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(11) |
EP 1 158 180 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.03.2004 Patentblatt 2004/10 |
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Anmeldetag: 23.05.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F15B 13/00 |
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Modulares, mit einem Rahmen versehenes Steuersystem für strömende Medien
Fluid connections blocks stacked and hold together by a frame
Blocs de connections fluidiques empilés et maintenus par un cadre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
23.05.2000 DE 20009234 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.11.2001 Patentblatt 2001/48 |
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Patentinhaber: Bürkert Werke GmbH & Co. |
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D-74653 Ingelfingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Hettinger, Christoph
74653 Ingelfingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Degwert, Hartmut, Dipl.-Phys. |
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Prinz & Partner GbR,
Manzingerweg 7 81241 München 81241 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 432 835 US-A- 3 516 436 US-A- 5 860 676
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DE-A- 2 750 035 US-A- 3 605 805
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 014, no. 378 (M-1011), 15. August 1990 (1990-08-15)
& JP 02 138502 A (KURODA PRECISION IND LTD), 28. Mai 1990 (1990-05-28)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein modulares Steuersystem für strömende Medien gemäß dem
Oberbegriff von Patentanspruch 1.
[0002] Solche modularen Steuersysteme für strömende Medien, die mehrere Modulblöcke mit
im wesentlichen gleicher Form und gleichen Abmessungen aufweisen, werden beispielsweise
im Bereich der Analysentechnik verwendet. So ist in der deutschen Gebrauchsmusterschrift
Nr. 297 03 788.8 ein modulares Steuersystem für strömende Medien gezeigt, das in der
Analysentechnik eingesetzt werden kann und mehrere Modulblöcke aufweist. Die Modulblöcke
können in Reihe oder versetzt angeordnet werden, wobei je nach Anordnung unterschiedliche
Funktionsweisen des modularen Steuersystems entstehen. Dabei weisen alle Modulblöcke
die gleiche Außenkontur auf, so daß nur eine Spritzform für alle Modulblöcke angefertigt
werden muß und eine Produktion in großen Stückzahlen möglich ist. Modifikationen bezüglich
der Ausgestaltung der einzelnen Kanäle, die jeweils im Innern der Modulblöcke ausgebildet
sind, entstehen durch einfaches Austauschen von auswechselbaren Schiebern in der Spritzgußform.
[0003] Aus der US-A-3,516,436 ist ein pneumatisches Steuersystem bekannt, das mehrere aneinandergereihte
Verteilerplatten aufweist, die von einem Rahmen umgeben sind. Auf den einzelnen Verteilerplatten
sind mehrere Blöcke angeordnet, die ebenfalls von einem Rahmen umgeben sind. Die Blöcke
sind untereinander sowie mit der Verteilerplatte über Anschlußöffnungen fluidisch
miteinander verbunden. An der Unterseite der Verteilerplatten sind Ausgangsanschlüsse
vorgesehen. Der die Verteilerplatten umgebende Rahmen besteht aus zwei Längsschienen
sowie zwei stirnseitigen Schienen, die durch Schrauben miteinander verbunden sind.
[0004] In der JP-A-02138502 ist ein modulares Verteilersystem gezeigt, das aus mehreren
aneinandergereihten Blöcken besteht, die miteinander in Verbindung stehen. Jeder Modulblock
besteht aus einem Grundkörper und einem den Grundkörper umgebenden Rahmen. Der Rahmen
umgibt die obere Fläche und die daran angrenzenden Seitenflächen des Grundkörpers.
Die aneinandergereihten Modulblöcke schließen auf jeder Stirnseite mit einer Stirnplatte
ab.
[0005] In der US-A-3,605,805 sind mehrere aneinandergereihte Ventilblöcke gezeigt, die jeweils
aus einem quaderförmigen Block gebildet sind. Die quaderförmigen Blöcke haben im wesentlichen
gleiche Form und Abmessungen. Die einzelnen Blöcke stehen durch in den Blöcken ausgebildete
Kanäle, die an den Seitenflächen in Anschlußöffnungen münden, miteinander in Verbindung.
Die Blöcke sind jeweils durch Stangen, die an ihren Enden mit an den Blöcken ausgebildeten
Flanschen verbunden sind, in Reihe gehalten.
[0006] In der DE-A-24 32 835 ist eine Vorrichtung zum Anschlußaufbau hydraulischer Steuergeräte
gezeigt. Um einen zentralen Block sind mehrere Steuergeräte angeordnet, die mit dem
Block in Verbindung stehen.
