) geführten metallischen
Leiter- oder Antennenbügel, wie dies beispielhaft in der Fig. 5 dargestellt ist. Die
Wirkungsweise der bekannten Halfloop-Antenne entspricht der eines Faltmonopols. Ferner
ist ihr Strahlungsdiagramm in der vertikalen und der horizontalen Ebene näherungsweise
das eines Monopols, beispielsweise eines λ/4-Strahlers. Eine auf eine Resonanzlänge
von λ/2 ausgelegte Halfloop-Antenne besitzt eine Bauhöhe von 83% eines λ/4-Strahlsers.
Speist man die eine Seite des Leiterbügels und kontaktiert die andere Seite mit der
Grundplatte oder Masseebene, so weist die Antennen bei ihrer Resonanzfrequenz eine
Impedanz oberhalb von 100 Ω auf. Ferner bewirkt die Erhöhung der Kapazität einer Antenne
ein im Frequenzband breitbandigeres Abstrahlverhalten. Ferner kann die Erhöhung der
Kapazität einer Antenne wirksam durch die Vergrößerung ihrer Dimension in ihrem Spannungsmaximum
erreicht werden. Eine λ/2 Halfloop-Antenne hat ihr Spannungsmaximum auf der halben
Antennenlänge, also in dem höchsten Punkt des Leiterbügels über der Masseebene.
[0002] Aus der EP-0 684 661 ist eine Antenneneinheit bekannt, die ein Substrat und einen
auf dem Substrat befestigten Strahler aufweist, dessen strahlender Teil eine flache
Platte ist, die parallel zum Substrat angeordnet ist. Der strahlende Teil weist einen
Zuführanschluß und einen Erdanschluß auf.
[0003] Ferner ist aus der DE 195 14 556 eine Flachantennen-Anordnung für Frequenzen im GHz-Bereich
bekannt, die aus einer Antenne für satellitengestützte Fahrzeugnavigation (GPS) und
mindestens einer Antenne für Mobilfunk besteht, die in einem gemeinsamen Gehäuse auf
einer leitenden Fläche größerer Ausdehnung, insbesondere auf einer Fahrzeugkarosserie,
angeordnet sind. Dabei ist die GPS-Antenne vorzugsweise als Streifenleiterantenne
mit Querstrahlung ausgebildet, besteht aus einer Platte aus einem dielektrischen Material,
die auf einer Seite, als Massefläche, durchgängig metallisiert und auf der anderen
Seite, in Strahlungsrichtung, mit einer partiellen Metallisierung versehen ist, und
wobei die Mobilfunk-Antenne Rundumcharakteristik im horizontalen Strahlungsdiagramm
hat und die große leitende Fläche für diese Antenne als Massebezugsfläche verwendet
wird.
[0004] Eine Halfloop-Antenne gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der US 3 015
101 bekannt.
[0005] Nachteilig bei den bekannten Flachantennen ist ihr notwendiger Flächenbedarf, insbesondere
bei der Verwendung an Kraftfahrzeugen.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Halfloop-Antenne zu entwickeln,
die insbesondere im Kfz-Bereich für den Mobilfunk eingesetzt werden kann, wobei unter
Beibehaltung einer guten Antennencharakteristik eine möglichst kompakte und kleinflächige
Bauform erzielt wird.
[0007] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen
der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Bei einer erfindungsgemäßen Halfloop-Antenne mit einem metallischen Antennenbügel,
der gegenüber einer als Masse ausgelegten Grundebene angeordnet und der Antennenbügel
auf der einen Seite mit der Grundebene verbunden ist und auf der anderen Seite das
Antennensignal aufweist, wird der Antennenbügel durch eine Fläche gebildet, deren
äußerer Rand eine konvexe Kurve bildet, d.h. nach außen gewölbt ist, und wobei die
Fläche des Antennenbügels zur Grundebene schräg und parallel angeordnet ist.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform hat die Abwicklung des Antennenbügels die Form
einer an ihren Enden spitz zulaufenden Ellipse.
[0010] Um die Bauhöhe der Antenne weiter zu verringern, ist an der Antennensignalseite des
Antennenbügels eine Induktivität eingefügt. Ferner kann die Verbindung zwischen dem
Antennenbügel und der Grundebene durch eine weitere Induktivität erfolgen.
[0011] Vorzugsweise weist der flächige Antennenbügel an seiner Außenseite ein Dielektrikum
auf. Ferner kann die Antenne durch einen Radom geschützt sein, wobei das Radom als
Dielektrikum eingesetzt werden kann.
[0012] Vorzugsweise sind die Induktivität bzw. die Induktivitäten als Feder ausgebildet,
deren Rückstellkraft die metallische Fläche des Antennenbügels oder Teile davon gegen
das Radom drückt.
[0013] Der metallische Antennenbügel kann auch als metallische Fläche auf der Innenseite
des Radoms aufgebracht sein.
[0014] Ferner kann die Antennenfläche der Halfloop-Antenne als Skelletantenne realisiert
sein, wobei die Fläche des Antennenbügels durch einen dünnen metallischen Leiter gebildet
wird, der den äußeren Rand der Antennenfläche bildet.
[0015] Vorteilhafterweise wird durch die Ausgestaltung des Antennenbügels als Fläche mit
konvexem Rand eine Erhöhung der Kapazität der Antenne bei kleinster Grundfläche bewirkt,
wodurch ein im Frequenzband breitbandigeres Abstrahlverhalten erzielt wird. Ferner
kann durch die Erhöhung der Eigenkapazität der Antenne die Impedanz bei der Resonanz
bzw. Betriebsfrequenz zu niedrigeren Werten, wie beispielsweise 50 Ω, verschoben werden.
Vorteilhafterweise werden weder das horizontale noch das vertikale Strahlungsdiagramm
durch die gewählte Geometrie beeinflußt bzw. nur in geringem Maße beeinflußt. Durch
die Erhöhung der Kapazität bietet sich die Möglichkeit einer Verkürzung der mechanischen
Länge des Leiterbügels, so daß bei einer entsprechenden Verkürzung der mechanischen
Länge des Leiterbügels sich die Bauhöhe auf 50% eines λ/4-Strahlers verringert.
