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EP 1 159 080 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.01.2003 Patentblatt 2003/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.03.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B05C 17/005 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP0001/871 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0005/3338 (14.09.2000 Gazette 2000/37) |
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| (54) |
HEIZKLEBEVORRICHTUNG
HOT MELT APPLICATOR
DISPOSITIF DE CHAUFFAGE DE COLLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
05.03.1999 DE 19909641
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.12.2001 Patentblatt 2001/49 |
| (73) |
Patentinhaber: Steinel GmbH & Co. KG |
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33442 Herzebrock-Clarholz (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHOMÄCKER, Andre
D-33428 Harsewinkel (DE)
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| (74) |
Vertreter: Behrmann, Niels, Dipl.-Ing. et al |
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Hiebsch Behrmann,
Patentanwälte
Postfach 464 78204 Singen 78204 Singen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 385 235 DE-A- 3 316 863 US-A- 4 692 587
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WO-A-89/10324 US-A- 4 493 972 US-A- 4 826 049
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Heizklebevorrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 sowie ein Verfahren zum Betreiben einer Heizklebevorrichtung.
Derartige Vorrichtungen mit netzspannungsbetriebenen Heizungseinheiten in einem manuell
betätigbaren und mit einer Vorschubeinheit für feste, zu erwärmende Klebestäbe (daher
oft auch eine Bezeichnung "Heissklebevorrichtung") versehene Pistolengehäuse sind
hinlänglich aus dem Stand der Technik bekannt, weisen jedoch eine Raihe von Nachteilen
auf: So erschwert die permanent notwendige Spannungsverbindung, etwa mittels eines
Netzkabels, die freie Handhabung der Klebepistole, übliche, zu schmelzende Kleber
in fester Stabform sind in ihrem Anwendungsspektrum begrenzt, und insbesondere ist
die gleichförmige Erwärmung des zum Gebrauch aufzuschmelzenden Klebers aufgrund der
konstruktiven Realisierungen bekannter Heizvorrichtung oftmals unzureichend.
[0002] Eine Heizklebevorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 ist aus der
WO 89/10324 bekannt.
[0003] Zusätzlich beschreibt die EP 0 385 235 A1 eine Heizklebe-Vorrichtung in Form einer
in Pistolenform ausgebildeten Heizklebevorrichtung, welche zum Erhitzen eines Klebstoffstabes,
eine Mehrzahl von getrennt ansteuerbaren Heizelementen in Form von PCT-Widerständen
aufweist, wobei die Ansteuerung der Heizelemente in Abhängigkeit von einer Temperaturregelschaltung
erfolgt. Eine Mehrzahl von Heizelementen beschreibt ebenfalls die aus der DE 33 16
863 A1 bekannte Heizklebevorrichtung, wobei auch hier ein Klebstoffstab, geeignet
angesteuert, verflüssigt werden kann.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine bekannte Heizklebevorrichtung
hinsichtlich ihrer Handhabungs- und Einsatzmöglichkeiten zu flexibilisieren, insbesondere
auch für Kleber verschiedenster Art und verschiedener Schmelzeigenschaften geeignet
zu machen, und darüber hinaus die elektrische Sicherheit bekannter Vorrichtungen zu
verbessern.
[0005] Die Aufgabe wird durch die Heizklebevorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1
sowie durch das Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 9 gelöst.
[0006] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den betreffenden Unteransprüchen
beschrieben.
[0007] So wird in erfindungsgemäß vorteilhafter Weise durch die vom Ständermodul lösbare
Applikationseinheit eine vollständig kabel- bzw. verbindungsfreie Handhabung des bevorzugt
mit einem pistolenförmigen Griff versehenen Heizungsmoduls ermöglicht, so dass nicht
nur schwer zugängliche Stellen erreichbar sind, sondern auch potentielle, durch ein
elektrisches Versorgungskabel entstehende Risiken am Gebrauchsort vermieden werden
können.
