[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage mit mindestens einer Flüssigkeitspumpe, vorzugsweise
Kreiselpumpe, die von einem elektrischen Motor angetrieben wird und mit einem Regler
zum Vergleich eines Istwerts eines Ausgangsdrucks der Flüssigkeitspumpe mit einem
vorgegebenen Sollwert des Ausgangsdrucks und einem Ausgangssignal, das in Abhängigkeit
des Ergebnisses des Vergleichs und einer Übertragungsfunktion des Reglers variiert
und einem Drehzahlregelgerät zur Ansteuerung des elektrischen Motors zugeführt wird.
[0002] Bei derartigen Anlagen (zB:DE-A-3 824 293) wird die Regelbarkeit der Pumpenleistung
durch Variation der Pumpenantriebsdrehzahl üblicherweise dazu benützt, schwankende
Verbrauchswerte bei konstantem Druck oder nach vorgegebenen Kriterien gleitenden Drücken
abzudecken. Ebenso kann aber auch die Pumpwerksfördermenge bei beliebig schwankenden
Förderdrücken konstant gehalten oder, z.B. bei Filteranlagen mit variablem Filterwiderstand,
nach bestimmten Kriterien geführt werden.
[0003] Die erforderliche Drehzahl der Pumpen wird üblicherweise mittels P-(Proportional-),
PI-(Proportional-Integral-) oder PID-(Proportional-Integral-Differential-)Reglern
durch Vergleich eines gemessenen Istwertes des Pumpenausgangsdrucks bzw. des Verbraucherdrucks
in der Anlage mit einem vorgegebenen Sollwert dieses Drucks ermittelt und ein entsprechendes
Ausgangssignal des Reglers dem Drehzahlregelgerät des Motors der Flüssigkeitspumpe
zugeführt.
[0004] Eine bekannte Anlage der vorgeschilderten Art wird an Hand der Fig. 3 und 4 beispielsweise
erläutert. Dabei zeigt Fig. 3 schematisch zwei Varianten einer solchen Anlage, Fig.
4 ein Druck-Zeit-Diagramm hierzu. Gemäß Fig. 3 wird die Pumpe 1, in diesem Fall eine
Kreiselpumpe, durch den Elektromotor 2, hier ein Drehstromkurzschlußankermotor oder
ein Gleichstrommotor, angetrieben. Auf den Motor 2 wirkt ein Drehzahlregelgerät 3,
z.B. ein Frequenzumformer bei Drehstromkurzschlußankermotoren oder ein Thyristorstromrichter
bei Gleichstrommotoren oder ein Spannungsregelgerät. Dieses Drehzahlregelgerät 3 empfängt
das vorerwähnte Signal eines Pl-Reglers 4, der dieses Signal auf Grund des Vergleiches
der Werte des Druck-Istwert-Gebers 5 und des Druck-Sollwert-Gebers 6 ermittelt. Bei
V sind die Verbraucher angeschlossen. Wie gestrichelt angedeutet, kann noch ein Speicherkessel
8 an das Verbrauchernetz N angeschlossen sein. Das Diagramm gemäß Fig. 2 veranschaulicht
die Arbeitsweise dieser bekannten Anlage im Betrieb, wobei entlang der Abszisse die
Zeit t und entlang der Ordinate der Druck D aufgetragen sind. St ist der Startzeitpunkt,
H läßt die Hochlaufzeit erkennen und DB verweist auf den Dauerbetrieb, die Linie DS
zeigt den Druck-Sollwert an. Die gestrichelte Linie FD gibt den Verlauf des Förderdrucks
bzw. Ausgangsdrucks der Pumpe im Betrieb dieser Anlage an, wobei dieser Förderdruck
dem Druck im Versorgungsnetz N gleich ist und eine Funktion der Drehzahl des Motors
darstellt.
[0005] Diese Regelung bewirkt bei Verbrauchswerten von 0 bis 100 % einen kontinuierlichen
Dauerbetrieb der Pumpe. Bei sehr kleinen Verbrauchswerten und insbesonders bei einer
Verbrauchsmenge Null arbeitet die Pumpe dieser bekannten Anlage dann unwirtschaftlich.
Sie läuft z.B. beim Verbrauch Null nur, um den Druck zu halten, ohne jedoch zu fördern.