[0016] Besonders vorteilhaft ist es, daß zwischen dem Antennenbügel und einem der Antennenanschlüsse
ein Speisenetzwerk eingefügt ist, wobei das Speisenetzwerk mindestens eine erste Resonanzschaltung
aufweist, die eine Induktivität und eine Kapazität umfaßt. Auf diese Weise kann die
Halfloop-Antenne in mindestens zwei Frequenzbereichen Signale abstrahlen und/oder
empfangen. Somit wird eine mehrbandfähige Halfloop-Antenne realisiert, die gleichzeitig
eine möglichst kompakte und kleinflächige Bauform aufweist.
[0017] Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Speisenetzwerk mindestens eine erste
zusätzliche Impedanz umfaßt, die so gewählt ist, daß die Impedanz der Halfloop-Antenne
auf eine vorgegebene Impedanz am Speisepunkt angepaßt ist. Auf diese Weise läßt sich
eine Feinabstimmung der Impedanz der Halfloop-Antenne in den jeweils verwendeten Frequenzbändern
realisieren.
[0018] Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Speisenetzwerk mehrere Resonanzschaltkreise
unterschiedlicher Resonanzfrequenz aufweist. Auf diese Weise lassen sich mehr als
zwei Frequenzbereiche realisieren, in denen die Halfloop-Antenne Signale senden und/oder
empfangen kann, bei gleichzeitiger Beibehaltung ihrer kompakten und kleinflächigen
Bauform.
[0019] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen
erläutert.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Halfloop-Antenne,
Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Halfloop-Antenne,
Fig. 3 zeigt eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Halfloop-Antenne,
Fig. 4 zeigt eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Halfloop-Antenne,
Fig. 5 zeigt eine bekannte Halfloop-Antenne,
Figur 6 zeigt eine Halfloop-Antenne mit einem eingefügten Speisenetzwerk in einer
ersten Ausführungsform,
Figur 7 zeigt ein Speisenetzwerk in einer zweiten Ausführungsform,
Figur 8 zeigt ein Speisenetzwerk in einer dritten Ausführungsform,
Figur 9 zeigt ein Speisenetzwerk in einer vierten Ausführungsform,
Figur 10 zeigt ein Speisenetzwerk in einer fünften Ausführungsform,
Figur 11 zeigt ein Speisenetzwerk in einer sechsten Ausführungsform,
Figur 12 zeigt ein Speisenetzwerk in einer siebten Ausführungsform,
Figur 13 zeigt ein Speisenetzwerk in einer achten Ausführungsform,
Figur 14 zeigt ein Speisenetzwerk in einer neunten Ausführungsform.
[0020] Fig. 1 zeigt die erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Halfloop-Antenne, bestehend
aus einem flächigen metallischen Antennenbügel 1, der oberhalb einer Grundebene 2
angeordnet ist, wobei der Antennenbügel 1 am Punkt 3 seine Einspeisung, d.h. das Antennensignal,
aufweist, während die andere Seite im Punkt 4 die Grundebene 2 kontaktiert. Die Halfloop-Antenne
wirkt somit als Faltmonopol. In der bevorzugten Ausführungsform hat die Fläche 5 des
Antennenbügels 1 bei der Abwicklung die Form einer an ihren Enden spitz zulaufenden
Ellipse. Allgemein ist der die Antennenfläche 5 begrenzende Rand 6 eine konkave, d.h.
nach außen gewölbte, geschlossene Kurve. Durch diese flächige Ausgestaltung wird eine
Erhöhung der Kapazität der Antenne bewirkt, so daß ein im Frequenzband breitbandigeres
Abstrahlverhalten erzielt wird. Ferner kann durch die Erhöhung der Eigenkapazität
die Impedanz der Antenne bei der Resonanz- bzw. Betriebsfrequenz zu niedrigeren Werten,
beispielsweise 50 Ω, verschoben werden, wobei jedoch das horizontale wie vertikale
Strahlungsdiagramm von der flächigen, im vorliegenden Fall gekrümmten Geometrie nicht
oder nur in geringem Maß beeinflußt wird.
[0021] Ferner bietet die Erhöhung der Kapazität die Möglichkeit einer Verkürzung der mechanischen
Länge des Leiterbügels. Beispielsweise reduziert sich bei einer entsprechenden Verkürzung
der mechanischen Länge des Leiterbügels die Bauhöhe auf ca. 50% eines λ/4-Strahlers.
[0022] Ferner weist die mit der flächigen Geometrie ausgestattete Antenne gegenüber den
aus der Literatur bekannten Halfloop-Antennen eine an die Sendequelle bzw. an den
Empfänger angepaßte Impedanz, eine höhere Bandbreite sowie eine geringere Bauhöhe
bei einem unveränderten Strahlungsdiagramm auf. Die Antennengeometrieverbreiterung
entspricht in ihrer Wirkung der Kopfkapazität bei einem λ/4-Strahler.
[0023] Figur 2 zeigt eine weitere Ausführungsform der Halfloop-Antenne. Um die mechanische
Länge des Antennenbügels 1 zu verkürzen, kann eine Induktivität 7, d.h. Verlängerungsspule,
in den Antennenbügel 1 eingefügt werden. In der dargestellten zweiten Ausführungsform
wird die Verlängerungsspule 7 am Einspeisepunkt 3 eingefügt. Dabei ergibt sich als
Form des Antennenbügels 1 in der Abwicklung eine Ellipse, die nur an einem Ende spitz
zuläuft. Ferner verläuft die Fläche 5 des Antennenbügels 1 im wesentlichen schräg
(am Massepunkt 4 betrachtet) bis parallel (in der Figur am hinteren Rand der Fläche
6 betrachtet) zur Grundebene 1. Da die λ/2-Halfloop-Antenne ihre Strommaxima an den
Leiterbügelenden, d.h. am Einspeisepunkt 3 und am Kontaktpunkt 4 zur Masseplatte 2
hat, so entfaltet sie dort ihre größte Wirkung. Durch die Einfügung der Verlängerungsspule
7 an der Einspeisestelle 3 des Antennenbügels 1 bleibt als Strahler nur das durch
die Verkürzung verbleibende Restsegment, d.h. die Fläche 5, des Leiterbügels 1 erhalten.
