| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 151 167 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.04.2005 Patentblatt 2005/15 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.02.2000 |
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/AT2000/000032 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2000/047834 (17.08.2000 Gazette 2000/33) |
|
| (54) |
EINRICHTUNG ZUM ANSCHLIESSEN VON KRAGPLATTEN AN EINE WAND- ODER DECKENKONSTRUKTION
DEVICE FOR ATTACHING CANTILEVER PLATES TO A WALL CONSTRUCTION OR A CEILING CONSTRUCTION
DISPOSITIF PERMETTANT DE POSER DES DALLES EN CONSOLE SUR UNE PAROI OU UN PLAFOND
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH DE FR IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
12.02.1999 AT 20799
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
07.11.2001 Patentblatt 2001/45 |
| (73) |
Patentinhaber: Avi Alpenländische Veredelungs-Industrie Gesellschaft m.b.H. |
|
8074 Raaba (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- MATZ, Klaus
A-8044 Graz-Weinitzen (AT)
- RITTER, Gerhard
A-8043 Graz (AT)
- RITTER, Klaus
A-8042 Graz (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Holzer, Walter, Dipl.-Ing. |
|
Patentanwälte Schütz und Partner,
Schottenring 16,
Börsegebäude 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
AT-B- 396 151 DE-A- 4 436 808 DE-A- 19 543 768 DE-U- 9 409 324
|
CH-A- 689 231 DE-A- 19 501 824 DE-A- 19 705 698 DE-U- 29 805 137
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Anschließen von Kragplatten an eine Wand-
oder Deckenkonstruktion, mit zumindest einem Verbindungselement, das einen Bewehrungsteil
und mehrere sich in die Wand- oder Deckenkonstruktion erstreckende Zug- und Druckbewehrungselemente
sowie mehrere sich in die Kragplatte erstreckende Zug- und Druckbewehrungselemente
aufweist, und einem mit dem Verbindungselement verbundenen Isolierkörper.
[0002] Aus der DE-A1-4436808 ist ein Verbindungseinrichtung zur Verbindung einer Kragplatte
mit einer Wand- oder Deckenkonstruktion bekannt. Diese Verbindungseinrichtung weist
eine Platte auf, die sich in die Kragplatte und in das Wand- oder Deckenelement erstreckt,
wobei zumindest ein Verbindungsabschnitt für einen oder mehrere Bewehrungsstäbe und
zumindest eine Druckplatte vorgesehen ist. Die Platte hat im wesentlichen T-förmige
Form mit einem Quersteg, einem etwa mittig dazu angeordneten Mittelsteg und auskragenden
Endabschnitten des Quersteges, in welchen jeweils einer der Verbindungsabschnitte
als Ausnehmungen ausgebildet sind. In diese Ausnehmungen werden die als Zug- und Verteilerbewehrung
wirkenden Bewehrungsstäbe eingehängt. Mehrere Verbindungseinrichtungen können parallel
zueinander angeordnet und durch ein Isolierteil verbunden werden. Diese Verbindungseinrichtung
hat den Nachteil, daß die Platte um statistisch wirksam zu sein, relativ dick ausgebildet
werden muß und daher einen großen Wärmedurchgang hat. Nachteilig bei dieser Verbindungseinrichtung
ist außerdem die Tatsache, daß zwischen den Bewehrungsstäben und der Platte keine
kraftschlüssige Verbindung zum Übertragen von Schub- und Zugkräften existiert.
[0003] Aus der AT-B-396151 ist eine Anschlußeinrichtung für Kragplatten bekannt, die einen
Isolierkörper und zumindest ein Bewehrungselement aufweist, das aus zwei parallel
mit gegenseitigem Abstand angeordneten Gurten und aus einer zwischen diesen, mit Abstand
von und zumindest angenähert mittig zwischen den Enden der Gurte angeordneten, sich
nur über einen Bruchteil der Länge der Gurte erstreckenden mit den Gurten starr zu
einer Einheit verschweißten Schubbewehrung besteht. Hierbei ragt jeder Gurt sowohl
in die Kragplatte als auch in die mit der Kragplatte zu verbindenden Wand- oder Deckenplatte.