[0008] Die weiterbildungsgemäß vorgesehene Lösbarkeit der Griffeinheit ermöglicht zudem
ein einfaches Austauschen verbrauchter Klebstoffbehälter, die weiter bevorzugt in
Kartuschenform vorliegen können und, durch die konstruktive Ausbildung der Heizungseinheit
als Profil, mit optimiertem, effizientem Wärmeeintrag versehen werden können. Die
weiterbildungsgemäß vorgesehene Codierung von Klebstoffkartusche und Heizungsmodul
ermöglicht in besonders vorteilhafter Weise eine weitere Flexibilisierung der Einsatzmöglichkeiten
durch spezielle Ausbildung oder Einstellung von Heizungsmodulen für spezielle Kleber,
insbesondere hinsichtlich etwaiger, speziell erforderlicher Schmelz- und Betriebstemperaturen,
ohne dass es im praktischen Wechselbetrieb zu Fehlzuordnungen kommen kann.
[0009] Der weiterbildungsgemäß vorgesehene Temperaturschalter ermöglicht eine Aktivierung
bzw. Deaktivierung der Heizungseinheit in Abhängigkeit von einer tatsächlichen (Ist-)
Temperatur, so dass durch gezieltes Aufschalten zusätzlicher Heizleistung bei gemessenen
Temperaturen unterhalb einer Betriebstemperatur nachteilige Verzögerungen durch lange
Erwärmungszeiten minimiert werden können.
[0010] Die weiterbildungsgemäß vorgesehene Helligkeitssteuereinheit beseitigt darüber hinaus
die nachteiligen Konsequenzen von über einen langen Zeitraum (also z. B. über Nacht)
im Heizbetrieb gehaltener Vorrichtungen, sowohl im Hinblick auf eine sich verschlechternde
Kleberqualität, als auch auf den elektrischen Energieverbrauch.
[0011] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Figuren; diese zeigen
in
- Fig. 1:
- eine Explosionsansicht der vorliegenden Heizklebevorrichtung gemäß einer ersten, bevorzugten
Ausführungsform mit den wesentlichen mechanischen Bestandteilen sowie deren Zusammenwirken
miteinander im montierten Zustand;
- Fig. 2:
- eine Profilansicht der als Metallprofil ausgebildeten Heizungseinheit der Ausführungsform
gemäß Fig. 1;
- Fig. 3:
- eine Detailansicht der Heizungseinheit gemäß Fig. 2 und
- Fig. 4:
- eine Seitenansicht der Heizungseinheit gemäß Fig. 2, 3.
[0012] Figur 1 zeigt in der Explosionsdarstellung den mechanischkonstruktiven Aufbau der
erfindungsgemäßen Heizklebevorrichtung gemäß einer ersten, bevorzugten Ausführungsform.
[0013] Eine Ständereinheit 10, bestehend aus Ständer-Bodenplatte 12 und Ständergehäuse 14,
weist eine (in der Figur nicht gezeigte) Netzzuleitung sowie eine Anschlusselektronik
auf, die mittels eines Kontaktpaares 16 Betriebsspannung für eine pistolenförmige
Applikations- bzw. Klebeeinheit 18 bereitstellt.
[0014] Die Klebeeinheit 18 ist zum einen gebildet aus einem aus Griffschalen 20, 22 realisierten
Griff, der mittels einer Bajonett-Verriegelungseinheit 24 lösbar mit einem Heizungsgehäuse
26, bestehend aus Gehäuseschalen 28, 30, verbindbar ist. Das Heizungsgehäuse 26 umschließt
ein aus Aluminium gebildetes Heizungsprofil (Fig. 2 bis 4) einer Länge 1 von ca. 80
mm, welches einen zylindrischen Innenraum zum Aufnehmen einer zylinderischen Klebstoffkartusche
34, beispielsweise mit flüssigem oder durch äußere Wärmeeinwirkung verflüssigbarem
Kunststoff, anbietet sowie zusätzliche PTC-Heizelemente aufnimmt.
[0015] Mittels aus wärmebeständigem Kunststoff gefertigter hinterer (36) bzw. vorderer (38)
Halteringe ist die Anordnung aus Heizprofil 32 und Kartusche 34 im Heizungsgehäuse
26 befestigt, wobei die Kartusche 34 an ihrem äustrittsseitigen Ende freiliegt und
einen Auslass 40 aufweist.
