| (19) |
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(11) |
EP 1 149 023 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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02.09.2009 Patentblatt 2009/36 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.10.2002 Patentblatt 2002/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.01.2000 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2000/000096 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2000/047478 (17.08.2000 Gazette 2000/33) |
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| (54) |
SPUNDFASS
BUNG BARREL
FUT A BONDES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
11.02.1999 DE 19905898
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.10.2001 Patentblatt 2001/44 |
| (73) |
Patentinhaber: Kautex Maschinenbau GmbH |
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53229 Bonn (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ROESING, Karl-Heinz
D-53945 Blankenheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kierdorf, Theodor |
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Intecpatent
Postfach 40 01 53 51410 Bergisch Gladbach 51410 Bergisch Gladbach (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 291 695 EP-A- 0 504 718 EP-B- 0 515 390 DE-C- 4 016 600
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EP-A- 0 291 695 EP-A- 0 504 718 EP-B- 0 515 390
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Spundfaß aus thermoplastischem Kunststoff gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Bei einem aus
EP 0 291 695 A2 bekannten derartigen Spundfaß ist die Anordnung so getroffen, daß der Spundlochstutzen
zumindest teilweise in das Innere des Fasses hineinragt und an seinem Abschnitt, der
sich im Inneren des Fasses befindet, mit wenigstens einer Durchbrechung versehen ist,
um eine weitgehende Entleerung des Fasses zu ermöglichen. Diese Ausgestaltung hat
den Nachteil, daß der Spundlochstutzen gesondert hergestellt und in einem besonderen
Arbeitsgang am Fasskörper angebracht werden muß. Es können somit die Vorteile des
Blasverfahrens, das vielfach für die Fertigung derartiger Kunststoff-Fässer benutzt
wird und eine einstückige Herstellung in einem Arbeitsgang ermöglicht, nicht genutzt
werden.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Spundfaß aus thermoplastischem Kunststoff
so herzustellen, das bezüglich der Restentleerung noch bessere Eigenschaften aufweist
als das Faß gemäß
EP 0 291 695 A2 und dabei auf einfache Weise herstellbar ist.
[0004] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Anwendung der im Anspruch 1 angegebenen Merkmale.
[0005] Die Erfindung läßt sich dahingehend zusammenfassen, daß die beiden Übergänge, die
jede Seitenwand des Gehäuses jeweils oben und unten begrenzen, von der stirnseitigen
Begrenzungswand desselben in Richtung auf den Randbereich des Fasses divergieren mit
der Folge, daß die Neigung jeder Seitenwand von der Stirnwand in Richtung auf den
Randbereich abnimmt.
[0006] Zwar ist aus
EP 0 515 390 B1 ein Spundfaß bekannt, bei welchem der Oberboden zusätzlich zum bzw. neben dem Spundlochstutzen-Gehäuse
ein im wesentlichen kreisabschnittsförmiges Flächenteil bzw. eine Abschrägung aufweist,
wobei die Abschrägung ihre tiefste Stelle auf der Seite des Faßmantels im Nahbereich
des Spundlochstutzens hat. Diese Ausgestaltung hat jedoch zur Folge, daß im Bereich
des Oberbodens verhältnismäßig viele gebogene und abgewinkelte Wandbereiche vorhanden
sind, die zum Teil etwa rechtwinklig zueinander verlaufen und eine Versteifung des
Oberbodens bewirken, die bei Beanspruchungen des Oberbodens durch Stoß und Schlag
zu unkontrollierbaren Spannungen und unzulässigen Beanspruchungen des Kunststoffmaterials
führen kann. Die Anwendung der Erfindung führt zu einer einfacheren Ausgestaltung,
da der Oberboden neben dem Spundlochgehäuse keine weiteren Abschrägungen und kreisabschnittförmige
Flächen benötigt, um den angestrebten Effekt zu erzielen.
