(19)
(11) EP 1 152 675 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
31.03.2004  Patentblatt  2004/14

(21) Anmeldenummer: 00974229.7

(22) Anmeldetag:  17.11.2000
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7A47F 5/08
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/CH2000/000618
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2001/043599 (21.06.2001 Gazette  2001/25)

(54)

ANORDNUNG ZUM AUFHÄNGEN VON ARTIKELN ODER ZUR HALTERUNG EINER ABLAGE

ARRANGEMENT FOR HANGING ARTICLES OR FOR FIXING A RACK

ENSEMBLE POUR LA SUSPENSION D'ARTICLES OU LA FIXATION D'UNE ETAGERE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR

(30) Priorität: 17.12.1999 DE 29922163 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
14.11.2001  Patentblatt  2001/46

(73) Patentinhaber: Visplay International AG
4132 Muttenz (CH)

(72) Erfinder:
  • WALTER, Herbert
    79379 Müllheim (DE)
  • UECKER, Manfred
    79618 Rheinfelden (DE)

(74) Vertreter: Ullrich, Gerhard, Dr. 
AXON Patent GmbH, Austrasse 67, P.O. Box 607
4147 Aesch
4147 Aesch (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 19 702 620
US-A- 4 817 538
GB-A- 2 224 923
US-A- 5 485 933
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Anwendungsgebiet der Erfindung



    [0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Aufhängen von Artikeln oder zur Halterung einer Ablage. Bei den aufzuhängenden oder auf die Ablage aufzulegenden Artikeln kann es sich z.B. um zum Verkauf angebotene Waren, Arbeitsgegenstände in der Geschäfts- oder Privatsphäre, Ausstellungsstücke oder Dekorationselemente handeln. Die Anordnung besteht aus einer von einer Tragstruktur getragenen Steckaufnahme und in diese einsteckbare Träger. Einzeln ist die Anordnung als Beschlag nutzbar; mit mehreren solcher Anordnungen lässt sich z.B. eine Präsentationswand in einer Handelseinrichtung bestücken. Als Tragstruktur kommt z.B. eine Wand, ein Paneel oder ein Regalbauelement in Betracht.

    Stand der Technik



    [0002] Eine Tragstangenkonstruktion ist beispielsweise aus der US 4 316 547 bekannt. An einer Rückwand verlaufen zwei vertikale und zueinander beabstandete Schienen mit einem Lochraster, wo in jede Schiene, in zwei höhengleiche Löcher, je ein kurzes Schienenstück einsteckbar ist. Die beiden Schienenstücke ragen von der Rückwand senkrecht in den Raum hinein, und über die Schienenstücke ist eine Querstange gelegt. Direkt auf die Querstange lassen sich z.B. Kleiderbügel sowie weiter in den Raum ragende Trägerstangen hängen, die ihrerseits behangen sind. Diese Tragstangenkonstruktion ist zwar höhenverstellbar, ansonsten aber wenig variabel durch die nötigen Lochrasterschienen und zudem relativ aufwendig.

    [0003] Einrichtungen zum Aufhängen von Waren mit horizontal angeordneten Profilschienen sind z.B. ferner aus der WO 91 14388 und der DE 38 03 829 A1 bekannt. In die Profilschienen sind Trägerstangen mit ihren angesetzten Endstücken seitlich einschiebbar oder durch Verkanten einklinkbar. Diese Konstruktion ist sehr materialaufwendig und beschränkt die Gestaltungsfreiheit enorm durch die auf die tragende Rückwand aufzusetzenden Profilschienen, die äusserlich sichtbar sind. Die Profilschienen sind nicht dazu vorgesehen, einzelne Tragstangenanordnungen zu schaffen. Ferner wären zusätzliche seitliche Arretiermittel nötig, um das horizontale Verschieben der eingeklinkten Trägerstangen entlang der Profilschienen zu verhindern und somit ein geordnetes Erscheinungsbild der Verkaufsfläche auch bei lebhaft agierendem Publikum zu wahren.

    [0004] In der US 5 109 992 wird eine Tragstangenanordnung offenbart, welche die Nachteile langer Profilschienen dadurch teilweise vermindert, indem kurze, als Steckaufnahmen zugeschnittene Schienenstücke auf einer Rückwand fixierbar sind, in welche man jeweils eine Trägerstange mit der zuvorderst angeordneten Steckplatte seitlich einschieben kann. Auch diese Anordnung würde seitliche Arretiermittel erfordern, um das unbeabsichtigte Herausgleiten der nur eingeschobenen Trägerstange zu verhindern. Ausserdem sind die Steckaufnahmen nur auf Rückwände aufsetzbar, daher als grobes Blechteil sichtbar und somit z.B. für ästhetische Ladengestaltungen wenig geeignet.

    [0005] Aus der EP 0 519 349 B1 ist eine weitere Tragstangenanordnung, bestehend aus einer in ein Paneel einsetzbaren Steckaufnahme und einer Trägerstange, bekannt. Jede Steckaufnahme lässt sich mit einer einzelnen Trägerstange bestücken. Die Steckaufnahme ist in eine Aussparung im Paneel einsetzbar, wobei die Aussenkante der Steckaufnahme am Rand der Aussparung aufsetzt. Gehalten wird die Steckaufnahme durch eine obere in das Paneel hineinragende Nase sowie eine Verschraubung mit der hinter dem Paneel liegenden Rückwand. Die Steckaufnahme besitzt einen Schlitz, der nach unten von einer Profilschulter und nach oben von einer nach innen gebogenen Prellkante begrenzt wird, wobei die Prellkante einen Spalt offen lässt. Die Trägerstange besteht aus einem Stangenstück und einer am hinteren Stangenende fest angesetzten Schlussplatte, welche oben eine doppelte Abkantung aufweist, an deren Horizontalabschnitt sich ein abwärts erstreckendes, planflächiges Plattensegment anschliesst. Im eingeklinkten Zustand stützt sich der Horizontalabschnitt der Abkantung auf der Profilschulter ab, während der aufragende Vertikalabschnitt der Abkantung durch den hinter der Prellkante liegenden Spalt hindurchragt und das Plattensegment auf der Frontseite der Steckaufnahme aufliegt. Soll die Trägerstange ausgeklinkt werden, muss man die Trägerstange schräg anstellen, um den Vertikalabschnitt der Schlussplatte aus dem Spalt herausziehen zu können; analog verläuft das Einklinken. Diese Tragstangenanordnung wird zwar den ästhetischen Anforderungen eher gerecht, erfordert kein Schienenmaterial und ermöglicht auf schnelle Weise, die Bestückung eines Feldes von Steckaufnahmen zu verändern, aber es verbleiben noch eine Reihe von Nachteilen. Zunächst ist die Steckaufnahme nur in eine Aussparung im Paneel einsetzbar, nicht aber auf das Paneel aufsetzbar und nicht auf dessen Rückseite anzuordnen. Am schwerwiegendsten ist, dass die Trägerstangen sehr leicht durch vorderes Anheben ausklinkbar sind, was durch blosses Anstossen verursacht werden kann. Ferner sind sowohl die Steckaufnahmen durch die innere Kontur als auch die Schlussplatten durch die doppelte Abkantung relativ aufwendig in der Herstellung.

    [0006] De EP 0 716 825 B1 eine Tragstangenanordnung mit einer gehäuseförmigen Steckaufnahme mit inneren Hinterschneidungen zum Gegenstand. Die fensterartige Einstecköffnung, welche der Aufnahme der Steckplatte einer Trägerstange dient, ist von einem Aufsetzflansch umgeben. Für die Montage der Steckaufnahme sind Varianten: a) Aufsetzen auf die Tragstruktur von vorn; oder b) Aufsetzen auf die Tragstruktur von hinten; oder c) Einsetzen in die Tragstruktur vorgesehen. Bei der Variante a) sitzt die Steckaufnahme mit ihrer rahmenförmig umlaufenden Abdeckung als quaderförmiges Gehäuse erhaben auf der Vorderseite der Tragstruktur auf. Diese Variante der Anordnung der Steckaufnahme kommt aus gestalterischen Gründen sicher nur für bestimmte Anwendungen in Betracht, da die Steckaufnahmen deutlich in Erscheinung treten, betont aufgesetzt wirken und die Ebenmässigkeit, z.B. einer vielfach bestückten Präsentationswand stören. Bei der Variante c) ist die Steckaufnahme in die Tragstruktur eingesetzt, wobei der rahmenförmige Aufsetzflansch auf der Vorderseite der Tragstruktur aufsetzt und somit ebenfalls relativ grossflächig dominierend erscheint. Die Variante b) verlangt erhöhten Arbeitsaufwand, da beim rückseitigen Aufsetzen der Steckaufnahme der Durchbruch durch die Tragstruktur sehr sauber geschnitten sein muss, weil dieser von vorn einsehbar ist. Überdies sind die Schnittkanten im Durchbruch sichtbar.