Damit ist eine weitere Verringerung der Bauhöhe auf 30% eines λ/4-Strahlers sowie
eine Verkürzung der Baulänge möglich. Das entspricht einer Bauhöhe von 0,08 λ. Da
durch die Kopfkapazität die Bandbreite des Strahlers vorher erheblich vergrößert wurde,
kann die durch die Verlängerungsspule eingetretene Bandbreitenverringerung in Kauf
genommen werden. Zusätzlich weist die von dieser Antenne gemäß der zweiten Ausführungsform
abgestrahlte Leistung im Nutzfrequenzband gegenüber der eines λ/4-Strahlers keine
deutlichen Einbußen auf.
[0024] Figur 3 zeigt eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Halfloop-Antenne,
bei der eine weitere Verlängerungsspule 8 (Induktivität) in den Antennenbügel 1 eingefügt
ist. Die weitere Verlängerungsspule 8 ist an der die mit der Grundebene 2 kontaktierenden
Stelle 4 des Antennenbügels 1 eingefügt und verteilt die Gesamtinduktivität auf die
beiden Verlängerungsspulen an den Leiterbügelenden, wodurch man einen Strahler erhält,
der so ausgebildet ist, daß er eine metallische Fläche 5 größerer Ausdehnung über
der Grundebene 2 (Masseplatte) mit einem gewissen Abstand von dieser besitzt.
[0025] Bei Verwendung einer Antenne im mobilen Einsatz ist es sinnvoll, diese mit einem
Radom zum Schutz gegen Wettereinflüsse zu schützen.
[0026] Ferner kann am wirksamsten die Erhöhung der Antennenkapazität durch die Vergrößerung
ihrer Dimension in ihrem Spannungsmaximum bzw. durch die Belegung mit einem Dielektrikum
an dieser Stelle erreicht werden. Daher können die Antennen gemäß den drei Ausführungsformen
an ihrer Oberseite mit einem Dielektrikum belegt werden, um die Antennenkapazität
zu erhöhen.
[0027] Bei einer Antenne entsprechend den obigen Ausführungsformen kann somit die Wirkung
eines Radoms als Dielektrikum optimal ausgenutzt werden. Um ferner die Bauhöhe der
Antenne möglichst niedrig zu halten, ist man bestrebt, den Abstand zwischen Antenne
und Radom zu minimieren. Liegt nun die metallische Fläche des Antennenbügels direkt
am Radom an, so kann durch die Wirkung des Radoms als Dielektrikum die Bügelfläche
und somit Baulänge und -breite weiter verringert werden. Zudem wird eine undefinierte
Verstimmung der Antenne verhindert, die durch einen unterschiedlichen Abstand des
Radoms zur metallischen Fläche des Leiterbügels aufgrund von Fertigungstoleranzen
entstehen kann.
[0028] Für alle obigen drei Ausführungsformen ist daher eine Ausführung fertigungstechnisch
günstig, bei der die metallische Fläche des Antennenbügels oder Teile davon direkt
auf der Innenseite des Radoms befestigt oder im bevorzugtem Falle aufgedampft werden,
und dann mit dem Rest des Antennenbügels 1 kontaktiert werden.
[0029] Ferner ist es möglich, die Verlängerungsspulen 7, 8 entsprechend der zweiten oder
dritten Ausführungsform so auszubilden, daß sie als Feder funktionieren, deren Rückstellkraft
die metallische Fläche des Antennenbügels 1 oder Teile davon gegen das Radom drückt.
[0030] Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Halfloop-Antenne,
bei der die Kopfkapazität in Form einer Skelettantenne ausgebildet ist. Mit anderen
Worten, die metallische Fläche 5 des Antennenbügels 1 wird durch einen dünnen metallischen
Leiter 9 ersetzt, der den äußeren Rand 6 der Fläche 5 darstellt. Hier ist bildlich
eine Skelettantenne entsprechend der zweiten Ausführungsform dargestellt. Vorteilhafterweise
besteht bei einer derartigen Antenne die Möglichkeit, unter der Halfloop-Antenne zusätzliche
Antennen, beispielsweise eine GPS-Patchantenne, anzuordnen.
[0031] Um den wachsenden Anforderungen der drahtlosen Kommunikation gerecht zu werden, finden
in zunehmendem Maße Mehrbandantennen Verwendung.
[0032] Im Zweibandbetrieb werden sogenannte Zweiband-Antennen eingesetzt, die bei zwei Betriebsfrequenzen
elektromagnetische Wellen senden und/oder empfangen können. Eine solche Zweiband-Antenne
weist bei diesen beiden Betriebsfrequenzen jeweils eine Resonanz auf.
[0033] Im Trend für solche Mehrbandanwendungen liegen vor allen Dingen Flachantennen, die
leicht zu integrieren sind oder sich für einen versteckten Einbau, beispielsweise
in einem Kraftfahrzeug eignen. Um bei solchen Flachantennen eine Abstrahlung und/oder
einen Empfang von Signalen bei mehreren Betriebsfrequenzen zu erreichen, sind entweder
mehrere Resonatorelemente erforderlich, die sich in ihrer Resonanzfrequenz unterscheiden
und entweder mit einem gemeinsamen Einspeisepunkt verbunden oder als Parasitärresonatoren
an einen Hauptresonator angekoppelt sind, oder es werden Strahlerelemente eingesetzt,
die bei mehreren Frequenzen schwingfähig sind.
[0034] Sowohl bei der Verwendung mehrerer Resonatorelemente als auch bei der Verwendung
von Strahlerelementen, die bei mehreren Frequenzen schwingfähig sind, wird Raum beansprucht,
der häufig nicht in ausreichendem Maß zur Verfügung steht.
[0035] Daher stellt sich die Aufgabe, eine solche Flachantenne zu realisieren, die bei Verwendung
nur eines Resonatorelementes, das nicht bei mehreren Frequenzen schwingfähig ist,
dennoch einen Sende- und/oder Empfangsbetrieb bei mehreren Betriebsfrequenzen zu realisieren.
[0036] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zwischen dem Antennenbügel 1 und einem der
Antennenanschlüsse 3, 4 ein Speisenetzwerk 10 eingefügt wird, wobei das Speisenetzwerk
10 mindestens eine erste Resonanzschaltung 40; 50 aufweist, die eine Induktivität
15; 16 und eine Kapazität 20; 21 umfaßt. Die Antennenanschlüsse 3, 4 sind dabei zum
einen der Einspeisepunkt 3 und zum anderen der Kontaktpunkt 4 zur Grundebene 2, die
ein Bezugspotential bildet.
