(19)
(11) EP 1 144 271 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
17.11.2004  Patentblatt  2004/47

(21) Anmeldenummer: 99942865.9

(22) Anmeldetag:  13.08.1999
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65D 81/36
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP1999/005950
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2000/023351 (27.04.2000 Gazette  2000/17)

(54)

VERPACKUNG FUR DIE BESTANDTEILE EINES ZERLEGTEN SCHALTSCHRANKES

PACKAGING FOR A SWITCH CABINET

EMBALLAGE D'UNE ARMOIRE ELECTRIQUE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
FR GB IT NL SE

(30) Priorität: 19.10.1998 DE 19847924

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
17.10.2001  Patentblatt  2001/42

(73) Patentinhaber: Rittal-Werk Rudolf Loh GmbH & Co. KG
35745 Herborn (DE)

(72) Erfinder:
  • MÜLLER, Nobert
    D-35716 Dietzhölztal (DE)

(74) Vertreter: Fleck, Hermann-Josef, Dr.-Ing. 
Klingengasse 2
71665 Vaihingen/Enz
71665 Vaihingen/Enz (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 4 414 813
US-A- 4 807 808
US-A- 4 317 515
   
     
    Bemerkungen:
    Derzeit sind die WIPO-Publikationsdaten A3 nicht verfügbar.
     
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Bei einer bekannten Auslieferungsform werden die Schaltschränke im zerlegten Zustand an den Kunden geliefert. Hierzu sind die Einzelteile des Schaltschrankes jeweils einzeln oder gruppenweise zusammengepackt. Der Kunde kann dann die einzelnen Bestandteile auspacken und den Schaltschrank zusammensetzen. Nun ist es häufig so, daß der zusammengesetzte Schaltschrank zwischengelagert oder weitertransportiert werden muß. Da er nun jedoch nicht mehr von einer Verpackung geschützt ist, können Beschädigungen auftreten. Man hilft sich daher in der Weise, daß man eine eigene Umverpackung für den zusammengesetzten Schaltschrank kundenseitig erstellt.

    [0002] Aus der DE 44 14813 ist eine Verpackung für einen Kühlschrank bekannt. Die Verpackung weist eine boden- und eine deckseitige Abdeckung auf. Der Kühlschrank kann in die bodenseitige Abdeckung eingestellt werden. Die deckseitige Abdeckung sitzt auf dem Deckel des Kühlschrankes auf. Zwischen der boden- und der deckseitigen Abdeckung erstreckt sich eine Seitenverkleidung, die als Gewebe-Schlauch ausgebildet ist. Zur Vebindung der boden- und der deckseitigen Abdeckung werden Spanngurte verwendet.

    [0003] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Verpackung für einen Schaltschrank zu schaffen, mit der eine erhebliche Reduzierung des Verpackungsaufwandes hergestellt werden kann.

    [0004] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.

    [0005] Die erfindungsgemäße Verpackung für die Bestandteile das Schaltschrankes kann also so umfunktioniert werden, daß sie auch zur Verkleidung des zusammengesetzten Schaltschrankes dienen kann. Hierdurch ist kein zusätzlicher Verpackungsaufwand erforderlich.

    [0006] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsvariante der Erfindung kann es vorgesehen sein, daß eine oder mehrere Seitenverkleidungen als Verpackung für eine oder mehrere Schaltschrankseitenteile, beispielsweise Seitenwände, Schranktüren oder dergleichen verwendbar sind. Erfindungsgemäß können also sowohl die Boden- und Deckelbaugruppen als auch die Schaltschrankseitenteile als Bestandteile des Schaltschrankes separat verpackt werden. Gerade diese Bauteile legen beim zusammengebauten Schalt-schrank auch die zu verkleidenden Seitenflächen des Schaltschrankes fest. Diese Bauteile werden erfindungsgemäß also so eingepackt, daß die zugehörige Verpackung auch beim zusammengesetzten Schaltschrank gerade wieder für diese Bauteile als Umhüllung Verwendung finden kann.

