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EP 1 154 101 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.09.2002 Patentblatt 2002/39 |
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Anmeldetag: 12.01.2001 |
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Abdeckvorrichtung für ein Schwimmbecken
Covering device for swimming pool
Dispositif de couverture pour piscine
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
08.05.2000 DE 20008217 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.11.2001 Patentblatt 2001/46 |
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Patentinhaber: Müller, Paul |
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85636 Putzbrunn (DE) |
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Erfinder: |
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- Müller, Paul
85636 Putzbrunn (DE)
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Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 434 647 GB-A- 1 470 839
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GB-A- 1 331 488 NL-A- 7 608 900
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Schwimmbecken der im Oberbegriff des Patentanspruchs
1 genannten Art.
[0002] Schwimmbecken bzw. Abdeckvorrichtungen sind z.B. aus der DE 30 32 277 C2 und der
EP 0 369 038 B1 bekannt. Bei diesen bekannten Abdeckvorrichtungen befindet sind der
Schacht unterhalb des Bodens des Schwimmbeckens, wobei der Deckel motorisch geöffnet
werden muss, um die schwimmfähige Abdeckung von der Wickelwelle, unterhalb des Bodens
des Schwimmbeckens aus nach oben aufschwimmen zu lassen, wonach sie dann auf der Wasseroberfläche
des Schwimmbeckens selbsttätig oder aber von Hand geführt die Oberfläche des Schwimmbeckens
abdecken soll. Der in aller Regel als Rost ausgebildete Deckel verschließt bei nicht
abgedecktem Schwimmbad den Schacht, damit Schwimmer und Taucher nicht in den offenen
Schacht gelangen können und auch die Wickelwelle nicht beschädigt werden kann.
[0003] Diese bekannten Abdeckvorrichtungen sind schwer zu warten, da bei größeren Wartungsarbeiten
das gesamte Schwimmbecken und auch der Schacht entleert werden müssen. Andererseits
stört der sich am und unterhalb des Beckenbodens befindende Schacht das Wasserspülsystem
eines Schwimmbeckens, da dieser Schacht in aller Regel nicht in der gleichen Weise
durchströmt wird, wie das übrige bis zum Beckenboden reichende Wasservolumen eines
Schwimmbeckens.
[0004] Darum wurden neben den oberhalb der Wasserfläche und außerhalb des Schwimmbeckens
liegenden Abdeckvorrichtungen auch solche Abdeckvorrichtungen vorgeschlagen, die neben
dem eigentlichen Schwimmbeckenbereich und unmittelbar unterhalb der Wasseroberfläche
des Schwimmbeckens liegen. Auch bei einer solchen Abdeckvorrichtung muss der neben
dem eigentlichen Schwimmbecken vorgesehene Schacht zur Aufnahme der Wickelwelle nach
oben hin abgedeckt werden, was mit Hilfe eines gitterrostartigen Deckels erfolgt,
der sich mit Hilfe von Stützelementen, die in unmittelbarer Nähe der Beckenlängsseiten
unterhalb des Deckels vorgesehen sind, auf der Oberkante der Zwischenwand zwischen
Schacht und Schwimmbecken abstützt. Da die von der Wickelwelle abgewickelte schwimmfähige
Abdeckung sich zwischen diesen Stützelementen hindurchbewegen muss, ist die maximale
Beckenbreite bei solchen Abdeckvorrichtungen begrenzt. Auch bei einer solchen Abdeckvorrichtung
wird der die Wickelwelle aufnehmende Schacht nicht in der gleichen Weise durchspült,
wie das gesamte Schwimmbecken, so dass sich auch hier in dem Schacht Ablagerungen
sammeln.
[0005] Aus der DE-B-14 34 647 ist ein Schwimmbecken bekannt, das die im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale aufweist. Bei diesem bekannten Schwimmbecken
ist der Schacht durch einen auf den Boden des Schwimmbeckens abgesenkten Behälter
gebildet, der in seinem unteren Teil die die Abdeckung aufnehmende Wickelwelle und
in seinem oberen Teil einen Antriebsmotor aufweist, die über eine Antriebskette miteinander
verbunden sind. Innerhalb des Behälters ist eine Führungsbahn für die Abdeckung vorgesehen,
die das vordere Ende der Abdeckung nach oben und auf die Wasseroberfläche des Schwimmbeckens
führt. Die Abdeckung wickelt sich dabei aufgrund ihres Auftriebs selbsttätig von der
Wickelwelle ab, sobald diese zu ihrer freien Umdrehung entriegelt wird. Diese Art
der Anordnung soll nicht nur ein selbsttätiges Aufrollen der Wickelrolle verhindern,
sondern bewirkt ein selbsttätiges Abrollen und Ausschieben der Abdeckung von der Wickelwelle.
