| (19) |
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(11) |
EP 1 152 871 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.01.2003 Patentblatt 2003/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.11.1999 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9908/521 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0004/8796 (24.08.2000 Gazette 2000/34) |
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| (54) |
FLÜSSIGKEITSBEHÄLTER
LIQUID CONTAINER
RESERVOIR DE LIQUIDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
19.02.1999 DE 19907224
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.11.2001 Patentblatt 2001/46 |
| (73) |
Patentinhaber: Braun GmbH |
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61476 Kronberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FÜRST, Stefan
D-61476 Kronberg (DE)
- HACZEK, Werner
D-65510 Idstein (DE)
- PETER, Andreas
D-61476 Kronberg (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-98/08659
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FR-A- 2 613 975
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Flüssigkeitsbehälter für ein Haarentfernungsgerät
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
[0002] Aus der FR 2 613 975 A1 ist ein Flüssigkeitsbehälter für einen Trockenrasierapparat
bekannt, der im Gehäuse angeordnet ist und dem innerhalb des Gehäuses eine Pumpvorrichtung
zugeordnet ist mittels der über eine Ansaugleitung und zwei Förderleitungen die im
Flüssigkeitsbehälter vorgesehene Lotion zu zwei als Sprayvorrichtung ausgebildeten
Abgabevorrichtungen gefördert wird.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde mit dem die Abgabe von Flüssigkeit in jeder
Lage des Flüssigkeitsbehälters gewährleitet ist.
[0004] Nach der Erfindung wird diese Aufgabe bei einem Flüssigkeitsbehälter der eingangs
genannten Art durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0005] Die bei einem Haarentfernungsgerät zum Einsatz gelangende Erfindung weist eine Vielzahl
von Vorteilen auf. Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß mittels
der Ausgestaltung des Flüssigkeitsbehälters durch Anordnung einer Luft und/oder Flüssigkeit
ansaugenden und fördernden Pumpvorrichtung sowie einem Speichermaterial ein Flüssigkeitstransportsystem
geschaffen wird, daß eine lageunabhängige Flüssigkeitsentnahme aus dem Flüssigkeitbehälter
gewährleistet. Unter den zu speichernden und abzugebenden Flüssigkeiten sind Rasierhilfsmittel
zu verstehen, wie z.B. Pre Shave oder After Shave und/oder Gleitmittel zur Verbesserung
der Gleitbewegungen eines Obermessers auf der Haut und/oder Gleitmittel zur Schmierung
von zusammenwirkenden Schneidelementen mit oder ohne Duftzusätzen.
[0006] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß ein erstes
Teilvolumen des Flüssigkeitsbehälters mit Speichermaterial für die Flüssigkeit und
ein zweites Teilvolumen des Flüssigkeitsbehälters mit Luft befüllbar ist. In weiterer
Ausgestaltung dieser Ausführungsform ist vorgesehen, daß das erste Teilvolumen des
Flüssigkeitsbehälters und das zweite Teilvolumen des Flüssigkeitsbehälters durch eine
Trennwand voneinander trennbar und mittels wenigstens einer Öffnung miteinander verbindbar
sind. Mittels dieser Öffnung ist gewährleistet, daß von der Pumpvorrichtung angesaugte
Flüssigkeit aus dem ersten Teilvolumen des Flüssigkeitsbehälters in das zweite Teilvolumen
des Flüssigkeitsbehälters rückführbar ist. In weiterer Ausgestaltung dieser Ausführungsform
ist vorgesehen, daß der Flüssigkeitsbehälter mittels einer wenigstens eine Öffnung
aufweisenden Trennwand in eine erste und in eine zweite Kammer unterteilbar ist. Vorzugsweise
dient die erste Kammer zur Aufnahme von Luft und/oder aus der Flüssigkeitsabgabevorrichtung
rückführbare Flüssigkeit. In weiterer Ausgestaltung dieser Ausführungsform ist in
der zweiten Kammer ein Speichermaterial für die Flüssigkeit vorgesehen. Um den Rückfluß
von Flüssigkeit von der ersten Kammer in die zweite Kammer zu gewährleisten, ist in
der die erste und zweite Kammer trennenden Trennwand wenigstens eine Durchlaßöffnung
vorgesehen. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus,
daß durch die Durchlaßöffnung eine Flüssigkeitsleitung hindurchgeführt und zwischen
der Flüssigkeitsleitung der Trennwand ein Spalt gebildet ist. Diese Maßnahme gewährleistet
in vorteilhafter Weise, daß die von der Pumpvorrichtung angesaugte Flüssigkeit über
die erste Kammer in die zweite Kammer zur Speicherung in dem dort vorgesehenen Speichermaterial
abfließen kann und die von der Pumpvorrichtung ebenfalls angesaugte Luft in der ersten
Kammer einen von einem Überdruckventil steuerbaren Druck aufbauen kann, der danach
die gespeicherte Flüssigkeit aus dem Speichermaterial über eine zweite Flüssigkeitsleitung
in eine Flüssigkeitsabgabevorrichtung eines Haarentfernungsgerätes transportiert.
Zu diesem Zweck ist nach der Erfindung die zweite Kammer zur Aufnahme eines Speichermaterials
vorgesehen und die erste Kammer als Kompressionskammer ausgebildet. Nach einer vorteilhaften
Ausführungsform der Erfindung ist die erste Kammer mit einem Überdruckventil ausgestattet.
Eine sehr einfache und preiswert herstellbare Ausführungsform eines Überdruckventiles
zeichnet sich dadurch aus, daß das Überdruckventil durch eine Öffnung mit einem geringen
Querschnitt gebildet ist. Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist die Öffnung
des Überdruckventiles in einer Wand der ersten Kammer vorgesehen. Eine alternative
Ausführungsform eines Überdruckventils zeichnet sich dadurch aus, daß die Öffnung
in einer Überdruckleitung vorgesehen ist.
[0007] Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist in dem Flüssigkeitsbehälter eine in
das Speichermaterial hineinragende zweite Flüssigkeitsleitung vorgesehen. Nach einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß ein Ende der zweiten
Flüssigkeitsleitung in einem geringen Abstand B zu einer Wand der zweiten Kammer endet
und das andere Ende der zweiten Flüssigkeitsleitung eine Wand der ersten Kammer durchsetzt.