    [0007] Um den fertig montierten Schaltschrank mit geringem Aufwand schnell und einfach umhüllen zu können, sieht eine mögliche Erfindungsausgestaltung vor, daß die boden- und die deckseitige Abdeckung je einen Boden aufweisen, von dem ein umlaufender Rand abgewinkelt ist, daß im zusammengesetzten Zustand des Schaltschrankes der Boden an der boden- bzw. deckseitigen Außenfläche der Boden- und der Deckelbaugruppen anliegt und der Rand im Abstand zu der Bo-den/Deckelbaugruppe angeordnet ist, so daß sich zwischen der Boden-/Deckelbaugruppe und dem Rand ein Einsteckbereich ergibt, in den Steckeinsätze der Seitenverkleidungen einsetzbar sind. Die Systematik zur Verpackung eines Schaltschrankes kann dann derart von statten gehen, daß zunächst die ein-zelnen Bestandteile des Schaltschrankes aus den Teil-Verpackungen ausgepackt werden. Anschließend wird eine der Abdeckungen auf den Boden aufgelegt, wobei ihre Ränder noch oben gerichtet sind. Auf dem Boden dieser Abdeckung kann dann der Schaltschrank aufgestellt werden. Anschließend lassen sich die Seitenverkleidungen mit ihren Steckansätzen in die Einsteckbereiche zwischen dem Rand und der Boden-Baugruppe einsetzen. Auf die eingesetzten Seitenverkleidungen kann dann die zweite Abdeckung, die die Deckelbaugruppe überdeckt, aufgesetzt werden. Hierbei gelangen wieder die zugekehrten Steckansätze der Seitenverkleidungen in die Einsteckbereiche. Die so zusammengesetzte Verpackung kann dann mittels Klebebändern oder Umreifungsbändern gesichert werden.

    [0008] In ihrer Funktion als Verkleidungselemente für den montierten Schaltschrank können die Seitenverkleidungen so ausgebildet sein, daß sie zwei zueinander parallel beabstandete Schenkel aufweisen, die U-förmig mittels eines Verbindungsabschnittes miteinander verbunden sind, und daß der Verbindungsabschnitt eine Schaltschrankseite vollständig und die Schenkel die angrenzenden Schaltschrankseiten zumindest teilweise überdecken. Dabei können insbesondere zur Verkleidung des montierten Schaltschrankes zwei U-förmige Seitenverkleidungen eingesetzt werden, deren Schenkel gegeneinander gerichtet sind.

    [0009] Es ist jedoch auch möglich, daß die Seitenverkleidungen zwei senkrecht zueinanderstehende Schenkel aufweisen, die jeweils eine Schaltschrankseite zumindest teilweise überdecken.

    [0010] Nach einer bevorzugten Erfindungsausgestaltung ist es vorgesehen, daß die Verpackungsteile aus einer ein- oder doppelseitig kartonbeschichteten Wellpappe bestehen. Dieses Material weist eine ausreichende Stabilität auf, die es ermöglicht auch große Seitenfläche des zusammengesetzten Schaltschrankes zu verkleiden, ohne daß dabei aussteifende Zusatzmaßnahmen erforderlich werden. Darüberhinaus läßt sich die Wellpappe auch ohne weiteres recyceln.

    [0011] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    in perspektivischer Draufsicht ein Schaltschrankrahmengestell, das teilweise von einer Verpackung umhüllt ist,
    Fig. 2
    die Darstellung gemäß Fig. 1 in perspektivischer Frontansicht, wobei jedoch die Verpackung weiter vervollständigt ist und
    Fig. 3
    das komplett verpackte Schaltschrankrahmengestell gemäß den Fig. 1 und 2 in perspektivischer Seitenansicht.


    [0012] In der Fig. 1 ist in perspektivischer Teildarstellung ein Schaltschrankrahmengestell dargestellt, das eine Boden- und eine Deckelbaugruppe 10 aufweist. Die Bodenbaugruppe 10 ist mit der Deckelbaugruppe 10 über vertikale Rahrnenprofite 11 verbunden. Die Deckelbaugruppe 10 ist mittels eines obenliegenden Deckbleches 12 abgeschlossen. Das Schaltschankrahmengestell kann mittels einer Verpackung umhüllt werden. Die Verpackung besteht im wesentlichen aus vier Bestandteilen. Im einzelnen sind dies zwei Abdeckungen 20 und zwei Seitenverkleidungen 30. Die Abdeckungen 20 und die Seitenverkleidungen 30 sind jeweils baugleich ausgeführt.

