(19)
(11) EP 1 152 669 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.08.2003  Patentblatt  2003/33

(21) Anmeldenummer: 00909034.1

(22) Anmeldetag:  05.02.2000
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7A41D 15/00, A41D 27/08
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE0000/399
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 0004/7069 (17.08.2000 Gazette  2000/33)

(54)

TEXTILIE

TEXTILE

MATIERE TEXTILE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE

(30) Priorität: 10.02.1999 DE 19905369
19.07.1999 DE 19933072

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
14.11.2001  Patentblatt  2001/46

(73) Patentinhaber: Schüssler, Leander
63843 Niedernberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Schüssler, Leander
    63843 Niedernberg (DE)

(74) Vertreter: Pöhner, Wilfried Anton, Dr. 
Patentanwalt Postfach 6323
97070 Würzburg
97070 Würzburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 4 119 340
FR-A- 2 486 369
US-A- 2 527 258
US-A- 4 249 268
DE-U- 29 612 814
GB-A- 496 439
US-A- 3 406 407
US-A- 5 515 800
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Textilie bestehend aus mehreren Elementen, wobei einzelne der Elemente aus Stoffen und/oder Geweben bestehen, jeweils einen bestimmten Zuschnitt haben und die benachbarten Elemente randseitig miteinander verbunden sind, und auf ein einstückiges Element zumindest abschnittsweise ein Segment aufgesetzt ist.

    [0002] Unter dem Begriff Textilien werden hier alle gewebten, gestrickten oder gewirkten, aus Faserstoffen hergestellte Waren oder Erzeugnisse verstanden, wobei die Fasern natürlich und/oder synthetisch sein können. Dieser Begriff beinhaltet unter anderem Kleidungsstücke, Decken, Teppiche und Wandbehänge. Textilien können aus mehreren Elementen bestehen, insbesondere seien hier Kleidungsstücke aus dem Bereich der Oberbekleidung wie Jacken, Mäntel, Hemden, Blusen oder Pullover erwähnt, die z. B. aus Ärmeln, Krägen, Aufschlägen, Kleidungsvorderseite und -rückseite udgl. bestehen, wobei es grundsätzlich denkbar ist, daß einzelne der Elemente nicht aus textilem Material, sondern aus Leder u. a. bestehen können. Durch das randseitige Verbinden mehrerer Stoff- oder Gewebezuschnitte bzw. Elemente kann den Textilien die räumliche Gestalt eines Kleidungsstücks gegeben werden. Solche Kleidungsstücke können desweiteren mit Knöpfen, Reißverschlüssen oder dgl. versehen sein. Eine weitere Ausführungsform der Textilien besteht darin, daß Stoff- und/oder Gewebezuschnitte zu Decken, Wandbehängen oder Teppichen konfektioniert werden. Die Ausführung von Textilien, was Form, Farbe und Musterung oder Schnittmuster betreffen, ist praktisch beliebig variierbar.

    [0003] Es sind Kleidungsstücke bekannt, bei denen z. B. die Ärmel oder die Kapuzen mit Hilfe von Reißverschlüssen oder Druckknöpfen an dem restlichen Kleidungsstück befestigt sind. Durch die Abnehmbarkeit einzelner Elemente eines Kleidungsstücks wird die Funktionalität erhöht, da es an verschiedene Bedürfnisse angepaßt werden kann.

    [0004] Aus das US-A-4249268 ist ein aus mehreren Elementen bestehendes Bekleidungsstück bekannt. Auf einzelnen Elementen ist die flächige Anordnung eines Ornamentes offenbart.

    [0005] Ein Nachteil bisher bekannter Textilien besteht darin, daß bei einer Beschädigung eines Elements der Textilie, z. B. durch das Einreißen des Stoffes an einem scharfen Gegenstand, der Gebrauchswert der Textilie stark herabgesetzt wird. Die beschädigte Textilie kann zwar meist durch Nähen, Stopfen oder ähnliches wieder repariert werden, das ästhetische Äußere der Textilie ist aber oft erheblich beeinträchtigt. Außerdem werden z. B. Kleidungsstücke praktisch nur im Endzustand zum Verkauf angeboten, und der Käufer oder Nutzer hat kaum eine Möglichkeit Form oder Aussehen des Kleidungsstücks zu verändern. Desweiteren kann eine herkömmliche Textilie in ihrem äußeren Erscheinungsbild praktisch nicht mehr verändert werden, und besonders bei Kleidungsstücken ist das Anbringen einer Verzierung nur durch Aufnähen oder Aufbügeln möglich.

    [0006] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Textilie zur Verfügung zu stellen, bei der nach der Beschädigung eines Elements eine Ausbesserung möglich ist, und deren Äußeres zumindest abschnittsweise veränderbar ist hinsichtlich der Farbe oder des Materials, ohne Beeinträchtigung der Funktionalität der Textilie und bei dem der Nutzer selbst Einfluß auf die Gestaltung der Textilie nehmen kann.