    [0007] Schliesslich sind noch die Konstruktionen aus dem DE 299 03 019 U1 und der WO 99/20094 bekannt, wobei diese nur das Einhängen bzw. Einstecken von Tragarmen in eine Profilschiene oder eine Steckhülse vorsehen.

    Aufgabe der Erfindung



    [0008] Resümierend ist festzustellen, dass die bisher bekannten Anordnungen die praktischen Anforderungen zunehmend besser erfüllen. Der Erfindung liegt aber die Aufgabe zugrunde, das optische Erscheinungsbild der Anordnung des im eingebauten Zustand, durch konstruktive Weiterentwicklung noch dezenter zu gestalten. Überdies soll die Variabilität und Gestaltungsfreiheit erweitert werden, um einfache aber auch individuelle, komplexe Strukturen aufbauen zu können. Die Steckaufnahme muss sich mit möglichst geringem Arbeitsaufwand bei der Montage in eine Tragstruktur, z.B. eine Rückwand, ein Paneel oder ein Regalbauelement, einsetzen und fixieren lassen.

    [0009] Mit einem Handgriff sollen sich verschieden konfigurierte Träger in eine Steckaufnahme einstecken lassen, ebenso einfach soll das Verschieben innerhalb der Steckaufnahme oder das Umstecken auf eine andere Steckaufnahme möglich sein. Für komplexere Aufbauten soll eine Vielzahl von Steckaufnahmen in mehreren horizontalen, vertikalen und räumlich hintereinander liegenden Ebenen systematisch positioniert werden können. Auch sollen sich auf mehreren Trägern Ablagen, wie Tablare bzw. offene Kästen, installieren lassen. Der einzelne eingesteckte Träger muss ohne zusätzliche Sicherungsmassnahmen stabil in der Steckaufnahme arretiert sein, auch, wenn sich der Träger in den Raum ragend nach unten neigt und höher belastet. In einer Tragstruktur eingesetzte, aber nicht mit einem Träger belegte Steckaufnahmen, dürfen den ästhetischen Eindruck nicht negativ beeinträchtigen.

    Übersicht über die Erfindung



    [0010] Die Anordnung dient zum Aufhängen von Artikeln oder zur Halterung einer Ablage. Die Anordnung besteht aus einer Steckaufnahme, die in eine Tragstruktur einsetzbar ist, und einem in die Steckaufnahme einsteckbaren Träger.

    [0011] Die Steckaufnahme besitzt eine Passage, die sich zwischen einem vorderen Eintritt und einer rückseitigen Begrenzung erstreckt. Die Passage weist oben eine Anschrägung auf, die zum Eintritt hin, nach oben ansteigt und dadurch einen oberen Spielraum bildet. Unten hat die Passage eine Neigung, die zur Begrenzung hin, nach unten abfällt und dadurch einen unteren Spielraum bildet. Ferner besitzt die Passage oben eine Hinterschneidung, die der Begrenzung in Richtung des Eintritts vorgelagert ist. Eine horizontal angebrachte Profilschiene oder ein Gehäuse bilden alternative Ausführungsformen der Steckaufnahme. Der Träger hat mindestens eine in die Passage der Profilschiene oder des Gehäuses einsteckbare Zunge, die einen nach oben gerichteten Haken besitzt, der zum Eingriff in die Hinterschneidung bestimmt ist. Oder der Träger ist tablarförmig, dessen hinterer Rand sich in die Passage der Profilschiene einstecken lässt.

    [0012] Nachfolgend werden spezielle Ausführungsformen der Anordnung beschrieben: Unten in der Passage der Profilschiene ist eine Längsnut vorgesehen, in der ein vorzugsweise elastisches Strangprofil als Rutschsicherung sitzt. Auf dem Strangprofil liegen der hintere Rand des eingesteckten tablarförmigen Trägers oder die Zunge des Trägers jeweils mit deren Unterseite auf. Die Passage der Profilschiene ist von einer oberen Deckenstrebe, einer unteren Bodenstrebe und einer Basisplatte als hintere Begrenzung umschlossen. Die Deckenstrebe weist die Hinterschneidung, eine dieser in Richtung des Eintritts vorgelagerte Auflage und zuvorderst die aufsteigende Anschrägung mit dem darunter liegenden oberen Spielraum auf. Die Bodenstrebe weist die Neigung mit dem darüber liegenden unteren Spielraum und eine in Richtung des Eintritts vorgelagerte Auflage mit der Längsnut auf. Decken- und Bodenstrebe münden in die Basisplatte ein.

    [0013] Die Decken- und die Bodenstrebe erstrecken sich etwa bis zur Frontseite einer an die Profilschiene angefügten Tragstruktur. Von der Decken- und Bodenstrebe gehen jeweils senkrecht eine Federleiste ab, die dazu bestimmt sind, in Federnuten aufgenommen zu werden, welche in den Kanten angefügter Paneele vorhanden sind. Die Paneele bilden die Tragstruktur. Von der Deckenund Bodenstrebe mündet eine obere bzw. eine untere Stützstrebe in die Basisplatte ein. Zwischen der Deckenstrebe und der zugehörigen oberen Stützstrebe sowie zwischen der Bodenstrebe und der zugehörigen unteren Stützstrebe ist jeweils ein Hohlraum umschlossen. Decken- und Bodenstrebe laufen konisch erweiternd auf die vertikal stehende Basisplatte zu. An der Basisplatte sind beidseits Fortsätze vorhanden sind, die sich über die einmündende Deckenund Bodenstrebe hinaus erstrecken. Diese Fortsätze haben jeweils eine Kerblinie, die der Orientierung für wahlweise anzubringende Schraubenlöcher dient, welche dazu benutzt werden können, den Aufbau aus der Tragstruktur mit einer oder mehreren eingefügten Profilschienen direkt oder indirekt an einem Gebäudeteil zu befestigen. Der tablarförmige Träger ist eine Platte, z.B. aus Holz, Kunststoff, Metall oder Glas, wobei die Platte vorzugsweise plan ist und zusätzliche Aufbauten aufweisen kann.

    [0014] Die Passage der Steckaufnahme in Gestalt eines Gehäuses ist von einer oberen Deckenstrebe, einer unteren Bodenstrebe, sich zwischen den Streben erstreckenden Seitenflanken und einer Basisplatte als hintere Begrenzung umschlossen. Die Deckenstrebe weist die Hinterschneidung, eine dieser in Richtung des Eintritts vorgelagerte Auflage und zuvorderst die aufsteigende Anschrägung mit dem darunter liegenden oberen Spielraum auf. Die Bodenstrebe hat die Neigung mit dem darüber liegenden unteren Spielraum und eine in Richtung des Eintritts vorgelagerte Auflage. Die Decken- und die Bodenstrebe bilden mit den Seitenflanken ein Hülsenstück, das sich, in eine Durchgangsöffnung einer Tragstruktur eingesetzt, etwa bis zur Frontseite der Tragstruktur erstreckt. Das Gehäuse besitzt einen hinter dem Eintritt liegenden Aufsetzflansch, der zum Anliegen an der Rückseite der Tragstruktur bestimmt ist.

    [0015] Der Aufsetzflansch besitzt Schraubenlöcher zur Befestigung an der Rückseite der Tragstruktur und hat auf seiner Rückseite Rippen, die der Verstärkung und der eventuellen Aufnahme einer Stütze dienen. Der Aufsetzflansch oder die Basisplatte weisen auf deren Rückseite ein Befestigungsorgan zum rückseitigen Befestigen auf. An der Vorderkante des Hülsenstücks sind Öffnungen und innerlich der Vorderkante in der Passage eine Nut zum Aufrasten einer rahmenförmigen Abdeckung vorgesehen. Die Abdeckung besteht zunächst aus einem rechteckigen Rahmen, der um einen fensterartigen Durchlass umläuft, welcher zum Eintritt kongruent ist. Auf seiner Frontseite ist der Rahmen plan, der, aufgesetzt auf die Frontseite der Tragstruktur zum Überdecken der Vorderkante des Hülsenstücks bestimmt ist. Auf der Rückseite des Rahmens ist ein den Durchlass umgebender Ansatz vorhanden, der in der Nut zu liegen kommt. Von der Rückseite des Rahmens erstrecken sich zwei Dorne zum Einrasten in die Öffnungen.

