| (19) |
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(11) |
EP 1 156 900 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.2003 Patentblatt 2003/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.02.2000 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP0001/237 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0005/1764 (08.09.2000 Gazette 2000/36) |
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| (54) |
GIESSKAMMER, INSBESONDERE FÜR DAS DRUCKGIESSEN VON METALLEN
CASTING CHAMBER, ESPECIALLY FOR DIE-CASTING METALS
CHAMBRE DE COULEE, NOTAMMENT POUR LA COULEE SOUS PRESSION DE METAUX
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
26.02.1999 DE 19908392
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.11.2001 Patentblatt 2001/48 |
| (73) |
Patentinhaber: Ortmann Druckgiesstechnik GmbH |
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41468 Neuss (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ORTMANN, Ulrich, F.
D-41468 Neuss (DE)
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| (74) |
Vertreter: Albrecht, Ralf, Dipl.-Ing. et al |
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Paul & Albrecht
Patentanwaltssozietät
Hellersbergstrasse 18 41460 Neuss 41460 Neuss (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 434 807 DE-C- 4 440 933 US-A- 3 516 480
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DE-C- 3 323 328 DE-C- 19 522 716
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 010, no. 234 (M-507), 14. August 1986 (1986-08-14)
& JP 61 067556 A (NICHIEI KOZAI KK), 7. April 1986 (1986-04-07)
- "COOLED DIE CASTING SHOT SLEEVE" RESEARCH DISCLOSURE,GB,INDUSTRIAL OPPORTUNITIES
LTD. HAVANT, Nr. 321, 1. Januar 1991 (1991-01-01), Seite 73 XP000164457 ISSN: 0374-4353
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 010, no. 342 (M-536), 19. November 1986 (1986-11-19)
& JP 61 144256 A (UBE IND LTD), 1. Juli 1986 (1986-07-01)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gießkammer, insbesondere für das Druckgießen
von Metallen, mit einem Außenmantel und einem in den Außenmantel eingesetzten und
mit ihm insbesondere durch einen Schrumpfsitz verbundenen Innenzylinder, wobei an
einem axialen Endbereich eine Gußmaterialeinfüllöffnung und am anderen formseitigen
Endbereich eine Gußmaterialauslaßöffnung vorgesehen und zwischen Innenzylinder und
Außenmantel ein Kühlmittelkanal ausgebildet ist.
[0002] Gießkammern der vorstehend genannten Art (DE 44 40 933 C1) werden in erster Linie
in Druckgießmaschinen zum Druckgießen von Metallen wie beispielsweise Aluminium, Magnesium
und Messing eingesetzt. Dabei werden hauptsächlich horizontale Gießkammern verwendet,
die an ihrem einen, maschinenseitigen Ende obenseitig eine Gußmaterialeinfüllöffnung
und an ihrem anderen, formseitigen Ende, eine Gußmaterialauslaßöffnung aufweisen.
[0003] Im Betrieb sind die Gießkammern zum Teil hohen Belastungen ausgesetzt, die in erster
Linie auf die hohen Temperaturen des Gußmaterials zurückgehen. So herrschen in der
Gießkammer zwischen der Maschinenseite, wo das heiße Gußmaterial in die Gießkammer
eingefüllt wird, und der Formseite, an der das Gußmaterial die Gießkammer verläßt,
Temperaturunterschiede von bis zu 300°C, die dazu führen können, daß sich die Gießkammer
bananenförmig verzieht.
[0004] Ein weiteres Problem besteht darin, daß aufgrund der unterschiedlichen Füllhöhen
des Gußmaterials die Gießkammer beim Druckgießen unterschiedlich heiß wird, mit der
Folge, daß sie sich unrund verformt. Weiterhin werden beim Einfüllvorgang unterhalb
der Einfüllöffnung Temperaturen von mehr als 600°C erzielt. Bei dieser Temperatur
können Eisenatome aus der Oberfläche des Gießkammer-Stahlkörpers diffundieren, wodurch
die Oberfläche spröde wird und abplatzt, so daß Auswaschungen entstehen.