Oben im Behälter ist eine Überlaufrinne eingebaut, die über ein Ablaufrohr an einer
Filteranlage angeschlossen ist. Die Übertrittshöhe der Flüssigkeit in die Überlaufrinne
hinein ist im wesentlichen von der Leistung des Filters und der Länge der Überlaufrinne
abhängig und soll eine stationär im Schwimmbecken eingebaute Rinne ersetzen können.
Der Behälter ragt auch in seinem abgesenkten Zustand mit seinem Oberteil über die
Wasseroberfläche hinaus bis über den Beckenrad des Schwimmbeckens, wo der Behälter
mit einem z.B. über Scharniere kippbaren Deckel versehen ist. Der abgesenkte Behälter
wird an seiner der freien Wassermasse des Schwimmbeckens zugewandten Seite durch eine
Trennwand begrenzt , die lediglich einen zum Durchlaufen der Abdeckung ausreichenden
Schlitz aufweist.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Schwimmbecken der eingangs genannten Art so weiterzubilden,
dass die Abdeckung leicht zu warten ist und ihr Schacht nicht zu einer Ansammlung
von Sedimenten neigt.
[0007] Bei einem Schwimmbecken der genannten Art ist diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0008] Das erfindungsgemäße Schwimmbecken ist allseitig mit Überflutungsrinnen umgeben,
wie dieses insbesondere bei öffentlichen Bädern üblich ist. Bei derartigen Schwimmbecken
ist der Wasserstand im Betriebszustand des Schwimmbeckens so hoch, dass das Wasser
über die Oberkanten der Schwimmbeckenränder hinweg in die Überflutungsrinnen hineinströmt,
aus denen es dann über übliche Rückführungssysteme und Filtereinrichtungen wieder
in das Schwimmbecken zurückgeführt wird, wodurch die Überflutungsrinnen Teil des Wasserspülsystems
des Schwimmbeckens sind. Durch die Anordnung des Schachtes der Abdeckvorrichtung zwischen
der Schwimmbeckenwand an einer seiner Breitseiten und der dort vorgesehenen Überflutungsrinne
wird der Schacht in das Wasserspülsystem integriert, so dass auch er dauernd durchströmt
und damit durchspült wird. Dieses kann durch auch im Schacht vorgesehene Wasserabläufe
und ggf. auch Zuläufe weiter optimiert werden. Der Deckel des Schachtes befindet sich
unmittelbar unterhalb der Wasseroberfläche im Betriebszustand des Schwimmbeckens und
vorzugsweise etwa auf gleicher Höhe wie z.B. rostförmige Abdeckungen der Überflutungsrinnen.
[0009] Zum Abwickeln und Ausfahren der schwimmfähigen Abdeckung wird der Deckel von Hand
oder motorisch abgehoben oder nach oben geschwenkt, so dass die von der Wickelwelle
abgewickelte Abdeckung auf die freie Wasseroberfläche des Schwimmbeckens gelangen
kann und dort zur Abdeckung der gesamten Oberfläche des Schwimmbeckens über die Wasseroberfläche
schwimmt.
[0010] Zur Wartung der Abdeckvorrichtung wird der Wasserstand im Schwimmbecken nur soweit
abgesenkt, dass er etwas unterhalb der Oberkante der Zwischenwand zwischen Schacht
und Schwimmbecken liegt, so dass dadurch der Schacht vom Wasser des Schwimmbeckens
nicht länger erreicht werden kann. Zum Beispiel über einen vorzugsweise absperrbaren
Ablauf am Schachtboden kann dann der Schacht vollständig entleert und trockengelegt
werden, um alle erforderlichen Wartungsarbeiten an der Abdeckung und Wickelwelle durchführen
zu können.
