| (19) |
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(11) |
EP 1 149 237 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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25.03.2009 Patentblatt 2009/13 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.09.2003 Patentblatt 2003/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.10.2000 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2000/003731 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/029403 (26.04.2001 Gazette 2001/17) |
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| (54) |
BRENNSTOFFEINSPRITZVENTIL
FUEL INJECTION VALVE
SOUPAPE D'INJECTION DE CARBURANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
21.10.1999 DE 19950760
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.10.2001 Patentblatt 2001/44 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- RUEHLE, Wolfgang
71254 Ditzingen (DE)
- STIER, Hubert
71679 Asperg (DE)
- BOEE, Matthias
71640 Ludwigsburg (DE)
- HOHL, Guenther
70569 Stuttgart (DE)
- KEIM, Norbert
74369 Loechgau (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 864 743 DE-A- 4 306 072 DE-A- 19 702 066 DE-A- 19 838 862 DE-C2- 4 442 649
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DE-A- 4 119 497 DE-A- 19 500 706 DE-A- 19 744 235 DE-C1- 4 306 073 US-A- 48 584 339
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Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Brennstoffeinspritzventil nach der Gattung des Hauptanspruchs.
[0003] Das in der
DE 43 06 072 A1 beschriebene Brennstoffeinspritzventil besitzt eine hydraulische Hubeinrichtung,
die gegenüber einem Ventilraum hermetisch abgeschlossen ist und mindestens einen in
axialer Richtung flexiblen Abschnitt aufweist.
[0004] Die in der
DE 195 00 706 A1 beschriebene Einrichtung zum Dosieren von Flüssigkeiten und Gasen, insbesondere in
Brennstoffeinspritzventilen in Brennkraftmaschinen, besitzt einen hydraulischen Wegverstärker
zur Umsetzung des Stellwegs eines piezoelektrischen Aktors in einen vergrößerten Hub
einer Ventilnadel. Zur bauvolumenkleinen räumlichen Integration des Wegverstärkers
in das Ventilgehäuse ist der Hubkolben des Wegverstärkers mit einem im Durchmesser
reduzierten Endabschnitt versehen, der in eine Ausnehmung im Arbeitskolben des Wegverstärkers
hineinragt. Eine in der von den Kolben begrenzten Verstärkerkammer einliegende Tellerfeder
legt den Arbeitskolben an den Aktor an und eine in der Ausnehmung konzentrisch zum
Endabschnitt angeordnete Schraubendruckfeder drückt den Hubkolben gegen die Ventilnadel.
[0005] Einflüsse von Temperaturänderungen, Verschleiß und Fertigungstoleranzen auf den Stellweg
des Aktors werden dadurch kompensiert, daß an den Führungsflächen der Verstärkerkolben
zwischen den Verstärkerkolben und zwischen den Verstärkerkolben und der Innenwand
des Ventilgehäuses jeweils ein flüssigkeitsgefüllter hohlzylindrischer Drosselspalt
vorgesehen ist, über welche die Verstärkerkammer mit einem flüssigkeitsgefüllten Niederdruckraum
in Verbindung steht. Das von der Verstärkerkammer, den Drosselspalten und dem Niederdruckraum
vorgegebene Volumen ist abgeschlossen.
[0006] Nachteilig an der aus der
DE 195 00 706 A1 bekannten Hubeinrichtung ist vor allem die aufwendige Konstruktion und die Baulänge
des Ventils. Durch die großen Verdrängungsvolumina herrscht zudem eine hohe Kavitationsneigung
in den Drosselspalten.
[0007] Aus der
DE 197 02 066 C2 ist ein Brennstoffeinspritzventil bekannt, bei welchem die Längenveränderung des
Aktors durch eine entsprechende Werkstoffkombination kompensiert wird. Das aus dieser
Druckschrift hervorgehende Brennstoffeinspritzventil weist einen Aktor auf, welcher
unter Federvorspannung im Ventilgehäuse geführt ist und mit einem aus einem Betätigungskörper
und einem Kopfteil bestehenden Betätigungsteil zusammenwirkt, wobei das Kopfteil auf
dem Piezoaktor aufliegt und der Betätigungskörper eine innere Ausnehmung des Aktors
durchgreift. Der Betätigungskörper steht mit einer Ventilnadel in Wirkverbindung.