[0007] In der DE-A-27 50 035 ist ein hydraulischer Baukasten gezeigt, der eine Verteilerplatte
aufweist, auf der mehrere hydraulische bzw. elektrische Elemente übereinandergestapelt
angeordnet sind. Die hydraulischen bzw. elektrischen Elemente stehen untereinander
sowie mit der Verteilerplatte über ausgebildete Kanäle, die in Anschlußöffnungen münden,
miteinander in Verbindung.
[0008] Durch die Erfindung wird ein modulares System für strömende Medien bereitgestellt,
das hauptsächlich aus standardisierten Komponenten aufgebaut ist und bei dem beträchtliche
Freiheit bezüglich seiner Gestaltung besteht.
[0009] Gemäß der Erfindung ist ein modulares Steuersystem für strömende Medien mit den im
kennzeichnenden Teil von Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen vorgesehen.
[0010] Da jeder Modulblock im wesentlichen gleich groß und gleich geformt ist sowie mindestens
zwei einander gegenüberliegende Anschlußflächen aufweist, ist es möglich, die einzelnen
Modulblöcke in jeder beliebigen Reihenfolge anzuordnen, unabhängig davon, ob ein Modulblock
an zwei seiner Seiten oder nur an einer seiner Seiten an einen anderen Modulblock
angrenzt. Dadurch ist eine große Flexibilität hinsichtlich der Anordnung der Modulblöcke
gegeben. Die Anschlußflächen eines Modulblocks grenzen nicht nur an benachbarte Modulblöcke
an, sondern dienen auch dazu, die Verbindung zu Anschlußelementen bereitzustellen,
über die das strömende Medium den Modulblöcken des modularen Steuersystems zu- bzw.
abgeführt wird. Zu diesem Zweck ist der Rahmen mit durchgehenden Anschlußöffnungen
versehen, die mit jeweils einer ausgewählten Anschlußöffnung eines Modulblocks fluchten.
So hat der Rahmen die Funktion, sowohl die einzelnen Modulblöcke in ihrer Lage zu
fixieren als auch eine einfache und zuverlässige Lösung für die Aufnahme von Anschlußelementen
bereitzustellen.
[0011] Der Rahmen ist aus mehreren ineinandergreifenden Rahmenelementen zusammengesetzt,
wobei die Rahmenelemente Seitenelemente und Stirnelemente umfassen. Die Seitenelemente
und die Stirnelemente sind jeweils einheitlich ausgeführt, so daß die gleichen Rahmenelemente
für modulare Systeme, die sich beispielsweise in der Anzahl oder Abfolge der Modulblöcke
voneinander unterscheiden, verwendet werden können. Dies hat niedrige Herstellungskosten
der Rahmenelemente zur Folge, da diese, genauso wie die Modulblöcke, in großen Stückzahlen
gefertigt werden können.
Ein weiterer Vorteil der ineinandergreifenden Rahmenelemente ist die Möglichkeit,
die Anzahl und/oder die Reihenfolge der einzelnen Modulblöcke eines zusammengesetzten
modularen Steuersystems nachträglich zu ändern, indem auf einfache Art und Weise die
Verbindung zwischen einem Stimelement und seinen benachbarten Seitenelementen gelöst
wird.
[0012] Weitere Merkmale und vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf vier Ausführungsformen gezeigt,
die in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind. In diesen zeigen:
- Figur 1 in einer perspektivischen Ansicht drei in Reihe angeordnete Modulblöcke gemäß
einer ersten Ausführungsform;
- Figur 2 in einer perspektivischen Ansicht die drei Modulblöcke von Figur 1, wobei
die Modulblöcke von einem Rahmen, der aus mehreren Rahmenelementen zusammengesetzt
ist, umgeben sind;
- Figur 3 in einer Schnittansicht von Figur 2 die Verbindungsstellen zwischen den Anschlußöffnungen
benachbarter Modulblöcke sowie die durchgehende Anschlußöffnung eines Rahmenelements,
in der ein Anschlußstecker angeordnet ist;
- Figur 4 in einer perspektivischen Ansicht ein erfindungsgemäßes modulares Steuersystem
gemäß einer zweiten Ausführungsform, mit in Reihe angeordneten Modulblöcken;
- Figur 5 in einer seitlichen Schnittansicht einen Modulblock, an dessen oberer Fläche
ein wippenartiges Ventil angebracht ist;
- Figur 6a in einer perspektivischen Ansicht ein modulares Steuersystem, bei der die
Modulblöcke konzentrisch auf einer gemeinsamen Verteilerplatte angeordnet sind;
- Figur 6b in einer schematischen Ansicht von unten das modulare Steuersystem von Figur
6a;
- Figur 7 in einer perspektivischen Ansicht ein modulares Steuersystem, bei dem die
Modulblöcke konzentrisch um einen zentralen Verteilerblock angeordnet sind.