Mittels dieser Maßnahme ist gewährleistet, daß das gesamte in dem Speichermaterial
gespeicherte flüssige Rasierhilfsmittel absaugbar und in eine Flüssigkeitsabgabevorrichtung
transportierbar ist.
[0008] Vorzugsweise ist die zweite Flüssigkeitsleitung als Steigleitung ausgebildet.
[0009] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß mittels der Pumpvorrichtung
in dem Flüssigkeitsbehälter ein Komprressionsdruck herstellbar und die Flüssigkeit
mittels des Kompressionsdruckes aus dem Speichermaterial über eine zweite Flüssigkeitsleitung
aus dem Flüssigkeitsbehälter herausdrückbar ist.
[0010] Nach einer besonders einfach und preiswert herstellbaren Ausführungsform der Erfindung
ist die Pumpvorrichtung an einer Wand der ersten Kammer vorgesehen. In weiterer Ausgestaltung
dieser Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Pumpvorrichtung an einer Wand innerhalb
der ersten Kammer vorgesehen ist. Alternativ hierzu kann die Pumpvorrichtung an einer
Wand außerhalb der ersten Kammer vorgesehen sein.
[0011] Nach der Erfindung ist vorgesehen, daß die Pumpvorrichtung mit einem Pumpenauslaß
mit der ersten Kammer koppelbar ist.
[0012] Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist eine Wand der
ersten Kammer als ein erstes Gehäuseteil der Pumpvorrichtung ausgebildet. In weiterer
Ausgestaltung dieser Ausführungsform sind in einer Wand der ersten Kammer Bauelemente
der Pumpvorrichtung eingearbeitet. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
sind die eingearbeiteten Bauelemente durch wenigstens einen Strömungskanal, wenigstens
eine Ventilkammer und eine Öffnung für den Pumpenantrieb gebildet. In weiterer Ausgestaltung
der Erfindung sind dem ersten Gehäuseteil eine Membrane mit einem Pumpenelement und
zwei Ventilelemente zugeordnet. In weiterer Ausgestaltung dieser Ausführungsform ist
in dem ersten Gehäuseteil eine Pumpenkammer, eine erste Ventilkammer und ein Strömungskanal
vorgesehen.
[0013] Ein wesentlicher Vorteil der Ausführungsformen nach der Erfindung besteht darin,
daß der Flüssigkeitsbehälter mit der Pumpvorrichtung gegen einen neuen Flüssigkeitsbehälter
mit Pumpvorrichtung austauschbar ist. Die Leistungsfähigkeit der Pumpvorrichtung ist
sonach lediglich an die aus dem Flüssigkeitsbehälter abzugebenden Flüssigkeitsmenge
ausgelegt. Die an die Pumpvorrichtung zu stellenden Qualitätsanforderungen sind sonach
extrem gering und bewirken demzufolge eine äußerst preiswerte Herstellung von Pumpvorrichtung
und Flüssigkeitsbehälter.
[0014] Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben.
[0015] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Trockenrasierapparates mit einer Sicht auf
die Rückseite des Apparates mit einem an einer Schmalseite vorgesehenen Flüssigkeitsbehälter,
- Fig. 2
- ein Trockenrasierapparat nach Fig. 1 mit einem in einem Abstand A zu einem Anschlag
vorgesehenen Flüssigkeitsbehälter,
- Fig. 3
- zeigt einen Messerrahmen mit einem Behältergehäuse, dessen äußeres Gehäuseteil nur
teilweise dargestellt ist und eine Sicht in den Innenraum des Behälters des Gehäuses,
- Fig. 4
- zeigt einen Schnitt durch den Messerrahmen 11 sowie durch die Flüssigkeitsabgabevorrichtung,
- Fig. 5 und 6
- zeigen eine perspektivische Darstellung des Messerrahmens mit einer Flüssigkeitsabgabevorrichtung
und einem unterschiedliche Positionen einnehmenden Betätigungselement,
- Fig. 7 und 8
- zeigen eine schematische Darstellung des Flüssigkeitstransportsystems bestehend aus
einem Flüssigkeitsbehälter, einer Flüssigkeitsabgabevorrichtung, einer ersten und
zweiten Flüssigkeitsleitung sowie einer Pumpvorrichtung,
- Fig. 9
- zeigt eine schematische Darstellung der äußeren Konturen eines Trockenrasierapparates
mit einem Antrieb zum Betreiben eines Schersystems sowie einer Pumpvorrichtung zur
Förderung von Flüssigkeit aus einem Flüssigkeitsbehälter in die Flüssigkeitsabgabevorrichtung,
- Fig. 10
- zeigt ein erstes und zweites Gehäuseteil sowie eine Membrane einer Pumpvorrichtung,
- Fig. 11
- zeigt die Integrierung einer Pumpvorrichtung in das Gehäuse eines Flüssigkeitsbehälters.
[0016] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Trockenrasierapparates TR mit
einer Sicht auf die Rückseite des Gehäuses 1 und auf eine der beiden Schmalseiten
2 des Gehäuses 1 sowie auf den Scherkopf 3, an dem eine Flüssigkeitsabgabevorrichtung
4 vorgesehen ist. An der Schmalseite 2 des Gehäuses 1 ist ein Flüssigkeitsbehälter
5 verstellbar angeordnet. In Fig. 1 befindet sich der Flüssigkeitbehälter 5 in Anlage
an einem am Gehäuse 1 vorgesehenen Anschlag 6. Dieser Flüssigkeitsbehälter 5 kann
auch innerhalb des Gehäuses 1 angeordnet sein - nicht dargestellt.
[0017] Fig. 2 zeigt den Trockenrasierapparat nach Fig. 1 mit dem Unterschied, daß mittels
Verschiebung des Flüssigkeitsbehälters 5 in Pfeilrichtung P1 ein Abstand A zwischen
der oberen Wand 7 des Flüssigkeitsbehälters 5 und dem Anschlag 6 hergestellt ist.
Die Verschiebung des Flüssigkeitsbehälters 5 in den Pfeilrichtungen P1 oder P2 hat
entweder eine Koppelung oder eine Entkoppelung einer mit einem elektrischen Antrieb
50 des Trockenrasierapparates antreibbaren Pumpvorrichtung 13 - siehe Fig. 9 - zur
Folge.