    [0016] Die in die Passage einsteckbare Zunge des Trägers weist an ihrem freien Ende den nach oben gerichteten Haken auf, und vom Haken erstreckt sich ein Zungenschaft zum Träger. Unten am Zungenschaft ist eine auf den Haken schräg nach oben zulaufende Verjüngung vorgesehen. Die Zunge besteht vorzugsweise aus Flachmaterial von rechteckigem Querschnitt. Der Träger stellt einen Tragarm dar und der Zungenschaft geht in ein der Zunge zugewandtes Basisende eines Stangenteils über, das Wesensbestandteil des Tragarms ist.

    [0017] Die Tragstruktur wird von einer Rückwand, einem Paneel oder einem Regalbauelement gebildet. Eine Vielzahl von Steckaufnahmen können systematisch auf der Tragstruktur angeordnet sein. Die Stangenteile der Tragarme können gerade oder geneigt ausgerichtet sein und dienen dem unmittelbaren Aufhängen von Artikeln oder zur Halterung einer Ablage, wie ein Tablar, ein Korb oder eine offene oder geschlossene Box. Mehrere Träger, die auf gleichem oder unterschiedlichem Höhenniveau angeordnet sind, können untereinander überbrückt sein. Steckaufnahmen gleichen oder verschiedenen Typs können auch in hintereinander liegenden Ebenen angeordnet sein. Somit bilden Steckaufnahmen in einer ersten Tragstruktur den Hintergrund für eine vorgesetzte zweite Tragstruktur, in der ebenfalls Steckaufnahmen eingesetzt sind. Die Steckaufnahme in Gestalt der Profilschiene ist vorzugsweise ein Strangpressprofil und in Gestalt des Gehäuses ein Gussteil. Die Abdeckung ist vorzugsweise ein Kunststoffspritzteil beliebiger Farbe. Als Strangprofil für die Rutschsicherung kommt vorrangig ein elastischer Kunststoff in Betracht.

    [0018] Die erfindungsgemässe Anordnung erlaubt mit wenigen Handgriffen das Einstecken eines Trägers - als Tragarm oder tablarförmig ausgebildet - in die vorgesehene Steckaufnahme bzw. die Entnahme aus dieser. Sowohl die Profilschiene als auch das von der Rückseite der Tragstruktur eingesetzte Gehäuse als alternative Steckaufnahme, die von der Vorderseite mit einer rahmenartigen Abdeckung verkleidet wird, ermöglicht einen optisch sehr dezenten Einbau. Die Anordnung ist als Beschlag für eine einzelne Aufhängung bis hin zum Aufbau einer komplexen Ladeneinrichtung auf mehreren übereinander und hintereinander liegenden Ebenen geeignet und erlaubt eine individuelle Konzeption sowie variable Nutzung. Von besonderem Vorteil ist auch der drehsichere, spielfreie Sitz eines in die Steckaufnahme eingesteckten einzelnen Tragarms.

    Kurzbeschreibung der beigefügten Zeichnungen



    [0019] Es zeigen:
    Figur 1A
    eine in eine Tragstruktur eingesetzte Steckaufnahme erster Ausführungsform in Gestalt einer Profilschiene als Frontansicht;
    Figur 1B
    die Darstellung gemäss Figur 1A im Schnitt auf der Linie A-A;
    Figur 2A
    die Darstellung gemäss Figur 1A mit eingestecktem Träger erster Ausführungsform in Gestalt eines Tragarms als Perspektivansicht;
    Figur 2B
    die Darstellung gemäss Figur 2A als Frontansicht;
    Figur 2C
    die Darstellung gemäss Figur 2B im Schnitt auf der Linie B-B;
    Figur 2D
    das Detail X aus Figur 2C als Vergrösserung;
    Figur 3A
    die Darstellung gemäss Figur 1A mit eingestecktem Träger zweiter Ausführungsform in Gestalt eines Tablars als Perspektivansicht;
    Figur 3B
    die Darstellung gemäss Figur 3A im Schnitt auf der Linie C-C;
    Figur 3C
    das Detail Y aus Figur 3B als Vergrösserung;
    Figur 4A
    eine Steckaufnahme zweiter Ausführungsform in Gestalt eines Gehäuses als Frontansicht;
    Figur 4B
    die Darstellung gemäss Figur 4A im Schnitt auf der Linie D-D;
    Figur 4C
    die Darstellung gemäss Figur 4A im Schnitt auf der Linie E-E;
    Figur 5A
    die Frontseite einer Abdeckung als Perspektivdarstellung;
    Figur 5B
    die Rückseite der Abdeckung gemäss Figur 5A als Perspektivdarstellung;
    Figur 6A
    die Steckaufnahme gemäss Figur 4A und die Abdeckung gemäss Figur 5A mit einer Tragstruktur als perspektivische Explosivdarstellung;
    Figur 6B
    die Darstellung gemäss Figur 6A im montierten Zustand als Frontansicht;
    Figur 6C
    die vergrösserte Darstellung gemäss Figur 6B im Schnitt auf der Linie F-F;
    Figur 6D
    die Darstellung gemäss Figur 6B als perspektivische Rückansicht;
    Figur 7A
    die Darstellung gemäss Figur 6B mit eingestecktem Träger in Gestalt eines Tragarms als Perspektivansicht;
    Figur 7B
    die Darstellung gemäss Figur 7A als Frontansicht; und
    Figur 7C
    die vergrösserte Darstellung gemäss Figur 7B im Schnitt auf der Linie G-G.

    Ausführungsbeispiel



    [0020] Mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen erfolgt nachstehend die detaillierte Beschreibung von Ausführungsbeispielen zur erfindungsgemässen Anordnung. Im Anhang an die Beschreibung werden erwähnenswerte, mögliche Modifikationen aufgelistet.

    [0021] Für die gesamte weitere Beschreibung gilt folgende Festlegung. Sind in einer Figur zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugsziffern enthalten, aber im unmittelbar zugehörigen Beschreibungstext nicht erläutert, so wird auf deren Erwähnung in vorangehenden oder nachfolgenden Figurenbeschreibungen Bezug genommen. Im Interesse der Übersichtlichkeit wird auf die wiederholte Bezeichnung von Bauteilen in weiteren Figuren zumeist verzichtet, sofern zeichnerisch eindeutig erkennbar ist, dass es sich um "wiederkehrende" Bauteile handelt.

    Figuren 1A bis 2B



    [0022] In der ersten Ausführungsform hat die Steckaufnahme die Gestalt einer Profilschiene 1, welche hier horizontal in eine Tragstruktur 3 - bestehend aus einem oberen Paneel 30 und einem unteren Paneel 31 eingesetzt ist. Die beiden an die Profilschiene 1 von oben und von unten mit ihren Kanten 300,310 angefügten Paneele 30,31 bilden zusammen eine vertikale Wandfläche mit einer Frontseite 32 und einer Rückseite 33. Im Querschnitt betrachtet, besitzt die Profilschiene 1 eine sich als Schlitz entlang der Profilschiene 1 erstreckenden Passage 10 mit dem Eintritt 11, welcher zur Vorderseite 32 hin offen ist. Gegenüber dem Eintritt 11 liegt als Begrenzung eine Basisplatte 12. Die Passage 10 wird von einer Deckenstrebe 13 und einer Bodenstrebe 14 umschlossen. In die schlitzförmige Passage 10 lassen sich Träger - hier in einer ersten Ausführungsform als Tragarme 2 ausgebildet - an jeder beliebigen Position entlang der gesamten Profilschiene 1 einstecken. Die Tragarme 2 bestehen aus dem in den Raum ragenden Stangenteil 20 sowie aus einer am Basisende 200 des Stangenteils 20 angeordneten Zunge, welche in der Passage 10 steckt und daher nicht sichtbar ist. Zum Spitzenende 201 des Stangenteils 20 hin, besitzt der eingesteckte Tragarm 2 eine geringfügige Aufwärtstendenz gegenüber der Horizontalen, was optisch vorteilhaft ist und ein eventuelles Durchbiegen bei hoher Belastung kompensiert.

