[0001] Die Erfindung betrifft eine Hilfseinrichtung zum Verschieben einer Nutzlastaufnahme
eines Aufzugs und eine Vorrichtung zur Überwachung der Position und der Bewegung einer
Kabine in einem Schacht eines Aufzugs.
[0002] Üblicherweise werden Aufzüge mit einer derartigen Hilfseinrichtung zum Transport
von Personen oder Waren in vertikaler Richtung zwischen mindestens zwei vertikal versetzten
Stationen benutzt und sind in einem Aufzugsschacht in oder an einem Gebäude angeordnet.
Die den Aufzugsschacht begrenzende Wandung weist in der Höhe jeder Station eine mittels
einer Türvorrichtung verschliessbare Lade/Entlade-Öffnung auf, an welche eine Wartezone
angrenzt, in der sich die Nutzlasten vor dem Beladen bzw. nach dem Entladen der Nutzlastaufnahme
befinden. Ein solcher Aufzug umfasst im Wesentlichen eine Nutzlastaufnahme wie eine
Plattform oder eine Kabine, ein Gegengewicht zur Nutzlastaufnahme, eine Antriebseinrichtung,
eine Bremseinrichtung, mindestens ein flexibles Trag- und Antriebselement wie beispielsweise
ein Kabel oder Seil und die erforderliche Leistungs- und Steuerungselektronik. Das
flexible Trag- und Antriebselement verbindet die Nutzlastaufnahme mit ihrem Gegengewicht
und läuft zwischen Nutzlastaufnahme und Gegengewicht über ein Treibrad der Antriebseinrichtung.
Die Antriebseinrichtung befindet sich im Transportschacht oberhalb der durch die Nutzlastaufnahme
nutzbaren Zone desselben. Erfolgt eine Bremsung infolge eines technischen Problems,
also eine Notbremsung, so befindet sich die Lastaufnahme im allgemeinen nicht in einer
Station. Die Hilfseinrichtung muss dann betätigt werden, um in kürzester Zeit die
Lastaufnahme in eine Station zu bringen, damit die transportierten Personen und/oder
Waren nicht in bzw. auf der Lastaufnahme im Transportschacht verharren müssen. Die
Hilfseinrichtung umfasst einerseits eine temporär aktivierbare Bremsfreigabevorrichtung,
durch welche die Bremseinrichtung gelöst wird, und anderseits eine im Notfall betätigbare
Hilfsantriebsvorrichtung, um bei aktivierter Freigabevorrichtung die Lastaufnahme
zu heben oder zu senken; hierbei muss die Lastaufnahme in eine der Stationen oder
mindestens in einen Bereich in Stationsnähe gebracht werden, wo eine gefahrlose Entladung
stattfinden kann. Die Hilfsantriebsvorrichtung ist im allgemeinen so ausgebildet,
dass sie die manuelle Betätigung der im Normalbetrieb motorisch betätigten Treibscheibe
der Antriebsvorrichtung erlaubt; mithin kann diese Treibscheibe auch als Teil der
Hilfsantriebsvorrichtung betrachtet werden. Für Aufzüge, welche in Gebäuden mit wenigen
Stockwerken montiert werden und zum Transport verhältnismässig geringer Nutzlasten
ausgelegt sind, werden vorzugsweise einfache, manuell betätigbare mechanisch wirkende
Bremsfreigabe- und Hilfsantriebsvorrichtungen vorgesehen.
[0003] Die EP 0 947 460 A1 beschreibt eine solche Hilfseinrichtung für einen Personenaufzug,
mit einer Freigabevorrichtung und einer Hilfsantriebsvorrichtung. Diese besitzt ein
Kurbelgestänge, welches so ausgebildet ist, dass es sowohl zur Aktivierung einer Bremsfreigabevorrichtung
wie auch zum Antrieb einer Hilfsantriebsvorrichtung eingesetzt wird. Der obere Endbereich
des Kurbelgestänges ist mit dem Bremsfreigabeelement und dem Element des Hilfsantriebs
koppelbar und befindet sich im obersten Teil des Transportschachtes. Das Kurbelgestänge
ist schwenkbar ausgebildet und gelagert, derart, dass es sich aus einer Ruhelage,
in welcher es sich vollständig im Aufzugsschacht befindet, in eine Wirklage schwenken
lässt, in welcher sein unterer Endbereich durch eine Fensteröffnung einer den Aufzugsschacht
begrenzenden Wandung ragt. Die Fensteröffnung liegt im oberen Bereich der obersten
Station, so dass das Kurbelgestänge an seinem unteren Ende über entsprechende Griffelemente
von einer im Wartebereich der Station stehenden Person leicht betätigt werden kann.
Der Nachteil dieser Einrichtung ist darin zu sehen, dass ihre Betätigung in der Höhe
der obersten Station erfolgen muss; dieser Nachteil fällt besonders dann ins Gewicht,
wenn sich diese Station innerhalb einer Wohneinheit befindet, wie es häufig in anspruchsvollen
Wohnungen und insbesondere in Maisonette-Wohnungen und Penthouse-Wohnungen der Fall
ist.
