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(11) |
EP 1 156 979 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.07.2003 Patentblatt 2003/28 |
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Anmeldetag: 29.02.2000 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP0001/674 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0005/1931 (08.09.2000 Gazette 2000/36) |
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| (54) |
REGALFAHRZEUG
SHELF STACKING MACHINE
GERBEUR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
02.03.1999 DE 29903671 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.11.2001 Patentblatt 2001/48 |
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Patentinhaber: Westfalia-WST-Systemtechnik GmbH & Co. KG |
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33829 Borgholzhausen (DE) |
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Erfinder: |
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- UPMEYER, Ulrich
D-33829 Borgholzhausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Philipp, Matthias, Dr. et al |
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Boehmert & Boehmert
Anwaltssozietät
Hollerallee 32 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 334 366 US-A- 2 643 781
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GB-A- 2 293 590 US-A- 3 964 614
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Regalfahrzeuges zum rationellen Ein- und
Auslagern von Papierrollen, insbesondere in der Druckindustrie (Druckereien), welches
mit einer günstig ausgebildeten Aufnahme sowohl bodenseitig als auch höherliegende
Papierrollen mit verschiedenen Durchmessern einwandfrei ergreifen und lagesicher transportieren
kann.
[0002] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches
1 gelöst.
[0003] Weiterhin soll das Regalfahrzeug in einfacher Weise im Bedarfsfall schnell aus seiner
Fahrgasse herausgefahren werden können.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 10 gelöst.
[0005] Die Unteransprüche beinhalten Gestaltungsmerkmale, welche vorteilhafte und förderliche
Weiterbildungen der Aufgabenlösung nach Anspruch 1 und Anspruch 10 darstellen.
[0006] Das Regalfahrzeug gemäß der Erfindung ist mit einer von einer Gabel gebildeten Aufnahme
ausgestattet, welche über Meßorgane entsprechend der registrierten Traglast der Papierrolle
um eine horizontale Achse in eine horizontale Lage gebracht wird, d.h. die aufgenommene
und die Gabel ggfs. nach unten kippende Papierrollenlast wird durch die Meßorgane
ausgeglichen, indem diese ihre Meßdaten an einen Stellantrieb geben, der dann die
Gabel um die horizontale Achse in die waagerechte Lage verschwenkt.
[0007] Dadurch wird die Rolle in sicherer Lage für das Ein- und Auslagern und den Transport
von der Gabel aufgenommen.
[0008] Weiterhin ist die Gabel derart günstig gestaltet, daß sie eine flache Aufnahme ergibt
und dabei für die unterschiedlichsten Rollendurchmesser ausgelegt ist, wobei mit dieser
Gabel auch auf dem Boden liegende Papierrollen sowie höhergelegene Papierrollen sicher
erfaßt werden können.
[0009] Die Gabel ist an dem Regalfahrzeug neben der Höhenverschwenkung quer zur Fahrtrichtung
des Regalfahrzeuges für das Ein- und Auslagern und in Fahrtrichtung des Regalfahrzeuges
mit oder ohne Rolle verdrehbar, was durch einen die Gabel mit ihrem Rahmen aufnehmenden
Drehkanz erfolgt, der mit der Gabel an einer Hub- und Fahreinheit des Regalfahrzeuges
gelagert ist; diese Hub- und Fahreinheit ermöglicht einmal ein Ein- und Ausfahren
der Gabel zur Papierrolle hin und von dieser weg und zum anderen die Höhenbewegung
auf die jeweilige Lageposition der aufzunehmen oder abzugebenden Papierrolle.
[0010] Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in einem im Regalfahrzeug fest intregierten
oder aber mit dem Regalfahrzeug gekoppelten Transportwagen, der mit zwei koaxialen
Drehbolzen des Regalfahrzeuggestelles zusammenwirkt und dabei das Regalfahrzeug einerseits
von seiner Fahrschiene abhebt und andererseits das Regalfahrzeug um die horizontalen
Bolzen in eine Schrägstellung verschwenkt, so daß dieses schnell und durch die Schräglage
störungsfrei aus der Regalgasse im Bedarfsfall herausgefahren werden kann.