    Figuren 2C und 2D



    [0023] Die Bodenstrebe 14 fällt zur Basisplatte 12 hin schräg mit einer Neigung 140, wodurch im hinteren Bereich der Passage 10 ein nach abwärts erweiterter Spielraum Su entsteht. Nach vorn zum Eintritt 11, geht die Neigung 140 in eine im Prinzip ebene Auflage 141 über. Innerhalb der Auflage 141 verläuft eine Längsnut 142, in der ein Strangprofil 15 liegt, welches als Rutschsicherung aus der Längsnut 142 herausragt. Am Übergang zwischen der Basisplatte 12 und Deckenstrebe 13 ist eine Hinterschneidung 16 vorgesehen, dem in Richtung des Eintritts 11 eine im Prinzip ebene Auflage 131 folgt. Diese Auflage 131 geht in Richtung zum Eintritt 11 in eine aufsteigende Anschrägung 130 über, wodurch ein nach aufwärts erweiterter Spielraum So entsteht. Die Passage 10 öffnet sich somit am Eintritt 11 quasi schnabelförmig nach oben und erweitert sich in der Tiefe nach unten. Im montierten Zustand schliessen die Decken- und Bodenstrebe 13,14 etwa bündig mit der Frontseite 32 der Tragstruktur 3 ab. Optisch vorteilhaft ist ein minimaler Überstand der Decken- und Bodenstrebe 13,14 über die Frontseite 32; dies dient als Kantenschutz.

    [0024] Von der Deckenstrebe 13 nach oben und von der Bodenstrebe 14 nach unten erstreckt sich jeweils eine Federleiste 133,143, die in korrespondierende Federnuten 301,311 in den Kanten 300,310 der Paneelteile 30,31 eingreifen. Vom Ansatz der Federnuten 301,311 an den Streben 13,14 verläuft jeweils eine schräg anstehende Stützstrebe 17,18 oberhalb der Deckenstrebe 13 bzw. unterhalb der Bodenstrebe 14, Hohlräume umgebend, zur Basisplatte 12. Die Basisplatte 12 erstreckt sich mit Fortsätzen 120 vertikal über die einmündenden Stützstreben 17,18 hinaus. Diese Fortsätze 120 weisen eine beidseitige Kerblinie auf 121, welche als Markierung dient, z.B. zum Anbringen von Schraubenlöchern, wenn die Profilschiene 1 zusammen mit der angefügten Tragstruktur 3 an einer Rückwand befestigt werden soll.

    [0025] Die am Basisende 200 des Tragarms 2 sitzende Zunge 21 hat als Verbindung zum Stangenteil 20 einen im Querschnitt vorzugsweise rechteckigen Schaft 22 sowie vorn einen nach oben weisenden Haken 23. An der Unterseite weist der Schaft 22 zum Haken 23 hin eine Verjüngung 220 auf. Beim Einstecken der Zunge 21 in die Passage 10 muss diese zunächst nach vorn geneigt sein, was durch Anheben des Tragarms 2 am Spitzenende 201 des Stangenteils 20 geschieht. Auf diese Weise lässt sich die Zunge 21 mit dem Haken 23 gänzlich in die Passage 10 einschieben. Dies erlauben der am Eintritt 11 nach oben erweiterte Spielraum So und der unterhalb der Hinterschneidung 16 liegende Spielraum Su. Steht der Haken 23 unterhalb der Hinterschneidung 16 wird das Spitzende 201 abgesenkt, so dass der Haken 23 in die Hinterschneidung 16 einfährt. Zugleich unterfasst der Schaft 22 mit seiner Oberseite die Auflage 131 an der Deckenstrebe 13 und stützt sich mit seiner Unterseite auf der Auflage 141 der Bodenstrebe 14 ab. Hierbei übt die Unterseite des Schafts 22 Druck auf das Strangprofil 15 aus. Das Aushängen des Tragarms 2 geschieht in rückläufiger Folge und beginnt mit seinem Anheben am Spitzenende 201, wodurch der Haken 23 aus der Hinterschneidung 16 herausfährt. Einstecken und Aushängen des Tragarms 2 ist entlang der gesamten Profilschiene 1 an jeder beliebigen Stelle möglich. Bei leichtem Anheben am Spitzenende 201 lässt sich der Tragarm 2 mit der in der Passage 10 quer gleitenden Zunge 21 auch in eine veränderte Position verschieben, ohne den Tragarms 2 ganz aushängen zu müssen.

    Figuren 3A bis 3C



    [0026] Alternativ zu Tragarmen 2 können auch tablarförmige Träger 2' mit ihrem hinteren Rand 21' - z.B. eine Glasplatte - in die Passage 10 eingesteckt werden. Die Hinterkante 210' des Trägers 2' sollte dann bis zum Anschlag an der Basisplatte 12 eingeschoben sein, wobei die Hinterschneidung 16 unbelegt bleibt. Beim Einschieben ist auch der tablarförmige Träger 2' an seiner Vorderkante 201' anzuheben, so dass der Rand 21' des Trägers 2' zunächst in den oberen Spielraum So einschwenkt und in den unteren Spielraum Su eintaucht, um das Strangprofil 15 zu passieren. Nach dem Abschwenken des Trägers 2' die der Rand 21' mit seiner Oberseite an der Auflage 131 der Deckenstrebe 13 an und stützt sich zugleich mit seiner Unterseite auf der Auflage 141 der Bodenstrebe 14 sowie auf dem Strangprofil 15 ab. Das Strangprofil 15 verursacht eine erhöhte Haftreibung, so dass der Träger 2' zusätzlich gegen selbständiges Herausgleiten gesichert ist. Für das Strangprofil 15 eignet sich z.B. ein elastischer Kunststoff. Zum Aushängen sollte man den plattenförmigen Träger 2' leicht an der Vorderkante 201' anheben, damit das Strangprofil 15 mit der Trägeroberfläche ausser Kontakt kommt, sich jedoch zumindest der Anpressdruck vermindert.

    Figuren 4A bis 4C



    [0027] In der zweiten Ausführungsform hat die Steckaufnahme die Gestalt eines Gehäuses 1', in das sich von vorn, vom Eintritt 11' die Passage 10' hinein erstreckt. Die Passage 10' wird wiederum von einer Deckenstrebe 13', einer Bodenstrebe 14' sowie einer hinteren Basisplatte 12' begrenzt. Die Basisplatte 12' reicht mit ihrem Plattenfortsatz 120' bis unterhalb der Bodenstrebe 14'.

    [0028] Zusätzlich spannen sich hier zwischen den Streben 13',14' zwei Seitenflanken 19' auf, so dass die Passage 10' - im Gegensatz zur Profilschiene 1 - auch seitlich geschlossen ist. An der Deckenstrebe 13' sind wiederum der benachbart zur Basisplatte 12' liegende und nach oben weisende Hinterschneidung 16', die sich anschliessende Auflage 131' und die zum Eintritt 11' laufende, aufsteigende Anschrägung 130' anzutreffen. Durch letztere wird der obere Spielraum So gebildet. In der Bodenstrebe 14' befindet sich die zur Basisplatte 12' abfallende Neigung 140' mit dem unteren Spielraum Su sowie die sich anschliessende, zum Eintritt 11' laufende Auflage 141'. Auf die Längsnut und das eingelegte Strangprofil kann man hier verzichten.

    [0029] Ergänzend besitzt das Gehäuse 1' einen ebenen Aufsetzflansch 15', der zum Aufsetzen auf die Rückseite 33 der Tragstruktur 3 bestimmt ist. Dem vertikalen Aufsetzflansch 15' in Richtung des Eintritts 11' vorgelagert ist ein wesentlicher Anteil der Passage 10', welche von den Streben 13',14' und den Seitenflanken 19' umschlossen wird, was ein Hülsenstück 100' mit der Vorderkante 101' ergibt. Von der Vorderkante 101' erstrecken sich zwei sacklochförmige Öffnungen 102' in die Seitenflanken 19' hinein. Innerlich des Hülsenstücks 100', dem Eintritt 11' zugewandt und an die Vorderkante 101' angrenzend, läuft eine Nut 103' um. Auf der Rückseite des Aufsetzflansches 15' sind zwei zueinander parallel beabstandete, vertikale Führungsrippen 150' vorgesehen, die der Versteifung des Gehäuses 1' und eventuell zur Aufnahme einer Vertikalstütze benutzt werden könnten. Im Aufsetzflansch 15' sind mehrere Schraubenlöcher 151' vorhanden, die der Befestigung auf die Rückseite 33 der Tragstruktur 3 dienen.

    Figuren 5A und 5B



    [0030] Zum Überdecken der Vorderkante 101' des Hülsenstück 100' des in eine Tragstruktur 3 eingebauten Gehäuses 1' ist eine Abdeckung 4 vorhanden, die aus einem rechteckigen Rahmen 40 besteht, der um einen fensterartigen Durchlass 41 umläuft. Auf der Frontseite 42 ist der Rahmen 40 plan; auf seiner Rückseite 43 umgibt ein Ansatz 44 den Durchlass 41. Ferner erstrecken sich von der Rückseite 43 des Rahmens 40 zwei Dorne 45, welche komplementär zu den Öffnungen 102' im Hülsenstück 100' ausgelegt sind. Die Abdeckung 4 wird vorrangig aus Kunststoff bestehen und ein farbiges Spritzgussteil sein können.