[0016] Eine Abgabe von mittels des Heizungsprofils 32 erwärmten Klebstoffmaterials aus der
Kartusche erfolgt durch Druckwirkung einer Vorschubstange 42, die durch eine aus einem
Vorschubhebel 34 und einem Vorschubhaken 46 gebildete Vorschubeinheit, angreifend
an eine Zahnung der als Zahnstange ausgebildeten Vorschubstange, in axialer Richtung
der Kartusche 34 bewegt werden kann, sobald eine Bedienperson mit ihrem Zeigefinger
den Vorschubhebel 44 in der Art eines Pistolenabzuges betätigt. Ein als Klammer ausgebildetes
Bremselement 48 verhindert ein Herausbewegen der Vorschubstange 42 entgegen der Druckrichtung.
[0017] In der linken Griff- bzw. Gehäuseschale 20 ist zudem ein Aufnahmeraum 50 für einen
(nicht gezeigten) Thermoschalter vorgesehen, welcher im montierten Zustand das Heizungsprofilstück
32 mantelseitig kontaktiert und damit eine Temperaturmessung ermöglicht; diese elektrische
Einheit stellt ein Steuersignal bereit, welches in der nachfolgend zu beschreibenden
Weise den Heizbetrieb der Vorrichtung steuert.
[0018] Wie in der Ausschnittsvergrößerung der Fig. 3 angedeutet, weist das Heizungsprofil
in Querschnittsrichtung einen Kammerabschnitt auf, welcher zum Einsetzen von zwei
PTC-Heizelementen samt Kontaktierung ausgebildet ist. Genauer gesagt ist ein erster
PTC 52 so in dem Aufnahmeraum gemäß Fig. 3 gehalten, dass dieser durch endseitig an
ein erstes Leitersegment 54 und ein zweites, gemeinsames Leitersegment 56 angreifende
Kontakte mit elektrischer Spannung beaufschlagt werden kann. Die Anordnung ist von
einer elektrisch isolierenden Hülse 57 umgeben. In axialer Richtung des Heizungsprofils
sitzt ein zweiter (nicht gezeigter) PTC fluchtend und dem ersten benachbart und wird
mit dem gemeinsamen, zweiten Leitersegment 56 kontaktiert, an dem etwa gemeinsames
Nullleiterpotential anliegt. Dagegen ist das erste Leitersegment 54 (Phase) für den
ersten (in der Figur gezeigten) und den zweiten (nicht gezeigten) PTC getrennt, so
dass insoweit eine (jeweils endseitig angreifende) getrennte Kontaktierung erfolgen
kann. Diese geschieht wie folgt: Der erste PTC ist zum Dauer-Heizbetrieb ausgebildet
und ermöglicht mit einer Heiztemperatur von ca. 170° C eine Dauerheizung des Heizprofils
auf eine ständige Temperatur zwischen ca. 130 und etwa 140° C, welche im vorliegenden
Ausführungsbeispiel als Betriebs-Klebetemperatur für das Klebemittel in der Klebstoffkartusche
34 gewählt ist. Der zweite PTC ist lediglich zu Aufheizzwecken vorgesehen, weist eine
höhere Heiztemperatur von beispielsweise 300° C auf und wird lediglich dann aktiviert,
wenn die mittels Thermoelement im Aufnahmeraum 50 erfasste Temperatur der Heizungseinheit
32 unter der Soll-Betriebstemperatur von 130 bis 140° C liegt. Durch die kurzfristig
aufgebrachte hohe Leistung kann dabei eine lästige Wartezeit bis zum Wiedererreichen
der Betriebstemperatur verkürzt werden. Zusätzlich zeigen eine rote bzw. grüne LED
58, 60 diese Betriebszustände (d. h. aktuelle Betriebstemperatur unterhalb Soll-Betriebstemperatur
bzw. auf dieser) für den Benutzer optisch erkennbar an.
[0019] Im praktischen Betrieb wird daher der Benutzer die Klebereinheit 18 im Ständer belassen,
bis, nach dem elektrischen Einschalten, die Solltemperatur erreicht (was aufgrund
des zusätzlichen, leistungsstarken PTC mit gegenüber dem Stand der Technik verkürzter
Heizzeit erreicht wird), woraufhin dann die Klebereinheit 18 abgenommen werden kann
und durch Betätigen des Hebels 44 die Klebstoffentnahme am Einsatzort erfolgt. Nach
der Benutzung wird die Klebereinheit 18 wieder zurück auf den Ständer gebracht, und,
falls die aktuelle Temperatur des Klebers in der Kartusche unter einen vorbestimmten
Grenzwert gefallen ist, wird zum beschleunigten Erwärmen der zusätzliche PTC wiederum
aktiviert.