Bei einer Betätigung des Aktors wird die Ventilnadel entgegen der Abspritzrichtung
betätigt.
[0008] Der Aktor und der Betätigungskörper weisen zumindest annähernd die gleiche Länge
auf und sind in Keramikmaterial bzw. in einem in Bezug auf die Wärmeausdehnung keramikähnlichen
Material ausgeführt. Durch die gleichen Längen und Wärmeausdehnungskoeffizienten der
verwendeten Materialien, z. B. INVAR, wird erreicht, daß sich der Aktor und der Betätigungskörper
durch Wärmeeinwirkung gleichmäßig ausdehnen.
[0009] Nachteilig an dieser Anordnung ist vor allem die eingeschränkte Verwendbarkeit in
Systemen, welche großen Temperaturschwankungen unterworfen sind. Die aus der
DE 197 02 066 C2 bekannte Anordnung wird bedingt durch das nichtlineare Verhalten des Temperaturausdehnungskoeffizienten
von Piezokeramiken über den Temperaturverlauf der Aufgabenstellung nicht gerecht.
Von Nachteil ist auch der hohe Fertigungsaufwand, welcher mit relativ hohen Kosten
verbunden ist, die insbesondere durch die Wahl der Werkstoffe (z. B. INVAR) bedingt
sind.
Vorteile der Erfindung
[0010] Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß die Temperaturkompensation unabhängig
vom Wärmeausdehnungskoeffizienten der Piezokeramik ist. Die Wärmeausdehnung wird über
eine hermetisch geschlossene Hubeinrichtung kompensiert. Dadurch wird eine sichere
und präzise Arbeitsweise des Brennstoffeinspritzventils gewährleistet. Die Hubeinrichtung
kann, gegebenenfalls in einer Einheit mit der Ventilnadel, als eigenständige Baueinheit
vorgefertigt und vor dem Einsetzen in das Brennstoffeinspritzventil mit einem geeigneten
Hydraulikmedium gefüllt werden.
[0011] Durch die hermetische Abdichtung der Hubeinrichtung werden Leckverluste und ein Einfließen
des Brennstoffes in die Hubeinrichtung vermieden.
[0012] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterentwicklungen
des im Hauptanspruch angegebenen Brennstoffeinspritzventils möglich.
[0013] Die Ausführung der flexiblen Abschnitte aus Wellrohren ist einfach herzustellen und
damit kostengünstig. Die Wellrohre sind ferner für die Ausgleichsvolumina günstig,
da eine temperaturbedingte Ausdehnung des Hydraulikmediums durch die Flexibilität
der Wellrohre ausgeglichen wird.
[0014] Die Führung der Hubkolben ineinander bzw. im ortsfesten Abschnitt des Gehäuses der
Hubeinrichtung ohne Überstände sorgt für eine geringe Neigung zum Verkanten und damit
für störungsfreien Betrieb auch bei hohen Betätigungsgeschwindigkeiten.
[0015] Durch die im Vergleich zu dem Leckspalt groß dimensionierten Bohrungen in den Hubkolben
zum Ausgleich des Hydraulikmediums besteht wenig Kavitationsneigung durch Strömungen
und Verwirbelungen.
Zeichnung
[0016] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1
- einen axialen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0017] Fig. 1 zeigt in einer axialen Schnittdarstellung ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Brennstoffeinspritzventils 1. Es handelt sich hierbei um ein nach innen öffnendes
Brennstoffeinspritzventil 1. Das Brennstoffeinspritzventil 1 dient insbesondere zum
direkten Einspritzen von Brennstoff in den Brennraum einer gemischverdichtenden, fremdgezündeten
Brennkraftmaschine.
[0018] Ein Aktor 2, der vorzugsweise aus scheibenförmigen piezoelektrischen oder magnetostriktiven
Elementen 3 aufgebaut ist, ist in einem zweiteilig ausgeführten Aktorgehäuse 4 angeordnet.