[0004] Aus der DE GM 296 15 921 U1 ist eine diesbezüglich verbesserte Hilfseinrichtung bekannt,
bei welcher die Bedienung der Einrichtung von einem Standort aus erfolgen kann, der
in einem gewissen Abstand von der obersten Station des Aufzuges liegt. Allerdings
ist diese Hilfseinrichtung verhältnismässig kompliziert aufgebaut. Ein wesentlicher
Nachteil solcher Hilfseinrichtungen liegt darin, dass es einer sie betätigenden Person
nicht möglich ist, die sich im obersten Bereich des Aufzugsschachtes abspielende Bewegung
der Hilfsantriebsvorrichtung zu beobachten, da im allgemeinen zwischen diesem obersten
Bereich des Aufzugsschachtes und der bedienenden Person keine direkte Sichtverbindung
besteht. Zwar kann bei geeigneter Anordnung eines Beobachtungsfensters das flexible
Trag- und Antriebselement, an welchem die Lastaufnahme aufgehängt ist, von einem Standort
ausserhalb des Aufzugsschachtes ohne weiteres beobachtet und damit Aufschluss über
die Bewegung der Nutzlastaufnahme gewonnen werden, doch wird dies in vielen Fällen
als ungenügende Lösung betrachtet. Um tatsächlich ein Element der Hilfsantriebsvorrichtung
wie die Treibscheibe zu beobachten, ist die bedienende Person gezwungen, mindestens
ihren Kopf- und Halsbereich in den Aufzugsschacht zu bewegen, was eine Gefahrenquelle
für diese Person bildet und sie bei der Betätigung der Hilfseinrichtung hindern kann.
Ausserdem wird die Sicht auf den obersten Bereich des Aufzugsschachtes durch die Nutzlastaufnahme
verhindert, wenn sich diese oberhalb des Standortes der bedienenden Person befindet.
[0005] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine Hilfseinrichtung zum Verschieben einer
Nutzlastaufnahme eines Aufzugs und eine Vorrichtung zur Überwachung der Position und
der Bewegung einer Kabine in einem Schacht eines Aufzugs vorzuschlagen, die bezüglich
Aufbau, Anordnung und Betrieb einfach sind und die von einem Stockwerk aus bedient
werden können, das einen oder mehrere Stockwerke unterhalb des obersten Stockwerks
liegt.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäss durch die Merkmale des Patentanspruchs
1 und alernativ dazu durch die Merkmale des nebengeordneten Patentanspruchs 11.
[0007] Bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemässen Hilfseinrichtung sowie der Vorrichtung
zur Überwachung der Position und der Bewegung einer Kabine in einem Schacht eines
Aufzugs sind in den abhängigen Ansprüchen beansprucht.
[0008] Die erfindungsgemässe Hilfseinrichtung weist eine Bildübertragungsvorrichtung auf,
welche im wesentlichen aus einem Sensor, einer Anzeigevorrichtung und einer Transferstrecke
besteht. Der Sensor dient dazu, mindestens Bilder der Bewegung des Hilfsantriebs zu
erfassen; die Anzeigevorrichtung dient dazu, die vom Sensor erfassten Bilder zu Händen
der bedienenden Person sichtbar zu machen; die Transferstrecke dient zur Übermittlung
der vom Sensor erfassten Bilder zur Anzeigevorrichtung. Bei der Anordnung der Bedienungselemente
der Hilfseinrichtung weit unterhalb des obersten Geschosses kann dank einer derartigen
Bildübertragungsvorrichtung die Anzeigevorrichtung in unmittelbarer Nähe der Bedienungselemente
der Bremsfreigabe- und Hilfsantriebsvorrichtung angebracht werden.
[0009] Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Überwachung der Position und der Bewegung
einer Kabine in einem Schacht eines Aufzugs, ist ein erstes Mittel zur Überwachung
der Bewegung der Kabine vorgesehen, welches eine Einheit zur Erfassung der Bewegung,
eine Informationsübertragungsstrecke und eine Anzeigeeinheit aufweist. Weiterhin ist
ein zweites Mittel zur Überwachung der Position der Kabine vorgesehen ist, welches
ein Mittel zur Wiedergabe der Position der Kabine aufweist.
[0010] In einer ersten Ausführung der Hilfseinrichtung wird deren Bildübertragungsvorrichtung
durch mindestens zwei Spiegel gebildet. Der erste Spiegel dient als Sensor und ist
auf den Hilfsantrieb gerichtet; der zweite Spiegel dient als Anzeigevorrichtung und
ist auf ein Beobachtungsfenster gerichtet, welches in der Wandung des Aufzugsschachtes
am für die bedienende Person vorgesehenen Standort angeordnet ist. Die Transferstrecke
wird durch den Sichtverbindungsbereich zwischen dem ersten und dem zweiten Spiegel
gebildet. Diese Anordnung ist verhältnismässig einfach im Aufbau und sicher im Betrieb.
Sie erlaubt es ausserdem, nicht nur ein Bild der Bewegung des Hilfsantriebs sondern
die konstruktiven Elemente des Hilfsantriebs selbst und seiner Umgebung auf der Anzeigevorrichtung
zu visualisieren. Es muss aber darauf geachtet werden, dass die Spiegel so angebracht
werden, dass die Nutzlastaufnahme nicht in die Transferstrecke reicht und sie dadurch
unterbricht. Im weiteren müssen Massnahmen getroffen werden, um den Aufzugsschacht
genügend zu erhellen, auch dann, wenn die Hilfseinrichtung wegen eines Netzausfalles
in Gang gesetzt werden muss. Die Bildübertragungsvorrichtung kann auch einen oder
mehrere zusätzliche Spiegel umfassen, welche längs der Transferstrecke zwischen dem
ersten und dem zweiten Spiegel angeordnet sind. Hierbei ist jeder Spiegel auf die
beiden ihm in der Transferstrecke benachbarten Spiegel ausgerichtet. Die zusätzlichen
Spiegel können bei einer solchen Anordnung als Bestandteile der Transferstrecke betrachtet
werden. Um eine gute Bildqualität zu erhalten, kann es vorteilhaft sein, wenn einzelne
Spiegel nicht plane sondern konkave oder konvexe Reflexionsflächen besitzen.