[0011] Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert.
im einzelnen zeigen:
Fig. 1 schematisch einen Querschnitt durch einen Teil des Schwimmbeckens, des Schachtes
und der Überflutungsrinne,
Fig. 2 schematisch eine Draufsicht auf diesen Teil des Schwimmbeckens und der Abdeckvorrichtung
und
Fig. 3 schematisch einen Schnitt durch die Abdeckvorrichtung in einer modifizierten
Ausführungsform und
Fig. 4 schematisch eine weiter modifizierte Ausführungsform in einer vergrößerten
Schnittdarstellung.
[0013] Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist zwischen einem Schwimmbecken 1 und einer Überflutungsrinne
7, vorzugsweise längs der Breitseite eines rechteckigen Schwimmbeckens ein Schacht
4 vorgesehen, in dem eine Abwickelwelle 3 gelagert ist, auf der eine schwimmfähige
Abdeckung 2, wie z.B. ein Rollladen oder eine Folie, aufgewickelt ist. Der Schacht
4 und das Schwimmbecken 1 sind über eine Zwischenwand 6 abgetrennt, deren Oberkante
jedoch niedriger als die Oberkante der Schwimmbeckenwände, d.h. der Schwimmbeckenränder
ist. Die das Schwimmbecken 1 allseitig umgebenden Überflutungsrinnen 7, 7' sind in
üblicher Weise ausgebildet und in ein hier nicht gezeigtes Wasserspülsystem des Schwimmbeckens
integriert. Auch der Schacht 4 weist ebenso wie die Überflutungsrinnen 7, 7' Wasserabläufe
8 auf, die zumindest teilweise absperrbar sind.
[0014] Die Oberseite des Schachtes 4 ist mit einem z.B. gitterrostförmig ausgebildeten Deckel
5 abgedeckt, der über ein Scharnier 10 an der Rückwand des Schachtes schwenkbar angelenkt
sein kann. Der Deckel 5 stützt sich an seinem dem Schwimmbecken zugewandten Rand über
Stützen 5b auf der Oberkante der Zwischenwand 6 ab.
[0015] Obwohl dieses hier nicht gezeigt ist, kann der Deckel 5 auch von Hand zu öffnen bzw.
abnehmbar ausgebildet sein, wozu dann bei größeren Breiten des Schwimmbeckens 1 der
Deckel vorzugsweise in Einzelelemente unterteilt ist, die einfach und ohne großen
Kraftaufwand zu handhaben sind.
[0016] Wie dieses in Fig. 2 schematisch gezeigt ist, ist der im Betriebszustand des Schwimmbeckens
mit Wasser gefüllte Schacht 4 mit einem trockenen Antriebschacht 9 verbunden, der
einen motorischen Antrieb für die Wickelwelle 3 aufnimmt. Obwohl dieses in Fig. 2
nicht gezeigt ist, kann sich die an den Längsseiten des Schwimmbeckens 1 befindende
Überflutungsrinne 7' über diesen Antriebsschacht 9 hinweg erstrecken, um mit den sich
an den Breitseiten des Schwimmbeckens befindenden Überflutungsrinnen 7 verbunden zu
werden.
[0017] In Fig. 3 ist eine modifizierte Ausführungsform der Abdeckvorrichtung gezeigt, bei
der der zu öffnende Deckel 5 nur einen geringen Teil der Oberseite des Schachtes 4
abdeckt, während der größte Teil der Oberseite des Schachtes 4 durch einen stationären
Deckelteil 5a abgedeckt ist. Der hier nur kleine schwenkbare Deckel 5 ist über ein
Scharnier 10a an dem stationären Deckelteil 5a in bekannter Weise angelenkt, um von
Hand oder motorisch geöffnet und geschlossen zu werden.
[0018] In der geöffneten Stellung des Deckels 5 kann die von der Wickelwelle 3 abgewickelte
schwimmfähige Abdeckung 2 aus dem Schacht in das Schwimmbecken 1 hineingeführt und
dann auf der Wasseroberfläche schwimmend über das gesamte Schwimmbecken ausgefahren
werden. Beim Öffnen der Abdeckung erfolgt dieser Vorgang bei geöffnetem Deckel 5 in
analoger Weise.