    Figuren 6A bis 6D



    [0031] Zum Einsetzen des Gehäuses 1' ist in der Tragstruktur 3 eine Durchgangsöffnung 34 vorgesehen, in der das Hülsenstück 100' Platz findet. Vorteilhaft schliesst die Vorderkante 101' des Hülsenstücks 100' etwa plan mit der Frontseite 32 der Tragstruktur 3 ab. Der Aufsetzflansch 15' liegt auf der Rückseite 33 an und ist daran befestigt, z.B. angeschraubt. Für optische Zwecke ist die Abdeckung 4 von der Frontseite 32 auf die Vorderkante 101' aufgesteckt. Hierbei überdeckt der Rahmen 40 die Vorderkante 101', der Ansatz 44 der Abdeckung 4 ragt in die Nut 103' hinein und die Dorne 45 rasten in den Öffnungen 102' im Hülsenstück 100' ein. Somit ist die Abdeckung 4 fixiert und deren Durchlass 41 liegt kongruent zum Eintritt 11' in die Passage 10'.

    Figuren 7A bis 7C



    [0032] Das in die Tragstruktur 3 eingesetzte Gehäuse 1' mit der optionalen Abdeckung 4 ist in seiner Passage 10' zur Aufnahme eines zuvor in den Figuren 2A bis 2C beschriebenen Trägers 2 mit einer komplementär geformten Zunge 21 und dem Haken 23 geeignet. Das Einstecken des Trägers 2 ist hier allerdings punktuell an den Montageort des platzierten Gehäuses 1' gebunden. Der Bewegungsablauf des Einsteckens und Entfernens des Trägers 2 ist unverändert. Im eingesteckten Zustand greift der Haken 23 wiederum in die Hinterschneidung 16' ein. Der Formschluss der Zunge 21 in der Passage 10' bewirkt auch eine drehstabile Positionierung des eingesteckten Trägers 2. Eine beliebige Platzierung oder transversale Verschiebbarkeit des eingesteckten Trägers 2' ist logischerweise durch die nur punktuelle Steckposition ausgeschlossen.

    [0033] Zur vorbeschriebenen Ausführungsformen sind weitere konstruktive Variationen realisierbar. Hier ausdrücklich erwähnt seien noch:
    • Auf der Rückseite des Gehäuses 1', vorzugsweise zwischen den Führungsrippen 150' oder an der Basisplatte 12' kann eine Befestigungskontur vorgesehen sein, um die Fixierung des Gehäuses 1' mit der Tragstruktur 3 an einem rückseitigen Gebilde - z.B. eine Gebäudewand - einfach zu gestalten. Als eine solche Befestigungskontur kommt z.B. ein Haken, eine Öse oder Lasche mit einem Schraubenloch in Betracht. Vorteilhaft wäre die Befestigungskontur am Plattenfortsatz 120' anzuordnen, der hin zum Aufsetzflansch 15' frei zugänglich ist.
    • Bei den Profilschienen 1 besteht auch die Möglichkeit, anstelle der Federleisten 133,143 und den mit komplementären Federnuten 301,311 versehenen Paneelen 30,31, nur Anschläge vorzusehen, an die von vorn Paneele angelegt und befestigt - z.B. verschraubt - werden.
    • Ist z.B. der Aufbau einer komplexen Präsentationswand beabsichtigt, können mehrere zueinander beabstandete Profilschienen 1 horizontal innerhalb einer Tragstruktur 3 angeordnet werden. In eine Profilschiene 1 kann man mehrere voneinander unabhängige Tragarme 2 einhängen. Möglich ist auch, zwei und mehr Tragarme 2 durch Querverbinder miteinander zu koppeln und dies als Armkonstruktion einzuhängen. Bei vertikalen Verbindern zwischen Tragarmen 2 übergreift eine derartige Armkonstruktion mehrere übereinander angeordnete Profilschienen 1 und ist darin eingehangen.
    • Um eine variierbare Bestückung zu erreichen, lassen sich auf einer Tragstruktur 3, eventuell zusätzlich zu vorhandenen Profilschienen, mehrere Gehäuse 1' systematisch anordnen.
    • Die tablarförmigen Träger 2' können eben oder mit verschiedenen Zusätzen - wie eine Umrandung, Halter oder Tragstange - versehen sein. Als solche Träger 2' kommen neben Platten, auch Gitter oder Kombinationen daraus in Betracht. Massgeblich ist, dass sie einen soliden hinteren Rand 21' besitzen, der durchgehend oder unterbrochen sein kann und sich passend in die Passage 10, den Träger 2' sicher in Position haltend, einschieben lässt. Auch mit tablarförmigen Trägern 2' ist die beliebige Positionierung und Verschiebbarkeit entlang einer Profilschiene 1 gegeben.
    • In kombinierter Nutzung der sich eröffnenden Gestaltungsmöglichkeiten kann man z.B. an einer ersten, hintersten Tragstruktur 3 mehrere Profilschienen 1 als Steckaufnahmen einsetzten. Diese Profilschienen 1 lassen sich mit Tragarmen 2 und tablarförmigen Trägern 2' bestücken. Über Tragrame 2 könnte eine zweite, vorgelagerte Tragstruktur 3 verschiebbar gehaltert werden, welche ihrerseits der Aufnahme weiterer Steckaufnahmen in Gestalt von Profilschienen 1 oder Gehäusen 1' dient. Eine solche zweite, Tragstruktur 3 wäre im Ladenbau auch als wiederum bestückte Displaytafel, als unbestückte Spiegelfläche oder als Abschirmung denkbar.



    Ansprüche

    1. Anordnung zum Aufhängen von Artikeln oder zur Halterung einer Ablage mit einer Steckaufnahme (1,1'), die in eine Tragstruktur (3) einsetzbar ist, und einem in die Steckaufnahme (1,1') einsteckbaren Träger (2,2'), wobei

    a) die Steckaufnahme (1,1') eine Passage (10,10') besitzt, die sich zwischen einem vorderen Eintritt (11,11') und einer rückseitigen Begrenzung (12,12') erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass

    b) die Passage (10,10') aufweist:

    ba) oben eine Anschrägung (130,130'), die zum Eintritt (11,11') hin, nach oben ansteigt und dadurch einen oberen Spielraum (So) bildet,

    bb) unten eine Neigung (140,140'), die zur Begrenzung (12,12') hin, nach unten abfällt und dadurch einen unteren Spielraum (Su) bildet, und

    bc) oben eine Hinterschneidung (16,16'), die der Begrenzung (12,12') in Richtung des Eintritts (11,11') vorgelagert ist;

    c) die Steckaufnahme (1,1') gebildet wird von:

    ca) einer horizontal angebrachten Profilschiene (1); oder

    cb) einem Gehäuse (1'); und

    d) der Träger (2) mindestens eine in die Passage (10,10') der Profilschiene (1) oder des Gehäuses (1') einsteckbare Zunge (21) aufweist, die einen nach oben gerichteten Haken (23) besitzt, der zum Eingriff in die Hinterschneidung (16,16') bestimmt ist; oder

    e) der Träger (2') tablarförmig ist, dessen hinterer Rand (21') sich in die Passage (10) der Profilschiene (1) einstecken lässt.


     
    2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

    a) unten in der Passage (10) der Profilschiene (1) eine Längsnut (142) vorgesehen ist, in der ein vorzugsweise elastisches Strangprofil (15) als Rutschsicherung sitzt; und

    b) auf dem Strangprofil (15) liegen der hintere Rand (21') des eingesteckten tablarförmigen Trägers (2') oder die Zunge (21) des Trägers (2) jeweils mit deren Unterseite auf.


     
    3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass

    a) die Passage (10) der Profilschiene (1) von einer oberen Deckenstrebe (13), einer unteren Bodenstrebe (14) und einer Basisplatte (12) als hintere Begrenzung (12) umschlossen ist;

    b) die Deckenstrebe (13) die Hinterschneidung (16), eine dieser in Richtung des Eintritts (11) vorgelagerte Auflage (131) und zuvorderst die aufsteigende Anschrägung (130) mit dem darunter liegenden oberen Spielraum (So) aufweist;

    c) die Bodenstrebe (14) die Neigung (140) mit dem darüber liegenden unteren Spielraum (Su) und eine in Richtung des Eintritts (11) vorgelagerte Auflage (141) mit der Längsnut (142) aufweist; und

    d) Decken- und Bodenstrebe (13,14) in die Basisplatte (12) einmünden.


