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(11) |
EP 1 144 867 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.11.2003 Patentblatt 2003/46 |
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Anmeldetag: 13.08.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F04C 2/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9902/508 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0000/9887 (24.02.2000 Gazette 2000/08) |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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FR GB IT |
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Priorität: |
13.08.1998 DE 29823904 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.10.2001 Patentblatt 2001/42 |
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Patentinhaber: Luk Fahrzeug-Hydraulik GmbH & Co. KG |
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61352 Bad Homburg (DE) |
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Erfinder: |
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- PARSCH, Willi
D-64404 Bickenbach (DE)
- WEBERT, Dirk
D-61348 Bad Homburg (DE)
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Vertreter: Naumann, Ulrich, Dr.-Ing. et al |
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Patentanwälte,
Ullrich & Naumann,
Luisenstrasse 14 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 622 164 US-A- 3 311 064
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US-A- 1 660 287
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Bemerkungen: |
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Derzeit sind die WIPO-Publikationsdaten A3 nicht verfügbar. |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Pumpe zum Fördern eines Fluids, mit einer in einem Gehäuse
untergebrachten Fördereinrichtung, wobei das Gehäuse auf der einen Seite durch einen
Gehäusedeckel geschlossen ist und sich auf der anderen Seite ein Lagerflansch anschließt,
wobei eine Antriebswelle den Lagerflansch, die Fördereinrichtung und den Gehäusedeckel
durchdringt und in einem in dem Lagerflansch ausgebildeten Durchgang gelagert ist
und wobei zwischen der Fördereinrichtung und der Innenwandung des Lagerflanschs eine
sich an der Innenwandung abstützende, die Antriebseinrichtung im Gehäuse zentrierende
Seitenplatte angeordnet ist. Dabei kann es sich im Konkreten um eine Flügelzellenpumpe
handeln.
[0002] Pumpen der hier in Rede stehenden Art, so beispielsweise Flügelzellenpumpen, sind
aus der Praxis hinlänglich bekannt. Lediglich beispielhaft wird hierzu auf die DE
39 28 029 A1, DE 41 22 433 C2 und DE 41 38 516 A1 verwiesen.
[0003] Pumpen der gattungsbildenden Art werden beispielsweise in Lenkhilfssystemen eingesetzt
und fördern ein spezielles Öl, um eine Unterstützung der am Lenkrad eines Kraftfahrzeugs
aufzubringenden Lenkkraft hervorzurufen. Vorzugsweise handelt es sich hierbei um Flügelzellenpumpen,
die aus einem außerhalb der Pumpe vorgesehenen Reservoir, beispielsweise aus einem
externen Tank, Öl ansaugen. Solche Pumpen sind üblicherweise mit einem Stromregelventil
ausgestattet, über das Öl aus dem Hochdruckbereich - Druckseite - in den Ansaugbereich
- Saugseite - der Pumpe geleitet werden kann. Ab einer bestimmten Pumpendrehzahl und
bei einer fest einstellbaren Fördermenge öffnet das Stromregelventil eine Abströmbohrung,
durch die unter hohem Druck stehendes Öl austreten kann. Das Öl gelangt in den Ansaugbereich
der Fördereinrichtung.
[0004] Aus der DE 41 38 516 A1 ist für sich gesehen eine gattungsbildende Pumpe bekannt,
bei der die Antriebswelle den Lagerflansch durchdringt und dort von geeigneten Lagern
gehalten ist. Auf dem im Inneren des Gehäuses angeordneten Ende der Antriebswelle
ist diese in einem Druckplattenträger drehbar gelagert. Der Druckplattenträger wird
durch eine geeignete Druckfeder, die sich einerseits in dem Druckplattenträger und
andererseits am Gehäuse abstützt, gegen eine Druckplatte gedrückt, die ihrerseits
gegen einen mehrere Flügel aufnehmenden Rotor anliegt. Die Flügel sind radial verschiebbar
in entsprechenden Schlitzen gelagert, die in den Rotor eingearbeitet sind.
