[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Messung von Durchmesser und Unrundheit
von länglichen Werkstücken, insbesondere von in ihrer Längsrichtung vorbewegten Rundprodukten
an Walzstraßen, sowie auf Verfahren zur Messung von Durchmesser und Unrundheit bei
solchen Werkstücken.
[0002] Es ist bekannt, in Walzwerken für Flachprodukte (Grobblech, Warmband) die Walzspalteinstellung
über ein geschlossenes Regelsystem vorzunehmen. Zu diesem Zweck ist hinter dem letzten
Walzgerüst ein Meßsystem angeordnet, das kontinuierlich die Dicke und gegebenenfalls
die Planarität des gewalzten Produktes mißt und somit den Ist-Wert für das Regelsystem
zur Verfügung stellt, welches dann über entsprechende Aktoren die Walzspaltenhöhe
und die Walzspaltgeometrie, im Hinblick auf Maßhaltigkeit und Ebenheit des Produktes
einstellt.
[0003] Es ist angestrebt, in Walzstraßen für Rundprodukte ebenfalls geschlossene Regelsysteme
anzuwenden. Aus der EP 0 800 43 156 A 2 ist bekannt geworden, ein Schattenmeßsystem
mit drei unter einem verschiedenen Winkel angeordneten Meßsystemen zu verwenden. Die
Meßsysteme werden in ihrer Position verschwenkt, um den Durchmesser aus unterschiedlichen
Richtungen zu messen.
[0004] Aus GB 2 121 956 ist es bekannt, drei Durchmesser aus jeweils um 120° versetzten
Richtungen zu messen. Bei bekannter Lage und Form des zu messenden Gegenstands kann
dann aus den gemessenen Durchmessern der größte und der kleinste Durchmesser errechnet
werden.
[0005] Patent Abstracts of Japan zu JP 56 117107 beschreibt ein berührungsloses Meßverfahren,
bei dem der Abstand zwischen einem Antastpunkt einer ersten Tangente und dem Schnittpunkt
einer zweiten und einer dritten Tangente berechnet wird.
[0006] Die bekannte Vorrichtung und das Verfahren zur Messung von Durchmesser und Unrundheit
liefern ungenaue Messwerte, wenn sogenannte "Gleichdick"-Konturen auftreten. "Gleichdick"-Konturen
zeichnen sich durch die Eigenschaft aus, daß sie bei einer konventionellen Messung
der Durchmesser aus verschiedenen Winkeln gleiche oder annähernd gleiche Durchmesserwerte
besitzen. Mithin besitzt auch deren Schatten die gleiche Breite. Diese fehlende oder
allenfalls geringe Differenz zwischen dem größten und dem kleinsten Durchmesser täuscht
eine sehr geringe Unrundheit des zu messenden Werkstücks vor. Diese kann jedoch tatsächlich
weit außerhalb der zulässigen Toleranzen liegen und muß von einem Meßsystem zuverlässig
erkannt werden.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur
Messung von Durchmesser und Unrundheit zu schaffen, die bzw. das mit einem einfachen
Mitteln eine schnelle und zuverlässige Messung bei Werkstücken erlaubt.
[0008] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen nach Anspruch
1 und durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen aus Anspruch 6 gelöst.
[0009] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist drei oder mehr Laserscanner auf. Jeder Laserscanner
besitzt einen lichtempfindlichen Sensor mit einem Laser, der zur Beleuchtung eines
Bereichs des Sensors auf diesen ausgerichtet ist. Die Laserstrahlen der Laserscanner
sind für eine tangentiale Antastung des Werkstücks in einem Dreieck oder einem Vieleck
um das Werkstück herum angeordnet. Besitzt die Vorrichtung beispielsweise drei Laserscanner,
so bilden deren Laserstrahlen ein Dreieck, das um das Werkstück herum angeordnet ist.
