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EP 1 147 893 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.09.2006 Patentblatt 2006/37 |
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Anmeldetag: 19.03.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Bogen-Rotationsdruckmaschine mit einem Multifunktionsmodul
Rotary sheet-fed printing press having a multi-functional module
Machine rotative à imprimer à feuilles comprenant un module multifonctionnel
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
08.04.2000 DE 20006513 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.10.2001 Patentblatt 2001/43 |
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Patentinhaber: MAN Roland Druckmaschinen AG |
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63075 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Kemmerer, Klemens
63500 Seligenstadt (DE)
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Vertreter: Stahl, Dietmar |
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MAN Roland Druckmaschinen AG,
Patentabteilung RTB,Werk S
Postfach 101264 63012 Offenbach 63012 Offenbach (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 771 649 DE-A- 3 425 086 DE-A- 19 720 744 DE-U- 29 623 064
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WO-A-95/01930 DE-A- 19 629 370 DE-A- 19 732 796
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Bogen-Rotationsdruckmaschine mit einem Bogenanleger,
einem Bogenausleger und einer Mehrzahl von zwischen dem Bogenanleger und dem Bogenausleger
angeordneten, in ihrem grundsätzlichen Aufbau einander gleichenden Basismodulen, die
einen Bogenführungszylinder und eine Bogenfördereinrichtung aufweisen und die mit
einem Druckwerk, einem Lackwerk oder einem Trocknerwerk ausrüstbar sind.
[0002] Bei einer aus der DE 296 23 064 U1 bekannten Bogen-Rotationsdruckmaschine der angegebenen
Art sind zwischen dem letzten mit einem Farbwerk ausgerüsteten Modul und dem Bogenausleger
zwei Module angeordnet, von denen das eine mit einem Lackierwerk und das andere, dem
Ausleger benachbarte mit einem Trocknerwerk ausgerüstet ist. Durch die Verwendung
eines Unterbaumoduls zur Endtrocknung anstelle einer verlängerten Auslage soll der
Flächenbedarf für die Maschine verringert werden.
[0003] Aus der DE 196 29 370 A1 ist eine Bogen-Rotationsdruckmaschine mit einer einen ortsfesten
Trockner enthaltenen Einrichtung zum Behandeln der Oberfläche von Bogen bekannt, bei
der zum Transport der Bogen entlang der Einrichtung mindestens ein Modul aus zwei
rotierenden Förderelementen gleicher Umfangsgeschwindigkeit vorgesehen ist, welche
die Vorderkante eines Bogens erfassende Greifer aufweisen. Den Förderelementen ist
entsprechend dem Bogenlauf entweder innerhalb oder außerhalb der Rotationsbahn der
Greifer ein Trockner und gegebenenfalls eine Pudereinrichtung zugeordnet. Bei einer
zwischen dem letzten Druckwerk und dem Ausleger angeordneten Einrichtung sind zwei
Module dieser Art hintereinander geschaltet. Weiterhin ist jeweils ein Modul in einem
Druckwerk und ein Modul in einer zwischen zwei Druckwerken angeordneten Einrichtung
zum Behandeln der Bogenoberfläche vorgesehen.
[0004] Gemäß DE-A- 197 32 796 ist eine Bogenrotationsdruckmaschine bekannt, welche wenigstens
ein Lackierwerk umfasst. Dem bogenführenden Druckzylinder eines Lackierwerkes ist
neben dem Lackierzylinder ein Numerier-, Eindruck- und/oder Veredelungswerk und/oder
eine Perforiereinrichtung zugeordnet.
[0005] Weiterhin ist aus EP-A-0 771 649 ein Ausleger für eine Bogenrotationsdruckmaschine
bekannt. Zwischen zwei umlaufenden Bogenfördersystemen ist ein Transferzylinder angeordnet,
dem eine Bestäubungseinrichtung benachbart zugeordnet ist.