    [0007] Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mehrere Segmente aufgebracht sind, die benachbarten Segmente randseitig zueinander komplementär geformt und voneinander beabstandet sind, die Segmente randseitig lösbar mit dem Element verbunden sind.

    [0008] Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, daß auf die die Textilie bildenden einstückigen Elemente zumindest abschnittsweise einzelne Segmente aufgesetzt werden. Die benachbarten Segmente ihrerseits werden randseitig lösbar auf einem Element befestigt. Die Art der Verbindung der Elemente und Segmente miteinander ist erfindungsgemäß unerheblich, kann aber, wie es weiter unten ausgeführt wird, unter anderem durch Vernähen oder durch eine Reißverschlußverbindung erfolgen. Wird nun ein einzelnes Segment durch äußere Einflüsse beschädigt, so muß nur dieses einzelne Segment ausgetauscht werden, um den Gebrauchswert der Textilie wieder herzustellen. Oder das Kleidungsstück ist derart ausgeführt, daß ein Teil von z. B. der Vorderseite mit verschiedenen Segmenten belegt ist, und diese austauschbar sind, und daurch das Aussehen veränderbar ist, wie es weiter unten beschrieben ist. Desweiteren kann eine derartige Textilie einen erheblichen Kaufanreiz aufgrund ihrer Neuartigkeit besitzen, was besonders bei der sich ständig ändernden Bekleidungsmode bedeutsam ist.

    [0009] Für die Befestigung der Segmente auf einem einstückigen Element ist eine lösbare oder unlösbare Verbindung möglich. Besonders die Verwendung von Klettverschlüssen wird vorgeschlagen, da sie ein einfaches und praktisches beliebig oft wiederholbares Lösen der Segmente erlauben.

    [0010] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.

    [0011] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Textilie, besonders wenn es sich um ein Kleidungsstück handelt, besteht darin, daß sie über ein einstückiges Futter verfügt. Bei Kleidungsstücken hat dieses Futter bereits die spätere Form des vollständigen Kleidungsstücks. Durch ein solches Futter wird das Zusammenfügen der einzelnen Segmente vereinfacht, da die spätere Form des Kleidungsstücks durch das Futter vorgegeben ist.

    [0012] Die Textilie kann auch so ausgeführt werden, daß die Textilie das Futter einer anderen Textilie bildet. Insbesondere ist daran gedacht, daß es sich hierbei um ein herkömmliches, also nicht segmentiertes Kleidungsstück handelt, das mit einem segmentierten Futter versehen ist. Auch hier kann das Futter lösbar oder nicht lösbar mit dem Kleidungsstück verbunden sein, wobei die Art der Verbindung in beliebiger Weise ausgeführt sein kann. Dieses segmentierte Futter kann beispielsweise bei Kinderbekleidung verwendet werden, wobei das Kleidungsstück von den Kindern selbst mit dem Futter versehen wird. Dadurch, daß durch das Kleidungsstück die äußere Form bereits vorgegeben ist, wird das Ausfüttern des Kleidungsstücks mit den einzelnen Segmenten des Futters erleichtert.

    [0013] Eine lösbare Verbindung der einzelnen Segmente und Elemente miteinander kann auf mehrere Art und Weise erfolgen. Möglich ist, daß an den Rändern der einzelnen Segmente Reißverschlüsse angebracht sind. Desweiteren sind Klettverschlüsse oder an den Rändern angebrachte Druckknöpfe denkbar. Die Vorteile einer lösbaren Verbindung der einzelnen Segmente bestehen darin, daß einzelne Segmente, z. B. beschädigte Segmente, problemlos ersetzt werden können. Außerdem erhält das Kleidungsstück ein neuartiges Erscheinungsbild, was für den Verkauf solcher Kleidungsstücke in der stets auf Neuheiten bedachten Modebranche von Vorteil sein kann.

    [0014] Eine mögliche Ausgestaltung der Textilie besteht darin, daß die Ränder der Elemente zumindest an den Säumen und/oder Bünden und/oder Kanten nicht segmentiert sind. Dies hat den Vorteil, daß die durchgehenden Ränder der Elemente, die mit benachbarten Elementen verbunden werden, ein formgebendes Gerüst bzw. einen Rahmen für die einzufügenden Segmente bilden. Bei Kleidungsstücken beispielsweise wird durch diesen Rahmen der miteinander verbundenen durchgehenden Ränder der Elemente bereits die spätere Form des Kleidungsstücks vorgegeben.