[0007] Tatsächlich sind es die seitlichen Begrenzungswände des Spundlochstutzen-Gehäuses,
die aufgrund ihres erfindungsgemäßen Verlaufes in der Entleerungsposition des Fasses
zugleich auch eine weitestgehende Restentleerung ermöglichen. Allgemein wird gelten,
daß mit zunehmendem Winkel, welcher von den beiden seitlichen Wandungen des Spundlochstutzen-Gehäuses
gebildet wird, eine zunehmende Restentleerung erreicht wird. Da andererseits mit zunehmendem
Winkel die verbleibende Fläche des Oberbodens, die als Stapelfläche benutzt wird,
abnimmt, wird es in der Praxis darauf ankommen, ein Optimum bezüglich beider Erfordernisse
zu finden. Dies ist ohne weiteres möglich, da beispielsweise bei einem Winkel von
140°, der von den beiden Seitenwänden an ihrem Übergang zum Oberboden eingeschlossen
wird, im allgemeinen einen allen praktischen Erfordernissen genügende Restentleerung
erreichbar und die Stapelfläche ausreichend groß ist.
[0008] Ein weiterer Vorteil des Fasses gemäß der Erfindung besteht darin, daß, da die Seitenwände
des Gehäuses flacher verlaufen als beim Stand der Technik, die Formgebung des Fasses
im Blasverfahren einfacher ist. Dies ist insbesondere deshalb von Bedeutung, weil
normalerweise die Trennfläche der im allgemeinen zweiteiligen Blasform durch den Stutzen
und damit durch das Stutzengehäuse verläuft mit der Folge, daß der Vorformling, aus
welchem das Faß durch Anwendung von innerem Überdruck hergestellt wird, zwischen den
beiden Formteilen gerade nahe dem Bereich entlang der Trennfläche eingespannt ist,
in welchem der Vorformling zur Bildung von stark abgewinkelten und gebogenen Wandbereichen
z. B. im Bereich des Gehäuses verformt werden muß. Das Faß gemäß der Erfindung verringert
auf Grund der Ausgestaltung des Gehäuses die sich daraus ergebenden Probleme. Auch
ist das Entformen des Fasses gemäß der Erfindung auf Grund seiner Ausgestaltung des
Gehäusebereiches merklich einfacher.
[0009] Die Übergänge zwischen den Seitenwänden des Gehäuses und dessen Bodens können im
wesentlichen parallel zueinander verlaufen. Es kann aber auch zweckmäßig sein, diese
Übergänge von der stirnseitigen Begrenzungswand des Gehäuses in Richtung auf den Faßrand
etwas konvergieren zu lassen, mit dem Ergebnis, daß der Gehäuseboden in Richtung auf
den Faßrand etwas schmaler wird und damit auch die beiden Übergänge noch näher am
Spundloch liegen, wodurch die Restentleerung zusätzlich verbessert wird.
[0010] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- die Seitenansicht eines Spundfasses mit zwei Spundlochstutzen, deren Gehäuse beide
für die Restentleerung eingerichtet sind,
- Fig. 2
- die dazugehörige Draufsicht, wobei die beiden Gehäuse unterschiedlich ausgeführt sind,
- Fig. 3
- einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2,
- Fig. 4
- einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2,
- Fig. 5
- einen Schnitt gemäß der Linie V-V der Fig. 3.
- Fig. 6
- einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 2.
[0011] Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel eines stapelbaren Spundfasses
10 weist einen Faßkörper 12, einen Oberboden 14 und einen Unterboden 16 auf. Der Oberboden
14 ist mit zwei muldenförmigen Vertiefungen versehen, die jeweils ein Gehäuse 18 bzw.
20 für einen Stutzen 22 bzw. 24 bilden. Jeder Stutzen begrenzt eine Öffnung 25 bzw.
26. Das Faß 10 ist im Bereich des Oberbodens 14 mit einem umlaufenden Transportring
28 versehen, der von einem umlaufenden Steg 58 getragen ist. Letzterer begrenzt mit
dem Oberboden 14 eine noch oben offene Nut 30.
[0012] Üblicherweise dient nur eine der beiden Öffnungen des Fasses der Restentleerung,
während die andere Öffnung für die normale Entleerung des Fasses beispielsweise unter
Verwendung eines eine Pumpe eingeschlossenen Rohres benutzt wird, welches durch die
Öffnung in das Faßinnere eingeführt wird. Das dem Stutzen dieser Öffnung zugeordnete
Gehäuse kann deshalb auch in üblicher Weise, also enger ausgeführt sein, um eine möglichst
große Stapelfläche zu erhalten. Das Faß gemäß der Zeichnung ist mit zwei Öffnungen
für die Restentleerung versehen und zeigt mögliche unterschiedliche Ausgestaltungen
des Gehäuses.
