[0001] Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Manipulator gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1. Aus der DE 32 28 655 C2 ist eine hydraulische Betätigungseinrichtung
zum Bewegen von beabstandet angeordneten Halteklauen für Raketenabschußrohre bekannt.
Es handelt sich bei dieser bekannten Betätigungseinrichtung um einen geschlossenen
Hydraulikkreis ohne Druckspeicheraggregat. Die Betätigung wird manuell mit einem Hebel
auf einen Geberzylinder des Hydraulikkreises eingeleitet. Der Geberzylinder befindet
sich im Inneren eines Panzerfahrzeuges und ist hydraulisch mit einem außerhalb des
Fahrzeuges angeordneten Arbeitszylinder verbunden, dessen Kolben wiederum über ein
Gestänge auf die Halteklauen einwirkt. Die Betätigung des Geberzylinders über einen
Hebel ist mit ergonomischen Nachteilen verbunden und in der Auflösung und Kraftverstärkung
begrenzt.
[0002] Aus der DE 35 36 858 C 1 ist eine mit einer Hydropumpe angetriebene Steuerung für
einen u.a. einen Handrichtkreis, einen Kraftrichtkreis und einen Stabilisierungskreis
enthaltenden Waffenrichtantrieb bekannt, bei dem zur Verhinderung des Einschaltsprunges
beim Betriebsart-Wechsel und zur Verringerung des bei solchen Vorrichtungen bekannt
hohen hydraulischen Aufwandes in die Versorgungsleitungen von Kraftrichtkreis und
Stabilisierungskreis ein Servoventil eingegliedert ist, dessen Betriebsbereitschaft
mittels eines elektrisch angesteuerten Anschaltventils hergestellt wird. Diese Anlage
ist für den Einbau in gepanzerte Fahrzeuge vorgesehen und beispielsweise für die Verwendung
in einer mobilen Panzerabwehrwaffe nicht geeignet.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen besonders kostengünstigen, hydraulischen Manipulator
zu schaffen, der eine ergonomische Handhabung und ein gutes Übertragungsverhalten
aufweist und insbesondere in der Lage ist, den Einfluß der beim Einsatz auftretenden
Temperaturschwankungen zuverlässig auszugleichen.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0005] Der erfindungsgemäße Manipulator verwendet eine rotatorische Antriebsbewegung die
hinsichtlich der erreichbaren Bewegungsgenauigkeit und der Kraftaufbringung am Abtrieb
des Manipulators ergonomische Vorteile aufweist; insbesondere wenn am Abtrieb große
Kräfte und sehr genaue Bewegungen erforderlich sind. Beispiele für derartige Anforderungen
sind z.B. ein KFZ-Lenkrad, ein Schiffssteuerrad, ein Kurbelrad zur Verstellung eines
Werkzeugmaschinenschlittens, ein Wagenheber, eine Seilwinde, ein Drehknopf zur Winkeljustierung
eines Theodoliten oder eines Teleskops, ein Gassteuer-Drehgriff am Motorrad oder ein
Lautstärke-Drehknopf am Radio.
[0006] Weitere Vorteile des erfindungsgemäßen Manipulators sind bei entsprechender Auswahl
der Bauteile die Möglichkeit den Platzbedarf, das Gewicht und die Herstellkosten gering
zu halten. Die Übersetzung des Manipulators ist konstruktiv beliebig realisierbar
und kann auch sehr große Werte annehmen, was zu einer größeren Positioniergenauigkeit
und größeren Abtriebskräften führt. Anstelle einer manuellen Einleitung der Antriebsbewegung
kann auch ein Elektromotor Verwendung finden, der dann z. B. auch direkt ohne Zwischenschaltung
eines Getriebes mit der Antriebswelle des Manipulators verbunden ist.
[0007] Vorteilhalte Werterbildungen der Erfindung ergebensich aus den Unteransprüchen.
[0008] Anhand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
- Fig.1
- zeigt einen Hydraulik-Symbolschaltplan eines Manipulators,
- Fig.2a bis Fig. 2d
- zeigen Mittel zur Kompensation von Änderungen des Flüssigkeitsvolumens an einem Manipulator,
- Fig.3
- zeigt einen Manipulator, der eine Drossel zum Optimieren der Dämpfungscharakteristik
aufweist,
- Fig.4
- zeigt einen Manipulator mit einem zuschaltbaren Bypass zur Schnellverstellung,
- Fig.5
- zeigt einen Manipulator mit Mitteln zur Fixierung des An-oder Abtriebes und
- Fig.6
- zeigt die Anwendung eines Manipulators an einer mobilen Panzerabwehrwaffe.