    [0015] Wird die Textilie so gestaltet, daß sich die einzelnen Segmente in Form, Größe, Muster oder Farbe unterscheiden, kann eine Erhöhung der Funktionalität und Ästhetik der Textilie erzielt werden. So kann bei Kleidungsstücken an besonders beanspruchten Stellen, z. B. im Ellenbogenbereich bei Jacken, ein widerstandfähigeres Material eingesetzt werden, oder im Achselbereich ein besonders atmungsaktives Material. Die beliebige Farbgebung oder Musterung erlaubt es, der Textilie praktisch jedes gewünschte Aussehen zu geben. Insbesondere bei den auf ein einstückiges Element aufgesetzten Segmenten wird vorgeschlagen, daß Segmente mit verschiedener Farbgebung oder Musterung aber mit jeweils gleicher Form gegeneinander austauschbar sind, um z. B. auf der Vorder- oder Rückseite eines Kleidungsstücks verschiedene Motive wie u. a. Comicfiguren, Logos, Vereinswappen udgl. durch den Austausch von Segmenten darzustellen.

    [0016] Die Befestigung der Segmente ist derart ausgeführt, daß sie die einzelnen Segmente jeweils randseitig auf dem Element festlegen, d. h. die Klettverschlüsse bilden eine durchgehende, netzartige Struktur, und die Segmente selbst sind untereinander nicht verbunden. Damit können Segmente von z. B. unterschiedlicher Farbe aufgesetzt werden, um das Aussehen der Textilie und besonders eines Kleidungsstücks verändern zu können. Bei Kinderkleidung wird vorteilhafterweise nur ein Teil der Vorderseite mit Segmenten belegt, um ein unbemerktes Abnehmen bzw. Entwenden auf der Rückseite zu verhindern.

    [0017] Für die Formgebung der auf ein einstückiges Element aufgesetzten Segmente wird vorgeschlagen, daß sie randseitig zueinander komplementär, d.h. nach Art eines Puzzles eindeutig einander zuordenbar sind. Sie sind nur in einer bestimmten Weise zu einer im allgemeinen geschlossenen Fläche auf dem Element zusammensetzbar. Damit wird ein weiteres spielerisches Element für die Nutzung einer Textilie gegeben, was besonders bei Kinderkleidung von Interesse ist. Denkbar ist auch, eine Decke oder einen Teppich mit puzzleartigen Segmenten zu belegen, um beispielsweise für Kinder ein neuartiges Spielgerät zu erhalten.

    [0018] Die Segmente sind voneinander beabstandet auf ein einstückiges Element aufgesetzt. Dabei wird jeder einzelne Segment z. B. mit einem um dan Rand des Segments umlaufenden Klettverschlußes auf dem Element lösbar befestigt. Die Motivwahl für jedes einzelne Segment ist beliebig und kann unter anderem aus verschiedenen Tierbildern, Comicfiguren, Markenlogos oder Abbildungen von Personen ausgewählt werden. Im Ergebnis erhält man ein mosaikartiges Erscheinungsbild.

    [0019] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung lassen sich dem nachfolgenden Beschreibungsteil entnehmen, in dem anhand von Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert sind. Es zeigen:
    Figur 1
    eine Prinzipdarstellung eines erfindungsgemäßen Kleidungsstücks,
    Figur 2
    ein Kleidungsstück, das teilweise mit Segmenten belegt ist,
    Figur 3
    ein Kleidungsstück, das mit voneinander beabstandeten Segmenten belegt ist.


    [0020] Das in Figur 1 dargestellte Kleidungsstück ist ein Pullover mit Ärmeln und einem Vorderteil. In der Zeichnung ist erkennbar, wie jedes Element des Pullovers, also die Ärmel (1) und das Vorderteil (2), segmentiert ist. Jedes einzelne Element des Kleidungsstücks, z. B. das Vorderteil (2), ist aus mehreren Segmenten (3) zusammengesetzt, die sich in dieser Ausführung alle in ihrer Größe und Form unterscheiden. Die segmentierten Elemente (1, 2) sind zum vollständigen Bekleidungsstück zusammengesetzt. Die Art der Verbindung zwischen benachbarten Segmenten bzw. Elementen in diesem Ausführungsbeispiel ist hier zur Vereinfachung der Zeichnung beliebig, kann aber z. B. durch randseitiges Vernähen der einzelnen Segmente miteinander erfolgen.

    [0021] In Figur 2 ist die Vorderseite eines Kleidungsstücks dargestellt, beispielsweise eine Jacke, wobei nur auf einen Teil der Fläche, z. B. im Brustbereich, Segmente (3) auf ein Element (1) der Jackenvorderseite aufgesetzt sind. Die lösbare Befestigung kann beispielsweise mit um den Rand eines Segments (3) umlaufenden Klettverschlüssen erfolgen. Die Farb- und Formgebung sowie das Material der einzelnen Segmente (3) ist erfindungsgemäß unerheblich. Die Funktionalität, z. B. der Schutz gegen Feuchtigkeit, wird durch die Segmente (3) nicht beeinflußt, sie sind lediglich Verzierungselemente. Durch das Austauschen der Segmente (3) gegen andersfarbige können verschiedene Motive auf dem Kleidungsstück abgebildet werden.