In Zusatzbauweise können dem Transferzylinder ein weiteres Bogenfördersystem sowie
eine Tiefstapeleinrichtung zugeordnet werden. Des Weiteren kann dem Transferzylinder
eine Aufnahmeeinrichtung für Probebogen, vorzugsweise seitlich aus dem Ausleger verfahrbar,
zugeordnet werden.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bogen-Rotationsdruckmaschine der angegebenen
Art so zu gestalten, daß mit geringem Aufwand eine Reihe von Zusatzfunktionen integrierbar
sind.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Bogen-Rotationsdruckmaschine mit allen
Merkmalen im Anspruch 1 gelöst. Als Zusatzeinrichtungen kommen in Betracht Trockner,
Pudereinrichtungen, Inline-Register, Absaugeinrichtungen, Meßeinrichtungen, Perforiereinrichtungen,
Stanzeinrichtungen, Schneideinrichtungen, Numeriereinrichtungen sowie Sondereinrichtungen
zum Prägen, zur Inkjet- oder Lasermarkierung, zur Makulaturkennzeichnung oder zur
Folienaufbringung. Durch die Eigenständigkeit des Multifunktionsmoduls steht genügend
Bauraum zur Unterbringung jeweils einer der vorgenannten Einrichtungen innerhalb der
Druckmaschine zur Verfügung. Der Einsatz eines solchen Funktionsmoduls hat weiterhin
den Vorteil, daß im Vergleich zu den bekannten langen Auslagen deutlich weniger Stellfläche
für die Druckmaschine benötigt wird und daß die in das Funktionsmodul eingesetzten
Einrichtungen ihre Funktionen wesentlich besser erfüllen.
[0008] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert,
die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen
- Figur 1
- eine schematische Darstellung einer Bogen-Rotationsdruckmaschine mit einem Multifunktionsmodul,
- Figur 2
- einen Abschnitt einer Bogen-Rotationsdruckmaschine mit einem anderen Multifunktionsmodul
- Figur 3
- eine vergrößerte Darstellung des Multifunktionsmoduls gemäß Figur 2,
- Figur 4
- einen Abschnitt einer Bogen-Rotationsdruckmaschine mit einem an ein Multifunktionsmodul
gekoppelten Zwischenmodul und
- Figur 5
- ein Multifunktionsmodul mit einer Einrichtung zum Perforieren, Stanzen oder Schneiden.
[0009] Die in Figur 1 dargestellte Bogen-Rotationsdruckmaschine weist am Anfang einen Bogenanleger
1 mit einem Fördertisch 2 und an ihrem Ende einen Bogenausleger 3 auf. Zwischen dem
Fördertisch 2 und dem Bogenausleger 3 sind in Reihe hintereinander vier jeweils mit
einem Druckwerk 4 ausgerüstete Basismodule 5, die in ihrem grundsätzlichen Aufbau
einander gleichen, und ein Multifunktionsmodul 6 angeordnet. Das Multifunktionsmodul
6 befindet sich unmittelbar vor dem Bogenausleger 3. Das Multifunktionsmodul 6 hat
wie die Basismodule 5 eingangsseitig als Bogenfördereinrichtung eine Bogenfördertrommel
7 und ausgangsseitig einen Bogenführungszylinder 8, der die Bogen an ein Kettenfördersystem
9 des Bogenauslegers 3 übergibt. Bei dem dargestellten Beispiel ist das Multifunktionsmodul
6 mit einem Trockner 10 ausgerüstet, der über dem Bogenführungszylinder 8 angebracht
ist. Zusätzlich zu dem Trockner 10 kann das Multifunktionsmodul 6 z.B. noch mit einer
Pudereinrichtung und einem Inline-Register ausgerüstet sein. Anstelle dieser Einrichtungen
können jedoch je nach Bedarf andere der oben genannten Einrichtungen an das Multifunktionsmodul
6 entweder jeweils einzeln oder auch in Gruppen von zwei oder drei Einrichtungen an
das Multifunktionsmodul 6 angebaut werden. Von dem Basismodul 5 unterscheidet sich
das Multifunktionsmodul 6 dadurch, daß es für den Anbau von einer Reihe verschiedener
Einrichtungen vorbereitet ist, so daß der Einsatz dieser Einrichtungen mit geringem
Bau- bzw. Umrüstaufwand möglich ist.
