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(11) |
EP 1 140 560 B9 |
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KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche DE |
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Corrigendum ausgegeben am: |
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13.04.2011 Patentblatt 2011/15 |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2008 Patentblatt 2008/41 |
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Anmeldetag: 18.09.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2000/009094 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/026929 (19.04.2001 Gazette 2001/16) |
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VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR OPTISCHEN ERFASSUNG EINES SEGMENTS EINES VERKEHRSRAUMS
EINES KRAFTFAHRZEUGES
METHOD AND DEVICE FOR OPTICALLY DETECTING A SEGMENT OF A DRIVING AREA OF A MOTOR VEHICLE
PROCEDE ET DISPOSITIF DE DETECTION OPTIQUE D'UN SEGMENT D'ESPACE DE CIRCULATION D'UNE
AUTOMOBILE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
14.10.1999 DE 19949496
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.10.2001 Patentblatt 2001/41 |
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Patentinhaber: Volkswagen Aktiengesellschaft |
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38436 Wolfsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- ZANDER, André
38820 Halberstadt (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 008, no. 234 (M-334), 26. Oktober 1984 (1984-10-26)
& JP 59 114139 A (NAIRUSU BUHIN KK), 2. Juli 1984 (1984-07-02)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Überwachung eines Segments
eines Verkehrsraums eines Fahrzeugs, bei dem von einem optischen Sensor das zu überwachende
Segment des Verkehrsraums erfaßt und ein die optische Information repräsentierendes
Sensorsignal erzeugt und zu einer Auswerteeinrichtung geleitet wird, bei dem die Auswerteeinrichtung
ein Steuersignal für eine Monitoreinrichtung des Fahrzeugs erzeugt und dieses zur
Monitoreinrichtung geleitet wird, und bei dem auf einer Darstellungsfläche der Monitoreinrichtung
eine flächenhafte Darstellung der vom optischen Sensor gelieferten Information durchgeführt
wird.
[0002] Ein derartiges Verfahren zur Überwachung eines Segments eines Verkehrsraums, insbesondere
zur Erfassung und Wiedergabe eines rückwärtigen Verkehrsraums oder einer Umfeldüberwachung
des Kraftfahrzeuges sind bekannt. Hierbei ist vorgesehen, daß der zu überwachende
Teil des Verkehrsraums von einem optischen Sensor, insbesondere von einer Videoeinrichtung,
erfaßt wird, und das von dieser Videoeinrichtung gelieferte Bild auf einem im Inneren
des Kraftfahrzeugs befindlichen, Insbesondere im Blickfeld des Fahrzeuglenkers angeordneten
Monitor dargestellt wird.
[0003] Die bekannten Verfahren sowie die zur Ausführung dieser Verfahren benutzten Vorrichtungen
besitzen den Nachteil, daß die meisten optischen Sensoren und/oder die meisten Wiedergebegeräte
es nicht gestatten, eine die räumliche Tiefe des überwachten Segments des Verkehrsraums
realitätsgetreu reproduzierende Bildinformation zu vermitteln. Es ist daher z. B,
für einen Betrachter nur schwer möglich, aus der auf dem Fahrzeugmonitor angezeigten
Bilddarstellung den Abstand eines sich dem Fahrzeug von hinten nähernden anderen Fahrzeugs
abzuschätzen.
[0004] Ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 Ist aus der
JP 59114 139 A bekannt.
[0005] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß hierdurch einem Fahrzeuginsassen
ermöglicht wird, den räumlichen Abstand von Objekten des erfaßten Verkehrsraums besser
abzuschätzen.
[0006] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird mittels eines Abstandssensors der Abstand
zu mindestens einem Objekt des überwachten Segments des Verkehrsraums ermittelt und
ein diese Abstandsinformation charakterisierendes Sensorsignal zur Auswerteeinrichtung
geleitet. Durch die Auswerteeinrichtung wird aus diesem Sensorsignal ein die Abstandsinformation
repräsentierendes Steuersignal erzeugt und zu mindestens einer Anzeigeeinrichtung
geleitet. Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß die oder
eine der Anzeigeeinrichtung(en), der das die Abstandsinformation repräsentierende
Steuersignal zugeleitet wird, eine weitere optische oder eine akustische Signalquelle
ist.
