[0001] Die Erfindung betrifft eine Bogenführungseinrichtung und eine mit dieser Bogenführungseinrichtung
ausgestattete Bogendruckmaschine.
[0002] In der DE 42 09 067 A1 ist eine Bogenleiteinrichtung beschrieben, bei der die Schwebehöhe
des Bogens im Mittelabschnitt des Bogens durch zusätzliche Blasdüsen vergrößert wird,
deren Blasstrahlen senkrecht auf die Bogenoberfläche auftreffen und diesen durch die
Impulswirkung dieser zusätzlichen Luftstrahlen in der Mitte anheben.
[0003] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine weitere Bogenführungseinrichtung
und eine damit ausgestattete Bogendruckmaschine zu schaffen. Diese Aufgabe wird mit
den in den Ansprüchen 1 bzw. 8 angegebenen Merkmalen gelöst.
[0004] Die erfindungsgemäße Bogenführungseinrichtung weist einen Leitkörper mit einem Leitblech
zum Leiten eines Bogens auf.
In das Leitblech sind Düsen eingebracht, von denen jede eine von einem Luftstrom in
Richtung des Bogens durchströmte Düsenöffnung und eine klapperförmige Zunge aufweist.
[0005] Die Zunge ist in verschiedene Winkelstellungen relativ zum Leitblech verstellbar
ausgebildet, wodurch der wirksame Querschnitt der Düsen öffnung veränderbar ist.
[0006] Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Bogenführungseinrichtung sind
in den Unteransprüchen 2 bis 7 aufgeführt.
[0007] Die Weiterbildungen zielen auf die Schaffung einer nach dem hydrodynamischen Paradoxon
arbeitenden Luftpolsterführung ab, deren Schwebehöhe sich, wie erkannt wurde, nur
dann wesentlich ändern läßt, wenn die Proportionalität zwischen dem aus den Düsen
austretenden Luftvolumenstrom und der Strömungsgeschwindigkeit der Luft zwischen dem
Leitkörper und dem geführten Material aufgehoben wird. Um das zu erreichen, werden
der Luftvolumenstrom und/oder die Strömungsgeschwindigkeit der Luft unabhängig voneinander
eingestellt und damit der Quotient zwischen den beiden genannten Größen verändert.
[0008] Über diese Maßnahme läßt sich nicht nur die Schwebehöhe des geführten Teils unter
Beibehaltung der durch das Prinzip des hydrodynamischen Paradoxons gegebenen Stabilität
auf unterschiedliche Werte einstellen. Durch gezielte rückwirkungsfreie Veränderungen
von Luftvolumenstrom und kinetischer Energie des Tragluftpolsters läßt sich die Luftpolsterführung
auch optimal an sonstige während des Betriebs an Druckmaschinen auftretende Einflüsse
anpassen, wie Sujet und Grad der Feuchteaufnahme des Druckbogens, auftretende Fliehkräfte,
Turbulenzen, Luftstrahlen von Heißlufttrocknem etc. Der Drucker erhält somit eine
weitere Möglichkeit, auf den geführten Bogen Einfluß zu nehmen und das Ergebnis des
Druckprozesses zu optimieren.
[0009] Eine Möglichkeit der unabhängigen Einstellung der beiden genannten Größen voneinander
besteht darin, die wirksamen Querschnitte einzelner Düsenöffnungen, einzelner Gruppen
von Düsenöffnung oder aller Düsenöffnungen zu verändern, beispielsweise dadurch, dass
die Düsen klappenförmige, nachgiebige Zungen besitzen, die über elektrisch betätigbare
Stellgetriebe verformt werden. Bei geeigneter Ausbildung der Zungen als Bimetallstreifen
läßt sich der Querschnitt der Düsenöffnung auch über die Temperatur des Luftstroms
verändern, oder bei leichter Nachgiebigkeit der Zungen unter dem Einfluß der sich
an den Düsen ausbildenden Druckdifferenz.