[0037] Gemäß Figur 6 ist das Speisenetzwerk 10 zwischen dem Antennenbügel 1 und dem Einspeisepunkt
3 angeordnet. Es könnte jedoch genau so gut zwischen dem Antennenbügel 1 und dem Kontaktpunkt
4 zur Grundebene 2 eingefügt sein. Dabei weist das Speisenetzwerk 10 als erste Resonanzschaltung
einen ersten Parallelresonanzkreis 40 auf. Der erste Parallelresonanzkreis 40 stellt
dabei eine Parallelschaltung aus einer ersten Induktivität 15 und einer ersten Kapazität
20 dar.
[0038] Wie beschrieben kann man mittels einer in den Antennenbügel 1 eingefügten Induktivität
die mechanische Länge des Antennenbügels 1 bei gleichbleibender Resonanzfrequenz reduzieren.
Umgekehrt ist es mittels einer in den Antennenbügel 1 eingefügten Kapazität möglich,
die mechanische Länge des Antennenbügels 1 bei gleichbleibender Resonanzfrequenz zu
verlängern. Wie beschrieben, entfalten in den Antennenbügel 1 eingefügte Impedanzen
ihre größte Wirkung im Strommaximum der Halfloop-Antenne. Dies ist bei der beschriebenen
λ/2-Halfloop-Antenne am Einspeisepunkt 3 und am Kontaktpunkt 4 zur Grundebene 2 der
Fall. Somit hat auch das Speisenetzwerk 10 im Einspeisepunkt 3 bzw. im Kontaktpunkt
4 seine maximale Wirkung.
[0039] Beim Speisenetzwerk 10 gemäß Figur 6 bewirkt die erste Induktivität 15 eine erste
Resonanzfrequenz f
r1 unterhalb der Resonanzfrequenz, die bei alleiniger Verwendung des Antennenbügels
1 für die Halfloop-Antenne, d.h. ohne Speisenetzwerk 10, erzielt würde. Die erste
Kapazität 20 bewirkt eine zweite Resonanzfrequen f
r2, die größer als die erste Resonanzfrequenz f
r1 ist und oberhalb der Resonanzfrequenz liegt, die bei alleiniger Verwendung des Antennenbügels
1 für die Halfloop-Antenne, d.h. ohne Speisenetzwerk 10 erzielt würde. Somit erhält
man eine Zweiband-Antenne, die einen ersten Frequenzbereich mit der ersten Resonanzfrequenz
f
r1 als Mittenfrequenz und einen zweiten Frequenzbereich mit der zweiten Resonanzfrequenz
f
r2 als Mittenfrequenz zum Senden und/oder Empfangen von Signalen umfaßt, wobei die Resonanzfrequenz
der Halfloop-Antenne bei alleiniger Verwendung des Antennenbügels 1, d.h. ohne Speisenetzwerk
10 zwischen den beiden Frequenzbereichen liegen würde. Die erste Induktivität 15 und
die erste Kapazität 20 müssen dabei so dimensioniert werden, daß die Resonanzfrequenz
des ersten Parallelresonanzkreises 40 zwischen den beiden realisierten Frequenzbändern
bzw. zwischen den beiden Resonanzfrequenzen f
r1, f
r2 liegt.
[0040] Gegenüber einer auf die erste Resonanzfrequenz f
r1 ausgelegten Einband-Halfloop-Antenne findet eine Baugrößenverringerung des Antennenbügels
1 statt.
[0041] Weiterhin ist es sinnvoll, die Impedanz des Speisenetzwerks 10 so zu dimensionieren,
daß sie zusammen mit der Impedanz des Antennenbügels 1 in beiden zum Senden und/oder
zum Empfangen von Signalen genutzten Frequenzbereichen eine vorgegebene Impedanz am
Einspeisepunkt 3 ergibt. Bei Anschluß des Speisenetzwerks 10 an den Kontaktpunkt 4
zur Grundebene 2 ist dann entsprechend eine für diesen Kontaktpunkt 4 vorgegebene
Impedanz durch geeignete Dimensionierung der Impedanz des Speisenetzwerks 10 einzustellen.
Die gewünschte Impedanz am Einspeisepunkt 3 oder am Kontaktpunkt 4 zur Grundebene
2 kann durch entsprechende Dimensionierung der ersten Induktivität 15 und der ersten
Kapazität 20 erfolgen, sofern dabei die Erfordernis eingehalten wird, daß die Resonanzfrequenz
des ersten Parallelresonanzkreises 40 zwischen der ersten Resonanzfrequenz f
r1 und der zweiten Resonanzfrequenz f
r2 liegt. Läßt sich die erste Induktivität 15 und die erste Kapzazität 20 nicht so dimensionieren,
daß die gewünschte Impedanz am Einspeisepunkt 3 bzw. am Kontaktpunkt 4 zur Grundebene
2 erreicht wird, so kann es erfindungsgemäß auch vorgesehen sein, mindestens eine
erste zusätzliche Impedanz im Speisenetzwerk 10 anzuordnen, die so gewählt ist, daß
die Halfloop-Antenne auf die vorgegebene Impedanz am mit dem Speisenetzwerk 10 verbundenen
Antenennenanschluß 3, 4 angepaßt ist. Dabei kann die mindestens eine erste zusätzliche
Impedanz in einem Schaltungszweig des ersten Parallelresonanzkreises 40 oder in Serie
oder parallel zum ersten Parallelresonanzkreis 40 angeordnet sein. Gemäß Figur 7 ist
ausgehend von dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 6 der erste Parallelresonanzkreis
40 beispielsweise dahingehend erweitert, daß der ersten Kapazität 20 eine Anpassungsinduktivität
25 in Serie geschaltet ist, die so dimensioniert ist, daß die vorgegebene Impedanz
am Einspeisepunkt 3 eingestellt wird. In einem weiteren Beispiel gemäß Figur 8 kann
eine solche Anpassungsinduktivität 25 auch in Serie zum ersten Parallelresonanzkreis
40 geschaltet sein, um die gewünschte Anpassung an die Impedanz am Einspeisepunkt
3 gemäß Figur 6 zu erreichen. Zur Impedanzanpassung kann gemäß Figur 9 auch ein entsprechend
dimensionierter Anpassungskondensator 26 verwendet werden, der im Beispiel gemäß Figur
9 in Serie zum Parallelresonanzkreis 40 geschaltet ist, aber auch in Serie zur ersten
Induktivität 15 im Parallelresonanzkreis 40 geschaltet sein könnte.