[0020] Im praktischen Gebrauch besonders nutzbar ist eine Ausführungsform, in welcher durch
geeignete Farbgebung des Heizgehäuses 26 (z. B. Einfärben der Gehäuseschalen 28, 30)
mit einer für einen spezifischen Klebstoff in der Kartusche 34 charakteristischen
Farbe eine Individualisier- und Austauschbarkeit der Heizvorrichtung für verschiedene
Klebstoffe und -kartuschen durchgeführt werden kann: So kann etwa für bestimmte Klebstoffe,
die einen speziellen Temperatur-Betriebsbereich benötigen, ein hierfür speziell eingerichtetes
Heizungsprofil 32 in einem farblich charakteristisch codierten Gehäuse aufgenommen
sein, welches in seiner Farbgebung der Kartusche mit diesem Kleber entspricht, so
dass Fehlzuordnungen ausgeschlossen sind. Der Bediener kann für verschiedene Klebeanwendungen
jeweils Farbkartusche und zugehöriges Heizgehäuse anpassen und austauschen.
1. Heizklebevorrichtung mit
einer zum elektrischen Erwärmen eines durch Wärmeeinwirkung verflüssigbaren Klebers
ausgebildeten, manuell handhabbaren Applikationseinheit (18) mit einer zur Wärmeübertragung
auf den Kleber vorgesehenen, eine Kontaktfläche zur Wärmeübertragung anbietenden und
ein elektrisches Heizelement aufweisenden Heizungseinheit (32) aus einem Material
einer vorbestimmten Wärmekapazität
und einem zum Beaufschlagen des Heizelements mit einer elektrischen Spannung in einem
aufgesstzten Haltezustand der Applikationseinheit ausgebildeten Ständermodul (10),
das so eingerichtet ist, dass die Spannungsbeaufschlagung des Heizelements nur im
Haltezustand, und nicht in einem vom Ständermodul gelösten Klebebetriebszustand der
Applikationseinheit erfolgen kann,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Heizungseinheit als, einen wechselbaren Klebstoffbehälter (40) umschließenden,
zusätzlich eine Mehrzahl von unabhängig voneinander ansteuerbaren Heizelementen (52)
aufnehmendes Heizprofilstück (32) ausgebildet ist,
wobei Mittel zur Temperaturmessung für eine Ansteuerung der Mehrzahl von Heizelementen
so in der Applikationseinheit vorgesehen sind, dass sie das Heizprofilstück kontaktieren.
2. Vorriahtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Applikationseinheit ein mit einer Griffeinheit (20, 22) bevorzugt lösbar, weiter
bevorzugt mittels einer Bajonett-Verriegelung lösbar, verbundenes Heizungsmodul (26)
aufweist, das eine Gehäuse- bzw. Trägereinheit für die Heizungseinheit ausbildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffeinheit pistolenförmig ausgebildet ist und eine manuell betätigbare, mittels
eines Abzughebels (44) und/oder einer Zahnstangeneinheit (42) betätigbare Ausschub-
und Dosiereinheit zum Zusammenwirken mit dem Klebstoffbehälter (40) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizungseinheit (32) als einstückiges Profilelement ausgebildet ist, bevorzugt
ale den Klebstoffbehälter (40) umschließendes und einen zusätzlichen Aufnahmeraum
für das Heizelement (52) anbietendes Metallprofil (32).
