Anwendungsgebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Aufhängen von Artikeln oder zur Halterung
einer Ablage. Bei den aufzuhängenden oder auf die Ablage aufzulegenden Artikeln kann
es sich z.B. um zum Verkauf angebotene Waren, Arbeitsgegenstände in der Geschäfts-
oder Privatsphäre, Ausstellungsstücke oder Dekorationselemente handeln. Die Anordnung
besteht aus einer von einer Tragstruktur getragenen Steckaufnahme und in diese einsteckbare
Träger. Einzeln ist die Anordnung als Beschlag nutzbar; mit mehreren solcher Anordnungen
lässt sich z.B. eine Präsentationswand in einer Handelseinrichtung bestücken. Als
Tragstruktur kommt z.B. eine Wand, ein Paneel oder ein Regalbauelement in Betracht.
Stand der Technik
[0002] Eine Tragstangenkonstruktion ist beispielsweise aus der US 4 316 547 bekannt. An
einer Rückwand verlaufen zwei vertikale und zueinander beabstandete Schienen mit einem
Lochraster, wo in jede Schiene, in zwei höhengleiche Löcher, je ein kurzes Schienenstück
einsteckbar ist. Die beiden Schienenstücke ragen von der Rückwand senkrecht in den
Raum hinein, und über die Schienenstücke ist eine Querstange gelegt. Direkt auf die
Querstange lassen sich z.B. Kleiderbügel sowie weiter in den Raum ragende Trägerstangen
hängen, die ihrerseits behangen sind. Diese Tragstangenkonstruktion ist zwar höhenverstellbar,
ansonsten aber wenig variabel durch die nötigen Lochrasterschienen und zudem relativ
aufwendig.
[0003] Einrichtungen zum Aufhängen von Waren mit horizontal angeordneten Profilschienen
sind z.B. ferner aus der WO 91 14388 und der DE 38 03 829 A1 bekannt. In die Profilschienen
sind Trägerstangen mit ihren angesetzten Endstücken seitlich einschiebbar oder durch
Verkanten einklinkbar. Diese Konstruktion ist sehr materialaufwendig und beschränkt
die Gestaltungsfreiheit enorm durch die auf die tragende Rückwand aufzusetzenden Profilschienen,
die äusserlich sichtbar sind. Die Profilschienen sind nicht dazu vorgesehen, einzelne
Tragstangenanordnungen zu schaffen. Ferner wären zusätzliche seitliche Arretiermittel
nötig, um das horizontale Verschieben der eingeklinkten Trägerstangen entlang der
Profilschienen zu verhindern und somit ein geordnetes Erscheinungsbild der Verkaufsfläche
auch bei lebhaft agierendem Publikum zu wahren.
[0004] In der US 5 109 992 wird eine Tragstangenanordnung offenbart, welche die Nachteile
langer Profilschienen dadurch teilweise vermindert, indem kurze, als Steckaufnahmen
zugeschnittene Schienenstücke auf einer Rückwand fixierbar sind, in welche man jeweils
eine Trägerstange mit der zuvorderst angeordneten Steckplatte seitlich einschieben
kann. Auch diese Anordnung würde seitliche Arretiermittel erfordern, um das unbeabsichtigte
Herausgleiten der nur eingeschobenen Trägerstange zu verhindern. Ausserdem sind die
Steckaufnahmen nur auf Rückwände aufsetzbar, daher als grobes Blechteil sichtbar und
somit z.B. für ästhetische Ladengestaltungen wenig geeignet.
[0005] Aus der EP 0 519 349 B1 ist eine weitere Tragstangenanordnung, bestehend aus einer
in ein Paneel einsetzbaren Steckaufnahme und einer Trägerstange, bekannt. Jede Steckaufnahme
lässt sich mit einer einzelnen Trägerstange bestücken. Die Steckaufnahme ist in eine
Aussparung im Paneel einsetzbar, wobei die Aussenkante der Steckaufnahme am Rand der
Aussparung aufsetzt. Gehalten wird die Steckaufnahme durch eine obere in das Paneel
hineinragende Nase sowie eine Verschraubung mit der hinter dem Paneel liegenden Rückwand.
Die Steckaufnahme besitzt einen Schlitz, der nach unten von einer Profilschulter und
nach oben von einer nach innen gebogenen Prellkante begrenzt wird, wobei die Prellkante
einen Spalt offen lässt. Die Trägerstange besteht aus einem Stangenstück und einer
am hinteren Stangenende fest angesetzten Schlussplatte, welche oben eine doppelte
Abkantung aufweist, an deren Horizontalabschnitt sich ein abwärts erstreckendes, planflächiges
Plattensegment anschliesst. Im eingeklinkten Zustand stützt sich der Horizontalabschnitt
der Abkantung auf der Profilschulter ab, während der aufragende Vertikalabschnitt
der Abkantung durch den hinter der Prellkante liegenden Spalt hindurchragt und das
Plattensegment auf der Frontseite der Steckaufnahme aufliegt. Soll die Trägerstange
ausgeklinkt werden, muss man die Trägerstange schräg anstellen, um den Vertikalabschnitt
der Schlussplatte aus dem Spalt herausziehen zu können; analog verläuft das Einklinken.
Diese Tragstangenanordnung wird zwar den ästhetischen Anforderungen eher gerecht,
erfordert kein Schienenmaterial und ermöglicht auf schnelle Weise, die Bestückung
eines Feldes von Steckaufnahmen zu verändern, aber es verbleiben noch eine Reihe von
Nachteilen. Zunächst ist die Steckaufnahme nur in eine Aussparung im Paneel einsetzbar,
nicht aber auf das Paneel aufsetzbar und nicht auf dessen Rückseite anzuordnen. Am
schwerwiegendsten ist, dass die Trägerstangen sehr leicht durch vorderes Anheben ausklinkbar
sind, was durch blosses Anstossen verursacht werden kann. Ferner sind sowohl die Steckaufnahmen
durch die innere Kontur als auch die Schlussplatten durch die doppelte Abkantung relativ
aufwendig in der Herstellung.
[0006] De EP 0 716 825 B1 eine Tragstangenanordnung mit einer gehäuseförmigen Steckaufnahme
mit inneren Hinterschneidungen zum Gegenstand. Die fensterartige Einstecköffnung,
welche der Aufnahme der Steckplatte einer Trägerstange dient, ist von einem Aufsetzflansch
umgeben. Für die Montage der Steckaufnahme sind Varianten: a) Aufsetzen auf die Tragstruktur
von vorn; oder b) Aufsetzen auf die Tragstruktur von hinten; oder c) Einsetzen in
die Tragstruktur vorgesehen. Bei der Variante a) sitzt die Steckaufnahme mit ihrer
rahmenförmig umlaufenden Abdeckung als quaderförmiges Gehäuse erhaben auf der Vorderseite
der Tragstruktur auf. Diese Variante der Anordnung der Steckaufnahme kommt aus gestalterischen
Gründen sicher nur für bestimmte Anwendungen in Betracht, da die Steckaufnahmen deutlich
in Erscheinung treten, betont aufgesetzt wirken und die Ebenmässigkeit, z.B. einer
vielfach bestückten Präsentationswand stören. Bei der Variante c) ist die Steckaufnahme
in die Tragstruktur eingesetzt, wobei der rahmenförmige Aufsetzflansch auf der Vorderseite
der Tragstruktur aufsetzt und somit ebenfalls relativ grossflächig dominierend erscheint.
Die Variante b) verlangt erhöhten Arbeitsaufwand, da beim rückseitigen Aufsetzen der
Steckaufnahme der Durchbruch durch die Tragstruktur sehr sauber geschnitten sein muss,
weil dieser von vorn einsehbar ist. Überdies sind die Schnittkanten im Durchbruch
sichtbar.
[0007] Schliesslich sind noch die Konstruktionen aus dem DE 299 03 019 U1 und der WO 99/20094
bekannt, wobei diese nur das Einhängen bzw. Einstecken von Tragarmen in eine Profilschiene
oder eine Steckhülse vorsehen.