[0013] Die Tiefe beider Gehäuse 18, 20 ist so bemessen, daß der jeweilige Stutzen 22 bzw.
24 nicht nach oben über die obere Begrenzungsfläche 29 des Oberbodens, die zugleich
als Stapelfläche dient, hinausragt.
[0014] Jedes der beiden im Randbereich des Oberbodens 14 angeordneten Gehäuse 18, 20 ist
an seiner dem Faßrand bzw. dem Ring 28 zugekehrten Seite offen. An der gegenüberliegenden,
dem Ring 28 jeweils abgekehrten Seite des Stutzens 22 bzw. 24 ist das Gehäuse durch
eine Stirnwand 32 bzw. 34 begrenzt, die geneigt zwischen dem Boden 36 bzw. 38 des
Gehäuses und dem Oberboden 14 verläuft. In der Zeichnung, insbesondere in Fig. 2,
sind die Übergänge 48, 50 zwischen der jeweiligen Stirnwand 32 bzw. 34 einerseits
und dem Gehäuseboden bzw. dem Oberboden 14 andererseits als Kanten dargestellt. Tatsächlich
handelt es sich dabei jedoch um abgerundete Übergänge, wie dies bei der Formgebung
von Kunststoffen, insbesondere im Blasverfahren durchweg üblich ist.
[0015] An beiden Enden der stirnseitigen Begrenzungswand 32 bzw. 34 schließt sich jeweils
eine seitliche Begrenzungswand 40 bzw. 42 an, die sich auch zwischen dem Gehäuseboden
36 bzw. 38 einerseits und dem Oberboden 14 erstreckt. Auch hier sind abgerundete Übergänge
44 zwischen Gehäuseboden 36 bzw. 38 und der jeweiligen Wandung 40 bzw. 42 sowie zwischen
der jeweiligen Wandung und dem Oberboden 14 vorgesehen, wobei die letztgenannten Übergänge
mit 46 bezeichnet sind. Im Unterschied zu den die stirnseitigen Wandungen 32 bzw.
34 begrenzenden Übergängen 48, 50, die im wesentlichen parallel verlaufen, sind die
Übergänge 44 und 46 divergierend angeordnet derart, daß, ausgehend von der jeweils
zugehörigen Stirnwand 32 bzw. 34 der Abstand zwischen den Übergängen 44, 46 in Richtung
auf den L-Ring und damit den Faßrand zunimmt. Insbesondere Fig. 2 läßt erkennen, daß
die die Seitenwandungen unten und oben begrenzenden Übergänge 44, 46 sehr stark divergieren,
so daß die Seitenwandungen Schrägflächen bilden, deren Neigung von der jeweils zugehörigen
Stirnwand 32 bzw. 34 in Richtung auf den Transportring 28 abnimmt. Es entstehen somit
in Richtung auf den Rand und die jeweilige Öffnung 26 bzw. 28 verlaufende Schrägflächen,
die, wie insbesondere Fig. 5 erkennen läßt, in der Entleerungsstellung des Fasses
gemäß den Fig. 3 und 4 die Flüssigkeit in Richtung auf die jeweilige Öffnung 26 bzw.
28 leiten.
[0016] Die beiden Übergänge 44 zwischen den Seitenwänden 40, 42 jedes Gehäuses 18, 20 und
dem Gehäuseboden 36 bzw. 38 verlaufen dabei dicht neben dem Stutzen 22 bzw. 24, so
daß, wenn die oberen Übergänge 46 einen Winkel α von beispielsweise 140° einschließen,
jede Seitenwand 40, 42 eine Erstreckung von etwa 70° im Bogenmaß zwischen unterem
Übergang 44 und oberem Übergang 46 aufweist. Das jeweilige Bogenmaß entspricht somit
der Länge des Überganges 70 zwischen der Seitenwand 40 bzw. 42 einerseits und der
Begrenzung der Nut 30 andererseits. Da die Länge des Überganges 70 auch in bezug auf
die Entleerung in einer bestimmten Position des Fasses das Gefälle bestimmt, kann
letzteres demzufolge auch über die Wahl der Größe des Winkels α bestimmt werden. Ein
Winkel α von mehr als 180° wird normalerweise nicht in Betracht kommen, wenn das Faß
stapelbar sein soll, da dann die Stapelfläche zu stark reduziert werden würde und
die Gefahr bestünde, daß der Stutzen eine tragende Funktion übernehmen müßte.