Das führt zu einer unerwünschten Erwärmung der Pumpe und zu unnötigem Energieverbrauch.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den unwirtschaftlichen Betrieb der Pumpen
bei gegen Null gehenden Fördermengen zu unterdrücken und somit unnötigen Energieverbrauch
zu vermeiden und die Lebensdauer der Pumpe zu verlängern.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Steuerschaltung vorgesehen
ist, die zyklisch zumindest einen der Regelparameter des Reglers variiert.
[0008] Im Gegensatz zur herkömmlichen Betriebsweise von P-, Pl- oder PID-Reglern, bei dem
sich der Istwert dem Sollwert asymptotisch annähert, wird durch den erfindungsgemäßen
"abnormalen" Betrieb des Reglers durch zyklische Veränderung von Regelparametern dieser
in eine Art schwingenden Zustand versetzt, bei dem bei Verbrauchsmengen nahe Null
immer wieder der Fall eintritt, daß der Istwert den Sollwert des Drucks überschreitet,
was zu einem Abregeln des Motors und damit zu einem Pumpenstillstand führt. Da bei
Verbrauchsmengen nahe Null der Druck nicht bzw, nur sehr langsam abgebaut werden kann,
verharrt somit die Pumpe für längere Zeit im Stillstand. In anderen Worten: das Verhalten
des herkömmlich betriebenen P-, Pl- oder PID-Reglers ist darauf ausgerichtet, einen
Sollwert des Systems zu erreichen bzw. asymptotisch anzunähern, um einen konstanten
Zustand zu erreichen. Bleibt beispielsweise der Verbrauch in der Anlage konstant (>=
0), so erreicht auch der Regler einen konstanten Zustand und wird die von ihm gesteuerte
Pumpe mit einer konstanten Drehzahl betrieben. Dem gegenüber wird jedoch der Regler
in der erfindungsgemäßen Betriebsweise durch immer wiederkehrende erzwungene Änderung
von Regelparametern zyklisch aus diesem konstanten Zustand gebracht, und der Regler
muß somit stets aufs Neue auf die geänderten Werte und Parameter reagieren.
[0009] Gegenüber der Verwendung eines Zweipunkt-Druckreglers, der in der Anlage gemäß der
EP 0 619 432 B1 der Anmelderin in Verbindung mit einem Drehzahlregelgerät eingesetzt
wurde, zeichnet sich die vorliegende Erfindung dadurch aus, daß ein P-, PI-, oder
PID-Regler in der erfindungsgemäßen Betriebsweise verwendet wird, der kontinuierlich
veränderliche Rampen des Förderdrucks bereitstellen kann.
[0010] Obwohl oben erwähnt wurde, daß die Änderung der Regelparameter des Reglers durch
das Steuergerät zyklisch erfolgt, bedeutet dies nicht, daß die Zeitabstände zwischen
den Veränderungen konstant sein müßten. Vielmehr kann dem Steuergerät jede zweckmäßige
zeitliche Abfolge von Änderungszeitpunkten der Regelparameter vorgegeben oder auch
im laufenden Betrieb geändert werden.
[0011] Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerschaltung, zweckmäßig über einen Sollwertgeber, den dem Regler zugeführten
Sollwert variiert.
[0012] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Übertragungsfunktion
des Reglers ein Proportionalglied aufweist, das durch die Steuerschaltung variiert
wird. Das Übertragungsverhalten des Proportionalgliedes kann durch v(t) = Kp u(t)
beschrieben werden (v(t) .. Ausgangssignal, u(t) .. Eingangssignal, Kp .. Proportionalbeiwert),
wobei durch die Steuerschaltung der Proportionalbeiwert Kp verändert wird.
[0013] Bei einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform weist die Übertragungsfunktion
des Reglers ein Integrationsglied auf, das durch die Steuerschaltung variiert wird.
Das Übertragungsverhalten des Integrationsgliedes wird durch v(t) = v(t
0) + Ki ∫ u(τ) dτ beschrieben, (v(t) .. Ausgangssignal, v(t
0) .. Ausgangssignal zum Startzeitpunkt t
0, u(τ) .. Eingangssignal, das über die Integrationsdauer (t
0 bis t) integriert wird, Ki .. Integralbeiwert), wobei durch die Steuerschaltung zweckmäßig
der Integralbeiwert Ki oder die Integrationsdauer verändert wird.