Aufgabe der Erfindung
[0008] Resümierend ist festzustellen, dass die bisher bekannten Anordnungen die praktischen
Anforderungen zunehmend besser erfüllen. Der Erfindung liegt aber die Aufgabe zugrunde,
das optische Erscheinungsbild der Anordnung des im eingebauten Zustand, durch konstruktive
Weiterentwicklung noch dezenter zu gestalten. Überdies soll die Variabilität und Gestaltungsfreiheit
erweitert werden, um einfache aber auch individuelle, komplexe Strukturen aufbauen
zu können. Die Steckaufnahme muss sich mit möglichst geringem Arbeitsaufwand bei der
Montage in eine Tragstruktur, z.B. eine Rückwand, ein Paneel oder ein Regalbauelement,
einsetzen und fixieren lassen.
[0009] Mit einem Handgriff sollen sich verschieden konfigurierte Träger in eine Steckaufnahme
einstecken lassen, ebenso einfach soll das Verschieben innerhalb der Steckaufnahme
oder das Umstecken auf eine andere Steckaufnahme möglich sein. Für komplexere Aufbauten
soll eine Vielzahl von Steckaufnahmen in mehreren horizontalen, vertikalen und räumlich
hintereinander liegenden Ebenen systematisch positioniert werden können. Auch sollen
sich auf mehreren Trägern Ablagen, wie Tablare bzw. offene Kästen, installieren lassen.
Der einzelne eingesteckte Träger muss ohne zusätzliche Sicherungsmassnahmen stabil
in der Steckaufnahme arretiert sein, auch, wenn sich der Träger in den Raum ragend
nach unten neigt und höher belastet. In einer Tragstruktur eingesetzte, aber nicht
mit einem Träger belegte Steckaufnahmen, dürfen den ästhetischen Eindruck nicht negativ
beeinträchtigen.
Übersicht über die Erfindung
[0010] Die Anordnung dient zum Aufhängen von Artikeln oder zur Halterung einer Ablage. Die
Anordnung besteht aus einer Steckaufnahme, die in eine Tragstruktur einsetzbar ist,
und einem in die Steckaufnahme einsteckbaren Träger.
[0011] Die Steckaufnahme besitzt eine Passage, die sich zwischen einem vorderen Eintritt
und einer rückseitigen Begrenzung erstreckt. Die Passage weist oben eine Anschrägung
auf, die zum Eintritt hin, nach oben ansteigt und dadurch einen oberen Spielraum bildet.
Unten hat die Passage eine Neigung, die zur Begrenzung hin, nach unten abfällt und
dadurch einen unteren Spielraum bildet. Ferner besitzt die Passage oben eine Hinterschneidung,
die der Begrenzung in Richtung des Eintritts vorgelagert ist. Eine horizontal angebrachte
Profilschiene oder ein Gehäuse bilden alternative Ausführungsformen der Steckaufnahme.
Der Träger hat mindestens eine in die Passage der Profilschiene oder des Gehäuses
einsteckbare Zunge, die einen nach oben gerichteten Haken besitzt, der zum Eingriff
in die Hinterschneidung bestimmt ist. Oder der Träger ist tablarförmig, dessen hinterer
Rand sich in die Passage der Profilschiene einstecken lässt.
[0012] Nachfolgend werden spezielle Ausführungsformen der Anordnung beschrieben: Unten in
der Passage der Profilschiene ist eine Längsnut vorgesehen, in der ein vorzugsweise
elastisches Strangprofil als Rutschsicherung sitzt. Auf dem Strangprofil liegen der
hintere Rand des eingesteckten tablarförmigen Trägers oder die Zunge des Trägers jeweils
mit deren Unterseite auf. Die Passage der Profilschiene ist von einer oberen Deckenstrebe,
einer unteren Bodenstrebe und einer Basisplatte als hintere Begrenzung umschlossen.
Die Deckenstrebe weist die Hinterschneidung, eine dieser in Richtung des Eintritts
vorgelagerte Auflage und zuvorderst die aufsteigende Anschrägung mit dem darunter
liegenden oberen Spielraum auf. Die Bodenstrebe weist die Neigung mit dem darüber
liegenden unteren Spielraum und eine in Richtung des Eintritts vorgelagerte Auflage
mit der Längsnut auf. Decken- und Bodenstrebe münden in die Basisplatte ein.
[0013] Die Decken- und die Bodenstrebe erstrecken sich etwa bis zur Frontseite einer an
die Profilschiene angefügten Tragstruktur. Von der Decken- und Bodenstrebe gehen jeweils
senkrecht eine Federleiste ab, die dazu bestimmt sind, in Federnuten aufgenommen zu
werden, welche in den Kanten angefügter Paneele vorhanden sind. Die Paneele bilden
die Tragstruktur. Von der Deckenund Bodenstrebe mündet eine obere bzw. eine untere
Stützstrebe in die Basisplatte ein. Zwischen der Deckenstrebe und der zugehörigen
oberen Stützstrebe sowie zwischen der Bodenstrebe und der zugehörigen unteren Stützstrebe
ist jeweils ein Hohlraum umschlossen. Decken- und Bodenstrebe laufen konisch erweiternd
auf die vertikal stehende Basisplatte zu. An der Basisplatte sind beidseits Fortsätze
vorhanden sind, die sich über die einmündende Deckenund Bodenstrebe hinaus erstrecken.
Diese Fortsätze haben jeweils eine Kerblinie, die der Orientierung für wahlweise anzubringende
Schraubenlöcher dient, welche dazu benutzt werden können, den Aufbau aus der Tragstruktur
mit einer oder mehreren eingefügten Profilschienen direkt oder indirekt an einem Gebäudeteil
zu befestigen. Der tablarförmige Träger ist eine Platte, z.B. aus Holz, Kunststoff,
Metall oder Glas, wobei die Platte vorzugsweise plan ist und zusätzliche Aufbauten
aufweisen kann.
[0014] Die Passage der Steckaufnahme in Gestalt eines Gehäuses ist von einer oberen Deckenstrebe,
einer unteren Bodenstrebe, sich zwischen den Streben erstreckenden Seitenflanken und
einer Basisplatte als hintere Begrenzung umschlossen. Die Deckenstrebe weist die Hinterschneidung,
eine dieser in Richtung des Eintritts vorgelagerte Auflage und zuvorderst die aufsteigende
Anschrägung mit dem darunter liegenden oberen Spielraum auf. Die Bodenstrebe hat die
Neigung mit dem darüber liegenden unteren Spielraum und eine in Richtung des Eintritts
vorgelagerte Auflage. Die Decken- und die Bodenstrebe bilden mit den Seitenflanken
ein Hülsenstück, das sich, in eine Durchgangsöffnung einer Tragstruktur eingesetzt,
etwa bis zur Frontseite der Tragstruktur erstreckt. Das Gehäuse besitzt einen hinter
dem Eintritt liegenden Aufsetzflansch, der zum Anliegen an der Rückseite der Tragstruktur
bestimmt ist.
[0015] Der Aufsetzflansch besitzt Schraubenlöcher zur Befestigung an der Rückseite der Tragstruktur
und hat auf seiner Rückseite Rippen, die der Verstärkung und der eventuellen Aufnahme
einer Stütze dienen. Der Aufsetzflansch oder die Basisplatte weisen auf deren Rückseite
ein Befestigungsorgan zum rückseitigen Befestigen auf. An der Vorderkante des Hülsenstücks
sind Öffnungen und innerlich der Vorderkante in der Passage eine Nut zum Aufrasten
einer rahmenförmigen Abdeckung vorgesehen. Die Abdeckung besteht zunächst aus einem
rechteckigen Rahmen, der um einen fensterartigen Durchlass umläuft, welcher zum Eintritt
kongruent ist. Auf seiner Frontseite ist der Rahmen plan, der, aufgesetzt auf die
Frontseite der Tragstruktur zum Überdecken der Vorderkante des Hülsenstücks bestimmt
ist. Auf der Rückseite des Rahmens ist ein den Durchlass umgebender Ansatz vorhanden,
der in der Nut zu liegen kommt. Von der Rückseite des Rahmens erstrecken sich zwei
Dorne zum Einrasten in die Öffnungen.
[0016] Die in die Passage einsteckbare Zunge des Trägers weist an ihrem freien Ende den
nach oben gerichteten Haken auf, und vom Haken erstreckt sich ein Zungenschaft zum
Träger. Unten am Zungenschaft ist eine auf den Haken schräg nach oben zulaufende Verjüngung
vorgesehen. Die Zunge besteht vorzugsweise aus Flachmaterial von rechteckigem Querschnitt.
Der Träger stellt einen Tragarm dar und der Zungenschaft geht in ein der Zunge zugewandtes
Basisende eines Stangenteils über, das Wesensbestandteil des Tragarms ist.