     
    4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass

    a) sich die Decken- und die Bodenstrebe (13,14) etwa bis zur Frontseite (32) einer an die Profilschiene (1) angefügten Tragstruktur (3) erstrecken;

    b) von der Decken- und Bodenstrebe (13,14) jeweils senkrecht eine Federleiste (133,143) oder eine Anschlagkante abgeht;

    c) die Federleisten (133,143) dazu bestimmt sind, in Federnuten (301,311) aufgenommen zu werden, die in den Kanten (300,310) angefügter Paneele (30,31) vorhanden sind, welche die Tragstruktur (3) bilden;

    d) die alternativen Anschlagkanten sind dazu nutzbar, Paneele anzulegen und eventuell daran zu befestigen; und

    e) von der Decken- und Bodenstrebe (13,14) eine obere bzw. eine untere Stützstrebe (17,18) in die Basisplatte (12) einmündet.


     
    5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass

    a) zwischen der Deckenstrebe (13) und der zugehörigen oberen Stützstrebe (17) sowie zwischen der Bodenstrebe (14) und der zugehörigen unteren Stützstrebe (18) jeweils ein Hohlraum umschlossen wird;

    b) Decken- und Bodenstrebe (13,14) konisch erweiternd auf die vertikal stehende Basisplatte (12) zulaufen; und

    c) an der Basisplatte (12) beidseits Fortsätze (120) vorhanden sind, die sich über die einmündende Decken- und Bodenstrebe (13,14) hinaus erstrecken.


     
    6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass

    a) die Fortsätze (120) jeweils eine Kerblinie (121) aufweisen, die der Orientierung für wahlweise anzubringende Schraubenlöcher dient; und

    b) diese Schraubenlöcher dazu benutzt werden können, den Aufbau aus der Tragstruktur (3) mit einer oder mehreren eingefügten Profilschienen (1) direkt oder indirekt an einem Gebäudeteil zu befestigen.


     
    7. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass

    a) der tablarförmige Träger (2') eine Platte, z.B. aus Holz, Kunststoff, Metall oder Glas, ist; und

    b) die Platte plan ist und zusätzliche Aufbauten aufweisen kann.


     
    8. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

    a) die Passage (10') der Steckaufnahme (1') in Gestalt eines Gehäuses (1') von einer oberen Deckenstrebe (13'), einer unteren Bodenstrebe (14'), sich zwischen den Streben (13',14') erstreckenden Seitenflanken (19') und einer Basisplatte (12') als hintere Begrenzung (12') umschlossen ist;

    b) die Deckenstrebe (13') die Hinterschneidung (16'), eine dieser in Richtung des Eintritts (11') vorgelagerte Auflage (131') und zuvorderst die aufsteigende Anschrägung (130') mit dem darunter liegenden oberen Spielraum (So) aufweist; und

    c) die Bodenstrebe (14') die Neigung (140') mit dem darüber liegenden unteren Spielraum (Su) und eine in Richtung des Eintritts (11') vorgelagerte Auflage (141') aufweist.


     
    9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass

    a) die Decken- und die Bodenstrebe (13',14') mit den Seitenflanken (19') ein Hülsenstück (100') bilden, das sich, in eine Durchgangsöffnung (34) einer Tragstruktur (3) eingesetzt, etwa bis zur Frontseite (32) der Tragstruktur (3) erstreckt; und

    b) das Gehäuse (1') einen hinter dem Eintritt (11') liegenden Aufsetzflansch (15') besitzt, der zum Anliegen an der Rückseite (33) der Tragstruktur (3) bestimmt ist.


     
    10. Anordnung nach Anspruch bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass

    a) der Aufsetzflansch (15') Schraubenlöcher (151') zur Befestigung an der Rückseite (33) der Tragstruktur (3) besitzt;

    b) der Aufsetzflansch (15') auf seiner Rückseite Rippen (150') aufweist, die der Verstärkung und der eventuellen Aufnahme einer Stütze dienen;

    c) der Aufsetzflansch (15') oder die Basisplatte (12') auf deren Rückseite ein Befestigungsorgan zum rückseitigen Befestigen aufweisen; und

    d) an der Vorderkante (101') des Hülsenstücks (100') Öffnungen (102') und innerlich der Vorderkante (101') in der Passage (10') eine Nut (103') zum Aufrasten einer rahmenförmigen Abdeckung (4) vorgesehen sind.


     
    11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (4) besteht aus:

    a) einem rechteckigen Rahmen (40), der

    aa) um einen fensterartigen Durchlass 41 umläuft, der zum Eintritt (11') kongruent ist,

    ab) auf seiner Frontseite (42) plan ist, und

    ac) aufgesetzt auf die Frontseite (32) der Tragstruktur (3) zum Überdecken der Vorderkante (101') des Hülsenstücks (100') bestimmt ist

    b) einen auf der Rückseite (43) angeordneten, den Durchlass 41 umgebenden Ansatz (44), der in der Nut (103') zu liegen kommt; und

    c) zwei sich von der Rückseite (43) des Rahmens (40) erstreckende Dorne (45) zum Einrasten in die Öffnungen (102') im Hülsenstück (100').


     
    12. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

    a) die in die Passage (10,10') einsteckbare Zunge (21) des Trägers (2) an ihrem freien Ende den nach oben gerichteten Haken (23) aufweist;

    b) sich vom Haken (23) ein Zungenschaft (22) zum Träger (2) erstreckt;

    c) unten am Zungenschaft (22) eine auf den Haken (23) schräg nach oben zulaufende Verjüngung (220) vorgesehen ist; und

    d) die Zunge (21) aus Flachmaterial von rechteckigem Querschnitt besteht.


     
    13. Anordnung nach Anspruch 1 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass

    a) der Träger (2) einen Tragarm darstellt; und

    b) der Zungenschaft (22) in ein der Zunge (21) zugewandtes Basisende (200) eines Stangenteils (20) übergeht, das Wesensbestandteil des Tragarms ist.


     
    14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass

    a) die Tragstruktur (3) von einer Rückwand, einem Paneel oder einem Regalbauelement gebildet wird;

    b) eine Vielzahl von Steckaufnahmen (1,1') systematisch auf der Tragstruktur (3) angeordnet sein können;

    c) die Stangenteile (20) der Tragarme (2) gerade oder geneigt ausgerichtet sein können und dem unmittelbaren Aufhängen von Artikeln oder zur Halterung einer Ablage, wie ein Tablar, ein Korb oder eine offene oder geschlossene Box, dienen;

    d) mehrere Träger (2,2'), die auf gleichem oder unterschiedlichem Höhenniveau angeordnet sind, untereinander überbrückt sein können; und

    e) Steckaufnahmen (1,1') gleichen oder verschiedenen Typs auch in hintereinander liegenden Ebenen angeordnet sein können, also Steckaufnahmen (1,1') in einer ersten Tragstruktur (3) den Hintergrund für eine vorgesetzte zweite Tragstruktur (3) bilden, in der ebenfalls Steckaufnahmen (1,1') eingesetzt sind.


     
    15. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass

    a) die Steckaufnahme (1,1') in Gestalt der Profilschiene (1) ein Strangpressprofil und in Gestalt des Gehäuses (1') ein Gussteil ist;

    b) die Abdeckung (4) ein Kunststoffspritzteil beliebiger Farbe ist; und

    c) das Strangprofil (15) für die Rutschsicherung aus elastischem Kunststoff besteht.


     


    Claims

    1. Arrangement for hanging articles or for fixing a rack, with a plug-in mount (1,1'), which can be inserted into a supporting structure (3), and a support (2,2'), which can be plugged into the plug-in mount (1,1'),

    a) the plug-in mount (1,1') has a passage (10,10') which extends between a front inlet (11,11') and a rear boundary (12,12'), characterised in that

    b) the passage (10,10') has:

    ba) at the top, a bevel (130,130') which slopes upward, in the direction of the inlet (11,11'), and thus forms a top clearance (So),

    bb) at the bottom, an inclination (140,140') which slopes downward, in the direction of the boundary (12,12'), and thus forms a bottom clearance (Su), and

    bc) at the top, an undercut (16,16') which is arranged upstream of the boundary (12,12') in the direction of the inlet (11,11');

    c) the plug-in mount (1,1') is formed by:

    ca) a horizontally fitted profile rail (1); or

    cb) a housing (1'); and

    d) the support (2) has at least one tongue (21) which can be plugged into the passage (10,10') of the profile rail (1) or of the housing (1') and has an upwardly directed hook (23) which is intended for engagement in the undercut (16,16'); or

    e) the support (2') is in the form of a shelf, of which the rear border (21') can be plugged into the passage (10) of the profile rail (1).