[0014] Bei wiederum einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform der Anlage weist die
Übertragungsfunktion des Reglers ein Differenzierglied auf, das durch die Steuerschaltung
variiert wird. Das Übertragungsverhalten des Differenziergliedes wird durch v(t) =
Kd du(t)/dt beschrieben, (v(t) .. Ausgangssignal, u(t) .. Eingangssignal, Kd .. Differenzierbeiwert),
wobei durch die Steuerschaltung der Differenzierbeiwert Kd verändert wird.
[0015] Wenn der Motor der Flüssigkeitspumpe ein Drehstrommotor ist, so wird als Drehzahlregelgerät
zweckmäßig ein Frequenzumformer eingesetzt.
[0016] ist der Motor der Flüssigkeitspumpe ein Gleichstrommotor, so ist das Drehzahlregelgerät
günstigerweise als Stromrichter oder Spannungsregelgerät ausgeführt.
[0017] Bei Vorhandensein von mehr als einer Flüssigkeitspumpe werden bevorzugt für jede
Pumpe ein getrenntes Drehzahlregelgerät und ein getrennter Regler vorgesehen.
[0018] Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Fig. 1 und 2 beispielsweise erläutert.
Fig. 1 zeigt zwei Varianten einer erfindungsgemäßen Anlage und die Fig. 2 ein zugehöriges
Druck-Zeit-Diagramm.
[0019] Die erfindungsgemäße Anlage von Fig. 1 entspricht in vielen Teilen jener bekannten,
in Fig. 3 dargestellten Anlage und umfaßt eine Flüssigkeitspumpe 1, z.B. eine Kreiselpumpe,
die durch einen Elektromotor 2 angetrieben wird. Der Motor 2 wird von einem Drehzahlregelgerät
3, z.B. ein Frequenzumformer bei Drehstromkurzschlußankermotoren oder ein Thyristorstromrichter
bei Gleichstrommotoren oder ein Spannungsregelgerät, angetrieben. Dieses Drehzahlregelgerät
3 empfängt ein Regelausgangssignal 4a von einem Regler 4, der ein vorgegebenes Übertragungsverhalten
aufweist, das Proportional-, Integral- und/oder Differentialanteile aufweisen kann.
Im vorliegenden Fall ist Regler 4 als PID-Regler ausgeführt. Der Regler 4 bezieht
seine Eingangssignale einerseits von einem Druck-Istwert-Geber 5, der einen in eine
elektrische Größe transformierten Druckwert des Pumpenausgangs bzw. des Verbraucherdrucks
des Netzes N, an das die Pumpe angeschlossen ist, liefert, und andererseits von einem
Druck-Sollwert-Geber 6, der einen Sollwert des Verbraucherdrucks vorgibt, der möglichst
schnell und genau erreicht werden soll. In Abhängigkeit von Sollwert und Istwert und
seiner Übertragungsfunktion errechnet der Regler 4 in an sich bekannter Weise das
genannte Ausgangssignal 4a, das auf das Drehzahlregelgerät 3 wirkt. Bei V sind weiters
die Verbraucher an das Netz angeschlossen. Wie gestrichelt angedeutet, kann noch ein
Speicherkessel 8 an das Verbrauchernetz N angeschlossen sein.
[0020] Soweit entspricht die erfindungsgemäße Anlage jener bekannten Anlage von Fig. 3.
Sie zeigt daher auch im Betrieb zunächst im wesentlichen das in Fig. 4 dargestellte
Verhalten.
[0021] Was die erfindungsgemäße Anlage von Fig. 1 jedoch von der bekannten Anlage von Fig.
3 unterscheidet, ist die Steuerschaltung 10, die auf den Druck-Sollwert-Geber 6 und/oder
direkt auf den Regler 4 wirkt und zyklisch - gleichgültig, ob in regelmäßigen oder
unregelmäßigen Zeitabständen - Regelparameter des Reglers 4 und/oder den Druck-Sollwert
verstellt. Die Regelparameter können dabei Koeffizienten von Proportional-, Integral-
und/oder Differentialglieder der Übertragungsfunktion des Reglers umfassen.