[0042] Es kann auch vorgesehen sein, für die Impedanzanpassung mehr als eine zusätzliche
Impedanz im Speisenetzwerk 10 vorzusehen und in der beschriebenen Weise mit dem Parallelresonanzkreis
40 zu verschalten. Auf diese Weise wird eine Feinabstimmung der Impedanz der Halfloop-Antenne
an demjenigen Antennenanschluß 3, 4 erzielt, an dem das Speisenetzwerk 10 angeschlossen
ist. Bei Anschluß am Einspeisepunkt 3 kann beispielsweise eine vorgegebene Impedanz
von 50 Ω vorgesehen sein.
[0043] Das Speisenetzwerk 10, das im Beispiel nach Figur 6 den ersten Parallelresonanzkreis
40 mit der ersten Induktivität 15 und der ersten Kapazität 20 umfaßt, stellt eine
einfache und kostengünstige Lösung zur Realisierung einer Halfloop-Antenne dar, die
in zwei verschiedenen Frequenzbereichen Signale senden und/oder empfangen kann.
[0044] In entsprechender Weise kann das Speisenetzwerk 10 auch als Serienresonanzkreis ausgebildet
sein, wie in Figur 11 anhand eines ersten Serienresonanzkreises 50 dargestellt ist.
Der erste Serienresonanzkreis 50 umfaßt dabei eine zweite Induktivität 16, die in
Serie zu einer zweiten Kapazität 21 geschaltet ist. Eine Abstimmung oder Feinabstimmung
der Impedanz des ersten Serienresonanzkreises 50 zur Erzielung der vorgegebenen Impedanz
der Halfloop-Antenne am Einspeisepunkt 3 bzw. am Kontaktpunkt 4 zur Grundebene 2 kann
nun ausgehend vom ersten Serienresonanzkreis 50 dadurch erreicht werden, eine oder
mehrere entsprechend dimensionierte zusätzliche Impedanzen in das Speisenetzwerk 10
einzufügen. Dies kann beispielsweise durch Parallelschalten einer weiteren Kapazität
zur zweiten Induktivität 16 oder zum gesamten ersten Serienresonanzkreis 50 geschehen.
Entsprechend kann dies auch dadurch geschehen, der zweiten Kapazität 21 oder dem gesamten
ersten Serienresonanzkreis 50 eine weitere Induktivität parallel zu schalten.
[0045] Zur Realisierung von mehr als zwei Frequenzbändern für das Senden und/oder Empfangen
von Signalen mittels der Halfloop-Antenne kann es vorgesehen sein, daß das Speisenetzwerk
10 mehrere Resonanzschaltungen unterschiedlicher Resonanzfrequenz aufweist. Dabei
kann das Speisenetzwerk 10 beispielsweise eine Parallelschaltung aus zwei Serienresonanzkreisen
50, 55 umfassen, wie in Figur 12 dargestellt. Gemäß Figur 12 ist dabei dem ersten
Serienresonanzkreis 50 ein zweiter Serienresonanzkreis 55 parallel geschaltet, wobei
der zweite Serienresonanzkreis 55 aus einer vierten Induktivität 31 und einer dazu
in Serie geschalteten vierten Kapazität 36 gebildet ist. In einem weiteren Beispiel
kann gemäß Figur 10 vorgesehen sein, daß das Speisenetzwerk 10 zwei in Serie geschaltete
Parallelresonanzkreise 40, 45 umfaßt. Dabei ist dem ersten Parallelresonanzkreis 40
gemäß Figur 10 ein zweiter Parallelresonanzkreis 45 in Serie geschaltet, der eine
Parallelschaltung aus einer dritten Induktivität 30 und einer dritten Kapazität 35
bildet. Gemäß Figur 13 ist als weiteres Beispiel eine Parallelschaltung des ersten
Parallelresonanzkreises 40 mit dem ersten Serienresonanzkreis 50 dargestellt, wobei
diese Parallelschaltung das Speisenetzwerk 10 bildet.
[0046] In entsprechender Weise kann es auch vorgesehen sein, eine Dreiband-Halfloop-Antenne
durch Serienschaltung eines Parallelresonanzkreises mit einem Serienresonanzkreis
zu erzielen.
[0047] Bei der Verwendung von zwei Resonanzschaltungen gemäß Figur 10 oder Figur 12 lassen
sich drei Frequenzbereiche realisieren, in denen die Halfloop-Antenne Signale senden
und/oder empfangen kann. Dabei sind die Induktivitäten und Kapazitäten der beiden
jeweiligen Resonanzschaltungen so zu dimensionieren, daß die Resonanzfrequenzen der
einzelnen Resonanzschaltungen zwischen den zum Senden und/oder Empfangen nutzbaren
Frequenzbereichen der Halfloop-Antenne liegen.
[0048] Noch mehr Frequenzbänder zum Senden und/oder Empfangen mit der Halfloop-Antenne lassen
sich durch Verwendung weiterer Resonanzschaltungen erzielen. So könnten auch mehr
als zwei Parallelresonanzkreise in Reihe oder mehr als zwei Serienresonanzkreise parallel
geschaltet werden. Auch können mehrere Serien- und Parallelresonanzkreise zueinander
in Serie oder parallel geschaltet werden, wobei darauf zu achten ist, daß nicht zwei
Serienresonanzkreise zueinander in Reihe geschaltet werden und daß nicht zwei Parallelresonanzkreise
zueinander parallel geschaltet werden. Die Resonanzschaltungen sind dabei jeweils
so zu dimensionieren, daß ihre Resonanzfrequenzen zwischen den einzelnen zum Senden
und/oder Empfangen von Signalen genutzten Frequenzbereichen der Halfloop-Antenne liegen
und sich untereinander unterscheiden. Allgemein lassen sich bei einem Speisenetzwerk
10 mit n Resonanzkreisen n+1 Frequenzbereiche zum Senden und/oder Empfangen für die
Halfloop-Antenne realisieren. Figur 14 zeigt als Beispiel eine Parallelschaltung des
ersten Serienresonanzkreises 50 mit einer Serienschaltung des ersten Parallelresonanzkreises
40 und des zweiten Parallelresonanzkreises 45. Dabei könnte der erste Serienresonanzkreis
50 beispielsweise auch einer Reihenschaltung aus mehr als zwei Parallelresonanzkreisen
oder auch einer Reihenschaltung aus mehreren Parallelresonanzkreisen und einem Serienresonanzkreis
parallel geschaltet sein.