[0005] Auf der dem Lagerflansch zugewandten Seite der drehfest mit der Antriebswelle verbundenen
Fördereinrichtung - im hier vorliegenden Falle handelt es sich um einen Rotor - liegt
die Seitenplatte an, die sich auf ihrer dem Rotor abgewandten Seite am Lagerflansch
abstützt. Zur Zentrierung der Seitenplatte und somit der Fördereinrichtung bzw. des
Rotors ist die Seitenplatte - in herkömmlicher Weise - mit besonderen Zentriermitteln
versehen, die im konkreten als Zentrierstifte auf der dem Lagerflansch zugewandten
Seite der Seitenplatte ausgebildet sind und in entsprechende Bohrungen im Lagerflansch
hineinragen.
[0006] Die Zentrierung der Seitenplatte bei der aus der DE 41 38 516 A1 bekannten Pumpe
ist in der Praxis nicht unproblematisch, da diese Zentrierung und somit die zur Zentrierung
dienenden Mittel exakt auf den im Lagerflansch ausgebildeten Durchgang für die Welle
abzustimmen sind. Dies ist in konstruktiver Hinsicht aufwendig und nicht immer zuverlässig
realisierbar, so dass Bezugstoleranzen zum Gehäuse nicht unerheblich sind.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Pumpe der gattungsbildenden
Art derart auszugestalten und weiterzubilden, dass eine einfache Zentrierung der Seitenplatte
bzw. Seitenplatten unter Reduzierung von Bezugstoleranzen zur Wellenmitte bzw. Mitte
der Lagerung möglich ist.
[0008] Die erfindungsgemäße Pumpe löst die voranstehende Aufgabe durch die Merkmale des
Patentanspruches 1. Danach ist eine Pumpe der gattungsbildenden Art dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenplatte auf der dem Lagerflansch zugewandten Seite unmittelbar in dem
Durchgang für die Antriebswelle zentriert ist.
[0009] Erfindungsgemäß ist demnach erkannt worden, dass man von der herkömmlichen Zentrierung
der Seitenplatte mittels Zentrierstifte abzugehen hat, um nämlich Bezugstoleranzen
zur Wellenmitte bzw. zur Mitte der Lagerung wirksam reduzieren zu können. Würde man
nämlich die Seitenplatte in herkömmlicher Weise mittels stirnseitiger Zentrierstifte
zentrieren, müßte der Durchgang im Lagerflansch mit dem Durchgang in der Seitenplatte
exakt fluchten. Dies ist unter fertigungs- und montagetechnischen Gesichtspunkten
aufwendig, da nämlich die Seitenplatte unabhängig von dem Lagerflansch gefertigt und
montiert wird und die Position der herkömmlichen Zentrierstifte verantwortlich für
deren Anordnung relativ zu dem Lagerflansch ist. In weiter erfindungsgemäßer Weise
ist erkannt worden, dass sich die Bezugstoleranzen zum Gehäuse dadurch vermeiden lassen,
dass die Seitenplatte in Bezug auf den Durchgang für die Antriebswelle zentriert wird,
nämlich dadurch, dass die Seitenplatte auf der dem Lagerflansch zugewandten Seite
unmittelbar vor bzw. an oder in dem Durchgang für die Antriebswelle zentriert ist.
Eine solche unmittelbare Zentrierung der Seitenplatte im Durchgang für die Antriebswelle
hat den Vorteil, dass die Zentrierung nicht mehr mittels separater Zentrierstifte,
sondern eben unmittelbar im Durchgang erfolgt, so dass quasi automatisch die erforderliche
Flucht realisiert ist.
[0010] An dieser Stelle sei angemerkt, dass sich bei der gattungsbildenden Pumpe gemäß DE
41 38 516 A1 die Antriebswelle durch den Lagerflansch hindurch in die Fördereinrichtung
bzw. durch die Fördereinrichtung hindurch erstreckt und am gegenüberliegenden Ende
gelagert ist. Ebenso ist es jedoch auch denkbar, dass sich die Antriebswelle nicht
nur durch die Fördereinrichtung hindurch, sondern auf der dem Lagerflansch gegenüberliegenden
Seite der Fördereinrichtung auch noch durch den Gehäusedeckel hindurch erstreckt.