[0014] Das in den Figuren 1 und 2 abgebildete modulare Steuersystem weist drei quaderförmige
Modulblöcke 10, 12, 14 auf, die in Reihe angeordnet sind und im wesentlichen die gleiche
Größe und die gleichen Abmessungen haben. Die Modulblöcke sind bevorzugterweise jeweils
als Spritzgußteil ausgeführt. Im Inneren der Modulblöcke sind Kanäle für den Zu- und
Abfluß von strömenden Medien vorgesehen. An ausgewählten Seitenflächen 20 der Modulblöcke
10, 12, 14 treten jeweils Kanalabschnitte 16a, 16b aus und bilden Mündungsöffnungen
22a, 22b. Benachbarte Modulblöcke stehen jeweils über die Mündungsöffnungen 22a von
aneinander angrenzenden Anschlußflächen 24a miteinander in Verbindung. Die Kanalabschnitte
16b können sowohl Zufluß- als auch Abflußkanäle sein. An den oberen Flächen 26 der
Modulblöcke 10, 12 sind jeweils zwei Steuerbereiche 28, 30 vorgesehen, die einander
gegenüberliegen und in die jeweils zwei benachbarte Kanalabschnitte 32a, 32b münden.
An der oberen Fläche 26 des Modulblocks 14 dagegen ist nur ein Steuerbereich 34 vorgesehen,
in den benachbarte Kanalabschnitte 32a, 32b und ein Kanalabschnitt 36a, der gegenüber
den Kanalabschnitten 32a, 32b gelegen ist, münden. An den oberen Flächen 26 der Modulblöcke
10, 12, 14 können Ventile angebracht werden. Die Ventile der Modulblöcke 10, 12 weisen
bevorzugterweise jeweils ein Schließelement auf, das dazu dient, den Medienfluß zwischen
den benachbarten Kanalabschnitten 32a, 32b wahlweise freizugeben oder zu sperren.
Mit dem Schließelement des Ventils von Modulblock 14 kann wahlweise der Medienfluß
zwischen den Kanalabschnitten 32a, 32b und 36a freigegeben oder gesperrt werden. An
den oberen Flächen 26 der Modulblöcke 10, 12, 14 sind jeweils Ventilsitze so einstückig
angeformt, daß sie die Mündungsöffnung eines der austretenden Kanäle umgeben und mit
jeweils einem Schließelement der Ventile zusammenwirken.
[0015] Eine mögliche Ausgestaltung eines Ventils, das an einer der oberen Flächen 26 der
Modulblöcke 10, 12 angebracht werden kann, ist in Figur 5 abgebildet: An der oberen
Fläche des Modulblocks 38 sind zwei Steuerbereiche 40, 42 vorgesehen, in die jeweils
benachbarte Kanalabschnitte 44a, 44b bzw. 46a, 46b münden. Ein wippenartiges Ventil
48 ist auf dem Modulblock 38 befestigt. Das wippenartige Ventil 48 weist eine Membran
50 auf, durch die wahlweise der Medienfluß zwischen den benachbarten Kanalabschnitten
44a, 44b bzw. zwischen den benachbarten Kanalabschnitten 46a, 46b freigegeben oder
gesperrt werden kann. Das wippenartige Ventil 48 kann mit Hilfe eines Elektromagneten
52 betätigt werden. Im stromlos geschalteten Fall wird die Mündungsöffnung 62 des
Kanalabschnitts 44a von der Membran 50 durch die Kraft einer Rückstellfeder 60 geschlossen
gehalten, so daß der Medienfluß zwischen den Kanalabschnitten 44a, 44b gesperrt ist.
Die Mündungsöffnungen der benachbarten Kanalabschnitte 46a, 46b sind von der Membran
50 freigegeben, so daß Medium zwischen den Kanalabschnitten 46a, 46b über den Steuerbereich
42 fließen kann. Wenn eine Spannung an den Elektromagneten 52 angelegt wird, wird
ein Magnetfeld erzeugt, durch das ein Anker 64, der mit einer Wippe 66 verbunden ist,
entgegen der Kraft der Rückstellfeder 60 nach oben bewegt wird. Dadurch wird die Mündungsöffnung
62 des Kanalabschnitts 44a von der Membran 50 freigegeben und die bezüglich Figur
5 rechte Seite der Wippe 66 wird zusammen mit der Membran 50 durch die Kraft der Druckfeder
70 so in Richtung der Mündungsöffnung 68 des Kanalabschnitts 46a bewegt, daß der Medienfluß
zwischen den benachbarten Kanalabschnitten 46a, 46b gesperrt ist.