[0019] Zur Wartung der Abdeckvorrichtung und insbesondere der Abdeckung und der Wickelwelle
3 in dem Schacht 4 wird der Wasserstand im Schwimmbecken 1 nur geringfügig abgesenkt,
bis er unterhalb der Oberkante der Zwischenwand 6 liegt. Dann wird der Schacht 4 vorzugsweise
über den absperrbaren Wasserablauf 8 entleert, so dass Abdeckung und Wickelwelle zu
ihren Wartungsarbeiten trockengelegt sind.
[0020] Der Schacht 4 der Abdeckvorrichtung kann zusammen mit seinem Antriebsschacht 9 als
Baueinheit vorgefertigt werden und dann ggf. auch bei einem bereits vorhandenen Schwimmbecken
installiert werden.
[0021] Andererseits kann insbesondere beim Neubau eines Schwimmbeckens der Schacht 4 auch
durch Einbau der Zwischenwand 6 gebildet werden.
[0022] Wie z.B. aus Fig. 1 ohne weiteres zu erkennen ist, wird das gesamte Wasservolumen
im Schacht 4 in das Wasserspülsystem des Schwimmbeckens integriert, wozu zusätzlich
zu den Wasserabläufen 8 auch noch Wasserzuläufe in den Schacht 4 hinein vorgesehen
werden können, die hier nicht dargestellt sind.
[0023] In Fig. 4 ist in vergrößerter Schnittdarstellung eine weitere Modifizierung der in
Fig. 3 gezeigten Ausführungsform zu erkennen, in der die Deckelkonstruktion im stationären
Teil einen Sturzbalken 5" umfasst, der sich vorzugsweise über die gesamte Breite des
Schwimmbeckens erstreckt und z.B. an seinen jeweiligen Enden im Bereich der Seitenwände
des Schwimmbeckens 1 abgestützt bzw. gelagert ist. Der übrige stationäre Teil ist
durch gitterförmige Abdeckelemente 5"' gebildet, die zwischen Sturzbalken 5" und der
dem Schwimmbecken abgewandten Seitenwand des Schachtes 4 in hier nicht näher dargestellter
Weise angeordnet sind. Insbesondere bei größeren Breitenabmessungen eines Schwimmbeckens
kann der Sturzbalken 5" zusätzlich zu seinen Endlagem oder auch ausschließlich über
hier nur schematisch angedeutete Längsstreben 11 an der abgewandten Seite des Schachtes
4 oder einer entsprechenden Begrenzungswand des Schwimmbeckens 1 gelagert werden.
[0024] An der Unterseite des Sturzbalkens 5" ist das Scharnier 10b für den schwenkbaren
Deckel 5' vorgesehen, der in seiner geschlossenen Stellung eine im wesentlichen vertikale
Lage einnimmt. Zum Ausfahren bzw. Abwickeln der Abdeckung 2 wird der Deckel 5' in
eine diagonale Lage oder Stellung geöffnet, wonach beim Abwickeln der Abdeckung 2
diese nach oben aufschwimmt, vom geöffneten und sich in seiner diagonalen Lage befindenden
Deckel 5' seitwärts und nach oben aus dem Schacht 4 heraus und in das Schwimmbecken
1 hinein abgelenkt bzw. geführt wird, wodurch die Abdeckung 2 auf die Wasseroberfläche
des Schwimmbeckens 1 aufschwimmt und dieses beim weiteren Abwickeln der Abdeckung
in der gewünschten Weise abdeckt.
[0025] In dieser vergrößerten Schnittdarstellung der Fig. 4 ist dieser für sich bekannte
selbsttätige Aufschwimmvorgang der Abdeckung 2 bei deren Abwicklung von der Wickelwelle
3 deutlich zu erkennen.
[0026] Diese in Fig. 4 gezeigte weitere Modifizierung der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform
hat den Vorteil, dass durch die Anbringung des Schamiers 10b an der Unterseite des
Sturzbalkens 5" diese beweglichen Teile des Scharniers und schwenkbaren Deckels 5'
aus dem Begehungsbereich der Oberseite des Deckels heraus nach unten verlagert sind,
wodurch eine eventuelle Verletzungsgefahr bei der Begehung des Schachtdeckels ausgeschlossen
ist.