Der Aktor 2 ist an einer ersten Stirnseite 5 von einem ein Deckelteil aufweisenden
ersten Aktorgehäuseteil 4a hülsenförmig umgeben und liegt mit einer zweiten Stirnseite
6 an einem Aktorflansch 7 an. Eine Vorspannfeder 8 liegt mit einem ersten Ende 9 an
dem Aktorflansch 7 an und ist von einem zweiten Aktorgehäuseteil 4b hülsenförmig umgeben,
an welchem sich das zweite Ende 10 der Vorspannfeder 8 abstützt. Die beiden Aktorgehäuseteile
4a und 4b sind z. B. miteinander verschweißt. Das zweite Aktorgehäuseteil 4b ist mit
einem Ventilgehäuse 13 fest verbunden, z. B. verschweißt. Der Aktorflansch 7 setzt
sich in einem Aktorkolben 11 fort, der von der Vorspannfeder 8 umgeben ist.
[0019] Im zweiten Aktorgehäuseteil 4b ist eine Ausnehmung 12 vorgesehen, durch welche der
Aktorkolben 11 hindurchragt. Der Aktorkolben 11 und das zweite Aktorgehäuseteil 4b
liegen an einer gegenüber einem Ventilinnenraum 41 hermetisch abgeschlossenen Hubeinrichtung
14 an, welche mit einem Hydraulikmedium gefüllt ist. Ein Gehäuse 15 der Hubeinrichtung
14 besteht aus einem ortsfesten Abschnitt 42, der zwischen einem ersten flexiblen
Abschnitt 16 und einem zweiten flexiblen Abschnitt 17 angeordnet ist. Der ortsfeste
Abschnitt 42 ist vorzugsweise über eine Schweißnaht 18 am Ventilgehäuse 13 fixiert.
[0020] Der erste flexible Abschnitt 16 umgibt einen ersten Hubkolben 21 und ist als ein
erstes Wellrohr 22 ausgebildet. Das erste Wellrohr 22 ist abspritzseitig mit dem ortsfesten
Abschnitt 42 und an seinem anderen Ende mit dem ersten Hubkolben 21 verschweißt. Der
zweite flexible Abschnitt 17 umgibt einen zweiten Hubkolben 23, ist als ein zweites
Wellrohr 24 ausgebildet und mit einem Flansch 19 einer Ventilnadel 20 verschweißt.
Das zweite Wellrohr 24 ist ebenfalls mit dem ortsfesten Abschnitt 42 verschweißt.
[0021] Der erste Hubkolben 21 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel zweiteilig ausgeführt
und besteht aus einem Zwischenstück 25, welches am Aktorkolben 11 anliegt und mit
dem ersten Wellrohr 22 in Verbindung steht, und einem rohrförmigen Kolben 26, der
in dem ebenfalls rohrförmigen ortsfesten Abschnitt 42 geführt ist.
[0022] Der zweite Hubkolben 23 durchgreift eine Ausnehmung 27 im abspritzseitigen Ende des
ortsfesten Abschnitts 42 und ist in dem Kolben 26 geführt. Der zweite Hubkolben 23
ist mit dem zu dem Flansch 19 verbreiterten Ende der Ventilnadel 20 verbunden. An
dem Flansch 19 ist im Ausführungsbeispiel das zweite Wellrohr 24 angebracht. Die Hubkolben
21 und 23 sind gegenläufig beweglich und werden durch eine Schließfeder 28 innerhalb
des Kolbens 26 auseinandergedrückt, wodurch das Brennstoffeinspritzventil 1 geschlossen
bleibt.
[0023] Das erste Wellrohr 22 umschließt einen ersten Ausgleichsraum 29; das zweite Wellrohr
24 umschließt einen zweiten Ausgleichsraum 30. Die Ausgleichsräume 29 und 30 sind
über eine Bohrung 31a im Zwischenstück 25 und eine Bohrung 31b im zweiten Hubkolben
23 und über eine zentrale Ausnehmung 32 miteinander verbunden. Das Hydraulikmedium
kann sich somit frei in der Hubeinrichtung 14 ausgleichen.
[0024] Der erste Hubkolben 21, der zweite Hubkolben 23 und der ortsfeste Abschnitt 42 des
Gehäuses 15 umschließen ein ringförmiges Übertragungsvolumen 39, welches mit dem Hydraulikmedium
gefüllt ist. Es dient der Impulsübertragung vom Aktor 2 auf die Ventilnadel 20, der
Hubübersetzung eines kleinen Aktorhubs auf einen größeren Ventilnadelhub und der Kompensation
von temperaturbedingten Ausdehnungsprozessen des Aktors 2 und der Hubeinrichtung 14.