[0010] Im Sinne einer möglichst einfachen Automatisierung ist es auch zweckmäßig, eine elektrische
Steuereinrichtung vorzusehen, der die Schwebehöhe des von dem Luftpolster geführten
Materials oder das Maß der Veränderung der Schwebehöhe als Sollwert eingebbar ist
und die danach Stellgrößen für die Veränderung des aus den Düsenöffnungen ausströmenden
Luftvolumens und/oder der Strömungsgeschwindigkeit zwischen dem Leitkörper und dem
geführten Material ermittelt. Hierbei kann das Ermitteln der Stellgrößen anhand von
vorher eingespeicherten ein- oder zweidimensionalen Kennlinienfeldern erfolgen.
[0011] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von
Ausführungsbeispielen anhand der Figuren 1 bis 6 der beigefügten Zeichnungen. Hierbei
sind:
- Figur 1
- eine vereinfachte Prinzipskizze, die den Ausleger einer Bogendruckmaschine in einem
Vertikalschnitt zeigt;
- Figur 2
- eine im Vergleich zu Figur 1 vergrößerte Darstellung der Bogenführung aus Figur 1
im Bereich des Greifers 2d;
- Figur 3
- ein Diagramm, in dem typische Kennlinien eines Lufterzeugers (Gebläse) und eines Verbrauchers
dargestellt sind:
- Figur 4
- ein Diagramm, in dem für eine typische Luftpolsterführung die Abhängigkeit der Störungsgeschwindigkeit
c, des Volumenstroms Q und der Schwebehöhe h des geführten Bogens vom Vordruck pv an den Blasdüsen dargestellt ist:
- Figuren 5a und 5b
- Prinzipskizzen eines Ausführungsbeispiels der Erfindung, wobei Figur 5a einen Teil
der Figur 5b in vergrößerter Darstellung zeigt,
- Figur 6
- Skizze einer im Vergleich zu Figur 5a und 5b alternativen Ausführungsform für die
Änderung des Querschnitts der Düsen.
[0012] In Figur 1 ist schematisch der Ausleger 1 einer Bogendruckmaschine dargestellt. Dort
werden die an Greiferbrücken 2a - d an der Vorderseite ergriffenen Papierbögen 4 von
dem in der Figur nicht dargestellten, letzten Druckwerk über einen sogenannten Leitkörper
3 in Richtung auf den Auslagestapel 6 befördert. Wie aus der vergrößerten Skizze nach
Figur 2 ersichtlich, ist der Leitkörper 3 als Kasten ausgebildet, in dessen hohles
Inneres ein Gebläse 7 über eine Anschlußleitung 8 Luft einbläst und so einen Überdruck
P
v erzeugt, der über eine Vielzahl von Düsen 10 bzw. deren Düsenöffnungen 5 entweicht
und so ein Luftpolster zwischen dem Luftkörper 3 bzw. seiner durch ein Leitblech 3a
gebildeten Oberfläche und der Unterseite des darüber geführten Bogens 4 aufbaut.
[0013] Im Diagramm nach Figur 3 sind beispielhaft die Kennlinien der beiden wesentlichen
Komponenten einer Luftpolsterführung dargestellt, nämlich der eines typischen Lufterzeugers,
d.h. eines Gebläses (Graph B) und die eines Verbrauchers, d.h. einer Anzahl von Düsenöffnungen
in einem Leitkörper (Graph A). Aufgetragen ist jeweils der vom Erzeuger generierte
Volumenstrom Q bzw. der Volumenstrom durch den Verbraucher in Abhängigkeit vom Druck
p
v, d.h. dem Druck an dem als Drossel wirkenden Verbraucher bzw. die vom Erzeuger aufgrund
der Drosselwirkung beim Verbraucher sich ergebende Druckdifferenz. Die Kennlinie des
Verbrauchers mit den als Drossel wirkenden
[0014] Düsenöffnungen (Graph A) beginnt im Nullpunkt und steigt dann an. Die Kennlinie des
Lufterzeugers (Graph B) hingegen erreicht ihren maximalen Druck, wenn der Volumenstrom
aufgrund der Drosselwirkung des Verbrauchers gegen Null geht, d.h. in dem Falle, daß
alle Düsenöffnungen geschlossen sind. Der Betriebspunkt p, der Luftpolsterführung
ergibt sich als Schnittpunkt zwischen den Kennlinien B des Lufterzeugers A und des
Luftverbrauchers.