[0022] Im folgenden wird anhand des zugehörigen Druck-Zeit-Diagrammes von Fig.2 das Verhalten
der Anlage im Betrieb erläutert, wenn vom Steuergerät 10 der Druck-Sollwert zwischen
einem oberen Grenzwert a und einem unteren Grenzwert e umgeschaltet wird. Längs der
Abszisse des Diagrammes ist wieder die Zeit t aufgetragen, wobei der Startzeitpunkt
St und der Stopzeitpunkt Sp der Pumpe angeführt sind. Längs der Ordinate ist der Druck
D ersichtlich gemacht, nämlich der Förderdruck (Ausgangsdruck) der Pumpe bzw. der
Druck im Verbrauchernetz. Die Linie e macht den unteren Grenzwert des Druck-Sollwerts,
die Linie a den oberen Grenzwert des Sollwerts ersichtlich, zwischen denen das Steuergerät
10 hin und herschaltet. Es wird angenommen, daß zunächst von der Pumpe der erforderliche
Verbraucherdruck von Null ausgehend aufgebaut werden muß, wobei gleichzeitig durch
die Verbraucher Flüssigkeit aus dem System entnommen wird. Später soll der Verbrauch
enden, und der Zeitpunkt dieses Verbrauchsendes ist mit E angedeutet. Die gestrichelte
Linie GL macht den jeweiligen Förderdruck der Pumpe 1 als Funktion der Drehzahl, die
strichpunktierte Linie PL den Druck im Versorgungsnetz N sichtbar. Zunächst steigen
GL und PL entlang einer Hochlauframpe steil und im wesentlichen gleichzeitig an, bis
der obere Grenzwert a des Druck-Sollwerts im Verbrauchernetz fast erreicht ist. Nun
geht die Hochlauframpevon GL und PL stetig in eine Asymptote zur waagrechten Linie
a über, wobei der Verbrauch entsprechend nachgeregelt wird. Die Nacheilung des Förderdrucks
der Pumpe gegenüber dem Verbraucherdruck ist vernachlässigbar klein und daher in der
Zeichnung nicht dargestellt. Zum Zeitpunkt t1 schaltet die Steuerschaltung 10 den
Druck-Sollwert erstmals auf den unteren Grenzwert e um, und der Regler 4 gleicht dies
durch verminderte Pumpenförderleistung entsprechend aus. Die Kurven GL und PL sinken
dementsprechend ab. Zum Zeitpunkt t2 erfolgt eine weitere Umschaltung des Druck-Sollwerts
durch die Steuerschaltung 10, diesmal wieder auf den oberen Grenzwert a. Förderdruck
GL und Verbraucherdruck PL steigen entsprechend an. Es ist zu beachten, daß bis jetzt
dem System Flüssigkeit entnommen wurde, d.h. ein Verbrauch stattgefunden hat. Dieser
Verbrauch endet jedoch zum Zeitpunkt E, weshalb die Förderleistung der Pumpe zurückgeregelt
wird. Da weiters davon ausgegangen wird, daß es sich um ein im wesentlichen geschlossenes
Netzsystem handelt, welche Bedingung auch bei Verlusten von 1 bis 2 % noch als erfüllt
angesehen werden kann, bleibt daher der Verbraucherdruck bei einem konstanten Wert,
der beinahe so groß ist wie der obere Grenzwert a. Wenn nun zum Zeitpunkt t3 die Steuerschaltung
den Druck-Sollwert erneut auf den unteren Grenzwert e umschaltet, so versucht der
Regler 4 durch entsprechendes Zurückregeln der Drehzahl des Motors 2 und damit des
Pumpenförderdrucks GL den Verbraucherdruck PL an den neuen, verminderten Sollwert
anzupassen. Da es sich aber wie gesagt um ein geschlossenes System handelt, kann der
Verbraucherdruck nicht abgebaut werden. Das führt dazu, daß die Pumpe 1 zum völligen
Stillstand kommt und somit nicht im unwirtschaftlichen Betrieb weiterläuft, nur um
den Druck zu halten. Erst bei Einsetzen eines neuerlichen Verbrauches wird der Anlagedruck
(Druck im Netz N) wieder absinken und würde die Pumpe 1 bei Erreichen des unteren
Druckgrenzwertes e neuerlich gestartet werden. Auch ein erneutes Umschalten des Druck-Sollwerts
auf den oberen Grenzwert a könnte die Pumpe zum Starten veranlassen.
1. Anlage mit mindestens einer Flüssigkeitspumpe (1), vorzugsweise Kreiselpumpe, die
von einem elektrischen Motor (2) angetrieben wird und mit einem Regler (4) zum Vergleich
eines Istwerts eines Ausgangsdrucks der Flüssigkeitspumpe mit einem vorgegebenen Sollwert
des Ausgangsdrucks und einem Ausgangssignal (4a), das in Abhängigkeit des Ergebnisses
des Vergleichs und einer Übertragungsfunktion des Reglers variiert und einem Drehzahlregelgerät
(3) zur Ansteuerung des elektrischen Motors (2) zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerschaltung (10) vorgesehen ist, die zyklisch die Übertragungsfunktion des
Reglers (4) variiert.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsfunktion des Reglers (4) ein Proportionalglied aufweist, das durch
die Steuerschaltung (10) variiert wird.
3. Anlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsfunktion des Reglers (4) ein Integrationsglied aufweist, das durch
die Steuerschaltung (10) variiert wird.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsfunktion des Reglers (4) ein Differenzierglied aufweist, das durch
die Steuerschaltung (10) variiert wird.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (10), vorzugsweise über einen Sollwertgeber (6), den dem Regler
(4) zugeführten Sollwert variiert.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (2) ein Drehstrommotor und das Drehzahlregelgerät (3) ein Frequenzumformer
ist.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (2) ein Gleichstrommotor und das Drehzahlregelgerät (3) ein Stromrichter
oder Spannungsregelgerät ist.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein von mehr als einer Flüssigkeitspumpe (1) für jede Pumpe ein getrenntes
Drehzahlregelgerät (3) und ein getrennter Regler (4) vorgesehen sind.
1. A plant comprising at least one fluid pump (1), preferably centrifugal pump, which
is driven by an electric motor (2), and comprising a controller (4) for comparing
an actual value of an output pressure of the fluid pump with a predetermined set value
of the output pressure and an output signal (4a), which varies depending on the result
of the comparison as well as on a transfer function of the controller and is supplied
to a speed-control device (3) for activating the electric motor (2), characterized in that a control circuit (10) is provided, which varies the transfer function of the controller
(4) in a cyclic manner.
2. A plant according to claim 1, characterized in that the transfer function of the controller (4) exhibits a proportional element that
is varied by the control circuit (10).
3. A plant according to any of claims 1 or 2, characterized in that the transfer function ofthe controller (4) exhibits an integral element that is varied
by the control circuit (10).
4. A plant according to any of claims 1 to 3, characterized in that the transfer function of the controller (4) exhibits a differential element that
is varied by the control circuit (10).
5. A plant according to any of claims 1 to 4, characterized in that the control circuit (10) varies the set value supplied to the controller (4), preferably
via a set-point adjuster (6).
6. A plant according to any of claims 1 to 5, characterized in that the motor (2) is a rotary current motor and the speed-control device (3) is a frequency
converter.
7. A plant according to any of claims 1 to 6, characterized in that the motor (2) is a direct current motor and the speed-control device (3) is a power
converter or a voltage regulator.
8. A plant according to any of claims 1 to 7, characterized in that, if more than one fluid pump (1) is present, each pump is provided with a separate
speed-control device (3) and a separate controller (4).
1. Installation avec au moins une pompe à liquide (1), de préférence une pompe centrifuge,
qui est actionnée par un moteur électrique (2) et avec un régulateur (4) pour comparer
une valeur réelle d'une pression de sortie de la pompe à liquide à une valeur théorique
de référence d'une pression de sortie et à un signal de sortie (4a), qui varie en
fonction du résultat de la comparaison et d'une fonction de transmission du régulateur,
et est transmis à un régulateur de vitesse (3) pour la commande du moteur électrique
(2), caractérisé en ce qu'un circuit de commande (10) est prévu, lequel fait varier de manière cyclique la fonction
de transmission du régulateur (4).
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que la fonction de transmission du régulateur (4) présente un élément de transfert à
action proportionnelle qui varie par le biais du circuit de commande (10).
3. Installation selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la fonction de transmission du régulateur (4) présente un élément à intégration qui
varie par le biais du circuit de commande (10).
4. Installation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la fonction de transmission du régulateur (4) présente un élément différenciateur
qui varie par le biais du circuit de commande (10).
5. Installation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le circuit de commande (10) varie la valeur théorique transmise au régulateur (4),
de préférence par le biais d'un transmetteur de valeurs théoriques (6).
6. Installation selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le moteur (2) est un moteur triphasé et le régulateur de vitesse (3) est un convertisseur
de fréquence.
7. Installation selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le moteur (2) est un moteur à courant continu et le régulateur de vitesse (3) est
un convertisseur ou un régulateur de tension.
8. Installation selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que, lorsqu'il y a plus d'une pompe à liquide (1), un régulateur de vitesse (3) et un
régulateur individuel (4) sont prévus pour chaque pompe.