[0049] Eine Feinabstimmung der Impedanzanpassung bei solchen Halfloop-Antennen mit mehr
als zwei Frequenzbereichen zum Senden und/oder Empfangen von Signalen erfolgt dabei
in der beschriebenen Weise durch entsprechendes Einfügen zusätzlicher Impedanzen,
wie dies gemäß Figur 7, Figur 8 und Figur 9 beschrieben wurde. Dabei können eine oder
mehrere zusätzliche Impedanzen verwendet werden. Diese können wie beschrieben in einem
oder mehreren Schaltungszweigen einer jeden Resonanzschaltung des Speisenetzwerks
10 oder in Serie oder parallel dazu angeordnet sein.
[0050] Bei einer derartigen Zweiband-Halfloop-Antenne oder Mehrband-Halfloop-Antenne findet
eine starke gegenseitige Beeinflussung zum einen zwischen dem Speisenetzwerk 10 und
dem Antennenbügel 1 und zum anderen zwischen den Impedanzen des Speisenetzwerks 10
statt. Zudem erzeugt das Speisenetzwerk 10 auf dem Antennenbügel 1 eine Strombelegung,
die eine gute Abstrahlung in allen Betriebsfrequenzbereichen der Halfloop-Antenne
ermöglicht. Durch entsprechende Dimensionierung der beschriebenen flächigen Ausgestaltung
des Antennenbügels 1 und der damit verbundenen Kapazität des Antennenbügels 1 kann
der Antennenbügel 1 in Verbindung mit dem Speisenetzwerk 10 so abgestimmt werden,
daß die von der Halfloop-Antenne in den Betriebsfrequenzbereichen abgestrahlte Leistung
gegenüber der von λ/4-Strahlern äußerst geringe Einbußen aufweist. Das Strahlungsdiagramm
der Halfloop-Antenne in der vertikalen und horizontalen Ebene ist dabei näherungsweise
das eines Monopols, wie beispielsweise eines λ/4-Strahlers.
[0051] Die Antennen gemäß der bevorzugten Ausführungsformen weisen sowohl in der Seitenansicht
als auch in der Draufsicht ein spitz zulaufendes Profil auf, welches aerodynamisch
günstige Eigenschaften hat. Bei Verwendung von zwei Verlängerungsspulen, deren Induktivität
man unsymmetrisch verteilt, kann man den Anstiegswinkel des seitlichen Profils bestimmen
bzw. die Form des Profils selbst verändern. Damit ist sowohl ein gerade ansteigendes
wie auch ein mit einer Krümmung ansteigendes Profil realisierbar. Paßt man ferner
den Radom dieser doppelten Keilform an, so weist die gesamte Antenne aufgrund ihrer
guten aerodynamischen Eigenschaften eine hervorragende Eignung zum mobilen Einsatz
auf Fahrzeugen auf, vorzugsweise bei einer Einbauposition auf dem Fahrzeugdach oder
der Kofferraumklappe. Neben ihren guten aerodynamischen Eigenschaften eignet sich
die Antenne auch als On-Glas-Antenne, da sie bei Einbaupositionen an der Oberkante
der Front- oder Heckscheibe durch ihre keilförmige Formgebung einen fließenden Übergang
zur Karosserie bildet.
[0052] Das Einsatzgebiet der oben beschriebenen Flachantennen liegt unter anderem beim Senden
und Empfangen von Signalen im GSM-Band. Ist eine Stabantenne für Radioempfang, in
die sich eine weitere Antenne zum Senden und Empfangen von Signalen im GSM-Band integrieren
ließe, nicht vorhanden oder steht nicht zur Verfügung, beispielsweise, weil sie in
Form einer Heckscheibenantenne realisiert wurde, besteht die Möglichkeit, eine derartige
GSM-Antenne separat zu installieren. Vorzugsweise werden derartige Flachantennen dort
installiert, wo Antennen in die Fahrzeuggeometrie integriert werden sollen. Desweiteren
kann eine Bestrahlung der Insassen bei einer Antenne mit Rundstrahlcharakteristik
minimiert werden, wenn diese sich in einer Einbauposition auf oder direkt am Fahrzeugdach
befindet.
[0053] Durch eine entsprechende Dimensionierung der Antenne ist diese auch zum Senden oder
Empfangen vertikal polarisierter elektro-magnetischer Wellen in anderen Frequenzbändern,
beispielsweise im E-Netz, zu verwenden.
1. Halfloop-Antenne mit einem metallischen Antennenbügel (1), der gegenüber einer als
Masse ausgelegten Grundebene (2) angeordnet ist, wobei der Antennenbügel (1) auf der
einen Seite (4) mit der Grundebene (2) verbunden ist und auf der anderen Seite (3)
die Verbindung zum Antennensignal aufweist, wobei der Antennenbügel (1) eine, insbesondere
metallische, Fläche (5) umschließt, deren äußerer Rand (6) eine konvexe Kurve bildet,
d.h. nach außen gewölbt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Antennenbügel umschlossene Fläche (5) zur Grundebene (2) schräg und parallel
angeordnet ist.
2. Halfloop-Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Antennenbügel umschlossene Fläche (5) zur Grundebene (2) nach außen gewölbt
angeordnet ist.
3. Halfloop-Antenne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwicklung des Antennenbügels (1) die Form einer an ihren Enden spitz zulaufenden
Ellipse hat.
4. Halfloop-Antenne nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Antennensignalseite (3) des Antennenbügels (1) eine Induktivität (7) eingefügt
wird.
5. Halfloop-Antenne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Antennenbügel (1) und der Grundebene (2) durch eine weitere
Induktivität (8) erfolgt.