[0005] Um dieser Problematik zu begegnen, wird in der Druckschrift Patent Abstracts of Japan,
Vol. 10. Nr. 234 (M-507), 14.August 1986 vorgeschlagen, zwischen dem Innenzylinder
und dem Außenmantel der Gießkammer einen Kühlmittelkanal anzuordnen, durch den ein
Kühlmittel geleitet wird, um auf diese Weise die Wandungstemperatur im Mittelbereich
der Gießkammer zu senken.
[0006] Des weiteren schlägt der Artikel "COOLED DIE CASTING SHOT SLEEVE" Research Disclosure,
GB, Industrial Opportunities Ltd. Havant, Nr. 321, 1. Januar 1991, Seite 73 XP000164457
vor, in dem der Gußmaterialeinfüllöffnung gegenüberliegenden Bereich der Gußkammer
einen Kühlmittelkanal vorzusehen, um im Einfüllöffnungsbereich Auswaschungen entgegenzuwirken.
[0007] Keine der bekannten Maßnahmen ist jedoch geeignet, die Gesamtproblematik, die mit
den hohen Temperaturen und Temperaturunterschieden in Gießkammern verbunden ist, zu
beheben.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Gießkammer der eingangs genannten Art so
auszubilden, daß Verformungen aufgrund von Temperaturspannungen sowie Auswaschungen
im Bereich der Einfüllöffnung weitgehend verhindert werden.
[0009] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich der Kühlmittelkanal im
wesentlichen über die gesamte axiale Länge der Gießkammer einschließlich des Bereichs
der Gußmaterialeinfüllöfnung und des formseitigen Endbereichs erstreckt. Durch die
erfindungsgemäß vorgesehenen Kühlmittelkanäle kann im Betrieb ein Kühlmittel wie beispielsweise
Öl oder Wasser geführt werden, das die Gießkammer zumindest in den Bereichen, in denen
besonders hohe Temperaturen auftreten, kühlt. Hierdurch läßt sich in optimaler Weise
ein gleichmäßiges Temperaturprofil in der Gießkammer einstellen, so daß die Gefahr
von Verspannungen bzw. Verformungen der gesamten Gießkammer aufgrund von zu hohen
Temperaturunterschieden deutlich herabgesetzt wird. Im Bereich der Einfüllöffnung
wird aufgrund der Kühlung das Auftreten von Auswaschungen außerdem verzögert.
[0010] Die Kühlmittelkanäle können praktisch beliebig in dem Ringspalt zwischen Außenmantel
und Innenzylinder ausgebildet sein. Beispielsweise können sie sich wendelförmig um
die Längsachse der Gießkammer erstrecken, wobei dann die Kühlleistung in einfacher
Weise über die Steigung und damit den Abstand der Wendel voneinander festgelegt werden
kann. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist dabei vorgesehen, daß die Steigung
der Wendel konstant bleibt. Genauso ist es aber möglich, die Steigung und/oder den
Abstand der Wendel zu variieren, um auf diese weise in bestimmten Bereichen eine höhere
und in anderen Bereichen eine niedrigere Kühlleistung zu erzielen. Beispielsweise
kann es zweckmäßig sein, daß die Wendel am maschinenseitigen Ende der Gießkammer,
wo auch die Einfüllöffnung liegt und dementsprechend die Gießkammer besonders stark
erwärmt wird, eng zusammenliegen bzw. eine geringe Steigung aufweisen, um auf diese
Weise eine hohe Kühlleistung zu erzielen, während am formseitigen Ende der Gießkammer
eine solch hohe Kühlung nicht erforderlich ist, so daß dort die Steigung der Wendel
entsprechend größer sein kann.
[0011] Der Kühlmittelkanal kann sich auch zumindest in einen axialen Teilabschnitt der Gießkammer
mäanderförmig mit in Richtung der Formseite und wieder zurück verlaufenden Abschnitten
um den Umfang der Gießkammer erstrecken. Genauso können auch wendelförmige Abschnitte
mit mäanderförmigen Abschnitten im Wechsel kombiniert werden.
[0012] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Einlaß des Kühlmittelkanals
auf der Maschinenseite und der Auslaß auf der Formseite der Gießkammer liegt, wobei
dann der wenigstens eine Kühlmittelkanal so ausgebildet sein kann, daß das Kühlfluid
den Kühlmittelkanal in einer Richtung von der Maschinenseite zur Formseite hin durchströmt.