Das Dreieck ist dabei so dimensioniert, daß das Werkstück die beleuchteten Bereiche
der Sensoren teilweise verdeckt. Mithin wirft also eine Außenkante des Werkstücks
einen Schatten auf den Sensor, wobei der Schatten es gestattet, die am weitesten in
den Laserstrahl vorstehende Außenkante zu bestimmen. Vorteilhaft an dieser Vorrichtung
ist, daß die Lage des Werkstücks weitgehend beliebig ist. Solange das Werkstück innerhalb
des Dreiecks angeordnet ist und einen Schatten auf alle Sensoren wirft, ist die Lage
des Zentrums des Werkstücks beliebig. Alternativ kann das Werkstück durch den Laserstrahl
des Laserscanners auch derart beleuchtet werden, daß das Werkstück einen vollständig
innerhalb des ausgeleuchteten Bereichs des Sensors liegenden Schatten wirft. Im Vergleich
zu oben beschriebener Vorrichtung werden hier mit jedem Laserscanner zwei parallele
Geraden bestimmt, die den maximalen Abstand zwischen zwei Außenkanten des Werkstücks
auf gegenüberliegenden Seiten wiedergeben. Mit der Anordnung von drei oder mehr Laserscannern
in ungefähr gleichen Winkelabständen, also 120°, 90°, 72° etc., entstehen drei oder
mehr Paare von parallelen Geraden, die das Werkstück berühren. Diese Geraden ermöglichen
eine Bestimmung des Durchmessers und der Unrundheit des Werkstücks unabhängig der
Lage dessen Zentrums. Eine Verschiebung des Zentrum kann aus den gemessenen Daten
durch Differenzbildung herausgerechnet werden.
[0010] In einer vorteilhaften Weiterführung der Vorrichtung ist diese drehbar in der von
den Laserstrahlen aufgespannten Ebene angeordnet.
[0011] In einer vorteilhaften Weiterführung der Vorrichtung sind die drei Laserscanner derart
angeordnet, daß sie ein gleichwinkliges Dreieck um das Werkstück aufspannen. Auch
hier ermöglicht die Verwendung von drei Laserscannern, "Gleichdick"-Konturen mit wenigen
Meßwerten schnell und zuverlässig zu erkennen.
[0012] Das erfindungsgemäße Meßverfahren erfolgt unter Verwendung von 3 oder mehr Laserscannern,
indem in einem ersten Verfahrensschritt aus dem Schatten des Werkstücks für jeden
Laserscanner eine oder zwei an der Außenkante anliegende Geraden, die parallel zu
dem Laserstrahl verlaufen, d. h. in Richtung des Laserstrahls, ermittelt wird. Das
Auftreten von einer oder zwei Schattenkanten des Werkstücks auf dem Sensor ist abhängig
davon, ob der Laserscanner das Werkstück lediglich tangential beleuchtet oder den
Sensor auf einer Breite so vollständig beleuchtet, daß das Werkstück einen vollständigen
Schatten innerhalb des ausgeleuchteten Sensorbereiches wirft. In einem zweiten Verfahrensschritt
wird aus je drei ermittelten Geraden durch eine Auswerteeinrichtung ein Kreis berechnet,
der an den Geraden als Tangente anliegt. In den sich hieran anschließenden Verfahrensschritten
wird der Meßvorgang zur Berechnung des Kreises mehrfach wiederholt und aus den gemessenen
Kreisdurchmessern der Durchmesser und die Unrundheit des Werkstücks bestimmt.
[0013] In einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens werden die Laserscanner bei der
Wiederholung der Messung um das Werkstück gedreht. Auf diese Weise wird eine bessere
Ermittlung der Unrundheit bei unbekannter Orientierung des Werkstücks möglich.
[0014] Bevorzugt wird die Messung der Laserscanner synchronisiert auf ein Triggersignal
hin erfolgen. Mit der synchronen Messung wird sichergestellt, daß eine radiale Bewegung
des Werkstücks während der Messung nicht zu einer Verfälschung der Meßergebnisse führt.
[0015] In einer anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens messen die Laserscanner
zu unterschiedlichen Zeitpunkten das Werkstück, und die Auswerteeinrichtung bestimmt
aus den Zeitpunkten und den zugehörigen Meßwerten einen Bewegungsvektor für das Werkstück.
Da die Auswerteeinrichtung sowohl die Meßwerte als auch deren Zeit berücksichtigen
kann, ist es möglich, eine Bewegung des Werkstücks zwischen den Meßvorgängen zu erkennen
und zu kompensieren.