[0016] Die Modulblöcke 10, 12, 14 sind von einem Rahmen umgeben, der aus mehreren Rahmenelementen
80, 82 gebildet ist. Benachbarte Rahmenelemente sind jeweils mit Hilfe von schwalbenschwanzförmigen
Zapfen 84 und dazu komplementären Ausnehmungen 86 miteinander verbunden. Die Rahmenelemente
bestehen aus einem Paar Stirnelementen 82 und mehreren Seitenelementen 80. Jedes der
Rahmenelemente ist mit mindestens einer durchgehenden Anschlußöffnung 88 versehen.
Die durchgehenden Anschlußöffnungen 88 stehen jeweils mit einer entsprechenden Mündungsöffnung
22a eines in den Modulblöcken 10, 12, 14 gebildeten Kanals in Verbindung.
[0017] Eine solche Verbindungsstelle zwischen einer durchgehenden Anschlußöffnung 88 eines
Stirnelelements 82 und einer Mündungsöffnung 22b eines Kanals ist in Figur 3 abgebildet.
Ebenso ist in Figur 3 eine Verbindungsstelle zwischen den Mündungsöffnungen 22b von
Kanälen der benachbarten Modulblöcke 10, 12 abgebildet. Die Mündungsöffnungen 22a,
22b sind jeweils in einer an den Seitenflächen 20 gebildeten Ausnehmung 80 der Modulblöcke
10, 12, 14 gebildet. Um eine spaltfreie Verbindung zwischen den zwei Mündungsöffnungen
22a zu erhalten, ist in einem Hohlraum 96, der durch die aneinander angrenzenden Ausnehmungen
80 der benachbarten Modulblöcke 10, 12 gebildet wird, ein Dichtelement 92 mit einer
Durchgangsöffnung 93 vorgesehen. Das Dichtelement 92 weist zu der medienführenden
Seite hin Dichtlippen 98 auf. Da die Ausnehmungen 90 jeweils so ausgebildet sind,
daß sie paarweise an der bezüglich Figur 3 linken und rechten Seitenfläche des Modulblocks
10 gelegen sind, ist es wahlweise auch möglich, den Modulblock 10 um 180° zu drehen,
so daß er mit seiner bezüglich Figur 3 linken Seitenfläche an dem Modulblock 12 anliegt.
Die durchgehende Anschlußöffnung 88 des Stimelements 82 ist mit einem Gewinde versehen
und ist so gestaltet, daß gängige Anschlußstecker verwendet werden können. Der Anschlußstecker
94 liegt an seinem dem Modulblock 10 zugewandten Ende so an dem Dichtelement 92 an,
daß eine spaltraumfreie Verbindung zwischen der Mündungsöffnung 22b und der Durchgangsöffnung
des Anschlußsteckers 94 gegeben ist.
[0018] Das in den Figuren 1 und 2 abgebildete modulare Steuersystem kann sowohl zum Verteilen
eines Mediums als auch zum Mischen verschiedener Medien verwendet werden. Im Anwendungsfall
"Verteilen" öffnet das auf dem Modulblock 10 angebrachte Ventil, so daß das Medium
von dem Zuflußkanal 16b über den Kanalabschnitt 32a in den Kanalabschnitt 32b des
Modulblocks 10 fließen kann.
[0019] Ist das auf dem Modulblock 12 angebrachte Ventil, durch das wahlweise der Medienfluß
zwischen den benachbarten Kanalabschnitten 32a, 32b freigegeben oder blockiert werden
kann, geöffnet, wird das Medium über die Kanalabschnitte 32a, 32b in den Kanalabschnitt
16a des Modulblocks 14 geleitet. Durch Öffnen des auf dem Modulblock 14 angebrachten
Ventils wird das Medium dann über die benachbarten Kanalabschnitte 32a, 32b und den
Steuerbereich 34 in die beiden gegenüberliegenden Abflußkanäle 16b geleitet, um so
das Medium in verschiedene Richtungen zu verteilen.
[0020] Wenn umgekehrt die beiden Kanalabschnitte 16b des Modulblocks 14 als Zuflußkanäle,
und nicht wie oben beschrieben als Abflußkanäle, wirken, kann dieselbe Anordnung zum
Mischen zweier oder mehrerer Medien verwendet werden.
[0021] Wenn der Modulblock 10 um 180° bezüglich des benachbarten Modulblocks 12 gedreht
wird, übernimmt ein Kanal 96, der an der unteren Fläche des Modulblocks 10 austritt,
die Funktion des Kanals 16b, der sowohl als Zufluß als auch als Abfluß wirken kann.
In diesem Fall wird ein zusätzliches Stirnelement benötigt, das im folgenden anhand
von Figur 4 näher erläutert werden soll.