Ein Leckspalt 40 von definierter Größe, der zwischen dem Gehäuse 15 und dem Kolben
26 ausgebildet ist, ermöglicht das Ausströmen von Hydraulikmedium aus dem Übertragungsvolumen
39 in die Ausgleichsräume 29 und 30 bei langsamen, temperaturbedingten Bewegungen
der Hubkolben 21 und 23.
[0025] An der Ventilnadel 20 ist ein Ventilschließkörper 33 ausgebildet, der mit einer Ventilsitzfläche
34 zu einem Dichtsitz zusammenwirkt. In einem Ventilsitzkörper 35, der hier einteilig
mit dem Ventilgehäuse 13 ausgeführt ist, ist mindestens eine Abspritzöffnung 36 ausgebildet.
Der Brennstoff wird über eine seitlich im Ventilgehäuse 13 ausgebildete Brennstoffzufuhr
37 zugeleitet und über einen Zwischenraum 38 zwischen der Ventilnadel 20 und dem Ventilgehäuse
13 zum Dichtsitz geführt.
[0026] Wird dem piezoelektrischen Aktor 2 über ein nicht dargestelltes elektronisches Steuergerät
und einen Steckkontakt eine elektrische Erregungsspannung zugeführt, dehnen sich die
scheibenförmigen piezoelektrischen Elemente 3 des Aktors 2 entgegen der Vorspannung
der Vorspannfeder 8 aus und bewegen den Aktorflansch 7 zusammen mit dem Aktorkolben
11 in Abspritzrichtung. Der Hub wird über das Zwischenstück 25 und den Kolben 26 auf
das Übertragungsvolumen 39 weitergegeben. Das Hydraulikmedium wird durch den in Abspritzrichtung
bewegten Kolben 26 verdrängt und drückt den zweiten Hubkolben 23 entgegen der Federspannung
der Schließfeder 28 in Richtung Aktor 2. Dabei nimmt der zweite Hubkolben 23 die mit
diesem verschweißte Ventilnadel 20 mit, wodurch der Ventilschließkörper 33 von der
Ventilsitzfläche 34 abhebt und Brennstoff durch die Abspritzöffnung 36 im Ventilsitzkörper
35 abgespritzt wird.
[0027] Da der Schaltvorgang sehr schnell abläuft, hat das im Übertragungsvolumen 39 eingeschlossene
Hydraulikmedium keine Möglichkeit, über den Leckspalt 40 auszuweichen und verhält
sich daher inkompressibel; der Impuls wird übertragen.
[0028] Erwärmt sich das Brennstoffeinspritzventil 1 durch äußere Temperatureinflüsse, Verlustleistung
oder Ladungsverschiebungen im Aktor 2, läuft die Längenveränderung des Aktors 2 dagegen
langsam ab. Bewegt sich der Kolben 26 im ortsfesten Gehäuse 15 langsam in Abspritzrichtung,
wird Hydraulikmedium durch den Leckspalt 40 aus dem Übertragungsvolumen 39 verdrängt,
und es wird kein Impuls auf den zweiten Hubkolben 23 übertragen. Dieser bleibt in
Ruhelage und das Brennstoffeinspritzventil 1 verbleibt damit in geschlossener Stellung.
[0029] Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern
auch bei einer Vielzahl anderer Bauweisen von Brennstoffeinspritzventilen 1, insbesondere
bei nach außen öffnenden Brennstoffeinspritzventilen 1, realisierbar.