[0016] In einer zweckmäßigen Ausbildung des Verfahrens werden, wenn mehr als drei nicht
parallele Geraden ermittelt wurden, alle Tripel von Geraden zur Berechnung des Kreises
verwendet. Bei einer hinreichenden Anzahl von Geraden ist es ebenfalls möglich rechnergestützt
einen Ausschnitt der Oberflächenkontur zu rekonstruieren, so daß lokal eine präzise
Bestimmung der Unrundheit möglich ist.
[0017] Drei bevorzugte Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtungen werden anhand
der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt den Vergleich zwischen einem Gleichdick dritter Ordnung mit einem Kreis, der
den gleichen Durchmesser aufweist,
- Fig. 2
- zeigt die Messung eines Gleichdicks mit drei Triangulationssensoren,
- Fig. 3
- zeigt die Messung mit Triangulationssensoren bei einem dezentrierten Objekt,
- Fig. 4
- zeigt die Messung des Gleichdicks mit konkaven Seiten durch Triangulationsmessung,
- Fig. 5
- zeigt die Messung eines Gleichdicks mit Laserscanmikrometern bei der Antastung mit
drei Tangenten,
- Fig. 6
- zeigt die Messung eines konvexen Gleichdicks mit Laserscanmikrometem bei der Antastung
mit sechs Tangenten und
- Fig. 7
- zeigt die Vorrichtung aus Fig. 6 bei einem dezentrierten Werkstück.
[0018] Die Triangulationsmeßverfahren gemäß Fign. 2 bis 4 entsprechen nicht der Erfindung.
[0019] In Fig. 1 ist ein Gleichdick 12 dritter Ordnung dargestellt. Aus dem Vergleich mit
dem Kreis 10 ist ersichtlich, daß der Gleichdick 12 in jedem Punkt einen Durchmesser
besitzt, der dem Kreisdurchmesser entspricht. Dennoch weist der Gleichdick 12 eine
Unrundheit auf, die außerhalb von zulässigen Fertigungstoleranzen einer Produktionslinie
liegen kann. Theoretisch können Gleichdicke der Ordnung 2n+1 mit n = 0, 1, 2, ......
auftreten. In den zur Zeit gebräuchlichen Fertigungsverfahren treten bei Verwendung
von 3 Walzen überwiegend Gleichdicke dritter Ordnung auf, deren Vermessung nachfolgend
erläutert werden soll.
[0020] Die in Fig. 2 schematisch dargestellte Vorrichtung zur Messung des Gleichdicks 12
weist drei Triangulationssensoren 14 auf. Die Sensoren sind um das Gleichdick 12 angeordnet
und derart ausgerichtet, daß ihre Laserstrahlen 16 einen 120° Winkel einschließen.
Die Laserstrahlen 16 schneiden sich in einem Punkt 18, der zugleich das Zentrum des
Gleichdicks 12 bildet. Bei der in Fig. 2 dargestellten Lage des Gleichdicks 12 ergibt
die Messung, für den Abstand des Zentrums 18 zur Oberfläche des Gleichdicks 12 jeweils
den gleichen Wert. Mit diesem Wert als Radius kann der Umkreis 20 des Gleichdicks
bestimmt werden.
[0021] In der gestrichelt eingezeichneten Position der Triangulationssensoren 14' messen
diese den minimalen Radius des Gleichdicks, der zur Bestimmung des eingeschriebenen
Kreises 22 führt. Werden die Triangulationssensoren 14 in die mit 14' gekennzeichnete
Position gedreht, so nimmt der Radius des gemessenen Kreises kontinuierlich ab.
[0022] Ist die Winkellage der Maxima bzw. Minima des Gleichdicks 12 nicht bekannt, so sind
zur Erzielung einer hinreichenden Genauigkeit für die Unrundheitsbestimmung mindestens
4 gleichmäßig unter dem Umfang verteilte 3-Punkt Messungen erforderlich. Ab dieser
Anzahl von Messungen kann der kleinste und der größte Durchmesser zuverlässig bestimmt
werden.