[0010] Bei dem in Figur 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist vor dem Bogenausleger 3 ein
Multifunktionsmodul 11 angeordnet, dem ein mit einem Lackwerk 12 ausgerüstetes Basismodul
5 vorausgeht. Figur 3 zeigt das Multifunktionsmodul 11 in größerem Maßstab. Das Multifunktionsmodul
11 weist eine Bogenfördertrommel 7 auf, die die Bogen von dem Bogenführungszylinder
13 des Lackwerks 12 übernimmt und an den Bogenführungszylinder 8 des Multifunktionsmoduls
11 übergibt. Dem Bogenführungszylinder 8 ist eine Numeriereinrichtung 14 mit einem
zusätzlichen Farbwerk 15 zur Einfärbung der Numerierstationen zugeordnet. In Bogenförderrichtung
hinter der Numeriereinrichtung 14 befindet sich außerdem an dem Bogenführungszylinder
8 eine Pudereinrichtung 16. Unterhalb des Bogenführungszylinders 8 ist eine seitlich
ein- und ausfahrbare Hilfsstapelauslage 17 angeordnet, die als Makulaturauslage oder
Zwischenauslage genutzt werden kann. Von der Hilfsstapelauslage kann Anlaufmakulatur,
der letzte Bogen von der Profilpalette im Anleger, die Aussonderung von Bogen für
Non-Stop-Stapelwechsel oder eine Inline-Qualitätsaussonderung von Bogen aufgenommen
werden. Zur Aussonderung eines Bogens wird der Öffnungszeitpunkt des Greifersystems
18 des Bogenführungszylinders 8 derart verändert, daß der Bogen von dem Greifersystem
18 über den eigentlichen Übergabebereich, bei dem die Übergabe an das Kettenfördersystem
9 des Auslegers 3 erfolgen kann, hinaus geführt und in einem nach dem Übergabebereich
liegenden Bereich von dem Greifersystem 18 freigegeben und mit der bedruckten Seite
nach unten auf den Hilfsstapel 19 abgelegt wird. Damit der Bogen einen Bogenführungskasten
20 unter der Auslegertrommel berührungslos passiert, kann dort eine Bogenführungseinrichtung
21 angeordnet sein. Sollen die Bogen von dem Multifunktionsmodul 11 wieder dem Ausleger
3 zugeführt werden, so wird der Öffnungszeitpunkt des Greifersystems 18 wieder so
zurückgestellt, daß die Bogenübergabe im Übergabebereich an das Kettenfördersystem
9 erfolgt und die Bogen zum Auslegerstapel gefördert werden.
[0011] An dem Multifunktionsmodul 11 ist weiterhin eine opto-elektronische Meßeinrichtung
22 zur Erfassung der Druckqualität angeordnet, die dem in Förderrichtung vor dem Multifunktionsmodul
11 angeordneten Bogenführungszylinder 13 zugeordnet ist und die Druckqualität der
Bogen überwacht, während diese auf dem Bogenführungszylinder 13 das Lackwerk 12 durchlaufen.
Die Meßeinrichtung 22 ist vorzugsweise mit der zentralen Maschinensteuerung gekoppelt.
Erkennt die Meßeinrichtung einen Makulaturbogen, so wird von der zentralen Maschinensteuerung
die Greiferöffnung des Bogenführungszybinders 8 derart gesteuert, daß der Makulaturbogen
auf dem Bogenführungszylinder 8 in Richtung des Hilfsstapels 19 gefördert und dort
abgelegt wird. Makulaturbogen können auf diese Weise automatisch ausgesondert werden
und gelangen daher nicht über das Kettenfördersystem 9 des Auslegers 3 auf den Auslegerstapel.
Eine Unterbrechung des Druckprozeßes ist zur Aussonderung von Makulaturbogen nicht
erforderlich.
[0012] Eine andere in Figur 4 dargestellte Ausgestaltung des Multifunktionsmoduls 11 weist
anstelle der Bogenfördertrommel 7 ein umlaufendes Kettenfördersystem 23 auf, das aus
Rollenketten 24 mit angelenkten Greifersystemen 25 besteht. In dem Multifunktionsmodul
11 befindet sich hierbei ein Umlenkelement 26, z.B. ein Kettenrad, des Kettenfördersystems
23. Ein zweites Umlenkelement 27 ist dem Multifunktionsmodul 11 vorgeordnet und in
einem besonderen Zwischenmodul 28 gelagert, das sich an das letzte Basismodul 5 anschließt.
Durch das Zwischenmodul 28 wird eine Verlängerungsstrecke gebildet, die vor allem
zur Trocknung der bedruckten und gegebenenfalls lackierten Bogen dient. Entsprechend
sind in dem Zwischenmodul 28 Trocknungsvorrichtungen 29 angeordnet. Die Meßeinrichtung
22 zur Überwachung der Druckqualität ist bei dieser Ausgestaltung an dem Zwischenmodul
28 angebracht und dem Bogenführungszylinder 13 des Basismoduls 5 zugeordnet.
[0013] Figur 5 zeigt den Einsatz des Multifunktionsmoduls 11 mit einer Einrichtung 30 zum
Perforieren, Stanzen oder Schneiden. Für diese Anwendung wird der Bogenführungszylinder
8 mit einer auswechselbaren Blechplatte 31 bespannt, die als Perforier-, Stanz- oder
Schneidunterlage dient. Anstelle der Numeriereinrichtung ist in dem Multifunktionsmodul
11 ein Formzylinder 32 angeordnet, der Mittel zum Schneiden, Perforieren oder Stanzen
trägt. Auch in dieser Anwendung kann das Multifunktionsmodul 11 mit einer Pudereinrichtung
16 ausgerüstet sein, die in Förderrichtung nach dem Formzylinder 32 angeordnet ist.
