[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kleinkalibermunition gemäss dem Oberbegriff
des Patentanspruchs.
[0002] Es ist allgemein bekannt, dass die in Polizeieinsätzen verwendete Munition aufgrund
ihrer hohen Durchdringungsleistung oft zu glatten Durchschüssen führt, so dass die
getroffene Person nicht ausreichend an einer Gegenwehr gehindert wird und/oder die
Flucht ergreifen kann. Ebenfalls führen Querschläger zu einer Zerlegung der Munition
und gefährden oft Nichtbeteiligte. Ausserdem weisen häufig verwendete Geschosse einen
Bleikern auf, der die getroffene Person und die Umgebung in unzulässiger Weise nachhaltig
belastet.
[0003] Es ist daher ein Geschoss, insbesondere für Handfeuerwaffen bekannt (EP -B1- 0 636
853), welches einen zylindrischen Grundkörper aus Metall aufweist, dessen vorderes
Ende als Ogive oder Kegelstumpf ausgebildet ist, wobei in diesen Grundkörper ein ballistischer
Zusatzkörper in Form einer Kugel aus schlagzähem Kunststoff eingesetzt ist. Dieses
Geschoss soll insbesondere keine Sekundärgeschosse bilden.
[0004] Eine solche für eine für eine Kleinkalibermunition vorgesehene Kugel, die sich im
Ziel vom Grundkörper löst, lässt sich in einer getroffenen Person schlecht detektieren,
da selbst wenn dem Kunststoff Metalle zugesetzt sind, ein nur geringer Wirkungsquerschnitt
für Röntgenstrahlen entsteht. Es kann daher insbesondere im Bereich von Knochen eine
solche vom Grundkörper gelöste Kugel auch beim Einsatz hochauflösender Röntgengeräte
unerkannt bleiben und zu nachhaltigen, bleibenden Störungen im Organismus führen.
[0005] Nachteilig ist aber auch die zweistückige Ausgestaltung des Geschosses mit zueinander
unterschiedlichen Materialien, was einerseits fertigungstechnische Probleme ergibt
und andererseits aufgrund der beschränkten ballistischen Endenergie die aus Polizeikreisen
verlangte Energiedeposition von nahezu 60 J/cm bei einer 9 mm Munition, bei einem
Zielabstand von 5 m, gemessen in sogenannter ballistischer Seife, nicht erbringen
kann.
[0006] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung die aufgezeigten Nachteile zu beheben
und ein Kleinkalibergeschoss zu schaffen, welches bei einem Treffer eine hohe Energiedeposition
verursacht, d.h. die getroffene Person ausser Gefecht setzt, ohne nachhaltige Schäden
durch zerlegte Geschossteile und/oder durch hochgiftige Schwermetalle zu verursachen.
Das Geschoss soll an die Bedingungen für einen Polizeieinsatz anpassbar sein und eine
hohe Zuverlässigkeit und Präzision aufweisen. Ausserdem soll das Geschoss rationell
herstellbar sein und insbesondere keine aufwendigen Drehteile erfordern.
[0007] Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Durch den Erfindungsgegenstand resultiert eine minimale Umgebungsgefährdung trotz
hoher Durchschlagsleistung gegen Hartziele. Die Geschossdeformation, d.h. das Aufpilzen,
erfolgt gezielt und ist in seiner Wirkung vorhersehbar; die Energieabgabe in biologischem
Material ist kontrolliert. Das Erscheinungsbild des Geschosses ist dasjenige eines
Vollmantelgeschosses und weist dessen Vorteile auf, nämlich es kann keine Feuchtigkeit
in die Treibladung eindringen.
[0009] Es findet im Ziel keine Geschosszerlegung statt; das dort vorgefundene Geschoss wies
in allen Fällen 100 % des ursprünglichen Gewichts auf. Der zwischen dem Grundkörper
und dem eingesetzten Mantelkern vorhandene Luftraum wirkt beim Aufprall auf ein weiches
Ziel (ballistische Seife) wie eine dynamische Feder; die Deformation erfolgt nur im
frontalen Bereich des Grundkörpers, der Mantelkern wird im heckseitigen Ringraum zurückgeschoben
und nimmt selbst nahezu keine Deformationsenergie auf.
[0010] Die Deformation wird durch die vorerwähnte Translation eingeleitet, so dass der dadurch
überstehende Frontbereich des Grundkörpers relativ leicht verformbar wird und bei
harten Zielen im Sinne einer beidseitigen Bördelung aufpilzt, d.i. verbreitert. An
weicheren Zielen erfolgt ein Ausbäulen mit einer frontalen Querschnittsvergrösserung.
Diese Art der Kompaktierung der beiden Teile verhindert eine Zerlegung auch in sehr
harten Zielen.