[0011] Ausser der rein optischen Bildübertragungsvorrichtung mit Spiegeln kann auch eine
Bildübertragungsvorrichtung vorgesehen sein, bei welcher die Transferstrecke durch
eine kontinuierliche Leiterverbindung gebildet ist. Dies zeigt unter anderem die folgenden
Vorteile: Die Transferstrecke kann beliebig ausgedehnt sein; es besteht keine Gefahr,
dass die Transferstrecke durch die Nutzlastaufnahme unterbrochen wird; die Anzeigevorrichtung
kann an einem für die bedienende Person optimalen Ort angebracht werden; es ist nicht
notwendig, in der Wandung des Aufzugsschachtes ein eigentliches Beobachtungsfenster
vorzusehen, denn ein kleiner Durchbruch in dieser Wandung reicht zum Durchführen der
Leiterverbindung. Im Gegensatz zur Bildübertragungsvorrichtung mit Spiegeln ist es
ferner nicht notwendig, für die gesamte Transferstrecke eine Notbeleuchtung vorzusehen,
lediglich zur Gewährleistung der Funktion des Sensors muss genügend Licht vorhanden
sein.
[0012] Bei einer Hilfseinrichtung, deren Bildübertragungsvorrichtung optimal wirkt, sind
der Sensor durch eine Videokamera und die Anzeigevorrichtung durch einen Monitor gebildet,
wobei die Leiterverbindung durch eine die Videokamera mit der Anzeigevorrichtung verbindende
Elektroleiterverbindung gebildet ist. Wie bei der Bildübertragungsvorrichtung mit
Spiegeln erscheint auf der Anzeigevorrichtung, das heisst auf dem Monitor, ein Bild
der Hilfsantriebsvorrichtung und auch seiner näheren Umgebung. Dadurch ist es möglich,
genauere Aufschlüsse über Disfunktionen zu erhalten. Es können auch mehrere Videokameras
an unterschiedlichen Stellen innerhalb des Aufzugsschachtes angebracht werden, wobei
die von ihnen ermittelten Bilder alternativ und wahlweise auf dem Monitor visualisiert
werden können.
[0013] Hilfseinrichtungen mit einer Bildübertragungsvorrichtung, deren Transferstrecke durch
eine Leiterverbindung gebildet ist, können auch so konzipiert sein, dass sie ein sich
solidarisch mit der Welle der Hilfsantriebsvorrichtung drehendes Drehelement aufweisen,
dessen Umdrehung durch den Sensor ermittelt wird. Hierbei erscheint auf der Anzeigevorrichtung
nicht ein Bild des Hilfsantriebes selbst sondern ein Bild der Bewegung des Hilfsantriebs.
[0014] An der Welle eines solchen Drehelementes, welche vorzugsweise mit der Welle des Hilfsantriebs
identisch ist, kann als Sensor eine übliche Tachometereinrichtung angebracht werden.
Die Leiteranordnung ist in diesem Falle eine Elektroleiteranordnung. Die Anzeigevorrichtung,
eine übliche Tachoanzeige, kann nicht nur das Bild einer Bewegung der Hilfsantriebsvorrichtung,
sondern auch deren Geschwindigkeit wiedergeben.
[0015] In einer anderen Ausbildung der Bildübertragungsvorrichtung mit einer Leiterverbindung
zwischen Sensor und Anzeigevorrichtung ist das Drehelement als Drehscheibe ausgebildet
und besitzt lichtdurchlässige Bereiche, die in gegenseitigen Winkelabständen und im
allgemeinen in konstantem Radialabstand von der Drehachse des Drehelementes angeordnet
sind. Als Drehelement bzw. Drehscheibe wird vorzugsweise eine Treibscheibe des Antriebs
des Aufzugs verwendet, über welche die flexiblen Trag- und Betätigungselemente für
die Nutzlastaufnahme laufen; eine solche Treibscheibe dreht sich stets bei der Verschiebung
der Nutzlastaufnahme. Auf der einen Seite der Drehscheibe wird eine Lichtquelle angeordnet,
welche so gerichtet ist, dass der von ihr emittierte Lichtstrahl auf einen Sektor
des Radiusbereichs der Drehscheibe fällt, in welchem sich die lichtdurchlässigen Bereiche
der Drehscheibe befinden. Auf der entgegengesetzten Seite des Drehscheibe ist der
Sensor angeordnet. Die Anzeigevorrichtung zeigt ein Bild der Bewegung des Antriebs
bzw. des Hilfsantriebs bzw. der Drehscheibe. Die Anzeigevorrichtung ist beispielsweise
eine Kontrollleuchte, welche im Rhythmus, in dem sich die lichtdurchlässigen Bereiche
unter dem von der Lichtquelle emittierten Strahl hinwegdrehen, blinkt, so dass ein
Hell/Dunkel-Wechsel sichtbar ist. Der zeitliche Abstand des Hell/Dunkel-Wechsels ist
ein Mass für die Geschwindigkeit des Hilfsantriebes und damit auch der Nutzlastaufnahme.
[0016] In einer derartigen Bildübertragungsvorrichtung können die Lichtquelle durch ein
erstes Element einer Lichtschranke und der Sensor durch das komplementäre zweite Element
der Lichtschranke gebildet sein. Die Leiterverbindung ist hierbei eine Elektroleiterverbindung.
[0017] In einer Bildübertragungsvorrichtung, die der eben beschriebenen ähnlich ist, wird
der Sensor durch einen Eingang einer Lichtleiteranordnug gebildet. Die Lichtleiteranordnung
selbst ist die Leiterverbindung bzw. die Transferstrecke. Der Ausgang der Lichtleiteranordnung
ist auf die Anzeigevorrichtung gerichtet, die in der Art einer Kontrollleuchte wirkt.
