[0001] Die Erfindung betrifft eine Röntgenröhre mit einer Anode und mit einer Kathodenanordnung
die einen Kathodentopf zur Elektronenfokussierung, einen flachen, mit Durchbrüchen
versehenen Elektronenemitter und eine Elektrode aufweist, die auf der von der Anode
abgewandten Seite des Elektronenemitters angeordnet ist. Eine solche Röntgenröhre
ist aus der
US-PS 4 344 011 bekannt. Bei einer der dort angegebenen Ausführungsformen ist der Elektrodenemitter
ein ebenes, flaches und mäanderförmig verlaufendes Metallband. Zwischen den hin- und
hergehenden Stegen dieses Metallbandes sind also Durchbrüche vorhanden.
[0002] Bei der bekannten Röntgenröhre ist vorgesehen, dass das Potential des Kathodentopfes
gegenüber dem Elektronenemitter variabel ist, so dass Fehler beim Fertigungsprozess
keinen Einfluss auf die Abmessungen des Brennflecks haben. Wenn das Potential am Kathodentopf
um einen bestimmten Betrag positiver ist als am Elektronenemitter, können Elektronen
aus den seitlichen Regionen oder aus der Rückseite des Elektronenemitters auf den
Kathodentopf gelangen und diesen aufheizen. Deshalb ist bei einer Ausführungsform
in geringem Abstand von dem Elektronenemitter eine Elektrode vorgesehen, die die Rückseite
und die seitlichen Bereiche des Elektronenemitters abschirmt und deren Potential zumindest
annähernd dem Potential des Elektronenemitters entspricht.
[0003] Der Vorteil eines solchen flachen Elektronenemitters gegenüber einem Elektronenemitter
aus einem helixförmig gewickelten Draht besteht darin, dass sich die Elektronenbahnen
besser fokussieren lassen, so dass auf der Anode ein Brennfleck mit einer günstigeren
Elektronendichteverteilung erzeugt wird. Gleichwohl reicht die erzielbare Elektronendichteverteilung
im Brennfleck nicht an die eines idealen Flachemitters heran. Als idealer Flachemitter
wird ein ebener Emitter mit der Dicke Null und ohne Durchbrüche bezeichnet.
[0004] Aus
US 5 633 907 ist eine elektronenfokussierende Kathode für eine Röntgenröhre bekannt, wobei die
Kathode eine große Kavität aufweist, in welcher eine Elektronenwolke erzeugt wird,
welche vor dem primären elektrischen Feld zwischen der Kathode und der Anode geschützt
ist.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Röntgenröhre der eingangs genannten
Art so auszugestalten, dass sich die Charakteristik des idealen Flachemitters wenigstens
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Röntgenröhre der eingangs genannten
Art so auszugestalten, dass sich die Charakteristik des idealen Flachemitters wenigstens
näherungweise ergibt.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Elektrode im Betriebszustand
der Röntgenröhre ein gegenüber dem Elektronenemitter negatives Potential von solcher
Größe führt, dass der Betrag der elektrischen Feldstärke im Raum zwischen der Elektrode
und dem Elektronenemitter mindestens 20% - vorzugsweise mindestens 100% - des Betrags
der Feldstärke auf der der Anode zugewandten Seite des Elektronenemitters beträgt.
[0007] Die Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass bei der bekannten Röntgenröhre das
elektrische Feld bis in die Durchbrüche hineingreift, so dass die Äquipotentiallinien
an der der Anode zugewandten Oberfläche des Elektronenemitters in die Durchbrüche
hineingezogen werden. Im Bereich der Durchbrüche ergeben sich daher Elektronenbahnen,
die von denen eines idealen Flachemitters abweichen und verhindern, dass die Charakteristik
dieses idealen Flachemitters erreicht werden kann. Dadurch, dass die Elektrode auf
der von der Anode abgewandten Rückseite des Elektronenemitters ein negatives Potential
führt, werden die Äquipotentiallinien aus den Durchbrüchen zurückgedrängt. Bei geeigneter
Wahl des Potentials kann erreicht werden, dass die Äquipotentialflächen auf der der
Anode zugewandten Vorderseite des Elektronenemitters nahezu eben sind. Die Elektronenbahnen
verlaufen dann in der Nähe des Elektronenemitters überall geradlinig und senkrecht
zu seiner Oberfläche.