[0023] Eine anfängliche Justierung der Triangulationssensoren stellt sicher, daß alle drei
Laserstrahlen 16 sich im Mittelpunkt schneiden. Ferner wird mit der Verwendung von
Präzisionszylindern bei der Justierung sichergestellt, daß dieser Mittelpunkt für
alle drei Sensoren der gemeinsame Nullpunkt ist. Das zu prüfende Objekt muß sich im
Nullpunkt dieser radialen Anordnung befinden. Jeder der beteiligten Sensoren mißt
nun den Radius und übermittelt diesen an einen Auswerterechner, der den zugehörigen
Kreis berechnet. Durch Drehung des Objekts in der Meßvorrichtung oder durch Drehung
der Meßeinrichtung um das Objekt werden dann weitere Teildurchmesser ermittelt. Nach
Drehung um 120° ist die Messung abgeschlossen und der Auswerterechner ermittelt nun
den kleinsten sowie den größten Durchmesser und als Differenz hieraus die Unrundheit.
[0024] Um den erforderlichen Drehwinkel und damit die Meßdauer einzuschränken, kann die
Meßvorrichtung um weitere Meßkopftripel mit jeweils 120° Versatz untereinander so
erweitert werden, daß sie insgesamt wieder gleichmäßige Versatzwinkel aller Sensoren
zueinander ergeben.
[0025] Die bei einer Verschiebung des Gleichdicks 12 gegenüber dem Zentrum 18 auftretenden
Meßwerte sind in Fig. 3 schematisch dargestellt. Die der Meßvorrichtung zugeordnete
Auswerteeinheit kann bei dem dargestellten Gleichdick das Auftreten eines solchen
Meßfehlers daran erkennen, daß bei den Messungen der Triangulationssensoren keine
gemeinsamen Radien auftreten. Bevorzugt wird dieser Meßfehler bei einer drehbaren
Meßanordnung erkennt.
[0026] Fig. 4 zeigt die Messung eines Gleichdicks dritter Ordnung 24 mit konkaven Seiten.
Die Messung von konkaven Seiten erfolgt mit den Triangulationssensoren 14 auf zuverlässige
Art und Weise, da deren Laserstrahlen 16 auf das Zentrum des Gleichdicks 24 gerichtet
sind. Mithin entspricht der so ermittelte Innenkreis 26 dem tatsächlich vorliegenden
Innenradius.
[0027] Fig. 5 zeigt eine Vorrichtung bestehend aus drei Laserscannern 28, 30, die zu einem
Dreieck um Gleichdick 12 angeordnet sind. Der Laser 28 ist in der dargestellten Ausführungsform
als ein Linienlaser ausgebildet und projiziert eine Linie auf den zugeordneten Sensor
30. Die Laserscanner sind derart um das Gleichdick 12 angeordnet, daß dieses die Laserstrahlen
teilweise verdeckt, um eine Schattenkante 32 auf die Sensoren zu werfen. Jeder der
drei Sensoren 30 mißt nun den Abstand 34 der Außenkante des Objekts vom Nullpunkt
36. Ein gemeinsamer Auswerterechner liest diese drei Meßwerte ein. Aufgrund der tangentialen
Beleuchtung des Gegenstandes liegt jedoch im Gegensatz zu der Verwendung von Triangulationssensoren
keine Information über den Ort der Antastung entlang dem jeweiligen Laserstrahl vor.
Der entsprechende Kreis wird berechnet als derjenige Kreis, der sich an die parallel
zum Laserstrahl verlaufenden Geraden 38 tangential anschmiegt. Da die Winkel der Geraden
38 zueinander bekannt sind, kann aus diesen Angaben der drei Tangenten der Kreis eindeutig
bestimmt werden.
[0028] Bei einer unbekannten Winkellage des zu messenden Gleichdicks können die Laserscanner
um dieses gedreht werden.
[0029] Die in Fig. 6 und 7 dargestellte Vorrichtung besteht aus drei Laserscannern 40, 42,
die in einem gleichmäßigen Winkelabstand um das Gleichdick angeordnet sind. Die Laserscanner
besitzen einen Laser 40, dessen Laserstrahl in schneller Folge parallel durch das
Meßfeld verschoben wird und dabei einen ausgedehnten Bereich auf dem Sensor 42 ausleuchtet.
Das Gleichdick 12 wirft zwei Schattenkanten 44 auf den Sensor 42. Wie besonders gut
aus Fig. 7 ersichtlich, entstehen bei der Vorrichtung insgesamt sechs Schattenkanten
mit zugehörigen Geraden, die an dem zu messenden Gleichdick 12 anliegen. Eine Justierung
der Laserscanner im Bezug auf das zu messende Werkstück ist nicht erforderlich, solange
sich das Werkstück vollständig innerhalb des Lichtfeldes jedes Laserscanners befindet.