[0007] Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird in vorteilhafter Art und Weise eine für
eine dreidimensionale Überwachung des von der optischen Sensoreinrichtung erfaßten
Segments des Verkehrsraums besonders geeignetes Verfahren geschaffen, die dem Insassen
eines entsprechend ausgestatteten Kraftfahrzeugs nicht nur eine flächenhafte Darstellung
des im überwachten Verkehrsraums ablaufenden Verkehrsgeschehens, sondern auch zusätzlich
zu dieser zweidimensionalen Wiedergabe auch noch eine Abstandsinformation Ober mindestens
ein sich im überwachten Verkehrsraum befindliches Objekt liefert. Durch die erfindungsgemäß
vorgesehene Entfernungsbestimmung von Objekten, die von dem optischen Sensor erfaßt
werden, wird in vorteilhafter Art und Weise erreicht, daß der Fahrzeuginsasse umfassend
über das Verkehrsgeschehen in dem von dem optischen Sensor erfaßten Verkehrsraum informiert
wird.
[0008] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß als Zusätzliche Anzeigeeinrichtung
die Monitoreinrichtung verwendet wird, und daß auf einer Darstellungsfläche der Monitoreinrichtung
ein Abstandswert zur Anzeige gebracht wird. Eine derartige Maßnahme besitzt den Vorteil,
daß, hierdurch dem Betrachter der Monitoreinrichtung unmittelbar der relevante Abstand
angezeigt wird.
[0009] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß als Anzeigeeinrichtung
ferner eine monitorexteme optische Signalquelle oder eine akustische Signalquelle
verwendet wird.
[0010] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß durch die Anzeigeeinrichtung
ein Warnsignal zur Anzeige gebracht wird, wenn ein vorbestimmter Mindestabstand unterschritten
wird.
[0011] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Abstandsmessung
durch ein optisches Verfahren, insbesondere durch eine geometrische Bildauswertung
der vom optischen Sensor gelieferten Bildinformation, durchgeführt wird. Eine derartige
Maßnahme besitzt den Vorteil, daß sowohl zur optischen als auch zur Abstandssensierung
eine Erfassungseinheit des optischen Sensors verwendbar ist. In vorteilhafter Art
und Weise können dann beide Sensoren in einem einzigen Modul integriert sein. Dies
führt in vorteilhafter Art und Weise zu einer kostengünstige Herstellbarkeit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
[0012] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß zur Abstandsmessung
durch den Abstandssensor eine Laufzeitmessung von vom Abstandssensor ausgesandten
Signalen oder ein Triangulationsverfahren verwendet wird, oder daß die Abstandsmessungen
mittels Mikrowellen, insbesondere Radar, Infrarot oder Ultraschall erfolg.
[0013] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0014] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind dem Ausführungsbeispiel zu entnehmen,
das im folgenden anhand der Figuren beschrieben wird. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispielis, und
Figur 2 ein Blockdiagramm eines Autoführungsbeispiels einer Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens.
[0015] In Figur 1 ist ein allgemein mit F bezeichnetes Fahrzeug dargestellt, welches an
seinem Heck eine Sensorvonichtung 10 aufweist, durch die ein Segment SV des rückwärtigen
Verkehrsraums R des Fahrzeugs F erfaßbar Ist. Dem Fachmann ist bewußt, daß die Größe
des gezeigten Segments SV des hinteren Verkehrsraums R des Fahrzeugs F nur exemplarischen
Charakter besitzt. Es ist vielmehr möglich, daß von der Sensorvorrichtung 10 ein kleineres
oder ein größeres Raumsegment als das in Figur 1 dargestellte überwacht wird. Ebenso
ist es möglich, daß nicht nur der rückwärtige Verkehrsraum R, sondern auch der vordere
oder der seitliche Verkehrsraum durch eine entsprechende (Mehrfach-) Anordnung von
Sensoreinrichtungen 10 erfaßt wird.