[0009] Der in Fig. 1 gezeigte hydraulische Manipulator besteht aus einem geschlossenen Hydraulikkreis
1 mit einer Hydropumpe 2, einem Drehgriff 3, einem Stellglied 4, einem Koppelelement
4 und den Hydraulikleitungen 7. Bewegungsrichtungspfeile 7 und 8 zeigen die am Drehgriff
3 in den Manipulator eingegebene Bewegung und die am Koppelement 4 vom Manipulator
abgegebene Bewegung.
[0010] Bei der Hydropumpe 2 handelt es sich um eine Konstantförderpumpe mit zwei Förderrichtungen.
Anstelle der Konstantförderpumpe ist auch der Einsatz einerVerstellpumpe möglich.
Der Drehgriff 3 ist über eine Rutschkupplung mit der Antriebswelle der Hydropumpe
2 verbunden. Das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Drehgriff 3 und der Antriebswelle
beträgt bei dieser direkten Verbindung 1:1, kann aber auch durch ein zwischengeschaltetes
Getriebe beliebig anders ausgelegt sein. Der Drehgriff 3 wird im gezeigten Beispiel
manuell betätigt, um eine Verstellung am ausgangsseitigen Koppelelement 5 zu erzielen.
Die Betätigung des Drehgriffes kann aber auch durch ein beliebiges Antriebselement,
z.B. durch einen Elektromotor, ausgeübt werden.
[0011] Der beim Betätigen des Drehgriffes 3 erzwungene Ölförderstrom der Hydropumpe 2 erzeugt
über die Hydraulikleitungen 6 am Ausgang des Stellgliedes 4 eine Bewegung des Koppelelementes
5. In dem in Fig.1 gezeigten Beispiel besteht das Stellglied 4 aus zwei zueinander
in entgegengestzter Richtung wirkenden Plungerzylindern 9, die über einen, beiden
Plungerzylindern gemeinsamen, Kolben 10 verfügen. Der Kolben 10 stellt das Abtriebselement
des Manipulators dar, mit dem als mechanisches Interface zu externen Elementen wirkenden
Koppelelement 5.
[0012] Anstelle der beiden zueinander in entgegengesetzter Richtung wirkenden Plungerzylinder
mit einem gemeinsamen Kolben kann das Stellglied 4 auch andere Ausgestaltungen aufweisen,
wie z.B. als doppelt wirkender Hydrozylinder mit translatorischer, mit rotatorischer
oder kombiniert mit translatorischer und rotatorischer Abtriebsbewegung. Weiterhin
ist auch eine Ausgestaltung des Stellgliedes 4 als ein Verstell-Hydromotor mit zwei
Strömungsrichtungen und rotatorischer Abtriebsbewegung möglich.
[0013] In dem geschlossenen Hydraulikkreis 1 können bedingt durch Temperaturänderungen,
durch Leckage oder durch Komprimierung Volumenänderungen der Hydraulikflüssigkeit
eintreten, welche den mit der Hydropumpe eingestellten Förderstrom verändern. Zur
selbsttätigen Kompensation dieser Volumenänderungen sind in den Figuren 2a bis 2d
Mittel aufgezeigt.
[0014] Fig.2a zeigt eine Ergänzung des Hydraulikkreises 1 durch einen Niederdruck-Hydrospeicher
12, der bei einer Volumenverringerung im Hydraulikkreis über Überdruckventile 11 Hydraulikflüssigkeit
in den Hydraulikreis 1 speist. Der Niederdruck-Hydrospeicher 12 selbst ist über ein
Filter 13 und ein Überdruckventil 11 nachfüllbar.
[0015] Fig.2b zeigt eine Ergänzung des Hydraulikkreises 1 durch einen Hochdruck-Hydrospeicher
14, der bei einer Volumenverringerung im Hydraulikkreis über eine druckbeaufschlagte
Membran 19 Hydraulikflüssigkeit in den Hydraulikreis 1 speist. Die Membran 19 ist
zu diesem Zweck in dem Speicher mit einem Gaspolster von etwa 70 bar beaufschlagt
[0016] Fig.2c zeigt in dem Hydraulikkreis 1 eine Abänderung des Stellgliedes 4. Einer der
beiden Plungerzylinder 9 des Stellgliedes 4 ist auf dem Kolben 10 schwimmend gelagert,
indem eine mechanische Druckfeder 15 auf ihn einwirkt. Die Druckfeder 15 und der andere
Plungerzylinder 9 sind an einer starren Aufnahme 16 abgestützt.