Bei diesem Verfahren ist es jedoch nicht möglich, für einen Gleichdick mit nach innen
gewölbten, konkaven Seiten den minimalen Radius richtig zu bestimmen.
1. Verfahren zur Messung von Durchmesser und Unrundheit von in ihrer Längsrichtung vorbewegten
Rundprodukten an Walzstraßen, mit einer Meßeinrichtung aus drei oder mehr Laserscannern,
die je einen lichtempfindlichen Sensor (42) und einen Laser (40) aufweisen, der zur
Beleuchtung eines Bereichs des Sensors auf diesen ausgerichtet ist, wobei das Werkstück
einen vollständig innerhalb des ausgeleuchteten Bereichs des Sensors liegenden Schatten
wirft, das folgende Verfahrensschritte aufweist:
- aus einer Schattenkante (38, 44), die das Rundprodukt auf den Sensor des Laserscanners
wirft, wird eine an der Außenkante des Rundprodukts anliegende Gerade berechnet, die
parallel zu dem Laserstrahl verläuft,
dadurch gekennzeichnet, daß
- zu je drei ermittelten Geraden eine Auswerteeinrichtung einen Kreis errechnet, an
dem die Geraden als Tangenten anliegen,
- die Berechnung eines Kreises mehrfach wiederholt wird und
- aus den berechneten Kreisdurchmessern der Durchmesser und die Unrundheit des Rundprodukts
bestimmt werden, wobei die Unrundheit als Differenz aus kleinstem sowie größtem Durchmesser
bestimmt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung bei Wiederholung der Messung um das Rundprodukt gedreht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Messung der Laserscanner der Meßeinrichtung synchronisiert auf ein Triggersignal
ansprechend verfolgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung der Laserscanner zu unterschiedlichen Zeitpunkten mißt und die
Auswerteeinrichtung aus mehreren Messungen einen Bewegungsvektor des Rundprodukts
bestimmt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenn mehr als drei nicht parallele Geraden gemessen werden, sämtliche Tripel von
Geraden zur Berechnung von Tangenten verwendet werden.
6. Vorrichtung zur Messung von Durchmesser und Unrundheit von in ihrer Längsrichtung
vorbewegten Rundprodukten an Walzstraßen, mit einer Auswerteeinrichtung mit drei oder
mehr Laserscannern,
- die je einen lichtempfindlichen Sensor (42) und einen Laser (40) aufweisen, der
zur Beleuchtung eines Bereichs des Sensors auf diesen ausgerichtet ist,
wobei das Werkstück einen vollständig innerhalb des ausgeleuchteten Bereichs des Sensors
liegenden Schatten wirft,
- die im wesentlichen in gleichen Winkelabständen zueinander angeordnet sind,
- und deren Laserstrahlen das Rundprodukt (12) derart beleuchten, daß das Rundprodukt
jeweils unter Bildung von zwei Schattenkanten einen Schatten (44) vollständig innerhalb
des ausgeleuchteten Bereichs des Sensors (42) wirft oder das Rundprodukt die beleuchteten
Bereiche der Sensoren jeweils unter Bildung einer Schattenkante teilweise verdeckt,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Auswerteeinrichtung zu je drei ermittelten Geraden eine Auswerteeinrichtung
einen Kreis errechnet, an dem die Geraden als Tangenten anliegen,
- die Berechnung eines Kreises mehrfach wiederholt wird und
- aus den gemessenen Kreisdurchmessern der Durchmesser und die Unrundheit des Rundprodukts
bestimmt werden, wobei die Unrundheit als Differenz aus kleinstem sowie größtem Durchmesser
bestimmt wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Laserscanner in der durch ihre Laserstrahlen aufgespannten Ebene drehbar sind.
1. Method for measurement of diameter and unroundness of round products moving in their
lengthwise direction on rolling mills, with a measuring device of three or more laser
scanners, which each have a light sensitive sensor (42) and a laser (40), which is
aligned on the sensor for illumination of an area of it, whereby the round product
casts a shadow lying completely within the illuminated area of the sensor, that has
the following procedure steps:
- from a shadow edge (38,44) which the round product casts on the sensor of the laser
scanner, a straight line is calculated which lies on the outer edge of the round product,
which runs parallel to the laser beam
characterized in that
- for each three determined straight lines an evaluation device calculates a circle,
on which the straight lines lie as tangents,
- the calculation of a circle is multiply repeated and
- the diameter and the unroundness of the round product are determined from the calculated
circle diameters, whereby the unroundness is determined as a difference from the smallest
and the largest diameter.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the measuring device is rotated around the work piece with the repetition of the
measurement.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the measurement by the laser scanner of the measurement device is done synchronized
in response to a trigger signal.