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizungseinheit eine Mehrzahl von PCT-Heizelementen (52), aufweist, die unabhängig
voneinander angesteuert werden können, bevorzugt zum Erreichen verschiedener Betriebstemperaturen
der Heizungseinheit ausgebildet sind und insbesondere unterschiedliche elektrische
Heizleistungen aufweisen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem Heizungsmodul (26) und/oder der Heizungseinheit (32) eine Temperaturschaltereinheit
zugeordnet ist, die zum temperaturabhängigen Steuern des Heizelements der Heizungseinheit
ausgebildet ist und zum optischen Signalisieren einer aktuellen Temperatur oder eines
aktuellen Betriebszustandes der Heizklebevorrichtung eine geeignet ausgebildete optische
Anzeigeeinheit (58, 60) ansteuert.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizklebevorrichtung eine Umgebungshelligkeits-Erfassungseinheit, insbesondere
mittels Photodiode oder LDR realisiert, zugeordnet ist, die als Reaktion auf einen
vorbestimmten Umgebungshelligkeitspegel, insbesondere einen einstellbaren Dunkelzustand,
eine Deaktivierung der Erwärmung des Heizelements bewirken kann.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der kartuschenförmig ausgebildete Klebstoffbehälter eine mechanische und/oder optische,
insbesondere farbliche, codierung aufweist, die eine eindeutige Zuordnung des Klebstoffbehälters
und des darin aufgenommenen Klebers zu einem/r spezifisch ausgebildeten Heizungsmodul
und/oder Heizungseinbeit ermöglicht, insbesondere hinsichtlich einer Betriebs-Heiztemperatur
des/r Heizungsmoduls/Heizungseinheit.
9. Verfahren zum Betreiben einer Heizklebevorrichtung, insbesondere Heizklebevorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 8, mit den Schritten:
- elektrisches Ansteuern einer Mehrzahl von elektrischen Heizelementen (52) eines
zum elektrischen Erwärmen eines wechselbaren Klebstoffbehälters ausgebildeten Heizungsmoduls
(26),
- teilweise Deaktivieren der Ansteuerung der elektrischen Heizelemente durch selektives
Ansteuern einzelner, insbesondere für einen Dauer-Heizbetrieb eingerichteter der Mehrzahl
von Heizelemente, sobald eine an einem den wechselbaren Klebstoffbehälter umschließenden
und die Mehrzahl von Heizelementen aufnehmenden Heizprofilstück des Heizungsmoduls
erfasste Betriebstemperatur des Klebstoffbehälters einen vorbestimmten Schwellenwert
überschreitet und
- erneutes Aktivieren der elektrischen Ansteuerung der Mehrzahl von Heizelemente,
sobald die erfasste Temperatur einen vorbestimmten zweiten Schwellwert, der niedriger
als der erste Schwellwert ist, unterschreitet.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
gekennzeichnet durch den Schritt:
- optisches Anzeigen der erfassten Temperatur und/oder des Ansteuerungs- bzw. Aktivierungszustandes
der Mehrzahl der elektrischen Heizelemente.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10,
gekennzeichnet durch den Schritts
- Deaktivieren des Ansteuerns als Reaktion auf einen vorbestimmten Umgebungslichtpegel,
insbesondere das Unterschreiten eines vorbestimmten, einem Umgebungs-Dunkelzustand
entsprechenden Lichtpegels.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
gekennzeichnet durch die Schritte;
- Aufsetzen des Heizungsmoduls auf ein elektrische Energie für die Heizelemente anbietendes
Ständermodul und nachfolgendes, rasches Erwärmen der Heizelemente mit maximaler, zur
Verfügung stehender Heizleistung bis zum Erreichen einer Solltemperatur, und
- danach Umschalten auf eine Erhaltungstemperatur mit verringerter Heizleistung.
1. Thermal bonding device having
an application unit (18) which is manually operable and designed for electrically
heating a bonding agent that is liquefiable through the effect of heat, the application
unit consisting of a heating unit (32) made of a material of a predetermined thermal
capacity, provided for transferring heat onto the bonding agent, offering a contact
surface for the heat transmission and having an electrical heating element, and a
stator module (10) for applying a voltage to the heating element at an attached retaining
state of the application unit, which stator module is designed so that the voltage
can be applied to the heating element in its retaining state only and not in an operating
state of the application unit being detached from the stator module,
characterized in that
the heating unit is designed as a heating section element (32) enclosing a replaceable
bonding container (40) and additionally receiving a plurality of heating elements
(52) that can be activated independently of each other,
means for temperature measurement for activating the plurality of heating elements
being provided for in the application unit in such a way that they are in contact
with the heating section element.
2. Device according to claim 1, characterized in that the application unit consists of a heating module (26) connected with a handle unit
(20, 22), which heating module preferably is detachable, more preferably detachable
by means of a bayonet locking, and forms a housing or a support for the heating unit.