[0016] Das von der Sensoreinrichtung 10 erzeugte Sensorsignal S wird - wie anhand der Figur
2 erläutert werden wird - zu einer Monitoreinrichtung 1 des Fahrzeugs F geleitet,
auf der die vom Sensorsignal S repräsentierten Informationen darstellbar sind.
[0017] Wie am besten aus Figur 2 ersichtlich ist, beinhaltet die Sensoreinrichtung 10 einen
optischen Sensor 11, durch den das von der Sensoreinrichtung 10 erfaßte Segment SV
des Verkehrsraums R optisch erfaßbar und eine diese optische Information repräsentierende
Signalkomponente SO eines von der Sensoreinrichtung 10 generierten Sensorsignals S
erzeugbar ist. Desweiteren weist die Sensoreinrichtung 10 einen Abstandssensor 12
auf, durch den der Abstand zu mindestens einem sich im überwachten Segment SV des
Verkehrsraums R befindlichen Objekts O bestimmbar ist. Die die optische Information
repräsentierende Signalkomponente SO und eine diese Abstandsinformation belnhaltende
Signalkomponente SA des Sensorsignals S der Sensoreinrichtung 10 werden nun zu einer
Auswerteeinrichtung 20 geleitet. Diese erzeugt aus dem Sensorsignal S ein Steuersignal
M für die Monitoreinrichtung 1 des Kraftfahrzeugs F, welches bewirkt, daß die vom
optischen Sensor 11 erfaßte optische Information als eine zweidimensionale Bilddarstellung
auf einer Darstellungsfläche 1' der Monitoreinrichtung 1 dargestellt wird.
[0018] In entsprechender Art und Weise wird von der Auswerteeinrichtung 20 die vom Abstandssensor
12 gelieferte Abstandsinformation verarbeitet ein entsprechendes Steuersignal M' erzeugt,
das zu einer haptischen Anzeigeeinrichtung geleitet wird.
[0019] Als eine zuzätzliche Anzeigeeinrichtung wird in der Regel die Monitoreinrichtung
1 verwendet werden. Hierbei kann vorgesehen sein, daß das Steuersignal M' bewirkt,
daß auf der Darstellungsfläche der Monitoreinrichtung 1. zahlenmäßig der Abstand des
von dem Abstandssensor 12 erfaßten Objekts zur Darstellung gebracht wird.
[0020] Alternativ oder ergänzend zur Monitoreinrichtung 1 wird das Steuersignal M' zu als
weitere Anzeigeeinrichtungen fungierenden fahrzeugintemen Signalquellen 13 geleitet,
die ein ein optisches oder akustisches Warnsignal erzeugen, wenn z. B. zu einem erfaßten
Objekt ein vorgegebener Mindestabstand unterschritten wird. Denkbar ist hier zum Beispiel
eine Sprachausgabe. Außerdem ist es möglich, daß die vom Abstandssensor 12 gewonnenen
und von der Auswerteeinrichtung 20 aufbereitete Abstandsinformationen zu weiteren
Systemen einer Nahbereich-Sensorik des Kraftfahrzeugs F zur weiteren Verarbeitung
geleitet werden.
[0021] Hierbei wird vorzugsweise derart vorgegangen, daß - wenn die Auswerteeinrichtung
20 festgestellt hat, daß ein vordefinierter Abstand eingehalten, überschriften oder
unterschritten wurde - sie dem von ihr erzeugten Steuersignal eine entsprechende Kennung
zufügt, welche bewirkt, daß durch die Monitoreinrichtung undloder durch eine der sonstigen
optischen, akustischen oder haptischen Signalquellen 13 des Fahrzeugs F ein Warnsignal
erzeugt wird.