[0022] Gemäß der in Figur 4 abgebildeten Ausführungsform ist ein Stirnelement 100 unterhalb
von Modulblöcken 110 an Seitenelementen 182 befestigt. Das Stimelement 100 ist mit
durchgehenden Anschlußöffnungen 184 versehen, so daß es auch möglich ist, einen Anschlußstecker
mit einer an der unteren Fläche der Modulblöcke 110 ausgebildeten Mündungsöffnung
zu verbinden.
[0023] Das in den Figuren 6a und 6b abgebildete, nicht zur Erfindung gehörende modulare
Steuersystem weist vier quaderförmige Modulblöcke 210 auf (von denen hier nur zwei
abgebildet sind), die alle im wesentlichen gleiche Form und gleiche Abmessungen haben.
Sie sind auf einer gemeinsamen Verteilerplatte 204 konzentrisch um einen Zentralblock
202 angeordnet. An den oberen Flächen der Modulblöcke 210 sind Ventile 205 angebracht,
durch die der Medienfluß in den Modulblöcken 210 gesteuert werden kann. Im Inneren
eines Modulblocks 210 ist jeweils ein Kanal 206 ausgebildet, der an der unteren Fläche
des entsprechenden Modulblocks 210 austritt und dort eine Mündungsöffnung 222 bildet.
Die gemeinsame Verteilerplatte 204 ist mit Anschlußöffnungen versehen, die jeweils
mit einer entsprechenden Anschlußöffnung 222 eines Modulblocks 210 in Verbindung stehen.
An der unteren Fläche der gemeinsamem Verteilerplatte 204 sind durchgehende Anschlußöffnungen
284 vorgesehen, die zur Aufnahme von Anschlußsteckern dienen. Die Modulblöcke 210
stehen jeweils über Öffnungen 212, die sich in den Seitenflächen des Zentralblocks
202 befinden, mit dem Zentralblock 202 in Verbindung.
[0024] Bei diesem modularen Steuersystem können verschiedene Steuerfunktionen auf einfache
Weise dadurch erreicht werden, daß die gemeinsame Verteilerplatte ausgetauscht wird
oder die Anordnung der Modulblöcke auf der gemeinsamen Verteilerplatte verändert wird.
Die einzelnen Verteilerplatten können sich beispielsweise in ihrer Anordnung und in
der Anzahl ihrer Anschlußöffnungen voneinander unterscheiden. Dadurch ändert sich
auch die Anzahl der auf der Verteilerplatte angeordneten Modulblöcke und die Orientierung
der Modulblöcke zueinander.
[0025] Das in der Figur 7 abgebildete, nicht zur Erfindung gehörende modulare Steuersystem
weist sechs Modulblöcke 310 auf (von denen hier nur zwei abgebildet sind); die auf
einer gemeinsamen Platte 304 konzentrisch um einen Verteilerblock 302 angeordnet sind.
An den oberen Flächen der Modulblöcke 310 sind Ventile 305 angebracht, durch die der
Medienfluß in den Modulblöcken 310 gesteuert werden kann. Die äußeren Flächen 320
des Verteilerblocks 302, die den Modulblöcken 310 gegenüberliegen, sind Anschlußflächen
und liegen jeweils an einer entsprechenden Anschlußfläche eines Modulblocks 310 an.
Im Inneren des Verteilerblocks 310 sind Kanäle 306 vorgesehen, die jeweils an einer
Anschlußfläche 320 austreten und dort eine Mündungsöffnung 322 bilden. Die Kanäle
306 verschmelzen zu einem gemeinsamen Kanal 307, der im Inneren des Verteilerblocks
302 ausgebildet ist.
[0026] Bei einem modularen Steuersystem gemäß Figur 7 kann die Steuerfunktionen auf einfache
Weise verändert werden, indem der zentrale Verteilerblock des modularen Systems ausgetauscht
wird. So können sich die einzelnen Verteilerblöcke beispielsweise in dem Verlauf ihrer
Kanäle voneinander unterscheiden
[0027] Die in den Figuren 6 und 7 abgebildeten modularen Steuersysteme können sowohl zum
Verteilen eines Mediums als auch zum Mischen verschiedener Medien verwendet werden.
Wenn das Medium von den Modulblöcken 210 bzw. 310 in den Zentralblock 202 bzw. 302
geleitet wird, können die modularen Systeme zum Mischen verschiedener Medien verwendet
werden. Wenn das Medium von dem Zentralblock 202 bzw. 302 jeweils in einen Modulblock
210 bzw. 310 geleitet wird, können die modularen Systeme zum Verteilen eines Mediums
verwendet werden.