Zusätzlich kann der Bogenführungszylinder 8 eine Absaugung für überschüssigen Puder
oder Bestäubungsmaterial aufweisen.
1. Bogen-Rotationsdruckmaschine mit einem Bogenanleger (1), einem Bogenausleger (3) und
einer Mehrzahl von zwischen dem Bogenanleger (1) und dem Bogenausleger (3) angeordneten,
in ihrem grundsätzlichen Aufbau einander gleichenden Basismodulen (5), die einen Bogenführungszylinder(8)
und eine Bogenfördereichrichtung (7, 23) aufweisen und die mit einem Druckwerk (4),
einem Lackwerk (12) oder einem Trocknerwerk (10) ausrüstbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem in Bogenförderrichtung letzten Basismodul (5) und dem Bogenausleger
(3) ein Multifunktionsmodul (6, 11) mit einer eingangsseitigen Bogenfördereinrichtung
(7) und einem ausgangsseitigen Bogenführungszylinder (8) angeordnet ist, dass der
Bogenführungszylinder (8) den Bogen an ein Kettenfördersystem (9) des Bogenauslegers
(3) übergibt und dass das Multifunktionsmodul (6,11) für den Anbau mehrerer unterschiedlichereinzeln
oder in Gruppen anbaubarer Zusatzeinrichtungen vorbereitet ist.
2. Bogen-Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Multifunktionsmodul (6, 11) für den Anbau eines Trockners (10), einer Pudereinrichtung
(16), eines Inline-Registers, einer Absaugeinrichtung, einer Meßeinrichtung (22) zur
Erfassung der Druckqualität, einer Einrichtung (30) zum Perforieren, Stanzen oder
Schneiden, einer Numeriereinrichtung (14), einer Prägeeinrichtung, einer Inkjet- oder
Lasermarkierung, einer Makulaturkennzeichnung oder einer Folienaufbringung ausgerüstet
ist.
3. Bogen-Rotationsdruckmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogenfördereinrichtung (7) des Multifunktionsmoduls (6, 11) eine Bogenfördertrommel
ist.
4. Bogen-Rotationsdruckmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogenfördereinrichtung (7) des Multifunktionsmoduls (11) ein Umlenkelement (26),
z.B. ein Kettenrad, eines Kettenfördersystems (23) ist, das in einem dem Multifunktionsmodul
(11) vorausgehenden Zwischenmodul (28) angeordnet ist.
5. Bogen-Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zwischenmodul (28) Trocknungsvorrichtungen (29) angeordnet sind.
6. Bogen-Rotationsdruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Multifunktionsmodul (11) eine seitlich ein- und ausfahrbare Hilfsstapelauslage
(17) aufweist, die als Makulaturauslage oder Zwischenauslage genutzt werden kann.
7. Bogen-Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogenauslage an der Hilfsstapelauslage (17) durch Steuerung des Öffnungszeitpunkts
des Greifersystems (18) des Bogenführungszylinders (8) ansteuerbar ist.
8. Bogen-Rotationsdruckmaschine nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsstapelauslage (17) durch die Meßeinrichtung (22) zur Erfassung der Druckqualität
ansteuerbar ist.
1. Sheet-fed rotary printing machine having a sheet feeder (1), a sheet-delivery means
(3) and a plurality of basic modules (5) which are arranged between the sheet feeder
(1) and the sheet-delivery means (3), are of identical basic construction, have a
sheet-guiding cylinder (8) and a sheet-conveying arrangement (7, 23) and can be equipped
with a printing unit (4), a coating unit (12) or a drying unit (10), characterized in that arranged between the final basic module (5), as seen in the sheet-conveying direction,
and the sheet-delivery means (3) is a multifunctional module (6, 11) with an inlet-side
sheet-conveying arrangement (7) and an outlet-side sheet-guiding cylinder (8), in that the sheet-guiding cylinder (8) transfers the sheet to a chain-conveying system (9)
of the sheet-delivery means (3), and in that the multifunctional module (6, 11) is prepared for the attachment of a plurality
of different additional arrangements, which can be attached individually or in groups.