    [0013] Die Abdeckung 20 weist einen ebenen Boden 23 auf, von dem ein Rand 21, 22 rechtwinklig abgebogen ist. Der Rand 21, 22 ist umlaufend ausgebildet. Die Seitenverkleidungen 30 weisen, wie dies Fig. 2 erkennen läßt, zwei zueinander parallele Schenkel 31 auf, die mittels eines Verbindungsabschnittes 32 miteinander verbunden sind.

    [0014] Zur Verpackung des Schaltschrankrahmengestelles wird die Bodenbaugruppe 10 auf den Boden 23 der Abdeckung 20 aufgesetzt. Dabei stehen die Ränder 21, 22 der Abdeckung 20 im Abstand zu der Bodenbaugruppe 10, so daß sich ein umlaufender Einsteckbereich 24 ergibt. In diesen Einsteckbereich 24 können die Seitenverkleidungen 30 mit Steckansätzen eingesteckt werden. Wie die Fig. 2 erkennen läßt, überdecken die beiden Verbindungsabschnitte 32 der Seitenverkleidungen 30 zwei Seiten des Schaltschrankrahmengestelles. Die sich rechtwinklig anschließenden Schenkel 31 überdecken teilweise die übrigen Seiten des Schaltschrankrahmengestelles. Dabei stehen Endabschnitte 33 der Schenkel 31 der beiden Seitenverkleidungen 30 im Abstand zueinander. Es ist auch denkbar, daß die Endabschnitte 33 miteinander überlappen.

    [0015] Die Vervollständigung der Verpackung erfolgt, wie dies die Fig. 3 erkennen läßt, mittels einer weiteren Abdeckung 20. Die Abdeckung 20 wird über die Seitenverkleidungen 30 gesteckt. Dabei treten die obenliegenden Steckansätze der Seitenverkleidungen 30 in die Einsteckbereiche 24 ein, die zwischen den Rändern 21, 22 und der Deckelbaugruppe 10 gebildet sind. Der Boden 23 liegt im montierten Zustand der oberen Abdeckung 20 auf dem Deckelblech 12 des Schaltschrankrahmengestelles auf. Zur Fixierung der einzelnen Verpackungsteile können Klebebänder oder Umreifungsbänder verwendet werden. Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Verpackung dient auch zur Verkleidung der Einzelteile des Schaltschrankes. Die Boden- und die Deckelbaugruppe 10 können zusammen zu einer Verpackungseinheit verpackt werden. Hierzu werden die beiden Abdeckungen 20 verwendet. Die beiden schalenförmigen Abdeckungen 20 werden dabei so um die aneinandergelegten Boden- und Deckelbaugruppe 10 gehüllt, daß sie allseitig umschlossen sind. Die Seitenverkleidungen 30 dienen zur Verpackung der vorderseitigen und der rückseitigen Schaltschranktür. Jede der Schaltschranktüren ist dabei in einer eigenen Seitenverkleidung 30 verpackt.


    Ansprüche

    1. Verpackung enthaltend die Bestandteile eines zerlegten Schaltschrankes oder eines zerlegten Schaltschrankrahmengestelles, im Folgenden ebenfalls kurz Schaltschrank genannt,
    wobei die Bestandteile eine Boden- und eine Deckelbaugruppe (10) und ein oder mehrere Schaltschrankseitenteile umfassen,
    wobei die Verpackung als Verpackungsteile eine boden- und eine deckseitige Abdeckung (20) und eine oder mehrere Seitenverkleidungen (30) aufweist,
    wobei die Boden- und die Deckelbaugruppe (10) in einer aus der bodenund der deckseitigen Abdeckung (20) zusammengesetzten Verpackung bevorratet sind,
    Wobei die Schaltschrankseitenteile in einem oder mehreren Seitenverkiaidungen (30) verpackt sind,
    wobei die Verpackungsteile zur außenseltigen Verkleidung des zusammengeserzten Schaltschrankes dienen können,
    wobei dann die Boden- und die Deckelbaugruppe (10) mittels der bodenund der deckseitigen Abdeckung (20) zumindest teilweise überdeckt werden können,
    wobei sich zwischen den Abdeckungen (20) dann die eine oder mehrere Seitenverkleidungen (30) erstrecken, die den zusammengesetzten Schaltschrank seitlich zumindest teilweise abdecken.
     