[0011] Dieses Regalfahrzeug ist insbesondere für das Ein- und Auslagern von Papierrollen
in Druckereien ausgelegt, letztlich aber auch für das Ein- und Auslagern anderer Güter
einsetzbar.
[0012] Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, welches
nachfolgend näher erläutert wird. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht des Regalfahrzeuges mit gabelförmiger Aufnahme für Papierrollen,
- Fig. 2
- eine Vorderansicht des Regalfahrzeuges mit höhenverfahrund verschwenkbarer sowie aus
einem Regalfach herausund hineinfahrbarer Gabel beim Aufnehmen einer Papierrolle und
einem Transportwagen,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf das Regalfahrzeug,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf das Regalfahrzeug mit in zwei Stellungen mit einem horizontalen
Drehkranz verdrehter Gabel,
- Fig. 5
- eine Vorderansicht des von dem Transportwagen angehobenen und um eine horizontale
Achse schräggestellten Regalfahrzeugs zum Ausfahren desselben aus der Regalgasse,
- Fig. 6
- eine Stirnansicht der Gabel mit Aufnahmeabschnitten für unterschiedlich große Papierrollendurchmesser.
[0013] Das Regalfahrzeug (RFZ) zum Ein- und Auslagern von Papierrollen (P), insbesondere
in der Druckindustrie, ist in einer Gasse (G) zwischen beidseitigen, Papierrollen
(P) übereinander und in Gassenlängsrichtung hintereinander aufnehmenden Lagerstellen
verfahrbar und weist eine Aufnahme (1) für eine Papierrolle (P) auf.
[0014] Das Regalfahrzeug (RFZ) hat ein Gestell (2), vorzugsweise U-Gestell (2), welches
sich mit seinen beiden vertikalen von den U-Schenkeln gebildeten Ständern (2a) auf
jeweils einem motorisch angetriebenen Fahrwerk (3) abstützt. Jedes Fahrwerk weist
ein Tragrad, vorzugsweise aus Stahl, sowie ein kunststoffbeschichtetes Antriebsrad
auf.
[0015] Die Fahrwerke (3) laufen mit Führungsrollen (4) auf und an einer auf/im Hallenboden
(B) oder einer Grube festgelegten Fahrschiene (5) -Kranschiene-.
[0016] In bevorzugter Weise sind beiderseits der Gasse (G) zwei Papierrollen (P) übereinander
angeordnet, wobei eine Papierrolle (P) auf dem Hallenboden (B) oder einer bodenseitigen,
flachen Lagerstelle (L) liegt und die zweite Rolle (P) mit Abstand darüber, wie Fig.
2 zeigt.
[0017] Es können aber auch mehrere Rollen (P) übereinander gelagert sein und in Gassenlängsrichtung
-RFZ-Fahrtrichtung- Reihen an Papierrollen (P) liegen.
[0018] Die Aufnahme (1) ist von einer um eine horizontale Achse (6) höhenverschwenkbaren
Gabel (1) und mit der Traglast der aufgenommenen Papierrolle (P) erfassenden Meßorganen
(7) gebildet, die die ermittelten Meßdaten über eine Steuerung an einen mit der Gabel
(1) bewegungsmäßig gekoppelten Stellantrieb (8) weiterleiten, welcher die Gabel (1)
entsprechend der Meßdaten in die horizontale Lage höhenverschwenkt und in dieser horizontalen
Lage beim Papierrollentransport hält.
[0019] In jedem oder auch nur einem der beiden Gabelholme (1a) der Gabel (1) sind zwei Ultraschallsensoren
als Meßorgane (7) angeordnet. Die Gabel (1) hat prisma- und kreisbogenförmige Aufnahmeabschnitte
(a, b, c) für verschieden große Durchmesser der Papierrollen (P), wie in Fig. 1 und
6 gezeigt.
[0020] Die Gabel (1) ist an einem vertikalen Gabelrahmen (9) festgelegt, der mit seinem
oberen Ende in der horizontalen Schwenkachse (6) gelagert ist und von dem Stellantrieb
(8) zur Gabel-Höhenverschwenkung beaufschlagt wird. Der Stellantrieb kann sowohl elektromotorisch
aber auch hydraulisch angetrieben werden.