     
    2. Arrangement as claimed in claim 1, characterised in that

    a) a longitudinal groove (142) is provided in the bottom of the passage (10) of the profile rail (1), a preferably elastic extruded profile (15) being seated in said longitudinal groove (142) as a slipping-prevention means; and

    b) the rear border (21') of the plugged-in shelf-like support (2') or the tongue (21) of the support (2) rests on the extruded profile (15) by way of the underside in each case.


     
    3. Arrangement as claimed in claim 1 or 2, characterised in that

    a) the passage (10) of the profile rail (1) is enclosed by a top strut (13), a bottom strut (14) and a base plate (12) as the rear boundary (12);

    b) the top strut (13) has the undercut (16), a bearing means (131), which is arranged upstream of the undercut in the direction of the inlet (11), and, right at the front, the upwardly sloping bevel (130) with the top clearance (So) located therebeneath;

    c) the bottom strut (14) has the inclination (140), with the bottom clearance (Su) located above, and a bearing means (141), which is arranged upstream in the direction of the inlet (11) and has the longitudinal groove (142), and

    d) the top and bottom struts (13,14) open out into the base plate (12).


     
    4. Arrangement as claimed in claim 3, characterised in that

    a) the top and the bottom struts (13,14) extend approximately as far as the front side (32) of a supporting structure (3) attached to the profile rail (1);

    b) a fitting strip (133,143) or a stop edge projects perpendicularly in each case from the top and bottom struts (13,14);

    c) the fitting strips (133,143) are intended for being accommodated in grooves (301,311) which are provided in the edges (300,310) of attached panels (30,31), which form the supporting structure (3);

    d) the alternative stop edges can be utilized for positioning panels against them and possibly fastening panels thereon; and

    e) an upper and a lower supporting strut (17,18) open out into the base plate (12) from the top and bottom struts (13,14), respectively.


     
    5. Arrangement as claimed in claim 4, characterised in that

    a) a cavity is enclosed in each case between the top strut (13) and the associated upper supporting strut (17) and between the bottom strut (14) and the associated lower supporting strut (18);

    b) the top and bottom struts (13,14) run in a conically widening manner in the direction of the vertical base plate (12); and

    c) provided on both sides of the base plate (12) are continuations (120) which extend beyond the top and bottom struts (13,14), opening out into the base plate (12).


     
    6. Arrangement as claimed in claim 5, characterised in that

    a) the continuations (120) each have a notch line (121) which serves for locating purposes for screw holes which may optionally be provided; and

    b) these screw holes can be utilized for fastening the construction comprising the supporting structure (3) with one or more attached profile rails (1) directly or indirectly on a building part.


     
    7. Arrangement as claimed in claim 1 or 2, characterised in that

    a) the shelf-like support (2') is a panel, e.g. made of wood, plastic, metal or glass; and

    b) the panel is planar and may have additional attachments.


     
    8. Arrangement as claimed in claim 1, characterised in that

    a) the passage (10') of the plug-in mount (1') in the form of a housing (1') is enclosed by a top strut (13'), a bottom strut (14'), side flanks (19') extending between the struts (13',14') and a base plate (12') as the rear boundary (12');

    b) the top strut (13') has the undercut (16'), a bearing means (131'), which is arranged upstream of the undercut (16') in the direction of the inlet (11'), and, right at the front, the upwardly sloping bevel (130') with the top clearance (So) located therebeneath; and

    c) the bottom strut (14') has the inclination (140'), with the bottom clearance (Su) located above, and a bearing means (141'), which is located upstream in the direction of the inlet (11').


     
    9. Arrangement as claimed in claim 8, characterised in that

    a) the top and the bottom struts (13',14'), with the side flanks (19'), form a sleeve element (100') which, inserted into a through-passage opening (34) of a supporting structure (3), extends approximately as far as the front side (32) of the supporting structure (3); and

    b) the housing (1') has a positioning flange (15') which is located downstream of the inlet (11') and is intended for butting against the rear side (33) of the supporting structure (3).


     
    10. Arrangement as claimed in claim 9, characterised in that

    a) the positioning flange (15') has screw holes (151') for fastening on the rear side (33) of the supporting structure (3);

    b) the positioning flange (15'), on its rear side, has ribs (150') which serve for reinforcement and possibly accommodating a support;

    c) the positioning flange (15') or the base plate (12'), on its rear side, has a fastening element for rear-fastening purposes; and

    d) openings (102') are provided on the front edge (101') of the sleeve element (100'), and a groove (103') is provided in the passage (10'), inside the front edge (101'), for the latching attachment of a frame-like covering (4).


     
    11. Arrangement as claimed in claim 10, characterised in that the covering (4) comprises:

    a) a rectangular frame (40) which

    aa) runs around a window-like through-passage (41) which is congruent with the inlet (11'),

    ab) is planar on its front side (42) and,

    ac) positioned on the front side (32) of the supporting structure (3), is intended for covering over the front edge (101') of the sleeve element (100'),

    b) an extension (44) which is arranged on the rear side (43), encloses the through-passage (41) and comes to rest in the groove (103'); and

    c) two pegs (45) which extend from the rear side (43) of the frame (40) and are intended for latching into the openings (102') in the sleeve element (100').


     
    12. Arrangement as claimed in claim 1, characterised in that

    a) the tongue (21) of the support (2), being possible for said tongue (21) to be plugged into the passage (10,10'), has the upwardly directed hook (23) at its free end;

    b) a tongue stem (22) extends from the hook (23) to the support (2);

    c) a tapered portion (220) which runs obliquely upward in the direction of the hook (23) is provided at the bottom of the tongue stem (22); and

    d) the tongue (21) consists of flat material of rectangular cross section.


     
    13. Arrangement as claimed in claim 1 or 12, characterised in that

    a) the support (2) constitutes a supporting arm; and

    b) the tongue stem (22) merges into a base end (200), directed toward the tongue (21), of a bar part (20) which is the fundamental constituent part of the supporting arm.


     
    14. Arrangement as claimed in one of claims 1 to 13, characterised in that

    a) the supporting structure (3) is formed by a rear wall, a panel or a rack element;

    b) a multiplicity of plug-in mounts (1,1') may be arranged systematically on the supporting structure (3);

    c) the bar parts (20) of the supporting arms (2) may be aligned in a rectilinear or inclined manner and serve for hanging articles directly or for fixing a rack, such as a shelf, a basket or an open or closed box;

    d) it is possible to bridge between a plurality of supports (2,2') which are arranged at the same vertical level or at different vertical levels; and

    e) plug-in mounts (1,1') of the same or different types may also be arranged in planes located one behind the other, that is to say plug-in mounts (1,1') in a first supporting structure (3) form the background for a second supporting structure (3) arranged in front, in which plug-in mounts (1,1') are likewise inserted.


     
    15. Arrangement as claimed in one of claims 1 to 14, characterised in that

    a) the plug-in mount (1,1') in the form of the profile rail (1) is an extruded profile, and in the form of the housing (1') is a molding or casting;

    b) the covering (4) is a plastic injection molding of any desired color; and

    c) the extruded profile (15) for the slipping-prevention means consists of elastic polymer material.


     


    Revendications

    1. Ensemble pour la suspension d'articles ou la fixation d'une étagère avec un logement encastrable (1,1') que l'on peut introduire dans une structure porteuse (3) et un support (2,2') insérable dans le logement encastrable (1,1'), tandis que

    a) le logement encastrable (1,1') possède un passage (10,10') qui s'étend entre une entrée avant (11,11') et une limitation arrière (12,12'), caractérisé en ce que

    b) le passage (10,10') présente:

    ba) en haut un biaisement (130,130') qui remonte vers l'entrée (11,11') et crée ainsi un espace supérieur (So),

    bb) en bas une inclinaison (140,140') qui descend vers le bas, vers la limitation (12,12') et crée ainsi un espace inférieur (Su), et

    bc) en haut une contre-dépouille (16,16') située avant la limitation (12,12') en direction de l'entrée (11,11');

    c) le logement encastrable (1,1') est formé par:

    ca) un rail profilé (1) disposé à l'horizontale; ou

    cb) un boîtier (1'); et

    d) le support (2) présente au moins une langue (21) insérable dans le passage (10,10') du rail profilé (1) ou du boîtier (1'), laquelle possède un crochet (23) tourné vers le haut, destiné à s'engager dans la contre-dépouille (16,16'); ou

    e) le support (2') est en forme de tablette dont le bord arrière (21') se laisse encastrer dans le passage (10) du rail profilé (1).