[0008] Durch diese Maßnahmen vergrößert sich das Verhältnis zwischen der Fläche des Elektronenemitters
und der Fläche des Brennflecks. Man kann also eine bestimmte Brennfleckgröße mit einem
größeren Elektronenemitter erreichen. Um in dem Brennfleck eine bestimmte Elektronendichte
zu erzielen, kann der Elektronenemitter auf einer niedrigeren Temperatur gehalten
werden, wodurch sich seine Lebensdauer verlängert. Ein weiterer aus der Erfindung
resultierender Vorteil ist, dass sich Lage und/oder Größe des Brennflecks leichter
steuern lassen.
[0009] Eine bevorzugte Ausgestaltung ist in Anspruch 2 angegeben. Der Elektronenemitter
kann zwar auch eine andere Form als die eines Mäanders haben (z.B. die Form einer
Spirale), doch ist ein Mäander einfacher herzustellen. Durch die Ausgestaltung nach
Anspruch 3 wird ein besserer Durchgriff der an der Rückseite des Elektronenemitters
befindlichen Elektrode auf die Vorderseite des Elektronenemitters erreicht. Bei gleichbleibendem
Abstand zwischen Elektronenemitter und Elektrode kann dadurch die elektrische Spannung
zwischen diesen Teilen verringert werden.
[0010] Eine bevorzugte Ausgestaltung ist in Anspruch 4 angegeben. Grundsätzlich ist auch
eine andere Form möglich, zB. eine gekrümmte Form des Elektronenemitters. In diesem
Fall müsste die Elektrode an diese Krümmung angepasst sein.
[0011] Bei der im Anspruch 5 angegebenen Lage des Elektronenemitters können Elektronenemitter
und Kathodentopf dasselbe Potential führen.
[0012] Die bessere Steuerbarkeit der Lage und/oder der Größe des Brennflecks lässt sich
durch die in Anspruch 6 angegebenen Maßnahmen ausnutzen. Durch Variation der Ströme
in der Quadrupoleinheit können die Abmessungen des Brennflecks stufenlos variiert
werden.
[0013] Ein Röntgeneinrichtung mit einer Röntgenröhre nach Anspruch 1 ist im Anspruch 7 angegeben.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 8 bewirkt dabei, dass die Vorspannung der Elektrode
in Abhängigkeit von der Röhrenspannung (d. h. der Spannung zwischen Anode und Kathode)
so variiert wird, dass sich im Bereich des Elektronenemitters stets der optimale Feldverlauf
ergibt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
[0014]
- Fig 1
- eine Röntgenröhre, bei der die Erfindung anwendbar ist, in schematischer Darstellung,
- Fig. 2
- die Kathodenanordnung einer solchen Röhre,
- Fig. 3
- eine vergrößerte Darstellung eines Teils dieser Anordnung,
- Fig. 4
- ein Blockschaltbild einer Röntgeneinrichtung mit einer erfindungsgemaßen Röntgenröhre
und
- Fig. 5a
- bis b die Elektronenbahnen verschiedener Elektronenemitter
[0015] Die in Fig 1 dargestellte Drehanoden-Röntgenröhre besitzt eine im Betriebszustand
rotierende Anodenscheibe 1 und eine Kathodenanordnung 2. Die Kathodenanordnung 2 ist
über einen Isolator 3 mit dem Metallgehäuse 4 der Röntgenröhre verbunden. Auch die
Anode 1 kann über einen Isolator mit dem Gehäuse 4 verbunden sein oder das Potential
des (geerdeten) Gehäuses führen. Die aus der Kathode emittierten Elektronen treffen
in einem Brennfleck auf die Anode auf und erzeugen dort Röntgenstrahlung, die durch
ein Fenster 5 die Röntgenröhre verlassen kann.
[0016] Die in Fig. 1 dargestellte Röntgenröhre ist eine Drehanoden-Röntgenröhre, wie sie
bei medizinisch diagnostischen Untersuchungen verwendet wird Die Erfindung ist jedoch
auch bei Röntgenröhren mit feststehenden Anoden bzw. bei Röntgenröhren anwendbar,
die im nicht medizinischen Bereich verwendet werden.