[0017] Die Tragstruktur wird von einer Rückwand, einem Paneel oder einem Regalbauelement
gebildet. Eine Vielzahl von Steckaufnahmen können systematisch auf der Tragstruktur
angeordnet sein. Die Stangenteile der Tragarme können gerade oder geneigt ausgerichtet
sein und dienen dem unmittelbaren Aufhängen von Artikeln oder zur Halterung einer
Ablage, wie ein Tablar, ein Korb oder eine offene oder geschlossene Box. Mehrere Träger,
die auf gleichem oder unterschiedlichem Höhenniveau angeordnet sind, können untereinander
überbrückt sein. Steckaufnahmen gleichen oder verschiedenen Typs können auch in hintereinander
liegenden Ebenen angeordnet sein. Somit bilden Steckaufnahmen in einer ersten Tragstruktur
den Hintergrund für eine vorgesetzte zweite Tragstruktur, in der ebenfalls Steckaufnahmen
eingesetzt sind. Die Steckaufnahme in Gestalt der Profilschiene ist vorzugsweise ein
Strangpressprofil und in Gestalt des Gehäuses ein Gussteil. Die Abdeckung ist vorzugsweise
ein Kunststoffspritzteil beliebiger Farbe. Als Strangprofil für die Rutschsicherung
kommt vorrangig ein elastischer Kunststoff in Betracht.
[0018] Die erfindungsgemässe Anordnung erlaubt mit wenigen Handgriffen das Einstecken eines
Trägers - als Tragarm oder tablarförmig ausgebildet - in die vorgesehene Steckaufnahme
bzw. die Entnahme aus dieser. Sowohl die Profilschiene als auch das von der Rückseite
der Tragstruktur eingesetzte Gehäuse als alternative Steckaufnahme, die von der Vorderseite
mit einer rahmenartigen Abdeckung verkleidet wird, ermöglicht einen optisch sehr dezenten
Einbau. Die Anordnung ist als Beschlag für eine einzelne Aufhängung bis hin zum Aufbau
einer komplexen Ladeneinrichtung auf mehreren übereinander und hintereinander liegenden
Ebenen geeignet und erlaubt eine individuelle Konzeption sowie variable Nutzung. Von
besonderem Vorteil ist auch der drehsichere, spielfreie Sitz eines in die Steckaufnahme
eingesteckten einzelnen Tragarms.
Kurzbeschreibung der beigefügten Zeichnungen
[0019] Es zeigen:
- Figur 1A
- eine in eine Tragstruktur eingesetzte Steckaufnahme erster Ausführungsform in Gestalt einer Profilschiene als Frontansicht;
- Figur 1B
- die Darstellung gemäss Figur 1A im Schnitt auf der Linie A-A;
- Figur 2A
- die Darstellung gemäss Figur 1A mit eingestecktem Träger erster Ausführungsform in Gestalt eines Tragarms als Perspektivansicht;
- Figur 2B
- die Darstellung gemäss Figur 2A als Frontansicht;
- Figur 2C
- die Darstellung gemäss Figur 2B im Schnitt auf der Linie B-B;
- Figur 2D
- das Detail X aus Figur 2C als Vergrösserung;
- Figur 3A
- die Darstellung gemäss Figur 1A mit eingestecktem Träger zweiter Ausführungsform in Gestalt eines Tablars als Perspektivansicht;
- Figur 3B
- die Darstellung gemäss Figur 3A im Schnitt auf der Linie C-C;
- Figur 3C
- das Detail Y aus Figur 3B als Vergrösserung;
- Figur 4A
- eine Steckaufnahme zweiter Ausführungsform in Gestalt eines Gehäuses als Frontansicht;
- Figur 4B
- die Darstellung gemäss Figur 4A im Schnitt auf der Linie D-D;
- Figur 4C
- die Darstellung gemäss Figur 4A im Schnitt auf der Linie E-E;
- Figur 5A
- die Frontseite einer Abdeckung als Perspektivdarstellung;
- Figur 5B
- die Rückseite der Abdeckung gemäss Figur 5A als Perspektivdarstellung;
- Figur 6A
- die Steckaufnahme gemäss Figur 4A und die Abdeckung gemäss Figur 5A mit einer Tragstruktur
als perspektivische Explosivdarstellung;
- Figur 6B
- die Darstellung gemäss Figur 6A im montierten Zustand als Frontansicht;
- Figur 6C
- die vergrösserte Darstellung gemäss Figur 6B im Schnitt auf der Linie F-F;
- Figur 6D
- die Darstellung gemäss Figur 6B als perspektivische Rückansicht;
- Figur 7A
- die Darstellung gemäss Figur 6B mit eingestecktem Träger in Gestalt eines Tragarms
als Perspektivansicht;
- Figur 7B
- die Darstellung gemäss Figur 7A als Frontansicht; und
- Figur 7C
- die vergrösserte Darstellung gemäss Figur 7B im Schnitt auf der Linie G-G.
Ausführungsbeispiel
[0020] Mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen erfolgt nachstehend die detaillierte Beschreibung
von Ausführungsbeispielen zur erfindungsgemässen Anordnung. Im Anhang an die Beschreibung
werden erwähnenswerte, mögliche Modifikationen aufgelistet.
[0021] Für die gesamte weitere Beschreibung gilt folgende Festlegung. Sind in einer Figur
zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugsziffern enthalten, aber im unmittelbar
zugehörigen Beschreibungstext nicht erläutert, so wird auf deren Erwähnung in vorangehenden
oder nachfolgenden Figurenbeschreibungen Bezug genommen. Im Interesse der Übersichtlichkeit
wird auf die wiederholte Bezeichnung von Bauteilen in weiteren Figuren zumeist verzichtet,
sofern zeichnerisch eindeutig erkennbar ist, dass es sich um "wiederkehrende" Bauteile
handelt.
Figuren 1A bis 2B
[0022] In der
ersten Ausführungsform hat die Steckaufnahme die Gestalt einer Profilschiene
1, welche hier horizontal in eine Tragstruktur
3 - bestehend aus einem oberen Paneel
30 und einem unteren Paneel
31 eingesetzt ist. Die beiden an die Profilschiene
1 von oben und von unten mit ihren Kanten
300,310 angefügten Paneele
30,31 bilden zusammen eine vertikale Wandfläche mit einer Frontseite
32 und einer Rückseite
33. Im Querschnitt betrachtet, besitzt die Profilschiene
1 eine sich als Schlitz entlang der Profilschiene
1 erstreckenden Passage
10 mit dem Eintritt
11, welcher zur Vorderseite
32 hin offen ist. Gegenüber dem Eintritt
11 liegt als Begrenzung eine Basisplatte
12. Die Passage
10 wird von einer Deckenstrebe
13 und einer Bodenstrebe
14 umschlossen. In die schlitzförmige Passage
10 lassen sich Träger - hier in einer
ersten Ausführungsform als Tragarme
2 ausgebildet - an jeder beliebigen Position entlang der gesamten Profilschiene
1 einstecken. Die Tragarme
2 bestehen aus dem in den Raum ragenden Stangenteil
20 sowie aus einer am Basisende
200 des Stangenteils
20 angeordneten Zunge, welche in der Passage
10 steckt und daher nicht sichtbar ist. Zum Spitzenende
201 des Stangenteils
20 hin, besitzt der eingesteckte Tragarm
2 eine geringfügige Aufwärtstendenz gegenüber der Horizontalen, was optisch vorteilhaft
ist und ein eventuelles Durchbiegen bei hoher Belastung kompensiert.
Figuren 2C und 2D
[0023] Die Bodenstrebe
14 fällt zur Basisplatte
12 hin schräg mit einer Neigung
140, wodurch im hinteren Bereich der Passage
10 ein nach abwärts erweiterter Spielraum
Su entsteht. Nach vorn zum Eintritt
11, geht die Neigung
140 in eine im Prinzip ebene Auflage
141 über. Innerhalb der Auflage
141 verläuft eine Längsnut
142, in der ein Strangprofil
15 liegt, welches als Rutschsicherung aus der Längsnut
142 herausragt. Am Übergang zwischen der Basisplatte
12 und Deckenstrebe
13 ist eine Hinterschneidung
16 vorgesehen, dem in Richtung des Eintritts
11 eine im Prinzip ebene Auflage
131 folgt. Diese Auflage
131 geht in Richtung zum Eintritt
11 in eine aufsteigende Anschrägung
130 über, wodurch ein nach aufwärts erweiterter Spielraum
So entsteht. Die Passage
10 öffnet sich somit am Eintritt
11 quasi schnabelförmig nach oben und erweitert sich in der Tiefe nach unten. Im montierten
Zustand schliessen die Decken- und Bodenstrebe
13,14 etwa bündig mit der Frontseite
32 der Tragstruktur
3 ab. Optisch vorteilhaft ist ein minimaler Überstand der Decken- und Bodenstrebe
13,14 über die Frontseite
32; dies dient als Kantenschutz.