[0022] Die Erfassung des Abstands durch den Abstandssensors 12 kann hierbei durch eine Vielzahl
von Verfahren durchgeführt werden: Es ist möglich, daß die Abstandsinformation durch
eine geometrische Auswertung der vom optischen Sensor 12 gelieferten Bildinformation
erfolgt. In diesem Fall wird der Abstandssensor 12 im wesentlichen durch einen entsprechenden
Verarbeitungsblock der Verarbeitungseinheit 20 realisiert. Es ist aber auch möglich,
anstelle der Bildauswertung noch andere optische Verfahren z. B. ein interferometrisches
Verfahren oder eine Laufzeitmessung (auf optischer oder akustischer Basis) oder ein
Triangulationsverfahren zu verwenden oder daß Messungen durch Mikrowellen oder Ultraschall
durchgeführt werden.
1. Verfahren zur Überwachung eines Segments (SV) eines Verkehrsraums (R) eines Fahrzeugs
(F), bei dem von einem optischen Sensor (11) das zu überwachende Segment (SV) des
Verkehrsraums (R) erfaßt und ein die optische Information repräsentierendes Sensorsignal
(SO) erzeugt und zu einer Auswerteeinrichtung (20) geleitet wird, bei dem die Auswerteeinrichtung
(20) ein Steuersignal (M) für eine Monitoreinrichtung (1) des Fahrzeugs (F) erzeugt
und zur Monitoreinrichtung (1) geleitet wird und bei dem auf einer Darstellungsfläche
(1') der Monitoreinrichtung (1) eine flächenhafte Darstellung der vom optischen Sensor
(12) gewonnenen Information durchgeführt wird, wobei mittels eines Abstandssensors
(12) der Abstand zu mindestens einem Objekt (O) des überwachten segments (SV) des
Verkehrsraums (R) ermittelt und ein diese Abstandsinformation, charakterisierendes
Sensorsignal (SA) zur Auswerteeinrichtung (20) geleitet wird und wobei durch die Auswerteeinrichtung
(20) aus diesem Sensorsignal ein die Abstandsinformation repräsentierendes Steuersignal
(M') erzeugt und zu mindestens einer Anzeigeeinrichtung (1; 13) geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die oder eine der Anzeigeeinrichtung(en), der das die Abstandsinformation repräsentierende
Steuersignal (M') zugeleitet wird, eine haptische Signalquelle (13) ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als zusätzliche Anzeigeeinrichtung die Monitoreinrichtung (1) verwendet wird, und
daß auf der Darstellungsfläche (1') der Monitoreinrichtung (1) ein Abstandswert zur
Anzeige gebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsinformation auf der Darstellungsfläche (1') der Monitoreinrichtung (1)
numerisch angezeigt wird.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als die oder eine der Anzeigeeinrichtung, denen die Abstandsinformation repräsentierene
Steuersignal (M') zugeleitet wird, eine weitere optische, eine akustische oder eine
haptische Signalquelle (13) ist.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinrichtung (20) das ihr zugeführte Sensorsignal (SA) des Abstandssensors
(12) daraufhin untersucht, ob ein vordefiniertes Abstandskriterium oder vordefinierte
Abstandskriterien erfüllt ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinrichtung (20) das ihr zugeführte Sensorsignal (SA) des Abstandssensors
(12) daraufhin untersucht, ob ein vordefinierter Abstand eingehalten, überschritten
oder unterschritten ist, und daß die Auswerteeinrichtung (20) dann dem von ihr erzeugten
Steuersignal (M') eine entsprechende Kennung zufügt, welche bewirkt, daß durch die
Monitoreinrichtung (1) und/oder durch eine der sonstigen optischen, akustischen oder
haptischen Signalquellen (13) ein Warnsignal erzeugt wird.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuersignal (M') der Auswerteeinrichtung (20) einer Verarbeitungseinheit der
Nahbereich-Sensorik des Fahrzeugs (F) zugeführt wird.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsmessung durch ein optisches Verfahren erfolgt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsmessung durch eine Auswertung der vom optischen Sensor (11) gelieferten
Bildinformation erfolgt.