[0015] Wird die Leistung des Erzeugers verändert, beispielsweise durch Drehzahländerung
des Gebläses, durch eine Drosselung in der Zuleitung zum Verbraucher oder durch einen
Bypass zur Verbraucherleitung, ändert sich zwar die Erzeugerkennlinie wie das durch
die gestrichelten Graphen B' und B" in Figur 1 dargestellt ist. Als Betriebspunkte
für die Luftpolsterführung ergeben sich jedoch die Schnittpunkte mit der unveränderten
Verbraucherkennlinie. Entsprechend läßt sich durch eine Leistungsänderung des Gebläses
wie durch den fett gezeichneten Teil des Graphen A in der Figur 1 dargestellt der
Volumenstrom etwa proportional zu dem an den Düsen anliegenden Druck verändern. Da
die Strömungsgeschwindigkeit ihrerseits vom Druck abhängt, wie das in der Graphik
nach Figur 4 darstellt ist, läßt sie sich folglich durch ein Ändern der Leistung des
Gebläses bei fester Verbrauchercharakteristik die Strömungsgeschwindigkeit nicht unabhängig
vom Volumenstrom einstellen. Das hat Konsequenzen für die Schwebehöhe des über die
Luftpolsterführung geführten Bogens. Der an den Düsenöffnungen des Leitkörpers anstehende
Überdruck wird unter der Annahme verlustfreier Strömung gemäß der nachstehenden Gleichung
in Strömungsgeschwindigkeit umgesetzt:

[0016] Die beschleunigte Luft breitet sich durch die Formgebung der Düsen gleichmäßig zwischen
dem die Düsenöffnungen enthaltenen Leitkörper und dem darüber geführten Bogen aus.
Gemäß der Kontinuitätsgleichung

wonach der Volumenstrom durch die Düsenöffnungen aufgrund des daran anliegenden Kammerdruckes
pv dem Volumenstrom Q
2 unter dem Bogen entspricht, ergibt sich für einen Querschnitt senkrecht durch die
Strömung unter dem Bogen

und somit für die Schwebehöhe

[0017] Bei den angegebenen Zusammenhängen gelten folgende
Bezeichnungen:
κ = Isentropenexponent
ρν = Dichte der Luft unter dem Vordruck der Kammer
ρ0 = Druck der Luftströmung unter dem Bogen (entspricht Atmosphärendruck)
ρν = Vordruck in der Kammer
C0 = Luftgeschwindigkeit im Kasten
Q = Volumenstrom
b = Breite des Querschnittes
h = Schwebehöhe
c = Strömungsgeschwindigkeit
[0018] Aus dieser Abhängigkeit läßt sich erkennen, daß die Schwebehöhe einer Luftpolsterführung
nur dann verändert werden kann, wenn der Quotient aus Volumenstrom und Strömungsgeschwindigkeit
verändert wird, d.h. wenn zwar der Volumenstrom, nicht aber gleichzeitig auch die
Strömungsgeschwindigkeit erhöht wird oder wenn der Volumenstrom deutlich überproportional
zur Strömungsgeschwindigkeit erhöht wird.
[0019] Da die Strömungsgeschwindigkeit wie schon gesagt, vom Druck P
v an den Düsenöffnungen abhängt, sollte sich dieser also unabhängig bzw. nicht proportional
zum Volumenstrom durch die Düsen ändern lassen.