Entsprechend ist in dem Gehäusedeckel - ähnlich wie im Lagerflansch - ein Durchgang
bzw. eine Bohrung ausgebildet, durch die die Antriebswelle hindurch ragt. Entsprechend
ist die Antriebswelle im Rahmen einer solchen Ausgestaltung nicht nur im Durchgang
des Lagerflanschs, sondern auch im Durchgang des Gehäusedeckels gelagert, wobei zwischen
der Fördereinrichtung und der Innenwandung des Lagerflanschs und auch des Gehäusedeckels
jeweils eine sich an der Innenwandung abstützende Seitenplatte angeordnet ist, so
dass die Antriebseinrichtung beidseits von einer Seitenplatte - im druckschriftlichen
Stand der Technik oftmals auch Druckplatte genannt - begrenzt und dadurch zentriert
ist.
[0011] Unter Zugrundelegung der voranstehenden Ausführungen ist es durchaus auch denkbar,
dass die Seitenplatte nicht nur auf der dem Lagerflansch zugewandten Seite, sondern
auch auf der dem Gehäusedeckel zugewandten Seite unmittelbar in dem Durchgang für
die Antriebswelle zentriert ist, nämlich dann, wenn sich die Antriebswelle komplett
durch das Gehäuse und somit auch durch den Gehäusedeckel hindurch erstreckt. Ungeachtet
der konkreten Ausführungsform dahingehend, ob sich die Antriebswelle beidseits durch
den Lagerflansch und den Gehäusedeckel hindurch erstreckt, ist es zur Zentrierung
der Seitenplatte von ganz besonderem Vorteil, wenn diese auf der dem Durchgang zugewandten
Seite einen zumindest weitgehend umlaufenden Zentrierbund aufweist und mit dem Zentrierbund
in den Durchgang eingesteckt ist. Der Zentrierbund begrenzt den Durchgang in der Seitenplatte,
so dass mit dem Einstecken des Zentrierbundes in den Durchgang des Lagerflanschs und
ggf. des Gehäusedeckels automatisch eine Zentrierung bzw. Positionierung der Seitenplatte
erreicht ist. Der Zentrierbund könnte partiell bzw. zonal oder umlaufend ausgebildet
sein.
[0012] In weiter vorteilhafter Weise umfasst die Seitenplatte eine Drehsicherung. Dabei
könnte es sich um den Zentrierbund selbst handeln, nämlich dann, wenn dieser in drehsichernder
Weise ausgebildet ist. Im Rahmen einer partiellen Ausgestaltung des Zentrierbundes
könnte dieser selbst als Drehsicherung dienen, wenn nämlich der Durchgang - zum Einstecken
des Zentrierbunds - mit entsprechenden Maßnahmen zum Anschlag des partiell ausgebildeten
Zentrierbunds ausgestattet ist.
[0013] Ebenso ist es denkbar, dass die Drehsicherung auf der dem Durchgang zugewandten Seite
der Seitenplatte besondere Eingriffsmittel umfasst, wobei diese Eingriffsmittel auch
unmittelbar im Bereich des Zentrierbunds ausgebildet sein können. Dabei kann es sich
bspw. um Eingriffsnasen handeln, die in entsprechende Ausnehmungen in der Innenwandung
des Lagerflanschs bzw. des Gehäusedeckels und/oder des Durchgangs greifen. Mit den
voranstehend erörterten konstruktiven Maßnahmen wird jedenfalls eine einfache Zentrierung
der Seitenplatte erreicht, wobei gleichzeitig eine Drehsicherung vorgesehen ist, so
dass die Seitenplatte in idealer Weise - mit einfachen konstruktiven Mitteln - zentriert
und dabei drehsicher angeordnet ist.
[0014] Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter
Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch
1 nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nachfolgende Erläuterung eines Ausführungsbeispiels
der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung
des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung werden auch
im allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert.
In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- in einer schematischen Seitenansicht, geschnitten, ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Pumpe und
- Fig. 2
- den Gegenstand aus Fig. 1 in einer vergrößerten Darstellung, wobei die Zentrierung
der lagerseitigen Seitenplatte im Durchgang der Welle erkennbar ist.