[0017] Fig 2 zeigt die Kathodenanordnung in einem Querschnitt. Man erkennt einen Kathodentopf
201, der mit einem Gesenk 202 versehen ist, das der Fokussierung des Elektronenstrahls
dient. Am Boden in der Mitte des Gesenkes befindet sich ein Schlitz 204, dessen Längsrichtung
radial zur Rotationsachse der Anodenscheibe 1 verläuft.
[0018] Wie Fig 3, die diesen Schlitz vergrößert darstellt, deutlich zeigt, befindet sich
in dem Schlitz ein flacher, ebener Elektronenemitter 203, dessen Vorderseite (das
ist die der Anode 1 zugewandte Seite) mit dem Boden des Gesenks in einer Ebene liegt.
Der Elektronenemitter hat die Form eines Mäanders, dessen einzelne Stege senkrecht
zur Zeichenebene der Fig. 3 - und damit in Längsrichtung des Schlitzes 204 verlaufen.
Die Durchbrüche zwischen benachbarten Stegen haben eine Abmessung von ca. 0,1 mm,
während die Breite der Stege (das ist die Abmessung in der senkrechten Richtung in
der Zeichenebene) ca. 0,2 mm beträgt. - Die Stege 203 können aber auch senkrecht zur
Längsrichtung des Steges 204 verlaufen - ähnlich wie bei der
US-PS 4 344 011. Sie lassen sich dann leichter herstellen. Der Elektronenemitter 203 wird durch einen
im Betriebszustand durch ihn hindurch fließenden elektrischen Strom aufgeheizt, sodass
er Elektronen emittieren kann.
[0019] Das im Betriebszustand erzeugte Feld zwischen Anode und Kathode greift in das Gesenk
202 und in die Durchbrüche zwischen den Stegen hinein. Ohne Kompensation würden die
Äquipotentialflächen also in die Durchbrüche zwischen den Stegen des Elektronenemitters
203 hineingezogen, was zu den eingangs erläuterten negativen Konsequenzen führen würde.
Um diese zu vermeiden, ist in dem Schlitz auf der Rückseite des Elektronenemitters
203 eine Elektrode 205 angeordnet, die ein gegenüber dem Elektronenemitter 203 negatives
Potential führt.
[0020] Fig. 4 stellt ein stark vereinfachtes, schematisches Blockschaltbild einer Röntgeneinrichtung
mit der erfindungsgemäßen Röntgenröhre dar. Diese ist an den Ausgang eines ersten
Gleichrichters 91 angeschlossen, der eine Gleichspannung im Bereich zwischen 40 und
125 kV liefert. Eine zweiter Gleichrichter 92, an dessen positiven Ausgangsanschluss
der Elektronemitter 203 und an dessen negativen Ausgangsanschluss die Elektrode 205
angeschlossen sind, liefert die einige kV betragende negative Vorspannung der Elektrode
205 gegenüber dem Elektronenemitter 203. Eine Heizstromquelle die den Elektronenemitter
aufheizt, sodass daraus Elektronen emittiert werden können, ist der Einfachheit halber
nicht dargestellt.
[0021] Die negative Vorspannung der Elektrode 205 gegenüber dem Elektronenemitter 203 ist
nun so gewählt, dass sich auf der Vorderseite des Elektronenemitters - und zwar auch
im Bereich der Durchbrüche zwischen den Stegen - ein annähernd ebener Verlauf der
Äquipotentialflächen ergibt.
[0022] Der die Röntgenröhre 100 speisende Röntgengenerator kann auch einen anderen Aufbau
haben. Wesentlich ist, dass er eine (zusätzliche) Gleichspannungsquelle zur Erzeugung
einer Gleichspannung zwischen Elektronenemitter 203 und Elektrode 205 enthält, die
sich vorzugsweise proportional entsprechend der Hochspannung zwischen Anode und Kathode
ändert. (Diese Bedingung wird von der in Fig. 4 stark vereinfacht dargestellten Schaltung
mit dem mit seiner Primärwicklung 81 an einen Wechselrichter angeschlossenen Transformator
8, an dessen Sekundärväddungm 82 und 83 die Gleichrichter 91, 92 angeschlossen sind,
nur mit Einschränkungen erfüllt.)