Die Schubbewehrung besteht entweder aus einem zickzack-förmig gebogenen Stabzug oder
aus zwei parallelen Stabzügen oder aus einem zwei Abbiegestellen aufweisenden Stab
oder aus einem mehrfach gebogenen Stab. Die Gurte und die die Schubbewehrung bildenden
Elemente sind mit einer korrosionsbeständigen Beschichtung versehen. Diese Beschichtung
kann aus einem Kunststoffüberzug oder einer Zinkschicht oder aus einer Zinkschicht
und einem Kunststoffüberzug bestehen. Die Anschlußeinrichtung hat den Nachteil, daß
die Gurte durchgehend sind, d.h. sowohl in der Kragplatte als auch in der Wand- oder
Deckenplatte verlaufen und daher die Anschlußeinrichtung nur mit erheblichem technischen
Aufwand oder große Lagerhaltung verschiedener Typen an unterschiedliche statische
Anforderungen an das Anschlußelement angepaßt werden kann. Nachteilig bei dieser Anschlußeinrichtung
ist außerdem der ungenügende Korrosionsschutz, der durch unvermeidbare mechanische
Beschädigungen der Korrosionsschutzschicht bei der Handhabung und beim Einbau der
Anschlußeinrichtung bewirkt wird.
[0004] Aus der DE-U-298 05 137 ist ein Bauelement zur Wärmedämmung zwischen einem zu betonierenden
Gebäudeteil und einem vorkragenden Außenteil bekannt. Hierbei werden der Gebäudeteil
und der Außenteil durch Bewehrungsstäbe miteinander verbunden, die sich durch einen
zwischen dem Gebäudeteil und dem Außenteil befindenden Isolierkörper hindurch erstrecken.
Die Bewehrungsstäbe bestehen aus drei Teilbereichen: in ihrem Zentralbereich aus korrosionsgeschütztem
Stahl und in den Restbereichen aus Betonstahl. Der korrosionsgeschützte Stahlbereich
ist jeweils an der Stirnseite mit den beiden Betonstahlbereichen verschweißt. Die
Schweißverbindung ist jedoch aufgrund der unterschiedlichen Materialien (Edelstahl,
normaler Betonstahl) innerhalb der Bewehrungsstäbe schwierig herzustellen und kann
insbesondere vor Ort auf der Baustelle nicht realisiert werden. Die Schweißverbindung
muß nach der Schweißung aufwendig überprüft und abgenommen werden, um den statischen
Anforderungen zu entsprechen, und kann daher nur im Herstellerwerk erfolgen.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, die geschilderten Nachteile der bekannten Anschlußeinrichtungen
zu vermeiden und eine Anschlußeinrichtung für Kragplatten zu schaffen, die einen geringeren
Wärmedurchgang aufweist und befähigt ist, sowohl die Zugund Druckkräfte als auch die
Querkräfte zwischen einer Kragplatte und der mit ihr verbundenen Wand- oder Deckenplatte
zu übertragen. Die Anschlußeinrichtung soll auf einfache Weise hergestellt und rasch
an unterschiedliche statische Erfordernisse angepaßt werden können. Außerdem soll
die Anschlußeinrichtung einen guten Korrosionsschutz aufweisen. Die erfindungsgemäße
Anschlußeinrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß der Bewehrungsteil des Verbindungselementes
durch zumindest ein dünnwandiges, offenes Bewehrungsprofil aus nichtrostenden Stahlqualitäten
gebildet ist, daß die Zug- und Druckbewehrungselemente im Zug- und Druckbereich mit
dem Bewehrungsprofil bzw. den Bewehrungsprofilen kraftschlüssig über Verbindungsstellen
verbunden sind und daß der Isolierkörper sich unter Ausschluß der Verbindungsstellen,
wie an sich bekannt, nur über den Zentralbereich jedes Bewehrungsprofiles erstreckt.
[0006] Vorzugsweise ist die Kraftschlüssige Verbindung jedes Bewehrungsprofiles mit den
Zug- und Druckbewehrungselementen eine Schweißverbindung. Nach einem weiteren Merkmal
der Erfindung ist das Verbindungselement durch zwei dünnwandige Bewehrungsprofile
gebildet, die je im Zug- und Druckbereich angeordnet sind.
[0007] Vorzugsweise sind die beiden dünnwandigen Bewehrungsprofile im Zentralbereich durch
zumindest ein dünnwandiges Verbindungsblech aus nichtrostenden Stahlqualitäten verbunden.
Dabei sind die Bewehrungsprofile im Bereich ihrer Enden durch zumindest einen äußeren
U-förmigen Bewehrungsbügel und durch zumindest einen inneren U-förmigen Bewehrungsbügel
verbunden. Vorzugsweise weist die Oberfläche der Bewehrungsstäbe zur Verbesserung
der Verankerung in der Kragplatte und in der Wand- oder Deckenkonstruktion eine Rippung
auf.