[0017] Bei dem in Fig. 2 rechts dargestellten Gehäuse 20 verlaufen die beiden Übergänge
44 von der stirnseitigen Begrenzungswand 34 ausgehend im wesentlichen parallel zum
Faßrand, an welchem das nur an drei Seiten durch die Wandungen begrenzte Gehäuse offen
ist. Letzteres gilt auch für das links in Fig. 2 dargestellte Gehäuse 18, dessen unteren
Übergänge 44 der Seitenwandungen jedoch, ausgehend von der zugehörigen Stirnwand 32,
in Richtung auf den Faßrand etwas konvergieren, wodurch das fließfähige Füllgut durch
die schrägen seitlichen Wände 42, 44 noch dichter an die Auslauföffnung 26 herangeführt
wird.
[0018] Insbesondere Fig. 3 läßt erkennen, daß der Boden 36 des Gehäuses 18 im Bereich zwischen
Stutzen 22 und dem Faßrand mit einer Falte 52 versehen ist, die einen nach oben aus
dem Gehäuseboden 36 vorstehenden Wulst 54 bildet, dem eine Vertiefung 56 an der Innenseite
des Gehäusebodens 36 entspricht. Diese Falte bildet eine Verformungszone zwischen
Faßrand bzw. dem den Transportring 28 tragenden ringförmigen Steg 58 einerseits und
dem jeweiligen Stutzen 22 bzw. 24 andererseits, die dazu dient, auf den Faßrand in
Richtung auf den Stutzen einwirkende Kräfte zumindest soweit abzufangen, daß keine
unzulässigen Beanspruchungen im Bereich des Stutzens auftreten. Zwar wird dieser Effekt
durch eine zeitweilige Verformung der Falte erreicht. Dies ist jedoch ohne Bedeutung,
da die Falte nach Beendigung der Stoß- oder Schlagbeanspruchung wieder in die ursprüngliche
Lage zurückfedert.
[0019] Weiterhin ist das Faß 10 an seiner Innenseite mit einer im wesentlichen radial verlaufenden
rillenförmigen Vertiefung 60 (Fig. 3 und 5) versehen, die sich von der durch die Falte
52 bewirkten Vertiefung 56 etwa radial durch den in der Normalposition des Fasses
unteren Bereich des Stutzens 22 bzw. 24 in die von diesem begrenzte Öffnung 25 bzw.
26 erstreckt. Dazu ist der Stutzen an seinem in der Normalposition unteren Randbereich
mit einer Ausnehmung 62 versehen. Die Rinne 60 soll eine noch weitergehende Entleerung
des Fasses ermöglichen, damit auch im Bereich zwischen Stutzen und Faßrand befindliche
Füllgutreste, ggf. durch entsprechendes Verschwenken des Fasses, aus dem Faß ausfließen
können.
[0020] In Fig. 3 der Zeichnung ist dargestellt, daß während der Entleerung des restlichen
Füllgutes letzteres etwa vom Bereich A über die seitlichen vorzugsweise ebenen Begrenzungswänden
40, 42 in Richtung der Pfeile 64 in den Bereich B zwischen Stutzen und Faßrand fließt
und von dort insbesondere durch die rinnenförmige Vertiefung 60 in den Stutzen und
durch diesen aus dem Faß herausläuft.
[0021] Durch die vorbeschriebene Ausgestaltung wird erreicht, daß die Seitenwandungen des
Gehäuses zusätzlich die Funktion übernehmen, bei der Entleerung das Füllgut in Richtung
auf die Entleerungsöffnung zu leiten.