Alternativ können der Einlaß und der Auslaß des Kühlmittelkanals auch beide auf der
Maschinenseite der Gießkammer liegen, wobei dann der Kühlmittelkanal gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform einen vom Einlaß in Richtung des formseitigen Endes der Gießkammer
verlaufenden ersten wendelförmigen Abschnitt und einen daran anschließenden und sich
zurück zum Auslaß erstrekkenden zweiten wendelförmigen Abschnitt aufweist, so daß
der Kühlmittelkanal nach Art eines zweigängigen Gewindes ausgebildet ist. Wesentlich
ist, daß der Einlaß auf der heißen Maschinenseite liegt, damit hier das noch kalte
Kühlmittel die größte Kühlwirkung erzielen kann.
[0013] In an sich bekannter Weise kann die Gießkammer axial in einen Grundkörper und eine
die Einfüllöffnung für das Gußmaterial aufweisende Wechselbuchse unterteilt sein.
In diesem Fall sollte im Grundkörper ein Kühlmittelkanal ausgebildet sein, wobei in
der Wechselbuchse ebenfalls ein Kühlmittelkanal ausgebildet ist. Der Kühlmittelkanal
in der Wechselbuchse kann entweder unabhängig von dem Kühlmittelkanal im Grundkörper
mit Kühlmittel versorgt werden, oder sein Auslaß kann mit dem Einlaß des Kühlmittelkanals
im Grundkörper verbunden sein, so daß das Kühlmittel zunächst durch die Wechselbuchse
und anschließend durch den Grundkörper geführt wird.
[0014] Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung wird auf die Unteransprüche
sowie die nachfolgende Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf
die beiliegende Zeichnung verwiesen. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform einer einteilig ausgeführten Gießkammer gemäß der vorliegenden
Erfindung in Seitenansicht mit einem wendelförmig ausgebildeten Kühlmittelkanal,
- Fig. 2
- eine zweite Ausführungsform einer einteilig ausgebildeten Gießkammer gemäß der vorliegenden
Erfindung in Seitenansicht mit einem mäanderförmigen Kühlmittelkanal,
- Fig. 3
- eine dritte Ausführungsform einer einteilig ausgeführten Gießkammer gemäß der vorliegenden
Erfindung in Seitenansicht mit einem zum Teil wendelförmigen und zum Teil mäanderförmigen
Kühlmittelkanal,
- Fig. 4
- eine vierte Ausführungsform einer einteilig ausgebildeten Gießkammer gemäß der vorliegenden
Erfindung in Seitenansicht mit einem nach Art eines zweigängigen Gewindes ausgebildeten
Kühlmittelkanal,
- Fig. 5
- eine fünfte Ausführungsform einer einteilig ausgeführten Gießkammer gemäß der vorliegenden
Erfindung in Vorderansicht,
- Fig. 6
- eine sechste Ausführungsform einer Gießkammer gemäß der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 7
- einen Grundkörper einer geteilt ausgeführten Gießkammer gemäß der vorliegenden Erfindung
mit einem wendelförmig ausgebildeten Kühlmittelkanal,
- Fig. 8
- einen Grundkörper einer geteilt ausgeführten Gießkammer gemäß der vorliegenden Erfindung
mit einem nach Art eines zweigängigen Gewindes ausgebildeten Kühlmittelkanal,
- Fig. 9
- einen Grundkörper einer geteilt ausgeführten Gießkammer gemäß der vorliegenden Erfindung
mit einem mäanderförmig ausgebildeten Kühlmittelkanal,
- Fig. 10
- eine weitere Ausführungsform eines Grundkörpers mit einem mäanderförmig ausgebildeten
Kühlmittelkanal,
- Fig. 11
- eine Wechselbuchse zum Anschluß an einen Grundkörper nach den Figuren 7 bis 10 in
Seitenansicht,
- Fig. 12
- die Wechselbuchse im Schnitt entlang der Linie I-I in Fig. 11,
- Fig. 13
- die Wechselbuchse im Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 11,
- Fig. 14
- eine weitere Ausführungsform einer Wechselbuchse zum Anschluß an einen Grundkörper
nach den Figuren 7 bis 10 in Seitenansicht,
- Fig. 15
- die Wechselbuchse entlang des Schnitts I-I in Fig. 14 und
- Fig. 16
- die Wechselbuchse entlang des Schnitts II-II in Fig. 14.