[0028] Da die Modulblöcke alle die gleiche Form und die gleichen Abmessungen aufweisen,
können sie in der gleichen Spritzgußform hergestellt werden. Unterschiedliche Ausgestaltungen
hinsichtlich des Verlaufs der Kanäle können dadurch erreicht werden, daß die Modulblöcke
nachträglich mit individuell ausgestalteten Bohrungen versehen werden.
1. Modulares Steuersystem für strömende Medien, mit mehreren anreihbaren Verteilermodulen,
die jeweils aus einem quaderförmigen Modulblock (10, 12, 14) gebildet sind, wobei
die Modulblöcke (10, 12, 14) im wesentlichen gleiche Form und Abmessungen haben und
jeweils Kanäle für den Zu- und Abfluß von strömenden Medien sowie mindestens zwei
einander gegenüberliegende Anschlußflächen (24a) mit Anschlußöffnungen (22a, 22b)
aufweisen, die jeweils durch die Mündungsöffnung eines an der jeweiligen Anschlußfläche
austretenden Kanals gebildet sind, wobei ausgewählte Kanäle (16a) über die Anschlußöffnungen
(22a) von aneinander angrenzenden Anschlußflächen (24a) benachbarter Modulblöcke (10,
12, 14) miteinander in Verbindung stehen, und wobei ferner ein die Modulblöcke (10,
12, 14) umgebender Rahmen (80, 82) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (80, 82) mit durchgehenden Anschlußöffnungen (88) versehen ist, die mit
jeweils einer ausgewählten Anschlußöffnung (22b) eines Modulblocks (10, 12, 14) fluchten,
daß der Rahmen aus mehreren ineinandergreifenden Rahmenelementen (80, 82) gebildet
ist, daß die Rahmenelemente ein Paar Stimelemente (82) und an den Seitenflächen des
modularen Steuersystems angrenzend jeweils mehrere Seitenelemente (80) umfassen, und
daß die Stimelemente (82) und die Seitenelemente (80) jeweils einheitlich ausgebildet
sind.
2. Modulares Steuersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenelemente ein weiteres Stimelement (100) umfassen, das mit ausgewählten
Seitenelementen (80) verbunden ist.
3. Modulares Steuersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (20) der Modulblöcke (10, 12, 14) mögliche Anschlußflächen (24a)
sind.
4. Modulares Steuersystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Fläche (26) mindestens eines Modulblocks (10, 12, 14) eine mögliche Anschlußfläche
ist.
5. Modulares Steuersystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den oberen Flächen (26) der Modulblöcke (10, 12, 14) jeweils ein Ventil angebracht
ist, mit dem der Medienfluß durch die Kanäle der Modulblöcke (10, 12, 14) eingestellt
werden kann.
6. Modulares Steuersystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den oberen Flächen (26) der Modulblöcke (10, 12, 14) jeweils mindestens ein einstückig
angeformter Ventilsitz vorgesehen ist, der die Mündungsöffnung eines Kanals umgibt.
7. Modulares Steuersystem nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Medienfluß zwischen benachbarten Kanalabschnitten (32a, 32b), die jeweils in
einen an der oberen Fläche (26) der Modulblöcke (10, 12, 14) ausgebildeten Steuerbereich
(28, 30, 34) münden, wahlweise mittels eines Schließelements des Ventils freigegeben
oder gesperrt werden kann.
8. Modulares Steuersystem nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den oberen Flächen (26) der Modulblöcke (10, 12) jeweils paarweise Steuerbereiche
(40, 42) ausgebildet sind, die den gleichen Abstand voneinander haben und in die jeweils
ein Paar benachbarter Kanalabschnitte (44a, 44b, 46a, 46b) münden, und daß der Medienfluß
zwischen einem einander zugeordneten Paar von Kanalabschnitten (44a, 44b, 46a, 46b)
wahlweise mittels eines Schließelements (50) des Ventils (48) freigegeben oder gesperrt
werden kann, wobei das Schließelement (50) von einem wippenartigen Betätigungselement
(66) des Ventils getragen wird.
9. Modulares Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsöffnungen (88) in den Rahmenelementen (80, 82) jeweils ein Innengewinde
zur Aufnahme eines Anschlußsteckers (94) mit Gewinde aufweisen.
10. Modulares Steuersystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußöffnungen (22a, 22b) in Ausnehmungen (90) der Anschlußflächen gebildet
sind, in denen Dichtelemente (92) mit einer Durchgangsöffnung (94) vorgesehen sind.
11. Modulares Steuersystem nach Anspruch 10, bei dem die Anschlußstecker (94) so mit ihrem
einen Ende an den Dichtelementen (92) anliegen, daß eine spaltund totraumfreie Verbindung
gegeben ist.