[0017] Fig. 2d zeigt wie die vorangehende Variante den Einsatz einer mechanischen Druckfeder
16 zur Volumenkompensation in dem Hydraulikreis 1. Die Druckfeder 15 ist in dieser
Lösung zwischen den Hälften eines zu diesem Zwecke geteilten Kolbens 18 eingesetzt.
In Fig.2d ist als Stellglied 4 ein zweiseitiger Hydrozylinder 17 gezeigt; die Lösung
ist aber auch bei anderen Hydrotylindern anwendbar, z.B. bei den vorangehend gezeigten
Plungerzylindersystem.
[0018] Der in Fig. 3 gezeigte Manipulator hat eine verstellbare Drossel 20 in den Hydraulikkreis
1 integriert, mit der sich die Dämpfungscharakteristik des Manipulators beeinflussen
läßt. Dieses Mittel kann zur Verbesserung der Ergonomie bei Feineinstellungen benutzt
werden.
[0019] Weiterhin zeigt Fig.3 vorangehend zu Fig.2a beschriebene Mittel zum Volumensausgleich
der Hydraulikflüssigkeit, bestehend aus Nierderdruck-Hydrospeicher 12 und Überdruckventilen
11. Der gezeigte Hydraulikkreis besitzt außerdem zwei Druckbegrenzungsventile 21 die
in beiden Drehrichtungen des Manipulators anstelle einer am Drehgriff 3 angeordneten
Rutschkupplung einen kostengünstigen Überlastschutz bieten.
[0020] Es sei darauf hingewiesen, daß sich die verstellbare Drossel 20 abweichend von dem
in Fig.3 gezeigten Manipulator sowohl ohne die in Fig.3 gezeigten Mittel zur Volumenkompensation
als auch ohne die gezeigten Druckbegrenzungsventile 21 zur Dämpfungscharakteristik
uneingeschränkt einsetzen läßt.
[0021] Der in Fig.4 gezeigte Manipulator entspricht dem vorangehend zu Fig.3 beschriebenen
Manipulator bis auf einen zusätzlichen Bypass 22 über der Hydropumpe 2, der von einem
Schaltventil 23 zu- oder abscbaltbar ist. Bei abgeschaltetem, d.h. geschlossenen,
Bypass 22 ist in Relation zu dem zugeschalteten, d.h. geöffneten, Bypass 22 eine Schnellverstellung
zwischen dem An- und Abtrieb des Manipulators möglich.
[0022] Soll der An- oder der Abtrieb in einer bestimmten Position fixiert werden, so kann
dazu der Hydraulikreis 1 mittels eines Schaltventiles 24 unterbrochen werden.Weitere
Betätigungen der Hydarulikpumpe 2 nach dem Unterbrechen des Hydraulikkreises 1 bleiben
durch ein dem Schaltventil 24 parallelgeschaltetes Druckbegrenzungsventil 25, das
in den Niederdruck-Hydrospeicher 12 speist, unwirksam. Soll die Fixierung wieder aufgehoben
werden, dann ist dies durch ein Öffnen des Schaltventiles 24 erreichbar.
[0023] Fig.6 zeigt die Anwendung des erfindungsgemäßen Manipulators an einer mobilen Panzerabwehrwaffe
26. Der Manipulator dient zur manuellen Ausführung der Elevationsrichtbewegung der
Panzerabwehrwaffe. Beim Visieren wird mit dem Drehgriff 3 des in den Fuß 27 der Panzerabwehrwaffe
integrierten Manipulators die Antriebswelle 29 der in Fig.6 nicht erkennbaren Hydropumpe
2 dem Visiervorgang entsprechend in wechselnder Richtung angetrieben. Die beiden Anschlüsse
der Hydropumpe 2 sind mit dem außen am Fuß angebrachtem Stellglied 4 verbunden, das
über das Koppelelement 5 auf die Abschußrampe 28 einwirkt und diese bei Betätigung
des Drehgriffes 3 um die Elevationsdrehachse schwenkt. Das Stellglied 4 besteht aus
gegeneinanderwirkenden Plungerzylindern 9, in denen ein gemeinsamer Kolben 10 gleitet.
[0024] Sämtliche Hydraulikleitungen 6 sind im Fuß 27, der als ein Feingußgehäuseteil ausgebildet
ist, enthalten. Die meisten Komponenten des Hydraulikkreises 1, wie Ventile, Drossel
und Filter sind Miniaturbauteile mit einer Größe von ca. 6mm Durchmesser und 27 mm
Länge und werden mittels einer Einpreßtechnik im Feingußgehäuseteil integriert.