3. Device according to claim 2, characterized in that the handle unit has the shape of a pistol and consists of an advancing and dosing
unit which is manually operable by means of a trigger lever (44) and/or a gear rack
(42) for cooperating with the bonding agent container (40).
4. Device according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the heating unit (32) is formed as a one-piece section element, preferably as a metal
section (32) enclosing the bonding agent container (40) and offering an additional
space for receiving the heating element (52).
5. Device according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the heating unit consists of a plurality of positive temperature coefficient heating
elements (52) which can be activated independently of each other, preferably designed
for reaching different operating temperatures of the heating unit and which, particularly,
show different electrical heat outputs.
6. Device according to one of the claims 1 to 5, characterized in that a temperature switch unit is allocated to the heating module (26) and/or the heating
unit (32), which temperature switch unit is designed for temperature-dependent activation
of the heating element of the heating unit and activates a suitably designed optical
indicating unit (58, 60) for optically signaling a current temperature or a current
operating state of the thermal bonding device.
7. Device according to one of the claims 1 to 6, characterized in that an ambient luminosity sensing unit, particularly realized by means of a photodiode
or laser diode (LDR), is allocated to the thermal bonding device, which sensing unit
is able to deactivate the heating of the heating element as a reaction to a predetermined
level of ambient luminosity, particularly to an adjustable dark state.
8. Device according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the bonding agent container in the form of a cartridge shows a mechanical and/or
' optical, particularly a color codification which allows the bonding agent container
and the bonding agent contained in it to be clearly assigned to a specifically formed
heating module and/or heating unit, particularly with regard to an operating temperature
of the heating module or heating unit.
9. Process for operating a thermal bonding device, particularly a thermal bonding device
according to one of the claims 1 to 8, consisting of the steps:
- Electrical activation of a plurality of electrical heating elements (52) of a heating
module (26) for electrically heating a replaceable bonding agent container,
- partial deactivation of the control of the electrical heating elements by selectively
activating individual heating elements of the plurality of heating elements, particularly
those designed for continuous operation, as soon as an operating temperature of the
bonding agent container exceeds a predetermined threshold value sensed at a heating
section element of the heating module, enclosing the replaceable bonding agent container
and receiving the plurality of heating elements, and
- new activation of the electrical control of the plurality of heating elements as
soon as the sensed temperature remains under a second predetermined threshold value
which is below the first one.
10. Process according to claim 9,
characterized by the following step:
- Optical indication of the sensed temperature and/or the controlling or activating
state of the plurality of electrical heating elements.
11. Process according to the claims 9 or 10,
characterized by the following step:
- Deactivation of the controlling operation as a reaction to a predetermined level
of ambient luminosity, particularly if the predetermined level of luminosity remains
under an ambient dark state.
12. Process according to one of the claims 9 to 11,
characterized by the steps:
- Attaching the heating module to a stator module offering energy for the heating
elements, and subsequent and rapid heating of the heating elements at the maximum
available thermal capacity until a desired temperature is reached, and
- subsequently changing to a retaining temperature at reduced thermal capacity.