12. Modulares Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige Modulblöcke (10, 12, 14) so ausgebildet sind, daß sie wahlweise
in einer ersten Orientierung und in einer zweiten Orientierung bezüglich des benachbarten
Modulblocks (10, 12, 14) angeordnet werden können, wobei ein in der zweiten Orientierung
angeordneter Modulblock (10, 12, 14) einem in der ersten Orientierung angeordneten
und um 180° gedrehten Modulblock (16, 12, 14) entspricht.
13. Modulares Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Modulblöcke (10, 12, 14) jeweils als Spritzgußteil ausgeführt sind.
1. A modular fluid control system comprising a plurality of distribution modules adapted
to be arranged in an aligned abutting relationship, which are each formed of a parallelepiped-shaped
module block (10, 12, 14) of essentially the same shape and size, each module block
(10, 12, 14) having channels for fluid to flow in and out and at least two porting
faces (24a) opposite each other with port openings (22a, 22b) which are each formed
by the opening of a channel opening on the associated porting face, selected ones
of the channels (16a) communicating with each other via the port openings (22a) of
abutting porting faces (24a) of adjacent module blocks (10, 12, 14), and a frame (80,
82) being further provided which surrounds the module blocks (10, 12, 14), characterized in that the frame (80, 82) is provided with connector through ports (88) therein which are
each aligned with a selected one of the port openings (22b) of a module block (10,
12, 14), in that the frame is formed of a plurality of inter-engaged frame members (80, 82), in that the frame members comprise a pair of end members (82) and, adjacent to the side faces
of the modular control system, a plurality of side members (80) each, and in that the end members (82) and the side members (80) are each of a uniform configuration.
2. The modular control system of claim 1, characterized in that the frame members comprise a further end member (100) connected to selected ones
of the side members (80).
3. The modular control system of claim 1 or 2, characterized in that the side faces (20) of the module blocks (10, 12, 14) are potential porting faces
(24a).
4. The modular control system of claim 3, characterized in that the top face (26) of at least one module block (10, 12, 14) is a potential porting
face.
5. The modular control system of claim 3, characterized in that the top faces (26) of the module blocks (10, 12, 14) each have a valve mounted thereon
by which the flow of fluid through the channels of the module blocks (10, 12, 14)
can be controlled.
6. The modular control system of claim 5, characterized in that the top faces (26) of the module blocks (10, 12, 14) each have at least one integrally
moulded valve seat provided thereon which surrounds the opening of a channel.
7. The modular control system of either one of claims 5 or 6, characterized in that the fluid flow between adjacent channel sections (32a, 32b) which each open into
a control space (28, 30, 34) defined at the top face (26) of the module blocks (10,
12, 14) can be selectively enabled or blocked by means of a closure member of the
valve.
8. The modular control system of either one of claims 5 or 6, characterized in that the top faces (26) of the module blocks (10, 12) each have a pair of control spaces
(40, 42) defined thereon at equal distance from each other, a pair of adjacent channel
sections (44a, 44b, 46a, 46b) opening into each pair of control spaces (40, 42), and
that the fluid flow between an associated pair of channel sections (44a, 44b, 46a,
46b) can be selectively enabled or blocked by means of a closure member (50) of the
valve (48), the closure member (50) being carried by a rocker-type actuating member
(66) of the valve.
9. The modular control system of any of claims 1 to 8, characterized in that each of the through ports (88) in the frame members (80, 82) is internally threaded
for accommodation of a threaded connector plug (94).
10. The modular control system of claim 9, characterized in that the port openings (22a, 22b) are formed in recesses (90) of the porting faces, seal
members (92) having a through hole (93) being provided in the recesses (90).
11. The modular control system of claim 10, in which the connector plugs (94) each have
an end abutting the seal members (92) such that a connection with zero gap and zero
clearance space is produced.
12. The modular control system of any of claims 1 to 11, characterized in that at least some of the module blocks (10, 12, 14) are adapted to be selectively arranged
in a first orientation and in a second orientation in relation to the adjacent module
block (10, 12, 14), a module block (10, 12, 14) arranged in the second orientation
corresponding to a module block (10, 12, 14) arranged in the first orientation and
turned through 180°.
13. The modular control system of any of claims 1 to 12, characterized in that the module blocks (10, 12, 14) are each configured in the form of an injection moulded
part.