[0025] Der Fuß 27 enthält zusätzlich zu den vorangehend beschriebenen Komponenten noch die
Azimut-Dämpfung und die Azimut-Lagerung, die in üblicher Weise ausgeführt und nicht
Gegenstand dieser Erfindung sind.
[0026] Der Drehgriff 3 ist in dieser Anwendung als Elevationsrichtgriff ausgebildet und
besteht aus folgenden Teilen: Griff, Lagerung, Struktur, Welle und Rutschkupplung.
Die Rutschkupplung dient als Überlastschutz in beiden Arbeitsrichtungen. Die Funktion
der Rutschkupplung kann auch gewichtssparender mit Druckbegrenzungsventilen hydraulisch
realisiert werden, siehe dazu Fig.3. Die Verwendung einer Rutschkupplung hat in diesem
Anwendungsfall aber den Vorteil kostengünstiger zu sein.
[0027] Das Übersetzungsverhältnis der Bewegungen der Antriebswelle der Hydropumpe 2 und
des Koppelelementes 5 sind bezüglich der Visiereigenschaften durch eine entsprechende
Auslegung der Komponenten des Hydraulikkreises 1 optimiert. Die Lage der Drehachse
des Elevationsrichtgriffes ist durch Verwendung des erfindungsgemäßen Manipulators
beliebig an dem Fuß 27 wählbar. Sie ist nach ergonomischen Aspekten optimiert und
starr im Fuß 27 angeordnet.
[0028] Im Vergleich zu Panzerabwehrwaffen, welche die Elevationsbewegung über ein mechanisches
Richtgetriebe ausführen, führt der Einsatz des erfindungsgemäßen Manipulators zu geringerem
technischen und finanziellen Aufwand. Die aus ergonomischen Gesichtspunkten erforderliche
im Raum dreidimensionale Anordnung des Elevationsrichtgriffes und die Übertragung
der an diesem Elevationsrichtgriff erzeugten Abtriebsbewegung auf die Rampe 28 der
Panzerabwehrwaffe wird bei Verwendung des erfindungsgemäßen Manipulators allein durch
eine entsprechende Führung der Hydraulikleitungen im Fuß 27 kostengünstig gelöst.
[0029] Durch das hydraulische Prinzip läßt sich gegenüber einem rein mechanischen Getriebe
eine höhere Getriebesteifigkeit, ein besseres Dämpfungsverhalten und eine geringere
Reibung erreichen. Alle vorgenannten Vorteile führen zu einer Verbesserung der Visierqualität.
Weiterhin lassen sich durch die mit dem hydraulischen Manipulator gewonnenen konstruktiven
Freiheiten spezielle Vorteile verbinden, wie z.B. die Verkleinerung des Elevationslagers
durch eine Verdoppelung dieses Lagers oder eine Höherlegung der Elevationsachse.
1. Hydraulischer Manipulator mit einem geschlossenen Hydraulikkreis, einem Antriebselement
zur Einleitung einer Antriebsbewegung in den Hydraulikkreis; und einem Stellglied
zur Ausgabe einer Abtriebsbewegung aus dem Hydraulikkreis;
dadurch gekennzeichnet,
- daß das Antriebselement eine Hydropumpe mit zwei Förderrichtungen ist, die direkt mit
dem Stellglied verbunden ist, und daß die Antriebsbewegungen an der Antriebswelle
(29) der Hydropumpe (2) als Drehbewegung einleitbar sind und,
- daß zur selbsttätigen Kompensation von Volumenänderungen aufgrund von Temperaturänderungen,
aufgrund von Leckage und/oder aufgrund von Komprimierung Mittel vorgesehen sind, die
einen direkt an den Hydraulikkreis angeschlossenen druckbeaufschlagten Hochdruck-Hydrospeicher
oder auf Bauteile des Stellgliedes wirkende Federelemente aufweisen.
2. Hydraulischer Manipulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rutschkupplung als Überlastschutz vorgesehen ist.
3. Hydraulischer Manipulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den geschlossenen Hydraulikkreis (1) zur Kompensation von Volumenänderungen der
Hydraulikflüssigkeit ein Hochdruck-Hydrospeicher (14) mit einem internen Gasdruckpolster
angeschlossen ist.
4. Hydraulischer Manipulator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochdruck-Hydrospeicher (14) eine Membran (19) aufweist, auf die das Glasdruckpolster
wirkt.
5. Hydraulischer Manipulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kompensation von Volumenänderungen ein Plungerzylinder (9) des Stellgliedes (4)
schwimmend gelagert und in seiner Längsachse mittels einer Druckfeder (15) gegen eine
starre Aufnahme (16) abgestützt ist.