[0011] Unerwartet ist dass, wie Versuche zeigen, vorgelagerte Materialien wie Kleiderstoffe
etc. die Geschossdeformation nicht nachteilig beeinflussen.
[0012] Ein weiterer Vorteil besteht in der geringen resultierenden mechanischen Belastung
der Waffe; die Kompressionsfähigkeit, insbesondere der Heckpartie des Geschosses reduziert
den Verschleiss im Lauf, so dass erfindungsgemässe Geschosse auch sehr gut für Übungsmunition
geeignet sind. Positiv wirkt sich hierfür auch aus, dass der gesamte Geschosskörper
aus einem einzigen, leicht rezyklierbaren Material besteht und sich aus Zielräumen
umweltfreundlich entsorgen lässt.
[0013] Das Herstellungsverfahren nach Anspruch 6 ist besonders effizient und ermöglicht
eine rationelle Fertigung in grossen Serien.
[0014] In abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung beschrieben.
[0015] Die identische Materialwahl des Grundkörpers und des Mantelkerns ist nicht nur fertigungstechnisch
günstig; die Materialien besitzen auch eine gleiche Wärmedehnung, so dass einmal zusammengefügte
Teile die gleiche Spannung aufweisen.
[0016] Auch durch eine frontseitige äussere Ringnut ergibt sich im Grundkörper ein Raum
zur teilweisen Aufnahme des im Ziel gestauchten Mantelkerns.
[0017] Analog lässt sich im Mantelkern ein zusätzlicher Deformationsbereich schaffen, in
dem dort eine äussere Ringnut vorgesehen wird.
[0018] Vorteilhafterweise wird der Mantelkern gegenüber der Bohrung kegelförmig ausgebildet,
um einen Festsitz zu erzielen.- Ebenfalls ist die umgekehrte Möglichkeit gegeben,
d.h. die Bohrung kann kegelförmig gegenüber dem Mantelkern sein.
[0019] Besonders rationell ist die Herstellung der beiden Teile, Grundkörper und Mantelkern
durch die Anwendung von an sich bekannten Tiefziehprozessen.
[0020] Eine nochmalige Leistungssteigerung ist in der Herstellung möglich durch die Verwendung
von flächigem Bandmaterial, welches über eine Rolle der jeweiligen Stanzpresse zugeführt
wird.
[0021] Ein präzises Zusammenfügen der beiden Teile erfolgt über einen Formstempel, der den
Mantelkern stirnseitig formschlüssig in den Grundkörper presst.
[0022] An Hand von Zeichnungen werden nachfolgend Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert.
[0023] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemässen Geschoss, in Schnittdarstellung für eine Pistolenmunition,
- Fig. 2
- eine erste Variante des Geschosses, mit analoger Wirkung wie dasjenige nach Fig. 1,
- Fig. 3a und Fig. 3b
- die beiden Einzelteile des Geschosses nach Fig. 1, vor dem Zusammenbau,
- Fig. 4
- eine dritte Variante eines Geschosses mit reduziertem Abprallverhalten,
- Fig. 5
- eine weitere Variante eines Geschosses, mit erhöhter Durchschlagsleistung,
- Fig. 6
- einen durch Tiefziehen erzeugten Napf, als Vorstufe zur Bildung eines Grundkörpers
und
- Fig. 7
- einen weiteren Napf, als Vorstufe zur Bildung eines Mantelkerns.
[0024] In Figur 1 ist ein zylindrischer Grundkörper mit 1 bezeichnet. Dieser Grundkörper
ist in notorisch bekannter Weise in die Hülse 10 einer Patrone für eine Pistolenmunition
eingepresst.
[0025] In Mantelkörper 1 befindet sich ein Zusatzkörper, in Form eines Mantelkerns 2, der
mit diesem übergangsfrei die Geschoss-Spitze bildet. Im unteren Bereich dieses Geschosses
ist ein kreisscheibenförmiger Ringraum 3a vorhanden, der zusammen mit dem darüber
befindlichen Sackloch 3b im Mantelkern 2 einen geschlossenen Luftraum bildet.
[0026] In Fig. 1 ist zudem durch ein Kreissymbol, das mit S bezeichnet ist, der Massenschwerpunkt
des Geschosses eingetragen.
[0027] Die vom Boden 4 des Grundkörpers 1 distanzierte Stirnfläche 2' des Mantelkerns 2
wird bei einem Aufprall des Geschosses im Ziel translatorisch verschoben und schlägt
auf dem Boden 4 auf. Dadurch wird die Geschoss-Spitze gezielt deformierbar; sie pilzt
auf und umschliesst gleichzeitig die Spitze des Mantelkerns 2 randseitig mit einer
Bördelung.