6. Halfloop-Antenne nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antenne ein Radom aufweist.
7. Halfloop-Antenne nach Anspruch 4 und 6 oder 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivität (7) bzw. die Induktivitäten (7, 8) als Feder ausgebildet sind, deren
Rückstellkraft die vom Antennenbügel (1) umschlossene metallische Fläche (5) oder
Teile davon gegen das Radom drückt.
8. Halfloop-Antenne nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Radom als Dielektrikum wirkt.
9. Halfloop-Antenne nach einem der Ansprüche 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die vom metallische Antennenbügel (1) umschlossene metallische Fläche (5) auf der
Innenseite des Radoms aufgebracht ist.
10. Halfloop-Antenne nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Antennenbügel (1) umschlossene Fläche (5) an ihrer Außenseite ein Dielektrikum
aufweist.
11. Halfloop-Antenne nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halfloop-Antenne als Skelettantenne realisiert ist, wobei die Fläche (5) von
einem dünnen metallischen Leiter (9) umgeben ist, der den äußeren Rand (6) der Fläche
(5) bildet.
12. Halfloop-Antenne nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antennenbügel (1) und einem der Antennenanschlüsse (3, 4) ein Speisenetzwerk
(10) eingefügt ist, wobei das Speisenetzwerk (10) mindestens eine erste Resonanzschaltung
(40; 50) aufweist, die eine Induktivität (15; 16) und eine Kapazität (20; 21) umfaßt.
13. Halfloop-Antenne nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine erste Resonanzschaltung (40) als Parallelresonanzkreis ausgebildet
ist.
14. Halfloop-Antenne nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine erste Resonanzschaltung (50) als Serienresonanzkreis ausgebildet
ist.
15. Halfloop-Antenne nach Anspruch 12, 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Speisenetzwerk (10) an einen Einspeisepunkt (3) angeschlossen ist.
16. Halfloop-Antenne nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Speisenetzwerk (10) mit der Grundebene (2) verbunden ist.
17. Halfloop-Antenne nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Speisenetzwerk (10) mindestens eine erste zusätzliche Impedanz (25, 26) umfaßt,
die so gewählt ist, daß das Speisenetzwerk (10) auf eine vorgegebene Impedanz am mit
dem Speisenetzwerk (10) verbundenen Antennenanschluß (3, 4) angepaßt ist.
18. Halfloop-Antenne nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine erste zusätzliche Impedanz (25, 26) in einem Schaltungszweig
der mindestens einen ersten Resonanzschaltung (40; 50) oder in Serie oder parallel
zur mindestens einen ersten Resonanzschaltung (40; 50) angeordnet ist.
19. Halfloop-Antenne nach einem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Speisenetzwerk (10) mehrere Resonanzschaltungen (40, 45, 50, 55) unterschiedlicher
Resonanzfrequenz aufweist.
20. Halfloop-Antenne nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Parallelresonanzkreise (40, 45) in Reihe geschaltet sind.
21. Halfloop-Antenne nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Serienresonanzkreise (50, 55) parallelgeschaltet sind.
22. Halfloop-Antenne nach Anspruch 19, 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß ein Serienresonanzkreis (50, 55) und ein Parallelresonanzkreis (40, 45) parallel-
oder in Serie geschaltet sind.
23. Halfloop-Antenne nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß ein Serienresonanzkreis (50, 55) einer Reihenschaltung aus mehreren Parallelresonanzkreisen
(40, 45) parallelgeschaltet ist.
1. Half loop antenna having a metallic antenna bracket (1) which is arranged opposite
a base plane (2) which is in the form of an earth, with the antenna bracket (1) being
connected to the base plane (2) on one side (4) and having the connection for the
antenna signal on the other side (3), with the antenna bracket (1) enclosing a surface
(5), in particular a metallic surface (5), whose outer edge (6) forms a convex curve,
that is to say is domed outwards, characterized in that the surface (5) which is surrounded by the antenna bracket is arranged obliquely
with respect to and parallel to the base plane (2).
2. Half loop antenna according to Claim 1, characterized in that the surface (5) which is surrounded by the antenna bracket is arranged such that
it is domed outwards with respect to the base plane (2).
3. Half loop antenna according to Claim 1 or 2, characterized in that the development of the antenna bracket (1) has the form of an ellipse which runs
to a point at its ends.
4. Half loop antenna according to one of the preceding claims, characterized in that an inductance (7) is inserted on the antenna signal side (3) of the antenna bracket
(1).
5. Half loop antenna according to Claim 4, characterized in that the connection between the antenna bracket (1) and the base plane (2) is produced
by a further inductance (8).
6. Half loop antenna according to one of the preceding claims, characterized in that the antenna has a radome.
7. Half loop antenna according to Claims 4 and 6 or 5 and 6, characterized in that the inductance (7) or the inductances (7, 8) is or are in the form of a spring, whose
restoring force presses the metallic surface (5), which is surrounded by the antenna
bracket (1), or parts of it against the radome.
8. Half loop antenna according to Claim 6 or 7, characterized in that the radome acts as a dielectric.
9. Half loop antenna according to one of Claims 6, 7 or 8, characterized in that the metallic surface (5) which is surrounded by the metallic antenna bracket (1)
is fitted on the inside of the radome.
10. Half loop antenna according to one of the preceding claims, characterized in that the surface (5) which is surrounded by the antenna bracket (1) has a dielectric on
its outside.
11. Half loop antenna according to one of the preceding claims, characterized in that the half loop antenna is in the form of a skeletal antenna, with the surface (5)
being surrounded by a thin metallic conductor (9), which forms the outer edge (6)
of the surface (5).
12. Half loop antenna according to one of the preceding claims, characterized in that a feed network (10) is inserted between the antenna bracket (1) and one of the antenna
connections (3, 4), with the feed network (10) having at least one first resonant
circuit (40; 50), which comprises an inductance (15; 16) and a capacitance (20; 21).
13. Half loop antenna according to Claim 12, characterized in that the at least one first resonant circuit (40) is in the form of a parallel resonant
circuit.
14. Half loop antenna according to Claim 12, characterized in that the at least one first resonant circuit (50) is in the form of a series resonant
circuit.
15. Half loop antenna according to Claim 12, 13 or 14, characterized in that the feed network (10) is connected to a feed point (3).
16. Half loop antenna according to one of Claims 12 to 15, characterized in that the feed network (10) is connected to the base plane (2).