2. Sheet-fed rotary printing machine according to Claim 1, characterized in that the multifunctional module (6, 11) is equipped for the attachment of a drier (10),
of a powder-applying arrangement (16), of an in-line register, of a suction-extraction
arrangement, of a measuring arrangement (22) for detecting the printing quality, of
an arrangement (30) for perforating, punching or cutting purposes, of a numbering
arrangement (14), of an embossing arrangement, of an inkjet or laser-marking means,
of a waste-recognition means or of a film-applying means.
3. Sheet-fed rotary printing machine according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the sheet-conveying arrangement (7) of the multifunctional module (6, 11) is a sheet-conveying
drum.
4. Sheet-fed rotary printing machine according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the sheet-conveying arrangement (7) of the multifunctional module (11) is a deflecting
element (26), e.g. a chain wheel, of a chain-conveying system (23), which is arranged
in an intermediate module (28) which precedes the multifunctional module (11).
5. Sheet-fed rotary printing machine according to Claim 4, characterized in that drying devices (29) are arranged in the intermediate module (28).
6. Sheet-fed rotary printing machine according to one of the preceding claims, characterized in that the multifunctional module (11) has an auxiliary stack delivery means (17) which
can be moved in and out laterally and can be utilized as a waste-delivery means or
intermediate delivery means.
7. Sheet-fed rotary printing machine according to Claim 6, characterized in that it is possible to activate the sheet delivery on the auxiliary stack delivery means
(17) by controlling the point in time at which the gripper system (18) of the sheet-guiding
cylinder (8) is opened.
8. Sheet-fed rotary printing machine according to either of Claims 6 and 7, characterized in that it is possible to activate the auxiliary stack delivery means (17) by the measuring
arrangement (22) for detecting the printing quality.
1. Rotative à feuilles avec un margeur (1), un receveur de feuilles (3) et une pluralité
de modules de base (5) disposés entre le margeur (1) et le receveur de feuilles (3),
se ressemblant dans leur structure de base, qui présentent un cylindre de guidage
de feuille (8) et un dispositif de transport de feuille (7, 23), et qui peuvent être
équipés d'un groupe d'impression (4), d'un groupe de vernissage (12) ou d'un groupe
sécheur (10),
caractérisée en ce que
un module multifonction (6, 11) avec un dispositif de transport de feuille (7) et
un cylindre de guidage de feuille (8) côté sortie est disposé entre le dernier module
de base (5) dans le sens de transport de feuille et le receveur de feuilles (3), en ce que le cylindre de guidage de feuille (8) transmet la feuille à un système de transport
à chaîne (9) du receveur de feuilles (3) et en ce que le module multifonction (6, 11) est préparé pour le montage rapporté de plusieurs
dispositifs supplémentaires différents, pouvant être rapportés individuellement ou
en groupes.
2. Rotative à feuilles selon la revendication 1, caractérisée en ce que le module multifonction (6, 11) est équipé pour le montage rapporté d'un sécheur
(10), d'un dispositif à poudre (16), d'un registre en ligne, d'un dispositif d'aspiration,
d'un dispositif de mesure (22) pour l'enregistrement de la qualité d'impression, d'un
dispositif (30) pour la perforation, le poinçonnage ou le coupage, d'un dispositif
de numérotation (14), d'un dispositif d'estampage, d'un marquage à jet d'encre ou
laser, d'une identification de maculature ou d'une application de feuille.
3. Rotative à feuilles selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que le dispositif de transport de feuille (7) du module multifonction (6, 11) est un
tambour de transport de feuille.
4. Rotative à feuilles selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que le dispositif de transport de feuille (7) du module multifonction (11) est un élément
de renvoi (26), par exemple une roue à chaînes, un système de transport à chaînes
(23), qui est disposé dans un module intermédiaire (28) précédant le module multifonction
(11).
5. Rotative à feuilles selon la revendication 4, caractérisée en ce que des dispositifs de séchage (29) sont disposés dans le module intermédiaire (28).
6. Rotative à feuilles selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le module multifonction (11) présente une sortie de pile auxiliaire (17) pouvant
être entrée et sortie sur le côté, qui peut être utilisée comme sortie de maculature
ou sortie intermédiaire.
7. Rotative à feuilles selon la revendication 6, caractérisée en ce que la sortie de feuilles peut être activée sur la sortie de pile auxiliaire (17) par
commande du moment d'ouverture du système de grille (18) du système de guidage de
feuille (8).
8. Rotative à feuilles selon l'une quelconque des revendications 6 ou 7, caractérisés en ce que la sortie de pile auxiliaire (17) peut être activée par le dispositif de mesure (22)
pour l'enregistrement de la qualité d'impression.