[0018] Der Scherkopf 3 weist wenigstens ein Obermesser und ein mit diesem zusammenwirkenden
Untermesser sowie einen Scherkopfrahmen 10 und ein von diesem abnehmbar angeordneten
Messerrahmen 11 auf. Eine Ausführungsform eines derartigen Messerrahmens 11 ist in
den Figuren 3, 4 und 5 dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
[0019] In dem Messerrahmen 11 - siehe auch Fig. 4, Fig. 5 und Fig. 6 - sind die gewölbt
eingespannten Obermesser 18, 19 der für einen Kurzhaarschnitt vorgesehenen Schneidsysteme
jeweils an den in Längsrichtung verlaufenden Seitenwänden 14 und 15 sowie an zwischen
den Stirnseitenwänden 16 und 17 vorgesehenen Stegen - nicht sichtbar - befestigt.
Das zwischen den beiden Obermessern 18 und 19 der Kurzhaarschneidsysteme angeordnete
Langhaarschneidsystem mit einem U-förmig ausgebildeten Obermesser 20 ist in den Stirnseitenwänden
16 und 17, des Messerrahmens 11 in vertikaler Richtung - Pfeilrichtung P1 und P2 -
bewegbar gelagert.
[0020] An einer Seitenwand 15 des Messerrahmens 11 ist eine Flüssigkeitsabgabevorrichtung
4 vorgesehen. Die Flüssigkeitsabgabevorrichtung 4 besteht im wesentlichen aus einem
Behältergehäuse 21 das aus zwei Gehäuseteilen 211 und 212 zusammengesetzt ist, einem
im Behältergehäuses 21 angeordneten offenporigen Kontaktelement 22, einem dem Kontaktelement
22 zugeordneten Abstandshalter 23 und einer Verstellvorrichtung V, mittels der der
Abstandshalter 23 in den Pfeilrichtungen R1 und R2 hin und her verstellbar ist. Die
Verstellvorrichtung V besteht aus zwei zusammenwirkenden Verstellelementen 25 und
26 mit gegeneinander geneigt verlaufenden Flächen F1 und F2, einem Federelement 24,
sowie einem Betätigungselement 27. In einem Innenraum 33 des Gehäuseteils 211 des
Behältersgehäuses 21 sind das mit einem Betätigungselement 27 versehene Verstellelement
26 und das am Abstandshalter 23 vorgesehene Verstellelement 25 bewegbar angeordnet.
Das Federelement 24 liegt einerseits an einer Wand des Innenraumes des Gehäuseteils
211 und andererseits an dem Verstellelement 25 an und hält mittels des vorgesehenen
Federdruckes die geneigte Fläche F1 in Anlage an der geneigten Fläche F2 des Verstellelementes
26. Das Gehäuseteil 212 des Behältergehäuses 21 ist als Abdeckblende für den Innenraum
33 des Gehäuseteils 211 an diesem befestigt.
[0021] An dem innerhalb des Behältergehäuses 21 gleitbar gelagerten und aus einer länglichen
Öffnung 28 aus dem Behältergehäuse 21 herausragenden Verstellelement 26 ist das Betätigungselement
27 mit einer Markierung M vorgesehen. Das Betätigungselement 27 ist mit der Markierung
M parallel zu einer auf einer Außenwand des Gehäuseteils 212 vorgesehenen Skala SK
verschiebbar. Bei Verschiebung des Betätigungselementes 27 in Pfeilrichtung S1 wird
über die schräggeneigte Fläche F2 des Verstellelementes 26 sowie über die schräggeneigte
Fläche F1 des Verstellelementes 25 der Abstandshalter 23 in Pfeilrichtung R1 bewegt.
Mittels Verschiebung des Betätigungselementes 27 in die entgegengesetzte Richtung
- Pfeilrichtung S2 - wird der Abstandshalter 23 in seine Ausgangsstellung - Pfeilrichtung
R2 - zurückgeführt.
[0022] Das mit einer Spülkammer 214 versehene offenporige Kontaktelement 22 ist in einem
Innenraum 213 des Gehäuseteils 211 fest angeordnet. Das Gehäuseteil 211 ist benachbart
und parallel zur Längserstreckung des Obermessers 18 angeordnet, derart, daß das in
dem Innenraum 213 angeordnete und zum einen Teil aus dem Innenraum 213 herausragende
Kontaktelement 22 benachbart zum Obermesser 18 Flüssigkeit abgeben kann. Mittels Verstellung
des Abstandshalters 23 zum Kontaktelement 22 - siehe Fig. 5 und 6 - ist die jeweils
zum Einsatz gelangende Kontaktfläche des Kontaktelementes 22 veränderbar und somit
die Abgabemenge an Flüssigkeit steuerbar.
[0023] Die von dem Kontaktelement 22 der Flüssigkeitsabgabevorrichtung abzugebende Flüssigkeit
wird dem Kontaktelement 22 über eine zweite Flüssigkeitsleitung 32 zugeführt. Die
Dosierung der durch das Kontaktelement 22 abzugebenden Flüssigkeit ist auch durch
Absaugen von Flüssigkeit aus der Flüssigkeitsabgabevorrichtung 4 über eine erste Füssigkeitsleitung
31 steuerbar.