[0015] In den Figuren 1 bis 6 sind verschiedene Ausführungsformen einer horizontalen Gießkammer
1 gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt, wie sie in Druckgießmaschinen für
das Druckgießen von Metallen wie beispielsweise Aluminium, Magnesium oder Messing
verwendet wird. Die Gießkammern 1 sind einteilig ausgeführt, d. h. in ihrer Axialrichtung
nicht unterteilt, und umfassen einen Außenmantel 2 und einen in den Außenmantel 2
eingeschrumpften Innenzylinder 3. An dem maschinenseitigen Ende der Gießkammer 1 ist
eine Einfüllöffnung 4 vorgesehen, durch welche in den Innenraum des Gießzylinders
1 flüssiges oder verfestigtes Metall eingefüllt bzw. eingelegt werden kann, und an
dem anderen, formseitigen Ende der Gießkammer 1 ist eine nicht dargestellte Auslaßöffnung
vorgesehen.
[0016] In dem Ringspalt zwischen Außenmantel 2 und Innenzylinder 3 ist bei allen Ausführungsformen
ein Kühlmittelkanal 5 ausgebildet, durch den im Betrieb ein Kühlmittel wie Öl, Wasser
oder dergleichen geführt werden kann, um die Gießkammer 1 zu kühlen und auf diese
Weise Verformungen der Gießkammer 1, die sonst aufgrund von Temperaturunterschieden
auftreten, zu verhindern bzw. diesen zumindest entgegenzuwirken. Der Kühlmittelkanal
5, der in der Innenwandung des Außenmantels 2 und/oder in der Außenwandung des Innenzylinders
3 ausgebildet sein kann, ist bei den verschiedenen in den Figuren 1 bis 6 dargestellten
Ausführungsformen unterschiedlich ausgebildet:
[0017] Bei der in Fig. 1 dargestellten ersten Ausführungsform liegt der Einlaß 6 des Kühlmittelkanals
5 am maschinenseitigen Ende und der Aüslaß 7 am gegenüberliegenden, formseitigen Ende
der Gießkammer 1 und erstreckt sich der Kühlmittelkanal 5 wendelförmig vom Einlaß
6 zum Auslaß 7. Die Steigung der Wendel des Kühlmittelkanals 5 ist dabei über die
gesamte Länge der horizontalen Kühlkammer 1 konstant. Alternativ kann die Steigung
aber auch über die axiale Länge der Kühlkammer 5 variieren. Beispielsweise kann vorgesehen
sein, daß im Bereich der Einfüllöffnung 4, wo die Temperatur der Gießkammer 1 im Betrieb
am höchsten ist, die Steigung der Wendel geringer ist, so daß die Wendel näher zusammenliegen
und damit eine stärkere Kühlung erfolgt.
[0018] Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform liegen der Einlaß 6 und der Auslaß
7 des Kühlmittelkanals 5 ebenfalls an den gegenüberliegenden Enden der Gießkammer
1. Der Kühlmittelkanal 5 erstreckt sich jedoch hier mäanderförmig mit von der Maschinenseite
zu der Formseite und wieder zurück verlaufenden Abschnitten A, B um die Gießkammer
1 herum, so daß das Kühlmittel zwischen den axialen Endbereichen der Gießkammer 9
hin und her strömt.
[0019] Die in Fig. 3 dargestellte dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Gießkammer
1 stellt eine Kombination der zuvor beschriebenen Ausführungsformen dar, bei der der
Kühlmittelkanal 5 einen ersten Abschnitt 5a im Bereich der Einlaßeinfüllöffnung 4
aufweist, der mäanderförmig mit von der Maschinenseite zur Formseite und wieder zurück
verlaufenden Abschnitten A, B ausgebildet ist. An den mäanderförmigen ersten Kanalabschnitt
5a schließt sich ein zweiter Kanalabschnitt 5b an, in dem der Kühlmittelkanal 5 wendelförmig
ausgebildet ist. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß im Bereich der Einfüllöffnung
4 aufgrund der mäanderartigen Ausbildung und eng beieinanderliegenden Abschnitte A,
B eine hohe Kühlleistung erzielbar ist.