[0023] Da der Elektronenemitter den Durchgriff des zwischen ihm und der Elektrode bestehenden
elektrischen Feldes behindert, muss das elektrische Feld an der Rückseite des Elektronenemitters
stärker sein als an der Vorderseite. Um wie viel es stärker sein muss, hängt von der
Dicke der Stege (das sind die in der Zeichenebene von Fig. 3 horizontal verlaufenden
Abmessungen), von ihrer Breite und von ihrem gegenseitigen Abstand ab. Eine Möglichkeit,
um den Durchgriff des von der Elektrode 205 erzeugten elektrischen Feldes auf die
Vorderseite des Elektronenemitters zu verbessern, besteht darin, die Seitenflächen
der einzelnen Stege des Elektronenemitters abzuschrägen, so dass diese sich zur Elektrode
203 hin verjüngen bzw. die Durchbrüche sich zur Elektrode hin erweitern.
[0024] Wenn die elektrische Feldstärke hinter dem Elektronenemitter genauso groß ist, wie
die elektrische Feldstärke vor dem Elektronenemitter, dann ist zwar eine vollständige
Kompensation der durch die Durchbrüche im Elektronenemitter hervorgerufenen Felche-zernmgen
nicht möglich, jedoch ergibt sich immer noch ein positiver Effekt. Bei einem Wert
von weniger als 20% der Feldstärke auf der Vorderseite ist die negativ vorgespannte
Elektrode 205 praktisch wirkungslos.
[0025] Die Wirkung der Erfindung im Vergleich zu anderen Ausführungsformen einer Elektrodenanordnung
ergibt sich aus den Fig. 5a bis d. Die Darstellung in diesen Figuren ist dabei in
der Weise verzerrt, dass der Maßstab für die vertikalen Abmessungen mehrfach so groß
ist wie der Maßstab für die horizontalen Abmessungen
[0026] Fig. 5a zeigt die Elektronenbahnen bei einem helixförmig gewickelten Draht 203' als
Elektronenemitter (dessen Querschnitt wegen der verzerrten Darstellung ellipsenförmig
erscheint). Der Verlauf der Elektronenbahnen hängt davon ab, an welcher Stelle des
Elektronenemitters die Elektronen austreten. Trotz Fokussierung (nicht näher dargestellt)
treffen sich die Elektronen daher in einem vergleichsweise großen Querschnitt. In
Fig. 5b sind dem die Verhältnisse bei einem idealen Flächenemitter gegenübergestellt.
Alle Elektronenbahnen starten senkrecht zur Oberfläche des Emitters, bis sie sich
unter der Wirkung eines fokussierenden Feldes in einem Brennfleck minimaler Größe
treffen.
[0027] Fig. 5c zeigt die Verhältnisse bei einem realen mäanderförmigen Elektronenemitter.
In den Randbereichen der Stege des Elektronenemitters sind die Elektronenbahnen gekrümmt,
was trotz der Fokussierung zu einer Vergrößerung des Brennflecks (im Vergleich zum
idealen Flächenemitter) führt. Allerdings ist der Brennfleck deutlich kleiner als
bei einem helixförmig gewickelten Elektronenemitter.
[0028] Fig 5d zeigt die Verhältnisse bei der erfindungsgemäßen Kathodenanordnung mit einer
negativ vorgespannten Elektrode auf der Rückseite des mäanderförmigen Elektronenemitters.
Die Elektronen werden auf zunächst senkrecht zum Elektronenemitter verlaufenden Bahnen
beschleunigt, um danach im Brennfleck fokussiert zu werden. Die Verhältnisse sind
nicht ganz so günstig wie bei Fig 5b, jedoch deutlich besser als bei den flachen,
mäanderförmigen Emitter ohne die Elektrode (Fig. 5c). Der Schlitz ist mit Vorsprüngen
206 versehen, die die Ränder der Elektrode, deren Abmessungen größer sind als die
des Elektronenemitters, abschirmen.