[0021] Die Gabel (1) ist mit ihrem Gabelrahmen (9) über einem Drehkranz (10) an einer von
einem Hubwerkrahmen (11) und einem Fahrrahmen (12) gebildeten Hub- und Fahreinheit
aufgehängt. Dadurch wird die Gabel (1) quer zur RFZ-Fahrtrichtung für das Rollen-Ein-
und - Auslagern verdreht und dann mit oder ohne Rolle (P) in Fahrtrichtung des RFZ
zurückverdreht (Fig. 4).
[0022] Der Gabelrahmen (9) lagert mit seiner im oberen Rahmenende verlaufenden Schwenkachse
(6) an einem Gabelfachwerk (13); dieses Gabelfachwerk (13) ist obenendig an dem Drehkranz
(10) festgelegt und der Drehkranz (10) ist mit einem Fahrwerk (14) am Fahrrahmen (14)
zum Rollen-Ein- und Auslagern verfahrbar gehalten. An dem Gabelfachwerk (13) ist im
Höhenbereich der Gabel (1) der Stellantrieb (8) festgelegt, der mit am Hubteil (8a)
auf den Gabelrahmen (9) einwirkt.
[0023] Der Fahrrahmen (12) steht beidendig mit dem Hubwerksrahmen (11) in Verbindung und
der Hubwerksrahmen (11) ist mit in Führungen (2b) an den Ständern (2a) des Gestelles
(2) des Regalfahrzeuges (RFZ) höhenverfahrbar gelagert; die Hub- und Fahreinheit (11,
12) erstreckt sich somit zwischen den Ständern (2a) und ist von der untersten bis
zur obersten Papierrolle (P) in dem Gestell (2) höhenverfahrbar.
[0024] Das Regalfahrzeuggestell (2) mit Hub- und Fahreinheiten (11, 12) und Gabel (1) ist
mit einem das Regalfahrzeug (RFZ) aus der Regalgasse (6) herausfahrenden Transportwagen
(TW) -fahrbarer Transportrahmen- gekuppelt oder kuppelbar, d.h. der Transportwagen
(TW) ist ein fest am Gestell (2) vorgesehenes oder am Gestell (2) anbringbares mobiles
Bauteil.
[0025] In und an den beiden Ständern (2a) des Regalfahrzeuggestelles (2) erstreckt sich
je ein horizontaler Bolzen (14) -Schwenkachse-, und beide Bolzen (14) liegen sich
koaxial gegenüber; diese Bolzen (14) werden von dem Transportwagen (TW) zum Schrägstellen
(Verschwenken des Regalfahrzeuggestelles (2) aus der Senkrechten in eine Neigung)
erfaßt, wie Fig. 5 zeigt.
[0026] Der Transportwagen (TW) ist portalartige ausgebildet und hat höhenverfahrbare Hubteile
(15) mit Tragrollen (16) zum Anheben des Regalfahrzeuges (RFZ) aus seiner hallenboden-
oder grubenseitigen Fahrschiene (5).
[0027] Die Hubteile (15) mit den lenkbaren Tragrollen (16) lassen sich mechanisch (Handkurbel
18), elektromotorisch oder hydraulisch höhenverfahren.
[0028] Zwischen den Ständern (2a) des RFZ-Gestelles (2) ist eine Querverbindung (17) mit
bis zum Hallenboden (B) heruntergezogener Freiraumrinne (17a) zum bodenseitigen Erfassen
einer Papierrolle (P) mit der Gabel (1) angeordnet (Fig. 1 und 3).
[0029] Die tief heruntergezogene Freiraumrinne (17a) liegt im Hubbereich der Gabel (1),
so daß diese bis nahe dem Hallenboden (B) zum Unterfassen der auf dem Hallenboden
(B) oder einer flachen Lagerstelle (L) -Adapter- mit ihrer Hub-Fahreinheit (11, 12)
absenken kann.
[0030] Bei einer weiteren Ausführung ist die Aufnahme (1) von einem Dorn, vorzugsweise Teleskopdorn,
gebildet, welcher für das Ein- und Auslagern der Papierrollen (P) in deren Rollenkern
eingreift (eingeschoben und herausgezogen wird).
[0031] Mit diesem RFZ ist es möglich, auf sehr flachen Aufnahmeadaptern (L) -Lagerstellen-
liegende Papierrollen (P) auch vom Hallenboden (B) aufzunehmen.
