(19)
(11) EP 1 148 176 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
24.10.2001  Patentblatt  2001/43

(21) Anmeldenummer: 00108489.6

(22) Anmeldetag:  19.04.2000
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E02D 29/12, E02D 29/14
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(71) Anmelder: Tiebeke, Bernd, ICS Planungsgesellschaft mbH
47608 Geldern (DE)

(72) Erfinder:
  • Die Erfindernennung liegt noch nicht vor
     ()

   


(54) Schachtabdeckung zur Adaptierung herkömmlicher Betonschachtsysteme mit in Höhe, Lage und Neigung verstellbaren Abdeckungen aus Metall oder Kunststoff.


(57) Die Erfindung betrifft eine Schachtabdeckung, bei der die Deckfläche der Neigung und der Höhe des umgebenden Geländes und dem Fugenverlauf des Pflasters mittels einer ortsfest mit einem Telekoprohr (4) verbundenen Abdeckung (5) angepasst werden kann.
Die Abdichtung und relative Anordnung der Schachtabdeckung (5) zum Schachthals bzw. zur Abdeckplatte erfolgt durch ein Adapterstück, das sowohl zum Schachthals bzw. zur Abdeckplatte als auch zum darüber angeordneten Telekoprohr (4) elastisch gedichtet ist.




Beschreibung

Kurzbeschreibung:



[0001] Die Erfindung betrifft eine Schachtabdeckung, bei der die Deckfläche der Neigung und der Höhe des umgebenden Geländes und dem Fugenverlauf des Pflasters mittels einer ortsfest mit einem Teleskoprohr verbundenen Abdeckung angepaßt werden kann.

[0002] Die Abdichtung und relative Anordnung der Schachtabdeckung zum Schachthals bzw. zur Abdeckplatte erfolgt durch ein Adapterstück, das sowohl zum Schachthals bzw. zur Abdeckplatte als auch zum darüber angeordneten Teleskoprohr elastisch gedichtet ist.

Beschreibung, Stand der Technik:



[0003] Die Erfindung betrifft eine Schachtabdeckung, bei der die Deckfläche der Neigung und der Höhe des umgebenden Geländes und dem Fugenverlauf des Pflasters mittels einer ortsfest mit einem Teleskoprohr verbundenen Abdeckung angepaßt werden kann.

[0004] Die Schachtabdeckung besteht aus dem eigentlichen Adapterstück (1), der Dichtung zwischen Adapter und Schacht (2), der Dichtmanschette zwischen Adapter und Teleskoprohr (3), dem Teleskoprohr (4) und der eigentlichen Abdeckung (5).

[0005] Der, die Durchlassöffnung begrenzende Stutzen des Adapterstücks kann zentrisch oder exzentrisch angeordnet sein.

[0006] Der Stand der Technik wird im wesentlichen durch die DIN 4271, Teil 1-3 und die zugehörigen Normen DIN 4034 bzw. DIN 4034-100 gekennzeichnet.

[0007] Demnach sind bisher Abdeckungen aus Beton üblich, wobei zum Ausgleich von Höhenunterschieden Auflageringe (AR-V) mit den Höhen 60,80 und 100 mm verfügbar sind. Angleichungen an die Neigung des umgebenden Geländes sind mit den Auflageringen ohne weitere Zusatzmaßnahmen nicht möglich.

[0008] Daneben gibt es auf Kunststoff basierende Schachtsysteme, die zwar zum Teil die Vorteile des stufenlosen Ausgleichs mit dem umgebenden Gelände bieten, jedoch keine Kombination mit Betonschächten auf Basis der oben angeführten DIN ermöglichen.

[0009] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, gattungsgemäße Schachtsysteme kombinierbar zu machen und damit deren vorhandenen Vorteile zu vereinen. Die Lösung der Aufgabe ergibt sich einschließlich vorteilhafter Ausgestaltung und Weiterbildungen der Erfindung aus dem Inhalt der Patentansprüche, welche dieser Beschreibung nachgestellt sind.


Ansprüche

1. Schachtabdeckung (Bild 1) für Betonschächte, bei der die Deckfläche der Neigung und der Höhe des umgebenden Geländes und dem Fugenverlauf des Pflasters mittels einer ortsfest mit einem Teleskoprohr verbundenen Abdeckung in runder oder eckiger Ausführung angepaßt werden kann.
 
2. Schachtabdeckung dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung zwischen Schachthals bzw. Abdeckplatte und Teleskoprohr ein Adapterstück (Bild 2) angeordnet ist.
 
3. Schachtabdeckung nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Adapterstücks eine ring- oder stegförmige Verstärkung (1.3) angebracht ist, die das Adapterstück verstärkt und zum Schachthals bzw. zur Abdeckplatte hin zentriert.
 
4. Schachtabdeckung nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß ein nach unten und oben über das Adapterstück hervorstehender Stutzen (1.2) zentrisch oder exzentrisch auf dem Adapterstück angeordnet ist und über einen auf das Teleskoprohr abgestimmten Durchmesser die Verbindung zwischen Teleskoprohr und Adapterstück übernimmt.
 
5. Schachtabdeckung nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdichtung zwischen Schachthals bzw. Abdeckplatte und Adapterstück Dichtmörtel oder dauerelastische Dichtungen (2) angebracht werden können.
 
6. Schachtabdeckung dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdichtung zwischen Stutzen und Teleskoprohr eine dauerelastische Dichtung (3) angebracht ist, die eine innerhalb des Spiels zwischen Stutzen-Innendurchmesser und Teleskoprohraußendurchmesser, beliebige Neigung des Teleskoprohres ermöglicht.
 
7. Schachtabdeckung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß Ungenauigkeiten beim Einbau des Betonschachtes in Höhe, Lage und Neigung ausgeglichen werden können.
 




Zeichnung













Recherchenbericht