    2. Verpackung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass eine oder mehrere der Seitenverkleidungen (30) als Verpackung für ein oder mehrere Schaltschrankseitenteile, beispielsweise Seitenwände, Schranktüren oder dergleichen verwendbar ist.
     
    3. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die boden- und die deckseitige Abdeckung(20) je einen Boden (23) aufweisen, von dem ein umlaufender Rand (21,22) abgewinkelt ist,
    dass im zusammengesetzten Zustand des Schaltschrankes der Boden (23) an der boden- bzw. deckseitigen Außenfläche der Boden- und der Deckelbaugruppe (10) anliegt und der Rand (21,22) im Abstand zu der Boden-/Deckelbaugruppe (10) angeordnet ist, so dass sich zwischen der Boden-/Deckelbaugruppe und dem Rand (21,22) ein Einsteckbereich (24) ergibt, in den Steckansätze der Seitenverkleidungen (30) einsetzbar sind.
     
    4. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Seitenverkleidung (30) in ihrer Funktion als Verkleidungselement für den montierten Schaltschrank zwei zueinander parallel beabstandete Schenkel (31) aufweist, die U-förmig mittels eines Verbindungsabschnittes (32) miteinander verbunden sind, und
    dass der Verbindungsabschnitt eine Schaltschrankseite vollst indig und die Schenkel (31) die angrenzenden Schattschrankseiten zumindest teilweise überdecken.
     
    5. Verpackung nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass zur Verkleidung des montierten Schaltschrankes zwei U-förmige Seitenverkleidungen (30) eingesetzt sind, deren Schenkel (31) jegeneinander gerichtet sind.
     
    6. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Seitenverkleidungen (30) in ihrer Funktion als Verkteillungselement für den montierten Schaltschrank zwei zueinander senkrechte Schenkel aufweist, die jeweils eine Schaltschrankseite zumindest teilweise überdecken.
     
    7. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Verpackungsteile aus einer ein- oder doppelseitig I artonbeschichteten Wellpappe bestehen.
     


    Claims

    1. Packaging containing the constituent parts of a dismantled switch cabinet or of a dismantled switch-cabinet framework, which is likewise referred to hereinbelow as switch cabinet for short, it being the case that the constituent parts comprise a base and a cover subassembly (10) and one or more switch-cabinet side parts,
    that the packaging has, as packaging parts, a bottom and a top covering (20) and one or more side claddings (30),
    that the base and the cover subassembly (10) are supplied in packaging made up of the bottom and the top coverings (20),
    that the switch-cabinet side parts are packaged in one or more side claddings (30),
    that the packaging parts may serve for cladding the outside of the assembled switch cabinet,
    that the base and the cover subassemblies (10) can then be covered over, at least in part, by means of the bottom and the top coverings (20),
    that the one or more side claddings (30) then extend between the coverings (20), said side claddings covering the assembled switch cabinet laterally, at least in part.
     
    2. Packaging according to Claim 1, characterized in that one or more of the side claddings (30) can be used as packaging for one or more switch-cabinet side parts, for example side walls, cabinet doors or the like.
     
    3. Packaging according to Claim 1 or 2, characterized in that the bottom and the top coverings (20) each have a base (23), from which a peripheral border (21, 22) is angled, in that, in the assembled state of the switch cabinet, the base (23) butts against the bottom outer surface and the top outer surface of the base and the cover subassemblies (10), respectively, and the border (21, 22) is spaced apart from the base/cover subassembly (10), this resulting in the formation, between the base/cover subassembly and the border (21, 22), of a plug-in region (24) into which plug-in extensions of the side claddings (30) can be inserted.
     
    4. Packaging according to one of the preceding claims, characterized in that the side cladding (30), in its function as cladding element for the assembled switch cabinet, has two legs (31) which are spaced apart parallel to one another and are connected to one another in a U-shaped manner by means of a connecting section (32), and in that the connecting section covers over one switch-cabinet side completely and the legs (31) cover over the adjacent switch-cabinet sides at least in part.
     