1. Röntgenröhre mit einer Anode (1) und mit einer Kathodenanordnung (2), die einen Kathodentopf
(201) zur Elektronenfokussierung, einen flachen, mit Durchbrüchen versehenen Elektronenemitter
(203) und eine Elektrode (205) aufweist, die auf der von der Anode abgewandten Seite
des Elektronenemitters angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode im Betriebszustand der Röntgenröhre ein gegenüber dem Elektronenemitter
negatives Potential von solcher Größe führt , dass der Betrag der elektrischen Feldstärke
im Raum zwischen der Elektrode und dem Elektronenemitter mindestens 20% - vorzugsweise
mindestens 100%- des Betrags der Feldstärke auf der der Anode zugewandten Seite des
Elektronenemitters beträgt.
2. Röntgenröhre nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Elektronenemitter (203) die Form eines Mäanders hat.
3. Röntgenröhre nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche einen sich zur Elektrode hin erweiternden Querschnitt haben.
4. Röntgenröhre nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode (205) und der Elektronenemitter (203) eben sind.
5. Röntgenröhre nach Anspruch 4
dadurch gekennzeichnet, dass der Elektronenemitter (203) sich in einem Schlitz (204) im Kathodentopf (201) befindet,
dessen Oberkante bündig zu der der Anode zugewandten Oberfläche des Elektronenemitters
(203) verläuft, und dass der Kathodentopf und der Elektronenemitter zumindest annähernd
das gleiche Potential haben.
6. Röntgenröhre nach Anspruch 1
gekennzeichnet durch eine Quadrupol-Einheit (6) zur Steuerung der Größe und/oder der Lage des auf der
Anode erzeugten Brennflecks.
7. Röntgeneinrichtung mit einem Röntgengenrator und einer Röntgenröhre nach Anspruch
1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Röntgengenerator eine Spannungsquelle (83,92) zur Erzeugung eines gegenüber dem
Elektronenemitter (203) negativen Potentials an der Elektrode (205) aufweist.
8. Röntgeneinrichtung nach Anspruch 7 mit einem Hochspannungserzeuger zur Erzeugung einer
Spannung zwischen Anode und Kathode im Betriebszustand der Röntgenröhre,
dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsquelle (83,92) so mit Hochspannungserzeuger (81, 82,91) gekoppelt ist,
dass die vom Hochspannungserzeuger und von der Spannungsquelle gelieferten Spannungen
in einem festen, von der Spannung zwischen Anode und Kathode unabhängigen Verhältnis
stehen.
1. An X-ray tube which includes an anode (1) and a cathode arrangement (2) that includes
a cathode cup (201) for electron focusing, a flat electron emitter (203) that is provided
with openings, and an electrode (205) that is arranged on the side of the electron
emitter that is remote from the anode, characterized in that the electrode carries a negative potential relative to the electron emitter in the
operating condition of the X-ray tube, which negative potential is so high that the
value of the electric field strength in the space between the electrode and the electron
emitter amounts to at least 20%, but preferably at least 100%, of the value of the
field strength on the side of the electron emitter that faces the anode.
2. An X-ray tube as claimed in claim 1, characterized in that the electron emitter (203) has a meandering shape.
3. An X-ray tube as claimed in claim 1, characterized in that the openings have a cross-section that becomes wider in the direction of the electrode.
4. An X-ray tube as claimed in claim 1, characterized in that the electrode (205) and the electron emitter (203) are plane.
5. An X-ray tube as claimed in claim 4, characterized in that the electron emitter (203) is situated in a slit (204) in the cathode cup (201) whose
upper surface is flush with the surface of the electron emitter (203) that faces the
anode, and that the cathode cup and the electron emitter carry at least approximately
the same potential.
6. An X-ray tube as claimed in claim 1, characterized in that it includes a quadrupole unit (6) for controlling the size and/or the position of
the focal spot formed on the anode.
7. An X-ray device which includes an X-ray generator and an X-ray tube as claimed in
claim 1, characterized in that the X-ray generator includes a voltage source (83, 92) for generating a potential
on the electrode (205) that is negative relative to the electron emitter (203).