1. Schwimmbecken (1) mit Abdeckvorrichtung, die eine auf der Wasseroberfläche schwimmfähige
Abdeckung (2) aufweist, die von einer Wickelwelle (3) abwickelbar sowie auf diese
aufwickelbar ist, einem sich im wesentlichen über die gesamte Breite des Schwimmbeckens
(1) erstreckenden Schacht (4) zur Aufnahme der Wickelwelle (3), der an seiner Oberseite
mit einem zu öffnenden Deckel (5; 5') abgedeckt ist, mit dem Schwimmbecken (1) an
seiner Oberseite und unterhalb des geschlossenen Deckels (5) in Strömungsverbindung
steht und eine gegenüber den angrenzenden Beckenwänden niedrigere, das Schwimmbecken
(1) vom Schachtinneren abtrennende Zwischenwand (6) hat; dadurch gekennzeichnet, dass das Schwimmbecken (1) mit Überflutungsrinnen (7, 7') allseitig umgeben ist, und dass
der Schacht (4) zwischen dem Schwimmbecken (1) und dessen seiner jeweiligen Breitseite
benachbarten Überflutungsrinne (7) so angeordnet ist, dass der geschlossene Deckel
(5; 5') des Schachtes (4) überflutet ist, wodurch der Schacht in das Wasserspülsystem
integriert ist.
2. Schwimmbecken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schacht (4) einen gesonderten, absperrbaren Wasserablauf (8) aufweist.
3. Schwimmbecken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schacht (4) eine vorgefertigte Baueinheit ist, die einen außenliegenden trockenen
Antriebsschacht (9) enthält.
4. Schwimmbecken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand (6) in ein Schwimmbecken (1) einsetzbar ist, so dass die weiteren
Schachtwände die Beckenwände sind.
5. Schwimmbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (5) mit Scharnieren (10) an der Schachtrückwand drehbeweglich angelenkt
ist.
6. Schwimmbecken nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schamiere (10) als drehbare Achse ausgebildet sind, die ein motorisches Öffnen
und Schließen des Deckels (5) ermöglichen.
7. Schwimmbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (5) in manuell handhabbare Einzelelemente unterteilt ist, die mit Stützen
(5b) versehen sind, die auf der Oberkante der Zwischenwand (6) aufliegen.
8. Schwimmbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel an seiner dem Schwimmbecken (1) zugewandten Seite mit Stützen (5b) versehen
ist, die bei geschlossenem Deckel (5) auf der Oberkante der Zwischenwand (6) aufliegen.
9. Schwimmbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (5; 5') über ein Scharnier (10a; 10b) mit einem stationären Teil (5a;
5", 5''') verbunden ist, der zusammen mit dem über das Scharnier (10a; 10b) verschwenkbaren
Deckel (5; 5') eine die Oberseite des Schachtes (4) verschließende Abdeckung bildet.
10. Schwimmbecken nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der stationäre Teil (5", 5"') einen sich zum Schacht (4) im Bereich der Zwischenwand
(6) im wesentlichen parallel erstreckenden Sturzbalken (5") aufweist, an dessen Unterseite
das Scharnier (10b) vorgesehen ist, wodurch der Deckel (5') aus einer etwa vertikalen
geschlossenen Stellung in eine diagonale geöffnete Stellung verschwenkbar ist.
1. Swimming pool (1) with covering apparatus, which comprises a cover (2), which is capable
of floating on the water surface and of being unwound from and wound onto a winding
shaft (3), a well (4) extending substantially over the entire width of the swimming
pool (1) for receiving the winding shaft (3), which well is covered at its upper side
by an openable lid (5; 5') and is flow-connected to the swimming pool (1) at its upper
side and below the closed lid (5) and has a partition wall (6), which is lower than
the adjoining pool walls and separates the swimming pool (1) from the well interior;
characterized in that the swimming pool (1) is surrounded on all sides by overflow gutters (7, 7'), and
that the well (4) is disposed between the swimming pool (1) and the latter's overflow
gutter (7) situated adjacent to its respective broad side in such a way that the closed
lid (5; 5') of the well (4) is submerged, with the result that the well is integrated
in the water flushing system.
2. Swimming pool according to claim 1, characterized in that the well (4) has a separate, closable water outlet (8).
3. Swimming pool according to claim 1 or 2, characterized in that the well (4) is a prefabricated constructional unit, which comprises an external
dry drive well (9).
4. Swimming pool according to claim 1 or 2, characterized in that the partition wall (6) is insertable into a swimming pool (1) such that the further
well walls are the pool walls.
5. Swimming pool according to one of claims 1 to 4, characterized in that the lid (5) is rotatably connected by hinges (10) to the well back wall.