[0008] Im Rahmen der Erfindung können zumindest zwei Verbindungselemente mit Hilfe zumindest
eines Querverbindungselementes zu einem formstabilen Bewehrungskorb verbunden sein
und es kann der Isolierkörper sich unter Anschluß der Verbindungsstellen nur über
den Zentralbereich jedes Bewehrungsprofiles erstrekken.
[0009] Erfindungsgemäß kann der Isolierkörper aus mehreren Einzelteilen bestehen, die an
allen Bewehrungsprofilen anliegen oder diese teilweise umschließen und beim Zusammenbau
der Anschlußeinrichtung miteinander verbunden, vorzugsweise verklebt werden.
[0010] Durch diese Konstruktion wird eine einwandfreie Kraftübertragung gewährleistet, bei
gleichzeitiger einfacher Herstellung und vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten.
[0011] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend an Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Anschlußeinrichtung; die
Fig. 2a und 2b ein erfindungsgemäßes Bewehrungsprofil in Seitenansicht sowie im Schnitt;
die
Fig. 3a, 3b und 3c weitere Ausführungsbeispiele für Bewehrungsprofile im Schnitt;
die
Fig.4a und 4b ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verbindungselementes
in Seitenansicht sowie im Schnitt und die
Fig. 5a und 5b ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verbindungselementes
in Seitenansicht sowie im Schnitt.
[0012] Die in der Fig. 1 dargestellte Anschlußeinrichtung hat die Aufgabe eine Kragplatte
mit einer Wand- oder Deckenkonstruktion zu verbinden und dabei den Wärmeübergang von
der au-Benliegenden Kragplatte in die Wand- oder Deckenkonstruktion so gering wie
möglich zu halten. Die Anschlußeinrichtung weist zumindest ein Verbindungselement
1 und einen Isolierkörper 2 auf. Die Dicke des Isolierkörpers 2 ist frei wählbar und
beträgt beispielsweise 80 mm. Der Isolierkörper 2 besteht aus wärmedammendem Material,
beispielsweise aus Kunststoff. Die Anzahl der verwendeten Verbindungselemente 1 hängt
von der Gesamtbreite und von den statischen Anforderungen an die Anschlußeinrichtung
ab. Bei Verwendung mehrerer Verbindungselemente 1 sind diese vorzugsweise identisch
ausgeführt.
[0013] Jedes Verbindungselement 1 besteht aus einem dünnwandigen Bewehrungsprofil 3, aus
zwei äußeren Obergurten 4; 5, aus zwei inneren Obergurten 6; 7, aus zwei äußeren Untergurten
8; 9 und aus zwei inneren Untergurten 10; 11. Die Obergurte 4, 5, 6, 7 und die Untergurte
8, 9, 10, 11 sind stabförmig ausgebildet und bestehen aus handelsüblichem Bewehrungsstahl
mit entsprechenden mechanisch-technologischen Eigenschaften. Der Bewehrungsstahl kann
beispielsweise aus warmgewalztem, aus kaltverformtem, aus naturhartem, aus mikrolegiertem,
aus warmgewalztem und gerecktem, aus einem aus der Walzhitze vergütetem oder aus einem
nach einem thermomechanischen Verfahren hergestelltem Material bestehen.
[0014] Die Abmessungen der Ober- und Untergurte sind an die statischen Anforderungen an
die Anschlußeinrichtung angepaßt. Die Oberfläche der Ober- und Untergurte 4, 5, 6,
7 bzw. 8, 9, 10, 11 kann glatt oder profiliert oder gerippt sein. Falls erforderlich
können die Untergurte 10, 11, wie in Fig. 1 dargestellt, abgewinkelt sein, um Platz
für die Verwendung von vorgefertigten Elementplatten zu schaffen.
[0015] Das zentrale Bewehrungsprofil 3 besteht, wie in den Fig. 2a und 2b dargestellt, aus
einem U-förmig gebogenen Blech aus nichtrostenden Stahlqualitäten mit einem Vertikalteil
12 und zwei um 90° abgekanteten Schenkeln 13. Die Stärke des Bewehrungsprofils 3 muß
so klein wie möglich gewählt werden, um den Wärmeübergang von der Kragplatte zu der
Wand- oder Deckenkonstruktion zu minimieren, andererseits muß die Stärke des Bewehrungsprofils
3 groß genug gewählt werden, um die Schub-, Zug- und Druckkräfte aufnehmen zu können
und ein Verwinden und Ausbeulen des Bewehrungsprofils 3 zu vermeiden. Das Bewehrungsprofil
3 wird vorzugsweise aus dünnwandigen gewalzten Blechen hergestellt.