1. Système de commande modulaire pour fluides en écoulement, comportant plusieurs modules
de distribution pouvant être montés en alignement, qui sont chacun formés par un bloc
de module (10, 12, 14) en forme de parallélépipède, les blocs de module (10, 12, 14)
présentant sensiblement la même forme et les mêmes dimensions, et comprenant chacun
des canaux pour l'amenée et l'évacuation de fluides en écoulement, ainsi qu'au moins
deux surfaces de raccordement (24a) opposées l'une à l'autre, avec des ouvertures
de raccordement (22a, 22b) qui sont chacune formées par l'embouchure d'un canal qui
sort dans la surface de raccordement respective, des canaux (16a) sélectionnés étant
en liaison entre eux via les ouvertures de raccordement (22a) de surfaces de raccordement
(24a), adjacentes entre elles, de blocs de module (10, 12, 14) voisins, et un cadre
(80, 82) entourant les blocs de module (10, 12, 14) étant en outre prévu, caractérisé en ce que le cadre (80, 82) est pourvu d'ouvertures de raccordement (88) de passage qui sont
chacune en alignement avec une ouverture de raccordement (22b) sélectionnée, d'un
bloc de module (10, 12, 14), en ce que le cadre est formé par plusieurs éléments de cadre (80, 82) qui s'engagent les uns
dans les autres, en ce que les éléments de cadre comprennent une paire d'élément frontaux (82) et plusieurs
éléments latéraux (80) adjacents à chacune des surfaces latérales du système de commande
modulaire, et en ce que les éléments frontaux (82) et les éléments latéraux (80) sont chacun réalisés de
manière uniforme.
2. Système de commande modulaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de cadre comprennent un autre élément frontal (100) qui est relié à
des éléments latéraux (80) sélectionnés.
3. Système de commande modulaire selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les surfaces latérales (20) des blocs de module (10, 12, 14) sont des surfaces de
raccordement (24a) potentielles.
4. Système de commande modulaire selon la revendication 3, caractérisé en ce que la surface supérieure (26) d'au moins un bloc de module (10, 12, 14) est une surface
de raccordement potentielle.
5. Système de commande modulaire selon la revendication 3, caractérisé en ce que sur chacune des surfaces supérieures (26) des blocs de module (10, 12, 14) est agencée
une valve au moyen de laquelle l'écoulement de fluide à travers les canaux des blocs
de module (10, 12, 14) peut être réglé.
6. Système de commande modulaire selon la revendication 5, caractérisé en ce que sur chacune des surfaces supérieures (26) des blocs de module (10, 12, 14) est prévu
au moins un siège de valve formé d'une seule pièce, qui entoure l'embouchure d'un
canal.
7. Système de commande modulaire selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que l'écoulement de fluide entre des tronçons de canal voisins (32a, 32b), qui débouchent
chacun dans une zone de commande (28, 30, 34) réalisée sur la surface supérieure (26)
des blocs de module (10, 12, 14), peut être au choix libéré ou bloqué au moyen d'un
élément de fermeture de la valve.
8. Système de commande modulaire selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que sur les surfaces supérieures (26) des blocs de module (10, 12, 14), des zones de
commande (40, 42) sont réalisées par paires et ont la même distance de l'une à l'autre
et dans chacune desquelles débouchent une paire de tronçons de canal (44a, 44b, 46a,
46b) voisins, et en ce que l'écoulement de fluide entre une paire associée l'une à l'autre de tronçons de canal
(44a, 44b, 46a, 46b) peut être libéré ou bloqué au choix au moyen de l'élément de
fermeture (50) de la valve (48), l'élément de fermeture (50) étant porté par un élément
d'actionnement (66) de la valve, du type bascule.
9. Système de commande modulaire selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les ouvertures de passage (88) dans les éléments de cadre (80, 82) présentent chacune
un taraudage pour recevoir une fiche de connexion (94) possédant un filet.
10. Système de commande modulaire selon la revendication 9, caractérisé en ce que les ouvertures de raccordement (22a, 22b) sont formées dans des évidements (90) des
surfaces de raccordement dans lesquelles sont prévus des éléments d'étanchéité (92)
avec une ouverture de passage (93).
11. Système de commande modulaire selon la revendication 10, dans lequel les fiches de
raccordement (94) reposent avec une extrémité contre les éléments d'étanchéité (92)
de telle sorte qu'une liaison sans fente et sans espace inutilisé est formée.
12. Système de commande modulaire selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'au moins quelques blocs de module (10, 12, 14) sont réalisés de telle sorte qu'ils
peuvent être agencés au choix dans un premier sens et dans un deuxième sens par rapport
au bloc de module (10, 12, 14) voisin, un bloc de module (10, 12, 14) agencé dans
le deuxième sens correspondant à un bloc de module (10, 12, 14) agencé dans le premier
sens et tourné de 180°.
13. Système de commande modulaire selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que les blocs de module (10, 12, 14) sont chacun réalisés sous forme de pièces moulées
par injection.