[0020] Bei der in Fig. 4 dargestellten Gießkammer 1 liegen der Einlaß 6 und der Auslaß 7
des Kühlmittelkanals 5 beide am maschinenseitigen Ende der Gießkammer 1. Der Kühlmittelkanal
5 ist dabei nach Art eines zweigängigen Gewindes ausgebildet und besitzt einen ersten
Abschnitt 5a, der sich vom Einlaß zum formseitigen Ende der Gießkammer 1 erstreckt,
und einen zweiten Abschnitt 5b, der sich an den ersten Abschnitt 5a anschließt und
zum maschinenseitigen Ende zurückläuft. Diese Ausführungsform, bei der Einlaß 6 und
Auslaß 7 des Kühlmittelkanals 5 beide am maschinenseitigen Ende der Gießkammer 1 liegen,
hat den Vorteil, daß die Druckgießmaschine, für welche die Gießkammer 1 bestimmt ist,
am formseitigen Ende nicht speziell für das Abführen des Kühlmittels ausgebildet zu
sein braucht.
[0021] Die in Fig. 5 dargestellte Ausführungsform entspricht im wesentlichen der in Fig.
2 dargestellten Ausführungsform, da der Kühlmittelkanal 5 auch hier mäanderförmig
mit von der Maschinenseite zu der Formseite und wieder zurück verlaufenden Abschnitten
A, B ausgebildet ist. Im Unterschied zu der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform
liegen aber Einlaß 6 und Auslaß 7 des Kühlmittelkanals 5 wie bei der in Fig. 4 dargestellten
Gießkammer 1 beide am maschinenseitigen Ende.
[0022] Die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform stellt eine Kombination der beiden Ausführungsformen
aus den Figuren 4 und 5 dar. Der Kühlmittelkanal 5 besitzt hier in einem ersten Abschnitt
5a, der im wesentlichen im Bereich der Einfüllöffnung 4 gelegen ist, eine Mäanderform
mit von der Maschinenseite zu der Formseite und wieder zurück verlaufenden Abschnitten
A, B, und ist in einem daran anschließenden zweiten Kanalabschnitt 5b nach Art eines
zweigängigen Gewindes ausgebildet, wobei sich der Kühlmittelkanal 5 vom ersten Kanalabschnitt
5a zunächst bis zum formseitigen Ende und dann wieder zurückerstreckt. Das Auslaßende
des zweiten Kanalabschnitts 5b ist dann mit dem Auslaß 7 verbunden, wobei der Verbindungsabschnitt
ebenfalls mäanderartig ausgebildet sein kann.
[0023] In an sich bekannter Weise kann die Gießkammer 1 auch axial unterteilt ausgebildet
sein, wobei sie dann einen Grundkörper 8 und eine daran maschinenseitig anschließbare
Wechselbuchse 10 mit der Einfüllöffnung 4 aufweist.
[0024] In diesem Fall ist in dem Grundkörper 8 ein Kühlmittelkanal 5 vorgesehen, wobei in
der Wechselbuchse 10 ebenfalls ein Kühlmittelkanal ausgebildet ist. In den Figuren
7 bis 10 sind jeweils Grundkörper 8 mit verschieden ausgebildeten Kühlmittelkanälen
9 dargestellt, wobei jeweils vorgesehen ist, daß dieser Kühlmittelkanal 9 separat
von einem in der Wechselbuchse 10 vorgesehenen Kühlmittelkanal mit einem Kühlmittel
versorgt wird.
[0025] Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform erstreckt sich der Kühlmittelkanal
9 ähnlich wie bei der in Fig. 1 dargestellten Gießkammer 1 zwischen einem am maschinenseitigen
Ende vorgesehenen Einlaß 12 und einem am formseitigen Ende vorgesehenen Auslaß 13
wendelförmig, so daß ein Kühlmittel den Grundkörper 8 in einer Richtung durchströmt.
[0026] Bei der in Fig. 8 dargestellten Ausführungsform liegen Einlaß 12 und Auslaß 13 des
Kühlmittelkanals 9 beide am maschinenseitigen Ende des Grundkörpers 8 und ist der
Kühlmittelkanal 9 nach Art eines zweigängigen Gewindes mit einem ersten Abschnitt
9a, der sich von dem Einlaß 12 zum formseitigen Ende des Grundkörpers 8 erstreckt,
und einem daran anschließenden zweiten Abschnitt 9b, der sich zurück zum Auslaß 13
erstreckt, ausgebildet.