[0016] An den innen liegenden Flächen der abgekanteten Schenkel 13 des Bewehrungsprofils
3 sind die Obergurte 4, 5, 6, 7 und die Untergurte 8, 9, 10, 11 angeschweißt. Die
durch die Schweißraupen 14 angedeuteten Schweißverbindungen müssen derart ausgestaltet
sein, daß Kraftschlüssige Verbindungen der Obergurte 4, 5, 6, 7 und der Untergurte
8, 9, 10, 11 mit dem Bewehrungsprofil 3 gewährleistet ist. Das Vertikalteil 12 des
Bewehrungsprofils 3 ist mit elliptischen Ausnehmungen 15 versehen, um die Wärmeübertragung
durch das Bewehrungsprofils 3 gering zu halten. Die elliptische Form wurde gewählt,
damit die diagonalen Schubkraft-Übertragungslinien im Bewehrungsprofil 3 nicht zu
steil verlaufen.
[0017] Mehrere Verbindungselemente 1 werden zu einer Anschlußeinrichtung zusammengestellt,
wobei die äußeren Obergurte 4, 5 durch einen äußeren, oberen Verbindungsstab 16, die
inneren Obergurte 6, 7 durch einen inneren, oberen Verbindungsstab 17 und die äußeren
Untergurte 8, 9 durch einen äußern, unteren Verbindungsstab 18 verbunden, vorzugsweise
verschweißt sind. Die Verbindungsstäbe 16, 17, 18 können als Bewehrungsstäbe ausgelegt
sein und damit zur Lastverteilung in der Anschlußeinrichtung herangezogen werden.
Wenn die Verbindungsstäbe 16, 17, 18 keine Bewehrungsaufgaben zu erfüllen haben, können
ihre Durchmesser kleiner sein als die Durchmesser der Ober- und Untergurte. Die inneren
Untergurte 10, 11 können auch mit einem entsprechenden Verbindungsstab verbunden werden.
Ferner können alle Verbindungsstäbe oder auch nur eine gewisse Auswahl von diesen
im unmittelbaren Anschlußbereich des Bewehrungsprofiles 3 angeschweißt sein und ebenfalls
zur Gänze oder nur teilweise zur Lastverteilung herangezogen werden.
[0018] Der Isolierkörper 2 kann einstückig ausgebildet sein und durch Ausschäumen oder Gießen
in nicht dargestellten Formen hergestellt werden. Als besonders vorteilhaft hat sich
ein Isolierkörper 2 aus mehreren vorgefertigten Einzelteilen erwiesen, die beim Zusammenbau
der Anschlußeinrichtung miteinander verbunden, beispielsweise verklebt werden. Die
Einzelteile des Isolierkörpers 2 liegen an dem Bewehrungsprofil an oder umschließen
dieses teilweise. Der Isolierkörper 2 kann beispielsweise aus einer sich über die
gesamte Breite der Anschlußeinrichtung erstreckenden, oberen und einer unteren Leiste
sowie aus einem ein- oder mehrteiligen Mittelstück bestehen. Die Einzelteile des Isolierkörpers
2 können auch mit vorsprüngen, wie z.B. Zapfen, und in den Gegenstücken mit komplementär
dazu ausgeformten Ausnehmungen versehen sein, um die Einzelteile miteinander zu verbinden.
Der Isolierkörper 2 darf sich nur über den Zentralbereich des Bewehrungsprofils 3
und keinesfalls über die Schweißraupen 14 erstrecken, um beim Einbau der Anschlußeinrichtung
an der Baustelle eine sichere Betonüberdeckung der aus üblichem Bewehrungsstahl bestehenden
und daher korrosionsgefährdeten Ober- und Untergurte 4, 5; 6, 7 bzw. 8, 9; 10, 11
zu gewährleisten.
[0019] In den Fig. 3a, 3b und 3c sind weitere Ausführungsbeispiele für Bewehrungsprofile
dargestellt. Fig. 3a zeigt ein I-förmiges Bewehrungsprofil 19, an dessen mit Ausnehmungen
15 versehenen Vertikalteil 12 sich zu beiden Seiten je ein um 90° abgekanteter, gefalteter
vorderer Schenkel 20 und ein doppelt gefalteter hinterer Schenkel 21 anschließen.