10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsmessung interterometrisch, durch eine Laufzeitmessung, durch ein Triangulationsverfahren,
durch Mikrowellen, Radar, Infrarot oder Ultraschall erfolgt.
11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei die Vorrichtung einen optischen Sensor (12) zur optischen Erfassung eines Segments
(SV) eines Verkehrsraums (R) und einen Abstandssensor (12) zur Bestimmung des Abstandes
zu mindestens einem Objekt (10) des überwachten Segments (SV) des Verkehrsraums (R)
aufweist und wobei das von der Sensoreinrichtung (10) generierte Sensorsignal (S)
zu einer Auswerteeinrichtung (20) leitbar ist, durch die ein Steuersignal (M, M')
für mindestens eine Anzeigeeinrichtung (1; 13) des Fahrzeugs (F) erzeugbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung eine haptische Signalquelle (13) umfasst.
1. Method for monitoring a segment (SV) of a traffic space (R) of a vehicle (F) in which
the segment (SV) of the vehicle space (R) which is to be monitored is sensed by an
optical sensor (11) and a sensor signal (SO) which represents the optical information
is generated and is fed to an evaluation device (20), in which method the evaluation
device (20) generates a control signal (M) for a monitor device (1) of the vehicle
(F) and feeds it to the monitor device (1), and in which method a planar representation
of the information which is acquired by the optical sensor (12) is implemented on
a display surface (1') of the monitor device (1), wherein the distance from at least
one object (O) in the monitored segment (SV) of the traffic space (R) is determined
by means of a distance sensor (12), and a sensor signal (SA) which characterizes this
distance information is fed to the evaluation device (20), and wherein a control signal
(M') which represents the distance information is generated by the evaluation device
(20) from this sensor signal and is fed to at least one display device (1; 13), characterized in that the display device, or one of the display devices, to which the control signal (M')
which represents the distance information is fed is a haptic signal source (13).
2. Method according to Claim 1, characterized in that the monitor device (1) is used as an additional display device, and in that a distance value is displayed on the display face (1') of the monitor device (1).
3. Method according to Claim 2, characterized in that the distance information is displayed numerically on the display face (1') of the
monitor device (1).
4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the display device, or one of the display devices, to which the control signal (M')
which represents the distance information is fed is a further optical or acoustic
signal source (13).
5. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the evaluation device (20) examines the sensor signal (SA) which is fed to it from
the distance sensor (12) to determine whether a predefined distance criterion or predefined
distance criteria is/are met.
6. Method according to Claim 5, characterized in that the evaluation device (20) examines the sensor signal (SA) which is fed to it from
the distance sensor (12) to determine whether a predefined distance is complied with,
exceeded or undershot, and in that the evaluation device (20) then adds a corresponding identifier to the control signal
(M') which is generated by said evaluation device (20), which identifier causes the
monitoring device (1) and/or one of the other optical, acoustic or haptic signal sources
(13) to generate a warning signal.
7. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the control signal (M') of the evaluation device (20) is fed to a processing unit
of the close-range sensor system of the vehicle (F).
8. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the distance measurement is carried out by means of an optical method.
9. Method according to Claim 8, characterized in that the distance measurement is carried out by means of an evaluation of the image information
which is supplied by the optical sensor (11).
10. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the distance measurement is carried out by means of interferometry, by means of a
propagation time measurement, by means of a triangulation method, by means of microwaves,
radar, infrared or ultrasound.
11. Device for carrying out the method according to one of the preceding claims, wherein
the device comprises an optical sensor (12) for optically sensing a segment (SV) of
a traffic space (R), and a distance sensor (12) for determining the distance from
at least one object (10) in the monitored segment (SV) of the traffic space (R), and
wherein the sensor signal (S) which is generated by the sensor device (10) can be
fed to an evaluation device (20), by means of which a control signal (M, M') for at
least one display device (1; 13) of the vehicle (F) can be generated, characterized in that the display comprises a haptic signal source (13).