17. Half loop antenna according to one of Claims 12 to 16, characterized in that the feed network (10) comprises at least one first additional impedance (25, 26),
which is selected such that the feed network (10) is matched to a predetermined impedance
at the antenna connection (3, 4) which is connected to the feed network (10).
18. Half loop antenna according to Claim 17, characterized in that the at least one first additional impedance (25, 26) is arranged in a circuit branch
of the at least one first resonant circuit (40; 50), or in series or in parallel with
at least one first resonant circuit (40; 50).
19. Half loop antenna according to one of Claims 12 to 18, characterized in that the feed network (10) has a number of resonant circuits (40, 45, 50, 55) with different
resonant frequencies.
20. Half loop antenna according to Claim 19, characterized in that two parallel resonant circuits (40, 45) are connected in series.
21. Half loop antenna according to Claim 19 or 20, characterized in that two series resonant circuits (50, 55) are connected in parallel.
22. Half loop antenna according to Claim 19, 20 or 21, characterized in that one series resonant circuit (50, 55) and one parallel resonant circuit (40, 45) are
connected in parallel or in series.
23. Half loop antenna according to one of Claims 19 to 22, characterized in that one series resonant circuit (50, 55) is connected in parallel with a series circuit
formed by a number of parallel resonant circuits (40, 45).
1. Antenne demi-cadre comportant un étrier d'antenne métallique (1), monté sur un plan
de base (2) constituant la masse et relié d'un côté (4) au plan de base (2) et de
l'autre côté (3) au signal d'antenne, cet étrier (1) comprenant une surface (5) métallique
en particulier, dont le bord externe (6) forme une courbe convexe, c'est-à-dire bombé
vers l'extérieur,
caractérisée en ce que
la surface (5) de l'étrier comprend par rapport au plan de base (2), une partie oblique
suivie d'une partie parallèle.
2. Antenne demi-cadre selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la surface (5) de l'étrier d'antenne est bombée vers l'extérieur par rapport au plan
de base.
3. Antenne demi-cadre selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
caractérisée en ce que
développé, l'étrier d'antenne (1) a la forme d'une ellipse dont les extrémités sont
en pointe.
4. Antenne demi-cadre selon l'une quelconque des revendications précédentes
caractérisée en ce que
sur le côté du signal d'antenne (3) de l'étrier d'antenne (1) est montée une inductance
(7).
5. Antenne demi-cadre selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
la liaison entre l'étrier d'antenne (1) et le plan de base (2) est assurée par une
deuxième inductance (8).
6. Antenne demi-cadre selon l'une quelconque des revendications précédentes
caractérisée en ce que
l'antenne présente un radôme.
7. Antenne demi-cadre selon l'une quelconque des revendications 4 et 6 ou 5 et 6,
caractérisée en ce que
l'inductance (7) ou les inductances (7, 8) ont la forme de ressorts dont la force
de rappel pousse la surface métallique (5) de l'étrie (1) ou des parties de cette
surface contre le radôme.
8. Antenne demi-cadre selon l'une quelconque des revendications 6 ou 7,
caractérisée en ce que
le radôme agit comme un diélectrique.
9. Antenne demi-cadre selon l'une quelconque des revendications 6, 7 ou 8,
caractérisée en ce que
la surface métallique (5) de rétrier d'antenne (5) est réalisée sur la face interne
du radôme.
10. Antenne demi-cadre selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la nappe (5) de l'étrier d'antenne (1) porte sur sa face externe un diélectrique.
11. Antenne demi-cadre selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'antenne est une antenne squelette dont la surface (5) est entourée par un conducteur
métallique mince (9) formant le bord externe (6) de la surface (5).
12. Antenne demi-cadre selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'
entre l'étrier d'antenne (1) et un des raccords d'antenne (3, 4) est monté un réseau
d'alimentation (10) présentant au moins un premier circuit résonant (40 ; 50) comprenant
une inductance (15, 16) et une capacité (20, 21).
13. Antenne demi-cadre selon la revendication 12,
caractérisée en ce que
le premier circuit résonant (40) est un circuit parallèle.
14. Antenne demi-cadre selon la revendication 12,
caractérisée en ce que
le premier circuit résonant (50) est un circuit série.
15. Antenne demi-cadre selon l'une quelconque des revendications 12, 13 et 14,
caractérisée en ce que
le réseau d'alimentation (10) est raccordé à un point d'alimentation (3).
16. Antenne demi-cadre selon l'une quelconque des revendications 12 à 15,
caractérisée en ce que
le circuit d'alimentation (10) est relié au plan de base (2).
17. Antenne demi-cadre selon l'une quelconque des revendications 12 à 16,
caractérisée en ce que
le circuit d'alimentation (10) comprend au moins une première impédance supplémentaire
(25, 26) qui est choisie de manière à ajuster le réseau (10) sur une impédance prédéterminée
au raccord d'antenne (3, 4) reliant celle-ci au réseau d'alimentation (10).
18. Antenne demi-cadre selon la revendication 17,
caractérisée en ce que
la première impédance supplémentaire (25, 26) est montée dans une branche du premier
circuit résonant (40, 50) ou en série ou en parallèle avec au moins un premier circuit
résonant (40, 50).
19. Antenne demi-cadre selon l'une quelconque des revendications 12 à 18,
caractérisée en ce que
le réseau d'alimentation (10) comprend plusieurs circuits résonants (40, 45, 50, 55)
ayant des fréquences de résonance différentes.
20. Antenne demi-cadre selon la revendication 19,
caractérisée en ce que
deux circuits résonants parallèles (40, 45) sont reliés en série.
21. Antenne demi-cadre selon l'une quelconque des revendications 19 ou 20,
caractérisée en ce que
deux circuits résonants série (50, 55) sont reliés en parallèle.
22. Antenne demi-cadre selon l'une quelconque des revendications 19, 20 ou 21,
caractérisée en ce qu'
un circuit résonant série (50, 55) et un circuit résonant parallèle (40, 45) sont
montés en parallèle ou en série.
23. Antenne demi-cadre selon l'une quelconque des revendications 19 à 22,
caractérisée en ce qu'
un circuit résonant série (50, 55) est monté en parallèle avec un circuit constitué
de plusieurs circuits résonants parallèles (40, 45) reliés en série.