[0015] Fig. 1 zeigt in einer vereinfachten Darstellung eine gattungsbildende Pumpe in einer
geschnittenen Seitenansicht, wobei es sich hier im Konkreten um eine Flügelzellenpumpe
mit einer hier nicht näher beschriebenen Rotationsgruppe 1 bzw. Fördereinrichtung
handelt. Hinsichtlich der besonderen Ausgestaltung einer solchen Rotationsgruppe 1
wird lediglich beispielhaft auf die DE 41 38 516 A1 verwiesen.
[0016] Die hier dargestellte Pumpe umfasst - als wesentliche Bestandteile - ein Gehäuse
2 und eine in dem Gehäuse 2 untergebrachte Fördereinrichtung, wobei es sich dabei
um die bereits erwähnte Rotationsgruppe 1 handelt. Stirnseitig ist auf der einen Seite
ein das Gehäuse 2 abschließender Gehäusedeckel 3 und auf der anderen Seite - auf der
dem Gehäusedeckel 3 gegenüberliegenden Seite - ein sich an das Gehäuse 2 anschließender
Lagerflansch 4 vorgesehen.
[0017] Zwischen dem Gehäuse 2 und dem Gehäusedeckel 3 einerseits und zwischen dem Gehäuse
2 und dem Lagerflansch 4 andererseits ist eine nach außen wirkende Dichtung 5, 6 angeordnet,
wobei die gegenüber dem Gehäusedeckel 3 wirkende Dichtung 5 in einer in der Stirnfläche
7 des Gehäuses 2 ausgebildete Nut 8 eingesetzt ist. Auf der anderen Seite des Gehäuses
2 ist die Dichtung 6 dem Lagerflansch 4 zugeordnet bzw. in eine in den Lagerflansch
4 eingearbeitete Nut 9 eingesetzt. Die Nut 9 könnte ebenso in die Stirnfläche 10 des
Gehäuses 2 eingearbeitet sein.
[0018] Für die hier beanspruchte Pumpe ist des weiteren wesentlich, dass eine Antriebswelle
11 den Lagerflansch 4, die Fördereinrichtung 1 und den Gehäusedeckel 3 durchdringt.
Zur Lagerung der Antriebswelle 11 sind einerseits in dem Lagerflansch 4 und andererseits
in dem Gehäusedeckel 3 besondere Lager vorgesehen. Im Gehäusedeckel 3 stellt die Bohrung
bzw. der Durchgang 15 selbst die Lagerung dar. Nach innen angrenzend sind Radialrollendichtringe
13 vorgesehen. Auf der gegenüberliegenden Seite ist das Lager im Durchgang 14 des
Lagerflanschs 4 ausgebildet. Auch hier schließen sich nach innen Radialrollendichtringe
12 an.
[0019] Zwischen der Fördereinrichtung 1 und der Innenwandung des Lagerflanschs 4 sowie des
Gehäusedeckels 3 ist jeweils eine sich an der Innenwandung abstützende, die Fördereinrichtung
1 im Gehäuse 2 zentrierende Seitenplatte 16, 17 angeordnet. Die Seitenplatten 16,
17 dienen u.a. zur Zentrierung der Fördereinrichtung 1, vor allem aber auch zur Trennung
zwischen Saug- und Druckseite.
[0020] Erfindungsgemäß ist zumindest auf der dem Lagerflansch 4 zugewandten Seite die Seitenplatte
16 unmittelbar in dem sich an den Durchgang 14 nach innen anschließenden Bereich zentriert.
Dies läßt sich besonders deutlich der Fig. 2 entnehmen.
[0021] Im Konkreten ist die Seitenplatte 16 auf der dem Durchgang 14 zugewandten Seite mit
einem umlaufenden Zentrierbund 18 ausgestattet, wobei die Seitenplatte 16 mit dem
Zentrierbund 18 in den Lagerflansch 4 bzw. in den dortigen Durchgang 14 nahe dem Radialrollendichtring
12 eingesteckt ist.