[0032] Das RFZ fährt mittels eines Positioniersystems auf die Mitte der Aufnahme- oder Ablageposition
der Papierrollen (P), senkt durch eine Hubeinheit (11, 12) die Aufnahmegabel (1) unterhalb
des Rollenaufnahmebereichs ab und fährt die Aufnahmegabel (1) unter die aufzunehmende
Papierrolle (P), also in das Lagerfach hinein (Fig. 2).
[0033] Die Gabel (1) wird angehoben und übernimmt die Rolle (P) vom Adapter. Während dieses
Hubvorganges wird die waagerechte Stellung der Gabel (1) durch ein Ultraschallmeßsystem
(7) in Verbindung mit einem Stellantrieb (8) gewährleistet, der den Gabelrahmen (9)
um die Schwenkachse (6) verstellen kann.
[0034] Danach fährt die Gabel (1) mit der Rolle (P) zurück in das RFZ, wird parallel zur
Fahrschiene (5) geschwenkt, das RFZ fährt zu der von der Steuerung vorgegebenen Übergabeposition
vor und gibt die Rolle (P) ab. Diese Bewegungsabläufe erfolgen parallel zu den Fahrbewegungen
des RFZs optimale Zykluszeiten zu erhalten.
[0035] Um das RFZ schnell aus der Regalgasse (G) entfernen zu können, kann an das RFZ ein
mobiler Transportwagen (TW) befestigt werden, der das RFZ aus der Fahrschiene (5)
hebt und bei Bedarf um die Achsbolzen (14) schräg schwenken und seitlich aus der Regalgasse
(G) ziehen kann (Fig. 5).
[0036] Die Gabel (1) wird somit über den Drehkranz (10) in eine rechtwinklig zur RFZ-Fahrtrichtung
für das Rollen-Ein- und Auslagern und in eine parallel zur RFZ-Fahrtrichtung verlaufende
Rollen-Transport- und Leerstellung verdreht und mit der Hub-Fahreinheit (11, 12) in
Höhenrichtung auf die Ein- und Auslagerposition und quer und längs zur RFZ-Fahrtrichtung
in die Ein- und Auslagerstellung und zum Rollen- oder Leertransport gebracht.
[0037] Durch eine besondere Sicherheitssteuerung können mehr als ein RFZ in einer Regalgasse
fahren.
1. Regalfahrzeug zum Ein- und Auslagern von Papierrollen, insbesondere in der Druckindustrie,
welches in einer Gasse zwischen beidseitigen, Papierrollen übereinander und in Gassenlängsrichtung
hintereinander aufnehmenden Lagerstellen verfahrbar ist, und eine Aufnahme für eine
Papierrolle aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (1) von einer um eine horizontale Achse (6) höhenverschwenkbaren Gabel
(1) mit die Traglast der aufgenommenen Papierrolle (P) erfassenden Meßorganen (7)
gebildet ist, die die ermittelten Meßdaten über eine Steuerung an einen mit der Gabel
(1) bewegungsmäßig gekoppelten Stellantrieb (8) weiterleiten, welcher die Gabel (1)
entsprechend der Meßdaten in die horizontale Lage höhenverschwenkt und in dieser horizontalen
Lage beim Papierrollentransport hält.
2. Regalfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem oder in jedem der beiden Gabelholme (1a) der Gabel (1) zwei Ultraschallsensoren
als Meßorgane (7) angeordnet sind.
3. Regalfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel (1) mit prisma- oder kreisbogenförmigen Aufnahmeabschnitten (a, b, c) für
verschieden große Durchmesser der Papierrollen (P) ausgestattet ist.
4. Regalfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel (1) an einem vertikalen Gabelrahmen (9) festgelegt ist, der mit seinem
oberen Ende in einer horizontalen Schwenkachse (6) gelagert ist und von dem Stellantrieb
(8) zur Gabel-Höhenverschwenkung beaufschlagt ist.
5. Regalfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel (1) mit einem Drehkranz (10) an einer von einem Hubwerksrahmen (11) und
einem Fahrrahmen (12) gebildeten Hub- und Fahreinheit aufgehängt ist.
6. Regalfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gabelrahmen (9) mit seiner Schwenkachse (6) an einem Gabelfachwerk (13) gelagert
ist, dieses Gabelfachwerk (13) obenendig an dem Drehkranz (10)festgelegt ist und der
Drehkranz (10) mit einem Fahrwerk (14) am Fahrrahmen (12) zum Rollen-Ein- und -Auslagern
verfahrbar ist.
7. Regalfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Gabelfachwerk (13) im Höhenbereich der Gabel (1) der Stellantrieb (8) festgelegt
ist, der mit einem einund ausfahrbaren Hubteil (8a) auf den Gabelrahmen (9) einwirkt.
8. Regalfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrrahmen (12) beidendig am Hubwerksrahmen (11) gehalten und der Hubwerksrahmen
(11) mit Rollen (11a) am Gestell (2) des Regalfahrzeuges (RFZ) höhenverfahrbar gelagert
ist.
9. Regalfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (2) des Regalfahrzeuges (RFZ) U-artig ausgebildet ist und mit seinen
vertikalen Ständern (2a) auf motorisch angetriebenen Fahrwerken (3) steht, die Hub-
und Fahreinheit (11, 12) zwischen den Ständern (2a) des umgestelltes (2) liegen und
der Hubwerksrahmen (11) mit seinen Rollen (11a) an den Ständern (2a) höhenverfahrbar
geführt ist.
10. Regalfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Regalfahrzeuggestell (2) mit einem das Regalfahrzeug (RFZ) aus der Fahrgasse
(G) herausfahrenden Transportwagen (TW) gekuppelt oder kuppelbar ist.
11. Regalfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in den beiden Ständern (2a) des Regalfahrzeuggestelles (2) je ein horizontaler Achsbolzen
(14) angeordnet ist, beide Bolzen (14) sich koaxial gegenüberliegen und von dem Transportwagen
(TW) zum Schrägstellen (Verschwenken des Regalfahrzeuggestelles aus der Senkrechten
in eine Neigung) erfaßt werden.
12. Regalfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportwagen (TW) portalartig ausgebildet und höhenverfahrbare Hubteile (15)
mit Tragrollen (16) zum Anheben des Regalfahrzeuges (RFZ) aus seiner hallenboden-
oder grubenseitigen Fahrschiene (5) aufweist.
13. Regalfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubteile (15) des Transportwagens (TW) mit Tragrollen (16) mechanisch, elektromotorisch
oder hydraulisch höhenverfahrbar sind.
14. Regalfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ständern (20) des RFZ-Gestelles (2) eine Querverbindung (17) mit bis
zum Hallenboden (B) heruntergezogener Freiraumrinne (17a) zum bodenseitigen Erfassen
einer Papierrolle (P) mit der Gabel (1) angeordnet ist.
15. Regalfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (1) von einem Dorn, vorzugsweise Teleskopdorn, gebildet ist.
16. Regalfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in der Fahrgasse (G) mehrere durch eine Sicherheitssteuerung kollisionsgeschützte
Regalfahrzeuge (RFZ) verfahrbar sind.
1. A shelf vehicle for putting paper reels into and withdrawing them from storage, particularly
in the printing industry, said vehicle being mobile in an aisle between storage locations
on both sides, said storage locations receiving the paper reels one above the other
and one behind the other in the longitudinal direction of the aisle, and comprising
a holder for a paper reel, characterised in that the holder (1) is formed by a fork (1) pivotable height-wise about a horizontal axis
(6) and having measuring means (7) which detect the supported load of the received
paper reel (P), said measuring means transmitting the detected measurements via a
control system to a servo-drive (8) coupled for movement to the fork (1), said servo-drive
pivoting the fork (1) height-wise into the horizontal position in accordance with
the measurements and holding the fork (1) in said horizontal position during the paper
reel transport.
2. A shelf vehicle according to claim 1, characterised in that two ultrasonic sensors are provided as measuring means (7) in one or each of the
two arms (1a) of the fork (1).
3. A shelf vehicle according to claim 1 or 2, characterised in that the fork (1) is equipped with prismatic or arcuate holder sections (a, b, c) for
different diameters of the paper reels (P).
4. A shelf vehicle according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the fork (1) is fixed on a vertical fork frame (9) mounted by its top end in a horizontal
pivot (6) and actuated by the servo-drive (8) for the height-wise pivoting of the
fork.