6. Hydraulischer Manipulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kompensation von Volumenänderungen ein geteilter Kolben (18) in dem Hydrozylinder
wirkt, dessen beide Hälften von einer Druckfeder (15) gegen den Flüssigkeitsdruck
im geschlossenen Hydraulikkreis (1) auseinander gedrückt werden.
7. Hydraulischer Manipulator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (4) als ein doppelt wirkender Hydrozylinder (17) oder als Plungerzylindersystem
ausgebildet ist.
1. Hydraulic manipulator having a closed hydraulic circuit, a driving element for introducing
a driving movement into the hydraulic circuit, and a final control element for outputting
an output movement from the hydraulic circuit,
characterised
- in that the driving element is a hydraulic pump that has two directions of discharge and
is connected directly to the final control element, and in that the driving movements
can be introduced at the driving shaft (29) of the hydraulic pump (2) as a rotational
movement, and
- in that in order to compensate automatically for changes in volume on account of changes
in temperature, on account of leakage and/or on account of compression, means are
provided that have a high-pressure hydraulic accumulator, which is directly connected
to the hydraulic circuit and to which pressure is applied, or have spring elements,
which act on components of the final control element.
2. Hydraulic manipulator according to claim 1, characterised in that a slip coupling is provided as overload protection.
3. Hydraulic manipulator according to claim I, characterised in that a high-pressure hydraulic accumulator (14) with an internal gas-pressure cushion
is connected to the closed hydraulic circuit (1) in order to compensate for changes
in volume of the hydraulic fluid.
4. Hydraulic manipulator according to claim 3, characterised in that the high-pressure hydraulic accumulator (14) has a diaphragm (19) on which the gas-pressure
cushion acts.
5. Hydraulic manipulator according to claim 1, characterised in that in order to compensate for changes in volume a plunger cylinder (9) of the final
control element (4) is mounted in a floating manner and along its longitudinal axis
is stayed against a rigid receiver (16) by means of a compression spring (15).
6. Hydraulic manipulator according to claim 1, characterised in that in order to compensate for changes in volume a divided piston (18) acts in the hydraulic
cylinder, the two halves of which piston (18) are pressed apart by a compression spring
(15) against the fluid pressure in the closed hydraulic circuit (1).
7. Hydraulic manipulator according to claim 6, characterised in that the final control element (4) is formed as a double-acting hydraulic cylinder (17)
or as a plunger cylinder system.
1. Manipulateur hydraulique avec un circuit hydraulique fermé, un élément d'entraînement
pour l'amorçage d'un mouvement d'entraînement dans le circuit hydraulique, et un actionneur
pour le déclenchement d'un mouvement de sortie du circuit hydraulique,
caractérisé en ce que
- l'élément d'entraînement est une pompe hydraulique avec deux sens de transport,
qui est reliée directement à l'actionneur, et en ce que les mouvements d'entraînement peuvent être amorcés sur l'arbre d'entraînement (29)
de la pompe hydraulique (2) sous la forme d'un mouvement de rotation et
- en ce que, pour la compensation automatique de variations de volume dues aux variations de
température, aux fuites et/ou à la compression, il est prévu des moyens qui présentent
un accumulateur hydraulique à haute pression pouvant être alimenté en pression et
raccordé directement au circuit hydraulique ou des éléments de ressort agissant sur
des composants de l'actionneur.
2. Manipulateur hydraulique selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu un accouplement à glissement comme protection contre la surcharge.
3. Manipulateur hydraulique selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un accumulateur hydraulique à haute pression (14) avec un matelas interne de pression
de gaz est raccordé au circuit hydraulique (1) fermé pour la compensation de variations
de volume du liquide hydraulique.
4. Manipulateur hydraulique selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'accumulateur hydraulique à haute pression (14) présente une membrane (19) sur laquelle
agit le matelas de pression de gaz.
5. Manipulateur hydraulique selon la revendication 1, caractérisé en ce que, pour la compensation des variations de volume, un cylindre plongeur (9) de l'actionneur
(4) est logé de façon flottante et est soutenu dans son axe longitudinal au moyen
d'un ressort de pression (15) contre un logement (16) rigide.
6. Manipulateur hydraulique selon la revendication 1, caractérisé en ce que, pour la compensation de variations de volume, un piston (18) divisé agit dans le
cylindre hydraulique, dont les deux moitiés sont écartées par un ressort de pression
(15) contre la pression de liquide dans le circuit hydraulique (1) fermé.
7. Manipulateur hydraulique selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'actionneur (4) est conçu comme un cylindre hydraulique (7) à double effet ou comme
un système de cylindre plongeur.