[0024] Fig. 7 zeigt eine schematische Darstellung eines Flüssigkeitstransportsystems vom
Flüssigkeitsbehälter 5 zur Flüssigkeitsabgabevorrichtung 4 sowie von der Flüssigkeitsabgabevorrichtung
4 zurück in den Flüssigkeitsbehälter 5. In dem Flüssigkeitsbehälter 5 ist eine Trennwand
42 zur Bildung einer ersten Kammer 40 und einer zweiten Kammer 41 vorgesehen. In der
Trennwand 42 ist eine Öffnung vorgesehen. Durch diese Öffnung ist eine zweite Flüssigkeitsleitung
32 hindurchgeführt, die in einem vorgegebenen Abstand B zum Boden 46 des Plüssigkeitsbehälters
5 endet. Die Größe der Öffnung in der Trennwand 42 ist deart bemessen, daß nach Durchführung
der zweiten Flüssigkeitsleitung 32 ein Spalt 43 gebildet ist. Dieser Spalt dient zur
Zuführung von Flüssigkeit aus der ersten Kammer 40 in die zweite Kammer 41. In der
zweiten Kammer 41 ist ein poröses Speichermaterial 44 - z.B. gesinterter Werkstoff
- zur Speicherung von Flüssigkeit vorgesehen. Die erste Kammer 40 ist über eine Flüssigkeitsleitung
47 mit einer außerhalb des Flüssigkeitsbehälters 5 vorgesehenen Pumpvorrichtung 13
verbunden. Mittels eines Überdruckventils 45 ist im Betriebzustand des Flüssigkeitstransportsystems
der erforderliche Druck zum Fördern von Flüssigkeit aus der zweiten Kammer 41 über
die als Steigrohr wirkende zweite Flüssigkeitsleitung 32 in die Flüssigkeitsabgabevorrichtung
4 herstellbar. Das Überdruckventil 45 kann beispielsweise aus einem Rohr bestehen,
mit einer Öffnung deren Querschnitt derart bemessen ist, daß der erforderliche atmophärische
Druck zur Förderung der Flüssigkeit nach Inbetriebnahme der Pumpvorrichtung 13 erreichbar
und ein darüber hinaus gehender Überdruck ablaßbar ist.
[0025] In dem Behältergehäuse 21 der Flüssigkeitsabgabevorrichtung 4 ist ein Kontaktelement
22 fest angeordnet. Mittels einer entsprechenden Formgebung des Kontaktelementes 22
ist in dem Kontaktelement 22 eine Spülkammer 214 vorgesehen, in die über die zweite
Flüssigkeitsleitung 32 Flüssigkeit transportiert wird. Die unter Druck stehende Flüssigkeit
dringt in das offenporige Mateial des Kontaktelementes 22 ein und wird bei Berührung
der äußeren Kontaktfläche 48 durch eine Haut an die Haut abgegeben, wie dies durch
die Pfeile angedeutet ist.
[0026] Die Spülkammer 214 ist über eine erste Flüssigkeitsleitung 31 mit der Einlaßseite
E der Pumpvorrichtung 13 gekoppelt. Der Auslaß PA der Pumpvorrichtung 13 ist über
eine Flüssigkeitsleitung 47 mit der ersten Kammer 40 des Flüssigkeitsbehälters 5 gekoppelt.
Bei Inbetriebnahme der Pumpvorrichtung 13 saugt diese sowohl Luft über das Behältergehäuse
21 - siehe Pfeil L - als auch Flüssigkeit aus der Spülkammer 214 und/oder dem Kontaktelement
22 an und transportiert dieses in die erste Kammer 40 und baut dort den erforderlichen
Druck auf zum Transport von Flüssigkeit aus der zweiten Kammer 41 über die zweite
Flüssigkeitsleitung 32 in die Spülkammer 214. Durch die Rückführung überschüssiger
Flüssigkeit aus der Spülkammer 214 und/oder dem Kontaktelement, die durch den Saugvorgang
der Pumpvorrichtung 13 bewirkt wird, ist die Flüssigkeitsabgabe des Kontaktelementes
22 derart steuerbar, daß nur durch Berühren der Kontaktfläche des Kontaktelementes
22 Flüssigkeit an eine zu benetzende Haut abgegeben wird. Eine Abgabe von Flüssigkeit
ohne Berührung des Kontaktelementes 22 findet sonach nicht statt.
[0027] Der Spalt 43 zwischen der Trennwand 42 und der als Steigrohr ausgebildeten zweiten
Flüssigkeitsleitung 32 ist derart bemessen, daß die von der Pumpvorrichtung 13 in
die erste Kammer 40 transportierte Flüssigkeit in das Speichermaterial 44 der zweiten
Kammer 41 eindringen kann. Ein Rückfluß von im Speichermaterial gespeicherter Flüssigkeit
aus der zweiten Kammer 41 über den Spalt 43 in die erste Kammer 40 wird mittels der
Bindungswirkung der Flüssigkeit an das Speichermaterial 44 verhindert.
[0028] Fig. 8 zeigt das Flüssigkeitstransportsystem gemäß Fig. 7 mit dem Unterschied, daß
die Pumpvorrichtung 13 innerhalb des Flüssigkeitsbehälters 5, d.h. in der ersten Kammer
40 vorgesehen ist. Die Pumpvorrichtung ist Bestandteil des Flüssigkeitsbehälters 5
und mit diesem austauschbar. Die Austauschbarkeit des Flüssigkeitsbehälters 5 ist
durch eine Koppelung der ersten Flüssigkeitsleitung 31 und der zweiten Flüssigkeitsleitung
32 an den Flüssigkeitsbehälters 5 mittels entsprechender Koppelelemente - nicht dargestellt
- herstellbar. Derartige Koppelelemente sind auch in der ersten Flüssigkeitsleitung
31 und der zweiten Flüssigkeitsleitung 32 nach Fig. 7 vorsehbar, um die Pumpvorrichtung
13 und den Flüssigkeitsbehälter 5 an diese zu koppeln.
[0029] Als Deckel des Flüssigkeitsbehälters 5 wird ein Gummiformteil eingesetzt, welches
die komplette Einheit inklusive der ersten und zweiten Flüssigkeitsleitung 31, 32
dicht abschließt. Im Gehäuse 1 befindliche Metallspitzen der ersten und zweiten Flüssigkeitsleitung
31, 32 durchstechen beim Einsetzen des Reinigungsflüssigkeitsbehälters den Deckel
im Leitungsbereich und geben den Flüssigkeitskreislauf frei.
[0030] Der beschriebene Aufbau des Flüssigkeitsbehälters 5 ist bevorzugt als Einwegkartusche
oder einem in oder am Haarentfernungsgerätes befüllbaren Behälter durchführbar.
[0031] Fig. 9 zeigt eine schematische Darstellung der Anordnung eines Flüssigkeitstransportsystems
nach Fig. 7 in einem Trockenrasierapparat TR nach den Fig. 1 und 2. Die Konturen des
Trockenrasierapparates sind beispielsweise durch punktförmige Linien dargestellt.