[0024] Von der Deckenstrebe
13 nach oben und von der Bodenstrebe
14 nach unten erstreckt sich jeweils eine Federleiste
133,143, die in korrespondierende Federnuten
301,
311 in den Kanten
300,
310 der Paneelteile
30,
31 eingreifen. Vom Ansatz der Federnuten
301,
311 an den Streben
13,
14 verläuft jeweils eine schräg anstehende Stützstrebe
17,
18 oberhalb der Deckenstrebe
13 bzw. unterhalb der Bodenstrebe
14, Hohlräume umgebend, zur Basisplatte
12. Die Basisplatte
12 erstreckt sich mit Fortsätzen
120 vertikal über die einmündenden Stützstreben
17,18 hinaus. Diese Fortsätze
120 weisen eine beidseitige Kerblinie auf
121, welche als Markierung dient, z.B. zum Anbringen von Schraubenlöchern, wenn die Profilschiene
1 zusammen mit der angefügten Tragstruktur
3 an einer Rückwand befestigt werden soll.
[0025] Die am Basisende
200 des Tragarms
2 sitzende Zunge
21 hat als Verbindung zum Stangenteil
20 einen im Querschnitt vorzugsweise rechteckigen Schaft
22 sowie vorn einen nach oben weisenden Haken
23. An der Unterseite weist der Schaft
22 zum Haken
23 hin eine Verjüngung
220 auf. Beim Einstecken der Zunge
21 in die Passage
10 muss diese zunächst nach vorn geneigt sein, was durch Anheben des Tragarms
2 am Spitzenende
201 des Stangenteils
20 geschieht. Auf diese Weise lässt sich die Zunge
21 mit dem Haken
23 gänzlich in die Passage
10 einschieben. Dies erlauben der am Eintritt
11 nach oben erweiterte Spielraum
So und der unterhalb der Hinterschneidung
16 liegende Spielraum
Su. Steht der Haken
23 unterhalb der Hinterschneidung
16 wird das Spitzende
201 abgesenkt, so dass der Haken
23 in die Hinterschneidung
16 einfährt. Zugleich unterfasst der Schaft
22 mit seiner Oberseite die Auflage
131 an der Deckenstrebe
13 und stützt sich mit seiner Unterseite auf der Auflage
141 der Bodenstrebe
14 ab. Hierbei übt die Unterseite des Schafts
22 Druck auf das Strangprofil
15 aus. Das Aushängen des Tragarms
2 geschieht in rückläufiger Folge und beginnt mit seinem Anheben am Spitzenende
201, wodurch der Haken
23 aus der Hinterschneidung
16 herausfährt. Einstecken und Aushängen des Tragarms
2 ist entlang der gesamten Profilschiene
1 an jeder beliebigen Stelle möglich. Bei leichtem Anheben am Spitzenende
201 lässt sich der Tragarm
2 mit der in der Passage
10 quer gleitenden Zunge
21 auch in eine veränderte Position verschieben, ohne den Tragarms
2 ganz aushängen zu müssen.
Figuren 3A bis 3C
[0026] Alternativ zu Tragarmen
2 können auch tablarförmige Träger
2' mit ihrem hinteren Rand
21' - z.B. eine Glasplatte - in die Passage
10 eingesteckt werden. Die Hinterkante
210' des Trägers
2' sollte dann bis zum Anschlag an der Basisplatte
12 eingeschoben sein, wobei die Hinterschneidung
16 unbelegt bleibt. Beim Einschieben ist auch der tablarförmige Träger
2' an seiner Vorderkante
201' anzuheben, so dass der Rand
21' des Trägers
2' zunächst in den oberen Spielraum
So einschwenkt und in den unteren Spielraum
Su eintaucht, um das Strangprofil
15 zu passieren. Nach dem Abschwenken des Trägers
2' die der Rand
21' mit seiner Oberseite an der Auflage
131 der Deckenstrebe
13 an und stützt sich zugleich mit seiner Unterseite auf der Auflage
141 der Bodenstrebe
14 sowie auf dem Strangprofil
15 ab. Das Strangprofil
15 verursacht eine erhöhte Haftreibung, so dass der Träger
2' zusätzlich gegen selbständiges Herausgleiten gesichert ist. Für das Strangprofil
15 eignet sich z.B. ein elastischer Kunststoff. Zum Aushängen sollte man den plattenförmigen
Träger
2' leicht an der Vorderkante
201' anheben, damit das Strangprofil
15 mit der Trägeroberfläche ausser Kontakt kommt, sich jedoch zumindest der Anpressdruck
vermindert.
Figuren 4A bis 4C
[0027] In der
zweiten Ausführungsform hat die Steckaufnahme die Gestalt eines Gehäuses
1', in das sich von vorn, vom Eintritt
11' die Passage
10' hinein erstreckt. Die Passage
10' wird wiederum von einer Deckenstrebe
13', einer Bodenstrebe
14' sowie einer hinteren Basisplatte
12' begrenzt. Die Basisplatte
12' reicht mit ihrem Plattenfortsatz
120' bis unterhalb der Bodenstrebe
14'.
[0028] Zusätzlich spannen sich hier zwischen den Streben
13',14' zwei Seitenflanken
19' auf, so dass die Passage
10' - im Gegensatz zur Profilschiene
1 - auch seitlich geschlossen ist. An der Deckenstrebe
13' sind wiederum der benachbart zur Basisplatte
12' liegende und nach oben weisende Hinterschneidung
16', die sich anschliessende Auflage
131' und die zum Eintritt
11' laufende, aufsteigende Anschrägung
130' anzutreffen. Durch letztere wird der obere Spielraum
So gebildet. In der Bodenstrebe
14' befindet sich die zur Basisplatte
12' abfallende Neigung
140' mit dem unteren Spielraum
Su sowie die sich anschliessende, zum Eintritt
11' laufende Auflage
141'. Auf die Längsnut und das eingelegte Strangprofil kann man hier verzichten.
[0029] Ergänzend besitzt das Gehäuse
1' einen ebenen Aufsetzflansch
15', der zum Aufsetzen auf die Rückseite
33 der Tragstruktur
3 bestimmt ist. Dem vertikalen Aufsetzflansch
15' in Richtung des Eintritts
11' vorgelagert ist ein wesentlicher Anteil der Passage
10', welche von den Streben
13',14' und den Seitenflanken
19' umschlossen wird, was ein Hülsenstück
100' mit der Vorderkante
101' ergibt. Von der Vorderkante
101' erstrecken sich zwei sacklochförmige Öffnungen
102' in die Seitenflanken
19' hinein. Innerlich des Hülsenstücks
100', dem Eintritt
11' zugewandt und an die Vorderkante
101' angrenzend, läuft eine Nut
103' um. Auf der Rückseite des Aufsetzflansches
15' sind zwei zueinander parallel beabstandete, vertikale Führungsrippen
150' vorgesehen, die der Versteifung des Gehäuses
1' und eventuell zur Aufnahme einer Vertikalstütze benutzt werden könnten. Im Aufsetzflansch
15' sind mehrere Schraubenlöcher
151' vorhanden, die der Befestigung auf die Rückseite
33 der Tragstruktur
3 dienen.
Figuren 5A und 5B
[0030] Zum Überdecken der Vorderkante
101' des Hülsenstück
100' des in eine Tragstruktur
3 eingebauten Gehäuses
1' ist eine Abdeckung
4 vorhanden, die aus einem rechteckigen Rahmen
40 besteht, der um einen fensterartigen Durchlass
41 umläuft. Auf der Frontseite
42 ist der Rahmen
40 plan; auf seiner Rückseite
43 umgibt ein Ansatz
44 den Durchlass
41. Ferner erstrecken sich von der Rückseite
43 des Rahmens
40 zwei Dorne
45, welche komplementär zu den Öffnungen
102' im Hülsenstück
100' ausgelegt sind. Die Abdeckung
4 wird vorrangig aus Kunststoff bestehen und ein farbiges Spritzgussteil sein können.