[0027] Bei den in den Figuren 9 und 10 dargestellten Ausführungsformen erstreckt sich der
Kühlmittelkanal 9 jeweils mäanderförmig zwischen den beiden axialen Enden des Grundkörpers
8 entlang des Umfangs der Gießkammer 1, wobei der Einlaß 12 und der Auslaß 13 bei
der in Fig. 10 dargestellten Ausführungsform beide am maschinenseitigen Ende des Grundkörpers
8 liegen, während bei der in Fig. 8 dargestellten Ausführungsform der Einlaß 12 am
maschinenseitigen Ende und der Auslaß 13 am formseitigen Ende des Grundkörpers 8 vorgesehen
sind.
[0028] In den Figuren 11 bis 13 und 14 bis 16 sind zwei Ausführungsformen von Wechselbuchsen
10 dargestellt, die an die Grundkörper 8 der Figuren 7 bis 10 angeschlossen werden
können. Die beiden Wechselbuchsen 10 sind mit einem sich zwischen Außenmantel 2 und
Innenzylinder 3 erstreckenden Kühlmittelkanal 11 versehen, der sich mäanderförmig
zwischen den axialen Enden entlang des Umfangs der Wechselbuchse 10 erstreckt. Die
beiden Wechselbuchsen 10 unterscheiden sich nur insofern, als bei der in den Figuren
14 bis 16 dargestellten Ausführungsform Einlaß 14 und Auslaß 15 des Kühlmittelkanals
11 beide am maschinenseitigen Ende der Wechselbuchse 10 liegen, während in den Figuren
11 bis 13 dargestellten Ausführungsform der Einlaß 14 und der Auslaß 15 des Kühlmittelkanals
11 an den sich gegenüberliegenden axialen Enden der Wechselbuchse 10 vorgesehen sind.
1. Gießkammer, insbesondere für das Druckgießen von Metall, mit einem Außenmantel (2)
und einem in den Außenmantel (2) eingesetzten und mit ihm insbesondere durch Schrumpfsitz
verbundenen Innenzylinder (3), wobei an einem axialen Endbereich eine Gußmaterialeinfüllöffnung
(4) und am anderen formseitigen Endbereich eine Gußmaterialauslaßöffnung vorgesehen
und zwischen Innenzylinder und Außenmantel ein Kühlmittelkanal (5, 9, 11) ausgebildet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Rühlmittelkanal (5, 9, 11) im wesentlichen über die gesamte axiale Länge
einschließlich des Bereichs der Gußmaterialeinfüllöffnung (4) und des formseitigen
Endbereichs der Gießkammer (1) erstreckt.
2. Gießkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlmitteikanal (5, 9) über zumindest einen axialen Teilabschnitt der Gießkammer
(1) wendelförmig verläuft.
3. Gießkammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Wendel konstant ist.
4. Gießkammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Wendel über die axiale Länge der Gießkammer (1) variiert.
5. Gießkammer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendel am maschinenseitigen Ende näher zusammenliegen als am formseitigen Ende
der Gießkammer (1).
6. Gießkammer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlmittelkanal (5, 9, 11) sich zumindest in einem axialen Teilabschnitt der
Gießkammer (1) mäanderförmig mit in Richtung der Formseite und wieder zurück verlaufenden
Abschnitten (A, B) um den Umfang der Gießkammer (1) erstreckt.
7. Gießkammer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der mäanderförmige Abschnitt (5, 5a, 9, 11) des Kühlmittelkanals (5, 9, 11) im Bereich
der Gußmaterialeinfüllöffnung (4) der Gießkammer (1) ausgebildet ist.
8. Gießkammer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß (6, 12, 14) des Kühlmittelkanals (5, 9, 11) auf der Maschinenseite und
der Auslaß (7, 13, 15) auf der Formseite der Gießkammer (1) liegt.
9. Gießkammer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß (6, 12, 14) und der Auslaß (7, 13, 15) des Kühlmittelkanals (5) auf der
Maschinenseite der Gießkammer (1) liegen.