5. A shelf vehicle according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the fork (1) is suspended by a turntable (10) from a lifting and travelling unit
formed by a lifting mechanism frame (11) and a chassis (12).
6. A shelf vehicle according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the fork frame (9) is mounted by its pivot (6) on a fork structure (13), said fork
structure (13) is fixed at the top end to the turntable (10) and the turntable (10)
is mobile by means of a running gear (14) on the chassis (12) for introducing the
reels into and removing them from storage.
7. A shelf vehicle according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the servo-drive (8) is fixed on the fork structure (13) in the region of the height
of the fork (1) and acts on the fork frame (9) by a retractable and extensible lifting
part (8a).
8. A shelf vehicle according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the chassis (12) is held on the lifting mechanism frame (11) at both ends and the
lifting mechanism frame (11) is mounted to be movable height-wise by rollers (11a)
on the frame (2) of the shelf vehicle (RFZ).
9. A shelf vehicle according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the frame (2) of the shelf vehicle (RFZ) is of U-shaped construction and stands with
its vertical uprights (2a) on motor-driven running gears (3), the lifting and travelling
unit (11, 12) is situated between the uprights (2a) of the frame (2) and the lifting
mechanism frame (11) is guided for height-wise movement with its rollers (11a) on
the uprights (2a).
10. A shelf vehicle according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the shelf vehicle frame (2) is coupled or adapted to be coupled to a trolley (TW)
moving the shelf vehicle (RFZ) out of the aisle (G).
11. A shelf vehicle according to any one of claims 1 to 10, characterised in that a horizontal axle pin (14) is disposed in each of the two uprights (2a) of the shelf
vehicle frame (2), said pins (14) being situated coaxially opposite one another and
being engaged by the trolley (TW) for inclination purposes (pivoting of the shelf
vehicle frame out of the vertical into an inclined position).
12. A shelf vehicle according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the trolley (TW) is constructed in the form of a gantry and comprises height-wise
mobile lifting parts (15) with support rollers (16) for lifting the shelf vehicle
(RFZ) out of its rail (5) adjacent the shed floor or trench.
13. A shelf vehicle according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the lifting parts (15) of the trolley (TW) are mobile height-wise with support rollers
(16) mechanically, by electric motor, or hydraulically.
14. A shelf vehicle according to any one of claims 1 to 13, characterised in that a transverse connection (17) is provided between the uprights (20) of the RFZ frame
(2) and has a clearance channel (17a) extending down to the shed floor (B) for the
purpose of engaging the bottom of a paper reel (P) by the fork (1).
15. A shelf vehicle according to any one of claims 1 to 14, characterised in that the holder (1) is formed by a mandrel, preferably a telescopic mandrel.
16. A shelf vehicle according to any one of claims 1 to 15, characterised in that a plurality of shelf vehicles (RFZ) protected from colliding by means of a safety
control system are mobile in the aisle (G).
1. Véhicule de desserte de rayonnages pour entrée et sortie en stockage de rouleaux de
papier, en particulier dans l'industrie de l'impression, déplaçable dans une ruelle
entre deux postes de stockage situés de part et d'autre, recevant des rouleaux de
papier placés les uns au-dessus des autres et les uns derrière les autres dans la
direction longitudinale de la ruelle, et présentant un support pour un rouleau de
papier,
caractérisé en ce que le support (1) est formé par une fourche (1) pivotant en hauteur autour d'un axe
(6) horizontal avec des organes de mesure (7) détectant la charge supportée formée
du rouleau de papier (P) logé, les organes de mesure retransmettant les données de
mesure déterminées, par l'intermédiaire d'une commande, à un servo-entraînement (8)
couplé cinématiquement à la fourche (1), la fourche (1) pivotant en hauteur, à la
position horizontale, de manière correspondante aux données de mesure et s'immobilisant
à cette position horizontale lors du transport du rouleau de papier.
2. Véhicule de desserte de rayonnages selon la revendication 1, caractérisé en ce que deux capteurs à ultrasons sont disposés en tant qu'organes de mesure (7) dans un
ou dans chacun des deux montants de fourche (1a) de la fourche (1).