Figuren 6A bis 6D
[0031] Zum Einsetzen des Gehäuses
1' ist in der Tragstruktur
3 eine Durchgangsöffnung
34 vorgesehen, in der das Hülsenstück
100' Platz findet. Vorteilhaft schliesst die Vorderkante
101' des Hülsenstücks
100' etwa plan mit der Frontseite
32 der Tragstruktur
3 ab. Der Aufsetzflansch
15' liegt auf der Rückseite
33 an und ist daran befestigt, z.B. angeschraubt. Für optische Zwecke ist die Abdeckung
4 von der Frontseite
32 auf die Vorderkante
101' aufgesteckt. Hierbei überdeckt der Rahmen
40 die Vorderkante
101', der Ansatz
44 der Abdeckung
4 ragt in die Nut
103' hinein und die Dorne
45 rasten in den Öffnungen
102' im Hülsenstück
100' ein. Somit ist die Abdeckung
4 fixiert und deren Durchlass
41 liegt kongruent zum Eintritt
11' in die Passage
10'.
Figuren 7A bis 7C
[0032] Das in die Tragstruktur
3 eingesetzte Gehäuse
1' mit der optionalen Abdeckung
4 ist in seiner Passage
10' zur Aufnahme eines zuvor in den Figuren 2A bis 2C beschriebenen Trägers
2 mit einer komplementär geformten Zunge
21 und dem Haken
23 geeignet. Das Einstecken des Trägers
2 ist hier allerdings punktuell an den Montageort des platzierten Gehäuses
1' gebunden. Der Bewegungsablauf des Einsteckens und Entfernens des Trägers
2 ist unverändert. Im eingesteckten Zustand greift der Haken
23 wiederum in die Hinterschneidung
16' ein. Der Formschluss der Zunge
21 in der Passage
10' bewirkt auch eine drehstabile Positionierung des eingesteckten Trägers
2. Eine beliebige Platzierung oder transversale Verschiebbarkeit des eingesteckten
Trägers
2' ist logischerweise durch die nur punktuelle Steckposition ausgeschlossen.
[0033] Zur vorbeschriebenen Ausführungsformen sind weitere konstruktive Variationen realisierbar.
Hier ausdrücklich erwähnt seien noch:
- Auf der Rückseite des Gehäuses 1', vorzugsweise zwischen den Führungsrippen 150' oder an der Basisplatte 12' kann eine Befestigungskontur vorgesehen sein, um die Fixierung des Gehäuses 1' mit der Tragstruktur 3 an einem rückseitigen Gebilde - z.B. eine Gebäudewand - einfach zu gestalten. Als
eine solche Befestigungskontur kommt z.B. ein Haken, eine Öse oder Lasche mit einem
Schraubenloch in Betracht. Vorteilhaft wäre die Befestigungskontur am Plattenfortsatz
120' anzuordnen, der hin zum Aufsetzflansch 15' frei zugänglich ist.
- Bei den Profilschienen 1 besteht auch die Möglichkeit, anstelle der Federleisten 133,143 und den mit komplementären Federnuten 301,311 versehenen Paneelen 30,31, nur Anschläge vorzusehen, an die von vorn Paneele angelegt und befestigt - z.B. verschraubt
- werden.
- Ist z.B. der Aufbau einer komplexen Präsentationswand beabsichtigt, können mehrere
zueinander beabstandete Profilschienen 1 horizontal innerhalb einer Tragstruktur 3 angeordnet werden. In eine Profilschiene 1 kann man mehrere voneinander unabhängige Tragarme 2 einhängen. Möglich ist auch, zwei und mehr Tragarme 2 durch Querverbinder miteinander zu koppeln und dies als Armkonstruktion einzuhängen.
Bei vertikalen Verbindern zwischen Tragarmen 2 übergreift eine derartige Armkonstruktion mehrere übereinander angeordnete Profilschienen
1 und ist darin eingehangen.
- Um eine variierbare Bestückung zu erreichen, lassen sich auf einer Tragstruktur 3, eventuell zusätzlich zu vorhandenen Profilschienen, mehrere Gehäuse 1' systematisch anordnen.
- Die tablarförmigen Träger 2' können eben oder mit verschiedenen Zusätzen - wie eine Umrandung, Halter oder Tragstange
- versehen sein. Als solche Träger 2' kommen neben Platten, auch Gitter oder Kombinationen daraus in Betracht. Massgeblich
ist, dass sie einen soliden hinteren Rand 21' besitzen, der durchgehend oder unterbrochen sein kann und sich passend in die Passage
10, den Träger 2' sicher in Position haltend, einschieben lässt. Auch mit tablarförmigen Trägern 2' ist die beliebige Positionierung und Verschiebbarkeit entlang einer Profilschiene
1 gegeben.
- In kombinierter Nutzung der sich eröffnenden Gestaltungsmöglichkeiten kann man z.B.
an einer ersten, hintersten Tragstruktur 3 mehrere Profilschienen 1 als Steckaufnahmen einsetzten. Diese Profilschienen 1 lassen sich mit Tragarmen 2 und tablarförmigen Trägern 2' bestücken. Über Tragrame 2 könnte eine zweite, vorgelagerte Tragstruktur 3 verschiebbar gehaltert werden, welche ihrerseits der Aufnahme weiterer Steckaufnahmen
in Gestalt von Profilschienen 1 oder Gehäusen 1' dient. Eine solche zweite, Tragstruktur 3 wäre im Ladenbau auch als wiederum bestückte Displaytafel, als unbestückte Spiegelfläche
oder als Abschirmung denkbar.
1. Anordnung zum Aufhängen von Artikeln oder zur Halterung einer Ablage mit einer Steckaufnahme
(
1,1'), die in eine Tragstruktur (
3) einsetzbar ist, und einem in die Steckaufnahme (
1,1') einsteckbaren Träger (
2,2'), wobei
a) die Steckaufnahme (1,1') eine Passage (10,10') besitzt, die sich zwischen einem vorderen Eintritt (11,11') und einer rückseitigen Begrenzung (12,12') erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass
b) die Passage (10,10') aufweist:
ba) oben eine Anschrägung (130,130'), die zum Eintritt (11,11') hin, nach oben ansteigt und dadurch einen oberen Spielraum (So) bildet,
bb) unten eine Neigung (140,140'), die zur Begrenzung (12,12') hin, nach unten abfällt und dadurch einen unteren Spielraum (Su) bildet, und
bc) oben eine Hinterschneidung (16,16'), die der Begrenzung (12,12') in Richtung des Eintritts (11,11') vorgelagert ist;
c) die Steckaufnahme (1,1') gebildet wird von:
ca) einer horizontal angebrachten Profilschiene (1); oder
cb) einem Gehäuse (1'); und
d) der Träger (2) mindestens eine in die Passage (10,10') der Profilschiene (1) oder des Gehäuses (1') einsteckbare Zunge (21) aufweist, die einen nach oben gerichteten Haken (23) besitzt, der zum Eingriff in die Hinterschneidung (16,16') bestimmt ist; oder
e) der Träger (2') tablarförmig ist, dessen hinterer Rand (21') sich in die Passage (10) der Profilschiene (1) einstecken lässt.
2. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) unten in der Passage (10) der Profilschiene (1) eine Längsnut (142) vorgesehen ist, in der ein vorzugsweise elastisches Strangprofil (15) als Rutschsicherung sitzt; und
b) auf dem Strangprofil (15) liegen der hintere Rand (21') des eingesteckten tablarförmigen Trägers (2') oder die Zunge (21) des Trägers (2) jeweils mit deren Unterseite auf.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Passage (10) der Profilschiene (1) von einer oberen Deckenstrebe (13), einer unteren Bodenstrebe (14) und einer Basisplatte (12) als hintere Begrenzung (12) umschlossen ist;
b) die Deckenstrebe (13) die Hinterschneidung (16), eine dieser in Richtung des Eintritts (11) vorgelagerte Auflage (131) und zuvorderst die aufsteigende Anschrägung (130) mit dem darunter liegenden oberen Spielraum (So) aufweist;
c) die Bodenstrebe (14) die Neigung (140) mit dem darüber liegenden unteren Spielraum (Su) und eine in Richtung des Eintritts (11) vorgelagerte Auflage (141) mit der Längsnut (142) aufweist; und
d) Decken- und Bodenstrebe (13,14) in die Basisplatte (12) einmünden.