[0032] Im Gehäuse 1 des Trockenrasierapparates TR ist ein Elektromotor 50 angeordnet, dessen
Motorwelle über einen Exzenter mit einem Schwingelement 52 gekoppelt ist, um dieses
in hin und hergehende Schwingbewegungen - siehe Pfeilrichtung S1 und S2 - zu versetzen.
Die Schwingbrücke 52 dient zum Antrieb von Schneidelementen des Trockenrasierapparates
TR - nicht dargestellt - und darüber hinaus zum Antrieb der Pumpvorrichtung 13 der
Flüssigkeitsabgabevorrichtung 4. Zu diesem Zweck ist das Schwingelement 52 - das beispielsweise
auf Wandelementen 51 des Gehäuses 1 des Trockenrasierapparates TR befestigt ist -
über einen doppelarmigen Schwinghebel 54, der auf einer am Gehäuse 1 vorgesehenen
Schwenkachse 53 schwenkbar gelagert ist, mit einem Pumpelement der Pumpvorrichtung
13 zum Zwecke der Übertragung einer Antriebsbewegung gekoppelt. Diese Antriebsverbindung
kann durch Verschiebung des Flüssigkeitsbehälters 5 in Pfeilrichtung P2 um den Abstand
A unterbrochen werden, so daß keine Flüssigkeit aus dem Behälter 5 in die Spülkammer
214 und das offenporige Kontaktelement 22 transportiert wird. Mittels Verschiebung
des Flüssigkeitsbehälters 5 in Pfeilrichtung P1 ist der Kontakt des Pumpelementes
der Pumpvorrichtung 13 mit dem doppetarmigen Hebel 54 wieder herstellbar, so daß bei
Inbetriebnahme des Elektromotors 50 die Schwingbewegungen des Schwingelementes 52
über den doppelarmigen Hebel 54 auf das Pumpelement der Pumpvorrichtung 13 übertragen
werden und das Flüssigkeitstransportsystem wieder in Betrieb setzen.
[0033] Die Spülkammer 214 ist mittels einer ersten Flüssigkeitsleitungleitung 31 - siehe
Fig. 9 - über die Pumpvorrichtung 13 mit dem Flüssigkeitsbehälter 5 und über eine
zweite Flüssigkeitsleitung 32 mit der ersten Kammer 40 gekoppelt. Um der Verschiebung
des Flüssigkeitsbehälters 5 in den Pfeilrichtungen P1 und P2 folgen zu können, sind
die ersten und zweite Flüssigkeitsleitung flexibel ausgebildet.
[0034] In Fig. 10 sind die Bauelemente einer Pumpvorrichtung 13 dargestellt. Die Pumpvorrichtung
13 besteht lediglich aus drei Teilen, und zwar einem ersten Gehäuseteil 60, einem
zweiten Gehäuseteil 61 sowie einer Membrane 62, die zwischen dem ersten Gehäuseteil
60 und dem zweiten Gehäuseteil 61 vorgesehen wird. Die Membran 62 weist ein flexibles
Pumpelement 63 auf, das leicht gewölbt aus der ebenflächigen Membranwand hervorsteht.
In der Membranwand der Membrane 62 sind zwei als Rückschlagventil wirkende Flatterventile
64 und 65 vorgesehen. Die Flatterventile 64 und 65 sind Bestandteil der Membrane 62
und in die Membranwand flexibel eingeformt. Das zweite Gehäuseteil 61 ist mit einer
Öffnungs 66 versehen, durch die das Pumpelement 63 von einem Antriebselement - z.B.
eines Hebelarmes eines doppelarmigen Hebels 54 nach Fig. 9 - betätigbar ist. An dem
zweiten Gehäuseteil 61 ist eine erste Flüssigkeitsleitung 31 anschließbar. In dem
ersten Gehäuseteil 60 ist eine Pumpenkammer 67, die über einen Strömungskanal 70 mit
einer ersten Ventilkammer 68 und über einen weiteren Strömungskanal 71 mit der zweiten
Ventilkammer 69, die in dem zweiten Gehäuseteil 61 vorgesehen ist, verbindbar. Die
zweite Ventilkammer 69 ist über einen Auslaß PA und eine Pumpenauslaßleitung 75 an
eine zur ersten Kammer 40 des Flüssigkeitsbehälters 5 führende Flüssigkeitsleitung
47 ankoppelbar - siehe Fig. 7 -. Das in der Membrane 62 vorgesehene Flatterventil
65 ist einerseits der ersten Flüssigkeitsleitung 31 und andererseits der ersten Ventilkammer
68 zugeordnet. Das Flatterventil 64 ist der zweiten Ventilkammer 69 sowie der von
dieser ausgehenden Flüssigkeitsleitung 47 zugeordnet. Durch Ausübung einer hin und
hergehenden Pumpbewegung auf das Pumpelement 63 wird von dem Pumpelement 63 wechselweise
ein Ansaugvorgang und ein Pumpvorgang von Flüssigkeit und/oder Luft ausgelöst. Beim
Pumpvorgang wird das Pumpelement 63 in Pfeilrichtung P1 in die Pumpenkammer 67 gedrückt.
Dabei wird die in der Pumpenkammer 67 vorhandene Flüssigkeit und/oder Luft über den
Strömungskanal 71 gegen das Flatterventil 64 gedrückt, bewegt das flexible Flatterventil
64 in die zweite Ventilkammer 69 hinein,wodurch der Strömungsweg der Flüssigkeit und/oder
Luft über die zweite Ventilkammer 69 in die Pumpenauslaßleitung 75 freigegeben wird.
Die Flüssigkeit und/oder Luft fließt danach über eine anschließbare Flüssigkeitsleitung
47 in die erste Kammer 40 des Flüssigkeitsbehälters. Während dieses Pumpvorganges
wirkt die unter Pumpendruck stehende Luft und/oder Flüssigkeit über den Strömungskanal
70 und die erste Ventilkammer 68 auf das Flatterventil 65 ein und schließt die Pumpeneinlaßöffnung
im zweiten Gehäuseteil 61 ein, die mit der ersten Flüssigkeitsleitung 31 koppelbar
ist.