Wie bei der Bildübertragungsvorrichtung mit Tachometer oder Lichtschranke wird hierbei
nicht ein Bild der Treibscheibe selbst sondern lediglich ein Bild der Bewegung der
Treibscheibe übermittelt. Es ist allerdings mit einer Weiterbildung dieser Anordnung
möglich, ein Bild der Treibscheibe selbst zu übermitteln; zu diesem Zwecke müssen
mehrere Lichtleiter, beispielsweise n
2 Lichtleiter verwendet werden, deren Eingänge und Ausgänge je in n Spalten zu n Zeilen
angeordnet sind; je grösser die Anzahl n der Lichtleiter ist, desto feiner ist das
Rasterbild, das man von der Treibscheibe erhält.
[0018] Die zuerst beschriebene Ausbildung der Bildübertragungsvorrichtung mit Spiegeln weist,
wie schon erwähnt, eine imaterielle Transferstrecke auf; dies wäre besonders vorteilhaft
in Fällen, in denen ein bestehender Aufzug mit einer Bildübertragungsvorrichtung nachgerüstet
werden soll; allerdings ist dies mit Spiegeln im allgemeinen nicht möglich, das dafür
neben der Lastaufnahme ein freier Raum für den Strahlengang notwendig ist. Hingegen
lässt sich eine verhältnismässig einfache und platzsparende Bildübertragungsvorrichtung
realisieren, wenn eine immaterielle Transferstrecke in Form einer Funk- oder Laserverbindung
benutzt wird.
[0019] Die neue Hilfseinrichtung weist erfindungsgemäss eine Bildübertragungsvorrichtung
auf, welche, wie dargelegt, in sehr verschiedener Weise ausgebildet sein kann. Es
ist auch möglich, Bildübertragungsvorrichtungen vorzusehen, welche aus mehreren seriell
angeordneten Teilvorrichtungen bestehen, die nach mehreren der oben beschriebenen
Prinzipien ausgebildet und wirksam sind.
[0020] Vorteilhafterweise ist bei der Vorrichtung nach Patentanspruch 11, eine Antriebseinheit
zur Bewegung der Kabine vorgesehen. Die Einheit zur Erfassung der Bewegung der Kabine
ermöglicht über die Erfassung der Bewegung eines beweglichen Teils der Antriebseinheit
einen Schluss auf die Bewegung der Kabine.
[0021] Weiterhin kann eine Geschwindigkeitsbegrenzereinheit vorgesehen sein, wobei die Einheit
zur Erfassung der Bewegung der Kabine über die Erfassung der Bewegung eines beweglichen
Teils der Geschwindigkeitsbegrenzereinheit einen Schluss auf die Bewegung der Kabine
(14) ermöglicht.
[0022] Die Einheit zur Erfassung der Bewegung der Kabine kann vorteilhafterweise eine flexible
Welle aufweisen, die mit dem beweglichen Teil der Antriebseinheit verbunden ist. Die
Anzeigeeinheit weist eine rotierende Scheibe oder einen Tachometer auf.
[0023] Die Einheit zur Erfassung der Bewegung der Kabine weist in einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung eine flexible Welle auf, die mit dem beweglichen Teil der Geschwindigkeitsbegrenzereinheit
verbunden ist. Die Anzeigeeinheit weist eine rotierende Scheibe oder einen Tachometer
auf.
[0024] In einer Ausführungsform der Erfindung weist die Geschwindigkeitsbegrenzereinheit
weist ein Seil auf, wobei das Mittel zur Wiedergabe der Position der Kabine Marken
am Seil des Geschwindigkeitsbegrenzereinheit aufweist.
[0025] Zudem kann ein Tragmittel vorgesehen sein, das mit der Kabine verbunden ist, wobei
das Mittel zur Wiedergabe der Position der Kabine Marken am Tragmittel aufweist.
[0026] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen
und mit Bezug auf die Zeichnung ausführlich beschreiben; es zeigen:
- Figur 1A
- eine erste Hilfseinrichtung nach der Erfindung, mit einer Bildübertragungsvorrichtung
mit Spiegeln, von der Seite,
- Figur 1B
- die in Figur 1A dargestellte Hilfseinrichtung, von oben,
- Figur 2A
- eine zweite Hilfseinrichtung nach der Erfindung, mit einer Bildübertragungsvorrichtung
mit einem Videosystem, in gleicher Darstellung wie Figur 1A,
- Figur 2B
- die in Figur 2A dargestellte Hilfseinrichtung, in gleicher Darstellung wie Figur 1B,
- Figur 3
- eine dritte Hilfseinrichtung nach der Erfindung, mit einer Bildübertragungsvorrichtung
mit einem Tachometer, in gleicher Darstellung wie Figur 1A,
- Figur 4A
- eine vierte Hilfseinrichtung nach der Erfindung, mit einer Bildübertragungsvorrichtung
mit einer Lichtschranke, in gleicher Darstellung wie Figur 1A,
- Figur 4B
- die in Figur 4A dargestellte Treibscheibe, in vergrösserter Darstellung, 4A, in einer
Ansicht in Richtung des Pfeiles IV der Figur 4A,
- Figur 5
- eine fünfte Hilfseinrichtung nach der Erfindung, mit einer Bildübertragungsvorrichtung
mit einer durch eine Lichtleiteranordnung gebildeten Transferstrecke und
- Figur 6
- eine sechste Hilfseinrichtung nach der Erfindung, mit einer Bildübertragungsvorrichtung
mit immaterieller Transferstrecke.