    5. Packaging according to Claim 4, characterized in that, in order to clad the assembled switch cabinet, use is made of two U-shaped side claddings (30), the legs (31) of which are directed towards one another.
     
    6. Packaging according to one of the preceding Claims 1 to 4, characterized in that the side cladding (30), in its function as cladding element for the assembled switch cabinet, has two legs which are perpendicular to one another and each cover over a switch-cabinet side at least in part.
     
    7. Packaging according to one of Claims 1 to 6,
    characterized in that the packaging parts consist of corrugated board which is covered with cardboard on one or both sides.
     


    Revendications

    1. Emballage contenant les pièces détachées d'une armoire électrique démontée ou d'un support de cadre d'armoire électrique démonté, simplement également dénommé armoire électrique dans ce qui suit,
    où les pièces détachées comprennent un module de fond et de couvercle (10) et un ou plusieurs éléments latéraux d'armoire électrique,
    où l'emballage présente un recouvrement (20) du côté du fond et du couvercle, et un ou plusieurs revêtements latéraux (30), en guise d'éléments d'emballage,
    moyennant quoi les modules de fond et de couvercle (10) sont stockés dans un emballage assemblé à partir du recouvrement (20) du côté du fond et du couvercle,
    les éléments latéraux de l'armoire électrique sont emballés dans un ou plusieurs revêtements latéraux (30),
    moyennant quoi les éléments d'emballage peuvent servir au revêtement du côté extérieur de l'armoire électrique assemblée,
    moyennant quoi il est alors possible de recouvrir au moins partiellement le module de fond et de couvercle (10) à l'aide du recouvrement (20) du côté du fond et du couvercle,
    moyennant quoi l'un ou plusieurs revêtements latéraux (30) s'étendent alors entre les recouvrements (20), lesquels revêtements recouvrent au moins partiellement sur le côté l'armoire électrique assemblée.
     
    2. Emballage selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    un ou plusieurs revêtements latéraux (30) peuvent être utilisés en tant qu'emballage pour un ou plusieurs éléments latéraux d'armoire électrique, par exemple des cloisons latérales, des portes d'armoire ou similaires.
     
    3. Emballage selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
    caractérisé en ce que
    le recouvrement du côté du fond et de celui du couvercle (20) présentent respectivement un fond (23) à partir duquel un bord périphérique (21, 22) est incurvé, en ce qu'à l'état assemblé de l'armoire électrique, le fond (23) repose contre la surface externe du côté du fond et/ou du couvercle du module de fond et de couvercle (10), et en ce que le bord (21, 22) est disposé avec un écartement par rapport au module de fond/couvercle (10), de sorte qu'une zone enfichable (24) se forme entre le module de fond/couvercle et le bord (21, 22), dans laquelle il est possible d'insérer des bouts enfichables des revêtements latéraux (30).
     
    4. Emballage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    le revêtement latéral (30) présente, dans sa fonction en tant qu'élément de revêtement pour l'armoire électrique montée, deux montants (31) parallèlement espacés l'un par rapport à l'autre, lesquels sont reliés ensemble en forme de U à l'aide d'un segment de liaison (32),
    et en ce que le segment de liaison recouvre entièrement un côté de l'armoire électrique, et en ce que les montants (31) recouvrent au moins partiellement les côtés adjacents de l'armoire électrique.
     
    5. Emballage selon la revendication 4,
    caractérisé en ce que
    deux revêtements latéraux (30) en forme de U sont utilisés pour le revêtement de l'armoire électrique montée, dont les montants (31) sont orientés en opposition l'un par rapport à l'autre.
     
    6. Emballage selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 4,
    caractérisé en ce que
    le revêtement latéral (30), dans sa fonction en tant qu'élément de revêtement pour l'armoire électrique montée, présente deux montants perpendiculaires l'un par rapport à l'autre, lesquels recouvrent respectivement au moins partiellement un côté d'armoire électrique.
     
    7. Emballage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
    caractérisé en ce que
    les éléments d'emballage se composent d'un carton ondulé à couche de carton d'un côté ou des deux côtés.
     




    Zeichnung