[0022] Die Seitenplatte 16 umfasst des weiteren eine Drehmomentabstützung, die in den Figuren
- einer klaren und dabei einfachen Darstellung wegen - nicht dargestellt ist. Dabei
handelt es sich im Konkreten um Drehmomentabstütznasen, die der Seitenplatte 16 fest
zugeordnet sind. Diese Drehmomentabstütznasen greifen in entsprechende Ausnehmungen
in der Innenwandung des Lagerflanschs, so dass ein ungewolltes Drehen der Seitenplatte
16 wirksam vermieden ist.
[0023] An dieser Stelle sei ganz besonders hervorgehoben, dass sich der Durchgang 14 sowie
der Bereich für die sich anschließende Lagerung nebst Aufnahme für den Zentrierbund
18 der Seitenplatte 16 mittels eines einzigen Werkzeugs, nämlich mittels eines Stufenwerkzeugs,
fertigen läßt, wobei aufgrund der Verwendung eines Stufenwerkzeugs keine Toleranzverschiebung
bis hin zum Zentrierbund auftritt. Dies vereinfacht die Montage der Bauteile unter
Vermeidung einer Toleranzverschiebung ganz erheblich.
[0024] Abschließend sei hervorgehoben, dass das voranstehend lediglich beispielhaft genannte
Ausführungsbeispiel die erfindungsgemäße Lehre lediglich erläutert, jedoch nicht auf
das Ausführungsbeispiel einschränkt.
1. Pumpe zum Fördern eines Fluids, mit einer in einem Gehäuse (2) untergebrachten Fördereinrichtung
(1), wobei das Gehäuse (2) auf der einen Seite durch einen Gehäusedeckel (3) geschlossen
ist und sich auf der anderen Seite ein Lagerflansch (4) anschließt, wobei eine Antriebswelle
(11) den Lagerflansch (4), die Fördereinrichtung (1) und den Gehäusedeckel (3) durchdringt
und in einem in dem Lagerflansch (4) ausgebildeten Durchgang gelagert ist und wobei
zwischen der Fördereinrichtung (1) und der Innenwandung des Lagerflanschs (4) eine
sich an der Innenwandung abstützende, die Antriebseinrichtung im Gehäuse (1) zentrierende
Seitenplatte (16) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenplatte (16) auf der dem Lagerflansch (4) zugewandten Seite unmittelbar
in dem Durchgang für die Antriebswelle (11) zentriert ist.
2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (11) in einem in dem Gehäusedeckel (3) ausgebildeten Durchgang
gelagert ist, wobei zwischen der Fördereinrichtung (1), der Innenwandung des Lagerflansches
(4) und des Gehäusedeckels (3) eine sich an der Innenwandung abstützende, die Antriebseinrichtung
im Gehäuse (1) zentrierende Seitenplatte (17) angeordnet ist.
3. Pumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenplatte (17) auf der dem Gehäusedeckel (3) zugewandten Seite unmittelbar
in dem Durchgang (15) für die Antriebswelle (11) oder im Gehäuse (2) zentriert ist.
4. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenplatte (16) auf der dem Durchgang (14) zugewandten Seite einen zumindest
weitgehend umlaufenden Zentrierbund (18) aufweist und mit dem Zentrierbund (18) in
den Durchgang (14) eingesteckt ist.
5. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenplatte (16, 17) eine Drehsicherung umfasst.
6. Pumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehsicherung auf der dem Durchgang (14) zugewandten Seite der Seitenplatte (16)
Eingriffsmittel umfasst.
7. Pumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehsicherung im Bereich des Zentrierbunds (18) ausgebildete Eingriffsmittel
umfasst.
8. Pumpe nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsmittel als Eingriffsnasen ausgebildet sind, die in entsprechende Ausnehmungen
in der Innenwandung des Lagerflanschs (4) bzw. des Gehäusedeckels (3) und/oder des
Durchgangs (14) greifen.