[0020] Im Ausführungsbeispiel nach den Figuren 5a und b läßt sich der Volumenstrom der Luftpolsterführung
unabhängig von der Strömungsgeschwindigkeit ändern, indem die Querschnitte einzelner
Düsenöffnungen 5 bzw. Gruppen von Düsenöffnungen oder aller Düsenöffnungen veränderbar
sind. Hierzu sind im Leitblech 3a, über dem der Bogen 4 schwebt, in an sich bekannter
Art und Weise Düsenöffnungen durch einen Präge/Stanzvorgang eingebracht, so daß sich
in den Leitkörper nach innen hineinragende Zungen 12 ergeben, über die der Luftstrom
des Überdrucks in der Kammer 3b des Leitkörpers unter den geführten Bogen 4 gelangen
kann. An die Unterseite der Zungen 12 aus zum Beispiel Stahlblech sind mit Metallstreifen
14 eines anderen Materials wie zum Beispiel Aluminium aufgeklebt, so daß sich im Bereich
der beweglichen Zungen 12 der Düsen 10 eine Bimetalleigenschaft ergibt. Gleichzeitig
ist im Zuführungsrohr (Anschlußleitung 8), das die Kammer 3b mit dem regelbaren Gebläse
7 verbindet, die Heizspirale 16 einer steuerbaren Heizung 15 eingebracht. Durch Änderung
der Heizleistung läßt sich somit die Temperatur der der Kammer 3b zugeführten Luft
ändern, wodurch sich die Zungen 12/14 der Düsen im Bogenleitblech 3a verformen und
den Querschnitt der Düsenöffnungen 5 entsprechend verkleinern oder vergrößern und
einen anderen Winkel α relativ zum Leitblech 3b einnehmen. Von der Steuerung 19 werden
die Heizleistung und die Drehzahl des Gebläses 7 so eingestellt, daß sich die Strömungsgeschwindigkeit
c des aus den Düsen austretenden Luftstroms 9 und der Luftvolumenstrom Q unabhängig
voneinander den für den Bogen 4 optimalen Gegebenheiten anpassen lassen.
[0021] Ein gesteuertes Verbiegen und Verstellen des Winkels α der nachgiebigen Zungen der
Düsenöffnungen 5 läßt sich jedoch auch auf andere Weise bewerkstelligen, wie das in
Figur 6 skizziert ist. Dort sind den Zungen 12 der Düsen 10 im Leitblech 3a des Leitkörpers
um eine Welle 17 drehende Exzenterscheiben 18 zugeordnet, mit deren Hilfe die federnden,
flexiblen Zungen teilweise geschlossen werden können. Die Welle 17 ist beispielsweise
an einen hier nicht dargestellten Schrittmotor angeschlossen, der seinerseits wieder
mit einer Steuerung verbunden ist, über die sich die Winkelstellung der Welle 17 und
damit die Querschnittsfläche der Düsen und ggf. die Leistung des Druckluftversorgers
7 einstellen lassen.
1. Bogenführungseinrichtung, mit einem Leitkörper (3), der ein Leitblech (3a) zum Leiten
eines Bogens (4) und in das Leitblech (3a) eingebrachte Düsen (10) aufweist, von denen
jede eine von einem Luftstrom (9) in Richtung des Bogens (4) durchströmte Düsenöffnung
(5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (10) eine klappenförmige Zunge (12) aufweist, die in ihrem Winkel (α) relativ
zum Leitblech (3a)verstellbar ausgebildet ist, wodurch der wirksame Querschnitt der
Düsen öffnung veränderbar ist.
2. Bogenführungseinrichtung nach Anspruch 1,
wobei die Zunge (12) in eine Kammer (3b) des Leitkörpers (3) hineinragt.
3. Bogenführungseinrichtung nach Anspruch 2,
wobei in der Kammer ein Überdruck (pv) herrscht und der Luftstrom (9) des Überdrucks
aus der Düsenöffnung (5) austritt und dabei ein Luftpolster zwischen dem Leitblech
(3a) und dem Bogen (4) bildet
4. Bogenführungseinrichtung nach Anspruch 3,
wobei die Kammer (3b) mit einem regelbaren Gebläse (7) verbunden ist.
5. Bogenführungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
wobei die Zunge (12) verformbar ausgebildet ist.
6. Bogenführungseinrichtung nach Anspruch 5,
wobei die Zunge (12) federnd ausgebildet ist und der Zunge (12) zu deren Verformung
ein elektrisch betätigbares Stellgetriebe zugeordnet ist.
7. Bogenführungseinrichtung nach Anspruch 5,
wobei die Zunge (12, 14) als ein Bimetallstreifen ausgebildet ist und eine Heizeinrichtung
(15, 16) für den Luftstrom vorgesehen ist
8. Bogendruckmaschine mit einer nach einem der Ansprüche 1 bis 7 ausgebildeten Bogenführungseinrichtung.
1. Sheet guide device having a guide body (3) with a guide plate (3a) for guiding a sheet
(4) and with nozzles (10) formed in the guide plate (3a), each of said nozzles (10)
having a nozzle opening (5) through which an air flow (9) passes in the direction
of the sheet (4),
characterized in
that the nozzle (10) comprises a flap-shaped tongue (12), the angle (α) to the guide plate
(3a) of which is adjustable.
2. Sheet guide device according to claim 1,
wherein the tongue (12) extends into a chamber (3b) of the guide body (3).
3. Sheet guide device according to claim 2,
wherein there is an overpressure (pv) in the chamber and wherein the air flow (9)
of the overpressure emerges from through the nozzle opening (5), thus forming an air
cushion between the guide plate (3a) and the sheet (4).
4. Sheet guide device according to claim 3,
wherein the chamber (3b) is connected to a regulatable blower (7).
5. Sheet guide device according to one of claims 1 to 4,
wherein the tongue (12) is designed to be deformable.
6. Sheet guide device according to claim 5,
wherein the tongue (12) is designed to be resilient and wherein the tongue (12) is
assigned an electrically actuatable adjustment gear mechanism for deforming the tongue
(12).
7. Sheet guide device according to claim 5,
wherein the tongue (12, 14) is designed as a bimetal strip and wherein a heating device
(15, 16) for the air flow is provided.
8. Sheet-fed printing press with a sheet guide device according to one of claims 1 to
7.
1. Dispositif de guidage de feuille comprenant un corps déflecteur (3) qui comprend une
plaque déflectrice (3a) destinée à conduire une feuille (4) et des buses (10) agencées
dans la plaque déflectrice (3a), dont chacune présente une ouverture de base (5) traversée
par un flux d'air (9) s'écoulant en direction de la feuille (4), caractérisé en ce que la buse (10) présente une languette en forme de palette (12) qui est réalisée réglable
dans son angle (α) par rapport à la plaque déflectrice (3a),
2. Dispositif de guidage de feuille selon la revendication 1, dans lequel la languette
(12) est engagée dans une chambre (3b) du corps déflecteur (3)
3. Dispositif de guidage de feuille selon la revendication 2, dans lequel, une surpression
(pv) règne dans la chambre et le flux d'air (9) de la surpression sort de l'ouverture
de buse (5) et forme alors un coussin d'air entre la plaque déflectrice (3a) et la
feuille (4).
4. Dispositif de guidage de feuille selon la revendication 3, dans lequel la chambre
(3b) est reliée à une soufflerie réglable (7).
5. Dispositif de guidage de feuille selon une des revendications 1 à 4, dans lequel la
languette (12) est de constitution déformable.
6. Dispositif de guidage de feuille selon la revendication 5, dans lequel la languette
(12) est de constitution élastique et un mécanisme de réglage à actionnement électrique
est associé à la languette (12) pour assurer la déformation de cette dernière.
7. Dispositif de guidage de feuille selon la revendication 5, dans lequel la languette
(12,14) est constituée par une lame bi-métallique et il est prévu un dispositif de
chauffage (15, 16) pour le flux d'air.
8. Machine à imprimer à feuilles comprenant un dispositif de guidage de feuille constitué
selon une des revendications 1 à 7.