1. Procédé de surveillance d'un segment (SV) d'un espace de circulation (R) d'un véhicule
(F), dans lequel le segment (SV) de l'espace de circulation (R) à surveiller est détecté
par un capteur optique (11) et un signal de capteur (SO) représentant l'information
optique est produit et amené à un dispositif d'analyse (20), dans lequel le dispositif
d'analyse (20) produit un signal de commande (M) pour un dispositif de contrôle (1)
du véhicule (F) et le transmet au dispositif de contrôle (1), et dans lequel une représentation
bidimensionnelle de l'information obtenue par le capteur optique (12) est réalisée
sur une surface de représentation (1') du dispositif de contrôle (1), la distance
à au moins un objet (O) du segment surveillé (SV) de l'espace de circulation (R) étant
déterminée au moyen d'un capteur de distance (12) et un signal de capteur (SA) caractérisant
cette information de distance étant amené au dispositif d'analyse (20), et un signal
de commande (M') représentant l'information de distance étant produit à partir de
ce signal de capteur par le dispositif d'analyse (20) et étant amené à au moins un
dispositif d'affichage (1 ; 13), caractérisé en ce que le ou l'un des dispositifs d'affichage, auquel est amené le signal de commande (M')
représentant l'information de distance, est une source de signaux (13) haptique.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on utilise comme dispositif d'affichage supplémentaire le dispositif de contrôle
(1) et en ce que l'on affiche une valeur de distance sur la surface de représentation (1') du dispositif
de' contrôle (1).
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'information de distance est affichée sous forme numérique sur la surface de représentation
(1') du dispositif de contrôle (1).
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le ou l'un des dispositifs d'affichage, auquel est amené le signal de commande (M')
représentant l'information de distance, est une autre source de signaux (13) optique
ou acoustique.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'analyse (20) analyse le signal de capteur (SA) qui lui a été envoyé
par le capteur de distance (12) pour déterminer si un critère de distance prédéfini
ou des critères de distance prédéfinis sont satisfaits.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif d'analyse (20) analyse le signal de capteur (SA) qui lui a été envoyé
par le capteur de distance (12) pour déterminer si une distance prédéfinie est respectée,
dépassée, ou non atteinte, et en ce que le dispositif d'analyse (20) ajoute alors au signal de commande (M') qu'il produit
une valeur caractéristique correspondante qui fait en sorte qu'un signal d'avertissement
soit produit par le dispositif de contrôle (1) et/ou par une autre source de signaux
(13) optique, acoustique ou haptique.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le signal de commande (M') du dispositif d'analyse (20) est amené à une unité de
traitement du système de capteurs de proximité du véhicule (F).
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la mesure de distance est effectuée par un procédé optique.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que la mesure de distance s'effectue par une analyse de l'information en image fournie
par le capteur optique (11).
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la mesure de distance s'effectue par interféromètre, par une mesure du temps écoulé,
par un procédé de triangulation, par des micro-ondes, par radar, par infrarouge ou
par ultrasons.
11. Dispositif pour mettre en oeuvre le procédé selon l'une quelconque des revendications
précédentes, dans lequel le dispositif présente un capteur optique (12) pour la détection
optique d'un segment (SV) d'un espace de circulation (R) et un capteur de distance
(12) pour déterminer la distance à au moins un objet (10) du segment surveillé (SV)
de l'espace de circulation (R), et dans lequel le signal de capteur (S) produit par
le dispositif de capteur (10) peut être envoyé à un dispositif d'analyse (20) qui
peut produire un signal de commande (M, M') pour au moins un dispositif d'affichage
(1 ; 13) du véhicule (F), caractérisé en ce que le dispositif d'affichage comprend une source de signaux (13) haptique.


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