1. Pump for conveying a fluid, having a conveying device (1) accommodated in a casing
(2), wherein the casing (2) is closed at one side by a casing cover (3) and adjoins
at the other side a bearing flange (4), wherein a drive shaft (11) extends through
the bearing flange (4), the conveying device (1) and the casing cover (3) and is supported
in a passage formed in the bearing flange (4) and wherein a side plate (16) which
is supported on the inner wall and which centres the drive device in the casing (1)
is arranged between the conveying device (1) and the inner wall of the bearing flange
(4), characterised in that the side plate (16) is centred at the side facing the bearing flange (4) directly
in the passage for the drive shaft (11).
2. Pump according to claim 1, characterised in that the drive shaft (11) is supported in a passage which is formed in the casing cover
(3), wherein a side plate (17) which is supported on the inner wall and which centres
the drive device in the casing (1) is arranged between the conveying device (1), the
inner wall of the bearing flange (4) and the casing cover (3).
3. Pump according to claim 2, characterised in that the side plate (17) is centred at the side facing the casing cover (3) directly in
the passage (15) for the drive shaft (11) or in the casing (2).
4. Pump according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the side plate (16) has, at the side facing the passage (14), an at least substantially
circumferential centring collar (18) and is inserted with the centring collar (18)
into the passage (14).
5. Pump according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the side plate (16,17) comprises an anti-rotation means.
6. Pump according to claim 5, characterised in that the anti-rotation means at the side of the side plate (16) that faces the passage
(14) comprises engagement means.
7. Pump according to claim 5, characterised in that the anti-rotation means comprises engagement means formed in the region of the centring
collar (18).
8. Pump according to claim 6 or 7, characterised in that the engagement means are in the form of engaging projections which engage in corresponding
recesses in the inner wall of the bearing flange (4) or the casing cover (3) and/or
the passage (14).
1. Pompe pour le transport d'un fluide, avec un dispositif de transport (1) logé dans
un carter (2), le carter (2) étant fermé d'un premier côté par un couvercle de carter
(3) et se raccordant de l'autre côté à un flasque de palier (4), un arbre d'entraînement
(11) traversant le flasque de palier (4), le dispositif de transport (1) et le couvercle
de carter (3) et étant monté dans un passage formé dans le flasque de palier (4) et
une plaque latérale (16) s'appuyant sur la paroi intérieure, centrant le dispositif
d'entraînement dans le carter (2), étant disposée entre le dispositif d'entraînement
(1) et la paroi intérieure du flasque de palier (4),
caractérisée en ce que la plaque latérale (16) est centrée, sur la face tournée vers le flasque de palier
(4), directement dans le passage pour l'arbre d'entraînement (11).
2. Pompe selon la revendication 1,
caractérisée en ce que l'arbre d'entraînement (11) est monté dans un passage formé dans le couvercle de
carter (3), une plaque latérale (17) s'appuyant sur la paroi intérieure, centrant
le dispositif d'entraînement dans le carter (2), étant disposée entre le dispositif
d'entraînement (1), la paroi intérieure du flasque de palier (4) et le couvercle de
carter (3).
3. Pompe selon la revendication 2,
caractérisée en ce que la plaque latérale (17) est centrée, sur la face tournée vers le couvercle de carter
(3), directement dans le passage (15) pour l'arbre d'entraînement (11) ou dans le
carter (2).
4. Pompe selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que la plaque latérale (16) présente, sur la face tournée vers le passage (14), un collet
de centrage (18) au moins largement continu et est enfoncé par le collet de centrage
(18) dans le passage (14).
5. Pompe selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que la plaque latérale (16,17) comprend une sécurité anti-rotation.
6. Pompe selon la revendication 5,
caractérisée en ce que la sécurité anti-rotation comprend, sur la face de la plaque latérale (16) tournée
vers le passage (14), des organes de prise.
7. Pompe selon la revendication 5,
caractérisée en ce que la sécurité anti-rotation comprend des organes de prise formés dans la zone du collet
de centrage (18).
8. Pompe selon la revendication 6 ou 7,
caractérisée en ce que les organes de prise sont réalisés sous forme de nez de prise qui viennent en prise
dans des évidements correspondants dans la paroi intérieure du flasque de palier (4)
ou respectivement du couvercle de carter (3) et/ou du passage (14).