[0035] Nach Abschluß des Pumpvorganges bewegt sich das gespannte elastische Pumpelement
63 in Pfeilrichtung P2 in seine Ausgangsstellung zurück und saugt dabei Luft und/oder
Flüssigkeit aus der ersten Flüssigkeitsleitung 31 an. Bedingt durch diesen Ansaugvorgang
bewegt sich das Flatterventil 65 in die erste Ventilkammer 68 und gibt somit die Flüssigkeitsleitung
31 frei, so daß die Luft und/oder Flüssigkeit über die erste Ventilkammer und den
Strömungskanal 70 in die Pumpenkammer 67 einströmen kann. Das Flatterventil 64 ist
derart ausgebildet und zum Strömungskanal 71 angeordnet, daß während des Ansaugvorganges
der Strömungskanal 70 in einem derartigen Umfang bedeckt wird, daß keine Luft und/oder
Flüssigkeit an dem Flatterventil 64 vorbei in die zweite Ventilkammer 69 und von dieser
in die vom Flatterventil 64 nicht bedeckte Öffnung des Auslasses PA sowie der Pumpenauslaßleitung
75 strömen kann.
[0036] Die in Fig. 10 dargestellte Pumpvorrichtung 13 kann - wie in den Figuren 7 und 8
dargestellt sowohl außerhalb als auch innerhalb eines Flüssigkeitsbehälters 5 angeordnet
werden.
[0037] Nach einer weiteren Ausführungsform kann die Pumpvorrichtung 13 auch als Bestandteil
des Flüssigkeitsbehälters 5 ausgebildet sein, wie in Fig. 11 beispielsweise dargestellt.
[0038] Die Pumpvorrichtung nach Fig. 11 unterscheidet sich von der Pumpvorrichtung nach
Fig. 10 lediglich dadurch, daß das erste Gehäuseteil 60 der Pumpvorrichtung 13 Bestandteil
einer Wand des Flüssigkeitsbehälters 5 ist. In Fig. 11 ist ein Teil des Innenraumes
eines Flüssigkeitsbehälters 5 und zwar die erste Kammer 40 durch eine Unterbrechung
aufweisende Linienführung dargestellt. Die Kammer 40 ist über eine Pumpenauslaßleitung
75 an die zweite Flüssigkeitsleitung - siehe Fig. 7 - anschließbar. In die Vorderseite
80 des Flüssigkeitsbehälters 5 ist eine Vertiefung 81 vorgesehen, in der die erste
Ventilkammer 68, der Strömungskanal 70, die Pumpenkammer 67, der Strömungskanal 71
sowie eine Flüssigkeitsleitung 85, die die zweite Ventilkammer 69 mit der ersten Kammer
40 des Flüssigkeitsbehälters 5 verbindet, vorgesehen. Die Membrane 62 wird in die
Vertiefung 81 eingelegt und mittels des zweiten Gehäuseteils 61 und entsprechender
Befestigungselemente werden diese Bauelemente zu einer kompletten Pumpvorrichtung
13 zusammengebaut und danach in Betrieb genommen.
[0039] Der Flüssigkeitsbehälter 5 wird in das Gehäuse 1 des Haarentfernungsgerätes eingesetzt
und das Dichtungsteil in den Leitungsbereichen durchstochen und somit an das Flüssigkeitstransportsystem
des Gerätes 1 angeschlossen. Gleichzeitig wird durch das Einsetzen des Flüssigkeitsbehälters
5 die Pumpvorrichtung 13 vor dem im Gehäuse 1 befindlichen Schwingelement 54 positioniert.
Beim Zuschalten der Applikationsfunktion beginnt die Pumpvorrichtung 13 mit dem Druckaufbau
in den Flüssigkeitsbehälter 5. Die in der Startphase angesaugte Luft wird in die erste
Kammer 40 gepumpt und kann durch den Ablaufspalt 43 zwischen der zweiten Flüssigkeitsleitung
32 und Trennwand 42 in die zweite Kammer 41 gelangen, um dort Druck auf die Flüssigkeit
auszuüben. Gleichzeitig entsteht durch den Ansaugvorgang der Pumpvorrichtung 13 in
der zweiten Flüssigkeitsleitung 32 des Flüssigkeitskreislaufes eine Sogwirkung, welche
die Flüssigkeit in die Flüssigkeitsabgabevorrichtung 4 saugt. Die Applikationsstelle
in der Flüssigkeitsabgabevorrichtung 4 ist so ausgelegt, daß die Pumpvorrichtung 13
neben der nicht applizierten Flüssigkeit gleichzeitig Luft von außen ansaugen kann.
So wird nach der Startphase von der Pumpvorrichtung 13 immer ein Flüssigkeitsluftgemisch
in den Flüssigkeitsbehälter 5 gefördert und dort in seine zwei Komponenten getrennt.
Die Trennung geschieht durch die Adhäsionskraft der Flüssigkeitströpfchen an der Innenwand
der ersten Kammer 40. Die größer werdenden Tropfen fließen dann durch den Ablaufspalt
43 zurück in die zweite Kammer 41 und werden so dem Flüssigkeitskreislauf wieder zugefügt.
[0040] Da das System neben der nicht verbrauchten Flüssigkeit permanent Luft ansaugt, wird
ein höherer Druck in der ersten Kammer 40 aufgebaut, als der durch die Flüssigkeit
entweichende. Dieser Überdruck in der ersten Kammer 40 verhindert ein Zurücklaufen
der Flüssigkeit von der zweiten Kammer 41 in die erste Kammer 40. Stabilisiert wird
der Druck durch eine definierte Öffnung, in der als Überdruckventil wirkenden Abluftdrossel.
Die Anordnung der Abluftdrossel im oberen Bereich der ersten Trennkammer 40 verhindert
ein ungewolltes Abblasen der einströmenden Tröpfchen bei Schräglage des Haarentfernungsgerätes.
So ist eine Funktion des Systems selbst bei einem zum Beispiel gegenüber der Darstellung
nach Fig. 1 um 180° geschwenkten Stellung des Haarentfernungsgerätes gewährleistet.
[0041] Das poröse Speichermaterial sorgt zudem dafür, daß die Funkton auch bei nicht vollem
Flüssigkeitsbehälter 5 funktioniert. In diesem Fall gelangt die Flüssigkeit durch
die Kapillarwirkung des Speichermaterials zum Ansaugbereich der zweiten Flüssigkeitsleitung
32. Zusätzlich werden die Flüssigkeitsbewegungen und die damit verbundenen Geräusche
minimiert.