4. Anordnung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) sich die Decken- und die Bodenstrebe (13,14) etwa bis zur Frontseite (32) einer an die Profilschiene (1) angefügten Tragstruktur (3) erstrecken;
b) von der Decken- und Bodenstrebe (13,14) jeweils senkrecht eine Federleiste (133,143) oder eine Anschlagkante abgeht;
c) die Federleisten (133,143) dazu bestimmt sind, in Federnuten (301,311) aufgenommen zu werden, die in den Kanten (300,310) angefügter Paneele (30,31) vorhanden sind, welche die Tragstruktur (3) bilden;
d) die alternativen Anschlagkanten sind dazu nutzbar, Paneele anzulegen und eventuell
daran zu befestigen; und
e) von der Decken- und Bodenstrebe (13,14) eine obere bzw. eine untere Stützstrebe (17,18) in die Basisplatte (12) einmündet.
5. Anordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) zwischen der Deckenstrebe (13) und der zugehörigen oberen Stützstrebe (17) sowie zwischen der Bodenstrebe (14) und der zugehörigen unteren Stützstrebe (18) jeweils ein Hohlraum umschlossen wird;
b) Decken- und Bodenstrebe (13,14) konisch erweiternd auf die vertikal stehende Basisplatte (12) zulaufen; und
c) an der Basisplatte (12) beidseits Fortsätze (120) vorhanden sind, die sich über die einmündende Decken- und Bodenstrebe (13,14) hinaus erstrecken.
6. Anordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Fortsätze (120) jeweils eine Kerblinie (121) aufweisen, die der Orientierung für wahlweise anzubringende Schraubenlöcher dient;
und
b) diese Schraubenlöcher dazu benutzt werden können, den Aufbau aus der Tragstruktur
(3) mit einer oder mehreren eingefügten Profilschienen (1) direkt oder indirekt an einem Gebäudeteil zu befestigen.
7. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) der tablarförmige Träger (2') eine Platte, z.B. aus Holz, Kunststoff, Metall oder Glas, ist; und
b) die Platte plan ist und zusätzliche Aufbauten aufweisen kann.
8. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Passage (10') der Steckaufnahme (1') in Gestalt eines Gehäuses (1') von einer oberen Deckenstrebe (13'), einer unteren Bodenstrebe (14'), sich zwischen den Streben (13',14') erstreckenden Seitenflanken (19') und einer Basisplatte (12') als hintere Begrenzung (12') umschlossen ist;
b) die Deckenstrebe (13') die Hinterschneidung (16'), eine dieser in Richtung des Eintritts (11') vorgelagerte Auflage (131') und zuvorderst die aufsteigende Anschrägung (130') mit dem darunter liegenden oberen Spielraum (So) aufweist; und
c) die Bodenstrebe (14') die Neigung (140') mit dem darüber liegenden unteren Spielraum (Su) und eine in Richtung des Eintritts (11') vorgelagerte Auflage (141') aufweist.
9. Anordnung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Decken- und die Bodenstrebe (13',14') mit den Seitenflanken (19') ein Hülsenstück (100') bilden, das sich, in eine Durchgangsöffnung (34) einer Tragstruktur (3) eingesetzt, etwa bis zur Frontseite (32) der Tragstruktur (3) erstreckt; und
b) das Gehäuse (1') einen hinter dem Eintritt (11') liegenden Aufsetzflansch (15') besitzt, der zum Anliegen an der Rückseite (33) der Tragstruktur (3) bestimmt ist.
10. Anordnung nach Anspruch bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) der Aufsetzflansch (15') Schraubenlöcher (151') zur Befestigung an der Rückseite (33) der Tragstruktur (3) besitzt;
b) der Aufsetzflansch (15') auf seiner Rückseite Rippen (150') aufweist, die der Verstärkung und der eventuellen Aufnahme einer Stütze dienen;
c) der Aufsetzflansch (15') oder die Basisplatte (12') auf deren Rückseite ein Befestigungsorgan zum rückseitigen Befestigen aufweisen;
und
d) an der Vorderkante (101') des Hülsenstücks (100') Öffnungen (102') und innerlich der Vorderkante (101') in der Passage (10') eine Nut (103') zum Aufrasten einer rahmenförmigen Abdeckung (4) vorgesehen sind.
11. Anordnung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (
4) besteht aus:
a) einem rechteckigen Rahmen (40), der
aa) um einen fensterartigen Durchlass 41 umläuft, der zum Eintritt (11') kongruent ist,
ab) auf seiner Frontseite (42) plan ist, und
ac) aufgesetzt auf die Frontseite (32) der Tragstruktur (3) zum Überdecken der Vorderkante (101') des Hülsenstücks (100') bestimmt ist
b) einen auf der Rückseite (43) angeordneten, den Durchlass 41 umgebenden Ansatz (44), der in der Nut (103') zu liegen kommt; und
c) zwei sich von der Rückseite (43) des Rahmens (40) erstreckende Dorne (45) zum Einrasten in die Öffnungen (102') im Hülsenstück (100').
12. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die in die Passage (10,10') einsteckbare Zunge (21) des Trägers (2) an ihrem freien Ende den nach oben gerichteten Haken (23) aufweist;
b) sich vom Haken (23) ein Zungenschaft (22) zum Träger (2) erstreckt;
c) unten am Zungenschaft (22) eine auf den Haken (23) schräg nach oben zulaufende Verjüngung (220) vorgesehen ist; und
d) die Zunge (21) aus Flachmaterial von rechteckigem Querschnitt besteht.
13. Anordnung nach Anspruch 1 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) der Träger (2) einen Tragarm darstellt; und
b) der Zungenschaft (22) in ein der Zunge (21) zugewandtes Basisende (200) eines Stangenteils (20) übergeht, das Wesensbestandteil des Tragarms ist.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Tragstruktur (3) von einer Rückwand, einem Paneel oder einem Regalbauelement gebildet wird;
b) eine Vielzahl von Steckaufnahmen (1,1') systematisch auf der Tragstruktur (3) angeordnet sein können;
c) die Stangenteile (20) der Tragarme (2) gerade oder geneigt ausgerichtet sein können und dem unmittelbaren Aufhängen von
Artikeln oder zur Halterung einer Ablage, wie ein Tablar, ein Korb oder eine offene
oder geschlossene Box, dienen;
d) mehrere Träger (2,2'), die auf gleichem oder unterschiedlichem Höhenniveau angeordnet sind, untereinander
überbrückt sein können; und
e) Steckaufnahmen (1,1') gleichen oder verschiedenen Typs auch in hintereinander liegenden Ebenen angeordnet
sein können, also Steckaufnahmen (1,1') in einer ersten Tragstruktur (3) den Hintergrund für eine vorgesetzte zweite Tragstruktur (3) bilden, in der ebenfalls Steckaufnahmen (1,1') eingesetzt sind.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Steckaufnahme (1,1') in Gestalt der Profilschiene (1) ein Strangpressprofil und in Gestalt des Gehäuses (1') ein Gussteil ist;
b) die Abdeckung (4) ein Kunststoffspritzteil beliebiger Farbe ist; und
c) das Strangprofil (15) für die Rutschsicherung aus elastischem Kunststoff besteht.
1. Arrangement for hanging articles or for fixing a rack, with a plug-in mount (
1,
1'), which can be inserted into a supporting structure (
3), and a support (
2,
2'), which can be plugged into the plug-in mount (
1,
1'),
a) the plug-in mount (1,1') has a passage (10,10') which extends between a front inlet (11,11') and a rear boundary (12,12'), characterised in that
b) the passage (10,10') has:
ba) at the top, a bevel (130,130') which slopes upward, in the direction of the inlet (11,11'), and thus forms a top clearance (So),
bb) at the bottom, an inclination (140,140') which slopes downward, in the direction of the boundary (12,12'), and thus forms a bottom clearance (Su), and
bc) at the top, an undercut (16,16') which is arranged upstream of the boundary (12,12') in the direction of the inlet (11,11');
c) the plug-in mount (1,1') is formed by:
ca) a horizontally fitted profile rail (1); or
cb) a housing (1'); and
d) the support (2) has at least one tongue (21) which can be plugged into the passage (10,10') of the profile rail (1) or of the housing (1') and has an upwardly directed hook (23) which is intended for engagement in the undercut (16,16'); or
e) the support (2') is in the form of a shelf, of which the rear border (21') can be plugged into the passage (10) of the profile rail (1).