1. Brennstoffeinspritzventil (1), insbesondere Einspritzventil für Brennstoffeinspritzanlagen
von Brennkraftmaschinen, mit einem piezoelektrischen oder magnetostriktiven Aktor
(2) und einem von dem Aktor (2) mittels einer Ventilnadel (20) betätigbaren Ventilschließkörper
(33), der mit einer Ventilsitzfläche (34) zu einem Dichtsitz zusammenwirkt, und einer
hydraulischen Hubeinrichtung (14) mit einem ersten Hubkolben (21) und einem zweiten
Hubkolben (23), wobei die Hubeinrichtung (14) eine hermetisch gegenüber einem Ventilinnenraum
(41) abgeschlossene Baueinheit ist und ein Gehäuse (15) der Hubeinrichtung (14) mindestens
einen in axialer Richtung flexiblen Abschnitt (16, 17) aufweist, und
das Gehäuse (15) der Hubeinrichtung (14) einen ortsfesten, mit einem Ventilgehäuse
(13) verbundenen Abschnitt (42), einen ersten flexiblen Abschnitt (16) und einen zweiten
flexiblen Abschnitt (17) aufweist, wobei der erste flexible Abschnitt (16) mit dem
ortsfesten Abschnitt (42) und dem ersten Hubkolben (21) und der zweite flexible Abschnitt
(17) mit dem ortsfesten Abschnitt (42) und dem zweiten Hubkolben (23) oder der von
dem zweiten Hubkolben (23) betätigten Ventilnadel (20) fest verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste und zweite Hubkolben (21, 23) ineinander geführt sind und
dass der erste flexible Abschnitt (16) und der erste Hubkolben (21) ein erstes Ausgleichsvolumen
(29) und der zweite flexible Abschnitt (17) und der zweite Hubkolben (23) ein zweites
Ausgleichsvolumen (30) einschließen und das erste Ausgleichsvolumen (29) und das zweite
Ausgleichsvolumen (30) über Bohrungen (31a, 31b) in den Hubkolben (21, 23) in Verbindung
stehen.
2. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste flexible Abschnitt (16) als ein erstes Wellenrohr (22) und der zweite flexible
Abschnitt (17) als ein zweites Wellenrohr (24) ausgebildet sind.
3. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zwei gegeneinander beweglichen Hubkolben (21, 23) der Hubeinrichtung (14) in
dem Gehäuse (15) der Hubeinrichtung (14) gekapselt sind.
4. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Hubkolben (21) über einen Aktorkolben (11) mit dem Aktor (2) in Wirkverbindung
steht.
5. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Hubkolben (23) mit einem Flansch (19) der Ventilnadel (20) in Wirkverbindung
steht.
6. Brennstoffeinspritrventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem ersten Hubkolben (21) und dem zweiten Hubkolben (23) eine Schließfeder
(28) eingespannt ist.
7. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Hubkolben (21), der zweite Hubkolben (23) und ein ortsfester Abschnitt
(42) der Hubeinrichtung (14) ein Übertragungsvolumen (39) einschließen, das mit einem
Hydraulikmedium gefüllt ist.
8. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich zwischen dem Gehäuse (15) der Hubeinrichtung (14) und dem ersten Hubkolben (21)
und/oder dem zweiten Hubkolben (23) ein Leckspalt (40) befindet, der den Ausgleich
des Hydraulikmediums ermöglicht.
1. Fuel injection valve (1), in particular injection valve for fuel injection systems
of internal combustion engines, with a piezoelectric or magnetostrictive actuator
(2), with a valve-closing body (33) which is actuable by the actuator (2) by means
of a valve needle (20) and which cooperates with a valve-seat surface (34) to form
a sealing seat, and with a hydraulic lifting device (14) with a first lifting piston
(21) and a second lifting piston (23), wherein the lifting device (14) is a structural
unit closed off hermetically with respect to a valve inner space (41), and a housing
(15) of the lifting device (14) has at least one portion (16, 17) flexible in the
axial direction, and the housing (15) of the lifting device (14) has a fixed portion
(42) connected to a valve housing (13), a first flexible portion (16) and a second
flexible portion (17), the first flexible portion (16) being firmly connected to the
fixed portion (42) and to the first lifting piston (21), and the second flexible portion
(17) being firmly connected to the fixed portion (42) and to the second lifting piston
(23) or to the valve needle (20) actuated by the second lifting piston (23), characterized in that the first and second lifting piston (21, 23) are guided one in the other and in that the first flexible portion (16) and the first lifting piston (21) enclose a first
equalizing volume (29), and the second flexible portion (17) and the second lifting
piston (23) enclose a second equalizing volume (30) and the first equalizing volume
(29) and the second equalizing volume (30) are connected via bores (31a, 31b) in the
lifting pistons (21, 23).