     
    2. Ensemble selon revendication 1, caractérisé en ce que

    a) en bas, dans le passage (10) du rail profilé (1) est prévue une rainure longitudinale (142), dans laquelle se loge un profilé extrudé (15) de préférence élastique, comme sécurité contre le glissement; et

    b) sur le profilé extrudé (15) repose le bord arrière (21') du support (2') en forme de tablette ou la langue (21) du support (2) inséré, chacun du côté de leur face inférieure.


     
    3. Ensemble selon revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que

    a) le passage (10) du rail profilé (1) est entouré d'un étai de recouvrement (13) en haut, d'un étai de fond (14) en bas, et d'une plaque de base (12) comme limitation arrière (12);

    b) l'étai de recouvrement (13), présente la contre-dépouille (16), une surface d'appui (131) située en amont de celle-ci, en direction de l'entrée (11) et, tout devant, un biaisement (130) laissant en dessous un espace supérieur (So);

    c) l'étai de fond (14) présente l'inclinaison (140) laissant, au-dessus, un espace inférieur (Su) et la surface d'appui (141) située en amont de celle-ci, en direction de l'entrée (11) avec une rainure longitudinale (142); et

    d) l'étai de recouvrement et l'étai de fond (13,14) aboutissent à la plaque de base (12).


     
    4. Ensemble selon revendication 3, caractérisé en ce que

    a) l'étai de recouvrement et l'étai de fond (13,14) s'étendent jusqu'à la face frontale (32) d'une structure porteuse (3) adjointe au rail profilé (1);

    b) de l'étai de recouvrement et de l'étai de fond (13,14) ressortent respectivement une saillie d'accrochage (133,143) ou une arête de butée;

    c) les saillies d'accrochage (133,143) sont destinées à rentrer dans des rainures (301,311) pratiquées dans les arêtes (300,310) de panneaux adjoints (30,31), qui forment la structure porteuse (3);

    d) les arêtes de butée en alternative sont utilisables pour adjoindre les panneaux et les y fixer éventuellement; et

    e) de l'étai de recouvrement et de l'étai de fond (13,14) partent respectivement un étai d'appui supérieur et un étai d'appui inférieur (17,18) aboutissant à la plaque de base (12).


     
    5. Ensemble selon revendication 4, caractérisé en ce que

    a) entre l'étai de recouvrement (13) et l'étai d'appui supérieur (17) lui appartenant, de même qu'entre l'étai de fond (14) et l'étai d'appui inférieur (18) lui appartenant se trouve respectivement un espace vide;

    b) l'étai de recouvrement et l'étai de fond (13,14) s'élargissent de façon conique pour arriver à la plaque de base (12) disposée à la verticale; et

    c) sur la plaque de base (12) se trouvent des deux côtés des prolongements (120) qui s'étendent au-delà de l'endroit où aboutissent l'étai de recouvrement et l'étai de fond (13,14).


     
    6. Ensemble selon revendication 5, caractérisé en ce que

    a) les prolongements (120) présentent chacun une entaille linéaire (121), qui sert de repère pour les trous de vis à pratiquer au choix; et

    b) ces trous de vis peuvent être utilisés pour fixer, directement ou indirectement contre une partie du bâtiment, la construction se composant de la structure porteuse (3) et d'un ou de plusieurs rails profilés (1) insérés.


     
    7. Ensemble selon revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que

    a) le support en forme de tablette (2') est une plaque, par exemple, en bois, en plastique, en métal ou en verre; et

    b) la plaque est plane et peut présenter des pièces rajoutées.


     
    8. Ensemble selon revendication 1, caractérisé en ce que

    a) le passage (10') du logement encastrable (1') sous forme de boîtier (1') est entouré d'un étai de recouvrement (13') en haut, d'un étai de fond (14') en bas, d'un flanc latéral (19') s'étendant entre les étais (13',14') et d'une plaque de base (12') comme limitation arrière (12');

    b) l'étai de recouvrement (13') présente la contre-dépouille (16'), une surface d'appui (131') située en amont de celle-ci, en direction de l'entrée (11') et, tout devant, le biaisement (130') laissant en dessous l'espace supérieur (So); et

    c) l'étai de fond (14') présente l'inclinaison (140') avec, au-dessus, l'espace inférieur (Su) et une surface d'appui (141') située en amont de celle-ci, en direction de l'entrée (11').


     
    9. Ensemble selon revendication 8, caractérisé en ce que

    a) l'étai de recouvrement et l'étai de fond (13',14'), avec les flancs latéraux (19') forment une enveloppe (100') qui, encastrée dans l'ouverture traversante (34) d'une structure porteuse (3) s'étend jusqu'à la face frontale (32) de la structure porteuse (3); et

    b) le boîtier (1') comporte une bride d'application (15') située derrière l'entrée (11'), destinée à s'appliquer contre la face arrière (33) de la structure porteuse (3).


     
    10. Ensemble selon revendication 9, caractérisé en ce que

    a) la bride d'application (15') comporte des trous de vis (151') pour la fixer sur la face arrière (33) de la structure porteuse (3);

    b) la bride d'application (15') présente, sur sa face arrière, des cannelures (150'), qui servent au renforcement et éventuellement à la réception d'un support;

    c) la bride d'application (15') ou la plaque de base (12') présentent sur leur face arrière un organe de fixation pour une fixation côté arrière; et

    d) sur l'arête avant (101') de l'enveloppe (100') sont pratiqués des alésages (102') et, à l'intérieur de l'arête avant (101') dans le passage (10') est prévue une rainure (103') pour y ajuster un couvercle (4) en forme de cadre.


     
    11. Ensemble selon revendication 10, caractérisé en ce que le couvercle (4) se compose de:

    a) un cadre carré (40) lequel

    aa) encadre une ouverture (41) de type fenêtre qui s'accorde avec l'entrée (11'),

    ab) est plan sur sa face frontale (42) et

    ac) est posé sur la face frontale (32) de la structure porteuse (3) pour recouvrir l'arête avant (101') de l'enveloppe (100');

    b) une embase (44) disposée sur la face arrière (43) encadrant l'ouverture (41) pour aller se loger dans la rainure (103'); et

    c) deux mandrins (45) partant de la face arrière (43) du cadre (40) qui vont s'encastrer dans les alésages (102') pratiqués dans l'enveloppe (100').


     
    12. Ensemble selon revendication 1, caractérisé en ce que

    a) la langue (21) du support (2) laquelle s'encastre dans le passage (10,10'), présente à son extrémité libre un crochet (23) tourné vers le haut;

    b) du crochet (23) s'étend une tige de langue (22) vers le support (2);

    c) au bas de la tige de langue (22) est prévue une diminution de section (220) allant vers le haut, en direction du crochet (23); et

    d) la langue (21) est constituée d'un matériau plat de section carrée.


     
    13. Ensemble selon revendication 1 ou 12, caractérisé en ce que

    a) le support (2) représente un bras porteur; et

    b) la tige de langue (22) rentre dans une extrémité de base (200) d'un segment de barre (20) tourné vers la langue (21), ledit segment de barre (20) faisant partie intégrante du bras support.


     
    14. Ensemble selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que

    a) la structure porteuse (3) est constituée d'une paroi arrière, d'un panneau ou d'un élément constituant d'étagère;

    b) un grand nombre de logements encastrables (1,1') peuvent être systématiquement disposés sur la structure porteuse (3);

    c) les parties de la barre (20) des bras porteurs (2) peuvent être ajustées de façon rectiligne ou inclinée et servir pour y suspendre directement des articles ou pour soutenir une étagère, comme une tablette, un panier ou une boîte ouverte ou fermée;

    d) plusieurs porteurs (2,2') disposés sur un même niveau ou à des niveaux différents peuvent être réunis entre eux; et

    e) des logements encastrables (1,1') de types similaires ou différents peuvent également être disposés à des niveaux situés les uns derrière les autres, c.-à-d. des logements encastrables (1,1') dans une première structure porteuse (3) qui forment l'arrière plan pour une deuxième structure porteuse (3) placée devant, et dans laquelle des logements encastrables (1,1') sont utilisés.


     
    15. Ensemble selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que

    a) le logement encastrable (1,1') sous forme de rail profilé (1) est un profilé extrudé, et sous forme de boîtier (1') est une pièce en fonte moulée;

    b) le couvercle (4) est une pièce en plastique moulée par injection de n'importe quelle couleur; et le profilé extrudé (15) pour la sécurité contre le glissement est en plastique élastique.


     




    Zeichnung