Die Ober- und Untergurte 4, 5, 6, 7 bzw. 8, 9, 10, 11 werden jeweils an den innen
liegenden Seiten der Schenkel 20, 21 angeschweißt.
[0020] Fig. 3b zeigt ein Bewehrungsprofil 22, an dessen mehrere Ausnehmungen 15 aufweisendem
Vertikalteil 12 sich zu beiden Seiten je ein um 90° abgekanteter Schenkel 23 und ein
zweifach um 90° abgekanteter Schenkel 24 anschließen. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel
werden die Ober- und Untergurte 4, 5, 6, 7 bzw. 8, 9, 10, 11 jeweils an den innen
liegenden Seiten der Schenkel 23, 24 angeschweißt.
[0021] Fig. 3c zeigt ein Bewehrungsprofil 25, an dessen mit mehreren Ausnehmungen 15 versehenen
Vertikalteil 12 sich zu beiden Seiten je ein um 90° abgekanteter Schenkel 26 anschließt,
welcher mit einer Sicke 27 versehen ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden die
Ober- und Untergurte 4, 5, 6, 7 bzw. 8, 9, 10, 11 jeweils an den innen liegenden Seiten
der Schenkel 26 und an der Sicke 27 angeschweißt.
[0022] Es können aber auch alle Obergurte 4, 5, 6, 7 und alle Untergurte 8, 9, 10, 11 oder
nur die obergurte oder nur die Untergurte an den entsprechenden Außenseiten der Schenkel
13, 20, 21, 23, 24, 26 angeschweißt werden.
[0023] Die Fig. 4a und 4b zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Verbindungselementes
1. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist das Verbindungselement 1 zwei U-förmige Bewehrungsprofile
28, 28' im Zug- und Druckbereich auf, die mit Hilfe zweier vertikal verlaufenden,
dünnwandigen Verbindungsbleche 29 im Zentralbereich der Bewehrungsprofile 28, 28'
durch eine Schweißverbindung 30 miteinander verbunden sind. Die beiden Bewehrungsprofile
28, 28' und die verbindungsbleche 29 bestehen aus nichtrostenden Stahlqualitäten.
Der Isolierkörper 2 erstreckt sich nur über den Zentralbereich der beiden Bewehrungsprofile
28, 28' und über die verbindungsbleche 29. Die Stärke der Bewehrungsprofile 28, 28'
muß so klein wie möglich gewählt werden, um den Wärmeübergang von der Kragplatte zu
der Wand- oder Deckenkonstruktion zu minimieren, anderseits muß die Stärke der Bewehrungsprofile
28, 28' groß genug sein, um die Schubkräfte aufnehmen zu können.
[0024] An den beiden Enden der Bewehrungsprofile 28, 28' sind zu beiden Seiten der Bewehrungsprofile
28, 28' je ein U-förmiger äußerer und innerer Bewehrungsbügel 31, 32 bzw. 33, 34 kraftschlüssig
angeschweißt, wie durch die Schweißraupen 14 dargestellt ist. Die Bewehrungsprofile
28, 28' nehmen vorwiegend Zug- und Druckkräfte auf, während die Verbindungsbleche
29 die Schubkräfte aufzunehmen haben. Es kann aber auch nur ein Verbindungsblech 29
Verwendung finden.
[0025] Ferner können auch gerade Bewehrungselemente, wie in den Ausführungsbeispielen der
Fig. 1 bis 3c dargestellt, verwendet werden.
[0026] Die Fig. 5a und 5b zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Verbindungselementes
1, das im wesentlichen dem in den Fig. 4a und 4b dargestellten Ausführungsbeispiel
entspricht. Hierbei sind die beiden im Zug- und Druckbereich angeordneten U-förmigen
Bewehrungsprofile 28, 28' nicht miteinander verbunden. In diesem Ausführungsbeispiel
müssen die Schubkräfte von den beiden Bewehrungsprofilen 28, 28' alleine aufgenommen
werden.
[0027] Es versteht sich, daß die geschilderten Ausführungsbeispiele im Rahmen des allgemeinen
Erfindungsgedankens verschiedentlich abgewandelt werden können. Insbesondere ist es
möglich, den Bewehrungsprofilen andere Formen, z.B. eine L-Form oder T-Form zu geben.