[0028] Selbst, wenn die translatorische Verschiebung aufgrund der gewählten Massenverhältnisse
zwischen Grundkörper und Mantelkern nur in geringem Masse erfolgen sollte, entsteht
eine Verkeilung zwischen dem Grundkörper und dem Mantelkern, so dass im Ziel die gesamte
Masse des abgefeuerten Geschosses erhalten bleibt, wie praktische Versuche mit Gewichtsmessungen
zeigen.
[0029] Dies bewirkt einerseits eine Energieumsetzung, andererseits vergrössert sich der
frontseitige Aussendurchmesser des Geschosses, so dass eine verstärkte Energieabgabe
- auf Grund der grösseren Fläche - auf das Ziel erfolgt.
[0030] Der nach Art einer Vernietung erfolgende Formschluss der beiden Teile gibt dem Geschoss
eine hohe mechanische Festigkeit; es verhält sich bei einem harten Ziel wie ein Vollkörpergeschoss,
ohne dessen Nachteile aufzuweisen.
[0031] Die Deformation des Geschosses lässt sich durch an sich bekannte Mittel und Massnahmen
in weiten Grenzen vorbestimmen, es sind dies insbesondere die Härte und Duktilität
der Materialien, sowie entsprechende Dimensionierungen der Geschossteile.
[0032] In anschliessenden Figuren sind gleiche Funktionsteile gleich bezeichnet.
[0033] Die Variante nach Fig. 2 weist gegenüber der Ausführung nach Fig. 1 eine höhere Masse
auf, die Deformation im Ziel bewirkt einzig ein Aufpilzen, wobei der periphere Ringraum
3c dies erleichtert. Der Hohlraum 3a weist etwa das gleiche Volumen auf wie in Fig.
1 auf, jedoch bei kleinerem Durchmesser, so dass der axiale Verschiebungsweg für den
Mantelkern 2 länger ist.
[0034] Das zweistückige Geschoss ist in den Fig. 3a und 3b in seinen Bestandteilen dargestellt,
vor dem Zusammenbau.
[0035] Es ist aus Fig. 3a in Verbindung mit Fig. 3b ersichtlich, dass der Radius R
1 der Ogive im Übergangsbereich des Mantelkerns 2 und des Grundkörpers gleich sind.
[0036] Zusätzlich ist die Länge L des zylindrischen Teils des Mantelkerns 2 eingezeichnet,
welche in jedem Fall kürzer ist als die entsprechende Ausnehmung im Grundkörper 1.
[0037] Die Durchmesser der ineinander zu schiebenden Teile des Grundkörpers 1 und des Mantelkerns
2 sind nach Art eines sogenannten Press-Sitzes (Festsitz) aufeinander abgestimmt,
wobei eine Konizität von 0.06 mm die Montage bei Raumtemperatur erleichtert und trotzdem
auch bei einem eventuellen Teperaturgefälle zwischen den Teilen deren Zusammenhalt
über die ganze ballistische Flugbahn und im Ziel gewährleistet.
[0038] Die Ausführungsbeispiele nach Fig. 4 und 5 basieren auf dem gleichen Prinzip.
[0039] Die beiden Geschosse besitzen einen gegenüber Fig. 1 frontseitig bzw. heckseitig
verlagerten Massenschwerpunkt S. Das Geschoss nach Fig. 4 ist gegenüber Fig. 1 dünnwandiger
ausgestaltet und daher leichter deformierbar; es weist ein geringeres Abprallverhalten
auf.
[0040] Die Ausführung nach Fig. 5 besitzt eine höhere Masse und dadurch eine höhere Durchschlagfähigkeit.
Die übrigen Vorteile bleiben erhalten, so dass trotzdem eine hohe Energiedeposition
im Ziel erfolgt; ebenfalls wird es dort nicht zerlegt.- Die Länge L bleibt während
der ganzen ballistischen Flugbahn des Geschosses im Geschoss selbst ortsfest erhalten.
[0041] Zur Herstellung der Geschosse hat sich Tombak (CuZn5) vor allem in Form von Bandmaterial
bewährt. Wie bei Tiefziehvorgängen üblich wurde für den Grundkörper 1 zuerst aus kreisförmigen
Scheiben (Rondellen) ein Napf 100 nach Art der Fig. 6 und für den Mantelkern ein solcher
nach Fig. 7, ein Napf 200 angefertigt.
[0042] Der durch die Geschossform mögliche völlige Verzicht auf Drehteile und der Einsatz
üblicher Tiefzieh- und Formprozesse ermöglicht ein wirtschaftliche Fertigung, trotz
verbesserter endballistischer Eigenschaften der Geschosse.