1. Dispositif thermocollant avec
une unité d'application(18) destinée à chauffer électriquement une colle liquéfiable
par l'effet de la chaleur qui fonctionne manuellement avec une unité de chauffage
(32) prévue pour transmettre la chaleur à la colle, présentant une surface de contact
pour la transmission de la chaleur et munie d'un élément électrique de chauffage conçue
dans un matériau d'une capacité thermique prédéfinie
et un module statorique (10) destiné à l'alimentation de l'élément de chauffage avec
une tension électrique à un état d'arrêt monté de l'unité d'application, conçu de
telle façon que l'alimentation en tension de l'élément de chauffage ne peut avoir
lieu qu'à l'état d'arrêt et non en fonctionnement de collage de l'unité d'application
déclenché par le module statorique,
caractérisé en ce que
l'unité de chauffage est conçue comme pièce de chauffage profilée (32) contenante
de telle façon qu'elle entoure un récipient à colle (40) remplaçable, ainsi qu'une
pluralité d'éléments de chauffage (52) amorçables indépendamment les uns des autres
des organes pour mesurer la température pour un amorçage de la pluralité d'éléments
de chauffage étant prévus dans l'unité d'application de telle manière qu'ils établissent
le contact avec la pièce de chauffage profilée.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité d'application présente un module de chauffage (26) de préférence amovible,
de préférence encore démontable au moyen d'une fermeture à baïonnette, relié à une
poignée (20, 22), qui forme pour l'unité de chauffage un boîtier ou plus exactement
un support.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la poignée a la forme d'un pistolet et présente une unité d'avance et de dosage fonctionnant
manuellement à l'aide d'un levier d'alimentation (44) et/ou d'une crémaillère (42)
et destinée à agir avec le récipient à colle (40).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'unité de chauffage (32) est conçue comme un élément profilé d'une pièce, de préférence
comme profilé metallique (32) entourant le récipient à colle (40) et présentant un
espace de réception supplémentaire pour l'élément de chauffage (52).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'unité de chauffage présente une pluralité d'éléments de chauffage à coefficient
positif de température (52) qui peuvent être amorcés indépendamment les uns des autres,
conçus de préférence de telle manière qu'ils atteignent différentes températures de
service de l'unité de chauffage et qu'ils présentent, notamment, différentes puissances
électriques de chauffage.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'au module de chauffage (26) et/ou à l'unité de chauffage (32) est affectée une unité
de commutation de la température conçue pour l'amorçage dépendant de la température
de l'élément de chauffage de l'unité de chauffage et qui amorce un indicateur optique
(58, 60) adapté aux fins d'une signalisation optique d'une température momentanée
ou d'un état de service momentané du dispositif thermocollant.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'au dispositif thermocollant est affectée une unité de saisie de la luminosité ambiante,
réalisée notamment avec des photodiodes ou des diodes laser (LDR) qui, en réaction
à un niveau prédéfini de la luminosité ambiante, notamment à un état d'obscurité réglable,
peut désactiver le chauffage des éléments de chauffage.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le récipient à colle en forme de cartouche présente un codage mécanique et/ou optique,
notamment de couleur qui permet d'attribuer le récipient à colle et la colle se trouvant
dedans à un module de chauffage conçu spécifiquement et/ou à une unité de chauffage
conçue spécifiquement notamment en vue d'une température de chauffage de service du
module de chauffage / de l'unité de chauffage.
9. Procédé visant à exploiter un dispositif thermocollant en particulier un dispositif
chauffant pour le collage selon l'une des revendications 1 à 8 avec les pas suivants
:
- Amorçage électrique d'une pluralité d'éléments de chauffage (52) d'un module de
chauffage (26) conçu pour chauffer un récipient à colle remplaçable,
- Désactivation partielle de service de l'amorçage des éléments électriques de chauffage
par l'amorçage sélectif de certains des multiples éléments de chauffage, prévus en
particulier pour un chauffage en continu, dès qu'une température de service du récipient
à colle saisie à une pièce profilée de chauffage du module de chauffage qui entoure
le récipient à colle remplaçable et qui reçoit la pluralité d'éléments de chauffage
dépasse une valeur-limite prédéfinie et
- Nouvelle activation de l'amorçage électrique de la pluralité d'éléments de chauffage
dès que la température saisie est inférieure à une seconde valeur-limite elle-même
inférieure à la première valeur-limite.
10. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé par le pas suivant :
- Signalisation optique de la température saisie et/ou de l'état d'amorçage ou d'activation
de la pluralité d'éléments électriques de chauffage.
11. Procédé selon la revendication 9 ou 10,
caractérisé par le pas suivant :
- Désactivation de l'amorçage en réaction à un niveau prédéfini de luminosité ambiante,
notamment quand le niveau de luminosité prédéfini correspondant à un état prédéfini
d'obscurité ambiante n'est pas atteint.
12. Procédé selon l'une des revendications 9 à 11,
caractérisé par les pas suivants :
- Mise du module de chauffage sur un module statorique offrant pour les éléments de
chauffage une énergie électrique et par conséquent un réchauffement rapide des éléments
de chauffage avec la puissance de chauffage maximal disponible jusqu'à l'obtention
d'une température de consigne et
- ensuite commutation sur une température de maintien avec une puissance de chauffage
réduite.