[0027] Figur 1A zeigt einen Aufzug 10 mit einem Aufzugsschacht 11, welcher mehrere Stationen,
im folgenden auch als Haltestellen oder Stockwerke bezeichnet, 12.1, 12.2, 12.3, 12.4,
12.5, 12.6 in übereinanderliegenden Geschossen bedient, wobei sich die Station 12.1
im Keller und die Station 12.6 im obersten Geschoss befinden. In jeder Station gibt
es eine mittels einer nicht dargestellten Türe verschliessbare Türöffnung in der Wandung
des Aufzugsschachtes 11, welche den Zugang zur einer Nutzlastaufnahme (=Aufzugkabine)
14 freigibt, wenn sich diese in der Station in Ruhe befindet. Die Nutzlastaufnahme
14 ist als Kabine ausgebildet und innerhalb des Aufzugsschachtes 11 vertikal beweglich.
Sie ist am einen Ende eines flexiblen Trag- und Antriebselement 16 befestigt. Ausgehend
von der Nutzlastaufnahme 14 läuft das flexible Trag- und Antriebselement 16 aufwärts
zu einer Treibscheibe 18 im obersten Bereich des Aufzugsschachtes 11, um diese Treibscheibe
18 und wieder abwärts zu einem Gegengewicht 20 der Nutzlastaufnahme 14. Zum Antrieb
der Treibscheibe 18 dient eine Antriebsvorrichtung 22. Im folgenden wird die Treibscheibe
18 in Verbindung mit der Antriebsvorrichtung 22 auch als Antriebseinheit bezeichnet.
Im obersten Bereich des Aufzugsschachtes 11 befinden sich im weiteren eine Bremseinrichtung
24 sowie eine temporär aktivierbare Bremsfreigabevorrichtung 26 und eine Hilfsantriebsvorrichtung
28 für die Treibscheibe 18. Die Bremsfreigabevorrichtung 26 und die Hilfsantriebsvorrichtung
28 sind Bestandteile einer Hilfseinrichtung 30, welche dazu dient, die Nutzlastaufnahme
14 zu bewegen, wenn sie infolge technischer Probleme durch die Bremseinrichtung 24
zwischen zwei benachbarten der Stationen 12.1 bis 12.4 blokkiert ist.
[0028] Zur Geschwindigkeitsüberwachung ist ein Geschwindigkeitsbegrenzer 51 im oberen Bereich
des Aufzugsschachts 11 vorgesehen. Ein Begrenzerseil 52 wird vom Geschwindigkeitsbegrenzer
51 über eine in der Schachtgrube montierte Umlenkrolle 53 zurück zum Geschwindigkeitsbegrenzer
51 geführt. Das Begrenzerseil 52 ist mit der Aufzugkabine 14 mechanisch verbunden.
Erhöht sich die Geschwindigkeit der Aufzugkabine 14 über einen definierten oberen
Geschwindigkeitsnennwert, so löst der Geschwindigkeitsbegrenzer 51 eine in der Figur
1 nicht gezeigte Fangvorrichtung aus, die die Aufzugkabine 14 sicher bis zum Anhalten
abbremst und in dieser Position hält.
[0029] Vor dem Aufzug 10 befindet sich in jedem Geschoss ein Warteraum; die begehbaren Bodenflächen
der Warteräume sind mit 13.1 bis 13.6 bezeichnet. Zur Verschiebung der gemäss Figur
1 zwischen den Stationen 12.2 und 12.3 blockierten Nutzlastaufnahme 14 in die Station
12.2 wird von einer bedienenden Person 1, die sich in der Höhe der Station 12.1, im
vorliegenden Fall in deren Warteraum, befindet, in nicht dargestellter Weise die Bremsfreigabevorrichtung
26 aktiviert und während der Aktivierung der Bremsfreigabevorrichtung 26 die Hilfsantriebsvorrichtung
28 betätigt. Unter der Wirkung der Hilfsantriebsvorrichtung 28 dreht sich die Treibscheibe
18; wodurch das flexible Trag- und Antriebselement 16 in Bewegung gesetzt wird, mit
der Folge, dass die Nutzlastaufnahme 14 je nach der Drehrichtung der Treibscheibe
18 angehoben oder, wie es hier beabsichtigt ist, abgesenkt wird. Die Hilfseinrichtung
30 nach der Erfindung umfasst im Weiteren eine Bildübertragungsvorrichtung 40, mit
deren Hilfe es der bedienenden Person 1 möglich ist, die Bewegung der Treibscheibe
18 von ihrem Standort ausserhalb des Aufzugsschachtes 11 und ohne direkte Sichtverbindung
zur Treibscheibe 18 zu beobachten. Eine Anordnung der Bedienungselemente der Hilfseinrichtung
30 sowie der Anzeigevorrichtung der Bildübertragungsvorrichtung 40 im untersten Geschoss,
also im Keller, kann sehr empfehlenswert sein, da dort gegebenenfalls ein separater
Kontroll- und Bedienungsraum abgegrenzt werden kann, so dass beispielsweise eine Betätigungsvorrichtung
und andere Vorrichtungen der Hilfseinrichtung 30 vandalengeschützt untergebracht werden
können, aber es ist selbstverständlich auch möglich, dafür ein höheres Geschoss zu
wählen.
[0030] Die Bildübertragungsvorrichtung 40 besteht im wesentlichen aus einem Sensor 42, einer
Anzeigevorrichtung 44 und einer Transferstrecke 46, welche den Sensor 42 mit der Anzeigevorrichtung
44. Die bisher beschriebenen Teile sind prinzipiell in allen beschriebenen Ausführungsbeispielen
dieselben; die verschiedenen Hilfseinrichtungen 30 unterscheiden sich praktisch nur
durch die unterschiedliche Ausbildung ihrer Bildübertragungsvorrichtungen 40.