    [0022] In Figur 3 ist ebenfalls die Vorderseite eines Kleidungsstücks, beispielsweise einer Jacke, dargestellt. Sie ist auf einem Teil ihrer Vorderseite mit voneinander beabstandeten Segmenten (3) besetzt. Die lösbare Befestigung kann z. B. mit Hilfe eines vom Rand des Segments (3) umlaufenden Klettverschluß erfolgen, und jedes Segment (3) ist unabhängig von den anderen austauschbar. Die Plazierung der einzelnen Segmente (3) kann derart erfolgen, daß die Aufstellung einer Fußballmannschaft mit ihrem Trainer nachgeahmt wird. Die einzelnen Segmente (3) sind dann mit den Abbildungen der jeweiligen Spieler versehen. Auf der anderen Seite kann dann das Vereinswappen befestigt werden. Denkbar wäre auch, Abbildungen von Musikgruppen oder Künstlern oder Kunstwerke an sich auf den Segmenten (3) abzubilden.


    Ansprüche

    1. Textilie bestehend aus mehreren Elementen, wobei einzelne der Elemente aus Stoffen und/oder Geweben bestehen, jeweils einen bestimmten Zuschnitt haben und die benachbarten Elemente randseitig miteinander verbunden sind, und auf ein einstückiges Element (1) zumindest abschnittsweise ein Segment (3) aufgesetzt ist,
    dadurch gekennzeichnet, daß

    - mehrere Segmente (3) aufgebracht sind, die benachbarten Segemente (3) randseitig zueinander komplementär geformt und voneinenader beabstandet sind,

    - die Segmente (3) randseitig lösbar mit dem Element (1) verbunden sind.


     
    2. Textilie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Textilie ein einstückiges Futter aufweist.
     
    3. Textilie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Textilie das Futter einer anderen Textilie ist, und das Futter lösbar oder nicht lösbar an der Textilie befestigt ist.
     
    4. Textilie nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (1) zumindest an den Säumen und/oder Bündden und/oder Kanten nicht segmentiert sind.
     
    5. Textilie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Segmente (3) verschiedene Formen und/oder Größen und/oder Muster und/oder Farben haben, und aus verschiedenen Stoffen und/oder Geweben bestehen.
     


    Claims

    1. Textile consisting of one or more elements, individual elements consisting of materials and/or tissues having a given cut and the adjacent elements being connected to each other by their edges, and a segment (3) being placed at least by sections on a single-piece element (1)
    wherein

    - a plurality of segments (3) is placed, adjacent segments (3) being formed complementary to each other at their edges and distanced from each other,

    - the segments (3) being detachably connected by their edges to the element.


     
    2. Textile according to claim 1, wherein the textile has a single-piece lining and the segments (3) are detachably or non-detachably fastened to the lining.
     
    3. Textile according to claim 1, wherein the textile is the lining of another textile, and the lining is detachably or non-detachably fastened to the textile.
     
    4. Textile according to one of the preceding claims, wherein the edges of the elements (1) are not segmented at least at the seams and/or waistbands and/or edges.
     
    5. Textile according to one of the preceding claims, wherein the individual segments (3) have different shapes and/or sizes and/or patterns and/or colours and consist of different materials and/or tissues.
     


    Revendications

    1. Textile composé de plusieurs éléments, certains de ces éléments étant en étoffe et/ou en tissu et ayant une coupe déterminée, les éléments avoisinants étant reliés entre eux par leurs bords, et un segment (3) étant rapporté sur au moins une partie d'un élément (1) d'une seule pièce,
    caractérisé en ce que

    - on utilise plusieurs segments (3), les segments (3) avoisinants de forme complémentaire étant appliqués à une certaine distance les uns des autres,

    - les segments (3) sont reliés à l'élément (1) au moyen d'une liaison amovible sur les bords.


     
    2. Textile selon la revendication 1, caractérisé en ce que le textile est doté d'une doublure d'un seul morceau.
     
    3. Textile selon la revendication 1, caractérisé en ce que le textile forme lui-même la doublure d'un autre textile et en ce que la doublure est amovible ou fixée à demeure au textile.
     
    4. Textile selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments (1) ne sont pas segmentés au niveau des ourlets, des poignets et/ou des lisières.
     
    5. Textile selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les différents segments (3) sont de forme, de taille, de couleur et/ou de motif différents et sont réalisés dans des étoffes et/ou tissus différents.
     




    Zeichnung