2. Arrangement as claimed in claim 1,
characterised in that
a) a longitudinal groove (142) is provided in the bottom of the passage (10) of the profile rail (1), a preferably elastic extruded profile (15) being seated in said longitudinal groove (142) as a slipping-prevention means; and
b) the rear border (21') of the plugged-in shelf-like support (2') or the tongue (21) of the support (2) rests on the extruded profile (15) by way of the underside in each case.
3. Arrangement as claimed in claim 1 or 2,
characterised in that
a) the passage (10) of the profile rail (1) is enclosed by a top strut (13), a bottom strut (14) and a base plate (12) as the rear boundary (12);
b) the top strut (13) has the undercut (16), a bearing means (131), which is arranged upstream of the undercut in the direction of the inlet (11), and, right at the front, the upwardly sloping bevel (130) with the top clearance (So) located therebeneath;
c) the bottom strut (14) has the inclination (140), with the bottom clearance (Su) located above, and a bearing means (141), which is arranged upstream in the direction of the inlet (11) and has the longitudinal groove (142), and
d) the top and bottom struts (13,14) open out into the base plate (12).
4. Arrangement as claimed in claim 3,
characterised in that
a) the top and the bottom struts (13,14) extend approximately as far as the front side (32) of a supporting structure (3) attached to the profile rail (1);
b) a fitting strip (133,143) or a stop edge projects perpendicularly in each case from the top and bottom struts
(13,14);
c) the fitting strips (133,143) are intended for being accommodated in grooves (301,311) which are provided in the edges (300,310) of attached panels (30,31), which form the supporting structure (3);
d) the alternative stop edges can be utilized for positioning panels against them
and possibly fastening panels thereon; and
e) an upper and a lower supporting strut (17,18) open out into the base plate (12) from the top and bottom struts (13,14), respectively.
5. Arrangement as claimed in claim 4,
characterised in that
a) a cavity is enclosed in each case between the top strut (13) and the associated upper supporting strut (17) and between the bottom strut (14) and the associated lower supporting strut (18);
b) the top and bottom struts (13,14) run in a conically widening manner in the direction of the vertical base plate (12); and
c) provided on both sides of the base plate (12) are continuations (120) which extend beyond the top and bottom struts (13,14), opening out into the base plate (12).
6. Arrangement as claimed in claim 5,
characterised in that
a) the continuations (120) each have a notch line (121) which serves for locating purposes for screw holes which may optionally be provided;
and
b) these screw holes can be utilized for fastening the construction comprising the
supporting structure (3) with one or more attached profile rails (1) directly or indirectly on a building part.
7. Arrangement as claimed in claim 1 or 2,
characterised in that
a) the shelf-like support (2') is a panel, e.g. made of wood, plastic, metal or glass; and
b) the panel is planar and may have additional attachments.
8. Arrangement as claimed in claim 1,
characterised in that
a) the passage (10') of the plug-in mount (1') in the form of a housing (1') is enclosed by a top strut (13'), a bottom strut (14'), side flanks (19') extending between the struts (13',14') and a base plate (12') as the rear boundary (12');
b) the top strut (13') has the undercut (16'), a bearing means (131'), which is arranged upstream of the undercut (16') in the direction of the inlet (11'), and, right at the front, the upwardly sloping bevel (130') with the top clearance (So) located therebeneath; and
c) the bottom strut (14') has the inclination (140'), with the bottom clearance (Su) located above, and a bearing means (141'), which is located upstream in the direction of the inlet (11').
9. Arrangement as claimed in claim 8,
characterised in that
a) the top and the bottom struts (13',14'), with the side flanks (19'), form a sleeve element (100') which, inserted into a through-passage opening (34) of a supporting structure (3), extends approximately as far as the front side (32) of the supporting structure (3); and
b) the housing (1') has a positioning flange (15') which is located downstream of the inlet (11') and is intended for butting against the rear side (33) of the supporting structure (3).
10. Arrangement as claimed in claim 9,
characterised in that
a) the positioning flange (15') has screw holes (151') for fastening on the rear side (33) of the supporting structure (3);
b) the positioning flange (15'), on its rear side, has ribs (150') which serve for reinforcement and possibly accommodating a support;
c) the positioning flange (15') or the base plate (12'), on its rear side, has a fastening
element for rear-fastening purposes; and
d) openings (102') are provided on the front edge (101') of the sleeve element (100'),
and a groove (103') is provided in the passage (10'), inside the front edge (101'),
for the latching attachment of a frame-like covering (4).
11. Arrangement as claimed in claim 10,
characterised in that the covering (
4) comprises:
a) a rectangular frame (40) which
aa) runs around a window-like through-passage (41) which is congruent with the inlet (11'),
ab) is planar on its front side (42) and,
ac) positioned on the front side (32) of the supporting structure (3), is intended for covering over the front edge (101') of the sleeve element (100'),
b) an extension (44) which is arranged on the rear side (43), encloses the through-passage (41) and comes to rest in the groove (103'); and
c) two pegs (45) which extend from the rear side (43) of the frame (40) and are intended for latching into the openings (102') in the sleeve element (100').
12. Arrangement as claimed in claim 1,
characterised in that
a) the tongue (21) of the support (2), being possible for said tongue (21) to be plugged into the passage (10,10'), has the upwardly directed hook (23) at its free end;
b) a tongue stem (22) extends from the hook (23) to the support (2);
c) a tapered portion (220) which runs obliquely upward in the direction of the hook (23) is provided at the bottom of the tongue stem (22); and
d) the tongue (21) consists of flat material of rectangular cross section.
13. Arrangement as claimed in claim 1 or 12,
characterised in that
a) the support (2) constitutes a supporting arm; and
b) the tongue stem (22) merges into a base end (200), directed toward the tongue (21), of a bar part (20) which is the fundamental constituent part of the supporting arm.
14. Arrangement as claimed in one of claims 1 to 13,
characterised in that
a) the supporting structure (3) is formed by a rear wall, a panel or a rack element;
b) a multiplicity of plug-in mounts (1,1') may be arranged systematically on the supporting structure (3);
c) the bar parts (20) of the supporting arms (2) may be aligned in a rectilinear or inclined manner and serve for hanging articles
directly or for fixing a rack, such as a shelf, a basket or an open or closed box;
d) it is possible to bridge between a plurality of supports (2,2') which are arranged at the same vertical level or at different vertical levels; and
e) plug-in mounts (1,1') of the same or different types may also be arranged in planes located one behind
the other, that is to say plug-in mounts (1,1') in a first supporting structure (3) form the background for a second supporting structure (3) arranged in front, in which plug-in mounts (1,1') are likewise inserted.
15. Arrangement as claimed in one of claims 1 to 14,
characterised in that
a) the plug-in mount (1,1') in the form of the profile rail (1) is an extruded profile, and in the form of the housing (1') is a molding or casting;
b) the covering (4) is a plastic injection molding of any desired color; and
c) the extruded profile (15) for the slipping-prevention means consists of elastic polymer material.
1. Ensemble pour la suspension d'articles ou la fixation d'une étagère avec un logement
encastrable (
1,
1') que l'on peut introduire dans une structure porteuse (
3) et un support (
2,
2') insérable dans le logement encastrable (
1,
1'), tandis que
a) le logement encastrable (1,1') possède un passage (10,10') qui s'étend entre une entrée avant (11,11') et une limitation arrière (12,12'), caractérisé en ce que
b) le passage (10,10') présente:
ba) en haut un biaisement (130,130') qui remonte vers l'entrée (11,11') et crée ainsi un espace supérieur (So),
bb) en bas une inclinaison (140,140') qui descend vers le bas, vers la limitation (12,12') et crée ainsi un espace inférieur (Su), et
bc) en haut une contre-dépouille (16,16') située avant la limitation (12,12') en direction de l'entrée (11,11');
c) le logement encastrable (1,1') est formé par:
ca) un rail profilé (1) disposé à l'horizontale; ou
cb) un boîtier (1'); et
d) le support (2) présente au moins une langue (21) insérable dans le passage (10,10') du rail profilé (1) ou du boîtier (1'), laquelle possède un crochet (23) tourné vers le haut, destiné à s'engager dans la contre-dépouille (16,16'); ou
e) le support (2') est en forme de tablette dont le bord arrière (21') se laisse encastrer dans le passage (10) du rail profilé (1).