8. An X-ray device as claimed in claim 7, including a high-voltage generator for generating
a voltage between the anode and the cathode in the operating condition of the X-ray
tube, characterized in that the voltage source (83, 92) is coupled to the high-voltage generator (81, 82, 91)
in such a manner that a fixed ratio that is independent of the voltage between the
anode and the cathode exists between the voltages delivered by the high-voltage generator
and the voltage source.
1. Système de dialogue automatique pour des interrogations orales dans une entrée de
base de données qui contient plusieurs éléments disponibles pour l'interrogation,
dans lequel la reconnaissance de parole (3) d'un énoncé oral pour interroger une entrée
de base de données est supportée par un modèle linguistique (6) qui est préparé avant
le début du dialogue auquel l'énoncé oral appartient et qui modélise l'occurrence
corrélée des éléments de l'entrée de base de données fournie pour l'interrogation
dans l'énoncé oral du dialogue.
2. Système de dialogue automatique pour des interrogations de base de données orales
suivant la revendication 1, caractérisé en ce que
le modèle linguistique (6) attribue la note 1 ("admis") à l'occurrence de plusieurs
éléments d'un enregistrement de données dans l'énoncé oral qui est contenu dans la
base de données interrogée, et
le modèle linguistique (6) attribue la note 0 ("non admis") à l'occurrence de plusieurs
éléments d'un enregistrement de données dans l'énoncé oral qui n'est pas contenu dans
la base de données interrogée.
3. Système de dialogue automatique pour des interrogations de base de données orales
suivant la revendication 1, caractérisé en ce que
le modèle linguistique (6) attribue à l'occurrence de plusieurs éléments d'un enregistrement
de données dans l'énoncé oral qui est contenu dans la base de données interrogée une
note par rapport à leur fréquence relative dans la base de données interrogée, et
le modèle linguistique (6) attribue la note 0 ("non admis") à l'occurrence de plusieurs
éléments d'un enregistrement de données dans l'énoncé oral qui n'est pas contenu dans
la base de données interrogée.
4. Système de dialogue automatique pour des interrogations de base de données orales
suivant la revendication 1, caractérisé en ce que
le modèle linguistique (6) attribue à l'occurrence de plusieurs éléments d'un enregistrement
de données dans l'énoncé oral qui est contenu dans la base de données interrogée une
note par rapport à leur fréquence relative dans la base de données interrogée, et
le modèle linguistique (6) attribue à l'occurrence de plusieurs éléments d'un enregistrement
de données dans l'énoncé oral qui n'est pas contenu dans la base de données interrogée
une note par rapport à la fréquence relative d'un énoncé oral de ce type.
5. Système reconnaissance de parole (3) destiné à reconnaître un énoncé oral pour interroger
oralement une entrée de base de données qui comprend plusieurs éléments disponibles
pour l'interrogation, dans lequel le système de reconnaissance de parole (3) est supporté
par un modèle linguistique (6) qui est préparé avant le début du dialogue auquel l'énoncé
oral appartient et qui modélise l'occurrence corrélée des éléments de l'entrée de
base de données fournie pour l'interrogation dans l'énoncé oral du dialogue.
6. Procédé destiné à obtenir un modèle linguistique (6) destiné à supporter la reconnaissance
de parole (3) d'un énoncé oral pour interroger oralement une entrée de base de données
qui comprend plusieurs éléments disponibles pour l'interrogation, dans lequel le procédé
prépare le modèle linguistique (6) avant le début du dialogue auquel l'énoncé oral
appartient, et dans lequel le procédé obtient le modèle linguistique (6) en modélisant
l'occurrence corrélée des éléments de l'entrée de base de données fournie pour l'interrogation
dans l'énoncé oral du dialogue.
7. Procédé destiné à interroger oralement une entrée de base de données qui comprend
plusieurs éléments disponibles pour l'interrogation, dans lequel la reconnaissance
de parole (3) d'un énoncé oral pour interroger une entrée de base de données est supportée
par un modèle linguistique (6) qui est construit avant le début du dialogue auquel
l'énoncé oral appartient et qui modélise l'occurrence corrélée de l'élément de l'entrée
de base de données fournie pour l'interrogation dans l'énoncé oral du dialogue.
8. Modèle linguistique (6) obtenu par le procédé suivant la revendication 6.