[0042] Durch den beschriebenen Aufbau ist es möglich, Lage und bewegungsunabhängig Flüssigkeiten
zu speichern und abzugeben, wobei das System gleichzeitig eine Regelung der abzugebenden
Flüssigkeitsmenge vornimmt.
1. Flüssigkeitsbehälter (5) für ein Haarentfernungsgerät, wie z.B. Trockenrasierapparat
(TR), Haarschneidemaschine, Epiliergerät, mit wenigstens einer Kammer (40, 41) zur
Aufnahme und Abgabe einer Flüssigkeit, z.B. Rasierhilfsmittel an eine Flüssigkeitsabgabevorrichtung
(4) des Haarentfernungsgerätes, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsbehälter (5) mit einer Luft und/oder eine Flüssigkeit ansaugenden
und in den Flüssigkeitsbehälter (5) fördernden Pumpvorrichtung (13) ausgestattet ist
und in den Flüssigkeitsbehälter (5) ein Speichermaterial (44) für die abzugebende
Flüssigkeit vorgesehen ist.
2. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Teilvolumen des Flüssigkeitsbehälters (5) mit Speichermaterial (44) für
die Flüssigkeit und ein zweites Teilvolumen des Flüssigkeitsbehälters (5) mit Luft
befüllbar ist.
3. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Teilvolumen des Flüssigkeitsbehälters (5) und das zweite Teilvolumen des
Flüsigkeitsbehälters (5) durch eine Trennwand (42) voneinander trennbar und mittels
wenigstens einer Öffnung miteinander verbindbar sind.
4. Flüssigkeitbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsbehälter (5) mittels einer wenigstens eine Öffnung aufweisenden Trennwand
(42) in eine erste und eine zweite Kammer (40, 41) unterteilbar ist.
5. Flüssigkeitsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kammer (41) zur Aufnahme des Speichermaterials (44) vorgesehen ist.
6. Flüssigkeitsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kammer (40) als Kompressionskammer ausgebildet ist.
7. Flüssigkeitsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kammer (40) mit einem Überdruckventil (45) ausgestattet ist.
8. Flüssigkeitsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Überdruckventil (45) durch eine Öffnung mit einem geringen Querschnitt gebildet
ist.
9. Flüssigkeitsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung des Überdruckventiles (45) in einer Wand der ersten Kammer (40) vorgesehen
ist.
10. Flüssigkeitsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung in einer Überdruckleitung vorgesehen ist.
11. Flüssigkeitsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Flüssigkeitsbehälter (5) eine in das Speichermaterial (44) hineinragende zweite
Flüssigkeitsleitung (32) vorgesehen ist.
12. Flüssigkeitsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der zweiten Flüssigkeitsleitung (32) in einem geringen Abstand (B) zu einer
Wand (46) der zweiten Kammer (41) endet und das andere Ende der zweiten Flüssigkeitsleitung
(32) eine Wand der ersten Kammer (40) durchsetzt.
13. Flüssigkeitsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Flüssigkeitsleitung (32) als Steigleitung ausgebildet ist.
14. Flüssigkeitsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Pumpvorrichtung (13) in dem Flüssigkeitsbehälter (5) ein Kompressionsdruck
herstellbar und die Flüssigkeit mittels des Kompressionsdruckes aus dem Speichermaterial
(44) über eine zweite Flüssigkeitsleitung (32) aus dem Flüssigkeitsbehälter (5) herausdrückbar
ist.
15. Flüssigkeitsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpvorrichtung (13) an einer Wand der ersten Kammer (40) vorgesehen ist.
16. Flüssigkeitsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpvorrichtung (13) an einer Wand innerhalb der ersten Kammer (40) vorgesehen
ist.
17. Flüssigkeitsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpvorrichtung (13) an einer Wand außerhalb der ersten Kammer (40) vorgesehen
ist.
18. Flüssigkeitsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpvorrichtung (13) mit einem Pumpenauslaß (PA) mit der ersten Kammer (40) koppelbar
ist.
19. Flüssigkeitsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wand der ersten Kammer (40) als ein erstes Gehäuseteil (60) der Pumpvorrichtung
(13) ausgebildet ist.
20. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Wand der ersten Kammer (40) Bauelemente der Pumpvorrichtung (13) eingearbeitet
sind.
21. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauelemente durch wenigstens einen Strömungskanal (70, 71), wenigstens einer
Ventilkammer (68, 69) und eine Öffnung (66) für den Pumpenantrieb gebildet sind.
22. Flüssigkeitsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten Gehäuseteil (60) eine Membrane (62) mit einem Pumpelement (63) und zwei
Ventilelemente zugeordnet sind.
23. Flüssigkeitsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten Gehäuseteil (60) und der Membrane (62) ein zweites Gehäuseteil (61) zugeordnet
ist.
24. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß in dem ersten Gehäuseteil eine Pumpenkammer (67), eine erste Ventilkammer (68) und
ein Strömungskanal (70, 71) vorgesehen sind.
1. A liquid container (5) for a hair removing apparatus as, for example, a dry shaving
apparatus (TR), a hair clipping machine, an epilation appliance, with at least one
chamber (40, 41) for receiving a liquid as, for example, a shaving aid, and delivering
said liquid to a liquid dispensing device (4) of the hair removing apparatus, characterized in that the liquid container (5) is equipped with a pumping device (13) drawing in air and/or
a liquid and conveying it to the liquid container (5), and provision is made in the
liquid container (5) for a storage material (44) for holding the liquid to be dispensed.
2. The liquid container as claimed in claim 1, characterized in that a first partial volume of the liquid container (5) is tillable with storage material
(44) for the liquid while a second partial volume of the liquid container (5) is fillable
with air.
3. The liquid container as claimed in claim 1 or claim 2, characterized in that the first partial volume of the liquid container (5) and the second partial volume
of the liquid container (5) are separable from each other by a partition wall (42)
and connectable with each other through at least one opening.
4. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the liquid container (5) is adapted to be divided into a first and a second chamber
(40, 41) by means of a partition wall (42) having at least one opening.
5. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the second chamber (41) is designed to accommodate the storage material (44).
6. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the first chamber (40) is constructed as a compression chamber.
7. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the first chamber (40) is equipped with a pressure relief valve (45).
8. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the pressure relief valve (45) is formed by an orifice of small cross section.
9. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the orifice of the pressure relief valve (45) is provided in a wall of the first
chamber (40).
10. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the orifice is provided in a pressure relief duct.
11. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the liquid container (5) includes a second liquid conduit (32) projecting into the
storage material (44).
12. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that one end of the second liquid conduit (32) terminates at a small distance (B) to a
wall (46) of the second chamber (41), while the other end of the second liquid conduit
(32) extends through a wall of the first chamber (40).
13. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the second liquid conduit (32) is constructed as a riser.
14. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the pumping device (13) is able to produce a compression pressure in the liquid container
(5), said compression pressure operating to force the liquid out of the storage material
(44) and through a second liquid conduit (32) out of the liquid container (5).
15. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the pumping device (13) is provided on a wall of the first chamber (40).
16. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the pumping device (13) is provided on a wall inside the first chamber (40).
17. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the pumping device (13) is provided on a wall outside the first chamber (40).
18. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the pumping device (13) has a pump outlet (PA) adapted to be coupled to the first
chamber (40).
19. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that one wall of the first chamber (40) is constructed as a first housing part (60) of
the pumping device (13).
20. The liquid container as claimed in claim 19, characterized in that components of the pumping device (13) are fitted in a wall of the first chamber (40).
21. The liquid container as claimed in claim 19 or 20, characterized in that said components are formed by at least one flow channel (70, 71), at least one valve
chamber (68, 69) and an opening (66) for the pump drive.
22. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that a membrane (62) with a pump element (63) and two valve elements are associated with
the first housing part (60).
23. The liquid container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that a second housing part (61) is associated with the first housing part 60) and the
membrane (62).
24. The liquid container as claimed in claim 23, characterized in that the first housing part includes a pump chamber (67), a first valve chamber (68) and
a flow channel (70, 71).
1. Réservoir de liquide (5) pour un appareil d'enlèvement de poils, comme par exemple
un rasoir électrique (TR), une tondeuse à cheveux, un appareil à épiler, comportant
au moins une chambre (40, 41) destinée à recevoir et à distribuer un liquide, par
exemple un produit de rasage, à un dispositif de distribution de liquide (4) de l'appareil
d'enlèvement de poils, caractérisé en ce que le réservoir de liquide (5) est équipé d'un dispositif de pompage (13) aspirant de
l'air et/ou un liquide et le refoulant dans le réservoir de liquide (5) et en ce qu'il est prévu dans le réservoir de liquide (5) un matériau accumulateur (44) pour le
liquide à distribuer.
2. Réservoir de liquide selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un premier volume partiel du réservoir de liquide peut être rempli de matériau accumulateur
(44) pour le liquide et un deuxième volume pactiel du réservoir de liquide (5) peut
être rempli d'air.
3. Réservoir de liquide selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le premier volume partiel du réservoir de liquide (5) et le deuxième volume partiel
du réservoir de liquide (5) peuvent être séparés l'un de l'autre par une cloison de
séparation (42) et peuvent être reliés l'un à l'autre au moyen d'au moins une ouverture.
4. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réservoir de liquide (5) peut être subdivisé en une première chambre (40) et en
une deuxième chambre (41) par au moins une cloison de séparation (42) présentant une
ouverture.
5. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caxactérisé en ce
que la deuxième chambre (41) est prévue pour recevoir le matériau accumulateur (44).
6. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première chambre (40) est prévue comme chambre de compression.
7. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première chambre (40) est équipée d'une soupape de surpression (45).
8. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la soupape de surpression (45) est formée par une ouverture avec une faible section
transversale.
9. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ouverture de la soupape de surpression (45) est prévue dans une paroi de la première
chambre.
10. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ouverture est prévue dans une conduite de surpression.
11. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans le réservoir de liquide (5) est prévue une deuxième conduite de liquide (32)
faisant saillie dans le matériau accumulateur (44).
12. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une extrémité de la deuxième conduite de liquide (32) se termine à faible distance
(B) d'une paroi (46) de la deuxième chambre (41) et en ce que l'autre extrémité de la deuxième conduite de liquide (32) traverse une paroi de la
première chambre (40).
13. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la deuxième conduite de liquide (32) est réalisée sous forme de conduite ascendante.
14. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moyen du dispositif de pompage (13) on peut établir une pression de compression
dans le réservoir de liquide (5) et en ce qu'on peut faire sortir par pression le liquide hors du matériau accumulateur (44) via
une deuxième conduite de liquide (32) hors du réservoir de liquide (5), au moyen d'une
pression de compression.
15. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de pompage (13) est prévu sur une paroi de la première chambre (40).
16. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de pompage (13) est prévu sur une paroi à l'intérieu de la première
chambre (40).
17. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de pompage (13) est prévu sur une paroi à l'extérieur de la première
chambre (40).
18. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de pompage (13) peut être couplé à la première chambre (40) par une
sortie de pompe (PA).
19. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une paroi de la première chambre (40) est réalisée sous forme d'une première partie
de boîtier (60) du dispositif de pompage (13).
20. Réservoir de liquide selon la revendication 19, caractérisé en ce que des éléments structurels du dispositif de pompage (13) sont incorporés dans une paroi
de la première chambre (40).
21. Réservoir de liquide selon l'une ou l'autre des revendications 19 et 20, caractérisé en ce que les éléments structurels sont formés par au moins un canal d'écoulement (70, 71),
par au moins une chambre de soupape (68, 69) et par une ouverture (66) pour l'entraînement
de la pompe.
22. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'à la première partie de boîtier (60) est associée une membrane (62) avec un élément
de pompage (63) et deux éléments de soupape.
23. Réservoir de liquide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'à la première partie de boîtier (60) et à la membrane (62) est associée une deuxième
partie de boîtier (61).
24. Réservoir de liquide selon la revendication 23, caractérisé en ce que dans la première partie de boîtier, il est prévu une chambre de pompe (67), une première
chambre de soupape (68) et un canal d'écoulement (70, 71).