1. Spundfaßss aus thermoplastischem Kunststoff mit einem im Bereich des Oberbodens (14)
angeordneten umlaufenden Trag- und Transportring (28) und mit wenigstens einem im
Randbereich des Oberbodens angeordneten Spundlochstutzen( 22, 24), der innerhalb eines
im Oberboden eingelassenen Gehäuses (18, 20) angeordnet ist, welches an seiner dem
Rand zugekehrten Seite offen ist und an seiner der offenen Seite gegenüberliegenden
Seite eine stirnseitige Begrenzungswand (32, 34) aufweist, von deren beiden Enden
jeweils eine das Gehäuse seitlich begrenzende Wand (40, 42) sich in Richtung auf den
Faßrand erstreckt, wobei die das Gehäuse begrenzenden Wände oberseitig durch einen
Übergang (46, 50) von der jeweiligen Wand in den Oberboden und unterseitig durch einen
Übergang (48, 44) von der jeweiligen Wand in den Gehäuseboden (36, 38) begrenzt sind
und der Abstand zwischen den oberen Übergängen (46) der beiden seitlichen Wände des
Gehäuses größer ist als der Abstand zwischen den beiden unteren Übergängen (44) und
die oberen Übergänge in Richtung auf den Faßrand divergieren, wobei die Übergänge
(46) zwischen den Seitenwänden (40, 42) und dem Oberboden (14) einerseits und die
Übergänge (44) zwischen den Seitenwänden (40, 42) und dem Gehäuseboden (36, 38) andererseits
zueinander nicht parallel verlaufen und die Übergänge (46) zwischen den Seitenwänden
(40, 42) und dem Oberboden (14) einen Winkel (α) einschließen, der mindestens 120°
beträgt und wobei die Seitenwände (40,42) Schrägflächen bilden, deren Neigung von
der Stirnwand (32,34) in Richtung auf den Transportring (28) abnimmt, sodass die Seitenwände
(40,42) in der Entleerungsstellung des Fasses die Flüssigkeit in Richtung auf die
Öffnung (25,26) leiten.
2. Spundfaß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergänge (44) zwischen den Seitenwänden (40, 42) und dem Gehäuseboden (38) im
wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
3. Spundfass nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergänge (44) zwischen den Seitenwänden (40, 42) und dem Gehäuseboden (36) von
der stirnseitigen Begrenzungswand (32) in Richtung auf den Faßrand konvergieren.
4. Spundfass nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergänge zwischen den Seitenwänden und dem Gehäuseboden von der stirnseitigen
Begrenzungswand in Richtung auf den Faßrand divergieren, wobei das Ausmaß der Divergenz
kleiner ist als das der Übergänge zwischen Seitenwänden und Oberboden.
5. Fass nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von den beiden Übergängen (46) zwischen Seitenwänden (40, 42) und Oberboden eingeschlossene
Winkel (α) nicht kleiner ist als 140°, vorzugsweise etwa 160° beträgt.
6. Fass nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Stutzenteil (22, 24) und dem Faßrand eine Verformungszone vorgesehen
ist, die wenigstens eine im wesentlichen parallel oder tangential zum Faßrand verlaufende
Falte (52) aufweist.
7. Fass nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Spundlochstutzen (22, 24) und der Falte (52) auf der Innenseite des
Fasses eine rinnenartige Vertiefung (60) vorhanden ist.
1. Barrel with a bung and made of thermoplastic plastics, having a peripheral supporting
and transport ring (28) arranged in the region of the barrel top (14) and having at
least one bunghole socket (22, 24) which is arranged in the region of the edge of
the barrel top and is disposed inside a housing (18, 20) recessed in the barrel top,
which housing is open at its side facing the edge and has on its side opposite the
open side an end delimiting wall (32, 34), from each of the two ends of which there
extends, in the direction towards the edge of the barrel, a wall (40, 42) which delimits
the housing laterally, wherein the walls delimiting the housing are delimited at the
top by a transitional portion (46, 50) from the respective wall to the barrel top
and are delimited at the bottom by a transitional portion (48, 44) from the respective
wall to the housing base (36, 38), and wherein the distance between the upper transitional
portions (46) of the two lateral walls of the housing is greater than the distance
between the two lower transitional portions (44), and wherein the upper transitional
portions diverge in the direction towards the side of the housing that is open to
the edge of the barrel, wherein the transitional portions (46) between the lateral
walls (40, 42) and the barrel top (14) on the one hand and the transitional portions
(44) between the lateral walls (40, 42) and the housing base (36, 38) on the other
hand do not extend parallel to one another, and the transitional portions (46) between
the lateral walls (40, 42) and the barrel top (14) enclose an angle (α) which is at
least 120°, and wherein the lateral walls (40, 42) form sloping surfaces whose slope
decreases from the end wall (32, 34) in the direction towards the transport ring (28),
so that the lateral walls (40, 42) guide the liquid in the direction towards the opening
(25, 26) when the barrel is in the emptying position.