Die Ausnehmungen in den Vertikalteilen der einstückigen Bewehrungsprofile können im
Rahmen der Erfindung oval oder rechteckig mit abgerundeten Ecken ausgebildet sein
oder auch ganz entfallen.
[0028] Als Ober- und Untergurte können auch andere Bewehrungselemente Verwendung finden,
wie z.B. Flachprofile oder Mattenstreifen. Die Kraftschlüssige Verbindung zwischen
dem Bewehrungsprofil bzw. den Bewehrungsprofilen und den Bewehrungselementen kann
verschiedenartig hergestellt werden, wie z.B. mit Hilfe einer Schraubverbindung oder
Schraubmuffenverbindung.
1. Einrichtung zum Anschließen von Kragplatten an eine Wand- oder Deckenkonstruktion,
mit zumindest einem Verbindungselement (19), das einen Bewehrungsteil (3, 19, 22,
25, 28, 28') und mehrere sich in die Wand- oder Deckenkonstruktion erstreckende Zug-
und Druckbewehrungselemente (6, 7; 10, 11; 33, 34) sowie mehrere sich in die Kragplatte
erstreckende Zug- und Druckbewehrungselemente (4, 5; 8, 9; 31, 32) aufweist, und einem
mit dem Verbindungselement (1) verbundenen Isolierkörper (2), dadurch gekennzeichnet, daß der Bewehrungsteil des Verbindungselementes (1) durch ein dünnwandiges, offenes Bewehrungsprofil
(3, 19, 22, 25, 28, 28') aus nichtrostenden Stahlqualitäten gebildet ist, daß die
Zug- und Druckbewehrungselemente (4, 5; 6, 7; 8, 9; 10, 11; 31, 32; 33, 34) im Zug-
und Druckbereich mit dem Bewehrungsprofil (3, 19, 22, 25) bzw. den Bewehrungsprofilen
(28, 28') kraftschlüssig über Verbindungsstellen (14) verbunden sind und daß der Isolierkörper
(2) sich unter Ausschluß der Verbindungsstellen (14), wie an sich bekannt, nur über
den Zentralbereich jedes Bewehrungsprofiles (3, 19, 22, 25, 28, 28') erstreckt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftschlüssige Verbindung jedes Bewehrungsprofiles (3, 19, 22, 25, 28, 28')
mit den Zug- und Druckbewehrungselementen (4, 5; 6, 7; 8, 9; 10, 11; 31, 32; 33, 34)
eine Schweißverbindung (14) ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungelement (1) durch zwei dünnwandige Bewehrungsprofile (28, 28') gebildet
ist, die je im Zug- und Druckbereich angeordnet sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungsprofile (28, 28') U-förmig ausgebildet sind.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß daß die Bewehrungsprofile (28, 28') im Bereich ihrer Enden durch zumindest einen
äußeren Ü-förmigen Bewehrungsbügel (31, 32) und durch zumindest einen inneren U-förmigen
Bewehrungsbügel (33, 34) verbunden sind.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden dünnwandigen Bewehrungsprofile (28, 28') im Zentralbereich durch zumindest
ein dünnwandiges Verbindungsblech (29) aus nichtrostenden Stahlqualitäten verbunden
sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bewehrungsprofil (3, 19, 22, 25) einstückig ausgebildet ist und einen Vertikalteil
(12) sowie zumindest einen abgekanteten Schenkel (13, 20, 21, 23, 24, 26) aufweist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vertikalteil (12) des Bewehrungsprofils (3, 19, 22, 25) mit vorzugsweise elliptischen
Ausnehmungen (25) versehen ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Schenkel (26) des Bewehrungsprofils (3, 19, 22, 25) mit zumindest einer
Sicke (27) versehen ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zug- und Druckbewehrungselemente (4, 5; 6, 7; 8, 9; 10, 11; 31, 32; 33, 34) Bewehrungsstäbe
aus Bewehrungsstahl sind.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Bewehrungsstäbe (4, 5; 6, 7; 8, 9; 10, 11; 31, 32; 33, 34) zur
Verbesserung der Verankerung in der Kragplatte und in der Wand- oder Deckenkonstruktion
eine Rippung aufweist.
12. Aus mehreren Einrichtungen nach einem der Ansprüche 1 bis 11 zusammengesetzte Anschlußeinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei Verbindungselemente (1) mit Hilfe zumindest eines Querverbindungselementes
(16, 17, 18) zu einem formstabilen Bewehrungskorb verbunden sind und daß der Isolierkörper
(2) sich unter Ausschluß der Verbindungsstellen (14) nur über den Zentralbereich jedes
Bewehrungsprofiles (3, 19, 22, 25, 28, 28') erstreckt.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Querverbindungselement (16, 17, 18) aus einem runden Stab besteht.
14. Einrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Querverbindunsgelement (16, 17, 18) zur Lastverteilung geeignet ist.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (2) aus mehreren Einzelteilen besteht, die an allen Bewehrungsprofilen
(3, 19, 22, 25, 28, 28') anliegen oder diese teilweise umschließen und beim Zusammenbau
der Anschlußeinrichtung miteinander verbunden, vorzugsweise verklebt werden.
1. Device for attaching cantilever plates to a wall or ceiling structure, with at least
one connecting element (19), having a reinforcing part (3, 19, 22, 25, 28, 28') and
several traction and pressure reinforcing elements (6, 7; 10, 11; 33, 34) extending
into the wall or ceiling structure and also several traction and pressure reinforcing
elements (4, 5; 8, 9; 31, 32) extending into the cantilever plate, and with an insulating
body (2) connected to the connecting element (1), characterised in that the reinforcing part of the connecting element (1) is formed by a thin-walled, open
reinforcing profile (3, 19, 22, 25, 28, 28') made of stainless steel qualities, in that the traction and pressure reinforcing elements (4, 5; 6, 7; 8, 9; 10, 11; 31, 32;
33, 34) are connected in the traction and pressure area to the reinforcing profile
(3, 19, 22, 25) or the reinforcing profiles (28, 28') by force locking via connecting
points (14) and in that the insulating body (2) extends only over the central area of each reinforcing profile
(3, 19, 22, 25, 28, 28'), excluding the connecting points (14), as known per se.
2. Device according to claim 1, characterised in that the force-locking connection of each reinforcing profile (3, 19, 22, 25, 28, 28')
to the traction and pressure reinforcing elements (4, 5; 6, 7; 8, 9; 10, 11; 31, 32;
33, 34) is a weld connection (14).
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the connecting element (1) is formed by two thin-walled reinforcing profiles (28,
28'), each arranged in the traction and pressure area.
4. Device according to one of claims 1 to 3, characterised in that the reinforcing profiles (28, 28') are constructed as U-shaped.
5. Device according to one of claims 1 to 4, characterised in that the reinforcing profiles (28, 28') are connected in the area of their ends by at
least one outer U-shaped reinforcing bracket (31, 32) and by at least one inner U-shaped
reinforcing bracket (33, 34).
6. Device according to one of claims 1 to 5, characterised in that the two thin-walled reinforcing profiles (28, 28') are connected in the central area
by at least one thin-walled connecting sheet (29) made of stainless steel qualities.
7. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the reinforcing profile (3, 19, 22, 25) is constructed in one piece and has a vertical
part (12) and also at least one chamfered leg (13, 20, 21, 23, 24, 26).
8. Device according to claim 7, characterised in that the vertical part (12) of the reinforcing profile (3, 19, 22, 25) is provided with
preferably elliptical recesses (25).
9. Device according to claim 7 or 8, characterised in that at least one leg (26) of the reinforcing profile (3, 19, 22, 25) is provided with
at least one bead (27).
10. Device according to one of claims 1 to 9, characterised in that the traction and pressure reinforcing elements (4, 5; 6, 7; 8, 9; 10, 11; 31, 32;
33, 34) are reinforcing rods made of reinforcing steel.
11. Device according to claim 10, characterised in that the surface of the reinforcing rods (4, 5; 6, 7; 8, 9; 10, 11; 31, 32; 33, 34) has
ribbing to improve anchoring in the cantilever plate and in the wall or ceiling structure.
12. Attaching device composed of several devices according to one of claims 1 to 11, characterised in that at least two connecting elements (1) are combined with the aid of at least one transverse
connecting element (16, 17, 18) into a dimensionally stable reinforcing cage and in that the insulating body (2) extends only over the central area of each reinforcing profile
(3, 19, 22, 25, 28, 28'), excluding the connecting points (14).
13. Device according to claim 12, characterised in that the transverse connecting element (16, 17, 18) consists of a round rod.
14. Device according to claim 12 or 13, characterised in that the transverse connecting element (16, 17, 18) is suitable for load distribution.
15. Device according to one of claims 12 to 14, characterised in that the insulating body (2) consists of several individual parts which rest against all
the reinforcing profiles (3, 19, 22, 25, 28, 28') or partially enclose them and are
connected, preferably glued, to one another when the attaching device is assembled.