[0043] Der Erfindungsgegenstand ist aus praktischen Gründen für Kleinkalibergeschosse (bis
0,5" Durchmesser) vorgesehen und wurde hierfür realisiert; er lässt sich aber in gleicher
oder analoger Form auch für grössere Geschosse adaptieren.
Bezeichnungsliste
[0044]
- 1
- Grundkörper
- 2
- Mantelkern (Zusatzkörper)
- 2'
- heckseitige Stirnfläche von 2
- 3a
- Hohlraum (scheibenförmig)
- 3b
- Hohlraum (Sackloch)
- 3c
- peripherer Ringraum
- 4
- Boden Grundkörper
- 10
- Patrone (Hülse)
- 100
- Napf; Vorstufe Grundkörper
- 200
- Napf; Vorstufe Mantelkörper
- L
- Länge zyl. Teil des Mantelkerns
- R1
- Radius (Ogive) am Mantelkern;
Radius (Ogive) am Grundkörper
- S
- Massenschwerpunkt
1. Kleinkaliber-Deformationsgeschoss aus einer Kupfer/Zink-Legierung, bestehend aus einem
äusseren hohlzylinderförmigen Grundkörper mit einem heckseitigen Boden und einem ogiven-
oder kegelförmigen vorderen Bereich und einem in den Grundkörper eingesetzten, diesen
überragenden Zusatzkörper, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzkörper ein zumindest partiell zylindrischer Mantelkern (2) ist, dass dessen
zylindrisches Teil, während der ganzen ballistischen Flugbahn über die ganze Länge
(L) kraftschlüssig im Grundkörper (1) in einer vorderen Position festgehalten ist,
dass zwischen dem Grundkörper (1) und dem Mantelkern (2) wenigstens ein Hohlraum gebildet
ist, der zumindest aus einem heckseitigen scheibenförmigen Raum (3a) und zusätzlich
aus einer sacklochartigen Bohrung (3b) und/oder einem weiteren peripheren Ringraum
(3c) besteht, wobei sich der scheibenförmige Raum (3a) über die ganze Querschnittsfläche
des Mantelkerns (2) erstreckt, und dass beim Aufprall des Geschosses (1) auf das Ziel
oder im Ziel sich der Mantelkern (2) axial in den Ringraum (3a), in eine hintere Position,
verschiebt und mit seiner heckseitigen Stirnfläche (2') den Grundkörper kontaktiert.
2. Kleinkaliber-Deformationsgeschoss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1) und der Mantelkern (2) aus der identischen Kupfer/Zink-Legierung
bestehen.
3. Kleinkaliber-Deformationsgeschoss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Grundkörper (1) frontseitig eine innere Ringnut (3c) vorgesehen ist.
4. Kleinkaliber-Deformationsgeschoss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Mantelkern (2) eine äussere Ringnut vorgesehen ist.
5. Kleinkaliber-Deformationsgeschoss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die sacklochartige Bohrung (3b) oder das zylindrische Teil des Mantelkerns (2) eine
Konizität aufweisen.
6. Verfahren zur Herstellung eines Kleinkaliber-Deformationsgeschoss aus einer duktilen
Schwermetall-Legierung, insbesondere Kupfer/Zink-Legierung bestehend aus einem äusseren
hohlzylinderförmigen Grundkörper mit einem heckseitigen Boden und einem ogiven- oder
kegelförmigen vorderen Bereich und einem in den Grundkörper eingesetzten, diesen überragenden
Zusatzkörper, der in den Grundkörper eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass in den hohlzylinderförmigen Grundkörper mit heckseitigem Boden ein Mantelkern eingepresst
wird, derart, dass zumindest zwischen dem Boden und dem Mantelkern ein Hohlraum gebildet
wird, der sich über den ganzen Innendurchmessers des Grundkörpers erstreckt.
7. Verfahren zur Herstellung eines Grundkörpers nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass aus flächigem Material Kreisscheiben gestanzt werden, die in Tiefziehprozessen zu
einem hohlzylinderförmigen Grundkörper geformt werden und nach einem anschliessenden
Kalibrieren auf die vorgegebene Länge des Grundkörpers abgequetscht werden.
8. Verfahren zur Herstellung eines Mantelkerns nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass aus flächigem Material Kreisscheiben gestanzt werden, die in Tiefziehprozessen zu
einem hohlzylinderförmigen Körper geformt werden und nach einem anschliessenden Kalibrieren
auf die vorgegebene Länge des Mantelkerns abgequetscht werden.
9. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das flächige Material Bandmaterial ist und von einer Rolle einer Stanzpresse oder
Stanz-Ziehpresse zugeführt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in einen Grundkörper ein Mantelkern eingesetzt wird und dass beide Teile durch einen
Formstempel miteinander stirnseitig formschlüssig und übergangsfrei verpresst werden.