6. Swimming pool according to claim 5, characterized in that the hinges (10) take the form of a rotatable axle enabling motorized opening and
closing of the lid (5).
7. Swimming pool according to one of claims 1 to 4, characterized in that the lid (5) is subdivided into manually manipulable individual elements, which are
provided with supports (5b), which rest on the top edge of the partition wall (6).
8. Swimming pool according to one of claims 1 to 6, characterized in that the lid at its side facing the swimming pool (1) is provided with supports (5b) which,
when the lid (5) is closed, rest on the top edge of the partition wall (6).
9. Swimming pool according to one of claims 1 to 4, characterized in that the lid (5; 5') is connected by a hinge (10a; 10b) to a stationary part (5a; 5",
5"'), which together with the lid (5; 5') swingable by means of the hinge (10a; 10b)
forms a cover, which closes the upper side of the well (4).
10. Swimming pool according to claim 9, characterized in that the stationary part (5", 5"') comprises a lintel beam (5"), which extends substantially
parallel to the well (4) in the region of the partition wall (6) and on the underside
of which the hinge (10b) is provided, with the result that the lid (5') is swingable
out of an approximately vertical closed position into a diagonal open position.
1. Piscine (1) comprenant un dispositif de couverture qui présente une couverture (2)
pouvant flotter à la surface de l'eau, qui peut être déroulée par un arbre d'enroulement
(3) et enroulée sur celui-ci, un logement (4) s'étendant essentiellement sur la largeur
totale de la piscine (1) pour recevoir l'arbre d'enroulement (3), qui est recouvert
sur sa face supérieure par un couvercle ouvrant (5 ; 5') qui est relié à la piscine
(1) sur sa face supérieure et en dessous du couvercle fermé (5) par voie liquide et
qui est doté d'une paroi intermédiaire (6) plus basse que les parois adjacentes de
la piscine et sépare la piscine (1) de l'intérieur du logement, caractérisée en ce que la piscine (1) est entourée de tous côtés de rigoles de débordement (7, 7') et que
le logement (4) est disposé entre la piscine (1) et la rigole de débordement voisine
de son côté de largeur respectif de telle sorte que le couvercle fermé (5 ; 5') du
bassin (4) est submergé, le logement étant ainsi intégré dans le système de renouvellement
de l'eau.
2. Piscine selon la revendication 1, caractérisée en ce que le logement (4) présente un écoulement d'eau (8) séparé qui peut être bloqué.
3. Piscine selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le logement (4) est une unité préfabriquée qui contient un bassin d'entraînement
(9) situé au sec à l'extérieur.
4. Piscine selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la paroi intermédiaire (6) peut être placée dans une piscine (1) de sorte que les
autres parois du logement constituent les parois de la piscine.
5. Piscine selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le couvercle (5) est articulé par des charnières (10) pouvant pivoter, situées sur
le panneau arrière du logement.
6. Piscine selon la revendication 5, caractérisée en ce que les charnières (10) sont constituées comme des axes pouvant pivoter qui permettent
une ouverture et une fermeture du couvercle (5) commandées par moteur.
7. Piscine selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le couvercle (5) est subdivisé en éléments individuels pouvant être actionnés à la
main, dotés d'appuis (5b) qui reposent sur le bord supérieur de la paroi intermédiaire
(6).
8. Piscine selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le couvercle est doté d'appuis (5b) sur son côté tourné vers la piscine (1), qui
reposent sur le bord supérieur de la paroi intermédiaire (6) lorsque le couvercle
(5) est fermé.
9. Piscine selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le couvercle (5 ; 5') est relié par l'intermédiaire d'une charnière (10a ; 10b) à
un élément stationnaire (5a ; 5'', 5'''), qui forme avec le couvercle pouvant basculer
par l'intermédiaire de la charnière (10a ; 10b), une couverture fermant la face supérieure
du logement (4).
10. Piscine selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'élément stationnaire (5'', 5''') présente une poutre (5'') s'étendant essentiellement
parallèlement au logement (4) dans la zone de la paroi intermédiaire (6), sur la face
inférieure de laquelle est aménagée la charnière (10b), le couvercle (5') pouvant
basculer par ce moyen d'une position fermée à peu près verticale à une position ouverte
diagonale.