2. Fuel injection valve according to Claim 1, characterized in that the first flexible portion (16) is designed as a first corrugated tube (22), and
the second flexible portion (17) is designed as a second corrugated tube (24).
3. Fuel injection valve according to one of Claims 1 or 2, characterized in that the two lifting pistons (21, 23) of the lifting device (14) which are moveable relative
to one another are encased in the housing (15) of the lifting device (14).
4. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the first lifting piston (21) is operatively connected to the actuator (2) via an
actuator piston (11).
5. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the second lifting piston (23) is operatively connected to a flange (19) of the valve
needle (20).
6. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 5, characterized in that a closing spring (28) is clamped between the first lifting piston (21) and the second
lifting piston (23).
7. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the first lifting piston (21), the second lifting piston (23) and a fixed portion
(42) of the lifting device (14) enclose a transmission volume (39) which is filled
with a hydraulic medium.
8. Fuel injection valve according to Claim 7, characterized in that a leakage gap (40), which makes it possible to equalize the hydraulic medium, is
located between the housing (15) of the lifting device (14) and the first lifting
piston (21) and/or the second lifting piston (23).
1. Soupape d'injection de carburant (1), en particulier soupape d'injection pour des
installations d'injection de carburant de moteurs à combustion interne, comprenant
un actionneur piézoélectrique ou magnétostrictif (2) et un corps de fermeture de soupape
(33) pouvant être actionné par l'actionneur (2) au moyen d'une aiguille de soupape
(20), lequel coopère avec une surface de siège de soupape (34) pour produire un siège
d'étanchéité, et comprenant un dispositif de levage hydraulique (14) avec un premier
piston de levage (21) et un deuxième piston de levage (23), le dispositif de levage
(14) étant une unité constructive fermée hermétiquement par rapport à un espace interne
de soupape (41) et un boîtier (15) du dispositif de levage (14) présentant au moins
une portion flexible dans la direction axiale (16, 17), et
le boîtier (15)du dispositif de levage (14) présentant une portion (42) fixe, connectée
à un boîtier de soupape (13), une première portion flexible (16) et une deuxième portion
flexible (17), la première portion flexible (16) étant connectée fixement à la portion
fixe (42) et au premier piston de levage (21) et la deuxième portion flexible (17)
étant connectée fixement à la portion fixe (42) et au deuxième piston de levage (23)
ou à l'aiguille de soupape (20) actionnée par le deuxième piston de levage (23),
caractérisée en ce que
le premier et le deuxième piston de levage (21, 23) sont guidés l'un dans l'autre
et
en ce que la première portion flexible (16) et le premier piston de levage (21) enserrent un
premier volume de compensation (29) et la deuxième portion flexible (17) et le deuxième
piston de levage (23) enserrent un deuxième volume de compensation (30) et le premier
volume de compensation (29) et le deuxième volume de compensation (30) sont en liaison
par le biais d'alésages (31a, 31b) dans les pistons de levage (21, 23).
2. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la première portion flexible (16) est réalisée sous forme d'un premier tube ondulé
(22) et la deuxième portion flexible (17) est réalisée sous forme d'un deuxième tube
ondulé (24).
3. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
caractérisée en ce que
les deux pistons de levage (21, 23) déplaçables l'un par rapport à l'autre, du dispositif
de levage (14), sont encapsulés dans le boîtier (15) du dispositif de levage (14).
4. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
le premier piston de levage (21) est en liaison fonctionnelle par le biais d'un piston
d'actionnement (11) avec l'actionneur (2).
5. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que
le deuxième piston de levage (23) est en liaison fonctionnelle avec une bride (19)
de l'aiguille de soupape (20).
6. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce
qu'un ressort de fermeture (28) est serré entre le premier piston de levage (21) et le
deuxième piston de levage (23).
7. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que
le premier piston de levage (21), le deuxième piston de levage (23) et une portion
fixe (42) du dispositif de levage (14) enferment un volume de transfert (39) qui est
rempli d'un fluide hydraulique.
8. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 7,
caractérisée en ce
qu'une fente de fuite (40) se trouve entre le boîtier (15) du dispositif de levage (14)
et le premier piston de levage (21) et/ou le deuxième piston de levage (23), laquelle
permet la compensation du fluide hydraulique.

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