1. Dispositif permettant de fixer des dalles en console sur une construction de paroi
ou de plafond, avec au moins un élément de liaison (19) qui présente un élément d'armature
(3, 19, 22, 25, 28, 28') et plusieurs éléments d'armature de compression et de traction
s'étendant dans la construction de paroi ou de plafond (6, 7 ; 10, 11 ; 33, 34), ainsi
que plusieurs éléments d'armature de compression et de traction s'étendant dans la
plaque en console (4, 5 ; 8, 9 ; 31, 32) et un corps isolant (2) raccordé avec l'élément
de liaison (1), caractérisé en ce que l'élément d'armature de l'élément de liaison (1) est formé par un profilé d'armature
ouvert à paroi mince (3, 19, 22, 25, 28, 28') à partir de qualités d'acier non oxydables,
en ce que les éléments d'armature de compression (4, 5 ; 6, 7 ; 8, 9 ; 10, 11 ; 31, 32 ; 33,
34) sont reliés en engagement positif dans la zone de traction et de compression avec
le profilé d'armature (3, 19, 22, 25) ou les profilés d'armature (28, 28') par l'intermédiaire
de points de liaison (14), et en ce que le corps isolant (2), à l'exclusion des points de liaison (14), comme cela est connu
per se, ne s'étend que sur la zone centrale de chaque profilé d'armature (3, 19, 22,
25, 28, 28').
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la liaison en engagement positif de chaque profilé d'armature (3, 19, 22, 25, 28,
28') est une liaison soudée avec les éléments d'armature de traction et de compression
(4, 5 ; 6, 7 ; 8, 9 ; 10, 11 ; 31, 32 ; 33, 34).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de liaison (1) est formé par deux profilés d'armature (28, 28') à paroi
mince, qui respectivement sont disposés dans la zone de traction et de compression.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les profilés d'armature (28, 28') sont conçus en forme de U.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les profilés d'armature (28, 28') au niveau de leurs extrémités sont raccordés par
au moins un étrier d'armature extérieur en forme de U (31, 32) et par au moins un
étrier d'armature intérieur en forme de U (33, 34).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les deux profilés d'armature à paroi mince (28, 28') dans la zone centrale sont raccordés
par au moins une tôle de liaison à paroi mince (29) en qualité d'acier non oxydable.
7. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le profilé d'armature (3, 19, 22, 25) est conçu d'un seul tenant et présente une
partie verticale (12) ainsi qu'au moins une branche chanfreinée (13, 20, 21, 23, 24,
26).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que la partie verticale (12) du profilé d'armature (3, 19, 22, 25) est dotée de préférence
d'évidements (25) elliptiques.
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que au moins une jambe (26) du profilé d'armature (3, 19, 22, 25) est munie d'au moins
une moulure (27).
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les éléments d'armature de traction et de compression (4, 5 ; 6, 7 ; 8, 9 ; 10, 11
; 31, 32 ; 33, 34) sont des tiges d'armature en acier d'armature.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que la surface des tiges d'armature (4, 5 ; 6, 7 ; 8, 9 ; 10, 11 ; 31, 32 ; 33, 34) présente
une formation de nervures pour améliorer l'ancrage dans la plaque en console et dans
la structure de paroi et de plafond.
12. Dispositif de raccordement constitué de plusieurs systèmes selon l'une des revendications
1 à 11, caractérisé en ce qu'au moins deux éléments de liaison (1) sont reliés à l'aide d'au moins un élément de
liaison transversal (16, 17, 18) pour former une corbeille d'armature stable en forme,
et en ce que le corps isolant (2) s'étend, à l'exclusion des points de raccordement (14), uniquement
sur la zone centrale de chaque profilé d'armature (3, 19, 22, 25, 28, 28').
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'élément de liaison transversal (16, 17, 18) consiste en une tige ronde.
14. Dispositif selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que l'élément de liaison transversal (16, 17, 18) est approprié à la répartition des
charges.
15. Dispositif selon l'une des revendications 12 à 14, caractérisé en ce que le corps isolant (2) consiste en plusieurs unités indépendantes qui s'appuient sur
tous les profilés d'armature (3, 19, 22, 25, 28, 28') ou enserrent ceux-ci partiellement
et, lors de l'installation du dispositif d'assemblage, sont raccordées ensemble, de
préférence collées.