10. Gießkammer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlmittelkanal (5, 9) einen vom Einlaß (6, 12) in Richtung des formseitigen
Endes der Gießkammer (1) verlaufenden wendelförmigen ersten Abschnitt (5a, 9a) und
einen daran anschließenden und sich zurück zum Auslaß (7, 13) erstreckenden wendelförmigen
zweiten Abschnitt (5a, 9b) aufweist.
11. Gießkammer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießkammer (1) axial in einen Grundkörper (8) und eine die Gußmaterialeinfüllöffnung
(4) aufweisende Wechselbuchse (10) unterteilt ist.
12. Gießkammer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Grundkörper (8) ein Kühlmittelkanal (9) ausgebildet ist.
13. Gießkammer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wechselbuchse (10) ein Kühlmittelkanal (11) ausgebildet ist, dessen Auslaß
mit dem Einlaß des Kühlmittelkanals im Grundkörper (8) verbunden ist.
14. Gießkammer nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß in Grundkörper (8) und Wechselbuchse (10) unabhängig mit Kühlmittel versorgte Kühlmittelkanäle
(9, 11) ausgebildet sind.
15. Gußkammer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmittelkanäle (5, 9, 11) an der Innenseite des Außenmantels (2) und/oder an
der Außenseite des Innenzylinders (3) ausgebildet sind.
1. Casting chamber, especially for the die-casting of metal, having an outer casing (2)
and an inner cylinder (3) inserted into the outer casing (2) and connected thereto,
in particular by a shrunk-on fit, a casting material filler opening (4) being provided
at one axial end area and a casting material outlet opening at the other mould-side
end area, and a coolant duct (5, 9, 11) being formed between inner cylinder and outer
casing, characterised in that the coolant duct (5, 9, 11) extends essentially over the entire axial length including
the area of the casting material filer opening (4) and the mould-side end area of
the casting chamber (1).
2. Casting chamber according to Claim 1, characterised in that the coolant duct (5, 9) runs helically over at least one axial sub-section of the
casting chamber (1).
3. Casting chamber according to Claim 2, characterised in that the lead of the helix is constant.
4. Casting chamber according to Claim 2, characterised in that the lead of the helix varies over the axial length of the casting chamber (1).
5. Casting chamber according to Claim 4, characterised in that the turns of the helix at the machine-side end lie closer together than at the mould-side
end of the casting chamber (1).
6. Casting chamber according to one of the preceding Claims, characterised in that the coolant duct (5, 9, 11), at least in one axial sub-section of the casting chamber
(1) extends around the periphery of the casting chamber (1) in a meandering pattern
with sections (A, B) running towards the mould side and back again.
7. Casting chamber according to Claim 6, characterised in that the meandering section (5, 5a, 9, 11) of the coolant duct (5, 9, 11) is formed in
the area of the casting material filler opening (4) of the casting chamber (1).
8. Casting chamber according to one of the preceding Claims, characterised in that the inlet (6, 12, 14) of the coolant duct (5, 9, 11) is situated on the machine side
and the outlet (7, 13, 15) on the mould side of the casting chamber (1).
9. Casting chamber according to one of the Claims 1 to 7, characterised in that the inlet (6, 12, 14) and the outlet (7, 13, 15) of the coolant duct (5) are situated
on the machine side of the casting chamber (1).
10. Casting chamber according to Claim 9, characterised in that the coolant duct (5, 9) has a helical first section (5a, 9a) running from the inlet
(6, 12) towards the mould-side end of the casting chamber (1) and a helical second
section (5a, 9b) connecting to the first section and extending back to the outlet
(7, 13).
11. Casting chamber according to one of the preceding Claims, characterised in that the casting chamber (1) is divided axially into a body (8) and an interchangeable
sleeve (10) having the casting material filler opening (4).
12. Casting chamber according to Claim 11, characterised in that a coolant duct (9) is formed in the body (8).
13. Casting chamber according to Claim 12, characterised in that a coolant duct (11), the outlet of which is connected to the inlet of the coolant
duct in the body (8), is formed in the interchangeable sleeve (10).
14. Casting chamber according to Claim 11 or 12, characterised in that coolant ducts (9, 11) independently supplied with coolant are formed in the body
(8) and interchangeable sleeve (10).