[0031] Das den Figur 1A, 1B dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine Bildübertragungsvorrichtung
mit Spiegeln. Der Sensor 42 wird durch einen ersten, ebenfalls mit 42 bezeichneten
Spiegel, gebildet. Dieser erste Spiegel 42 ist sowohl auf die Treibscheibe 18 als
auch auf die Anzeigevorrichtung 44 gerichtet, welche durch einen zweiten Spiegel,
der ebenfalls mit 44 bezeichnet ist, gebildet wird. Der zweite Spiegel 44 ist auf
den ersten Spiegel 42 gerichtet und ausserdem so angeordnet, dass er von durch eine
Fensteröffnung 13 der Wandung des Aufzugsschachtes 11 der untersten Station 12.1 einsehbar
ist. Der erste Spiegel 42 reflektiert somit das Bild der Treibscheibe 18 und wirft
es auf den zweiten Spiegel 44; der zweite Spiegel 44 reflektiert das Bild der Treibscheibe
18 in Richtung auf die Fensteröffnung 13 hin. Figur 1B zeigt, dass im Aufzugsschacht
11 seitlich neben der Nutzlastaufnahme 14 und dem Gegengewicht 20 ein freier Raum
11.1 für die hier lediglich durch den Strahlengang gebildete Transferstrecke 46 vorhanden
ist. Im folgenden werden die Komponenten Geschwindigkeitsbegrenzer 51, Begrenzerseil
52 und Umlenkrolle 53 als Einheit zur Geschwindigkeitsbegrenzung bezeichnet.
[0032] Die Bildübertragungsvorrichtung kann auch so angeordnet sein, dass sie eines oder
mehrere der beweglichen Teile der Einheit zur Geschwindigkeitsbegrenzung 51, 52, 53
wiedergibt.
[0033] Die Figur 2A und 2B zeigen eine zweite Hilfseinrichtung 30 für einen Aufzug 10, welcher
sich vom in Figur 1A, 1B dargestellten Aufzug durch eine anders gestaltete Bildübertragungsvorrichtung
40 und - im Zusammenhang damit - durch das Fehlen des hier nicht notwendigen freien
Raumes 11.1 im Aufzugsschacht 11 unterscheidet; ein solcher freier Raum 11.1 erübrigt
sich auch allen weiteren beschriebenen Ausführungsbeispielen. Die Bildübertragungsvorrichtung
40 ist hier durch ein Videosystem gebildet, mit einer Videokamera 42 als Sensor, einem
Monitor 44 als Anzeigevorrichtung und einer Elektroleiterverbindung 46 als Transferstrecke
zwischen der Videokamera 42 und dem Monitor 44. Die Videokamera 42 befindet sich im
obersten Bereich des Aufzugsschachtes 11 und ist so angeordnet, dass sie Bilder der
Treibscheibe 18 aufnimmt. Der Monitor 44 befindet sich in der untersten Station 12.1;
er kann zum Schutz vor Zerstörung hinter einer Türe angeordnet sein. Ein Notstromaggregat
47 für das Videosystem ist im Aufzugsschacht 11 im Bereich der Station 12.1 angeordnet.
[0034] In Figur 3 ist eine dritte Hilfseinrichtung 30 für einen Aufzug 10 mit einer nochmals
anderen Bildübertragungsvorrichtung 40 dargestellt. Hierbei ist der Sensor durch eine
Tachometereinheit 42 gebildet, welche an Treibscheibe 18 angeordnet ist. Die Anzeigevorrichtung
ist eine von einem Standort in der untersten Station aus einsehbare übliche Tachoanzeige
44. Tachometereinheit 42 und Tachoanzeige 44 sind durch eine Elektroleiterverbindung
46, welche die Transferstrecke bildet, miteinander verbunden. Die Tachometereinheit
42 kann statt an der Welle 19 auch an einem sich solidarisch mit der Treibscheibe
18 drehenden Drehelement angeordnet sein.
[0035] Eine vierte Hilfseinrichtung 30 für den Aufzug 10 ist in den Figur 4A und 4B dargestellt.
Die Bildübertragungsvorrichtung 40 dieser Hilfseinrichtung 30 erfordert, dass die
Treibscheibe 18 lichtdurchlässige Bereiche 19 aufweist, die in gegenseitigen Winkelabständen
auf einem konstanten Radius angeordnet sind. Gemäss Figur 4B sind die lichtdurchlässigen
Bereiche 19 durch schlitzartige Durchbrüche gebildet. Ein lichtemittierendes erstes
Element 48 einer Lichtschranke 42, 48 ist auf eine Stelle gerichtet, durch die bei
der Rotation der Treibscheibe 18 deren lichtdurchlässige Bereiche 19 laufen. Das zweite
Element 42 der Lichtschranke 42, 48 ist jenseits der Treibscheibe 18 angeordnet und
bildet den Sensor der Bildübertragungsvorrichtung 40. Dieses zweite Element 42 der
Lichtschranke 42, 48 ist über eine Elektroleiterverbindung 46, welche als Transferstrecke
benutzt wird, mit der Anzeigevorrichtug 44 verbunden. Die Anzeigevorrichtung 44 ist
eine Kontrollleuchte mit einer Hell/Dunkel-Anzeige, welche in der untersten Station
12.1 einsehbar ist. Anstelle der Treibscheibe 18 kann auch ein anderes solidarisch
mit der Treibscheibe rotierendes Drehelement in Form einer Drehscheibe mit lichtdurchlässigen
Bereichen vorgesehen sein.