2. Ensemble selon revendication 1,
caractérisé en ce que
a) en bas, dans le passage (10) du rail profilé (1) est prévue une rainure longitudinale (142), dans laquelle se loge un profilé extrudé (15) de préférence élastique, comme sécurité contre le glissement; et
b) sur le profilé extrudé (15) repose le bord arrière (21') du support (2') en forme de tablette ou la langue (21) du support (2) inséré, chacun du côté de leur face inférieure.
3. Ensemble selon revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
a) le passage (10) du rail profilé (1) est entouré d'un étai de recouvrement (13) en haut, d'un étai de fond (14) en bas, et d'une plaque de base (12) comme limitation arrière (12);
b) l'étai de recouvrement (13), présente la contre-dépouille (16), une surface d'appui (131) située en amont de celle-ci, en direction de l'entrée (11) et, tout devant, un biaisement (130) laissant en dessous un espace supérieur (So);
c) l'étai de fond (14) présente l'inclinaison (140) laissant, au-dessus, un espace inférieur (Su) et la surface d'appui (141) située en amont de celle-ci, en direction de l'entrée (11) avec une rainure longitudinale (142); et
d) l'étai de recouvrement et l'étai de fond (13,14) aboutissent à la plaque de base (12).
4. Ensemble selon revendication 3,
caractérisé en ce que
a) l'étai de recouvrement et l'étai de fond (13,14) s'étendent jusqu'à la face frontale (32) d'une structure porteuse (3) adjointe au rail profilé (1);
b) de l'étai de recouvrement et de l'étai de fond (13,14) ressortent respectivement une saillie d'accrochage (133,143) ou une arête de butée;
c) les saillies d'accrochage (133,143) sont destinées à rentrer dans des rainures (301,311) pratiquées dans les arêtes (300,310) de panneaux adjoints (30,31), qui forment la structure porteuse (3);
d) les arêtes de butée en alternative sont utilisables pour adjoindre les panneaux
et les y fixer éventuellement; et
e) de l'étai de recouvrement et de l'étai de fond (13,14) partent respectivement un étai d'appui supérieur et un étai d'appui inférieur (17,18) aboutissant à la plaque de base (12).
5. Ensemble selon revendication 4,
caractérisé en ce que
a) entre l'étai de recouvrement (13) et l'étai d'appui supérieur (17) lui appartenant, de même qu'entre l'étai de fond (14) et l'étai d'appui inférieur (18) lui appartenant se trouve respectivement un espace vide;
b) l'étai de recouvrement et l'étai de fond (13,14) s'élargissent de façon conique pour arriver à la plaque de base (12) disposée à la verticale; et
c) sur la plaque de base (12) se trouvent des deux côtés des prolongements (120) qui s'étendent au-delà de l'endroit où aboutissent l'étai de recouvrement et l'étai
de fond (13,14).
6. Ensemble selon revendication 5,
caractérisé en ce que
a) les prolongements (120) présentent chacun une entaille linéaire (121), qui sert de repère pour les trous de vis à pratiquer au choix; et
b) ces trous de vis peuvent être utilisés pour fixer, directement ou indirectement
contre une partie du bâtiment, la construction se composant de la structure porteuse
(3) et d'un ou de plusieurs rails profilés (1) insérés.
7. Ensemble selon revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
a) le support en forme de tablette (2') est une plaque, par exemple, en bois, en plastique, en métal ou en verre; et
b) la plaque est plane et peut présenter des pièces rajoutées.
8. Ensemble selon revendication 1,
caractérisé en ce que
a) le passage (10') du logement encastrable (1') sous forme de boîtier (1') est entouré d'un étai de recouvrement (13') en haut, d'un étai de fond (14') en bas, d'un flanc latéral (19') s'étendant entre les étais (13',14') et d'une plaque de base (12') comme limitation arrière (12');
b) l'étai de recouvrement (13') présente la contre-dépouille (16'), une surface d'appui (131') située en amont de celle-ci, en direction de l'entrée (11') et, tout devant, le biaisement (130') laissant en dessous l'espace supérieur (So); et
c) l'étai de fond (14') présente l'inclinaison (140') avec, au-dessus, l'espace inférieur (Su) et une surface d'appui (141') située en amont de celle-ci, en direction de l'entrée (11').
9. Ensemble selon revendication 8,
caractérisé en ce que
a) l'étai de recouvrement et l'étai de fond (13',14'), avec les flancs latéraux (19') forment une enveloppe (100') qui, encastrée dans l'ouverture traversante (34) d'une structure porteuse (3) s'étend jusqu'à la face frontale (32) de la structure porteuse (3); et
b) le boîtier (1') comporte une bride d'application (15') située derrière l'entrée (11'), destinée à s'appliquer contre la face arrière (33) de la structure porteuse (3).
10. Ensemble selon revendication 9,
caractérisé en ce que
a) la bride d'application (15') comporte des trous de vis (151') pour la fixer sur la face arrière (33) de la structure porteuse (3);
b) la bride d'application (15') présente, sur sa face arrière, des cannelures (150'), qui servent au renforcement et éventuellement à la réception d'un support;
c) la bride d'application (15') ou la plaque de base (12') présentent sur leur face arrière un organe de fixation pour une fixation côté arrière;
et
d) sur l'arête avant (101') de l'enveloppe (100') sont pratiqués des alésages (102') et, à l'intérieur de l'arête avant (101') dans le passage (10') est prévue une rainure (103') pour y ajuster un couvercle (4) en forme de cadre.
11. Ensemble selon revendication 10,
caractérisé en ce que le couvercle (
4) se compose de:
a) un cadre carré (40) lequel
aa) encadre une ouverture (41) de type fenêtre qui s'accorde avec l'entrée (11'),
ab) est plan sur sa face frontale (42) et
ac) est posé sur la face frontale (32) de la structure porteuse (3) pour recouvrir l'arête avant (101') de l'enveloppe (100');
b) une embase (44) disposée sur la face arrière (43) encadrant l'ouverture (41) pour aller se loger dans la rainure (103'); et
c) deux mandrins (45) partant de la face arrière (43) du cadre (40) qui vont s'encastrer dans les alésages (102') pratiqués dans l'enveloppe (100').
12. Ensemble selon revendication 1,
caractérisé en ce que
a) la langue (21) du support (2) laquelle s'encastre dans le passage (10,10'), présente à son extrémité libre un crochet (23) tourné vers le haut;
b) du crochet (23) s'étend une tige de langue (22) vers le support (2);
c) au bas de la tige de langue (22) est prévue une diminution de section (220) allant vers le haut, en direction du crochet (23); et
d) la langue (21) est constituée d'un matériau plat de section carrée.
13. Ensemble selon revendication 1 ou 12,
caractérisé en ce que
a) le support (2) représente un bras porteur; et
b) la tige de langue (22) rentre dans une extrémité de base (200) d'un segment de barre (20) tourné vers la langue (21), ledit segment de barre (20) faisant partie intégrante du bras support.
14. Ensemble selon l'une des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce que
a) la structure porteuse (3) est constituée d'une paroi arrière, d'un panneau ou d'un élément constituant d'étagère;
b) un grand nombre de logements encastrables (1,1') peuvent être systématiquement disposés sur la structure porteuse (3);
c) les parties de la barre (20) des bras porteurs (2) peuvent être ajustées de façon rectiligne ou inclinée et servir pour y suspendre
directement des articles ou pour soutenir une étagère, comme une tablette, un panier
ou une boîte ouverte ou fermée;
d) plusieurs porteurs (2,2') disposés sur un même niveau ou à des niveaux différents peuvent être réunis entre
eux; et
e) des logements encastrables (1,1') de types similaires ou différents peuvent également être disposés à des niveaux
situés les uns derrière les autres, c.-à-d. des logements encastrables (1,1') dans une première structure porteuse (3) qui forment l'arrière plan pour une deuxième structure porteuse (3) placée devant, et dans laquelle des logements encastrables (1,1') sont utilisés.
15. Ensemble selon l'une des revendications 1 à 14,
caractérisé en ce que
a) le logement encastrable (1,1') sous forme de rail profilé (1) est un profilé extrudé, et sous forme de boîtier (1') est une pièce en fonte moulée;
b) le couvercle (4) est une pièce en plastique moulée par injection de n'importe quelle couleur; et
le profilé extrudé (15) pour la sécurité contre le glissement est en plastique élastique.