15. Casting chamber according to one of the preceding Claims, characterised in that the coolant ducts (5, 9, 11) are formed on the inside of the outer casing (2) and/or
on the outside of the inner cylinder (3).
1. Chambre de coulage, notamment pour le coulage sous pression de métaux, avec une enveloppe
extérieure (2) et un cylindre intérieur (3) introduit dans l'enveloppe extérieure
(2) et lié avec ladite enveloppe notamment au moyen d'un frettage dans laquelle chambre
on a prévu sur une zone terminale axiale une ouverture de remplissage pour la matière
de coulage (4) et sur l'autre zone terminale du coté du moule une ouverture de sortie
pour la matière de coulage et dans laquelle chambre on a formé entre le cylindre intérieur
et l'enveloppe extérieure un canal de réfrigérant (5, 9, 11), caractérisé en ce que le canal de réfrigérant (5, 9, 11) s'étend essentiellement sur toute la longueur
axiale de la chambre de coulage, la zone de l'ouverture de remplissage pour la matière
de coulage (4) et la zone terminale du coté du moule de la chambre de coulage (1).
2. Chambre de coulage selon la revendication 1, caractérisée en ce que le canal de réfrigérant (5, 9) s'étend de façon hélicoïdale sur au moins un tronçon
partiel axial de la chambre de coulage (1).
3. Chambre de coulage selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'inclinaison de l'hélice est constante.
4. Chambre de coulage selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'inclinaison de l'hélice varie sur la longueur axiale de la chambre de coulage (1).
5. Chambre de coulage selon la revendication 4 , caractérisée en ce que les hélices sont plus rapprochés sur l'extrémité du coté de la machine que sur l'extrémité
du coté du moule de la chambre de coulage (1).
6. Chambre de coulage selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le canal de réfrigérant (5, 9, 11) s'étend au moins dans un tronçon partiel axial
de la chambre de coulage (1) de façon méandreuse avec des tronçon (A, B) s'étendant
en direction du coté du moule et puis retournant vers l'arrière autour de la circonférence
de la chambre de coulage (1).
7. Chambre de coulage selon la revendication 6 , caractérisé en ce que le tronçon (5, 5a, 9, 11) méandreux du canal de réfrigérant (5, 9, 11) est réalisé
dans la zone de l'ouverture de remplissage pour la matière de coulage (4) de la chambre
de coulage (1).
8. Chambre de coulage selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'entrée (6, 12, 14) du canal de réfrigérant (5, 9, 11) est située sur le coté de
la machine et que la sortie (7, 13, 15) est située sur coté du moule de la chambre
(1).
9. Chambre de coulage selon une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'entrée (6, 12, 14) et la sortie 7, 13, 15) du canal de réfrigérant (5) sont situées
sur le coté de la machine de la chambre de coulage (1).
10. Chambre de coulage selon la revendication 9, caractérisée en ce que le canal de réfrigérant (5, 9) comporte un premier tronçon hélicoïdal (5a, 9a) s'étendant
en direction de l'extrémité du coté du moule de la chambre de coulage (1) et un deuxième
tronçon hélicoïdal (5b, 9b) s'étendant vers l'arrière en direction de la sortie (7,
13).
11. Chambre de coulage selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la chambre de coulage (1) est axialement divisée en un corps de base (8) et un manchon
(10) comportant l'ouverture de remplissage pour la matière de remplissage (4).
12. Chambre de coulage selon la revendication 11, caractérisée en ce que l'on a réalisé dans le corps de base (8) un canal de réfrigérant (9).
13. Chambre de coulage selon la revendication 12, caractérisée en ce que l'on a réalisé dans le manchon (10) un canal de réfrigérant (11), dont la sortie
est reliée à l'entrée du canal de réfrigérant du corps de base (8).
14. Chambre de coulage selon la revendication 11 ou 12, caractérisée en ce que l'on a réalisé dans le corps de base (8) et dans le manchon (10) des canaux de réfrigérant
(9, 11) alimentés de façon indépendante en réfrigérant.
15. Chambre de coulage selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les canaux de réfrigérant (5, 9, 11) sont réalisés sur le coté intérieur de l'enveloppe
extérieure (2) et / ou sur le coté extérieur du cylindre intérieur.