[0036] Figur 5 zeigt eine fünfte Hilfseinrichtung 30 für den Aufzug 10, welche der mit Bezug
auf die Figur 4A und 4B beschriebenen Hilfseinrichtung sehr ähnlich ist und ebenfalls
eine Treibscheibe 18 oder eine andere Drehscheibe mit lichtdurchlässigen Bereichen
19 besitzt. Als lichtemittierendes Element ist hier jedoch eine übliche Lichtquelle
bzw. Lampe 48 vorgesehen, und der Sensor wird durch einen Eingang 42 einer Lichtleiteranordnung
46 gebildet, welche als Transferstrecke benutzt wird. Der Ausgang der Lichtleiteranordnung
46, welcher als Anzeigevorrichtung 44 betrachtet werden kann, ist auf eine transluzente,
von ausserhalb des Liftschachtes 11 einsehbare Fläche gerichtet 49; die Wirkung der
Anzeigevorrichtung ist diejenige einer Kontrollleuchte mit einer Hell/Dunkel-Anzeige.
[0037] In Figur 6 ist schliesslich eine sechste Hilfseinrichtung 30 für den Aufzug 10 dargestellt,
wobei die Bildübertragungsvorrichtung 40 einen mit dem Sensor 42 gekoppelten Sender
42.1 und einen mit der Anzeigevorrichtung 44 gekoppelten Empfänger 44.1 und somit
eine immaterielle Transferstrecke 46 in Form einer Funk- oder Laserstrahlverbindung
besitzt.
[0038] Die in den Figuren 1 bis 6 gezeigten Anordnungen der Bildübertragungsvorrichtung
40 mit Anzeigevorrichtung 44 stellen lediglich eine der möglichen Ausführungsformen
der Erfindung dar. Die Komponenten der Bildübertragungsvorrichtung 40 mit der Anzeigevorrichtung
44 sind dort im Aufzugschacht 11 beziehungsweise auf dem Stockwerk anzuordnen, wo
es die technischen und baulichen Erfordernisse am geeignetsten erscheinen lassen.
[0039] In den Figuren 1 bis 6 ist eine sichtkontaktfreie Visualisierung der Einheit zur
Geschwindigkeitsbegrenzung 51, 52, 53 mittels der Bildübertragungsvorrichtung 40 zwar
nicht dargestellt, eine entsprechende Anordnung der Bildübertragungsvorrichtung 40
zur sichtkontaktfreien Visualisierung der Einheit zur Geschwindigkeitsbegrenzung 51,
52, 53 ist aber möglich. Je nach Bedarfsfall ist zu entscheiden wie die Bildübertragungsvorrichtung
40 anzuordnen ist. Prinzipiell gelten auch bei der sichtkontaktfreien Visualisierung
der Einheit zur Geschwindigkeitsbegrenzung 51, 52, 53 die obengenannten Ausführungen.
[0040] Zudem können am Tragseil 16 oder am Begrenzerseil 52 Farbmarken 60 oder Marken 60
anderer Art angebracht sein, um die Position der Aufzugkabine 14 zu bestimmen.
[0041] Die Erfindung ist für maschinenraumlose Aufzüge geeignet. Darunter sind Aufüge zu
verstehen, die keinen eigenen Maschinenraum aufweisen. Deren Antrieb befindet sich
somit ebenso wie das Gegengewicht und die Aufzugkabine im Aufzugschacht.
Bezugszeichenliste
[0042]
- 1
- bedienende Person
- 10
- Aufzug
- 11
- Aufzugsschacht
- 11.1
- freier Raum im Aufzugschacht
- 12.1 - 12.6
- Stationen
- 13.1 - 13.6
- Begehbare Flächen der Warteräume der Stationen
- 13
- Öffnung in einer Station
- 14
- Nutzlastaufnahme (Kabine)
- 16
- flexibles Trag- und Antriebselement (Tragseil)
- 18
- Treibscheibe
- 19
- lichtdurchlässige Bereiche der Treibscheibe
- 20
- Gegengewicht
- 22
- (motorische) Antriebseinrichtung (für Normalbetrieb)
- 24
- Bremseinrichtung
- 26
- Bremsfreigabevorrichtung (temporär aktivierbar)
- 28
- Hilfsantriebsvorrichtung (im allgemeinen manuell, für Notbetrieb)
- 30
- Hilfseinrichtung
- 40
- Bildübertragungsvorrichtung
- 42
- Sensor der Bildübertragungsvorrichtung
- 42.1
- Sender zum Sensor
- 44
- Anzeigevorrichtung
- 44.1
- Empfänger der Anzeigevorrichtung
- 45
- Transferstrecke (immateriell)
- 47
- Notstromaggregat
- 48
- Lichtquelle, Lampe
- 49
- lichtdurchlässige Fläche (Schauglas)
- 51
- Geschwindigkeitsbegrenzer
- 52
- Begrenzerseil
- 53
- Umlenkrolle
- 60
- Marke
1. Hilfseinrichtung zum Bewegen einer Nutzlastaufnahme eines Aufzuges,
mit einer Hilfsantriebsvorrichtung (30), die mit einer Antriebseinheit (22, 18) für
die Nutzlastaufnahme (14) koppelbar ist, und
mit einer Einheit zur Geschwindigkeitsbegrenzung (51, 52, 53),
dadurch gekennzeichnet,
dass zur sichtkontaktfreien Visualisierung einer beweglichen Komponente der Antriebseinheit
(22, 18) oder einer beweglichen Komponente der Einheit zur Geschwindigkeitsbegrenzung
(51, 52, 53) eine Bildübertragungsvorrichtung (40) angeordnet ist, umfassend
- einen Sensor (42) zum Erfassen von Bildern, welche die Bewegung der Antriebseinheit
(22, 18) oder der Einheit zur Geschwindigkeitsbegrenzung (51, 52, 53) darstellen,
- eine Anzeigevorrichtung (44) zum Visualisieren der vom Sensor (42) erfassten Bilder,
und
- eine Transferstrecke (46) zum Transferieren der vom Sensor (42) erfassten Bilder
zur Anzeigevorrichtung (44).
2. Hilfseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der Sensor (42) durch einen ersten Spiegel gebildet ist, der auf die Antriebseinheit
(22, 18) oder die Einheit zur Geschwindigkeitsbegrenzung (51, 52, 53) ausgerichtet
ist, und
- dass die Anzeigevorrichtung (44) durch einen zweiten Spiegel gebildet ist, und
- dass zur Bildung der Transferstrecke (46) der zweite Spiegel auf den ersten Spiegel
ausgerichtet ist.
3. Hilfseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Transferstrecke (46) durch eine Leiterverbindung gebildet ist.
4. Hilfseinrichtung nach Anspruch 1 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der Sensor (42) als Kamera ausgebildet ist,
- dass die Anzeigevorrichtung (44) als Monitor ausgebildet ist, und
- dass die Transferstrecke (46) eine Elektroleiterverbindung ist.
5. Hilfseinrichtung nach Anspruch 1 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sensor (42) zur Ermittlung von Bildern der Bewegung eines mit der Antriebseinheit
(22, 18) verbundenen rotierenden Drehelementes (18) ausgebildet ist.
6. Hilfseinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das Drehelement eine Welle der Antriebseinheit (22, 18) ist,
- dass der Sensor (42) als Tachometerelement ausgebildet und an der Welle angeordnet
ist,
- dass die Anzeigevorrichtung (44) eine Tachoanzeige ist.
7. Hilfseinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das Drehelement durch eine Treibscheibe (18) der Antriebseinheit (22, 18) gebildet
ist, die längs einem konzentrisch zu seiner Rotationsachse angeordneten Kreis in gegenseitigen
Winkelabständen angeordnete lichtdurchlässige Bereiche (19) besitzt,
- dass eine Lichtquelle (48) auf einer Seite des Drehelementes angeordnet ist, und
- dass der das von der Lichtquelle (48) emittierte Licht sensierende Sensor (42) auf
der anderen Seite des Drehelementes angeordnet ist.
8. Hilfseinrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Lichtquelle (48) und der Sensor (42) durch Elemente einer Lichtschranke
gebildet sind, und
- dass die Leiterverbindung (46) eine Elektroleiterverbindung ist.
9. Hilfseinrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der Sensor (42) durch den Eingang einer Lichtleiteranordnung gebildet ist,
- dass die Leiterverbindung (46) die Lichtleiteranordnung ist, und
- dass die Anzeigevorrichtung (44) den Ausgang der Lichtleiteranordnung aufweist.
10. Hilfseinrichtung nach mindestens einem der obigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der Sensor (42) mit einem Emitter (42.1)gekoppelt ist,
- dass die Anzeigevorrichtung (44) mit einem Empfänger (44.1) gekoppelt ist, und
- dass die Transferstrecke (46) durch eine Funk- oder Laserlichtverbindung gebildet
ist.
11. Vorrichtung zur Überwachung der Position und der Bewegung einer Kabine in einem Schacht
eines Aufzugs,
bei der ein erstes Mittel zur Überwachung der Bewegung der Kabine (14) vorgesehen
ist, welches eine Einheit zur Erfassung der Bewegung, eine Informationsübertragungsstrecke
und eine Anzeigeeinheit aufweist,
bei der ein zweites Mittel zur Überwachung der Position der Kabine (14) vorgesehen
ist, welches ein Mittel zur Wiedergabe der Position der Kabine (14) aufweist.
12. Vorrichtung nach Patentanspruch 11,
bei der eine Antriebseinheit (22, 18) zur Bewegung der Kabine (14) vorgesehen ist,
bei der die Einheit zur Erfassung der Bewegung der Kabine (14) über die Erfassung
der Bewegung eines beweglichen Teils der Antriebseinheit (22, 18) einen Schluss auf
die Bewegung der Kabine (14) ermöglicht.
13. Vorrichtung nach Patentanspruch 11,
bei der eine Geschwindigkeitsbegrenzereinheit (51, 52, 53) vorgesehen ist,
bei der die Einheit zur Erfassung der Bewegung der Kabine (14) über die Erfassung
der Bewegung eines beweglichen Teils der Geschwindigkeitsbegrenzereinheit (51, 52,
53) einen Schluss auf die Bewegung der Kabine (14) ermöglicht.
14. Vorrichtung nach Patentanspruch 12,
bei der die Einheit zur Erfassung der Bewegung der Kabine (14) eine flexible Welle
aufweist, die mit dem beweglichen Teil der Antriebseinheit (22, 18) verbunden ist,
bei der die Anzeigeeinheit eine rotierende Scheibe oder einen Tachometer aufweist.
15. Vorrichtung nach Patentanspruch 13,
bei der die Einheit zur Erfassung der Bewegung der Kabine (14) eine flexible Welle
aufweist, die mit dem beweglichen Teil der Geschwindigkeitsbegrenzereinheit (51, 52,
53) verbunden ist,
bei der die Anzeigeeinheit eine rotierende Scheibe oder einen Tachometer aufweist.
16. Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 13 bis 16,
bei der die Geschwindigkeitsbegrenzereinheit (51, 52, 53) ein Seil (52) aufweist,
bei der das Mittel zur Wiedergabe der Position der Kabine (14) Marken (60) am Seil
(52) des Geschwindigkeitsbegrenzereinheit (51, 52, 53) aufweist.
17. Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 11 bis 16,
bei der ein Tragmittel (16) vorgesehen ist, das mit der Kabine (14) verbunden ist,
bei der das Mittel zur Wiedergabe der Position der Kabine (14) Marken (60) am Tragmittel
(16) aufweist.