2. Barrel with a bung according to claim 1, characterised in that the transitional portions (44) between the lateral walls (40, 42) and the housing
base (38) extend substantially parallel to one another.
3. Barrel with a bung according to claim 1, characterised in that the transitional portions (44) between the lateral walls (40, 42) and the housing
base (36) converge from the end delimiting wall (32) in the direction towards the
edge of the barrel.
4. Barrel with a bung according to claim 1, characterised in that the transitional portions between the lateral walls and the housing base diverge
from the end delimiting wall in the direction towards the edge of the barrel, the
extent of the divergence being smaller than that of the transitional portions between
the lateral walls and the barrel top.
5. Barrel according to claim 1, characterised in that the angle (α) enclosed by the two transitional portions (46) between the lateral
walls (40, 42) and the barrel top is no smaller than 140°, preferably approximately
160°.
6. Barrel according to claim 1, characterised in that a deformation zone is provided between the socket element (22, 24) and the edge of
the barrel, which deformation zone has at least one recess (52) extending substantially
parallel or tangential to the edge of the barrel.
7. Barrel according to claim 1, characterised in that a trough-like depression (60) is present on the inside of the barrel between the
bunghole socket (22, 24) and the recess (52).
1. Fût à bonde en matière thermoplastique, comprenant un anneau de préhension et de transport
(28) périphérique, agencé dans la zone du fond supérieur (14) et au moins une tubulure
du trou de bonde (22,24), qui est disposée dans la zone de bordure du fond supérieur
à l'intérieur d'un réceptacle (18,20), qui est encastré dans le fond supérieur et
qui est ouvert sur son côté orienté vers le bord et dont le côté opposé au côté ouvert
comporte une cloison frontale (32,34) à partir des deux extrémités de laquelle s'étend
respectivement une paroi (40,42) délimitant latéralement le réceptacle en direction
du bord du fût, sachant que les parois délimitant le réceptacle sont délimitées sur
le côté supérieur par une jonction (46,50) allant de la paroi concernée vers le fond
supérieur et sur le côté inférieur par une jonction (48,44) allant de la paroi concernée
vers le fond du réceptacle (36,38), et que la distance entre les jonctions supérieures
(46) des deux parois latérales du réceptacle est supérieure à la distance entre les
deux jonctions inférieures (44), les jonctions supérieures divergeant en direction
du bord du fût, sachant que les jonctions (46) entre les parois latérales (40, 42)
et le fond supérieur (14), d'une part, et les jonctions (44) entre les parois latérales
(40, 42), et le fond du réceptacle (36, 38), d'autre part, ne sont pas parallèles
entre elles, et que les jonctions (46) entre les parois latérales (40, 42) et le fond
supérieur (14) forment un angle (α), qui est au moins égal à 120° et sachant que les
parois latérales (40, 42) forment des faces obliques, dont l'inclinaison décroît de
la cloison frontale (32, 34) en direction de l'anneau de transport (28), de sorte
que, le fût en position de vidage, les parois latérales (40, 42) dirigent le liquide
en direction de l'ouverture (25, 26).
2. Fût à bonde selon la revendication 1, caractérisé en ce que les jonctions (44) entre les parois latérales (40,42) et le fond du réceptacle (38)
sont sensiblement parallèles entre elles.
3. Fût à bonde selon la revendication 1, caractérisé en ce que les jonctions (44) entre les parois latérales (40,42) et le fond du réceptacle (36)
convergent à partir de la cloison frontale (32) en direction du bord du fût.
4. Fût à bonde selon la revendication 1, caractérisé en ce que les jonctions entre les parois latérales et le fond du réceptacle divergent à partir
de la cloison frontale en direction du bord du fût, la dimension de la divergence
étant inférieure à celle des jonctions entre les parois latérales et le fond supérieur.
5. Fût à bonde selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'angle (α) formé par les deux jonctions (46) entre les parois latérales (40,42)
et le fond supérieur n'est pas inférieur à 140°, de préférence il est égal à environ
160°.
6. Fût à bonde selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu entre la partie à tubulure (22,24) et le bord du fût une zone de déformation
qui comporte au moins un pli (52) qui est sensiblement parallèle ou tangent au bord
du fût.
7. Fût à bonde selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un creux (60) en forme de gorge est réalisé sur le côté intérieur du fût entre la
tubulure du trou de bonde (22,24) et le pli (52).
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