4. Method according to one of the Claims, 1 to 3, characterized in that the laser scanner of the measurement device measures at different points in time
and the evaluation device determines a movement vector of the round product from several
measurements.
5. Method according to one of the Claims 1 to 4, characterized in that when more than three non-parallel straight lines are measured, all of the triplets
of straight lines are used for calculation of tangents.
6. Device for measurement of the diameter and unroundness of round products moved in
their lengthwise direction on rolling mills, with an evaluation device of three or
more laser scanners,
- which each have a light sensitive sensor (42) and a laser (40), which for illumination
of an area of the sensor is aligned on it, whereby the round product casts a shadow
lying completely within the illuminated area of the sensor,
- which are to a large extent arranged in an equal angle distance to each other,
characterized in that
- an evaluating device calculates a circle for each of three determined straight lines,
on which the straight lines lie as tangents,
- the calculation of a circle is multiply repeated and
- the diameter and the unroundness of the round product are determined from the measured
circle diameters, whereby the unroundness is determined as a difference from the smallest
as well as the largest diameter.
7. Device according to Claim 6, characterized in that the laser scanners are rotatable in the plane spanned through their laser beams.
1. Procédé pour mesurer diamètre et excentricité de produits circulaires avancés dans
leur sens longitudinal sur des trains de laminoir, avec un dispositif de mesure se
composant de trois scanneurs laser ou plus, qui comportent chacun un capteur photosensible
(42) et un laser (40) lequel, pour éclairer une zone du capteur, est orienté sur celui-ci,
le produit circulaire projetant une ombre située complètement à l'intérieur de la
zone éclairée du capteur, procédé lequel comporte les étapes suivantes de procédé
:
- à partir d'un bord d'ombre (38, 44) que le produit circulaire projette sur le capteur
du scanneur laser est calculée une droite adjacente au bord extérieur du produit circulaire,
laquelle est parallèle au rayon laser, caractérisé en ce que
- pour les trois droites déterminées, un dispositif d'évaluation calcule un cercle
auquel les droites sont tangentes,
- le calcul d'un cercle est répété plusieurs fois et
- à partir des diamètres de cercle calculés sont déterminés le diamètre et l'excentricité
du produit circulaire, l'excentricité étant déterminée comme différence à partir du
plus petit et du plus grand diamètre.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de mesure est tourné autour du produit circulaire lors de la réitération
de la mesure.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la mesure des scanneurs laser du dispositif de mesure suit de manière synchronisée
en réponse à un signal de déclenchement.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les scanneurs laser du dispositif de mesure mesure à des moments différents et le
dispositif d'évaluation détermine un vecteur de mouvement du produit circulaire à
partir de plusieurs mesures.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que lorsque plus de trois droites non parallèles sont mesurées, l'ensemble des triplets
des droites sont utilisés pour calculer les tangentes.
6. Dispositif pour mesurer diamètre et excentricité de produits circulaires avancés dans
leur sens longitudinal sur des trains de laminoir, avec un dispositif d'évaluation
avec trois scanneurs laser ou plus,
- lesquels comportent chacun un capteur photosensible 42) et un laser (40) qui, pour
éclairer une zone du capteur, est orienté sur celui-ci, le produit circulaire projetant
une ombre située complètement à l'intérieur de la zone éclairée du capteur,
- lesquels sont disposés essentiellement avec les mêmes distances angulaires les uns
par rapport aux autres,
- le dispositif d'évaluation, pour chacune des trois droites déterminées, calcule
un cercle auquel les droites sont tangentes,
- le calcul d'un cercle est répété plusieurs fois et
- à partir des diamètres de cercle mesurés sont déterminés le diamètre et l'excentricité
du produit circulaire, l'excentricité étant déterminée comme différence à partir du
plus petit et du plus grand diamètre.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les scanneurs laser sont rotatifs dans le plan tendu par les rayons laser.