3. Véhicule de desserte de rayonnages selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la fourche (1) est munie de tronçons de réception (a, b, c) en forme de prisme ou
d'arc de cercle pour des rouleaux de papier (P) de diamètre différent.
4. Véhicule de desserte de rayonnages selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la fourche (1) est fixée sur un cadre de fourche (9) vertical, monté à son extrémité
supérieure dans un axe de pivotement (6) horizontal et sollicité pour le pivotement
en hauteur de la fourche par le servo-entraînement (8).
5. Véhicule de desserte de rayonnages selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la fourche (1) est accrochée, par une couronne rotative (10), sur une unité de levage
et de déplacement, formée par un cadre de mécanisme de levage (11) et un cadre de
déplacement (12).
6. Véhicule de desserte de rayonnages selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le cadre de fourche (9) est monté avec son axe de pivotement (6) sur un réceptacle
à fourche (13), ce réceptacle à fourche (13) étant fixé à une extrémité sur la couronne
rotative (10), et la couronne rotative (10) étant déplaçable, avec un train de roulement
(14), sur le cadre de roulement (12) pour entrer et sortir du stock des rouleaux.
7. Véhicule de desserte de rayonnages selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que sur le réceptacle à fourche (13) est fixé dans la plage de hauteur de la fourche
(1) le servo-entraînement (8) agissant, par une partie de levage (8a) susceptible
d'être rétractée et déployée, sur le cadre de fourche (9).
8. Véhicule de desserte de rayonnages selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le cadre de déplacement (12) est maintenu aux deux extrémités sur le cadre de mécanisme
de levage (11) et le cadre de mécanisme de levage (11) est monté, à l'aide de galets
(11a), sur le bâti (2) du véhicule de desserte de rayonnages (RFZ), d'une façon permettant
un déplacement en hauteur.
9. Véhicule de desserte de rayonnages selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le bâti (2) du véhicule de desserte de rayonnages (RFZ) est conformé en U et est
monté, par ses pieds (2a) verticaux, sur des mécanismes de roulage (3) entraînés par
moteur, l'unité de levage et de déplacement (11, 12) étant placée entre les montants
(2a) du bâti (2), et le cadre de mécanisme de levage (11) étant guidé, de façon déplaçable
en hauteur, par ses galets (11a), sur les montants (2a).
10. Véhicule de desserte de rayonnages selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le bâti du véhicule de desserte de rayonnages (2) est couplé ou susceptible d'être
couplé à un véhicule de transport (TW), faisant sortir le véhicule de desserte de
rayonnages (RFZ) de la ruelle de déplacement (G).
11. Véhicule de desserte de rayonnages selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que, dans chacun des deux montants (2a) du bâti de véhicule de desserte de rayonnages
(2), est disposé un boulon d'axe (14) horizontal, les deux boulons étant placés coaxialement
à l'opposé l'un de l'autre et étant saisis par le véhicule de transport (TW) pour
le placement oblique (pivotement du bâti de véhicule de desserte de rayonnages de
la position verticale à une position inclinée).
12. Véhicule de desserte de rayonnages selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le véhicule de transport (TW) est réalisé à la façon d'un portique et présente des
parties de levage (15) déplaçables en hauteur, munies de galets (16), pour lever le
véhicule de desserte de rayonnages (RFZ) de son rail de roulage (5) situé côté sol
du hall, ou situé côté fosse.
13. Véhicule de desserte de rayonnages selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que les parties de levage (15) du véhicule de transport (TW) sont susceptibles d'être
déplacées en hauteur de façon mécanique, électromotorisée ou hydraulique, à l'aide
de galets support (16).
14. Véhicule de desserte de rayonnages selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce qu'entre les supports (20) du bâti RFZ (2) est disposée une liaison transversale (17)
avec une goulotte d'espace libre (17a), descendue jusqu'au sol de hall (B) pour la
saisie, côté fond, d'un rouleau de papier (P) à l'aide de la fourche (1).
15. Véhicule de desserte de rayonnages selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le support (1) est formé par un mandrin, de préférence un mandrin télescopique.
16. Véhicule de desserte de rayonnages selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce qu'une pluralité de véhicules de desserte de rayonnages (RFZ), protégés contre tout risque
de collision par une commande de sécurité, sont déplaçables dans la ruelle de roulage
(G).